| (19) |
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(11) |
EP 0 470 094 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.07.1993 Patentblatt 1993/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.04.1990 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9000/312 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9013/433 (15.11.1990 Gazette 1990/26) |
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| (54) |
BILDAUFZEICHNUNGSVORRICHTUNG
IMAGE PRINTING DEVICE
DISPOSITIF D'IMPRESSION D'IMAGES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
28.04.1989 EP 89730113 22.12.1989 DE 3943238
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.02.1992 Patentblatt 1992/07 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DREINHOFF, Karl-Heinz
D-1000 Berlin 37 (DE)
- SCHMIDT, Thomas
D-2330 Kochendorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. et al |
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Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Postfach 33 01 30 14171 Berlin 14171 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-87/06532 GB-A- 2 195 614 US-A- 4 511 904
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DE-A- 3 422 505 US-A- 4 404 568
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, vol. 7, no. 79 (M-204)(1224) 31 März 1983; JP A 58 005
283 (H. NISHIKAWA) 12 Januar 1983
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bildaufzeichnungsvorrichtung mit einem Aufzeichnungskopf,
der in einem Gehäuse der Vorrichtung einer Druckwalze gegenüberliegt, mit einer in
der Gehäuseoberseite enthaltenen Blattzuführungsöffnung, von der ein Blatteinzugskanal
bis an die Druckwalze heranführt und durch die ein Aufzeichnungsträger manuell einführbar
ist, und mit einem Blattauswurfkanal, der von der Druckwalze bis zu einer in der Gehäuseoberseite
enthaltenen Blattauswurföffnung führt, durch die der Aufzeichnungsträger aus der Vorrichtung
heraustransportierbar ist.
[0002] Eine derartige, aus der DE-A-35 39 526 bekannte Bildaufzeichnungsvorrichtung ist
als parallel arbeitender Thermotransferdrucker ausgebildet, bei dem innerhalb eines
Gehäuses ein zeilenförmiger Aufzeichnungskopf angeordnet ist, dem in achsparalleler
Ausrichtung eine Druckwalze gegenüberliegt. In das Gehäuse ist eine Farbbandkassette
einführbar, in der auf zwei zur Druckwalze achsparallelen Wickelspulen ein Farbband
bevorratet ist, dessen sich jeweils zwischen den beiden Wickelspulen befindender Farbbandabschnitt
zwischen dem Aufzeichnungskopf und der Druckwalze verläuft. Im Bereich der Gehäuseoberseite
enthält die Farbbandkassette eine zugleich als Blattzuführungsöffnung und als Blattauswurföffnung
dienende fensterartige Ausnehmung, durch die sich ein zu bedruckendes Einzelblatt
in einem von dem Farbband und der Druckwalze gebildeten Blatteinzugsspalt einführen
läßt; das Einzelblatt wird von der sich drehenden Druckwalze unter Zwischenlage des
Farbbandes an dem Aufzeichnungskopf vorbeigeführt, durch diesen bedruckt und anschließend
durch die fensterartige Ausnehmung aus der bekannten Bildaufzeichnungsvorrichtung
herausgeführt.
[0003] Bei der bekannten Bildaufzeichnungsvorrichtung ist nur eine manuelle Zuführung von
zu bedruckenden Einzelblättern möglich; eine automatische Vereinzelung und Zuführung
von Einzelblättern eines Blattvorrates ist dagegen nicht vorgesehen.
[0004] Aus der EP-A-0 106 801 ist eine Bildaufzeichnungsvorrichtung bekannt, die zur automatischen
Zuführung von Einzelblättern eines Blattvorrates mit einem auf das Gehäuse der Vorrichtung
aufsetzbaren Aufsatz bestückbar ist, der eine schräg angeordnete Blattvorratskassette
mit einer Blattvereinzelungsvorrichtung und eine Blattablage zur Aufnahme der Einzelblätter
nach ihrem Bedrucken aufweist. Die Bauhöhe der bekannten Vorrichtung wird in erheblichem
Maße durch den Aufsatz bestimmt, der darüber hinaus als Zusatz zu der Vorrichtung
gesondert gehandhabt werden muß.
[0005] Aus der DE-A-35 04 029 ist schließlich eine Bildaufzeichnungsvorrichtung bekannt,
bei der eine Blattvorratskassette wie eine Schublade horizontal in das Gehäuse der
Vorrichtung eingeschoben werden kann. Da die Blattvorratskassette eine zumindest den
zu bedruckenden Einzelblättern entsprechende Gerätegrundfläche beansprucht, weist
auch diese bekannte Vorrichtung ein relativ großes Bauvolumen auf.
[0006] Insbesondere bei sog. Laptop-Geräten, die sich durch einen besonders kompakten Aufbau
auszeichnen und wie eine Aktentasche oder in einer solchen transportiert werden können,
sind aus den obengenannten Gründen bisher automatische Einzelblattzuführungsvorrichtungen
nicht bekannt geworden.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Bildaufzeichnungsvorrichtung
anzugeben, bei der wahlweise eine manuelle oder automatische Einzelblattzuführung
möglich ist und die sich dennoch durch einen besonders kompakten Aufbau auszeichnet.
[0008] Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß bei der Vorrichtung der
eingangs angegebenen Art die Gehäuseoberseite einen aufklappbaren Deckel aufweist,
der in aufgeklapptem Zustand unter Bildung einer Blattvorratskassette für zu bedruckende
Einzelblätter in einer Schrägstellung feststellbar ist, und daß in dem Gehäuse eine
antreibbare Blatteinzugsrolle an einem Hebelteil derart verschwenkbar gelagert ist,
daß sich die Blatteinzugsrolle bei geschlossenem Deckel unterhalb des Deckels befindet
und bei aufgeklapptem Deckel auf den in der Blattvorratskassette enthaltenen Einzelblättern
aufliegt.
[0009] Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung besteht
darin, daß sie bei geschlossenem Deckel einen für Transportzwecke äußerst kompakten
Aufbau mit geringstmöglichen Außenabmessungen aufweist und daß die für eine automatische
Einzelblattzufuhr erforderliche Blattvorratskassette durch einfaches Aufklappen des
Deckels gebildet wird. Hinsichtlich des kompakten Aufbaus und der Transportierbarkeit
der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung ist weiter von Vorteil, daß die
bei aufgeklapptem Deckel jeweils auf dem obersten Einzelblatt eines in der von dem
Deckel gebildeten Blattvorratskassette eingelegten Blattstapels aufliegende und eine
automatische Blattvereinzelung und Blattzuführung ermöglichende Blatteinzugsrolle
bei geschlossenem Deckel vollständig in das Gehäuse versenkbar ist. Schließlich dient
der Deckel in vorteilhafter Weise ebenso als Schutz und Abdeckung für empfindliche
Teile der Bildaufzeichnungsvorrichtung bei ihrem Transport, wie als Schutz für das
jeweilige Transportmittelbeispielsweise eine Aktentasche - gegenüber scharfkantigen
Teilen der Vorrichtung.
[0010] Um die manuelle Blattzuführung noch benutzerfreundlicher zu gestalten und um die
Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit des Papiertransports weiter zu verbessern,
sieht eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung
vor, daß die Blatteinzugsrolle bei geschlossenem Deckel im Verlauf des Blatteinzugskanals
an einer Gegenrolle anliegt.
[0011] Bei dieser Ausführungsform hat die Blatteinzugsrolle eine Doppelfunktion, wodurch
die Anzahl der für den wahlweisen manuellen oder automatischen Blatteinzug erforderlichen
Funktionsteile äußerst gering gehalten wird, was zu einer Platzersparnis im Gehäuseinneren
führt, damit zu dem kompakten Aufbau der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung
beiträgt und sich in einem entsprechend geringen Gewicht niederschlägt.
[0012] Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung
ist vorgesehen, daß der Deckel im Bereich einer der Blatteinzugsrolle zugewandten
und zu ihr parallelen Deckelkante über ein Abstandsteil um eine unterhalb der Gehäuseoberseite
verlaufende Drehachse schwenkbar gelagert ist.
[0013] Damit wird insbesondere erreicht, daß die von dem aufgeklappten Deckel gebildete
Blattvorratskassette erst beim Aufklappen des Deckels in den Schwenkbereich des Hebelteiles
mit der daran gehaltenen Blatteinzugsrolle gerät, so daß die Blatteinzugsrolle bei
geschlossenem Deckel ungehindert in dem Gehäuse versenkbar ist bzw. sich an die Gegenrolle
unter Bildung des Blatteinzugsmechanismus für die manuelle Blattzufuhr anlegen kann.
[0014] Eine hinsichtlich des konstruktiven Aufwandes und des Gewichtes besonders günstige
Fortbildung der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung sieht vor, daß der
Deckel im Bereich seines der Blatteinzugsrolle nahen Endes Fortsätze aufweist, die
in gehäusefesten Führungen geführt sind, und daß die Führungen annähernd teilkreisförmig
aufgebildet sind, wobei die Mittelpunkte der Teilkreise auf einer unterhalb der Gehäuseoberseite
verlaufenden, druckwalzenparallelen Geraden liegen. Die Führungen können beispielsweise
bei einem Kunststoff-Gehäuse direkt als nutartige Vertiefungen der Innenseiten der
seitlichen Gehäusewände während des Spritzvorganges gebildet werden; die Fortsätze
des Deckels können beispielsweise ebenfalls direkt angespritzt oder angegossen sein,
so daß die Führung des Deckels ohne separat zu fertigende Führungselemente bewirkt
ist.
[0015] Die Führungen können auch als bezogen auf die Druckwalze konkave Polygone ausgebildet
sein, wobei dann im wesentlichen die Mittelpunkte der einhüllenden Teilkreise auf
der unterhalb der Gehäuseoberseite verlaufenden, druckwalzenparallelen Geraden liegen.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen. Bildaufzeichnungsvorrichtung
besteht darin, daß in dem Gehäuse eine als Anschlag für die in der Blattvorratskassette
abgelegten Einzelblätter dienende Blattanschlagkante mit Blattvereinzelungsecken angeordnet
ist, der der Deckel im aufgeklappten Zustand mit seiner Deckelkante gegenüber zu liegen
kommt. Damit sind weitere Funktionselemente in dem Gehäuseinneren fest angeordnet,
was sich insbesondere im Hinblick auf den Transport der Bildaufzeichnungsvorrichtung
vorteilhaft auswirkt.
[0017] Um das Einlegen des Blattstapels mit den Einzelblättern in die Blattvorratskassette
zu erleichtern und ein Nachlegen von Einzelblättern auf den Blattstapel zu ermöglichen,
sind vorteilhafterweise die Blattvereinzelungsecken federnd an der Blattanschlagkante
gehalten und durch eine Mitnahmeeinrichtung an dem die Blatteinzugsrolle tragenden
Hebelteil gemeinsam mit der Blatteinzugsrolle von den Einzelblättern in der Blattvorratskassette
abhebbar.
[0018] Eine in fertigungstechnischer Hinsicht und im Hinblick auf die Montage der Bildaufzeichnungsvorrichtung
vorteilhafte Fortbildung der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung sieht
vor, daß der Deckel im Bereich einer der Blatteinzugsrolle zugewandten und zu ihr
parallelen Deckelkante mindestens einen Blattanschlag und im Bereich der Enden der
Deckelkante Blattvereinzelungsecken für die in der Blattvorratskassette abgelegten
Einzelblätter aufweist.
[0019] Da bei der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung der Deckel als Blattvorratskassette
dient, ist es erforderlich, daß der Deckel im aufgeklappten Zustand etwa das Format
der aufzunehmenden Einzelblätter aufweist. Um dabei die Gehäuseabmessungen der erfindungsgemäßen
Bildaufzeichnungsvorrichtung unabhängig von dem Format des Deckels zwecks Erzielung
eines besonders kompakten Aufbaus der Vorrichtung besonders gering halten zu können,
ist gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen,
daß der Deckel aus zwei Deckelteilen besteht, von denen ein Deckelteil an einer der
zur Blatteinzugsrolle hingewandten Deckelseite gegenüberliegenden Parallelkante über
ein Scharnier mit dem anderen Deckelteil verbunden ist. Beim Schließen des Deckels
werden beide Deckelteile zusammengeklappt, so daß das Format des geschlossenen Deckels
und damit die erforderliche Grundrißfläche der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung
geringer ist als das Format der von dem aufgeklappten Deckel gebildeten Blattvorratskassette.
[0020] Um im Zusammenhang mit der automatischen Einzelblattzuführung aus der Blattvorratskassette
eine definierte Ablage für die Einzelblätter nach ihrem Bedrucken zu ermöglichen,
ist in vorteilhafter Weise an dem die Blatteinzugsrolle tragenden Hebelteil ein verschwenkbares
Blattablagefach zur Aufnahme der aus dem Blattauswurfkanal kommenden bedruckten Einzelblätter
gehalten, das aus einer bei geschlossenem Deckel unter diesem im Gehäuse der Vorrichtung
versenkten Stellung in eine bei aufgeklapptem Deckel zu diesem annähernd parallele
Schrägstellung aufklappbar ist. Zum Transport der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung
läßt sich daher die Blattablage unter dem Deckel in dem Gehäuse der Vorrichtung versenken,
so daß die Vorrichtung insgesamt einen sehr kompakten Aufbau aufweist.
[0021] Um eine Reduzierung der für den Transport der Einzelblätter innerhalb der erfindungsgemäßen
Bildaufzeichnungsvorrichtung erforderlichen Funktionsteile zu erreichen, ist entsprechend
einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen, daß
die Blatteinzugsrolle beim Aufliegen auf den in der Blattvorratskassette enthaltenen
Einzelblättern zusammen mit einer an der Blatteinzugsrolle anliegenden Blatttransportrolle
im Verlauf des Blattauswurfkanals liegt, wobei das Blattablagefach in Blattförderrichtung
der Blatteinzugsrolle gesehen unmittelbar hinter dieser angeordnet ist. Dadurch wird
die Mehrfachausnutzung der Blatteinzugsrolle um eine weitere Funktion erweitert, indem
der Transport der bedruckten Einzelblätter in das Blattablagefach durch die Blatteinzugsrolle
erfolgt.
[0022] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung
besteht darin, daß beim Aufliegen der Blatteinzugsrolle auf den in der Blattvorratskassette
enthaltenen Einzelblättern eine konzentrisch zu der Drehachse des Hebelteils angeordnete,
antreibbare Blattförderrolle zwischen der Druckwalze und der Blatteinzugsrolle liegt
und daß das Blattablagefach in der Blattförderrichtung gesehen unmittelbar hinter
der Blattförderrolle angeordnet ist. Dies bietet den Vorteil, daß die Drehachse des
Hebelteils in weiterer Funktion zur Lagerung der Blattförderrolle verwendbar ist;
die Blattförderrolle ist mit einer unabhängigen Umfangsgeschwindigkeit antreibbar,
die in Bezug auf die Umfangsgeschwindigkeit der Blatteinzugsrolle geringfügig größer
gewählt ist, so daß im Bereich des Blattauswurfkanals stets eine straffe und korrekte
Führung des bedruckten Einzelblatts gewährleistet ist.
[0023] Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung
ist vorgesehen, daß der Aufzeichnungskopf mit einer elektrischen Steuereinrichtung
im Bodenbereich des Gehäuses der Vorrichtung angeordnet ist und daß zumindest die
Druckwalze und das Hebelteil mit der Blatteinzugsrolle an einem Halterahmen gehalten
sind, der in dem Gehäuse aus diesem nach oben heraus schwenkbar gehalten ist. Dadurch
wird erreicht, daß durch einfaches Hochschwenken des Halterahmens die Förderstrecke
für die Einzelblätter zur Herausnahme möglicherweise steckengebliebener Einzelblätter
freigelegt werden kann. Außerdem werden dabei der Aufzeichnungskopf und die elektrische
Steuereinrichtung für Wartungs- oder Reparaturzwecke freigelegt.
[0024] Der Halterahmen weist vorzugsweise in Blattförderrichtung der Druckwalze gesehen
vor und hinter dieser zwei Lagerstellen zum Einsetzen von zur Druckwalze achsparallelen
Wickelspulen auf, wobei an dem Halterahmen unmittelbar neben der hinter der Druckwalze
liegenden Lagerstelle ein mit einem Antrieb in Eingriff stehendes Zahnrad zum Antrieb
der an dieser Lagerstelle eingesetzten Wickelspule angeordnet ist. Hieraus ergibt
sich in vorteilhafter Weise eine Vielzahl weiterer möglicher Betriebsarten für die
erfindungsgemäße Bildaufzeichnungsvorrichtung. So kann z. B. anstelle der manuell
oder automatisch zugeführten Einzelblätter an der vor der Druckwalze liegenden Lagerstelle
eine Wickelspule mit zu bedruckendem Rollenpapier eingesetzt werden, das nach seinem
Bedrucken wahlweise entweder durch den Blattauswurfkanal aus der Bildaufzeichnungsvorrichtung
herausgeführt wird oder - wenn beispielsweise die gedruckten Informationen nicht für
jedermann zugänglich sein sollenan der hinter der Druckwalze liegenden Lagerstelle
auf einer weiteren Wickelspule im Inneren des Gehäuses aufgewickelt wird. Für diesen
letzteren Fall besteht auch die Möglichkeit, zu bedruckendes Endlospapier von außen
durch die Blattzuführungsöffnung und den sich daran anschließenden Blatteinzugskanal
bis an die Druckwalze heranzuführen und nach dem Bedrucken auf der hinter der Druckwalze
liegenden Wickelspule aufzuwickeln.
[0025] Eine weitere vorteilhafte Fortbildung des erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung
besteht darin, daß im Bodenbereich des Gehäuses Aufnahme- und Ausrichteelemente zur
lösbaren Befestigung eines Tragkörpers zur druckwalzenparallelen Aufnahme von Wickelspulen
vorgesehen ist. Mit dem Tragkörper können die beiden Wickelspulen besonders benutzerfreundlich
zusammen in das Gehäuse der Vorrichtung eingesetzt werden und aus diesem wieder herausgenommen
werden.
[0026] Zur Erläuterung der Erfindung wird im folgenden auf die Figuren der Zeichnung Bezug
genommen; im einzelnen zeigen jeweils in schematischer Darstellung
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, bei dem die für die Erfindung wesentlichen schwenkbaren Funktionsteile
teilweise auseinandergeklappt sind,
- Figur 2
- dasselbe Ausführungsbeispiel mit für einen Farbbandwechsel geöffnetem Gehäuse und
mit den zum Papier- und Farbbandtransport erforderlichen Funktionselementen,
- Figur 3
- dasselbe Ausführungsbeispiel in einem Betriebszustand für manuelle Einzelblattzufuhr
- Figur 4
- dasselbe Ausführungsbeispiel im Betriebszustand für eine automatische Blattvereinzelung
und Einzelblattzufuhr und
- Figur 5
- ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung
im Betriebszustand für eine automatische Blattvereinzelung und Einzelblattzufuhr.
[0027] Die Figuren 1 bis 4 zeigen jeweils im Längsschnitt einen Thermodrucker als bevorzugtes
Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung. Die dargestellte
Bildaufzeichnungsvorrichtung besteht aus einem Gehäuse 1, in dessen Inneren und dort
unmittelbar im Bodenbereich des Gehäuses 1 als Aufzeichnungskopf 2 ein Thermodruckkopf
mit einer senkrecht zur Zeichenebene verlaufenden Zeile von einzeln ansteuerbaren
Heizelementen 3 angeordnet ist. Der Aufzeichnungskopf 2 ist auf seiner Anschlußseite
mit einer Leiterplatte 4 verbunden, die eine hier nur durch eine strichpunktierte
Umrandung angedeutete elektrische Steuereinrichtung 5 für die Bildaufzeichnungsvorrichtung
trägt. Die Leiterplatte 4 ist ferner an ihrem von dem Aufzeichnungskopf 2 abgewandten
Rand mit einer in einer Gehäusewand 6 eingelassenen und von außen zugänglichen Anschlußbuchse
7 zur Zuführung von Bildaufzeichnungsdaten und Steuersignalen an die elektrische Steuereinrichtung
5 verbunden. An der gegenüberliegenden Gehäusewand 8 ist das Gehäuse 1 mit einem hier
nur durch seine äußere Umrandung angedeuteten Stromversorgungsteil 9 lösbar verbunden,
wobei sich das Gehäuse 1 und das Stromversorgungsteil 9 beim Zusammenfügen baulich
und funktionell zur gesamten Bildaufzeichnungsvorrichtung ergänzen.
[0028] Im Inneren des Gehäuses 1 ist ein Halterahmen 10 für eine Vielzahl von im folgenden
näher erläuterten Funktionsteilen der Bildaufzeichnungsvorrichtung um eine nahe der
mit 8 bezeichneten Gehäusewand senkrecht zur Zeichenebene verlaufende Schwenkachse
11 schwenkbar gehalten, so daß der Halterahmen 10 mitsamt den an ihm gehaltenen Funktionsteilen
aus dem Inneren des Gehäuses 1 heraus um mehr als 90° nach oben in eine die Funktionsteile
an dem Halterahmen 10 von außen zugänglich machende und den Aufzeichnungskopf 2 und
die Leiterplatte 4 mit der elektrischen Steuereinrichtung 5 freilegende Stellung (Figur
2) geschwenkt werden kann. Im einzelnen sind folgende für die Erläuterung der Erfindung
wesentliche Funktionsteile an dem Halterahmen 10 angeordnet, wobei im wesentlichen
auf Figur 1 Bezug genommen wird.
[0029] Parallel zu der Zeile mit den Heizelementen 3 ist an dem Halterahmen 10 eine Druckwalze
12 gelagert, die, wie zusätzlich die Figuren 3 und 4 zeigen, beim Hineinklappen des
Halterahmens 10 in das Innere des Gehäuses 1 der Zeile mit den Heizelementen 3 unmittelbar
gegenüber zu liegen kommt. Wie untenstehend noch näher erläutert wird, dient die Druckwalze
12 dazu, einen zu bedruckenden Aufzeichnungsträger beispielsweise in Form von Einzelblättern
an den Heizelementen 3 vorbeizutransportieren, währenddessen der Aufzeichnungsträger
durch die Heizelemente 3 bedruckt wird. Dazu wird die Druckwalze 12 durch einen ebenfalls
an dem Halterahmen 10 befestigten Motor 13 über einen untenstehend anhand von Figur
2 näher erläuterten Riemenantrieb in einer mit 14 bezeichneten Blattförderrichtung
(Drehrichtung) angetrieben. In Blattförderrichtung 14 gesehen ist an dem Halterahmen
10 vor der Berührungsstelle von Druckwalze 12 und Aufzeichnungskopf 2 ein von Blattleitelementen
gebildeter Blatteinzugskanal 15 für den zu bedruckenden Aufzeichnungsträger angeordnet,
in dessen Verlauf hinein eine an einem Hebelteil 16 um eine Drehachse 17 schwenkbar
gelagerte, antreibbare Blatteinzugsrolle 18 gegen eine feststehende Gegenrolle 19
schwenkbar ist, so daß beide Rollen 18 und 19 einen Einzug für den zu bedruckenden
Aufzeichnungsträger bilden (vgl. auch Figur 3). In Blattförderrichtung 14 der Druckwalze
12 gesehen schließt sich hinter ihrer Berührungsstelle mit dem Aufzeichnungskopf 2
ein ebenfalls von Blattleitelementen gebildeter Blattauswurfkanal 20 an, in dessen
anfänglichen Verlauf eine Blattandruckrolle 21 an der Druckwalze 12 anliegt.
[0030] An dem Hebelteil 16 ist ferner neben der Blatteinzugsrolle 18 eine an ihr anliegende
Blatttransportrolle 22 derart gelagert, daß beim Verschwenken der Blatteinzugsrolle
18 von der Gegenrolle 19 weg die Blatteinzugsrolle 18 zusammen mit der Blatttransportrolle
22 vor eine Ausgangsöffnung 23 des Blattauswurfkanals 20 gelangt, so daß der aus dem
Blattauswurfkanal 20 kommende bedruckte Aufzeichnungsträger zwischen beide Rollen
18 und 22 gerät und von diesen weitertransportiert werden kann (vgl. auch Figur 4).
[0031] Schließlich ist an dem Hebelteil 16 ein zur Aufnahme von aus dem Blattauswurfkanal
20 kommenden bedruckten Einzelblättern dienendes Blattablagefach 24 mit einer kurzen
Blattaufstützfläche 25 und einer etwa rechtwinklig dazu verlaufenden längeren Blattanlagefläche
26 um eine Achse 27 schwenkbar gehalten. Das Blattablagefach 24 läßt sich bei in das
Innere des Gehäuses 1 hinein verschwenktem Halterahmen 10 und an der Gegenrolle 19
anliegender Blatteinzugsrolle 18 in das Innere des Gehäuses 1 hineinklappen (vgl.
Figur 3), wobei ein in dem Blattablagefach 24 enthaltener Schlitz 28 vor die Ausgangsöffnung
23 des Blattauswurfkanals 20 zu liegen kommt und einen Durchlaß für den bedruckten
Aufzeichnungsträger ermöglicht.
[0032] An dem Halterahmen 10 ist ferner ein Deckel 29 gehalten, der wahlweise in geschlossenem
Zustand (vgl. Figur 3) die Oberseite des Gehäuses 1 bildet oder in aufgeklapptem Zustand
(vgl. Figur 4) als Blattvorratskassette 30 zur Aufnahme eines Stapels 31 von zu bedruckenden
Einzelblättern dient. Dazu besteht der Deckel 29 aus zwei über ein Scharnier 32 miteinander
verbundenen Deckelteilen 33 und 34, von denen das mit 33 bezeichnete Deckelteil im
Bereich seiner der Blatteinzugsrolle 18 zugewandten, scharnierfernen Deckelkante 35
über ein Abstandsteil 36 um eine unterhalb der Gehäuseoberseite senkrecht zur Zeichenebene
verlaufende Drehachse 37 schwenkbar an dem Halterahmen 10 gelagert ist. Das andere
Deckelteil 34 hat etwa die gleiche Länge wie das Gehäuse 1 der Vorrichtung, wobei
- wie Figur 4 zeigt - dieses Deckelteil 34 bei in das Innere des Gehäuses 1 verschwenktem
Halterahmen 10 und geschlossenem Deckel 29 das Gehäuse 1 der Vorrichtung nach oben
abschließt, so daß dann die Bildaufzeichnungsvorrichtung ein quaderförmiges, kompaktes
und daher leicht transportierbares Gerät bildet. In dem mit 34 bezeichneten Deckelteil
ist sowohl eine Blattzuführungsöffnung 38 als auch eine Blattauswurföffnung 39 jeweils
in Form eines Schlitzes enthalten, von denen bei zugeklapptem Deckel 29 die Blattzuführungsöffnung
38 mit dem Blatteinzugskanal 15 fluchtet und die Blattauswurföffnung 39 zusammen mit
dem Schlitz 28 in dem Blattablagefach 24 der Ausgangsöffnung 23 des Blattauswurfkanals
20 gegenüberliegt (vgl. Figur 3). Die Längskanten der Blattauswurföffnung 39 sind
darüber hinaus schneidenartig ausgebildet, damit sie als Abreißkante für den bedruckten
Aufzeichnungsträger dienen können.
[0033] Wie Figur 4 zeigt, wird die Blattvorratskassette 30 durch Auseinanderklappen der
Deckelteile 33 und 34 zu einer einzigen ebenen Blattanlagefläche und durch Verrasten
des mit 33 bezeichneten Deckelteils im Inneren des Gehäuses 1 in einer Schrägstellung
gebildet. Dabei wird die Blatteinzugsrolle 18 entweder manuell oder beim Verschwenken
des Deckelteils 33 automatisch über eine hier nicht gezeigte Kulissenführung von der
Gegenrolle 19 abgehoben, wobei das Deckelteil 33 mit seiner der Blatteinzugsrolle
18 zugewandten Deckelkante 35 unter der Blatteinzugsrolle 18 vorbei gegen eine in
dieser Deckelstellung etwa senkrecht zu dem Deckel 29 stehende Blattanschlagkante
40 geschwenkt wird. An der Blattanschlagkante 40, die als Anschlag für den in die
Blattvorratskassette 30 eingelegten Stapel 31 von zu bedruckenden Einzelblättern dient,
sind Blattvereinzelungsecken 41 federnd gehalten, die durch eine mit dem Hebelteil
16 verbundene Mitnahmeeinrichtung 42 beim Verschwenken des Hebelteils 16 entgegen
der Federkraft gemeinsam mit der Blatteinzugsrolle 18 von dem in die Blattvorratskassette
30 eingelegten Stapel 31 von Einzelblättern abhebbar ist.
[0034] Wie Figur 1 zeigt, sind ferner an dem Halterahmen 10 in Blattförderrichtung 14 der
Druckwalze 12 gesehen vor und hinter dieser zwei Wickelspulen 43 und 44 gehalten.
Die beiden Wickelspulen 43 und 44 bevorraten ein wärmeempfindliches Farbband 45 und
sind an einem gemeinsamen Tragkörper 46 achsparallel zueinander gehalten. Zum Einsetzen
der Wickelspulen 43 und 44 in den Halterahmen 10 enthält dieser entsprechende Lagerstellen,
von denen in Figur 2 lediglich die in Blattförderrichtung 14 gesehen vor der Druckwalze
12 liegende Lagerstelle 47 für die Wickelspule 43 sichtbar ist, während die hinter
der Druckwalze 12 liegende Lagerstelle durch die dort bereits eingesetzte Wickelspule
44 verdeckt wird.
[0035] Der Tragkörper 46 könnte auch in (in den Figuren 1 bis 4 nicht näher dargestellte)
Aufnahme- und Ausrichtelemente eingesetzt werden, die im Bodenbereich des Gehäuses
1 gehäusefest angeordnet sind. Zum Einlegen des Farbbandes 45 wird dann der Halterahmen
in die senkrechte Position gemäß Figur 2 gebracht und der Tragkörper mit den das Farbband
tragenden Wickelspulen auf die Aufnahme- und Ausrichtselemente aufgesetzt.
[0036] Beim anschließenden Zurückschwenken des Halterahmens 10 können dann zusätzlich die
Achsenden der Wickelspulen 43 und 44 zur achsparallelen Ausrichtung zur Druckwalze
12 in entsprechende Lagerstellen (beispielsweise Lagerstelle 47) des Halterahmens
10 eingreifen.
[0037] Zur Erläuterung des Antriebs für die Druckwalze 12 und die Blatteinzugsrolle 18 wird
im folgenden auf Figur 2 Bezug genommen. Wie Figur 2 zeigt, wird die Druckwalze 12
durch den Motor 13 über einen Riemenantrieb 48 mit einem umlaufenden Riemen 49 angetrieben,
der über mehrere Umlenkrollen 50 und eine Capstan-Welle 51 geführt ist. Die auf diese
Weise angetriebene Capstan-Welle 51 steht über ein Zahnradgetriebe 52 mit einem unmittelbar
neben der Lagerstelle für die Wickelspule 44 angeordneten Zahnrad 53 in Eingriff,
das zum Antrieb der an dieser Lagerstelle eingesetzten Wickelspule 44 dient. Über
das zahnradgetriebe 52 wird ferner eine auf der Drehachse 17 des Hebelteils 16 sitzende
Riemenscheibe 54 angetrieben, die ihrerseits die Blatteinzugsrolle 18 über einen weiteren
Riemen 55 antreibt.
[0038] Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Figuren 3 und 4 die Funktionsweise der
erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung erläutert.
[0039] Figur 3 zeigt die Bildaufzeichnungsvorrichtung im Transportzustand bzw. in einem
die manuelle Zuführung eines hier mit 56 bezeichneten Aufzeichnungsträgers ermöglichenden
Betriebszustand, wobei es sich bei dem Aufzeichnungsträger 56 um ein Einzelblatt oder
um Endlospapier handeln kann. In das Gehäuse 1 sind bereits die beiden Wickelspulen
43 und 44 mit dem von ihnen bevorrateten Farbband 45 eingesetzt worden, indem entsprechend
der Darstellung in Figur 2 zunächst der Halterahmen 10 aus dem Gehäuse 1 herausgeklappt
wurde, danach die Wickelspule 44 an der für sie vorgesehenen Lagerstelle eingesetzt
wurde, anschließend die Wickelspule 43 durch Verschwenken des Tragkörpers 46 in die
für sie vorgesehene Lagerstelle 47 eingesetzt wurde und schließlich der Halterahmen
10 wieder in das Gehäuse 1 zurückgeklappt wurde. Wie Figur 3 zeigt, liegt die Blatteinzugsrolle
18 an der Gegenrolle 19 an; das Blattablagefach 24 ist in das Gehäuse 1 hineingeklappt
und liegt unter dem geschlossenen Deckel 29. Das Gehäuse 1 bildet daher zusammen mit
dem angesteckten Stromversorgungsteil 9 ein bis auf die Blattzuführungsöffnung 38
und die Blattauswurföffnung 39 allseitig geschlossenes kompaktes quaderförmiges und
daher leicht zu transportierendes Gerät.
[0040] Zum Bedrucken des Aufzeichnungsträgers 56 wird dieser mit seinem Blattanfang durch
die Blattzuführungsöffnung 38 hindurch bis an den von der Blatteinzugsrolle 18 und
der an ihr anliegenden Gegenrolle 19 gebildeten Einzugsspalt in die Vorrichtung eingeführt.
Durch Antrieb der Blatteinzugsrolle 18 wird der Aufzeichnungsträger 56 durch den Blattzuführungskanal
15 hindurch bis an die Druckwalze 12 herangeführt, die in Blattförderrichtung 14 angetrieben
wird und den Aufzeichnungsträger 56 unter Zwischenlage des wärmeempfindlichen Farbbandes
45 an den Heizelementen 3 des Aufzeichnungskopfes 2 vorbeiführt. Dabei wird der Aufzeichnungsträger
56 in Abhängigkeit von der Ansteuerung der Heizelemente 3 bedruckt und anschließend
durch den Blattauswurfkanal 20, den Schlitz 28 in dem Blattablagefach 24 und die Blattauswurföffnung
39 hindurch aus der Bildaufzeichnungsvorrichtung heraustransportiert. Das verbrauchte
Farbband 45 wird auf dem über das Zahnrad 53 (vgl. Figur 2) angetriebenen Wickel 44
aufgewickelt.
[0041] Außer der vorstehend beschriebenen Betriebsart sind bei dem in Figur 3 dargestellten
Betriebszustand der Bildaufzeichnungsvorrichtung noch folgende weitere Betriebsarten
möglich. So kann der Aufzeichnungsträger 56 aus einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial
bestehen, so daß die Wickelspulen 43 und 44 mit dem Farbband 45 nicht benötigt werden.
In diesem Fall kann der wärmeempfindliche Aufzeichnungsträger auf einer Vorratsrolle
anstelle der Wickelspule 43 in das Gehäuse 1 eingesetzt werden. Ferner ist es möglich,
anstelle des Farbbandes 45 den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsträger 56 an der für
die Wickelspule 44 vorgesehenen Lagerstelle aufzuwickeln, um zu verhindern, daß die
gedruckten Informationen für jedermann sichtbar sind; für diesen Fall ist der Deckel
29 vorzugsweise durch ein Schloß verschließbar. Die vorstehend beschriebenen Betriebsarten
gelten auch bei der Verwendung von durchschlagfähigem, zweilagigen Thermopapier, dessen
erste Lage aus wärmeempfindlichem und zusätzlich auf der Rückseite eine wärmeschmelzbare
Farbbeschichtung tragenden Papier besteht, und dessen zweite Schicht aus Normalpapier
besteht; dieses Thermopapier kann nach dem Bedrucken entweder vollständig durch die
Blattauswurföffnung 39 aus der Vorrichtung herausgeführt werden oder nach dem Bedrucken
aufgetrennt werden, wobei die wärmeempfindliche Lage an der Stelle der Wickelspule
44 im Inneren des Gehäuses 1 aufgewickelt wird und die zweite aus Normalpapier bestehende
Lage durch die Blattauswurföffnung 39 aus dem Gehäuse 1 herausgeführt wird.
[0042] Figur 4 zeigt die Bildaufzeichnungsvorrichtung in einem die automatische Zuführung
von Einzelblättern eines Blattstapels 31 ermöglichenden Betriebszustand. Dazu werden
zunächst die Wickelspulen 43 und 44 mit dem Farbband 45 ebenso wie obenstehend für
Figur 3 anhand von Figur 2 beschrieben in den Halterahmen 10 eingesetzt. Anschließend
wird der Halterahmen 10 in das Innere des Gehäuses 1 zurückgeklappt. Der Deckel 29
wird dann unter Bildung der Blattvorratskassette 30 auseinandergeklappt, indem zunächst
durch Anheben des Deckelteils 34 an seinem rechten Ende die beiden Deckelteile 33
und 34 zu einer ebenen Blattanlagefläche auseinandergeklappt werden und anschließend
gemeinsam in die in Figur 4 gezeigte Schrägstellung gebracht und eingerastet werden.
Weiterhin wird das Hebelteil 16 entweder von Hand oder in Verbindung mit dem Aufklappen
des Deckels 29 automatisch über eine nicht dargestellte Kulissenführung angehoben,
so daß das Deckelteil 33 mit seiner der Blatteinzugsrolle 18 zugewandten Deckelkante
35 unter der Blatteinzugsrolle 18 hindurch der Blattanschlagkante 40 gegenüber zu
liegen kommt. Beim Anheben des Hebelteils 16 werden zugleich über die Mitnahmeeinrichtung
42 die Blattvereinzelungsecken 41 angehoben, so daß der Stapel 31 mit den Einzelblättern
mühelos in die Blattvorratskassette 30 eingelegt werden kann. Schließlich wird noch
das Blattablagefach 24 gegen den Stapel 31 verschwenkt, auf dessen obersten Einzelblatt
die Blatteinzugsrolle 18 aufliegt. Durch Antrieb der Blatteinzugsrolle 18 wird als
Aufzeichnungsträger 56 das jeweils oberste Einzelblatt von dem Stapel 31 über die
Blattvereinzelungsecken 41 abgezogen und an die sich in Blattförderrichtung 14 drehende
Druckwalze 12 herangeführt, von der der Aufzeichnungsträger 56 unter Zwischenlage
des Farbbandes 45 an den Heizelementen 3 des Aufzeichnungskopfes 2 vorbeigeführt und
durch diese bedruckt wird. Anschließend wird der bedruckte Aufzeichnungsträger 56
mittels der Druckwalze 12 durch den Blattauswurfkanal 20 hindurch in den Einzugsspalt
zwischen der Blatteinzugsrolle 18 und der Blatttransportrolle 22 geführt und von diesen
beiden Rollen 18 und 22 in das Blattablagefach 24 weitertransportiert. Für den Fall,
daß Einzelblätter auf den Stapel 31 nachgelegt werden sollen, genügt es, das Hebelteil
16 etwas anzuheben, so daß die Blattvereinzelungsecken 41 über die Mitnahmeeinrichtung
42 ebenfalls angehoben werden und das Nachlegen der Einzelblätter ermöglichen.
[0043] Figur 5 zeigt ein im Vergleich zu der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Bildaufzeichnungsvorrichtung
leicht modifiziertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Bildaufzeichnungsvorrichtung;
für in den Figuren 1 bis 4 und 5 übereinstimmende Elemente sind dieselben Bezugszeichen
verwendet. Figur 5 zeigt die Bildaufzeichnungsvorrichtung in einem die automatische
Zuführung von Einzelblättern des Blattstapels 31 ermöglichenden Betriebszustand. In
Abweichung von dem in den Figuren 1 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist in dem
Ausführungsbeispiel gemäß der Figur 5 statt der Blatttransportrolle 22 eine antreibbare
Blattförderrolle 60 in Drehrichtung 14 hinter der Druckwalze 12 gesehen konzentrisch
zu einer im oberen Bereich des Gehäuses druckwalzenparallel verlaufenden Drehachse
61 eines Halteteils 62 angeordnet. In Drehrichtung 14 gesehen schließt sich an die
Blattandruckrolle 21 ein aus zwei Blattausführflächen 63a und 63b gebildeter Blattausführungskanal
an; an dem Auslaufbereich 64 der Blattausführfläche 63a ist ein Federelement 65 angeordnet,
das in federndem Kontakt mit der Blattförderrolle 60 steht. Im Bereich der Blattförderrolle
60 ist ein um eine zu der Drehachse 61 parallelen und in der Figur 5 von der Blattförderrolle
60 verdeckten Achse 66 schwenkbares Blattablagefach 67 an dem Halteteil 62 befestigt.
Das Blattablagefach 67 weist einen Schlitz 68 auf, der im geschlossenen Zustand der
Bildaufzeichnungsvorrichtung einen Austritt eines entlang der Ausführfläche 63 geführten
Aufzeichnungsträgers in der im Zusammeng mit der Figur 3 erläuterten Weise gestattet.
Ein zuvor aus dem Stapel 31 von Einzelblättern entnommenes Papierblatt 69 ist nach
Vorbeiführung an den Heizelementen 3 durch die Druckwalze 12 in Verbindung mit der
Blattandruckrolle 21 und der Blattförderrolle 60 in Verbindung mit dem Federelement
65 aus dem Gehäuse 1 herausgeführt und touchiert mit seinem oberen Bereich bereits
einen Stapel 70 von bereits bedruckten Papierblättern. Die gemäß Figur 5 noch in Kontakt
mit der Blatteinzugsrolle 18 stehende hintere Kante des Papierblattes 69 wird nach
Umlaufen der Druckwalze 12 schließlich durch die Blattförderrolle 60 herausgeführt
und gelangt unter Anlage an eine Blattaufstützfläche 71 des Blattablagefachs 67 vollständig
auf den Stapel 70; die Blattförderrolle 60 taucht dazu teilweise in Ausnehmungen 72
des Blattablagefachs 67 bzw. der Blattaufstützfläche 71 ein. Um den Stapel 70 weiter
zu stabilisieren, ist es möglich, drehbar um die Achse 66 einen Niederhalter, dessen
Fläche annähernd parallel zu dem Blattablagefach 67 verläuft, anzuordnen.
[0044] In weiterer Abweichung von der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform
weist die Ausführungsform gemäß Figur 5 statt des Abstandsteils 36 relativ zu dem
Gehäuse 1 feste, parallel zu den die Gehäusewände 6 und 8 verbindenden Seitenwänden
verlaufende Führungen auf. In der Figur 5 ist andeutungsweise eine durch den Halterahmen
10 verdeckte Führung 75 gestrichelt dargestellt. Die Führung 75 weist eine annähernd
teilkreisförmige Gestalt mit einem Teilkreismittelpunkt 76 auf, der mit dem Teilkreismittelpunkt
der auf der gegenüberliegenden Seitenwand angeordneten, nicht dargestellten Führung
auf einer gemeinsamen unterhalb der Gehäuseoberseite verlaufenden, druckwalzenparallelen
Geraden liegt. Die Führungen (z. B. 75) sind als Nuten in der jeweiligen Seitenwand
des Gehäuses 1 ausgebildet, die während des Herstellungsprozesses des aus Kunststoff
gefertigten Gehäuses entstehen. Das Deckelteil 33 weist an seinem druckwalzennahen
Bereich seitliche mit den nutartigen Führungen zusammenwirkende Fortsätze auf, von
denen in der Figur 5 nur ein Fortsatz 77 sichtbar ist; der mit der Führung 75 zusammenwirkende
Fortsatz des Deckelteils 33 ist verdeckt. In der aufgestellten die Blattvorratskassette
30 bildenden Schrägstellung des Deckels 29 ist der druckwalzennahe Bereich des Deckelteils
33 von einer rechtwinkligen, gehäusefesten Haltefläche 78 abgestützt.
[0045] Da die Führungen (z. B. 75) und die Fortsätze (z. B. 77) direkt in dem Gehäuse 1
bzw. an dem Deckelteil 33 ausgebildet sind, entfallen zusätzliche Konstruktionselemente
zur Bewirkung der verschwenkbaren Deckellagerung.
[0046] In weiterer Abweichung von dem in den Figuen 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel
weist das in der Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel Blattvereinzelungsecken 80
auf, die unmittelbar im Bereich der scharnierfernen Kante 35 seitlich an dem Deckelteil
33 angeordnet sind; unterhalb des Blattstapels 31 befindet sich in dem scharnierfernen
Bereich des Deckelteils 33 ein gegen die Unterseite des Stapels 31 infolge einer Federkraft
drückendes Blechteil. Die Blattvereinzelungsecken 80 sind mit einer Verriegelung ausgestattet,
deren Lösung es gestattet, die Blattvereinzelungsecken 80 im geschlossenen Zustand
der Bildaufzeichnungsvorrichtung in das Gehäuseinnere zu versenken.
[0047] Im geschlossenen Betriebszustand der Bildaufzeichnungsvorrichtung (vgl. auch Fig.
3) liegt die Blatteinzugsrolle 18 freidrehend im Inneren des Gehäuses 1; ein zu bedruckendes
Papierblatt würde in diesem Fall durch die Blattzuführungsöffnung 38 bei geschlossenem
Deckel 29 durch einen Blattzuführungskanal 90 bis in den Kontaktbereich mit der Druckwalze
12 eingeführt werden.
1. Bildaufzeichnungsvorrichtung
- mit einem Aufzeichnungskopf (2),
-- der in einem Gehäuse (1) der Vorrichtung einer Druckwalze (12) gegenüberliegt,
- mit einer in der Gehäuseoberseite enthaltenen Blattzuführungsöffnung (38),
-- von der ein Blatteinzugskanal (15) bis an die Druckwalze (12) heran führt und durch
die ein Aufzeichnungsträger (56) manuell einführbar ist,
- und mit einem Blattauswurfkanal (20),
-- der von der Druckwalze (12) bis zu einer in der Gehäuseoberseite enthaltenen Blattauswurföffnung
(39) führt, durch die der Aufzeichnungsträger (56) aus der Vorrichtung heraustransportierbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Gehäuseoberseite einen aufklappbaren Deckel (29) aufweist,
-- der in aufgeklapptem Zustand unter Bildung einer Blattvorratskassette (30) für
zu bedruckende Einzelblätter (31) in einer Schrägstellung feststellbar ist,
- und daß in dem Gehäuse (1) eine antreibbare Blatteinzugsrolle (18)
-- an einem Hebelteil (16) derart verschwenkbar gelagert ist, daß
--- sich die Blatteinzugsrolle (18) bei geschlossenem Deckel (29) unterhalb des Deckels
(29) befindet und bei aufgeklapptem Deckel (29) auf den in der Blattvorratskassette
(30) enthaltenen Einzelblättern aufliegt.
2. Bildaufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Blatteinzugsrolle (18) bei geschlossenem Deckel (29) im Verlauf des Blatteinzugskanals
(15) an einer Gegenrolle (19) anliegt.
3. Bildaufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Deckel (29) im Bereich einer der Blatteinzugsrolle (18) zugewandten und zu ihr
parallelen Deckelkante (35) über ein Abstandsteil (36) um eine unterhalb der Gehäuseoberseite
verlaufende Drehachse (37) schwenkbar gelagert ist.
4. Bildaufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Deckel (29) im Bereich seines der Blatteinzugsrolle (18) nahen Endes Fortsätze
(z. B. 77) aufweist, die in gehäusefesten Führungen (z. B. 75) geführt sind, und daß
die Führungen (z. B. 75) annähernd teilkreisförmig ausgebildet sind, wobei die Mittelpunkte
der Teilkreise auf einer unterhalb der Gehäuseoberseite verlaufenden, druckwalzenparallelen
Geraden liegen.
5. Bildaufzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Gehäuse (1) eine als Anschlag für die in der Blattvorratskassette (30) abgelegten
Einzelblätter (31) dienende Blattanschlagkante (40) mit Blattvereinzelungsecken (41)
angeordnet ist, der der Deckel (29) im aufgeklappten Zustand mit seiner Deckelkante
(35) gegenüber zu liegen kommt.
6. Bildaufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Blattvereinzelungsecken (41) federnd an der Blattanschlagkante (40) gehalten sind
und durch eine Mitnahmeeinrichtung (42) an dem die Blatteinzugsrolle (18) tragenden
Hebelteil (16) gemeinsam mit der Blatteinzugsrolle (18) von den Einzelblättern (31)
in der Blattvorratskassette (30) abhebbar sind.
7. Bildaufzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Deckel (29) im Bereich einer der Blatteinzugsrolle (18) zugewandten und zu ihr
parallelen Deckelkante (35) mindestens einen Blattanschlag und im Bereich der Enden
der Deckelkante (35) Blattvereinzelungsecken für die in der Blattvorratskassette (30)
abgelegten Einzelblätter (31) aufweist.
8. Bildaufzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Deckel (29) aus zwei Deckelteilen (33, 34) besteht, von denen ein Deckelteil (33)
an einer der zur Blatteinzugsrolle (18) hingewandten Deckelseite (35) gegenüberliegenden
Parallelkante über ein Scharnier (32) mit dem anderen Deckelteil (34) verbunden ist.
9. Bildaufzeichnungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
an dem die Blatteinzugsrolle (18) tragenden Hebelteil (16) ein verschwenkbares Blattablagefach
(24) zur Aufnahme der aus dem Blattauswurfkanal (20) kommenden bedruckten Einzelblätter
gehalten ist, das aus einer bei geschlossenem Deckel (29) unter diesem im Gehäuse
(1) der Vorrichtung versenkten Stellung in eine bei aufgeklapptem Deckel (29) zu diesem
annähernd parallele Schrägstellung aufklappbar ist.
10. Bildaufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Blatteinzugsrolle (18) beim Aufliegen auf den in der Blattvorratskassette (30)
enthaltenen Einzelblättern (31) zusammen mit einer an der Blatteinzugsrolle (18) anliegenden
Blatttransportrolle (22) im Verlauf des Blattauswurfkanals (20) liegt, wobei das Blattablagefach
(24) in Blattförderrichtung der Blatteinzugsrolle (18) gesehen unmittelbar hinter
dieser angeordnet ist.
11. Bildaufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
beim Aufliegen der Blatteinzugsrolle (18) auf den in der Blattvorratskassette (30)
enthaltenen Einzelblättern (31) eine konzentrisch zu der Drehachse (17) des Hebelteils
(16) angeordnete, antreibbare Blattförderrolle (60) zwischen der Druckwalze (12) und
der Blatteinzugsrolle (18) liegt und daß das Blattablagefach (24) in Blattförderrichtung
gesehen unmittelbar hinter der Blattförderrolle (60) angeordnet ist.
12. Bildaufzeichnungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufzeichnungskopf (2) mit einer elektrischen Steuereinrichtung (5) im Bodenbereich
des Gehäuses (1) der Vorrichtung angeordnet ist und daß zumindest die Druckwalze (12)
und das Hebelteil (16) mit der Blatteinzugsrolle (18) an einem Halterahmen (10) gehalten
sind, der in dem Gehäuse (1) aus diesem nach oben heraus schwenkbar gehalten ist.
13. Bildaufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Halterahmen (10) in Blattförderrichtung (14) der Druckwalze (12) gesehen vor und
hinter dieser zwei Lagerstellen (z.B. 47) zum Einsetzen von zur Druckwalze (12) achsparallelen
Wickelspulen (43, 44) aufweist und daß an dem Halterahmen (10) unmittelbar neben der
hinter der Druckwalze (12) liegenden Lagerstelle ein mit dem Riemenantrieb (48) in
Eingriff stehendes Zahnrad (53) zum Antrieb der an dieser Lagerstelle eingesetzten
Wickelspule (44) angeordnet ist.
14. Bildaufzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Bodenbereich des Gehäuses (1) Aufnahme- und Ausrichtelemente zur lösbaren Befestigung
eines Tragkörpers (46) zur druckwalzenparallelen Aufnahme von Wickelspulen (43, 44)
vorgesehen ist.
1. An image recording device
- with a recording head (2)
-- which in a housing (1) of the device is arranged opposite a platen (12)
- with a sheet input opening (38) which is contained in the upper side of the housing
-- from which a sheet input channel (15) extends to the platen (12) and through which
a data carrier (56) can be manually fed
- and with a sheet ejection channel (20)
-- which leads from the platen (12) to a sheet ejection opening (39) which is contained
in the upper side of the housing and through which the data carrier (56) can be transported
out of the device,
characterised in that
- the upper side of the housing comprises a hinged lid (29)
-- which in the open state can be fixed in an oblique position thereby forming a sheet
supply holder (30) for individual sheets (31) to be printed
- and that in the housing (1) a driveable sheet feed roller (18)
-- is pivotably mounted on a lever member (16) in such manner that
--- the sheet feed roller (18) is located beneath the lid (29) when the lid (29) is
closed and rests on the individual sheets contained in the sheet supply holder (30)
when the lid (29) is open.
2. An image recording device as claimed in Claim 1, characterised in that when the lid
(29) is closed the sheet feed roller (18) abuts against a counter-roller (19) in the
path of the sheet input channel (15).
3. An image recording device as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that in the
region of a lid edge (35) facing towards and extending in parallel to the sheet feed
roller (18) the lid (29) is mounted via a spacer (36) so as to be pivotable about
a hinge pin (37) extending beneath the upper side of the housing.
4. An image recording device as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that in the
region of its end close to the sheet feed roller (18) the lid (29) comprises projections
(e.g. 77) which are guided in guides (e.g. 75) which form a fixed part of the housing,
and that the guides (e.g. 75) have the approximately part-circular form, where the
centre points of the part-circles are located on a straight line extending beneath
the upper side of the housing and in parallel to the platen.
5. An image recording device as claimed in one of Claims 1 to 4, characterised in that
in the housing (1) is arranged a sheet stop edge (40) which serves as stop means for
the individual sheets (31) deposited in the sheet supply holder (30) and which comprises
sheet separating corners (41) and opposite which the lid edge (35) of the lid (29)
comes to lie when the lid is in the open state.
6. An image recording device as claimed in Claim 5, characterised in that the sheet separating
corners (41) are resiliently mounted on the sheet stop edge (40) and can be lifted
from the individual sheets (31) in the sheet supply holder (30) by means of an entrainment
device (42), which is attached to the lever member (16) bearing the sheet feed roller
(18), together with the sheet feed roller (18).
7. An image recording device as claimed in one of Claims 1 to 4, characterised in that
in the region of a lid edge (35) facing towards and extending in parallel to the sheet
feed roller (18) the lid (29) comprises at least one sheet stop means and in the region
of the ends of the lid edge (35) the lid comprises sheet separating corners for the
individual sheets (31) deposited in the sheet supply holder (30).
8. An image recording device as claimed in one of Claims 2 to 7, characterised in that
the lid (29) consists of two lid components (33, 34) of which one lid component (33),
at a parallel edge opposite the side (35) of the lid facing towards the sheet feed
roller (18), is connected via a hinge (32) to the other lid component (34).
9. An image recording device as claimed in one of the preceding claims, characterised
in that a pivotable sheet receiving pocket (24), which serves to accommodate the printed
individual sheets issuing from the sheet ejection channel (20), is mounted on the
lever member (16) bearing the sheet feed roller (18), which sheet receiving pocket
(24) can be swung from a position wherein it is lowered beneath the lid (29) in the
housing (1) of the device when the lid (29) is closed into an oblique position approximately
parallel to the lid (29) when the lid (29) is open.
10. An image recording device as claimed in Claim 9, characterised in that when it rests
on the individual sheets (31) contained in the sheet supply holder (30) the sheet
feed roller (18), together with a sheet transport roller (22) abutting against the
sheet feed roller (18), is located in the path of the sheet ejection channel (20),
where the sheet receiving pocket (24) is arranged directly behind the sheet feed roller
(18) considered in the sheet conveying direction of the sheet feed roller (18).
11. An image recording device as claimed in Claim 9, characterised in that when the sheet
feed roller (18) rests on the individual sheets (31) contained in the sheet supply
holder (30) a driveable sheet conveying roller (60) arranged concentrically with the
pivot pin (17) of the lever member (16) is located between the platen (12) and the
sheet feed roller (18), and that the sheet receiving pocket (24) is arranged directly
behind the sheet conveying roller (60) considered in the sheet conveying direction.
12. An image recording device as claimed in one of the preceding claims, characterised
in that the recording head (2) with an electrical control device (5) is arranged in
the base region of the housing (1) of the device, and that at least the platen (12)
and the lever member (16) with the sheet feed roller (18) are mounted on a supporting
frame (10) which is mounted in the housing (1) so as to be capable of being swung
upwards out of said housing (1).
13. An image recording device as claimed in Claim 12, characterised in that the supporting
frame (10) comprises two bearings (e.g. 47) which considered in the sheet conveying
direction (14) of the platen (12) are arranged in front of and behind the platen (12)
and which serve for the insertion of spools (43, 44) paraxially to the platen (12),
and that on the supporting frame (10), directly beside the bearing located behind
the platen (12) is arranged a gear wheel (53) which is in engagement with the belt
drive (48) and which serves to drive the spool (44) inserted in this bearing.
14. An image recording device as claimed in one of Claims 1 to 12, characterised in that
in the base region of the housing (1) receiving- and aligning elements are provided
for the detachable fixing of a carrier body (46) which accommodates spools (43, 41)
in parallel to the platen.
1. Dispositif d'impression d'images, comportant une tête d'impression (2) qui se trouve
dans un boîtier (1) du dispositif en regard d'un cylindre d'impression (12), comportant
une ouverture d'amenée de feuilles (38) qui se trouve dans la partie supérieure du
boîtier, de laquelle s'étend un canal d'entrée de feuilles (15) jusqu'au cylindre
d'impression (12) et dans laquelle peut être introduit manuellement un support d'impression
(56), et comportant un canal d'évacuation de feuilles (20) qui s'étend du cylindre
d'impression (12) jusqu'à une ouverture d'évacuation de feuilles (39) se trouvant
dans la partie supérieure du boîtier, par laquelle le support d'impression (56) peut
être extrait du dispositif,
caractérisé en ce que la partie supérieure du boîtier comporte un couvercle (29) relevable,
qui, dans sa position relevée, peut être fixé dans une position inclinée en formant
une cassette de réserve de papier (30) pour des feuilles individuelles (31) à imprimer,
et en ce que, dans le boîtier (1), un rouleau d'amenée de feuilles (18), pouvant être
entraîné, est monté, de façon rotative, sur une partie de levier (16), de sorte que
le rouleau d'amenée de feuilles (18) se trouve au-dessous du couvercle (29) lorsque
celui-ci est fermé et repose sur les feuilles individuelles se trouvant dans la cassette
de réserve de papier (30) lorsque le couvercle (29) est relevé.
2. Dispositif d'impression d'images selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le rouleau d'amenée de feuilles (18) repose sur un contre-rouleau
(19) dans le canal d'entrée de feuilles (15) lorsque le couvercle (29) est fermé.
3. Dispositif d'impression d'images selon une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que le couvercle (29) est monté, de façon pivotante, par l'intermédiaire
d'un élément d'écartement (36), autour d'un axe (37) s'étendant sous la partie supérieure
du boîtier, dans la zone d'un bord (35) de couvercle se trouvant en regard du rouleau
d'amenée de feuilles (18) et parallèlement à celui-ci.
4. Dispositif d'impression d'images selon une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que le couvercle (29) présente, dans la zone de son extrémité proche
du rouleau d'amenée de feuilles (18), des prolongements (par exemple 77) qui sont
guidés dans des guides (par exemple 75) fixés au boîtier, et en ce que les guides
(par exemple 75) sont réalisés à peu près en forme d'arcs de cercle, les centres des
arcs de cercle se trouvant sur une droite s'étendant au-dessous de la partie supérieure
du boîtier, parallèlement au cylindre d'impression.
5. Dispositif d'impression d'images selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce qu'un bord de butée pour feuilles (40), servant de butée pour les
feuilles individuelles (31) déposées dans la cassette de réserve de papier (30) et
comportant des coins (41) pour déliasser les feuilles, est agencé dans le boîtier
(1), bord en regard duquel arrive le bord du couvercle (35) dans la position relevée
du couvercle (29).
6. Dispositif d'impression d'images selon la revendication 5,
caractérisé en ce que les coins (41) pour déliasser les feuilles sont maintenus, de
façon élastique, contre le bord de butée pour feuilles (40) et peuvent être relevés,
conjointement avec le rouleau d'amenée de feuilles (18) des feuilles individuelles
(31) dans la cassette de réserve de papier (30), par un dispositif d'entraînement
(42) sur la partie de levier (16) portant le rouleau d'amenée de feuilles (18).
7. Dispositif d'impression d'images selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que le couvercle (29) présente au moins une butée pour feuilles
dans la zone d'un bord (35) du couvercle se trouvant en regard du rouleau d'amenée
de feuilles (18), parallèlement à celui-ci, et présente, dans la zone des extrémités
du bord (35) de couvercle, des coins pour déliasser les feuilles pour les feuilles
individuelles (31) déposées dans la cassette de réserve de papier (30).
8. Dispositif d'impression d'images selon une des revendications 2 à 7,
caractérisé en ce que le couvercle (29) est constitué de deux parties de couvercle
(33,34), dont l'une (33) des parties de couvercle est reliée, par l'intermédiaire
d'une charnière (32), à l'autre partie de couvercle (34) sur un bord parallèle opposé
au côté (35) de couvercle se trouvant en regard du rouleau d'amenée de feuilles (18).
9. Dispositif d'impression d'images selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un récepteur de feuilles (24) qui peut pivoter, pour recevoir
les feuilles individuelles imprimées arrivant du canal d'évacuation de feuilles (20),
est maintenu sur la partie de levier (16) portant le rouleau d'amenée de feuilles
(18), récepteur de feuilles (24) qui, d'une position enfouie sous le couvercle (29)
dans le boîtier (1) du dispositif lorsque le couvercle (29) est fermé, peut être relevé
dans une position inclinée à peu près parallèle au couvercle (29) lorsque celui-ci
est relevé.
10. Dispositif d'impression d'images selon la revendication 9,
caractérisé en ce que, en reposant sur les feuilles individuelles (31) contenues dans
la cassette de réserve de papier (30), le rouleau d'amenée de feuilles (18) se trouve,
conjointement avec un rouleau de transport de feuilles (22), en appui contre celui-ci,
dans le canal d'évacuation de feuilles (20), le récepteur de feuilles (24) étant agencé
directement derrière le rouleau d'amenée de feuilles (18) dans la direction d'avance
des feuilles.
11. Dispositif d'impression d'images selon la revendication 9,
caractérisé en ce que, lorsque le rouleau d'amenée de feuilles (18) repose sur les
feuilles individuelles (31) contenues dans la cassette de réserve de papier (30),
un rouleau de transport de feuilles (60), pouvant être entraîné et agencé de façon
concentrique à l'axe de rotation (17) de la partie de levier (16), se trouve entre
le cylindre d'impression (12) et le rouleau d'amenée de feuilles (18), et en ce que
le récepteur de feuilles (24) est, dans la direction d'avance des feuilles, agencé
directement derrière le rouleau de transport de feuilles (60).
12. Dispositif d'impression d'images selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la tête d'impression (2) est agencée avec un dispositif de commande
électrique (5) dans la zone du fond du boîtier (1) du dispositif, et en ce qu'au moins
le cylindre d'impression (12) et la partie de levier (16) avec le rouleau d'amenée
de feuilles (18) sont maintenus sur un châssis (10) qui est maintenu, de façon pivotante,
vers l'extérieur du boîtier (1), vers le haut.
13. Dispositif d'impression d'images selon la revendication 12,
caractérisé en ce que le châssis (10) présente, dans la direction d'avance des feuilles
(14) du cylindre d'impression (12), devant et derrière celui-ci, deux logements (par
exemple 47) pour l'introduction de bobines (43,44) ayant des axes parallèles au cylindre
d'impression (12), et en ce que, sur le châssis (10), directement à côté du logement
se trouvant derrière le cylindre d'impression (12), une roue dentée (53), en engagement
avec l'entraînement à courroie (48), est agencée pour l'entraînement de la bobine
(44) introduite dans ce logement.
14. Dispositif d'impression d'images selon une des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que des éléments de réception et d'alignement sont prévus dans la
zone du fond du boîtier (1), pour la fixation détachable d'un support (46), pour la
réception de bobines (43,44) parallèlement au cylindre d'impression.