(19)
(11) EP 0 470 985 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.02.1994  Patentblatt  1994/06

(21) Anmeldenummer: 90906964.3

(22) Anmeldetag:  03.05.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B42F 7/04, B42F 13/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9000/708
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9013/438 (15.11.1990 Gazette  1990/26)

(54)

MAPPE

FOLDER

CHEMISE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 05.05.1989 DE 8905630 U
05.05.1989 DE 3914750

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
19.02.1992  Patentblatt  1992/08

(73) Patentinhaber: IDSTEIN, Wilfried
CH-6911 Campione d'Italia (CH)

(72) Erfinder:
  • IDSTEIN, Wilfried
    CH-6911 Campione d'Italia (CH)

(74) Vertreter: Jochem, Bernd, Dipl.-Wirtsch.-Ing. et al
Patentanwälte, Postfach 17 01 45
60075 Frankfurt/Main
60075 Frankfurt/Main (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 050 592
DE-C- 824 191
DE-U- 7 437 348
FR-A- 1 275 509
US-A- 2 091 667
DE-A- 2 520 418
DE-C- 945 444
DE-U- 8 803 354
FR-A- 2 462 273
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Mappe zur Aufnahme von Papierbogen bis zu einem bestimmten Format, bestehend aus einem etwas größer als das Format bemessenen Grundkörper aus Pappe, Kunststoffolie oder einem anderen Flachmaterial, einem daran über eine Faltkante angrenzenden Deckel und einer mit den Grundkörper verbundenen Tasche.

    [0002] Derartige und ähnliche Mappen sind in vielen verschiedenen Ausführungen bekannt. Meistens bestehen sie aus zwei über eine mittlere Faltkante aneinander grenzenden Grundkörpern, die jeweils etwas größer sind als das aufzunehmende Papierformat. Um die eingelegten Papierbogen gegen Herausfallen zu halten, können auf der Innenseite der Grundkörper Taschen angebracht sein. Sie werden beispielsweise durch über Faltkanten an die Grundkörper angrenzende Seitenteile gebildet, die gegen die Innenseite der Grundkörper umgeschlagen und an deren unteren Rand festgeklebt sind. Ein in eine solche Tasche eingelegter Papierbogen ist nur an drei seiner vier Außenkanten gegen Herausfallen gesichert. Das Kleben der Taschen ist ein verhältnismäßig komplizierter Fertigungsvorgang, und die geklebten Mappen beanspruchen ein sehr viel größeres Volumen als das reine Materialvolumen, was sich bei den Lager- und Transportkosten nachteilig bemerkbar macht. Außerdem sind geklebte Taschen unelastisch, d. h. sie können bei stärkerer Füllung nicht nachgeben.

    [0003] Im wesentlichen dieselben Nachteile haben andere bekannte Mappen, bei denen ein seitliches und ein unteres Umschlagteil gegen die Innenseite eines Grundkörpers gefaltet und im Überlappungsbereich miteinander verklebt sind. Werden dagegen, wie bei einer weiteren bekannten Mappe, ein seitliches, ein oberes und ein unteres Umschlagteil nur lose gegen die Innenseite eines Grundkörpers umgefaltet, aber nicht verklebt, ist die auf diese Weise gebildete Tasche nicht gegen Öffnen durch Auffalten gesichert.

    [0004] Aus der FR-A-1 275 509 ist eine Mappe bekannt, bei welcher die Tasche aus Taschenklappen, die über Faltkanten an die Schmalseiten des Grundkörpers angrenzen, und einem über eine Faltkante an dessen eine Längsseite angrenzenden Seitenteil mit einer am freien Ende über eine weitere Faltkante angrenzenden Verriegelungslasche gebildet ist, welche zwischen Grundkörper und umgefaltete Taschenklappen einsteckbar ist. Die Taschenklappen sind, von der Faltkante zwischen Grundkörper und Seitenteil aus gemessen, an ihrem freien Ende schmaler als an ihrer Faltkante, und es ist eine im wesentlichen quer zu dieser liegende Haltekante vorhanden, bei welcher sich im umgeschlagenen Zustand die Faltkante der Verriegelungslasche befindet. Die Haltekante wird gewonnen durch einen Schlitz in einer der Taschenklappen, welcher an deren Faltkante angrenzt.

    [0005] Die Form der bekannten Mappe bedingt, daß die Verriegelungslasche während des Hindurchführens durch den Schlitz mit kleinem Radius unterhalb der Taschenklappe neben der Faltkante gekrümmt werden muß, was insbesondere bei Karton, dem am meisten gebräuchlichen Material für derartige Mappen, zum Brechen führen kann. Außerdem eignet sich die bekannte Mappe nicht zur Aufnahme einer grösseren Anzahl von Papierbogen, und wenn man sie dahingehend ausbilden würde, wäre sie nicht für Lagerung und Transport flach gepreßt zu legen, auf den Schmalseiten stehend steif, aber bei Überfüllung unter Spannung nachgiebig.

    [0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Mappe der eingangs genannten Art zu schaffen, welche die aufgenommenen Papierbogen allseitig sicher hält und sich mit geringem Materialeinsatz einfach herstellen läßt. Die Mappe sollte außerdem an unterschiedlichen Bedarf leicht anzupassen sein.

    [0007] Vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Haltekante durch Seitenkanten der freien Enden beider Taschenklappen gebildet ist und die den Grundkörper begrenzenden Faltkanten Doppel- oder Dreifach-Faltkanten sind, bestehend jeweils aus mehreren mit Zwischenabstand parallelen Faltkanten.

    [0008] Die neue Mappe bietet den Vorteil, daß sie durch Umfalten der Taschenklappen und einfaches Überschlagen der Verriegelungslasche über die Seitenkanten der freien Enden der Taschenklappen in den gebrauchsfertigen Zustand gebracht werden kann, wobei die Verriegelungslasche nur wenig gekrümmt zu werden braucht. Trotz großen Aufnahmevolumens ist die Verriegelung der Tasche in zwei Richtungen derart nachgiebig, daß sich eine Vielzahl von Mappen flach übereinander stapeln lassen. im ganz oder teilweise gefüllten Zustand wirkt die Mappe steif, da sich bei Belastung einer stehenden Mappe die Taschenklappen an den Enden der Faltkante der Verriegelungslasche abstützen. Mit zunehmender Füllung bzw. Überfüllung können andererseits die Taschenklappen nach außen nachgeben, während die Verriegelungslasche die freien Enden der Taschenklappen immer fester hält. Weil dabei die Kräfte über verhältnismäßig lange Kanten übertragen werden, besteht keine Rißgefahr.

    [0009] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nahstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine Draufsicht auf den einteiligen Pappe-Zuschnitt der Mappe;
    Fig. 2
    eine Ansicht einer aus dem Zuschnitt nach Fig. 1 durch Faltung hergestellten Mappe im geöffneten Zustand;
    Fig. 3
    den Zuschnitt für eine ander Mappe;
    Fig. 4
    Draufsicht auf eine aus dem Zuschnitt nach Fig. 3 hergestellte Mappe;
    Fig. 5
    einen Zuschnitt für eine aus zwei Teilen zusammenzusetzende Mappe.


    [0010] Der in Fig. 1 dargestellte Zuschnitt einer erfindungsgemäßen Mappe gliedert sich in einen Grundkörper 10, einen daran über eine Doppel-Faltkante 12 angrenzenden Deckel 14, an die Schmalseiten des rechteckigen Grundkörpers 10 ebenfalls über Doppel-Faltkanten angrenzende Taschenklappen 16 und ein an die der Doppel-Faltkante 12 gegenüberliegende Längsseite des Grundkörpers 10 wiederum über eine Doppel-Faltkante angrenzendes Seitenteil 18. Das freie Ende des Seitenteils 18 wird gebildet durch eine über eine Faltkante 20 anschließende Verriegelungslasche 22.

    [0011] Mit den Umschlagteilen 16 - 22 läßt sich die aus Fig. 2 ersichtliche Tasche herstellen. Hierzu werden zunächst die Taschenklappen 16 gegen den Grundkörper 10 umgefaltet. Dann wird das Seitenteil 18 über die freien Enden 24 der Taschenklappen 16 geschlagen, wobei diese freien Enden 24 schmaler sind als der übrige Teil der Taschenklappen 16 und im wesentlichen quer zu deren Faltkante liegende Seitenkanten haben.

    [0012] Wenn das Seitenteil 18 im umgefalteten Zustand auf den Taschenklappen 16 liegt, kann die Verriegelungslasche 22 hinter deren freie Enden 24 umgeschlagen und in die von den Taschenklappen 16 und dem Seitenteil 18 gebildete Tasche eingesteckt werden. Dabei liegt die Faltkante 20 vorzugsweise etwa bei dem stufenförmigen Übergang der Taschenklappen 16 in ihre freien Enden 24. Diese reichen im gebrauchsfertigen Zustand der Mappe nach Fig. 2 etwa bis zur Mitte der Längsseite des Grundkörpers 10, d. h. die Taschenklappen 16 liegen im umgefalteten Zustand mit ihren freien Enden 24 dicht nebeneinander. Wird die Tasche zunehmend stärker gefüllt, so können sich die freien Enden 24 der Taschenklappen 16 nachgiebig voneinander entfernen, sie bleiben dabei aber immer noch zwischen dem Seitenteil 18 und der Verriegelungslasche 22 gefangen.

    [0013] Im Beispielsfall nach Fig. 1 und 2 grenzen an die freien Außenkanten des Deckels 14 drei Umschlagteile 26, 28 an. Die Faltkanten zwischen diesen Teilen und dem Deckel sind auch wieder als Doppel-Faltkanten ausgebildet. Während die Umschlagteile 26 an den Schmalseiten des Deckels 14 nur dazu vorgesehen sind, nach innen umgeschlagen zu werden, ist das an die Längsseite des Deckels 14 anschließende Umschlagteil 28 an seinen äußeren Ecken mit Löchern 30 zur Anbringung einer Ringabheftmechanik 32 ausgebildet. Nachdem das Umschlagteil 28 gegen den Deckel 14 umgefaltet worden ist, liegt die Ringabhcftmechanik 32 neben der Doppel-Faltkante 12, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Die Breite der Doppel-Faltkante 12 ist entsprechend der Höhe der Ringabheftmechanik 32 zu bemessen.

    [0014] Abweichend von Fig. 1 und 2 besteht die Möglichkeit, an den Schmalseiten des Deckels in spiegelbildlicher Anordnung ebenfalls Taschenklappen 16 und an der äußeren Längsseite des Dekkels 14 ein Seitenteil 18 mit Verriegelungslasche 22 vorzusehen. Dann erhält man eine mit Bezug auf die Faltkante 12 symmetrische Mappe mit allein durch Faltung hergestellten und zuverlässig verriegelten Taschen sowohl am Grundkörper 10 als auch am Deckel 14.

    [0015] Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 sind entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 bezeichnet. Der Unterschied zwischen den beiden Mappen besteht zunächst darin, daß an die Außenkante des Deckels 14 über eine Faltkante eine Schließlasche 34 angrenzt, die im mittleren Bereich der äußeren Längsseite des Deckels 14 ansetzt. Sie kann bei geschlossener Mappe gemäß Fig. 4 in einen Schlitz 36 im Seitenteil 18 eingesteckt werden.

    [0016] Es besteht weiterhin gemäß Fig. 3 die Möglichkeit, Abheftlaschen 38 mit Abheftlöchern an der Außenkante der Verriegelungslasche 22 vorzusehen, welche durch Schlitze 40 in der Doppel-Faltkante zwischen dem Grundkörper 10 und dem Seitenteil 18 nach außen aus der Tasche heraus vorgeschoben werden können. Damit erhält man eine Mappe, die sich in einem Ordner abheften läßt. Wird die Verriegelungslasche 22 mit einer weiteren Faltkante 21 versehen, wie aus Fig. 3 ersichtlich, so können durch Faltung an der Faltkante 21 die Abheftlaschen 38 in der Tasche verborgen gehalten werden und dann, wenn die Mappe abgeheftet werden soll, durch die Schlitze 40 nach außen vorgeschoben werden.

    [0017] Die Festigkeit der Abheftorgane an der Mappe kann noch dadurch erhöht werden, daß auch an den Taschenklappen 16 gestrichelt angedeutete Vorsprünge 17 mit Abheftlöchern angebracht sind, welche den Abheftlaschen 38 entsprechen und ebenfalls durch die Schlitze 40 gesteckt werden können.

    [0018] Eine abzuheftende Mappe läßt sich auch in sehr einfacher Weise aus zwei größeren Teilen herstellen, die dann z. B. aus unterschiedlichen Materialien bestehen können und durch die Verriegelungslasche 22 mit Abheftlaschen 38 miteinander zu verbinden sind. Es wird hierzu auf Fig. 5 Bezug genommen. Dort entspricht das mit 46 bezeichnete Teil dem in Fig. 3 gezeigten Teil 10, wobei der Einfachheit halber die auch am Teil 46 angebrachten Taschenklappen 16 nicht dargestellt sind. Außerdem sind zusätzlich abheftlöcher 19 im Seitenteil 18 vorhanden. Das zweite Teil 48 bildet im gebrauchsfertigen Zustand der Mappe deren Deckel. Er hat zwei über eine Mehrfach-Faltkante 50 an seinen Hauptteil angrenzende streifenförmige Bereiche 52 und 54, die jeweils etwa so breit sind wie das Seitenteil 18 und durch eine Faltkante 56 voneinander getrennt sind. Die letztere ist im mittleren Bereich mit einem Schlitz 58 versehen, welcher so lang ist, daß die Verriegelungslasche 22 hindurchpaßt.

    [0019] Zur Verbindung der beiden Teile 46 und 48 wird das Seitenteil 18 mit der Verriegelungslasche 22 an der die Schlitze 40 enthaltenden Faltkante um 90° aus der Ebene des Grundkörpers 10 abgewinkelt und dann das Teil 48 mit dem Schlitz 58 auf die Verriegelungslasche 22 gesteckt. Anschließend werden die streifenförmige Bereiche 52, 54 beidseitig an das Seitenteil 18 angelegt und mit diesem durch eine Abheftmechanik verbunden, welche in die Löcher 19 und damit fluchtende Löcher 60, 62 in den streifenförmigen Bereichen 52, 54 eingesetzt wird. Die Verriegelungslasche 22 wird dann, wie auch schon oben im Zusammenhang mit Fig. 1 und 3 beschrieben, um die Faltkante 20 und über die freien Enden 24 der gegen das Teil 46 gefalteten Taschenklappen 16 geschlagen und mit den Abheftlaschen 38 durch die Schlitze 40 nach außen gesteckt. Nunmehr können Papierbogen sowohl an der erwähnten Abheftmechanik an den Löchern 19 befestigt als auch in die mittels der Taschenklappen 16 gebildete Tasche eingelegt werden.

    [0020] Außerdem könnte die Verriegelungslasche 22 mit Abheftlaschen 38 ein Einzelteil sein, welches durch die an den Löchern 19 befestigte Abheftmechanik mit dem Seitenteil 18 verbunden ist.

    [0021] Alternativ kann bei einer weiteren Variante der Mappe nach Fig. 3 und 4 vorgesehen sein, daß die Schließlasche 34 länger als gezeigt und mit Abheftlaschen 38 mit Abheftlöchern ausgebildet ist, welche im geschlossenen Zustand der Mappe ebenfalls durch die Schlitze 40 nach außen herausgeführt werden können. Auch hier kann durch die Anbringung einer Faltkante in der Schließlasche 34 dafür gesorgt sein, daß die Abheftlaschen 38 in der Mappe verborgen sein können, solange sie nicht zum Abheften gebraucht werden.


    Ansprüche

    1. Mappe zur Aufnahme von Papierbogen bis zu einem bestimmten Format, bestehend aus einem etwas größer als das Format bemessenen Grundkörper (10) aus Pappe, Kunststoffolie oder einem anderen Flachmaterial, einem daran über eine Faltkante (12) angrenzenden Deckel (14) und einer mit dem Grundkörper (10) verbundenen Tasche, welche aus Taschenklappen (16), die über Faltkanten an die Schmalseiten des Grundkörpers (10) angrenzen, und einem über eine Faltkante an dessen eine Längsseite angrenzenden Seitenteil (18) mit einer am freien Ende über eine weitere Faltkante angrenzenden Verriegelungslasche (22) gebildet ist, welche zwischen Grundkörper (10) und umgefaltete Taschenklappen (16) einsteckbar ist, wobei die Taschenklappen (16), von der Faltkante zwischen Grundkörper (10) und Seitenteil (18) aus gemessen, an ihrem freien Ende (24) schmaler sind als an ihrer Faltkante und eine im wesentlichen quer zu dieser liegende Haltekante vorhanden ist, bei welcher sich im umgeschlagenen Zustand die Faltkante der Verriegelungslasche (22) befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltekante durch Seitenkanten der freien Enden (24) beider Taschenklappen (16) gebildet ist und die den Grundkörper (10) begrenzenden Faltkanten Doppel- oder Dreifach-Faltkanten (12) sind, bestehend jeweils aus mehreren mit Zwischenabstand parallelen Faltkanten.
     
    2. Mappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (14) mit einer daran angeformten Schließlasche (34) in einen Schlitz (36) im Seitenteil (18) einsteckbar ist.
     
    3. Mappe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Deckel (14) wenigstens ein Umschlagteil (26, 28) über eine Faltkante angrenzt.
     
    4. Mappe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Umschlagteile (28) mit einer im umgeschlagenen Zustand neben der Faltkante (12) zwischen Grundkörper (10) und Deckel (14) liegenden Lochung (30) für eine Abheftmechanik (32) versehen ist.
     
    5. Mappe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch an den Deckel (14) über Faltkanten Taschenklappen (16) und ein Seitenteil (18) mit einer über eine weitere Faltkante angrenzenden Verriegelungslasche (22) anschließen, welche zwischen Deckel (14) und umgefaltete Taschenklappen (16) einsteckbar ist.
     
    6. Mappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Schließlasche (34) wenigstens eine Abheftlasche (38) mit mindestens einem Abheftloch angrenzt, welche durch einen Schlitz (40) in der Faltkante zwischen Grundkörper (10) und Seitenteil (18) hindurchführbar ist.
     
    7. Mappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Verriegelungslasche (22) wenigstens eine Abheftlasche (38) mit mindestens einem Abheftloch angrenzt, welche durch einen Schlitz (40) in der Faltkante zwischen Grundkörper (10) und Seitenteil (18) hindurchführbar ist.
     
    8. Mappe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungs- und/oder Schließlasche (22, 34) parallel zu ihrer Faltkante (20) eine weitere Faltkante (21) aufweist.
     
    9. Mappe nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Abheftlaschen (38) mit je einem Abheftloch vorhanden sind und die Abheftlaschen (38) durch getrennte Schlitze (40) in der Faltkante zwischen dem Grundkörper (10) und dem Seitenteil (18) hindurchführbar sind.
     
    10. Mappe nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Seitenteil (18) mit Löchern (19) zur Anbringung einer Abheftmechanik versehen ist.
     
    11. Mappe nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (10) mit einem Deckel (48) formschlüssig verbunden ist, welcher mit zwei durch einFaltkante (56) getrennten streifenförmigen Bereichen (52, 54) beidseitig am Seitenteil (18) anliegt, während sich die Verriegelungslasche (22) durch einen Schlitz (58) in dieser Faltkante hindurch erstreckt.
     
    12. Mappe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die streifenförmigen Bereiche (52, 54) mit Löchern (60, 62) zur Anbringung einer Abheftmechanik versehen sind.
     
    13. Mappe nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den streifenförmigen Bereichen (52, 54) und dem Hauptteil des Deckels (48) eine aus einer Mehrzahl von Faltkanten (50) bestehende Falzung vorgesehen ist.
     


    Claims

    1. A folder for accommodating sheets of paper up to a given format, comprising a base member (10) which is slightly larger in size than the format and which consists of cardboard, plastics sheet or other flat material, a cover (14) adjoined thereto via a fold edge (12) and a pocket which is connected with the base member (10) and which is formed by pocket flaps (16) which adjoin the narrow sides of the base member (10) via fold edges, and by a side piece (18) adjoining a long side thereof via a fold edge with a locking flap (22) which adjoins the free end via another fold edge and which can be inserted between the base member (10) and folded-over pocket flaps (16), wherein at their free end (24), measured from the fold edge between the base member (10) and the side piece (18), the pocket flaps (16) are narrower than at their fold edge and lying substantially transversely to the latter there is provided a retaining edge at which, in the folded-over condition, the fold edge of the locking flap (22) is situated, characterised in that the retaining edge is formed by lateral edges of the free ends (24) of both pocket flaps (16) and the fold edges defining the base member (10) are double or triple fold edges (12) each comprising a plurality of parallel fold edges with spacing between them.
     
    2. A folder according to Claim 1, characterised in that the cover (14) can be inserted with a closing flap (34) formed thereon in a slit (36) in the side piece (18).
     
    3. A folder according to Claim 1 or 2, characterised in that at least one fold-over piece (26, 28) adjoins the cover (14) via a fold edge.
     
    4. A folder according to Claim 3, characterised in that at least one of the fold-over pieces (28) is provided with perforations (30) for a filing mechanism (32), which in the folded-over condition are situated near the fold edge (12) between the base member (10) and the cover (14).
     
    5. A folder according to Claim 3, characterised in that via fold edges the cover (14) is adjoined by pocket flaps (16) and a side piece (18) with an adjoining locking flap (22) via a further fold edge, which locking flap (22) can be inserted between the cover (14) and folded-over pocket flaps (16).
     
    6. A folder according to Claim 2, characterised in that at least one filing tab (38) with at least one filing perforation adjoins the closing flap (34), which filing tab (38) can be passed through a slit (40) in the fold edge between the base member (10) and the side piece (18).
     
    7. A folder according to Claim 1, characterised in that at least one filing tab (38) with at least one filing perforation adjoins the locking flap (22), which filing tab (38) can be passed through a slit (40) in the fold edge between the base member (10) and the side piece (18).
     
    8. A folder according to Claim 6 or 7, characterised in that the locking and/or closing flap (22, 34) has a further fold edge (21) parallel to its fold edge (20).
     
    9. A folder according to any one of Claims 6 to 8, characterised in that two filing tabs (38) each with a filing perforation are provided and the filing tabs (38) can be passed through separate slits (40) in the fold edge between the base member (10) and the side piece (18).
     
    10. A folder according to any one of Claims 7 to 9, characterised in that the side piece (18) is provided with perforations (19) for attaching a filing mechanism.
     
    11. A folder according to any one of Claims 7 to 10, characterised in that the base member (10) is connected in a form-locking manner with a cover (48) which abuts on both sides against the side piece (18) with two strip-like zones (52, 54) separated by a fold edge (56), while the locking flap (22) extends through a slit (58) in this fold edge.
     
    12. A folder according to Claim 11, characterised in that the strip-like zones (52, 54) are provided with perforations (60, 62) for attaching a filing mechanism.
     
    13. A folder according to Claim 11 or 12, characterised in that a corrugated portion comprising a plurality of fold edges (50) is provided between the strip-like zones (52, 54) and the major part of the cover (48).
     


    Revendications

    1. Serviette pour recevoir des feuilles de papier jusqu'à un certain format, composée d'un corps de base (10) de dimension légèrement supérieure à celui du format, en papier, en feuille de matière plastique ou en une autre matière en forme de feuille, avec un couvercle (14) relié par l'intermédiaire d'une arête de pliage (12) et une poche reliée au corps de base (10), cette poche étant formée par des volets (16) reliés aux petits côtés du corps de base (10) par des arêtes de pliage et une partie latérale (18) adjacente au grand côté du corps de base avec une patte de verrouillage (22) adjacente à l'extrémité libre, par l'intermédiaire d'une autre arête de pliage, cette patte pouvant s'engager entre le corps de base (10) et les volets (16) repliés, les volets (16) de la poche étant plus étroits, mesurés de l'arête de pliage entre le corps de base (10) et la partie latérale (18), à leur extrémité libre (24) qu'à leur arête de pliage et un bord de retenue est prévu essentiellement transversalement à cette arête de pliage, bord près duquel se trouve l'arête de pliage de la patte de verrouillage (22) à l'état replié, serviette caractérisée en ce que le bord de retenue est formé par les bords latéraux des extrémités libres (24) des deux volets (16) de la poche et les arêtes de pliage adjacentes au corps de base (10) sont des arêtes à pli double ou triple (12) comprenant chaque fois plusieurs arêtes de pliage parallèles séparés d'un intervalle.
     
    2. Serviette selon la revendication 1, caractérisée en ce que le couvercle (14) peut s'engager dans une fente (36) de la partie latérale (18) par l'intermédiaire d'une patte de fermeture (34) formée sur le couvercle.
     
    3. Serviette selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins une partie rabattable (26, 28) est adjacente au couvercle (14) par l'intermédiaire d'une arête de pliage.
     
    4. Serviette selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'au moins l'une des parties rabattables (28) est munie d'une perforation (30) pour un mécanisme d'accrochage (32), et qui, à l'état replié, se trouve à côté d'une arête de pliage (12), entre le corps de base (10) et le couvercle (14).
     
    5. Serviette selon la revendication 3, caractérisée en ce que le couvercle (14) est également relié par des arêtes de pliage à des volets de poche (16) et à une partie latérale (18) elle-même munie d'une patte de verrouillage (22) reliée par une autre arête de pliage, et qui peut s'engager entre le couvercle (14) et les volets repliés de la poche (16).
     
    6. Serviette selon la revendication 2, caractérisée par au moins une patte d'accrochage (38) prévue sur la patte de fermeture (34) avec au moins un trou d'accrochage, cette patte pouvant être conduite à travers une fente (40) dans l'arête de pliage entre le corps de base (10) et la partie latérale (18).
     
    7. Serviette selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins une patte d'accrochage (38) est reliée à la patte de verrouillage (22) avec au moins un trou d'accrochage pour passer à travers une fente (40) d'une arête de pliage entre le corps de base (10) et la partie latérale (18).
     
    8. Serviette selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que la patte de verrouillage et/ou de fermeture (22, 34) comporte une autre arête de pliage (21) parallèlement à son arête de pliage (20).
     
    9. Serviette selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisée par deux pattes d'accrochage (38) ayant chacune un trou d'accrochage et ces pattes d'accrochage (38) peuvent traverser des fentes séparées (40) dans l'arête de pliage entre le corps de base (10) et la partie latérale (18).
     
    10. Serviette selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que la partie latérale (18) est munie de trous (19) pour mettre en place un mécanisme d'accrochage.
     
    11. Serviette selon l'une des revendications 7 à 10, caractérisée en ce que le corps de base (10) est relié à un couvercle (48) par une liaison par la forme, ce couvercle s'appliquant par deux zones (52, 54) en forme de bandes, séparées par une arête de pliage (56), de part et d'autre sur la partie latérale (18) et la patte de verrouillage (22) traverse une fente (58) de cette arête de pliage.
     
    12. Serviette selon la revendication 11, caractérisée en ce que les zones en forme de bandes (52, 54) sont munies de trous (60, 62) pour la mise en place d'un mécanisme d'accrochage.
     
    13. Serviette selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce qu'entre les zones en forme de bandes (52, 54) et la partie principale du couvercle (48) il est prévu un pliage formé de plusieurs arêtes de pliage (50).
     




    Zeichnung