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EP 0 470 949 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.1995 Patentblatt 1995/05 |
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Anmeldetag: 08.08.1991 |
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Spinnmaschine zur Kontinuierlichen Herstellung von Filamenten
Apparatus for continuous spinning of filaments
Dispositif pour le filage en continu de filaments
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE ES FR GR IT LI NL |
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Priorität: |
10.08.1990 AT 1679/90
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.02.1992 Patentblatt 1992/07 |
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Patentinhaber: ING. A. MAURER SA |
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CH-3013 Bern (CH) |
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Erfinder: |
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- Glaser, Gerhardt
A-3107 St. Pölten (AT)
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Vertreter: Zehnder, Walter |
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Bovard AG
Patentanwälte VSP
Optingenstrasse 16 CH-3000 Bern 25 CH-3000 Bern 25 (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 746 281 US-A- 2 107 451
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GB-A- 772 865
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- MONCRIEFF R.W. 'man.made fibres' 1975 , NEWNES-BUTTERWORTHS LONDON, GB. page 185,
Par.2 - page 187, Par.1, page 186 part 4 - 7.
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine zur kontinuierlichen Herstellung von extrudierten
Filamenten durch ein Naßspinnverfahren mit oder ohne Luftspalt, mit mindestens einem
Walzenpaar, deren Achsen zueinander schräggestellt sind und die in axialer Richtung
eine Naßzone für den von einer Spinndüse bzw. einem Koagulationsbad kommenden Faden
aufweist, an welche eine Trocknungszone anschließt.
[0002] Gemäß dem Stand der Technik, wie er im Fachbuch Götze, "Chemiefasernnach dem Viskoseverfahren",
3. Auflage, 1967, Seite 900, Verlag Springer, Berlin, Heidelberg, New York, beschrieben
ist, wird ein an einer Spinndüse frisch gebildeter Faden von einem Walzenpaar aus
einem Koagulationsbad gezogen. Der Faden wird wendelförmig über das Walzenpaar geführt,
wobei die Achsen der Walzen in einer Ebene liegen, jedoch nicht parallel zueinander
verlaufen, sondern einen Winkel zueinander einschließen. Der um beide Walzen geführte
Faden hat das Bestreben, zum gedachten Schnittpunkt der Walzen hinzulaufen, wodurch
sich ein selbsttätiger, gleichmäßiger Fadenvorschub längs der Walzen und der Naß-
und Trocknungszone ergibt. Die Naßzone umfaßt einen Bereich der Fadenverfestigung
und einen daran anschließenden Bereich der Entsäuerung durch Waschen. Die Trocknungszone
umfaßt einen beheizten Walzenbereich. Die Winkelstellung der Walzenachsen führt zu
konstanten Abständen der Fadenwindungen,z. B. 6 mm über die gesamte Walzenlänge. Der
große Fadenabstand ist im gesamten Naßbereich von ausschlaggebender Wichtigkeit, weil
dadurch ein Zusammenkleben der Fadenwindungen vermieden wird. Sobald der Faden verfestigt
ist, also insbesondere in der Trocknungsphase, besteht die Notwendigkeit eines großen
Windungsabstandes nicht. Durch den großen Fadenabstand auch im Trocknungsbereich müssen
die Walzen besonders lang sein, weil eine gewisse beheizte Weglänge im Walzenkontakt
für die Trocknung notwendig ist. Ein besonders stabiler Fadenlauf ist ebenso wichtig,
wie Maßnahmen zur Vermeidung des Aneinanderhaftens der einzelnen Fadenwindungen, etwa
durch Fadenführungsorgane.
[0003] Beim Nelson- Verfahren, beschrieben in R.W. Moneriff "Manmade Fibres" aus dem Newnes
Butternorths Verlag, London 1975, also einem Spinnverfahren mit einem Walzen paar
mit einer Koagulationszone im ersten Drittel der Walzenlänge, einer Waschzone im zweiten
Drittel und einer Trockenzone im dritten beheizten Drittel der Walze Werden die Walzen
zueinander schräggestellt (Figur 67). Dadurch erreicht man einen kontinuierlichen
Faden vorschub von links nach redits bei gleichem gleichbleibendem Fadenabstand.
[0004] Die Erfindung zielt darauf ab, den Fadentransport über ein Walzenpaar entlang einer
wendelförmigen Fadenspur mit variablem seitlichen Windungsabstand derart zu gestalten,
daß ohne zusätzliche Fadenführungsorgane sowohl die Einhaltung des im Naßbereich der
Nachbehandlungsstrecke erforderlichen seitlichen Sicherheitsabstandes (z. B. im Falle
von Filamenten mit 110 dtex ca. 4-6 mm) wie auch dessen kontinuierliche Reduktion
im Trocknungsbereich auf das erforderliche Mindestmaß ermöglicht wird, wodurch bei
reduzierten Walzenlängen, die u.a. auch eine Verbesserung der Bedienbarkeit mit sich
bringt, eine entsprechend wirtschaftliche Ausnutzung der Trocknungsenergie und gleichzeitig
optimale Produktionsgeschwindigkeit gewährleistet werden kann. Dies wird dadurch erreicht,
daß die Achsen des Walzenpaares sowohl in einer vertikalen Bezugsebene als auch in
einer horizontalen Bezugsebene einen Winkel zueinander einschließen. Wenn also die
Achsen der Walzenpaare nicht nur in einer Projektion auf eine Vertikalebene durch
eine der Achsen einen Winkel zueinander einschließen, sondern darüber hinaus eine
der Achsen noch aus einer Vertikalebene verdreht ist, also die Achsen windschief zueinander
verlaufen, dann kann durch Bestimmung der Winkel in Abstimmung mit den Walzendurchmessern
und dem Achsabstand ein Fadenverlauf erreicht werden, bei dem die Windungsabstände
in der Naßzone groß sind und sich z. B. kontinuierlich bis zur Trocknungszone verkleinern.
Durch den sich beispielsweise von 6 mm zu Beginn der Naßzone auf 0,5 mm in der Trocknungszone
verkleinernden Windungsabstand auf dem Walzenpaar kann auf einem Walzenpaar bei kürzerer
Gesamtlänge und geringerem Energieaufwand, insbesondere für die Walzenheizung, ein
besserer Wirkungsgrad bei dem Verfahrensablauf erreicht werden. Dabei ist es zweckmäßig,
wenn das Walzenpaar als Haupt- und Hilfswalze ausgebildet ist und die Hilfswalze einen
kleineren Durchmesser aufweist als die Hauptwalze etwa 1:2 bis 1:4. Besonders vorteilhaft
ist ein Durchmesserverhältnis von 1:3 bzw. 1:4. In der Praxis hat sich eine Anordnung
als besonders vorteilhaft erwiesen, bei der bei horizontaler Achsenanordnung der einen
Walze, beispielsweise der Hauptwalze, die Achse der anderen Walze, z. B. Hilfswalze,
die Hauptwalzenachse in vertikaler Projektion bei etwa einem Drittel ihrer Länge im
Bereich der Naßzone kreuzt und die Koordinaten der Achslagerpositionen dieser Walze,
z.B.Hilfswalze, von den Koordinaten der Achslagerpositionen einer zur Hauptwalze parallelen
Anordnung einer Walze, z.B. Hilfswalze, in beiden Koordinatenrichtungen abweichen.
Um die Fadenverkürzungen und Dehnungen bei der Koagulation, der Verfestigung, der
Waschphase und bei der Trocknungsphase noch besser zu berücksichtigen, kann mindestens
eine der Walzen des Walzenpaares über einem Teilbereich ihrer axialen Länge, vorzugsweise
dem Bereich der Entsäuerung, konisch gegen die Trocknungszone hin ansteigend ausgebildet
sein. Zumeist folgt jedoch auch die andere Walze, z. B. die Hilfswalze, in ihrer Durchmesserkonfiguration
in proportionalem Maßstab der Formgebung der Hauptwalze.
[0005] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Spinnmaschine ist schematisch in den
Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Ansicht einer Haupt- und einer Hilfswalze
mit einem angedeuteten Fadenverlauf, Fig. 2 die Stirnansicht dazu mit Koagulationsbad
und Spinndüse und Fig. 3 einen Grundriß zu Fig. 1, jedoch lediglich der Walzenachsen.
[0006] Ein Viskosefaden 1 wird gemäß Fig. 2 in einem Koagulationsbad 2 mittels einer Spinndüse
3 gebildet. Der Faden 1 wird unter Mitnahme von Koagulationsmittel aus dem Bad 2 hochgezogen
und in Windungen über eine Hauptwalze 4 und eine Hilfswalze 5 geführt. Die Hauptwalze
4 umfaßt einen Naßteil 6, der sich über etwa dreiviertel ihrer Länge erstreckt und
einem beheizten Trocknungsteil 7. Im Naßteil 6 erfolgt in einer sauren Phase 8 die
Fadenverfestigung und daran anschließend die Entsäuerung in einer Waschphase 9.
[0007] Die Achse 5' der Hilfswalze 5 ist in der Vertikalebene durch die Achse 4' der Hauptwalze
4 zu der Achse 4' geneigt (Fig. 1) und zusätzlich aus der Vertikalebene herausgedreht
(Fig. 3). Die Neigung der Achse 5' gegen die horizontale Achse 4' ist in Fig. 1 erkennbar,
die Verdrehung der Achse 5' gegenüber der Achse 4' zeigt Fig. 3 im Grundriß der Achsen
ganz deutlich. Auch Fig. 2 zeigt die Achsen, nämlich die Hauptwalzenachse 4' in Punktprojektion
und die Hilfswalzenachse 5' in windschiefer Position dazu. Diese Anordnung führt zu
dem in Fig. 1 angedeuteten Fadenverlauf mit einem sich von der Naßzone 6 zur Trocknungszone
7 hin verringernden Windungsabstand des Fadens 1. Damit ist sichergestellt, daß es
bei der Fadenverfestigung in der sauren Koagulationsphase 8, bei der noch verhältnismäßig
viel saures Koagulationsbad vom Faden mitgenommen wird, nicht zu einer gegenseitigen
Fadenberührung einschließlich seines mitgezogenen Naßbereiches kommt. In der Waschphase
9 wird Wasser über Düsen auf die Walze 4 gespritzt, der bereits verfestigte Faden
wird entsäuert und unterliegt einer Dehnung. Die Windungsabstände sind dort wesentlich
verkleinert. In der Trocknungszone 7 kommt es darauf an, daß zur bestmöglichen Ausnützung
der beheizten Walzenfläche möglichst viele Windungen bzw. Umschlingungen über die
Walze 4 führen. Da sich durch die Ausrichtung der Achsen 4' und 5' im Endbereich des
Walzenpaares ein geringer Windungsabstand ergibt, wird der oben genannten Forderung
bezüglich der Trocknung optimal entsprochen. Durch Änderung der Achsenschrägstellung
können die Windungsabstände vergrößert und verkleinert werden. Um der Fadenverlängerung
infolge der waschungsbedingten Dehnung Rechnung zu tragen, kann die Hauptwalze 4 und
gegebenenfalls die Hilfswalze 5 leicht konisch (in Richtung zur Trocknungsphase ansteigend)
ausgebildet sein. Dieser konische Bereich kann auf die Zone 9 eingeschränkt sein,
die etwa vom Kreuzungspunkt 10 der Achsen 4', 5' bis zur beheizten Trockungszone 7
verläuft.
[0008] Bei einer im Betrieb befindlichen Spinnmaschine beträgt der Durchmesser der Hauptwalze
1 etwa 180 mm und jener der Hilfswalze etwa 50 mm. Bei der Betrachtung von der Koagulationsbadseite
her (Fig. 2) kommt der trockenteilseitige Hilfswalzenendpunkt der Achse 5' in einer
Position von ca. 136 mm unterhalb der Hauptwalzenachse 4' und ca. 61 mm links, der
koagulationsbadseitige Endpunkt der Hilfswalze 5 in einer Position von ca. 113 mm
unter der Hauptwalzenachse 4' und ca. 52 mm rechts, beides auf die ursprüngliche gemeinsame
Walzenebene (Vertikalebene) bezogen, zu liegen. Der Kreuzungspunkt, d. h. der Punkt
des geringsten Achsabstandes, befindet sich bei dieser Anordnung koagulationsbadseitig
etwa im ersten Vierteil der Walzenlängen. Der seitliche Abstand der ersten der schraubenlinienförmigen
Windungen beträgt im Bereich 8 der Fig. 1 bei 110 dtex ca. 9 mm und verringert sich
kontinuierlich, um bei den letzten Umwindungen im Bereich 7 0,8 mm zu betragen. Die
Wahl der seitlichen Abstände der schraubenlinienförmigen Windungen, d. h. der erforderliche
Kreuzungswinkel der Walzenaschsen, ist in Abhängigkeit von Walzendurchmesser und Walzenabstand
an den jeweils zu spinnenden Titer anzupassen.
[0009] Bei gleichen Walzenabmessungen, jedoch mit den nach dem Stand der Technik in einer
gemeinsamen Ebene angeordneten Walzenlängsachsen werden je nach Anstellwinkel der
Achsen zueinander variable, aber über die gesamte Walzenlänge gleiche seitliche Abstände
der einzelnen Umwindungen erzeugt. In der Praxis mußte bei einem Titer von 110 dtex
für einen störungsfreien Spinnprozeß ein seitlicher Mindestabstand von 4,5 mm eingehalten
werden, d. h. bei einer gleichen nutzbaren Trockenteillänge von 270 mm konnten daher
nur 60 Umwindungen untergebracht werden, das sind nur 36 % der beim erfindungsgemäßen
Beispiel erzielbaren Fadenlänge im Trockenteilbereich. Durch die erfindungsgemäße
Anordnung kann daher bei vergleichbarem Raumbedarf hinsichtlich der Walzenanordnung
und gleichen Spinngeschwindigkeiten infolge der verlängerten Kontaktzeit im Trockenbereich
die Oberflächentemperatur des Trockenteils und damit auch der hiefür erforderliche
Energiebedarf deutlich gesenkt werden. Durch die erfindungsgemäße Anrodnung der Walzenpaare
können außerdem unter gleichzeitiger Erhaltung der leichten Bedienbarkeit beim Anspinnen
bzw. Spulenwechsel mehrere dieser Vorrichtungen etagenweise übereinander in besonders
raumsparender Weise angeordnet werden.
[0010] Die textilen Daten der gesponnenen Garne entsprechen in beiden Beispielen dem für
im kontinuierlichen Verfahren hergestellten Garnen (Continuegarne) üblichen Wertniveau.
[0011] Die Spinnmaschine ist für Viskoseverfahren erprobt und für Naßspinnverfahren mit
oder ohne Luftspalt im allgemeinen einschließlich der Lösungsspinnverfahren wie auch
für NMMO-Verfahren geeignet.
1. Spinnmaschine zur kontinuierlichen Herstellung von extrudierten Filamenten durch ein
Naßspinnverfahren mit oder ohne Luftspalt, mit mindestens einem Walzenpaar, dessen
Achsen zueinander schräggestellt sind und das in axialer Richtung eine Naßzone für
den von einer Spinndüse bzw. einem Koagulationsbad kommenden Faden aufweist, an welche
eine Trocknungszone anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (4', 5') des Walzenpaares (4, 5) sowohl in einer vertikalen Bezugsebene
als auch in einer horizontalen Bezugsebene einen Winkel zueinander einschließen, daß
das Walzenpaar als Haupt- (4) und Hilfswalze (5) ausgebildet ist und die Hilfswalze
(5) einen kleineren Durchmesser aufweist als die Hauptwalze (4) und daß bei horizontaler
Achsenanordnung der Hauptwalze (4), die Achse (5') die Hauptwalzenachse (4') in vertikaler
Projektion kreuzt und die Koordinaten der Achslagerposition dieser Hilfswalze (5),
von den Koordinaten der Achslagerposition einer zur Hauptwalze (4) parallelen Anordnung
einer Walze, in beiden Koordinatenrichtungen abweichen.
2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchmesserverhältnis von Hilfswalze (5) zur Hauptwalze (4) etwa 1:2 bis
1:4 beträgt.
3. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei horizontaler Achsenanordnung der Hauptwalze (4) die Achse der Hauptwalze
(4) jene der Hilfswalze (5) in vertikaler Projektion bei etwa einem Drittel ihrer
Länge kreuzt.
4. Spinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Walzen (4, 5) des Walzenpaares über einen Teilbereich ihrer
axialen Länge, vorzugsweise dem Bereich der Entsäuerung (9), konisch gegen die Trocknungszone
(7) hin ansteigend ausgebildet ist.
1. Spinning machine for continuously manufacturing extruded filaments through a wet spinning
process with or without an air gap, with at least one pair of rollers whose axes are
positioned at an angle to each other, and which in the axial direction has a wet zone,
for the thread coming from a spinning nozzle or a coagulation bath, which is followed
by a dry zone, characterised in that the axes (4', 5') of the roller pair (4, 5) form an angle to each other both
in a vertical reference plane as well as in a horizontal reference plane, that the
roller pair is constructed as main roller (4) and secondary roller (5) and the secondary
roller (5) has a smaller diameter than the main roller (4) and that when the axis
of the main roller (4) is horizontally arranged, the axis (5') intersects the main
roller axis (4') in a vertical projection and the coordinates of the axle bearing
position of this secondary roller (5) deviate in both coordinate directions from the
coordinates of the axle bearing position of an arrangement of a roller parallel to
a main roller (4).
2. Spinning machine according to claim 1, characterised in that the cross-sectional relationship of secondary roller (5) to the main roller
(4) amounts to approximately 1:2 to 1:4.
3. Spinning machine according to claim 1, characterised in that when the axis of the main roller (4) is horizontally arranged, the axis of
the main roller (4) intersects that of the secondary roller (5) in a vertical projection
approximately at one third of its length.
4. Spinning machine according to one of the claims 1 to 3, characterised in that at least one of the rollers (4, 5) of the roller pair over a partial region
of its axial length, preferably in the region of deacidification (9), is constructed
at a conical incline towards the drying zone
1. Métier à filer pour la fabrication en continu de filaments extrudés par un procédé
de filage au mouillé avec ou sans fente d'aération, avec au moins une paire de rouleaux,
dont les axes sont inclinés l'un par rapport à l'autre et qui présente dans la direction
axiale, une zone humide pour le fil venant d'une filière, ou éventuellement, d'un
bain de coagulation, suivi d'une zone de séchage caractérisé en ce que les axes (4',
5') de la paire de rouleaux (4, 5) sont dans un plan de référence vertical ainsi que
dans un plan de référence horizontal et font un angle l'un par rapport à l'autre,
en ce que la paire de rouleaux est réalisée sous la forme d'un rouleau principal (4)
et d'un rouleau auxiliaire (5), le rouleau auxiliaire (5) présentant un diamètre inférieur
à celui du rouleau principal (4), et en ce que, si l'axe du rouleau principal (4)
est disposé horizontalement, l'axe (5') intersecte, en projection verticale, l'axe
du rouleau principal (4') et en ce que les coordonnées de position du palier de l'axe
de ce rouleau auxiliaire (5) sont décalées, dans les deux directions des coordonnées
par rapport aux coordonnées de la position du palier de cet axe pour une disposition
de ce rouleau parallèle au rouleau principal (4).
2. Métier à filer selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rapport du diamètre
du rouleau auxiliaire (5) au rouleau principal (4) est d'environ de 1/2 à 1/4.
3. Métier à filer selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour une disposition
horizontale de l'axe du rouleau principal (4), l'axe du rouleau principal (4) intersecte
l'axe du rouleau auxiliaire (5), en projection verticale, environ au tiers de sa longeur.
4. Métier à filer selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que au moins
un des rouleaux (4, 5) de la paire de rouleaux présente une forme conique allant en
progression vers la zone de séchage, (7) sur une plage partielle de sa longueur axiale,
avantageusement la plage de désacidification (9).
