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EP 0 470 068 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.01.1995 Patentblatt 1995/03 |
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Anmeldetag: 25.07.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A63B 49/08 |
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Ballschläger, insbesondere Tennisracket
Ball-game racket, especially tennis racket
Raquette pour jeux de balles, en particulier raquette de tennis
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL |
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Priorität: |
31.07.1990 AT 1609/90
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.1992 Patentblatt 1992/06 |
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Patentinhaber: Head Sport Aktiengesellschaft |
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A-6921 Kennelbach (AT) |
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Erfinder: |
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- Marte, Robert
A-6840 Götzis (AT)
- Umlauft, Helmut
A-6971 Hard (AT)
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Vertreter: Haffner, Thomas M., Dr. et al |
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Patentanwalt
Schottengasse 3a 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
CA-A- 1 257 306 DE-A- 1 959 368 DE-A- 3 510 598
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CH-A- 470 891 DE-A- 2 454 431
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Ballschläger, insbesondere Tennisracket, mit
einem Rahmen, einem offenen oder geschlossenen Herzstück, einem an das Herzstück anschließenden
Schaft, wobei Rahmen, Herzstück und Schaft einteilig ausgebildet oder unlösbar miteinander
verbunden sind, und mit einem auf den Schaft aufschiebbaren und in der aufgeschobenen
Betriebsstellung auf diesem festlegbaren, als einteilige Hülse ausgebildeten Griffteil,
wobei das Innenprofil des Querschnittes des Griffteiles und das Außenprofil des Querschnittes
des Schaftes zumindest über einen Teil der Schaftlänge längs verlaufende, formschlüssig
miteinander zusammenwirkende Abstützflächen aufweisen, durch welche der Griffteil
gegenüber dem Schaft gegen Verdrehung gesichert ist und wobei die Abstützflächen des
Schaftes einerseits und die Abstützflächen des Griffteiles andererseits zumindest
über einen Teil der Länge des Griffteiles in Richtung zum freien Ende des Schaftes
keilförmig zusammenlaufen und die Abstützflächen des Griffteiles parallel zu den mit
ihnen zusammenwirkenden Keilflächen des Schaftes liegen.
[0002] Eine solche Ausbildung hat den Vorteil, daß man einen beliebigen Rahmen mit Herzteil
und Schaft mit einem beliebigen Griffteil kombinieren kann. Der Käufer kann gesondert
den Rahmen mit Herzstück und Schaft entsprechend dem gewünschten Gewicht und den Griffteil
entsprechend seiner Handgröße auswählen und der Händler kann die beiden Teile zusammensetzen.
Auf diese Weise wird die Lagerhaltung wesentlich verringert. Eine derartige Ausbildung
ist beispielsweise der CH-A 470 891 zu entnehmen, wobei ein Griffteil über eine formschlüssig
auf einem Abschnitt des Schaftes sitzende Paßfläche mit einem Rahmenteil verbunden
ist, wobei der Rahmenteil und der Griffteil in getrennten Operationenfolgen hergestellt
und als letzte Operation miteinander verbunden werden. Hiebei kann der Schaft konisch
ausgebildet sein und der Griff zusätzlich mit einer als Gewicht ausgebildeten Abschlußkappe
versehen sein.
[0003] Aus der DE-A 19 59 368 und der DE-A 24 54 431 sind weitere Rackets bekanntgeworden,
bei welchen ein Griffteil auf einen Schaft aufschiebbar ist. Gemäß der DE-A 19 59
368 sind Schaft und Griffteil mit parallel zueinander liegenden Abstützflächen ausgebildet
und die Sicherung des Griffteiles am Schaft in der Betriebsstellung ist lediglich
durch eine Querschraube gegeben. Eine solche Querschraube reicht für hohe Ansprüche
nicht aus, um eine sichere, spielfreie und starre Verbindung des Griffteiles mit dem
Schaft zu gewährleisten. Gemäß der DE-OS 24 54 431 laufen die Abstützflächen des Schaftes
und des Griffteiles keilförmig in Richtung zum Schaftende zusammen und in der vollständig
aufgeschobenen Betriebsstellung ist der Griffteil am Schaft durch Rasten gesichert
und unlösbar festgelegt. Der Käufer muß aber beim Händler das Racket mit verschiedenen
Griffteilen erproben können. Wenn nun der Griffteil bereits bei der Probe in der Betriebsstellung
praktisch unlösbar am Schaft gesichert ist, so ist es nicht möglich, den Griffteil
nach der ersten Probe wieder vom Schaft zu lösen.
[0004] Die Erfindung zielt darauf ab, eine Ausbildung zu schaffen, bei welcher eine auch
für hohe Ansprüche hinreichend feste Verbindung des Griffteiles mit dem Schaft in
der Betriebsstellung gewährleistet ist und trotzdem ein leichtes Entfernen des Griffteiles
vom Schaft nach einer Probe ermöglicht ist. Zur Erfüllung dieser Aufgabe besteht die
Erfindung im wesentlichen darin, daß zwischen Schaft und Griffteil ein die axiale
Aufschiebebewegung des Griffteiles begrenzendes und ein völliges Aufschieben des Griffteiles
in die Betriebsstellung verhinderndes, entfernbares Distanzstück angeordnet ist. Dadurch,
daß das entfernbare Distanzstück ein solches völliges Aufschieben in die Betriebsstellung
verhindert, kann der Griffteil nach einer Probe wieder leicht abgezogen werden. Erst
nach zufriedenstellenden Proben wird das Distanzstück entfernt und der Griffteil fest
auf den Schaft aufgepreßt. Infolge der keilförmigen Verjüngung wird auch vor Entfernung
des Distanzstückes, bei der Probe, noch ein für die Probe ausreichend fester Sitz
des Griffteiles am Schaft ermöglicht. Der Griffteil kann dabei als vorkonfektionierter
Griffteil mit bereits aufgebrachtem Griffband ausgebildet sein. Zweckmäßig ist der
Schaft und der Hohlraum des Griffes im wesentlichen über die gesamte Länge des Griffteiles
gleichförmig verjüngt. Dadurch wird nicht nur eine sichere und spielfreie Verbindung
des Griffteiles mit dem Schaft in der völlig aufgeschobenen Betriebsstellung erreicht,
welche auch den höchsten Ansprüchen genügt, sondern es wird vor allem auch, solange
das Distanzstück ein völliges Aufschieben des Griffteiles verhindert, ein für die
Probe ausreichender fester Sitz des Griffteiles ermöglicht.
[0005] Gemäß der Erfindung ist zweckmäßig das Distanzstück mit dem Schaft oder dem Griffteil
lösbar verbunden. Dadurch wird die Probe erleichtert und es wird vor allem vermieden,
daß der Händler bei der Probe das Einlegen des Distanzstückes vergißt und dann den
Griff nicht mehr ohne Beschädigung desselben abziehen kann. Gemäß der Erfindung ist
hiebei vorzugsweise das Distanzstück mit dem freien Ende des Schaftes lösbar verbunden
und gegen eine Anschlagfläche des Griffteiles abstützbar. Dies ist vorteilhaft, da
das freie Ende des Schaftes zugänglich ist. Das Distanzstück kann mit dem freien Ende
des Schaftes durch eine Schraube verbunden werden. Zur Lösung des Distanzstückes vom
Schaftende ist aber in diesem Fall wieder ein Werkzeug erforderlich. Gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung ist daher das Distanzstück mit dem freien Ende des Schaftes
über einen Sollbruchquerschnitt verbunden, so daß es leicht vom Schaftende abgebrochen
werden kann. Das Distanzstück kann aber auch auf das freie Schaftende aufgesteckt
oder in dieses eingesteckt sein.
[0006] In der Betriebsstellung ist zweckmäßig der Griffteil mit dem Schaft unlösbar verbunden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Griffteil nach Lösung
des Distanzstückes vom Schaft oder Griffteil durch eine im Bereiche des Schaftendes
vorgesehene einschnappende Rast in der Betriebsstellung sicherbar. Eine solche Verbindung
ist praktisch nicht mehr ohne Zerstörung des Griffteiles oder zumindest Beschädigung
desselben lösbar, da die Stelle der Rast nicht zugänglich ist. Gemäß der Erfindung
ist zweckmäßig die einschnappende Rast durch wenigstens eine, vorzugsweise zwei diametral
gegenüberliegende, Nase(n) an der Innenfläche des Griffteiles und wenigstens eine
quer zur Achse verlaufende Rille am Schaft gebildet, wobei der Griffteil aus elastisch
deformierbarem Material besteht. Auf diese Weise wird eine gesonderte Feder für die
Rast erspart und die Starrheit der Verbindung verbessert. Zweckmäßig sind hiebei gemäß
der Erfindung die Nase und die Rille axial durch quer zur Achse des Schaftes stehende
Begrenzungsflächen begrenzt, wobei der Abstand der Begrenzungsflächen der Nase dem
Abstand der Begrenzungsflächen der Rille entspricht. Dies hat wieder den Vorteil,
daß die Sicherung des Griffteiles am Schaft in beiden axialen Richtungen durch die
Rast selbst gegeben ist. Es kann aber auch gemäß der Erfindung das freie Ende des
Schaftes hohl ausgebildet sein und aus elastisch deformierbarem Material bestehen
und wenigstens eine, vorzugsweise zwei diametral gegenüberliegende, Nase(n) aufweisen,
welche hinter eine an der Innenfläche des Griffes ausgebildete Stufe einschnappen.
[0007] Die feste Verbindung des Griffteiles mit dem Schaft kann auch durch Kleben erfolgen.
In diesem Fall ist zweckmäßig im Griffteil eine Kapsel oder ein Beutel angeordnet,
welche bzw. welcher ein Klebstoffdepot enthält und nach Entfernung des Distanzstückes
beim Aufschieben des Griffteiles in die Betriebsstellung durch ein am Schaftende angeordnetes
Messer oder einen spitzen Stift zerstört wird. Durch das Distanzstück wird eine Zerstörung
der Kapsel oder des Beutels bei der Probestellung des Griffteiles vermieden und erst
beim völligen Aufschieben des Griffes auf den Schaft in der Betriebsstellung erreicht
das Messer oder der Stift die Kapsel oder den Beutel, sodaß die Kapsel oder der Beutel
zerstört wird und der Klebstoff ausfließt.
[0008] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der zwischen den Abstützflächen
eingeschlossene Verjüngungswinkel selbsthemmend. Gemäß der Erfindung kann hiebei der
zwischen den Abstützflächen eingeschlossene Verjüngungswinkel höchstens 3°, vorzugsweise
ungefähr 1°, betragen.
[0009] Bei einem solchen Verjüngungswinkel ist einerseits ein fester Sitz des Griffes am
Schaft bei entferntem Distanzstück in der Betriebsstellung gewährleistet, und andererseits
ist auch bei in seiner Lage befindlichem Distanzstück bei der Probe ein für die Probe
ausreichender Sitz des Griffteiles am Schaft gesichert.
[0010] Gemäß der Erfindung ist vorzugsweise das Distanzstück so bemessen, daß der Aufschiebeweg
des Griffteiles bis zum Anschlag an das Distanzstück wenigstens 98 %, zweckmäßig ungefähr
99 %, des gesamten Aufschiebeweges bei entferntem Distanzstück bis in die Betriebsstellung
beträgt. Auch dies ermöglicht noch einen für die Probe ausreichenden Sitz des Griffteiles
am Schaft bei in seiner Lage befindlichem Distanzstück und es ist auch bei der Probe
die Lage des Griffteiles am Schaft ähnlich der Lage in der Betriebsstellung.
[0011] In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
[0012] Fig.1, 2 und 3 zeigen den Griffteil und den Schaft in der Betriebsstellung bei entferntem
Distanzstück, wobei Fig.1 einen Längsschnitt nach der Linie I-I der Fig.2, Fig. 2
einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig.1 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie
III-III der Fig. 1 darstellt. Fig.4 zeigt das Schaftende und das Griffende entsprechend
Fig.1 in der Stellung bei der Probe bei in seiner Lage befindlichem Distanzstück.
Fig.5 und 6 zeigen abgewandelte Ausführungsformen, wobei das Ende des Griffteiles
und das Ende des Schaftes links in der Stellung bei in Wirkung befindlichem Distanzstück
bei der Probe und rechts in der Betriebsstellung bei entferntem Distanzstück dargestellt
ist.
[0013] Der Griffteil 1 ist in der Stellung nach Fig.1, 2 und 3 auf den Schaft 2 zur Gänze
in der Betriebsstellung aufgeschoben, wobei das Distanzstück 3 (Fig. 4) bereits entfernt
ist. Der Schaft 2 weist Abstützflächen 4, 5, 6 und der Griffteil 1 weist Abstützflächen
7, 8, 9 auf, welche in der Betriebsstellung unter Zwischenschaltung einer Folie 10
satt aneinanderliegen. Eine solche Folie 10 ergibt einerseits ein sattes Anliegen
und eine gewisse Dämpfung des Schlages. Der Abstand zwischen den Abstützflächen 4,
5, 6 des Schaftes 2 und der Abstand zwischen den Abstützflächen 7, 8, 9 des Griffteiles
1 ist über die gesamte Länge des Griffteiles 1 gleichförmig keilförmig in Richtung
zum freien Schaftende 11 verjüngt. Der Keilwinkel der Verjüngung beträgt ungefähr
1°, wodurch ein selbsthemmender Festsitz erzielt wird.
[0014] Am Griffteil 1 sind nach innen ragende, diametral gegenüberliegende Nasen 12 vorgesehen,
welche in der völlig eingeschobenen Betriebsstellung in Quernuten 13 des Schaftes
2 einrasten. Die axiale Erstreckung der Nasen 12 entspricht hiebei der axialen Erstreckung
bzw. der Breite der Nuten 13, so daß in der Betriebsstellung der Griffteil 1 am Schaft
2 in beiden axialen Richtungen gesichert ist. Da die Nasen 12 in der in Fig.1 dargestellen
Betriebsstellung nicht zugänglich sind, ist in der Betriebsstellung die Verbindung
zwischen Schaft 2 und Griffteil 1 praktisch unlösbar.
[0015] Wie Fig.4 zeigt, ist an das freie Schaftende 11 das Distanzstück 3 unter Zwischenschaltung
eines Sollbruchquerschnittes 14 angeschlossen. Diese Sollbruchstelle ist durch eine
Ringnut und Lochungen 15 gebildet. Solange dieses Distanzstück 3 am Schaftende 11
angeordnet ist, kann der Griff 1 nur bis zu einer Stellung auf den Schaft 2 aufgeschoben
werden, in welcher das Distanzstück 9 an einer Anschlagfläche 16 des Griffteiles 1
anliegt. Dies ist bei der Probe der Fall und diese Stellung ist in Fig.4 links dargestellt.
In dieser Stellung können somit, wie der linke Teil der Fig.4 zeigt, die Nasen 12
nicht in die Quernuten 8 einrasten, und es kann somit nach der Probe noch der Griffteil
1 vom Schaft 2 abgezogen werden. Im rechten Teil der Fig.4 ist eine Stellung des Griffteiles
1 am Schaft 2, bevor das Distanzstück 3 an der Anschlagfläche 12 anliegt, dargestellt.
Auch diese Stellung ist bei der Probe ohne weiteres möglich und sogar zu bevorzugen,
da bei dieser im rechten Teil der Fig.4 dargestellten Stellung der Griffteil 1 vom
Schaft 2 leichter abgezogen werden kann. Wesentlich ist nur, daß das Distanzstück
3 das endgültige Einrasten der Nasen 12 in die Nuten 13 verhindert, solange der Griffteil
1 nicht endgültig in der Betriebsstellung festgelegt werden soll.
[0016] Erst nach zufriedenstellend erfolgter Probe wird das Distanzstück 3 vom Schaftende
11 abgebrochen, was infolge des Sollbruchquerschnitte 14 leicht erfolgen kann, und
hierauf wird der Griffteil 1 auf den Schaft 2 in die in Fig.1 dargestellte Betriebsstellung
aufgetrieben, in welcher der Griffteil 1 am Schaft 2 praktisch unlösbar und fest sitzt.
[0017] Bei der Ausführungsform nach Fig.5 ist das freie Endstück 17 des Schaftes 18 aus
elastisch deformierbarem Material ausgebildet und mit dem Schaft 18 fest verbunden,
beispielsweise verklebt. Zwei diametral gegenüberliegende Nasen 19 sind am Endstück
17 angeordnet und wirken mit einer Ringschulter 20 des Griffteiles 21 zusammen. Durch
ein auf das Schaftende 17 aufgestecktes Distanzstück 22, welches mit einer Anschlagfläche
23 des Griffteiles 21 zusammenwirkt, ist in der links dargestellten Probestellung
ein Einschnappen der Nasen 19 hinter die Schulter 20 verhindert. Nach erfolgter Probe
wird das Distanzstück 22 vom Schaftende 17 abgezogen und die Nasen 19 können in der
rechts dargestellten Betriebsstellung hinter die Schulter 20 einschnappen. Durch einen
Hohlraum 24 im Schaftende wird die Deformation des Schaftendes 17 begünstigt. Bei
dieser Ausführungsform ist zwischen dem Schaft 18 bzw. dem Endstück 17 desselben und
dem Griffteil 21 eine elastische Zwischenlage 33, beispielsweise aus Gummi, vorgesehen.
Diese elastische Zwischenlage ist mit dem Schaft 17, 18 starr verbunden, beispielsweise
verklebt und dient zur Dämpfung des Schlages.
[0018] Fig.6 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher in der Betriebsstellung der Griffteil
25 mit dem Schaft 2 durch Klebung vereinigt wird. In den Griffteil 25 ist eine mit
Klebstoff 26 gefüllte Kapsel oder ein Beutel 27 eingelegt. Mit dem Ende des Schaftes
2 ist ein Teil 28 fest verbunden, beispielsweise verklebt, welcher einen spitzen Stift
oder eine Schneide 29 trägt. Durch ein auf den Teil 28 aufgestecktes Distanzstück
30 wird in der links dargestellten Probestellung vermieden, daß der Stift oder die
Schneide 29 den Klebstoffbeutel 27 zerstört. Nach Abziehen des Distanzstückes 30 kann
nun in der rechts dargestellten Betriebsstellung der Stift oder die Schneide 29 den
Beutel oder die Kapsel 27 anschneiden, der Klebstoff 26 tritt aus und kann in den
Spalt 31 zwischen Schaft und Griffteil eindringen.
[0019] Es muß nun bei dieser Ausführungsform wohl in der Betriebsstellung Klebstoff in den
Spalt 31 gelangen, jedoch muß auch in der links dargestellten Probestellung der Griffteil
25 bereits so weit festsitzen, daß das Racket ausprobiert werden kann. Aus diesem
Grund weist der Schaft 2 Längsrippen 32 auf. Durch diese Längsrippen 32 ist bei der
Probe der Griffteil 25 am Schaft 2 geführt und für die Probe hinreichend fest gehalten,
während in der Betriebsstellung der Klebstoff zwischen diesen Rippen in den Spalt
31 einfließen kann.
1. Ballschläger, insbesondere Tennisracket, mit einem Rahmen, einem offenen oder geschlossenen
Herzstück, einem an das Herzstück anschließenden Schaft, wobei Rahmen, Herstück und
Schaft einteilig ausgebildet oder unlösbar miteinander verbunden sind, und mit einem
auf den Schaft aufschiebbaren und in der aufgeschobenen Betriebsstellung auf diesem
festlegbaren, als einteilige Hülse ausgebildeten Griffteil, wobei das Innenprofil
des Querschnittes des Griffteiles und das Außenprofil des Querschnittes des Schaftes
zumindest über einen Teil der Schaftlänge längs verlaufende, formschlüssig miteinander
zusammenwirkende Abstützflächen aufweisen, durch welche der Griffteil gegenüber dem
Schaft gegen Verdrehung gesichert ist und wobei die Abstützflächen des Schaftes einerseits
und die Abstützflächen des Griffteiles andererseits zumindest über einen Teil der
Länge des Griffteiles in Richtung zum freien Ende des Schaftes keilförmig zusammenlaufen
und die Abstützflächen des Griffteiles parallel zu den mit ihnen zusammenwirkenden
Keilflächen des Schaftes liegen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Schaft (2,18)
und Griffteil (1,21,25) ein die axiale Aufschiebebewegung des Griffteiles (1,21,25)
begrenzendes und ein völliges Aufschieben des Griffteiles in die Betriebsstellung
verhinderndes, entfernbares Distanzstück (3,22,30) angeordnet ist.
2. Ballschläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzstück (3,22,30)
mit dem Schaft (2,18) oder dem Griffteil (1.21,25) lösbar verbunden ist.
3. Ballschläger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzstück
(3,22,30) mit dem freien Ende des Schaftes (2,18) lösbar verbunden und gegen eine
Anschlagfläche (16,23) des Griffteiles (2,21,25) abstützbar ist.
4. Ballschläger nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzstück
(3) mit dem freien Ende des Schaftes (2) über einen Sollbruchquerschnitt (14) verbunden
ist.
5. Ballschläger nach Anspruch 1, 2 oder3, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzstück
(22,30) auf das freie Ende des Schaftes (2,18) aufgesteckt oder in dieses eingesteckt
ist.
6. Balischläger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffteil
(1,21,25) erst nach Entfernung des Distanzstückes (3,22,30) durch ein Sicherungsmittel
unlösbar oder schwer lösbar mit dem Schaft verbindbar ist.
7. Ballschläger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine, vorzugsweise zwei diametral gegenüberliegende, Nase(n) (12) an der Innenfläche
des Griffteiles (1) und wenigstens eine quer zur Achse verlaufende Rille (13) am Schaft
(2) ausgebildet sind, wobei der Griffteil (1) aus elastisch deformierbarem Material
besteht.
8. Ballschläger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (12) und die Rille
(13) axial durch quer zur Achse des Schaftes (2) stehende Begrenzungsflächen begrenzt
sind und der Abstand der Begrenzungsflächen der Nase (12) dem Abstand der Begrenzungsflächen
der Rille (13) entspricht.
9. Ballschläger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das freie
Ende (17) des Schaftes (18) hohl ausgebildet ist, aus elastisch deformierbarem Material
besteht und wenigstens eine, vorzugsweise zwei diametral gegenüberliegende, Nase(n)
(19) aufweist, welche hinter eine an der Innenfläche des Griffes ausgebildete Stufe
(20) einschnappen.
10. Ballschläger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Griffteil
(1) eine Kapsel oder ein Beutel (22) angeordnet ist, welche bzw. welcher ein Klebstoffdepot
(26) enthält und nach Entfernung des Distanzstückes (30), beim Aufschieben des Griffteiles
(1) in die Betriebsstellung, durch ein am Schaftende angeordnetes Messer (29) oder
einen spitzen Stift zerstört wird.
11. Ballschläger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen
den Abstützflächen eingeschlossene Verjüngungswinkel selbsthemmend ist.
12. Ballschläger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen
den Abstützflächen eingeschlossene Verjüngungswinkel höchstens 3°, vorzugsweise ungefähr
1°, beträgt.
13. Ballschläger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzstück
(3,22,30) so bemessen ist, daß der Aufschiebeweg des Griffteiles (1,21,25) bis zum
Anschlag an das Distanzstück wenigstens 98%, zweckmäßig ungefähr 99%, des gesamten
Aufschiebeweges bei entferntem Distanzstück bis in die Betriebsstellung beträgt.
14. Ballschläger nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft
(2,18) und der Hohlraum des Griffteiles (1,21,25) einen elliptischen oder achteckigen
Querschnitt aufweisen.
1. A bat for ball games, particularly a tennis racket, with a frame, an open or closed
core part, a handle connected to the core piece, the frame, core piece and handle
being constructed in one piece or being connected inseparably to one another and with,
adapted to be pushed onto the handle and secured thereon when in the pushed-on working
position, a grip part constructed as a one-piece sleeve, whereby the interior profile
of the cross-section of the grip part and the external profile of the cross-section
of the handle having, extending lengthwise over at least a part of the length of the
handle, form-lockingly and mutually cooperating bracing surfaces by which the grip
part is secured against rotation in respect of the handle, the bracing surfaces of
the handle on the one hand and the bracing surfaces of the grip part on the other
converging at least over a part of the length of the grip part in a wedge shape in
the direction of the free end of the handle, the bracing surfaces of the grip part
being parallel with those keying surfaces of the handle which cooperate with them,
characterised in that between handle (2, 18) and grip part (1, 21, 25) there is a
removable spacer (3, 22, 30) which defines the axial push-on movement of the grip
part (1, 21, 25) and prevents the grip part being completely pushed on into the working
position.
2. A bat according to Claim 1, characterised in that the spacer (3, 22, 30) is separably
connected to the handle (2, 18) or the grip part (1, 21, 25).
3. A bat according to Claim 1 or 2, characterised in that the spacer (3, 22, 30) is separably
connected to the free end of the handle (2, 18) and can be braced against an abutment
surface (16, 23) of the grip part (2, 21, 25).
4. A bat according to Claim 1, 2 or 3, characterised in that the spacer (3) is connected
to the free end of the handle (2) via a predetermined braking cross-section (14).
5. A bat according to Claim 1, 2 or 3, characterised in that the spacer (22, 30) is fitted
onto or inserted into the free end of the handle (2, 18).
6. A bat according to one of Claims 1 to 5, characterised in that only after removal
of the spacer (3, 22, 30) can the grip part (1, 21, 25) be connected to the handle
by a securing means so as to be inseparable therefrom or separable only with difficulty.
7. A bat according to one of Claims 1 to 7, characterised in that at least one but preferably
two diametrically opposite nose(s) (12) is/are constructed or, the inner surface of
the grip part (1) while at least one groove (13) is constructed on the handle (2)
and extends crosswise to the axis, whereby the grip part (1) consists of elastically
deformable material.
8. A bat according to Claim 7, characterised in that the nose (12) and the groove (13)
are axially defined by boundary surfaces set crosswise to the axis of the handle (2),
the distance between the boundary surfaces of the nose (12) corresponding to the gap
between the boundary surfaces of the groove (13).
9. A bat according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the free end (17) of
the handle (18) is of hollow construction, consists of elastically deformable material
and has at least one and preferably two diametrically opposite nose(s) (19) which
snaps into place behind a step (20) constructed on the inner surface of the grip.
10. A bat according to one of Claims 1 to 6, characterised in that there is in the grip
part (1) a capsule or a sac (22) containing a quantity of glue (26) and which after
removal of the spacer (30) and when the grip part (1) is pushed on and into the working
position, is destroyed by a cutting means (29) or a sharp point disposed at the end
of the handle.
11. A bat according to one of Claims 1 to 10, characterised in that the angle of taper
enclosed between the bracing surfaces is self-locking.
12. A bat according to one of Claims 1 to 11, characterised in that the angle of taper
enclosed between the bracing surfaces amounts to at most 3° and is preferably approx.
1°.
13. A bat according to one of Claims 1 to 12, characterised in that the spacer (3, 22,
30) is so dimensioned that the travel by which the grip part (1, 21, 25) can be pushed
on until it abuts the spacer amounts to at least 98% but expediently approx. 99% of
the total push-on travel as far as the operating position, when the spacer is removed.
14. A bat according to one of Claims 1 to 13, characterised in that the handle (2, 18)
and the cavity in the grip part (1, 21, 25) have an elliptical or octagonal cross-section.
1. Raquette pour jeux de balles, en particulier raquette de tennis, avec un cadre, un
coeur ouvert ou fermé, un manche faisant suite au coeur, le cadre, le coeur et le
manche pouvant être réalisés en une pièce ou pouvant être reliés inamoviblement les
uns aux autres, et avec une poignée pouvant être poussée sur le manche qui lorsqu'elle
est poussée dans la position de fonctionnement, peut être fixée sur celui-ci, réalisée
comme manchon en une pièce, le profil intérieur de la section transversale de la poignée
et le profil extérieur de la section transversale du manche présentant des surfaces
d'appui s'étendant au moins sur une partie de la longueur de manche et coopérant les
unes avec les autres par concordance des formes, par lesquelles la poignée est assurée
par rapport au manche contre une torsion, et dans lequel les surfaces d'appui du manche
d'une part et les surface d'appui de la poignée d'autre part convergent en forme de
coin au moins sur une partie de la longueur de la poignée en direction vers l'extrémité
libre du manche, et les surfaces d'appui de la poignée sont parallèles aux surfaces
à coin coopérant avec elles du manche, caractérisée en ce qu'il est disposé entre
le manche (2, 18) et la poignée (1, 21, 25) une pièce d'écartement amovible (3, 22,
30) délimitant le mouvement de poussée axiale de la poignée (1, 21, 25) et empêchant
une poussée complète de la poignée dans la position de fonctionnement.
2. Raquette pour jeux de balles selon la revendication 1, caractérisée en ce que la pièce
d'écartement (3, 22, 30) est reliée amoviblement au manche (2, 18) ou à la poignée
(1, 21,25).
3. Raquette pour jeux de balles selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que
la pièce d'écartement (3, 22, 30) est reliée amoviblement à l'extrémité libre du manche
(2,18) et peut prendre appui sur une surface de butée (16, 23) de la poignée (2, 21,
25).
4. Raquette pour jeux de balles selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce
que la pièce d'écartement (3) est reliée à l'extrémité libre du manche (2) par une
section transversale de rupture (14).
5. Raquette pour jeux de balles selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce
que la pièce d'écartement (22,30) est rapportée sur l'extrémité libre du manche (2,
18) ou est emboîtée dans celle-ci.
6. Raquette pour jeux de balles selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en
ce que la poignée (1, 21, 25) peut être reliée, seulement après l'enlèvement de la
pièce d'écartement (3, 22, 30) par un moyen de sécurité inamoviblement ou de façon
diffilement amovible au manche.
7. Raquette pour jeux de balles selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en
ce qu'au moins un, de préférence deux nez (12) diamétralement opposés sont réalisés
à la face intérieure de la poignée (1) et su moins une rainure (13) s'étendant transversalement
à l'axe au manche (2), la poignée (1) étant réalisée en un matériau élastiquement
déformable.
8. Raquette pour jeux de balles selon la revendication 7, caractérisée en ce que le nez
(12) et la rainure (13) sont délimités axialement par des surfaces de délimitation
s'étendant transversalement à l'axe du manche (2), et que l'écart entre les surfaces
de délimitation du nez (12) correspond à l'écart entre les surfaces de délimitation
de le rainure (13).
9. Raquette pour jeux de belles selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en
ce que l'extrémité libre (17) du manche (18) est creuse, qu'elle est réalisée en matériau
élastiquement déformable et présente au moins un, de préférence deux nez (19) diamétralement
opposés, qui s'enclenchent derrière un gradin (20) réalisé sur la face intérieure
de la poignée.
10. Raquette pour jeux de balles selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en
ce qu'il est disposé dans la poignée (1) une capsule ou un sachet (22) qui contient
un dépôt de colle (26) et qui, après l'enlèvement de la pièce d'écartement (30), lorsqu'on
pousse la poignée (1) dans la position de fonctionnement, est détruit par un couteau
(29) ou une tige pointus disposés à l'extrémité du manche.
11. Raquette pour jeux de balles selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en
ce que l'angle de dépouille formé entre les surfaces d'appui est auto-bloquant.
12. Raquette pour jeux de balles selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée on
ce que l'angle de dépouille formé entre les surfaces d'appui est au maximum de 3°,
de préférence d'environ 1°.
13. Raquette pour jeux de balles selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en
ce que le pièce d'écartement (3, 22, 30) est dimensionnée de façon que le trajet de
poussée de le poignée (1, 21, 25) jusqu'à la butée à la pièce d'écartement est au
moins de 98%, de manière appropriée environ de 99% du trajet total de poussée, lorsque
la pièce d'écartement est enlevée, jusque dans la position de fonctionnement.
14. Raquette pour jeux de balles selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en
ce que le manche (2,18) et l'espace creux de la poignée (1, 21, 25) ont une section
transversale elliptique ou octogonale.