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EP 0 469 349 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.1994 Patentblatt 1994/51 |
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Anmeldetag: 10.07.1991 |
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Elektrischer Verbinder
Electrical connector
Connecteur électrique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
20.07.1990 DE 4023072
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.1992 Patentblatt 1992/06 |
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Patentinhaber: Karl Lumberg GmbH & Co. |
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D-58579 Schalksmühle (DE) |
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Erfinder: |
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- Fuchs, Helmut
W-5884 Halver (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Ostriga & Sonnet |
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Postfach 20 16 53 42216 Wuppertal 42216 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 112 144 DE-A- 3 118 057
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EP-A- 0 320 250
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Verbinder zum Anschluß elektrischer
Leiter, insbesondere von Rasterstegleitungen, mit einem Isolierstoffgehäuse für eine
der Polzahl entsprechende Anzahl von Kontaktelementen, die jeweils mindestens einen
Anschlußschenkel aufweisen, der an einem Verbinderträger wie Schaltungsplatte fest
verankerbar ist, wobei das Isolierstoffgehäuse auf einem Lagerabschnitt des Kontaktelements
zwischen einer ersten und einer zweiten Einstellung verschieblich gelagert ist und
wobei das Kontaktelement wenigstens einen mit dem Leiter zusammenwirkenden, federelastischen
Klemmschenkel mit Klemmzone aufweist.
[0002] Ein elektrischer Verbinder dieser Art ist beispielsweise aus der DE-B-31 18 057 bekanntgeworden.
dort ist das Kontaktelement im wesentlichen U-förmig gebogen, wobei ein verlängerter
U-Schenkel als Anschlußschenkel in einer Leiterplatte verlötet ist. Die abgekröpfte
Verlängerung dieses Schenkels dient als Lagerabschnitt für das Isolierstoffgehäuse,
welches an diesem entlang verschoben werden kann. In der leiterplattenfernen Einstellung
des Isolierstoffgehäuses ist eine im U-Scheitel des Kontaktelementes angeordnete Klemmzone
für das Einstecken eines Leiters geöffnet. Nach dem Einstecken des Leiters wird das
Isolierstoffgehäuse in seine leiterplattennahe Einstellung, also gegen die Leiterplatte
bewegt. Dabei wirkt ein Schaltstück des Isolierstoffgehäuses auf den federbaren freien
Schenkel des Kontaktelementes ein, drückt die U-Schlaufe zusammen, so daß sich die
Klemmzone um den Leiter schließt und ihn festhält. Will man den Leiter wieder aus
dem Verbinder entfernen, zieht man das Isolierstoffgehäuse von der Leiterplatte in
die leiterplattenferne Einstellung zurück, wodurch die Klemmzone entlastet wird und
der Leiter abgezogen werden kann.
[0003] Der elektrische Verbinder nach der DE-B-31 18 057 ist an sich sehr vorteilhaft. Er
gestattet eine schlanke, allerdings hohe Bauweise. Die Anordnung und Ausgestaltung
findet jedoch ihre Grenzen mit zunehmender Miniaturisierung, die inzwischen zu Rastermaßen,
also zu Abständen zwischen zwei benachbarten Kontaktelementen, tendiert, die bei 1,25
oder gar 1 mm Teilung liegen.
[0004] Folglich besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen elektrischen
Verbinder der im Oberbegriff des Anspruches 1 vorausgesetzten Art zu schaffen, der
sich insbesondere zum festen, jedoch wiederlösbaren Anschluß elektrischer Leiter bei
stark miniaturisierte Bauform eignet. Außerdem wird Wert darauf gelegt, daß der Anschluß
der Leiter rasch und einfach vorgenommen werden kann.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe in erster Linie und im wesentlichen dadurch, daß
der Klemmschenkel zwischen zwei Gehäuseabschnitten des Isolierstoffgehäuses aufgenommen
ist, deren einer im wesentlichen um den Ausfederweg des Klemmschenkels diesem gegenüber
zurückversetzt ist und deren gegenüberliegender einen ersten Klemmwiderlagerabschnitt
und einen zweiten Freiraumabschnitt ausbildet und der Klemmzone des Klemmschenkels
in der verbinderträgernahen Einstellung des Isolierstoffgehäuses der Klemmwiderlagerabschnitt
und in der verbinderträgerfernen Einstellung der Freiraumabschnitt gegenüberliegt.
[0006] Dabei ist bevorzugt die im Isolierstoffgehäuse angeordnete Leitereinstecköffnung
derart mit Bezug zu dem Klemmschenkel und zu dem Freiraumabschnitt angeordnet ist,
daß der Leiter bei verbinderträgernaher Einstellung des Isolierstoffgehäuses, den
Klemmschenkel zur Seite drängend, in die Klemmzone steckbar ist und bei verbinderträgerferner
Einstellung im wesentlichen ohne Biegung aus der Klemmzone heraus in den Freiraum
verschwenkbar ist.
[0007] Weitere Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
[0008] Im Unterschied zum Stand der Technik dient die Relativbeweglichkeit des Isolierstoffgehäuses
zum Kontaktelement in erster Linie nicht mehr zum Schließen der Kontaktzone durch
Biegung des Kontaktelementes in deren Bereich. Der Anschluß elektrischer Leiter geschieht
vornehmlich durch einfaches Hineinstecken der abisolierten Leiterenden in die Leitereinstecköffnung
des Isolierstoffgehäuses. Die abisolierten Leiterenden können dabei den Klemmschenkel
entgegen seiner Federrückstellkraft zur Seite drücken und sind bei Erreichen der Endlage
in der Klemmzone festgeklemmt. Aufgrund dieser Anordnung und Ausgestaltung kann die
Klemmzone dem freien Ende des federnden Klemmschenkels zugeordnet werden, so daß es
keines im Klemmbereich raumbeanspruchenden U-förmigen Federgebildes bedarf. Ein besonderer
Vorteil besteht auch darin, daß das Isolierstoffgehäuse für den Leiteranschluß nicht
zunächst in eine erste Endeinstellung und nach Einstecken der Leiter in eine zweite
Verriegelungsstellung geschoben werden muß. Die verschiebliche Anordnung des Isolierstoffgehäuses
auf dem Lagerabschnitt des Kontaktelementes hat bei der Erfindung den Vorteil, daß
in der entsprechenden verbinderträgerfernen Einstellung des Isolierstoffgehäuses die
Klemmzone völlig freigegeben wird, so daß das abisolierte Leiterende beschädigungsfrei
wieder aus dem Verbinder gelöst werden kann. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn
die Klemmung kraftformschlüssig erfolgt, also mit einer gewissen Verkrallung der Klemmzone
in das abisolierte Leiterende einhergeht.
[0009] Die Erfindung versteht sich im übrigen am besten anhand der nachfolgenden Beschreibung
eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels. In den Zeichnungen zeigen
- jeweils in erheblich vergrößertem Maßstab -:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen auf einer Leiterplatte befindlichen elektrischen
Verbinder mit noch nicht angeschlossenem Leiter,
Fig. 2 eine Seitenansicht in Richtung des Ansichtspfeiles II der Fig. 1,
Fig. 3 eine Aufsicht auf den Verbinder nach Fig. 1 entsprechend dem Ansichtspfeil
III in Fig. 2,
Fig. 4 den Verbinder nach Fig. 1 mit angeschlossenem Leiter und
Fig. 5 den Verbinder nach Fig. 4 bzw. Fig. 1 bei einer Einstellung des Isolierstoffkörpers
zum leichten Wiederlösen des Leiters.
[0010] Der in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnete elektrische Verbinder weist ein Isolierstoffgehäuse
11 und eine der Polzahl entsprechende Anzahl von Kontaktelementen 12 auf. Bei dem
in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen vierpoligen
elektrischen Verbinder mit einem Isolierstoffgehäuse 11 und vier gleichgearteten Kontaktelementen
12, die, wie es die Fig. 2 und 3 zeigen, parallel hintereinander angeordnet sind.
[0011] Jedes Kontaktelement 12 ist im wesentlichen gabelförmig ausgebildet und weist einen
Anschlußschenkel 13 zur Befestigung an einem Verbinderträger 14 auf. Üblicherweise
handelt es sich - wie dargestellt - bei dem Anschlußschenkel 13 um eine Lötbeinchen
des Kontaktelements 12 und bei dem Verbinderträger 14 um eine Leiterplatte.
[0012] Betrachtet man den Anschlußschenkel 13 als Stiel einer Gabel, bildet ein Gabelschenkel
einen in der Zeichnungsebene der Fig. 1 federelastisch beweglichen Klemmschenkel 15
aus. Der zweite Gabelschenkel dient als Lagerabschnitt 16 zur Halterung und beweglichen
Führung des Isolierstoffgehäuses 11. Dieser Lagerabschnitt 16 ist in sich selbst wieder
gabelartig gestaltet; er besitzt die beiden Gabelschenkel 17 und 18, von denen beim
Ausführungsbeispiel der Gabelschenkel 18 bezüglich des gegenüberliegenden Gabelschenkels
17 federelastisch ausgebildet ist. Der Gabelschenkel 18 weist eine Rastmulde 19 auf
und die zugekehrte Innenwand des Isolierstoffgehäuses 11 einen entsprechenden Rastnocken
20, die - in gegenseitigem Eingriff nach Fig. 1 - die verbinderträgernahe Einstellung
des Isolierstoffgehäuses 11 bezüglich des Kontaktelementes 12 lösbar arretieren. Eine
weitere Rastmulde 19′ am Gabelschenkel 18 dient der vorübergehenden Arretierung der
verbinderträgerfernen Einstellung des Isolierstoffgehäuses 11 bezüglich des Kontaktelementes
12 entsprechend Fig. 5.
[0013] Beim Ausführungsbeispiel ist der Anschlußschenkel 13 zentral unterhalb, also in Verlängerung
des Lagerabschnitts 16 angeordnet, so daß sich die Schubkräfte, die bei der Bewegung
des Isolierstoffgehäuses 11 ohne Biegemoment auf das am Verbinderträger 14 festgehaltene
Kontaktelement 12 und dessen Befestigungszone übertragen können. Dies ist aus Stabilitätsgründen
von vorteilhafter Bedeutung.
[0014] Wie außerdem ersichtlich ist, weist das Isolierstoffgehäuse 11 für jedes Kontaktelement
12 zwei kammerartige Aufnahmeräume 21 und 22 auf, die durch eine Wand oder Rippe 23
unterteilt sind. Der Aufnahmeraum 22 bildet zugleich die Gleitbahn für die Bewegung
des Isolierstoffgehäuses 11 entlang dem kontaktelementseitigen Lagerabschnitt 16 aus,
während der Aufnahmeraum 21 den Klemmschenkel 15 beherbergt.
[0015] Der Klemmschenkel 15 weist im Bereich seines freien Endes eine eine Klemmzone K ausbildende
scharfe Klemmnase 24 auf, die bezüglich der isolierstoffgehäuseseitigen Leitereinstecköffnung
25 so angeordnet ist, daß das durch die Öffnung 25 eingesteckte abisolierte Ende 26
eines elektrischen Leiters 27 gegen die Klemmnase 24 drückt und den Klemmschenkel
25 entgegen seiner Federrückstellkraft nach außen drückt. Um dem Klemmschenkel 15
diese Bewegung zu erlauben, ist der Gehäuseabschnitt 28 des Isolierstoffgehäuses 11
nach auswärts versetzt bzw. bildet zwischen sich und dem unbelasteten Klemmschenkel
15 einen Spalt 29. Zur Begünstigung der beim Einstecken des Leiterendes 26 zwangsweisen
Auswärtsbewegung des Klemmschenkels 15 befindet sich die Klemmnase 24 in Steckrichtung
vorn gelegen am Ende einer Gleitschräge 30. Der Gleitschräge 30 gegenüberliegend befindet
sich ein Klemmwiderlagerabschnitt 31. Hier ist der eingesteckte Leiter 26, wie es
Fig. 4 veranschaulicht, sicher festgehalten.
[0016] Geht man davon aus, daß die Klemmnase 24 scharf ist und ein wenig in das Material
des abisolierten Leiterendes 26 eintritt, läßt sich der Leiter nicht ohne weiteres
wieder aus der stabilen Verbindung herausziehen. Um dennoch auf einfache und schonende
Weise den Leiter vom Verbinder 10 lösen zu können, befindet sich auf der zum Verbinderträger
14 weisenden Seite des Klemmwiderlagers 31 eine den Raum 21 zum Verbinderträger 14
hin etwa keilförmig erweiternde schräge Fläche als Freiraumabschnitt 32. Beim Ausführungsbeispiel
bildet sie die zum Klemmschenkel 15 weisende Außenfläche der Zwischenwand 23.
[0017] Wenn das Isolierstoffgehäuse 11 aus der Normalposition entsprechend Fig. 4, die dem
Anlieferungszustand des Verbinders entspricht, in die verbinderträgerferne Position
entsprechend Fig. 5 gezogen wird, verlagert sich die Klemmnase 24 des Klemmschenkels
15 in den infolge des schrägen Verlaufs des Freiraumabschnitts 32 erweiterten Bereich,
wodurch die Verklemmung des Leiters 26 zumindest nachläßt oder freikommt. Nun kann
man den Leiter 26, 27 von der lotrechten Stellung nach Fig. 4 in die geneigte entsprechend
Fig. 5 schwenken und ihn dann völlig behinderungsfrei aus dem Isolierstoffgehäuse
11 herausziehen, wobei er nicht verbogen oder verknickt wird.
[0018] Der dargestellte Leiter 26, 27 ist beim Ausführungsbeispiel Bestandteil einer Flachbandleitung,
bei der die Isolierungen 33 aller parallel nebeneinander liegender Einzelleiter üblicherweise
in stoffschlüssiger Verbindung miteinander stehen. Zum Anschluß solcher Flachbandleitungen
ist der dargestellte und beschriebene elektrische Verbinder besonders geeignet.
[0019] Grundsätzlich können aber auch andere elektrische Leiter angeschlossen werden. Solche
Leiter, deren abisolierte Abschnitte nicht sehr knickempfindlich sind, lassen sich
in den Verbinder einstecken, dessen Isolierstoffgehäuse sich entsprechend Fig. 1 in
der verbinderträgernahen Einstellung befindet. Verwendet man Leiter mit knickempfindlichen
Anschlußenden, die nicht zuverlässig in der Lage sind, den Klemmschenkel 15 des Kontaktelementes
12 zur Seite zu bewegen, läßt sich gleichwohl eine Verbindung vornehmen, indem man
nämlich zunächst das Isolierstoffgehäuse 11 in die verbinderträgerferne Einstellung
entsprechend Fig. 5 bringt, den Leiter jetzt einsteckt und anschließend Leiter und
Isolierstoffgehäuse 11 gleichzeitig gegen den Verbinderträger 14 bewegt.
1. Elektrischer Verbinder (10) zum Anschluß elektrischer Leiter (27), insbesondere von
Rasterstegleitungen, mit einem Isolierstoffgehäuse (11) für eine der Polzahl entsprechende
Anzahl von Kontaktelementen (12), die jeweils mindestens einen Anschlußschenkel (13)
aufweisen, der an einem Verbinderträger (14) wie Schaltungsplatte fest verankerbar
ist, wobei das Isolierstoffgehäuse (11) auf einem Lagerabschnitt des Kontaktelements
(12) zwischen einer ersten und einer zweiten Einstellung verschieblich gelagert ist
und wobei das Kontaktelement (12) wenigstens einen mit dem Leiter (27) zusammenwirkenden,
federelastischen Klemmschenkel (15) mit Klemmzone (K) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmschenkel (15) zwischen zwei Gehäuseabschnitten (28, 32) des Isolierstoffgehäuses
(11) aufgenommen ist, deren einer im wesentlichen um den Ausfederweg (29) des Klemmenschenkels
(15) diesem gegenüber zurückversetzt ist und deren gegenüberliegender einen ersten
Klemmwiderlagerabschnitt (31) und einen zweiten Freiraumabschnitt (32) ausbildet und
der Klemmzone (K) des Klemmschenkels (15) in der verbinderträgernahen Einstellung
des Isolierstoffgehäuses (11) der Klemmwiderlagerabschnitt (31) und in der verbinderträgerfernen
Einstellung der Freiraumabschnitt (32) gegenüberliegt.
2. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmschenkel (15) des
Kontaktelements (12) in einem Aufnahmeraum (21) des Isolierstoffgehäuses (11) aufgenommen
ist, der die Gehäuseabschnitte (28, 31, 32) als Wandungen aufweist.
3. Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Klemmschenkel
(15) des Kontaktelements (12) im wesentlichen parallel zu dem Lagerabschnitt (16)
erstreckt und der Klemmwiderlagerabschnitt (31) sowie der Freiraumabschnitt (32) Abschnitte
einer Trennwand (23) zwischen dem Klemmschenkel (15) und dem Lagerabschnitt (16) ausbilden.
4. Verbinder nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kontaktelement (12) im wesentlichen gabelförmig ausgebildet ist, wobei der Klemmschenkel
(15) einen ersten Gabelzinken, der Lagerabschnitt (16) einen zweiten Gabelzinken und
der Anschlußschenkel (13) den Gabelstiel ausbilden.
5. Verbinder nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der
Freiraumabschnitt (32) von einer insbesondere keilförmigen Wandfläche oder -rippe
des Isolierstoffgehäuses (11) gebildet ist, die den Aufnahmeraum (21) für den Klemmschenkel
(15) zum Verbinderträger (14) hin erweitert.
6. Verbinder nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die
im Isolierstoffgehäuse (11) angeordnete Leitereinstecköffnung (25) derart mit Bezug
zu dem Klemmschenkel (15) und zu dem Freiraumabschnitt (32) angeordnet ist, daß der
Leiter (26) bei verbinderträgernaher Einstellung des Isolierstoffgehäuses (11), den
Klemmschenkel (15) zur Seite drängend, in die Klemmzone (23) steckbar ist und bei
verbinderträgerferner Einstellung im wesentlichen ohne Biegung aus der Klemmzone (K)
heraus in den Freiraum verschwenkbar ist.
7. Verbinder nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerabschnitt (16)
des Kontaktelements (12) elastisch federnd ausgebildet oder angeordnet ist.
8. Verbinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerabschnitt (16) des
Kontaktelements (12) eine Gabel (17, 18) ausbildet, von der zumindest ein Gabelschenkel
(18) elastisch federnd angeordnet ist.
1. Electrical connector (10) for connecting electrical conductors (27), in particular
grid-type multi-core lines, with a casing of insulating material (11) for a number
of contact elements (12) corresponding to the number of poles, whereby said connecting
elements each exhibit at least one connecting shank (13) which is capable of being
firmly anchored on a connector support (14) such as a printed circuit board, whereby
the casing of insulating material (11) is displaceably supported on a bearing section
of the contact element (12) between a first and a second setting and whereby the contact
element (12) exhibits at least one resiliently elastic clamping leg (15) with a clamping
zone (K) which interacts with the conductor (27), characterised in that the clamping
leg (15) is accommodated between two casing sections (28, 32) of the casing of insulating
material (11), whereby one of said casing sections is set back essentially by the
outward deflection (29) of the clamping leg (15) in relation to said clamping leg
and the opposite casing section forms a first clamping abutment section (31) and a
second free-space section (32) and the clamping abutment section (31) is located opposite
the clamping zone (K) of the clamping leg (15) in the setting of the casing of insulating
material (11) close to the connector support and the free-space section (32) is located
opposite the clamping zone (K) of the clamping leg (15) in the setting of the free-space
section (32) remote from the connector support.
2. Connector according to Claim 1, characterised in that the clamping leg (15) of the
contact element (12) is accommodated in a receiving space (21) of the casing of insulating
material (11) which exhibits the casing sections (28, 31, 32) as partitions.
3. Connector according to Claim 1 or 2, characterised in that the clamping leg (15) of
the contact element (12) extends substantially parallel to the bearing section (16)
and the clamping abutment section (31) and the free-space section (32) constitute
sections of a partition (23) between the clamping leg (15) and the bearing section
(16).
4. Connector according to Claim 1 or one of the following claims, characterised in that
the contact element (12) is substantially fork-shaped, whereby the clamping leg (15)
constitutes a first fork prong, the bearing section (16) a second fork prong and the
connecting shank (13) the fork handle.
5. Connector according to Claim 1 or one of the following claims, characterised in that
the free-space section (32) is formed by a wall surface or wall rib which in particular
is wedge-shaped which pertains to the casing of insulating material (11) and which
extends the receiving space (21) for the clamping leg (15) in the direction of the
connector support (14).
6. Connector according to Claim 1 or one of the following claims, characterised in that
the conductor-insertion aperture (25) arranged in the casing of insulating material
(11) is arranged in such a way with regard to the clamping leg (15) and the free-space
section (32) that with the setting of the casing of insulating material (11) close
to the connector support the conductor (26) is capable of being inserted into the
clamping zone (23), pushing the clamping leg (15) to the side, and with the setting
remote from the connector support is capable of being tilted substantially without
bending out of the clamping zone (K) into the free space.
7. Connector according to Claim 1 or 4, characterised in that the bearing section (16)
of the contact element (12) is designed or arranged to be elastically resilient.
8. Connector according to Claim 7, characterised in that the bearing section (16) of
the contact element (12) forms a fork (17, 18), at least one fork prong (18) of which
is arranged to be elastically resilient.
1. Connecteur électrique (10) destiné au raccordement de conducteurs électriques (27),
en particulier de lignes à fil plat pour installation intérieure et disposées suivant
une trame, avec un boîtier en matériau isolant (11), pour un nombre d'éléments de
contact (12) correspondant au nombre de pôles, les éléments (12) présentant chacun
au moins une branche de raccordement (13) pouvant être ancrée rigidement sur un support
de connecteur (14), tel que la plaquette à circuits imprimés, le boîtier en matériau
isolant (11) étant monté déplaçable, entre un première et une deuxième poqition de
réglage, sur une section d'appui de l'élément de contact (12) et l'élément de contact
(12) présentant au moins une branche de serrage (15), coopérant avec le conducteur
(27) et présentant l'élasticité d'un ressort, avec une zone de serrage (K),
caractérisé en ce que la branche de serrage (15) est logée entre deux sections (28,
32) du boîtier en matériau isolant (11), dont l'une est sensiblement en retrait par
rapport à la branche de serrage (15), de la valeur de la course élastique (29), et
dont la branche de serrage opposée constitue une première section de contre-butée
de serrage (31) ainsi qu'une deuxième section d'espace libre (32), la section de contre-butée
de serrage (31) venant se placer en regard de la zone de serrage (K) de la branche
de serrage (15), lorsque le boîtier en matériau isolant se trouve dans la position
de réglage proche du support de connecteur, et la section d'espace libre (32) venant
se placer en regard de la zone de serrage (K), lorsque le boîtier en matériau isolant
se trouve dans la position de réglage éloignée du support de connecteur.
2. Connecteur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la branche de serrage (15) de l'élément de contact (12) est
supportée dans un espace de logement (21) du boîtier en matériau isolant (11), qui
présente les sections de boîtier (28, 31, 32) faisant office de parois.
3. Connecteur selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que la branche de serrage (15) de l'élément de contact (12) s'étend
sensiblement parallèlement par rapport à la section d'appui (16) et que la section
de contre-palier de serrage (31), ainsi que la section d'espace libre (32), constituent
des sections d'une paroi de séparation (23), entre la branche de serrage (15) et la
section d'appui (16).
4. Connecteur selon la revendication 1 ou l'une des revendications suivantes,
caractérisé en ce que l'élément de contact (12) est réalisé sensiblement en forme
de fourche, la branche de serrage (15) constituant une première dent de fourche, la
section d'appui (16) constituant une deuxième dent de fourche et la branche de raccordement
(13) constituant le manche de la fourche.
5. Connecteur selon la revendication 1 ou l'une des revendications suivantes,
caractérisé en ce que la section d'espace libre (32) est constituée par une surface
ou nervure de paroi, en particulier cunéiforme, du boîtier en matériau isolant (11),
qui va en agrandissant l'espace de logement (21) destiné à la branche de serrage (15),
lorsque l'on va en direction du support de connecteur (14).
6. Connecteur selon la revendication 1 ou l'une des revendications suivantes,
caractérisé en ce que l'ouverture d'enfichage de conducteur (25) disposée dans le
boîtier en matériau isolant (11), est prévue, par rapport à la branche de serrage
(15) et à la section d'espace libre (32), de manière que, lorsque le boîtier en matériau
isolant (11) se trouve dans la position de réglage proche du support de connecteur,
le conducteur (26) peut être enfiché dans la zone de serrage (23), en repoussant la
branche de serrage (15) sur le côté et, lorsque le boîtier en matériau isolant (11)
se trouve dans la position de réglage éloignée du support de connecteur, le conducteur
(26) peut être pivoté pour passer dans l'espace libre, pratiquement sans subir de
flexion, et passer hors de la zone de serrage (K).
7. Connecteur selon la revendication 1 ou 4,
caractérisé en ce que la section d'appui (16) de l'élément de contact (12) est réalisée
ou disposée en présentant l'élasticité d'un ressort.
8. Connecteur selon la revendication 7,
caractérisé en ce que la section d'appui (16) de l'élément de contact (12) constitue
une fourche (17, 18), dont au moins une branche de fourche (18) est disposée de façon
à présenter l'élasticité d'un ressort.

