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EP 0 469 433 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.05.1995 Patentblatt 1995/22 |
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Anmeldetag: 23.07.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B29C 59/04 |
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Vorrichtung zum Anbringen eines Prägefolien-Abdruckes auf einer flexiblen Materialbahn
Apparatus for applying a stamping (embossing) foil replica to a flexible web
Dispositif pour appliquer une reproduction de feuille gainée sur une voie en matériel
flexible
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DK ES FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
02.08.1990 DE 4024537
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.1992 Patentblatt 1992/06 |
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Patentinhaber: LEONHARD KURZ GMBH & CO. |
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90763 Fürth (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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Vertreter: LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ & SEGETH |
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Postfach 3055 90014 Nürnberg 90014 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 300 850 US-A- 2 958 094
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DE-B- 2 204 215
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anbringen eines Prägefolien-Abdruckes
auf einer flexiblen Materialbahn mit einer beheizten Prägewalze und mit mindestens
einer Andruckrolle, mittels welcher Prägefolie und Materialbahn gegeneinander und
gegen die Oberfläche der Prägewalze drückbar sind.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE 32 10 551 C2 bekannt. Dort sind eine Anzahl
Andruckrollen jeweils paarweise zusammengefasst an einem Rollenkorb vorgesehen. Die
Andruckrollen können einzeln verstellt werden, wobei zuerst eine oder zwei benachbarte
innere Andruckrollen und dann nach aussen fortschreitend die weiteren Andruckrollen
zur Anlage an der Prägewalze bringbar sind. Insbes. bei empfindlichen flexiblen Materialbahnen
wie bspw. Banknotenpapier ist es mit dieser bekannten Vorrichtung nicht sicher auszuschliessen,
dass es infolge des vollflächigen Aufeinanderpressens zwischen Andruckrolle und Prägewalze
zu einer unerwünschten Komprimierung der Fasern der flexiblen Materialbahn und somit
zu einer unerwünschten Veränderung der Eigenschaften der flexiblen Materialbahn kommt.
[0003] Aus der DE-B-1 300 850 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der auf eine erste Walze
ein flüssiges Material aufgebracht wird, das mit der ersten Walze in einen Spalt zwischen
der ersten und einer zweiten Walze transportiert wird. Der Spalt zwischen der ersten
und der zweiten Walze ist mittels Exzentern einstellbar. Bei dieser bekannten Vorrichtung
handelt es sich jedoch nicht um eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Anbringen eines
Prägefolienabdruckes auf eine flexible Materialbahn. Außerdem sind dort die miteinander
einen Spalt bildenden Walzen axial gleich lang ausgebildet.
[0004] Die US-A-2 958 094 beschreibt eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Kalandrieren
von Kunstharzmaterialien, wobei eine Walze mittels Distanzscheiben von einer zweiten
Walze definiert beabstandet ist. Die Distanzscheiben besitzen jeweils einen bestimmten
Durchmesser. Um den Spaltabstand zwischen den Walzen einzustellen, ist es hier notwendig,
die Distanzscheiben auszuwechseln.
[0005] Aus der DE-B-2 204 215 ist eine Vorrichtung zum Herstellen von Bändern aus Kunststoff
bekannt, die im plastischen Zustand mittels zweier einen periodisch veränderbaren
Walzenspalt bildenden Walzen, von denen mindestens die eine antreibbar ist und mit
veränderlicher Mittelachse umläuft, profiliert werden, so daß sie in Längsrichtung
einen veränderlichen Dickenverlauf aufweisen. Die veränderliche Mittelachse wird dort
durch eine mit einer Exzenterwalze umlaufende Kurvenscheibe gesteuert. Zu diesem Zweck
ist die Lagerung der Exzenterwalze auf einer exzentrisch schwenkbar angeordneten Exzenterwelle
vorgesehen, wobei die Kurvenscheibe die Schwenklage der Exzenterwelle steuert.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, mit welcher auch bei empfindlichen flexiblen, mit einem Prägefolienabdruck
zu beprägenden Materialbahnen eine unerwünschte Komprimierung der Fasern der flexiblen
Materialbahn und damit eine unerwünschte Veränderung der Eigenschaften der flexiblen
Materialbahn vermieden wird, ohne dass hierdurch die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung
beeinträchtigt wird.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die/jede Andruckrolle zur
definierten Einstellung des Abstandes der entsprechenden Andruckrolle relativ zur
Prägewalzenoberfläche und damit zur definierten Einstellung des von der Andruckrolle
auf die Prägefolie und die Materialbahn ausgeübten Druckes ein Paar Abstandsringe
aufweist, die an den beiden voneinander entfernten Endabschnitten einer Achse vorgesehen
sind, an der die entsprechende Andruckrolle gelagert ist, wobei die Abstandsringe
an der entsprechenden Achse exzentrisch gelagert sind, und daß die axiale Breite der/jeder
Andruckrolle kleiner als die axiale Breite der Prägewalze ist.
[0008] Durch eine solche Ausbildung der erfindungsgemäßen Verrichtung ist es in vorteilhafter
Weise möglich, den Abstand der entsprechenden Andruckrolle relativ zur Prägewalze
in Abhängigkeit von der Dicke der zur beprägenden Materialbahn und in Abhängigkeit
der von der Dicke der Prägefolie und somit den Prägedruck zwischen der Prägewalze
und der mindestens einen Andruckrolle passend einzustellen. Hierdurch wird in vorteilhafter
Weise eine unerwünschte Komprimierung der Materialbahn, bei der es sich z.B. um ein
Banknotenpapier handelt, verhindert. Desweiteren sind mögliche Wärmedehnungen der
Prägewalze auf einfache Wesie kompensierbar. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen
Vorrichtung besteht darin, daß sie durch die Ausbildung mit den beiden Abstandsringen,
die an den beiden voneinander entfernten Endabschnitten einer Achse vorgesehen sind,
an der die entsprechende Andruckrolle gelagert ist, sehr einfach realisierbar ist.
Ganz besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch, daß die axiale
Breite der/jeder Andruckrolle kleiner ist als die axiale Breite der Prägewalze, weil
hierdurch die Prägewalze im Bereich der entsprechenden Andruckrolle einen quasi gleichbleibenden
Temperaturverlauf, d.h. eine mindestens annähernd konstante Temperatur, besitzt. Das
wirkt sich auf das Prägeverhalten der Vorrichtung darartig positiv aus, daß die Prägegeschwindigkeit
relativ groß sein kann, ohne daß hierdurch der Prägevorgang beeinträchtigt würde.
[0009] Das Verhältnis von axialer Breite der/jeder Apdruckrolle zur axialen Breite der Prägewalze
kann bspw. zwischen 0,8 und 0,05 liegen, oder grösser oder kleiner sein. Eine solche
Ausbildung der Vorrichtung weist insbes. bei kleinem Quotienten den Vorteil auf, dass
die Prägewalze im Vergleich zur Breite der zu beprägenden flexiblen Materialbahn relativ
breit ausgebildet sein kann, so dass in axialer Richtung der Prägewalze im Bereich
der Andruckrolle ein quasi gleichbleibender Temperaturverlauf gegeben ist, was sich
auf das Prägeverhalten zwischen der Prägewalze und der im Vergleich hierzu relativ
schmalen mindestens einen Andruckrolle positiv auswirkt.
[0010] Zweckmäßig ist es, wenn die beiden Abstandsringe der Einstelleinrichtung einer Andruckrolle
jeweils an einer zugehörigen Exzenterhülse gelagert sind, die an der Achse der entsprechenden
Andruckrolle befestigt ist. An einer entsprechenden Achse kann eine einzige Andruckrolle
vorgesehen sein. Es können jedoch auch eine Anzahl Andruckrollen - vorzugsweise voneinander
beabstandet - vorgesehen sein. Durch Ausbildung der Vorrichtung mit der mindestens
einen Enstelleinrichtung ist es einfach und problemlos möglich, den Abstand zwischen
der mindestens einen zu einer Achse zugehörigen Andruckrolle und der Prägewalzenoberfläche
durch Verdrehung der Achse und demzufolge durch Verdrehung der an der Achse fixierten
Exzenterhülsen sehr genau einzustellen, wobei die zu den beiden Exzenterhülsen zugehörigen
Abstandsringe in jeder beliebigen Drehwinkelstellung der entsprechenden Achse an der
Prägewalze anliegen.
[0011] Jede Einstelleinrichtung kann ein manuell zu betätigendes Einstellorgan aufweisen.
Bei diesem Einstellorgan handelt es sich bspw. um einen Drehknopf mit einer Skala,
die mit einer an der Vorrichtung ortsfest vorgesehenen Markierung zusammenwirken kann.
Das manuell zu betätigende Einstellorgan ist also vorzugsweise zur Veränderung der
Drehwinkelstellung der Achse der entsprechenden, in der Andruckposition befindlichen
Andruckrolle in Bezug auf die Prägewalze vorgesehen.
[0012] Weist die Vorrichtung mehr als eine Andruckrolle auf, so ist es vorteilhaft, wenn
die Andruckrolle in einem Abstand von dem mindestens einen Abstandsring angeordnet
und im Zwischenraum zwischen der Andruckrolle und dem entsprechenden Abstandsring
eine Stützrolle vorgesehen ist, die einen geringfügig kleineren Durchmesser besitzt
als die Andruckrolle. Mit Hilfe der im Zwischenraum zwischen der Andruckrolle und
dem entsprechenden Abstandsring vorgesehenen Stützrolle wird ein Umknicken der flexiblen
Materialbahn infolge der vergleichsweise schmalen Auflage auf der im Vergleich zur
Prägewalze schmalen mindestens einen Andruckrolle vermieden, so dass ohne Beeinträchtigung
der emfpindlichen flexiblen Materialbahn, d.h. ohne unerwünschte Komprimierung und
daraus resultierender Veränderung der Materialeigenschaften eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit
realisierbar ist. Demselben Zweck dient es, wenn die mindestens eine Stützrolle eine
axiale Länge aufweist, die an den Abstand zwischen der Andruckrolle und dem zugehörigen
Abstandsring angepasst ist.
[0013] Bei einer Vorrichtung, bei welcher voneinander beabstandete und zueinander achsparallel
angeordnete Andruckrollen jeweils zu Andruckrollen-Paaren zusammengefasst an Wippen
gelagert und in zwei Gruppen symmetrisch zur Prägewalze angeordnet sind, ist es vorteilhaft,
wenn jeweils nur der äussersten Andruckrolle der beiden Andruckrollen Gruppen Stützrollen
zugeordnet sind. Die Prägung findet in jedem Fall nur im Bereich zwischen der Prägewalze
und der mindestens einen im Vergleich zur Prägewalze in axialer Richtung schmal ausgebildeten
Andruckrolle statt.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Anbringen eines Prägefolien-Abdruckes
auf einer flexiblen Materialbahn ist in der Zeichnung abschnittweise und teilweise
aufgeschnitten dargestellt und wird nachfolgend beschrieben.
[0015] Die Figur zeigt die Vorrichtung 10 zum Anbringen eines Prägefolien-Abdruckes auf
einer flexiblen Materialbahn mit einer abschnittweise gezeichneten Prägewalze 12,
die beheizbar ist. Die Vorrichtung 10 weist an einem abschnittweise angedeuteten Basisteil
14 Wippen 16 auf, von denen eine angedeutet ist. An der/jeder Wippe 16, die um eine
Lagerachse 18 herum in Bezug auf das Basisteil 14 schwenkbeweglich gelagert ist, sind
zwei Achsen 20 um ihre zentrale Längsmittellinie 22 herum verdrehbar angeordnet. In
der Zeichnung ist nur eine Achse 20 zu erkennen. An der Achse 20 ist eine Andruckrolle
24 drehbar gelagert, die im Vergleich zur Prägewalze 12 nur eine kleine axiale Abmessung
besitzt. Es ist selbstverständlich auch möglich, an jeder entsprechenden Achse 20
mehr als eine Andruckrolle 24 drehbar zu lagern. Im zuletzt genannten Fall sind die
Andruckrollen 24 an der zugehörigen Achse 20 vorzugsweise voneinander beabstandet
angeordnet. Hierbei kann der Abstand zwischen den einzelnen Andruckrollen auch einstellbar
sein. Die drehbare Lagerung der/jeder Andruckrolle 24 auf der Achse 20 erfolgt mittels
an sich bekannter Wälzlager 26. Zur axialen Festlegung der Andruckrolle 24 dienen
Plattenelemente 28, durch welche sich die entsprechende Achse 20 hindurcherstreckt,
und die miteinander verbunden und an der entsprechenden Wippe 16 befestigt sind. Die
Andruckrolle 24 ist auf der zugehörigen Achse 20 genau zentrisch gelagert.
[0016] An den beiden voneinander abgewandten Endabschnitten der entsprechenden Achse 20
ist je eine Exzenterhülse 30 einer Einstelleinrichtung 32 mit Hilfe eines Stiftelementes
34 befestigt, wobei jede der beiden Exzenterhülsen 30 einen Exzenterabschnitt 36 mit
sich entlang des Umfangs ändernder Wanddicke aufweist, wie aus der Zeichnung ohne
weiteres ersichtlich ist. Am Exzenterabschnitt 36 jeder der beiden Exzenterhülsen
30 ist ein Abstandsring 38 drehbar gelagert, wobei die Lagerung jedes Abstandsringes
38 am entsprechenden Exzenterabschnitt 36 mittels Wälzlagern 40 erfolgt.
[0017] Die zu einer Achse 20 zugehörigen beiden Exzenterhülsen 30 sind konform ausgebildet
und in Umfangsrichtung der entsprechenden Achse 20 gleich orientiert, d.h. in Richtung
der Längsmittellinie 22 der Achse 20 überdeckend angeordnet.
[0018] Die beiden Abstandsringe 38 liegen mit ihrer Aussenmantelfläche 42 an der zylindrischen
Oberfläche 44 der Prägewalze 12 an, so dass es durch Verdrehung der entsprechenden
Achse 20 um ihre Längsmittellinie 22 herum möglich ist, den Abstand zwischen der Prägewalze
12 bzw. ihrer Oberfläche 44 und der Mantelfläche 46 der zugehörigen Andruckrolle 24
wunschgemäss einzustellen, um den Druck definiert einstellen zu können, der auf die
(nicht gezeichnete) Prägefolie und die (nicht dargestellte) Materialbahn ausgeübt
wird, die zwischen der Prägewalze 12 und der Andruckrolle 24 mit einer geeigneten
Arbeitsgeschwindigkeit durchbewegt werden.
[0019] Mit dünnen strichlierten Linien sind Stützrollen 48 angedeutet, die an der entsprechenden
Achse 20 zwischen den Abstandsringen 38 und der Andruckrolle 24 vorgesehen sein können.
[0020] Die Einstelleinrichtung 32 ist mit einem manuell zu betätigenden Einstellorgan 50
ausgebildet, mit dem es möglich ist, die entsprechende Achse 20 und mit ihr die beiden
Exzenterhülsen 30 um die zugehörige Längsmittellinie 22 in einem passenden Winkel
einzustellen, um den Abstand zwischen der Prägewalze 12 und der Andruckrolle 24 wunschgemäss
einzustellen und den für eine exakte Prägung geeigneten Druck zwischen Prägefolie
und zu beprägender Materialbahn festzulegen.
[0021] Stützrollen 48 sind vorzugsweise jeweils nur der äussersten Andruckrolle zweier Andruckrollen-Gruppen
zugeordnet, wenn die Vorrichtung 10 voneinander beabstandet und zueinander achsparallel
angeordnete Andruckrollen 24 aufweist, die - wie bspw. in der eingangs erwähnten DE
32 10 551 C2 beschrieben ist- jeweils zu Andruckrollen-Paaren zusammengefasst an Wippen
16 gelagert und in zwei Gruppen symmetrisch zur Prägewalze 12 angeordnet sind.
1. Vorrichtung zum Anbringen eines Prägefolien-Abdruckes auf einer flexiblen Materialbahn
mit einer beheizbaren Prägewalze (12) und mit mindestens einer Andruckrolle (24),
mittels welcher Prägefolie und Materialbahn gegeneinander und gegen die Oberfläche
(44) der Prägewalze (12) drückbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die/jede Andruckrolle (24) zur definierten Einstellung des Abstandes der entsprechenden
Andruckrolle (24) relativ zur Prägewalzenoberfläche (44) und damit zur definierten
Einstellung des von der Andruckrolle (24) auf die Prägefolie und die Materialbahn
ausgeübten Druckes ein Paar Abstandsringe (38) aufweist, die an den beiden voneinander
entfernten Endabschnitten einer Achse (20) vorgesehen sind, an der die entsprechende
Andruckrolle (24) gelagert ist, wobei die Abstandsringe (38) an der entsprechenden
Achse (20) exzentrisch gelagert sind, und dass die axiale Breite der/jeder Andruckrolle
(24) kleiner als die axiale Breite der Prägewalze (12) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Abstandsringe (38) der Einstelleinrichtung (32) jeweils an einer zugehörigen
Exzenterhülse (30) gelagert sind, die an der Achse (20) der entsprechenden Andruckrolle
(24) befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass jede Einstelleinrichtung (32) ein manuell zu betätigendes Einstellorgan (50)
aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einstellorgan (50) zur Veränderung der Drehwinkelstellung der Achse (20)
der entsprechenden in der Andruckposition befindlichen Andruckrolle (24) in Bezug
auf die Prägewalze (12) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Andruckrolle (24) in einem Abstand von mindestens einem der Abstandsringe
(38) angeordnet und im Zwischenraum zwischen der Andruckrolle (24) und dem entsprechenden
Abstandsring (38) eine Stützrolle (48) vorgesehen ist, die einen geringfügig kleineren
Durchmesser besitzt als die Andruckrolle (24).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mindestens eine Stützrolle (48) eine axiale Länge aufweist, die an den Abstand
zwischen der Andruckrolle (24) und dem zugehörigen Abstandsring (38) angepasst ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei voneinander beabstandete
und zueinander achsparallel angeordnete Andruckrollen (24) jeweils zu Andruckrollen-Paaren
zusammengefasst an Wippen (16) gelagert und in zwei Gruppen symmetrisch zur Prägewalze
(12) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils nur der äussersten Andruckrolle (24) der beiden Andruckrollengruppen
Stützrollen (48) zugeordnet sind.
1. Device for applying an embossing foil impression on a flexible material web having
a heatable embossing roller (12) and having at least one nip roller (24), by means
of which embossing foil and material web can be pressed against each other and against
the surface (44) of the embossing roller (12), characterized in that the/each nip
roller (24), for the specific setting of the spacing of the corresponding nip roller
(24) relative to the embossing roller surface (44) and thus for the specific setting
of the pressure exerted by the nip roller (24) on the embossing foil and the material
web, has a pair of spacing rings (38) which are provided on the two mutually separated
end sections of an axle (20) on which the corresponding nip roller (24) is supported,
the spacing rings (38) being eccentrically supported on the corresponding axle (20);
and in that the axial width of the/each nip roller (24) is smaller than the axial
width of the embossing roller (12).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the two spacing rings (38) of the
setting device (32) are supported in each case on an associated eccentric sleeve (30)
which is fastened to the axle (20) of the corresponding nip roller (24).
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that each setting device (32) has
a setting element (50) to be actuated manually.
4. Device according to Claim 3, characterized in that the setting element (50) is provided
for varying the rotation angle position of the axle (20) of the corresponding nip
roller (24) located in the nipping position with respect to the embossing roller (12).
5. Device according to Claim 1, characterized in that the nip roller (24) is arranged
at a spacing from at least one of the spacing rings (38) and a supporting roller (48)
is provided in the interspace between the nip roller (24) and the corresponding spacing
ring (38), the said supporting roller having a slightly smaller diameter than the
nip roller (24).
6. Device according to Claim 5, characterized in that the at least one supporting roller
(48) has an axial length which is matched to the spacing between the nip roller (24)
and the associated spacing ring (38).
7. Device according to one of the preceding claims, nip rollers (24) spaced apart from
each other and arranged with their axes parallel to each other being in each case
combined to form nip roller pairs, supported on rockers (16), and arranged in two
groups symmetrically to the embossing roller (12); characterized in that in each case
only the outermost nip roller (24) of the two nip roller groups has supporting rollers
(48) assigned to it.
1. Dispositif d'application d'une empreinte de feuille d'estampage sur une bande de matière
flexible, comprenant un cylindre d'estampage chauffable (12) et au moins un rouleau
de pression (24) au moyen duquel une feuille d'estampage et une bande de matière peuvent
être pressées l'une contre l'autre et contre la surface (44) du cylindre d'estampage
(12), caractérisé en ce que le/chaque rouleau de pression (24) présente, pour l'ajustement
défini de la distance entre le rouleau de pression correspondant (24) et la surface
(44) du cylindre d'estampage et ainsi pour l'ajustement défini de la pression exercée
par le rouleau de pression (24) sur la feuille d'estampage et la bande de matière,
une paire de bagues d'écartement (38) qui sont prévues aux deux tronçons d'extrémité,
éloignés l'un de l'autre, d'un axe (20) sur lequel le rouleau de pression correspondant
(24) est monté, les bagues d'écartement (38) étant supportées de manière excentrique
sur l'axe correspondant (20), et en ce que la largeur axiale du/de chaque rouleau
de pression (24) est plus petite que la largeur axiale du cylindre d'estampage (12).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les deux bagues d'écartement
(38) du dispositif d'ajustement (32) sont chacune supportées sur une douille excentrée
correspondante (30) qui est fixée sur l'axe (20) du rouleau de pression correspondant
(24).
3. Dispositif suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que chaque dispositif
d'ajustement (32) présente un organe d'ajustement (50) à actionner manuellement.
4. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisé en ce que l'organe d'ajustement
(50) est prévu pour la modification de la position angulaire en rotation de l'axe
(20) du rouleau de pression (24) correspondant, situé en position de pression, par
rapport au cylindre d'estampage (12).
5. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau de pression
(24) est agencé à une certaine distance d'au moins une des bagues d'écartement (38)
et en ce qu'un rouleau de soutien (48), qui présente un diamètre faiblement plus petit
que le rouleau de pression (24), est prévu dans l'espace intermédiaire entre le rouleau
de pression (24) et la bague d'écartement correspondante (38).
6. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé en ce que ledit au moins un rouleau
de soutien (48) présente une longueur axiale qui est adaptée à la distance entre le
rouleau de pression (24) et la bague d'écartement correspondante (38).
7. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel des rouleaux
de pression (24) disposés à distance l'un de l'autre et agencés parallèlement l'un
à l'autre sont supportés sur des bascules (16) en étant chaque fois réunis par paires
de rouleaux de pression et sont agencés en deux groupes symétriquement par rapport
au cylindre d'estampage (12), caractérisé en ce que des rouleaux de soutien (48) ne
sont chaque fois adjoints qu'au rouleau de pression situé le plus à l'extérieur (24)
des deux groupes de rouleaux de pression.
