[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vornahme von Prüfbeschüssen zur Bestimmung
der Güte von Munition, bestehend aus einem in einer Halterung fixierten höhen- und
seitenrichtbaren Rohr und einer selbsttätigen Justiereinrichtung zur Nachführung des
Rohres in dessen Sollrichtung, sowie eine bevorzugte Verwendung der Vorrichtung für
bestimmte Munitionsarten.
[0002] Vorrichtungen der eingangs genannten Art, auch Schiessmaschinen genannt, sind bekannt.
Sie werden dazu verwendet, die Streuung der Systemelemente von Rohrwaffen zu prüfen.
Zu diesem Zweck wird das Rohr in eine Halterung eingespannt, wonach eine Anzahl Schüsse
auf eine Treffbildscheibe abgegeben werden. Die Streuung der Treffer um das Treffbildzentrum
wird als Mass für die Genauigkeit von Waffe und Munition verwendet.
[0003] Derartige Schiessmaschinen sind bereits von Richard Mahrholdt im "Waffenlexikon"
(F.C. Mayer-Verlag, München-Hamburg, 1952; vgl. S. 362-363) beschrieben worden. Besondere
Erwähnung findet dort eine Schiessmaschine von Walter Gehmann, deren Einregulieren
in die Ausgangsstellung nach jedem Schuss selbsttätig durch zwei in V-Stellung angeordnete
Federn erfolgt. Von einer Justiereinrichtung im Sinne einer exakten Nachführung kann
hierbei aber kaum gesprochen werden.
[0004] Im allgemeinen wird der Lauf eines Geschützes in eine zumeist schwer und massiv gebaute
Halterung fest eingespannt, wobei diese Halterung zur Aufnahme des Rückschlages in
Schussrichtung beweglich ausgestaltet ist. Dabei versucht man, mittels Federn oder
Gummiteilen den beim Abschuss entstehenden Rückstoss abzubremsen und die Halterung
wieder in die Anfangslage zurückzudrücken. Solche beweglichen Systeme werden meist
durch einen fest im Boden verankerten Block mittels einer Art Leitschiene geführt.
Dieser Block bildet dabei das inerte Referenzsystem, auf welches die Schiessrichtung
bezogen wird. Sowohl Halterung als auch Referenzsystem müssen schwer gebaut sein,
damit ein grosser Teil der beim Rückstoss auftretenden Kräfte durch die Massenträgheit
aufgefangen wird. Bei der Rückstellung des Rohres bzw. der ganzen Waffe entstehen
systematische Fehler in bezug auf die exakte Ausrichtung auf die Treffbildscheibe,
da zwischen den beweglichen Teilen ein gewisses Spiel vorhanden sein muss und Reibungskräfte
ebenfalls auftreten. Diese Fehler bewegen sich in der bei Werkzeugmaschinen üblichen
Grössenordnung von zirka 1 mrad (0,057 was bereits einem Streufehler von zirka 10
cm bei einer Scheibenentfernung von 100 m entspricht.
[0005] Weitere Fehler können dadurch entstehen, dass der Block in Schwingungen versetzt
wird und dass sich schliesslich seine Verankerung im Laufe der Schussfolgen und der
damit einhergehender Stossbelastungen verschiebt. Schliesslich benötigt das benutzte
elastische System auch eine erhebliche Zeit zur Rückstellung, was eine geringe Schusskadenz
bedingt.
[0006] Aus der DE -A1- 37 03 436 ist andererseits zum Richten einer Rohrwaffe bzw. eines
Geschützrohres auf eine Treffbildscheibe der Einsatz von optischen Mitteln einschliesslich
Laser als Lichtquelle und Bestandteil eines Richtpunktgebers bekannt geworden. Über
ein Steuergerät sind Rohrwaffe und Richtpunktgeber miteinander gekoppelt, wobei Mittel
zur Höhen- und Seitenwinkeleinstellung des Richtpunktgebers zum synchronen Nachführen
des Lichtpunktes entsprechend dem Richten des Geschossrohres vorgesehen sind. Dabei
wird auf einem Fernsehmonitor das weiter entfernte Bild der Treffbildscheibe überwacht
und die Höhen-und Seitenrichtwerte der Rohrwaffe von Hand so lange verändert, bis
der Lichtpunkt sich im Zielkreuz der Treffbildscheibe befindet. Somit - und dieser
Aufgabe dient der Vorschlag - kann die Durchführung von Treffbildbeschüssen auch bei
schlechter Sicht, wie beispielsweise bei Nebel, Schneefall oder Dunkelheit, durchgeführt
werden.
[0007] Auch hier gelten die obengenannten Nachteile uneingeschränkt, denn die Halterung
des Rohres ist der wesentliche Bezugspunkt zur Einmessung. Die Genauigkeit der Justierung
ist auch angesichts der komplexen Datenverknüpfung einschliesslich der Positionierung
des Monitors, der Geländewinkel etc., nicht sehr befriedigend. Mangels einer selbsttätigen
Ausrichtung des Rohres kann auch nur eine geringe Schusskadenz verwirklicht werden.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schiessmaschine zu schaffen,
welche die vorgenannten Nachteile des Standes der Technik beseitigt und insbesondere
auch bei hoher Schusskadenz den Geschützlauf jeweils in kürzester Zeit und mit höchstmöglicher
Präzision in die Richtung der Treffbildscheibe bringt, damit der Anteil der Streuung,
welcher durch ein ungenaues Ausrichten des Geschützlaufes entsteht, in Wegfall kommt
und die Streuung des Treffbildes somit ausschliesslich die Bahnungenauigkeit der Munition
zur Darstellung bringt.
[0009] Insbesondere soll die Vorrichtung zur Munitionsentwicklung und zur Fertigungskontrolle
(Qualitätssicherung) von Munition dienen.
[0010] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass radial versetzt zur Schussrichtung eine Strahlungsquelle
vorgesehen ist, deren emittierter Strahl auf einen mit dem Rohr starr verbundenen
Spiegel gerichtet und dessen reflektierter Strahl von einem in Schussrichtung angeordneten
Positionsdetektor erfasst und dass die Signalausgänge des Detektors zu einem mit dem
Rohr in Wirkungsverbindung befindlichen Servomechanismus geführt sind.
[0011] Diese Vorrichtung erlaubt die trägheitslose Messung der Ausrichtung des Rohres auf
das Ziel und bewirkt im Falle einer Abweichung von der Sollrichtung ein Nachführen
durch den Servomechanismus.
[0012] Die Strahlungsquelle wird mit Vorteil in Schussrichtung hinter dem Rohr angeordnet;
sie kann aber auch auf der Mündungsseite angebracht sein. Als Träger für die Strahlungsquelle
ist insbesondere ein solcher mit hoher Masse, beispielsweise eine auf schweren Fundamenten
ruhende Betonwand geeignet.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäss Anspruch 2 sind die Strahlungsquelle
und der Positionsdetektor örtlich getrennt vom Rohr positioniert. So lässt sich jede
störende mechanische Kopplung zwischen dem Rückstoss und den Instrumenten vermeiden.
[0014] Die Ausgestaltung nach Anspruch 3 arbeitet mit handelsüblichen Bauelementen im sichtbaren
Bereich.
[0015] Bewährt hat sich eine Frequenzmodulation, entsprechend Anspruch 4, womit sich Streu-
und Umgebungslichteinflüsse eliminieren lassen, ohne dass leistungsmindernde Filter
notwendig sind.
[0016] Die Weiterbildung nach Anspruch 5 stellt eine optimale Strahlungsleistung dar, welche
die Gefahr von Augenschäden beim Betrieb der Vorrichtung ausschliesst.
[0017] Die Vorrichtung nach Anspruch 6 zeichnet sich durch kurze Antwortzeiten aus und erlaubt
eine hohe Schusskadenz, was insbesondere bei der Prüfung und Entwicklung von Munition
vorteilhaft ist.
[0018] Besonders bewährt hat sich die Vorrichtung in der Verwendung nach Anspruch 7 bei
der Gross-Serienprüfung von Gewehrmunition mit einem Kaliber von 5,7 mm.
[0019] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines praktisch realisierten Ausführungsbeispiels
näher beschrieben. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der gesamten Vorrichtung,
Fig. 2 das Prinzip der Signalauswertung am angelenkten Spiegel,
Fig. 3 eine realisierte Schiessmaschine mit einem eingespannten Kleinkalibergewehr
und
Fig. 4 die Darstellung Fig. 3 um 90° gedreht.
[0020] In Fig. 1 befindet sich links oben das Rohr 1, das in horizontaler und vertikaler
Achse beweglich in der Halterung 2 eingespannt ist, die ihrerseits raumfest mit einem
Fundament verbunden sein kann. Die Mündung des Rohres 1 zeigt nach links seitwärts.
Dort ist in Verlängerung der Längsachse die Treffbildscheibe zu denken. - Die Achse
der Schussrichtung ist durch die Bezeichnung f charakterisiert.
[0021] Im Bereich der Mündung des Patronenlagers des Geschützrohres 1 ist ein Planspiegel
3 angebracht. Er weist mit seiner Reflektorfläche zum Instrumententräger 7. Diese
Einheit 7 kann in unmittelbarer Nähe der Vorrichtung installiert sein, jedoch getrennt
vom Rohr 1 und seiner Halterung 2, um während der Probeschüsse bzw. der Schusskadenz
nicht in Schwingung zu geraten. Vorzugsweise empfiehlt sich die Befestigung des Instrumententrägers
7 an einer massiven Wand.
[0022] Die hier schematisch abgebildete Einheit 7 trägt eine Strahlungsquelle 8, vorzugsweise
eine Laserdiode, weiterhin einen Positionsdetektor 9, vorzugsweise eine PIN-Fotodiode,
sowie eine Auswerteschaltung (Rechner-Vergleichseinheit) 10 mit zwei Ausgängen Z und
Y, welche über Steuerungseinheiten 6a, 6b die Hydraulikzylinder 4, 5 mit Druck beaufschlagen.
[0023] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispieles handelt es sich bei den Justierorganen
um herkömmliche, hydraulisch arbeitende Verstellzylinder, je einen für die Verstellung
in horizontaler und vertikaler Richtung.
[0024] Die Strahlungsquelle, Fig. 1, die Laserdiode 8 sendet ihren mit der Frequenz von
20 kHz modulierten Lichtstrahl v , mit einer Wellenlänge von 850 nm auf den Planspiegel
3, der in der Referenzstellung gemäss S
1 auf den Punkt R der Fotodiode 9 den Lichtpunkt über den Strahl v' zurückwirft. Vergleiche
Fig. 2: R steht für den Sollwert, der im einfachsten Fall genau im Zentrum des aktiven
Feldes der Fotodiode 9 liegt; verschiebt sich nun das Rohr und damit der starr an
ihm angebrachte Planspiegel 3 etwa in die gemäss S
2 angedeutete Ebene, so wird der Referenzstrahl nunmehr um das Doppelte abgelenkt und
trifft auf den Punkt J, welcher dem Istwert entspricht. Je nach Veränderung des Rohres
aus seiner Referenz- bzw. Ideallage bilden sich auf dem Positionsdetektor der PIN-Fotodiode
9 verschiedene Istpunkte J ab. Die Grösse der PIN-Fotodiode 9 ist auf die Entfernung
a vom Spiegel 3 und dessen mögliche rückzustellende maximale Auslenkung gemäss Winkel
ß, nach den in Fig. 2 eingetragenen geometrischen Verhältnissen, abzustimmen.
[0025] Wählt man zwischen Lichtsender und Lichtempfänger, welche normalerweise beide in
die Steuereinheit integriert sind, zu dem am Geschützrohr fest verankerten Spiegel
einen Abstand a von beispielsweise 1 m Länge, ergibt dies eine mögliche Winkelauflösung
von 1,25 x 10-
3 mrad, was 0,26 Bogensekunden entspricht. Dies bedeutet bezogen auf 100 m Entfernung
zur Treffbildscheibe eine erfassbare Abweichung von nur 0,13 mm, was auch in praxi
einer Verbesserung gegenüber den eingangs erwähnten Vorrichtungen um mehr als eine
Grössenordnung entspricht.
[0026] Dabei misst eine PIN-Fotodiode zwei getrennte analoge Ausgangssignale xy am Eingangsverstärker
der Rechen- und Auswerteschaltung 10. Diese verarbeitet die Eingangssignale und formt
die horizontale Abweichung einerseits und die vertikale Abweichung andererseits in
Steuerimpulse um, die ausgangsseitig mit den für die Justierorgane zuständigen Stellgliedern
6a und 6b verbunden sind.
[0027] Die verwendeten Fotodioden sind speziell für Positionsmessungen ausgelegte Schottky-Barrier-Dioden
und an sich bekannt (vgl. Zeitschrift "Elektronik" Francis-Verlag GmbH, München, 1972,
H. 1, S. 13-15) und handelsüblich; ebenso die verwendete PIN-Laserdiode mit max. 3
mW Strahlungsleistung in Verbindung mit einem ebenfalls an sich bekannten Modulator,
mit einer Frequenz von 10 kHz bis 40 kHz.
[0028] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel zur Gross-Serienprüfung von Gewehrmunition
mit einem Kaliber von 5,7 mm, unter Verwendung von Ordonanzwaffen 11, Fig. 3, trifft
der von der Strahlungsquelle 8 emittierte Laserstrahl v auf einen am Lauf 1 aufgeklemmten
Spiegel 3. Die Waffe liegt, mitsamt ihrem Gewehrkolben 12, in üblicher Schiesslage
auf einer Halterung 2 und ist hier festgeklemmt.
[0029] Die Halterung 2 ruht ihrerseits auf einem in einer Wiege 13 gelagerten Auflager 14,
welches durch zwei als Hydrozylinder ausgebildete Stellglieder 4 und 5 in Y- bzw.
Z-Richtung, vgl. Fig. 4, ausgerichtet wird. Die Stellglieder 4, 5 sind durch hier
nicht näher dargestellte Steuerungseinheiten 6a, 6b im Innern eines Gehäuses 17 elektromechanisch
über Servoteile in üblicher Weise geregelt und versorgt. Die Stellglieder 4 und 5
sind endseitig auf einem massiven Träger 16 angeflanscht, der an einer hohlen Säule
15' und dem Gehäuse 17 angeordnet ist. Die Säule 15' zentriert ihrerseits einen wellenartigen
Säulenteil 15.
[0030] Das Ganze ruht auf einer Fundamentplatte 18, welche auf ein Betonlager geschraubt
ist. - Mechanisch davon getrennt, in einem Abstand von mehreren Metern, befindet sich
der ebenfalls mit grossen Massen ausgelegte Instrumententräger 7. Über eine elektromechanische
Abzugsauslösung 19 lässt sich die Vorrichtung fernsteuern und kann über eine einfache
Computersteuerung auch für Serienfeuer mit automatischer Auswertung und Protokollierung
ausgelegt werden.
[0031] Die in der Vorrichtung eingesetzten Stell-, Mess- und Regelelemente sind sämtliche
handelsüblich und finden sonst im Werkzeugmaschinenbau Verwendung: Als Hydraulikaggregate
dient ein Modell Hydro-Medio HM 16 (Bachofen AG, CH-8610 Uster); die beiden Stellglieder
sind Storz-Hydrozylinder, Baureihe ZWDAS (E.A. Storz GmbH + Co KG, D-7200 Tuttlingen);
als 2-achsige Servosteuerung dient das System Minipos (Warenzeichen der Fa. Wyttenbach
Informatik AG, CH-4900 Langenthal), die angesteuerten Servoventile sind vom Typ 225F
(Tokyo Precision Instr. Co., Ltd.). Als Anzeigegerät dient ein skalierter Prozesskontroller
DELTA 500 (Orbit Controls AG, CH-8952 Schlieren).
[0032] Es liegt im Rahmen der Erfindung an Stelle der bevorzugt eingesetzten optischen bzw.
optoelektronischen Bauelemente, auch andere Anordnungen vorzusehen. So kann es sich
auch empfehlen, am Geschützrohr statt eines Spiegels eine Laserdiode fest zu verankern,
welche einen Lichtstrahl auf eine wiederum getrennt und erschütterungsfrei gelagerte
Fotodiode, bevorzugt eine PIN-Fotodiode, abgibt, welche die Lageabweichung vom Sollpunkt
zweiachsig erfasst und demgemäss die benötigten Analog-Steuersignale liefert.
[0033] Weiter könnte im Sinne einer kinematischen Umkehr die Strahlungsquelle am Rohr angebracht
werden und die Detektion über einen festen Spiegel erfolgen. Ebenso könnte das virtuelle
Bild anstelle des reellen Bildes detektiert werden. Je nach Waffensystem und der Art
der Prüfung wird der Spiegel (Reflektor) unterschiedlich angeordnet. Um keine systemverändernden
Massen einzuführen, empfiehlt es sich beispielsweise bei einer Handfeuerwaffe entweder
einen Spiegel auf das Korn aufzusetzen bzw. aufzukleben und/oder den Kornträger zu
verspiegeln und direkt als Reflektor einzusetzen.
1. Vorrichtung zur Vornahme von Prüfbeschüssen zur Bestimmung der Güte von Munition,
bestehend aus einem in einer Halterung fixierten höhen- und seitenrichtbaren Rohr
und einer selbsttätigen Justiereinrichtung zur Nachführung des Rohres in dessen Sollrichtung,
dadurch gekennzeichnet, dass radial versetzt zur Schussrichtung (f) eine Strahlungsquelle
(8) vorgesehen ist, deren emittierter Strahl (v) auf einen mit dem Rohr (1) starr
verbundenen Spiegel (3) gerichtet und dessen reflektierter Strahl (v') von einem in
Schussrichtung (f) angeordneten Positionsdetektor (9) erfasst und dass die Signalausgänge
(Y, Z) des Detektors (9) zu einem mit dem Rohr (1) in Wirkungsverbindung befindlichen
Servomechanismus (4,5,6,10) geführt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlungsquelle
(8) und der Positionsdetektor (9) von der Halterung (2) des Rohres (1) mechanisch
getrennt gelagert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlungsquelle
(8) eine lichtemittierende Laserdiode und der Positionsdetektor (9) eine PIN-Fotodiode
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtemittierende
Laserdiode frequenzmoduliert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtemittierende
Diode ein Helium/Neon-Laser von weniger als 3 mW Strahlungsleistung ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Servomechanismus
(4,5,6) ein horizontal wirkendes Stellglied (5) und ein vertikal wirkendes Stellglied
(4) zur Nachstellung des Rohres (1) aufweist, welche mit einer Steuerungseinheit (6)
und dem Positionsdetektor (9) einen Regelkreis bilden.
7. Verwendung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche zur Serienprüfung
von kleinkalibriger Munition.