[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung zur katalytischen
Reinigung bzw. Zerlegung von heißen Abgasen, insbesondere solchen eines Verbrennungsmotors,
mit einem im Abgasstrom anzuordnenden rohrähnlichen Gehäuse, welches zumindest zwei
gasdurchlässige Katalysatorkörper aufnimmt, welche im Gehäuse axial hintereinander
unter Freilassung eines zwischen ihnen als Mischzone für die Abgase verbleibenden
Abstandsraumes angeordnet sind.
[0002] Verbrennungsmotoren von Kraftfahrzeugen werden heute in großem Umfange mit Vorrichtungen
zur katalytischen Reinigung bzw. Zerlegung der Abgase ausgerüstet, um den Anteil besonders
schädlicher bzw. giftiger Auspuffgase deutlich zu verringern. Der Katalysatorkörper
besteht in der Regel aus Keramikmaterial, wobei der Körper von einer Vielzahl enger
Kanäle durchsetzt wird, deren Wandungen mit katalytisch wirksamem Material, in der
Regel Platin, beschichtet sind. Gegebenenfalls kann der Katalysatorkörper jedoch auch
aus Metall bestehen. In jedem Falle bildet jeder Katalysatorkörper einen Monolithen,
welcher im Gehäuse nachgiebig gehaltert ist.
[0003] Aus der US-A 45 81 206 ist ein Verfahren der eingangs angegebenen Art bekannt. Danach
ist vorgesehen, die Katalysatorkörper sowie an deren Stirnseiten bzw. zwischen den
Katalysatorkörpern anzuordnende Ringteile mittels entsprechender kolbenartiger Stempel
in ein rohrförmiges Gehäuse einzuschieben und die Lage dieser Teile durch Flanschringe
zu sichern, die ebenfalls mittels der Stempel in das Gehäuse eingeschoben und an den
voneinander abgewandten Seiten der Katalysatorkörper im Gehäuse befestigt werden.
[0004] Aus der DE-A 38 11 224 ist bekannt, wie eine zur katalytischen Reinigung bzw. Zerlegung
heißer Abgase dienende Vorrichtung aus zwei rohrähnlichen, axial aneinander anschließenden
Gehäuseteilen aufgebaut werden kann. Danach ist vorgesehen, den Katalysatorkörper
als Metallmonolith auszubilden, welcher einen gasdichten Monolithmantel, z.B. aus
Stahlblech, besitzt, der mit axial anschließenden Teilen, welche beispielsweise trichterförmig
ausgebildet sein können, gasdicht verschweißt ist und zusammen mit diesen Teilen ein
inneres Gehäuse bildet. Dieses innere Gehäuse ist seinerseits durch eine Blähmatte
od.dgl. sowie die beiden vorgenannten rohrähnlichen - äußeren - Gehäuseteile ummantelt.
Diese äußeren Gehäuseteile sollen mittels eines Schiebesitzes miteinander verbunden
sein, d.h. die äußeren Gehäuseteile sind relativ zueinander axial beweglich.
[0005] Außerdem geht aus der DE-A 38 11 224 hervor, wie ein Katalysatorkörper ohne Monolithmantel
mittels einer ihn ummantelnden nachgiebigen Blähmatte in einem aus zwei Schalenteilen
aufgebauten Gehäuse angeordnet werden kann. Dazu ist vorgesehen, den Katalysatorkörper
bei der Montage zunächst in eines der Schalenteile einzulegen und sodann das andere
Schalenteil aufzusetzen und mit dem erstgenannten Schalenteil zu verschweißen.
[0006] Aus der DE-A 25 25 661 ist eine weitere zur katalytischen Reinigung bzw. Zerlegung
von heißen Abgasen vorgesehene Vorrichtung bekannt, bei der der Katalysatorkörper
innerhalb eines Gehäuses mittels eines zwischen der Gehäuseinnenwand und dem Katalysatorkörper
angeordneten Metallgestrickes nachgiebig gehaltert ist. Um zu vermeiden, daß Abgase
unter Umgehung des Katalysatorkörpers durch den vom Metallgestrick ausgefüllten Ringraum
hinduchströmen können, sind innerhalb des Gehäuses Ringflansche od.dgl. angeordnet,
die den Querschnitt des Metallgestrickes sowie eine angrenzende Ringzone auf den Stirnseiten
des Katalysatorkörpers radial überlappen und damit gegenüber der Abgasströmung abschirmen.
Zusätzlich kann axial zwischen den Ringflanschen u.dgl. und den genannten Ringzonen
auf den Stirnseiten des Katalysatorkörpers jeweils ein nachgiebiger Dichtring, beispielsweise
in Form eines gasgefüllten Ringschlauches, angeordnet werden. Genauere Angaben, wie
der Katalysatorkörper bei der Herstellung der Vorrichtung im Gehäuse untergebracht
wird, werden nicht gemacht.
[0007] Die DE-B 38 30 352 zeigt eine weitere Vorrichtung zur katalytischen Reinigung bzw.
Zerlegung von heißen Abgasen. Hier sind der Katalysatorkörper und daran stirnseitig
anschließende trichterförmige Gehäuseauskleidungen innerhalb eines Gehäuses unter
Zwischenschaltung einer Blähmatte od.dgl. angeordnet. Axial zwischen den genannten
trichterförmigen Innenauskleidungen und den zugewandten Stirnseiten des Katalysatorkörpers
sind Distanzringe od.dgl. vorgesehen, die aus einem unter Hitze wegbrennbaren Material
bestehen, so daß bei der Inbetriebnahme der Vorrichtung im Bereich der genannten Distanzringe
od.dgl. durch die heißen Abgase ein Abstandsraum zwischen dem Katalysatorkörper und
den trichterförmigen Innenauskleidungen geschaffen wird. Damit sollen Verspannungen
zwischen dem Katalysatorkörper und den genannten Auskleidungsteilen vermieden werden.
Im übrigen fehlen genauere Angaben darüber, wie die dargestellte Vorrichtung hergestellt
werden könnte.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein besonders zuverlässiges Verfahren zum Einbau
der Katalysatorkörper in einem Gehäuse zu schaffen. Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren
der eingangs angegebenen Art dadurch gelöst, daß für das Gehäuse zwei axial zusammensteckbare
rohrähnliche Gehäuseabschnitte verwendet werden, welche an der in Strömungsrichtung
des Abgases vordersten sowie an der in Strömungsrichtung des Abgases hintersten Stirnseite
der Katalysatorkörper Anschläge aufweisen und damit die genannten Stirnseiten im montierten
Zustand der Vorrichtung überlappen, daß je ein Katalysatorkörper zusammen mit einer
den Katalysatorkörper ringförmig ummantelnden, nachgiebigen Matte, die zumindest innerhalb
eines den Katalysatorkörper ringförmig umfassenden Bereiches als eine unter Hitze
irreversibel aufquellende und den Abstandsraum zwischen dem Katalysatorkörper und
der Wandung des Gehäuses abdichtende Blähmatte ausgebildet ist, in die voneinander
noch getrennten Gehäuseabschnitte eingeschoben wird, daß in eines der Gehäuseabschnitte
im Anschluß an den darin eingeschobenen Katalysatorkörper ein mit einer Blähmatte
ummantelter Ringteil eingeschoben wird, und daß die Gehäuseabschnitte derart fest
und weit in axialer Richtung zusammengesteckt und sodann miteinander fest verbunden
werden, daß die Katalysatorkörper an den Anschlägen bzw. an dem jeweils zwischen ihnen
angeordneten Ringteil zur Anlage kommen.
[0009] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann also jeder Katalysatorkörper mit zugehöriger
Matte nach Art eines Pfropfens in den zugehörigen Gehäuseabschnitt bzw. die zugehörigen
Gehäuseabschnitte eingeschoben werden. Hierbei ist eine Sichtkontrolle leicht möglich.
[0010] Dabei liegt ein besonderer Vorzug der Erfindung darin, daß die axiale Lage der Katalysatorkörper
in den zugeordneten Gehäuseabschnitten durch die daran angeordneten Anschläge genau
vorgegeben wird. Nach Einschieben der Katalysatorkörper in die jeweiligen Gehäuseabschnitte
werden dieselben mit hinreichender Kraft so weit zusammengesteckt, daß die Katalysatorkörper
zwangsläufig ihre gewünschte Lage relativ zu den Anschlägen einnehmen und gleichzeitig
eine exakte Anpassung des Gehäuses an die Maße der Katalysatorkörper erreicht wird.
[0011] Im übrigen ist vorteilhaft, daß die Gehäuseabschnitte in prinzipiell beliebiger Weise
hergestellt werden können. Neben einer Herstellung der Gehäuseabschnitte aus Rohrabschnitten
ist auch eine Herstellung aus Schalenteilen möglich, die vor dem Einsetzen des jeweiligen
Katalysatorkörpers miteinander zu den rohrähnlichen Gehäuseabschnitten verbunden werden
können.
[0012] Im allgemeinen ist die Herstellung der Gehäuseabschnitte aus Rohrabschnitten dann
vorteilhaft, wenn das Gehäuse einen kreisförmigen oder wenig exzentrischen Querschnitt
aufweist. Bei ausgeprägt unrunden Querschnitten, insbesondere wenn die Querschnitte
stark voneinander abweichende Höhen- und Breitenmaße besitzen, ist in aller Regel
eine Herstellung der Gehäuseabschnitte aus Schalenteilen zweckmäßig.
[0013] Im übrigen wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der Erfindung auf die Ansprüche
sowie die nachfolgende Erläuterung besonders vorteilhafter Ausführungsformen verwiesen,
die in der Zeichnung dargestellt sind.
[0014] Dabei zeigt
- Fig. 1
- einen Längsschnitt einer ersten Ausführungsform einer Vorrichtung zur katalytischen
Reinigung bzw. Zerlegung von heißen Abgasen, wobei das Gehäuse aus Rohrabschnitten
zusammengesetzt ist, die mit trichterartigen doppelwandigen Anschlußstücken verschweißt
sind, und
- Fig. 2
- einen der Fig. 1 entsprechenden Längsschnitt einer abgewandelten Ausführungsform,
bei der die Gehäuseabschnitte aus Schalenteilen bestehen.
[0015] Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zur katalytischen Reinigung und Zerlegung
von Verbrennungsgasen eines Fahrzeugmotors besitzt ein Gehäuse 1, welches zwischen
einem motorseitigen Abgasrohr 2 und einem nach außen zur Atmosphäre bzw. zu einem
Abgasschalldämpfer führenden auslaßseitigen Abgasrohr 3 angeordnet ist.
[0016] Der Hauptteil des Gehäuses 1 wird durch zwei Rohrstücke 4 und 5 gebildet. Dabei besitzt
das Rohrstück 5 ein in der dargestellten Weise aufgeweitetes linkes Ende, derart,
daß sich das Rohrstück 4 in dieses Ende einschieben läßt. An einer Umfangsnaht 6 sind
die beiden Rohrstücke 4 und 5 miteinander verschweißt.
[0017] An den voneinander abgewandten Enden der Rohrstücke 4 und 5 ist jeweils eine nach
innen ragende Ringstufe mit einer radialen Ringfläche 7 angeformt.
[0018] Innerhalb des von den Rohrstücken 4 und 5 gebildeten Hauptteiles des Gehäuses 1 sind
zwei Katalysatorkörper 8 voneinander beabstandet angeordnet. Dabei handelt es sich
in an sich bekannter Weise um keramische Monolithen, welche von einer Vielzahl enger
Kanäle in Achsrichtung des Gehäuses 1 durchsetzt werden. Die Wandungen dieser Kanäle
sind mit katalytisch wirksamem Material, in der Regel Platin, behaftet, um die die
Katalysatorkörper 8 durchsetzenden Abgase katalytisch zerlegen und damit entgiften
zu können.
[0019] Die Katalysatorkörper 8 sind jeweils von einer Blähmatte 9 ummantelt, welche aus
einem unter Hitzeeinwirkung irreversibel aufquellenden Material besteht und außerdem
nach Art einer Wärmeisolation wirkt, so daß die von den durchströmenden heißen Abgasen
erhitzten Katalysatorkörper 8 nur vergleichsweise wenig Wärme nach außen auf die Rohrstücke
4 und 5 übertragen.
[0020] Zwischen den einander zugewandten Stirnseiten der Katalysatorkörper 8 ist als Abstandshalter
ein Keramikring 10 angeordnet, welcher in ähnlicher Weise wie die Katalysatorkörper
8 von einer Blähmatte 11 ummantelt und innerhalb der Rohrstücke 4 und 5 gehaltert
wird.
[0021] Der Keramikring 10 liegt mit seinen Stirnenden praktisch spaltfrei auf den zugewandten
Stirnseiten der Katalysatorkörper 8 auf, so daß die Blähmatten 9 und 11 der Katalysatorkörper
8 sowie des Keramikringes 10 zwischen den Katalysatorkörpern 8 praktisch nicht von
den das Gehäuse 1 durchströmenden Abgasen und deren Pulsationen beaufschlagt werden
können. Dies ist wichtig, weil das Material der Blähmatten 9 und 11 den Pulsationen
der Abgase nur begrenzte Zeit standhalten kann.
[0022] An den voneinander abgewandten Stirnenden der Katalysatorkörper 8 bzw. an den Ringflächen
7 der Rohrstücke 4 und 5 sind die Katalysatorkörper 8 umschließende Dichtringe 12
aus Drahtgestrick angeordnet, welche verhindern, daß die Pulsationen der Abgase die
Blähmatten 9 der Katalysatorkörper 8 in zerstörerischer Weise beaufschlagen können.
[0023] An den voneinander abgewandten Enden der Rohrstücke 4 und 5 sind trichterartige doppelwandige
Anschlußstücke 14 und 15 angeordnet, wobei der Abstandsraum zwischen Innen- und Außenwand
mit hitzebeständigem Wärmeisolationsmaterial 16, beispielsweise ein Material auf keramischer
Basis, ausgefüllt sein kann. Durch dieses Füllmaterial wird gleichzeitig eine erwünschte
Geräuschdämmung erreicht.
[0024] An den Innenwänden 14′ und 15′ der Anschlußstücke 14 und 15 sind an den den Rohrstücken
4 und 5 benachbarten Enden jeweils nach radial außen gerichtete Ringflächen nach Art
von Ringflanschen angeformt, welche auf den zugewandten Seiten der die Ringflächen
7 bildenden Ringstufen der Rohrstücke 4 und 5 aufliegen und an ihren Außenumfängen
gemeinsam mit den Außenwänden der Anschlußstücke 14 und 15 längs der Umfangsnähte
17 und 18 mit den Rohrstücken 4 bzw. 5 verschweißt sind.
[0025] An den voneinander abgewandten Enden der Anschlußstücke 14 und 15 besitzen die Innenwände
14′ und 15′ rohrförmige Endbereiche, welche unter Bildung eines Schiebesitzes, d.h.
axial verschiebbar, in einen axialen Ringspalt hineinragen, welcher jeweils zwischen
dem Außenumfang des Abgasrohres 2 bzw. 3 und der Außenwand des Anschlußstückes 14
bzw. 15 ausgebildet ist. Zur Bildung dieser Ringspalte besitzen die Außenwände der
Anschlußstücke 14 und 15 jeweils rohrförmige Endbereiche mit Ringstufen 19, deren
radiale Höhe jeweils der Dicke der Innenwände 14′ und 15′ angepaßt ist. Die Stirnränder
der rohrförmigen Endstücke der Außenwände der Anschlußstücke 14 und 15 sind längs
der Umfangsnähte 20 und 21 mit den Abgasrohren 2 und 3 verschweißt.
[0026] Bei der Herstellung der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung werden zunächst die Katalysatorkörper
8 in den zugeordneten Rohrstücken 4 und 5, die noch voneinander getrennt sind, angeordnet.
Zunächst werden ringscheibenförmige Einlagen 13, jeweils von den von den Ringflächen
7 entfernten Enden der Rohrstücke 4 und 5 aus, eingelegt. Sodann wird der jeweils
zugehörige Katalysatorkörper 8, der zuvor mit der zugehörigen Blähmatte 9 ummantelt
sowie an seinem einen Stirnende mit dem zugeordneten Drahtgestrick-Dichtring 12 versehen
wurde, axial in das zugeordnete Rohrstück 4 bzw. 5 in Richtung der Ringfläche 7 eingeschoben.
[0027] In eines der Rohrstücke 4 bzw. 5 wird nun der Keramikring 10, welcher ebenfalls zuvor
mit der zugehörigen Blähmatte 11 ummantelt wurde, eingeschoben. Nunmehr können die
Rohrstücke 4 und 5 axial ineinander-bzw. aufeinandergesteckt werden, wobei durch hinreichende
axiale Schubkräfte gewährleistet wird, daß die Katalysatorkörper 8 spielfrei an den
ringscheibenförmigen Einlagen 13 sowie am Keramikring 10 anliegen. Gleichzeitig erfolgt
die Verschweißung der Rohrstücke 4 und 5 längs der Umfangsnaht 6.
[0028] Die Verschweißung der Rohrstücke 4 und 5 miteinander längs der Umfangsnaht 6 kann
simultan mit der Verschweißung der Rohrstücke 4 und 5 mit den zugeordneten Anschlußstücken
14 und 15 längs der Umfangsnähte 17 und 18 erfolgen, wenn die Anschlußstücke 14 und
15 zuvor entsprechend vorbereitet wurden.
[0029] Dazu müssen im wesentlichen nur Außenwand und Innenwand der Anschlußstücke 14 und
15 unter Zwischenschaltung des Wärmeisolationsmaterials 16 ineinandergesteckt werden.
Sodann werden die Anschlußstücke 14 und 15 mit hinreichender Schubkraft axial gegen
die Rohrstücke 4 und 5 angeschoben, um Innen-und Außenwände der Anschlußstücke 14
und 15 simultan mit den zugewandten Enden der Rohrstücke 4 und 5 längs der Umfangsnähte
20 und 21 verschweißen zu können.
[0030] Sobald durch die dargestellte Vorrichtung erstmals heiße Abgase geleitet werden,
brennen die ringscheibenförmigen Einlagen 13 ab bzw. lösen sich auf, gleichzeitig
quillt das Material der Blähmatten 9 und 11, so daß einerseits zwischen den Ringflächen
7 der Rohrstücke 4 und 5 und den zugewandten Stirnseiten der Katalysatorkörper 8 Ringspalte
mit durch die Einlagen 13 vorbestimmter Breite gebildet werden und andererseits die
Katalysatorkörper 8 sowie der Keramikring 10 in den Rohrstücken 4 und 5 axial fest
gehaltert werden.
[0031] Bei der dargestellten Herstellung werden also die axialen Abmessungen des von den
Rohrstücken 4 und 5 gebildeten Hauptteiles des Gehäuses 1 exakt den Maßen der Katalysatorkörper
8 und des Keramikringes 10 angepaßt, d.h. es werden sämtliche Herstellungstoleranzen
ausgeglichen.
[0032] Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der Ausführungsform
nach Fig. 1 zunächst darin, daß das Gehäuse 1 aus zwei Gehäusehälften 22 und 23 zusammengesetzt
ist, die jeweils einen den zugehörigen Katalysatorkörper 8 ummantelnden Abschnitt
mit gleichbleibendem Querschnitt sowie einen sich trichterförmig erweiternden Abschnitt
besitzen, welcher den Anschlußstücken 14 bzw. 15 in Fig. 1 entspricht.
[0033] Bei dieser Bauart sind die Gehäusehälften 22 und 23 zweckmäßigerweise jeweils aus
Schalenteilen aufgebaut, die miteinander an in Fig. 2 nicht sichtbaren Längsnähten
dicht verbunden bzw. verschweißt sind.
[0034] Die Innenwände 14′ und 15′ der Anschlußbereiche können bei dieser Ausführungsform
nach Herstellung der Gehäusehälften 22 und 23 zusammen mit dem zugehörigen Wärmeisolationsmaterial
16 von den im Querschnitt größeren Enden der Gehäusehälften 22 und 23 aus in dieselben
eingesetzt werden.
[0035] Gemäß einer ersten Ausführungsform, die in Fig. 2 bei der Innenwand 14′ dargestellt
wird, kann an dem den größeren Querschnitt aufweisenden Ende der Innenwand 14′ ein
nach radial innen ragender Ringwulst 24 angeformt sein, welcher sich in eine radial
nach außen ragende flanschartige Ringfläche 25 fortsetzt, wobei im Übergangsbereich
zwischen dem Ringwulst 24 und dem trichterförmigen Teil der Innenwand 14′ ein mit
seiner konvexen Seite nach außen ragender Ringwulst 26 gebildet wird. Zwischen diesem
Ringwulst 26 und der davon beabstandeten Wand der Gehäusehälfte 22 ist ein Dichtring
27 aus Drahtgestrick eingespannt, welcher zusammen mit einem weiteren Dichtring 28
aus Drahtgestrick in einer in Umfangsrichtung der Gehäusehälfte 22 verlaufenden Sicke
dieser Gehäusehälfte 22 angeordnet ist, wobei die Ringfläche 25 der Innenwand 14′
in den Spaltraum zwischen den Dichtringen 27 und 28 hereinragt. Damit wird die axiale
Lage des dem Katalysatorkörper 8 zugewandten Endes der Innenwand 14′ gesichert.
[0036] Nach Anordnung der Innenwand 14′ in der Gehäusehälfte 22 sowie nach Montage des letztgenannten
Dichtringes 28 kann der von der Gehäusehälfte 22 umschlossene Katalysatorkörper 8
in der Gehäusehälfte 22 angeordnet werden. Um dabei eine unmittelbare Berührung zwischen
dem in Fig. 2 rechten Endbereich der Innenwand 14′ und der zugewandten Stirnseite
des Katalysatorkörpers 8 zu verhindern, werden zuvor auf die dem Katalysatorkörper
8 zugewandte Flanke des Ringwulstes 24 ringscheibenförmige Einlagen 29 aufgelegt,
welche den Einlagen 13 in Fig. 1 entsprechen. Sodann wird der Katalysatorkörper 8,
welcher zuvor mit der zugehörigen Blähmatte 9 ummantelt wurde, axial in die Gehäusehälfte
22 eingeschoben.
[0037] Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform können die Dichtringe 27 und 28 auch zu
einem einzigen breiten Dichtring 30 zusammengefaßt sein, wie es im Falle der Innenwand
15′ innerhalb der Gehäusehälfte 23 dargestellt ist. Dabei bildet der Dichtring 30
für das zugeordnete Ende der Innenwand 15′ einen Preß- und Schiebesitz, während das
andere Ende der Innenwand 15′ zur axialen Lagesicherung mit der Gehäusehälfte 23 fest
verbunden bzw. verschweißt ist.
[0038] Zwischen der in Fig. 2 rechten Stirnseite des rechten Katalysatorkörpers 8 und dem
zugewandten Stirnende der Innenwand 15′ sind wiederum Einlagen 29 aus einem unter
Hitzeeinwirkung verbrennenden bzw. sich auflösenden Material angeordnet, so daß beim
späteren Betrieb, d.h. bei der Abgaszerlegung bzw. -reinigung, ein hinreichender Abstand
zwischen dem Katalysatorkörper 8 und der Innenwand 15′ verbleibt und keinerlei axiale
Druckkräfte übertragen werden können. Die genannten Einlagen 29 werden auf der der
Innenwand 15′ zugewandten Seite durch die dem Katalysatorkörper 8 zugewandte Flanke
eines an der Innenwand 15′ angeformten inneren Ringwulstes 24 bzw. durch einen nach
radial innen umgeschlagenen Randbereich 31 in ihrer Lage gesichert.
[0039] Nach Anordnung der Innenwand 15′ kann der der Gehäusehälfte 23 zugeordnete Katalysatorkörper
8 mit seiner Blähmatte 9 axial in die Gehäusehälfte 23 eingeschoben werden.
[0040] Sobald die Gehäusehälften 22 und 23 mit den Innenwänden 14′ und 15′ sowie den Katalysatorkörpern
8 montiert worden sind, wird der Keramikring 10 mit seiner ihn ummantelnden Blähmatte
11 in eine der Gehäusehälften 22 bzw. 23 axial eingeschoben, danach werden die Gehäusehälften
22 und 23 axial zusammengesteckt, und zwar mit hinreichender axialer Anschubkraft,
derart, daß sich die Stirnenden des Keramikringes 10 spaltfrei an die zugewandten
Stirnseiten der Katalysatorkörper 8 anlegen und die voneinander abgewandten Stirnseiten
der Katalysatorkörper 8 unter Einklemmung der ringförmigen Einlagen 29 gegen die zugewandten
Stirnenden der Innenwände 14′ und 15′ gedrängt werden. Sodann werden die Gehäusehälften
22 und 23 längs der Umfangsnaht 6 miteinander verschweißt.
[0041] Gegebenenfalls kann die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform auch in der Weise
abgeändert werden, daß die Blähmatte 9 jedes Katalysatorkörpers 8 bis in den Abstandsraum
zwischen den Innenwänden 14′ bzw. 15′ und den Gehäusehälften 22 und 23 hineinragt
bzw. diesen Abstandsraum ausfüllt. Eine derartige Anordnung ähnelt der im rechten
Teil der Fig. 2 dargestellten Ausführungsform, es entfällt lediglich der Dichtring
30. Darüber hinaus wird der Ringspalt zwischen der Innenwand 15′ und dem Katalysatorkörper
8 zweckmäßigerweise durch eine hitzebeständige Gewebe- bzw. Drahtgestricklage zum
Schutz der Blähmatte 9 gegenüber den Druckpulsationen der Abgase abgedichtet, wobei
die genannte Gewebe- bzw. Drahtgestricklage benachbarte Bereiche des Katalysatorkörpers
8 sowie der Innenwand 15′ von außen ummantelt.
[0042] Bei dieser Ausführungsform können der Katalysatorkörper 8 sowie die zugeordnete Innenwand
15′ (oder 14′) gemeinsam nach Ummantelung mit der Blähmatte 8 axial in die Gehäusehälfte
23 (oder 22) eingeschoben werden, wobei der axiale Abstand zwischen der Innenwand
15′ (oder 14′) und den benachbarten Katalysatorkörper 8 wiederum durch die zuvor angeordneten
ringförmigen Einlagen 29 gesichert wird.
[0043] Bei den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen wurde davon ausgegangen,
daß das Rohrstück 5 bzw. die Gehäusehälfte 23 an ihrem dem Rohrstück 4 bzw. der Gehäusehälfte
22 zugewandten Ende etwas aufgeweitet sind, derart, daß sich das zugewandte Ende des
Rohrstückes 4 bzw. der Gehäusehälfte 22 in den aufgeweiteten Bereich einschieben läßt.
[0044] Stattdessen ist es auch möglich, die einander zugewandten Enden der Rohrstücke 4
und 5 bzw. der Gehäusehälften 22 und 23 mit gleichem Querschnitt auszubilden und eine
zwischen den Rohrstücken 3 und 4 bzw. den Gehäusehälften 22 und 23 verbleibende Fuge
durch einen das Gehäuse 1 außen ummantelnden Blechstreifen abzuschließen, der an Umfangsnähten
mit den Rohrstücken 3 und 4 bzw. den Gehäusehälften 22 und 23 verschweißt wird.
[0045] Im übrigen können sowohl die Rohrstücke 4 bzw. 5 als auch die Gehäusehälften 22 und
23 mit größerer axialer Länge bemessen sein, derart, daß sich jeweils zwei Katalysatorkörper
8 axial hintereinander einschieben lassen, wobei zwischen diesen Katalysatorkörpern
8 wiederum zweckmäßigerweise ein Keramikring 10 zwischengeschaltet ist, um zwischen
aufeinanderfolgenden Katalysatorkörpern 8 einen als Mischzone für die Abgase wirkenden
Abstandsraum zu bilden.
[0046] Gegebenenfalls kann zwischen den Rohrstücken 4 und 5 ein weiteres Rohrstück, welches
einen Katalysatorkörper 8 in prinzipiell gleicher Weise wie die beiden anderen Rohrstücke
4 und 5 umschließt, zwischengeschaltet sein. In entsprechender Weise kann zwischen
den Gehäusehälften 22 und 23 ein einen weiteren Katalysatorkörper 8 ummantelnder Gehäuseabschnitt
angeordnet sein.
[0047] Bei allen diesen Ausführungsformen kann die axiale Gehäuselänge immer exakt der axialen
Länge der aufeinanderfolgenden Katalysatorkörper 8 sowie der gegebenenfalls zwischengeschalteten
Keramikringe 10 angepaßt werden, indem die das Gehäuse 1 bildenden Rohrstücke bzw.
Gehäuseabschnitte mit hinreichender axialer Anschubkraft gegeneinander- bzw. zusammengehalten
werden, während die Rohrstücke bzw. Gehäuseabschnitte miteinander verbunden werden.
[0048] Insbesondere die in Fig. 1 dargestellte Bauart zeichnet sich dadurch aus, daß zur
Anpassung an Abgassysteme unterschiedlicher Verbrennungsmotoren eine Herstellung von
Gehäusen 1 mit unterschiedlichen Abmessungen für unterschiedlich bemessene Katalysatorkörper
8 und unterschiedliche Abstandsringe 10 leicht möglich ist. Im wesentlichen muß dabei
für die Gehäusefertigung nur von entsprechend unterschiedlich bemessenen Rohren ausgegangen
werden.
[0049] Im jedem Falle ist eine Änderung der axialen Abmessungen des Gehäuses besonders leicht
möglich.
[0050] Bei allen oben dargestellten Ausführungsformen ist vorteilhaft, daß die Gehäuseabschnitte
4 und 5 (vgl. Fig. 1) bzw. 22 und 23 (vgl. Fig. 2) mit sehr großer Kraft axial zusammengesteckt
werden können, derart, daß jeweils der zwischen den Katalysatorkörpern 8 angeordnete
Keramikring 10 od.dgl. auch dann, wenn die Endflächen des Keramikringes 10 bzw. der
Katalysatorkörper 8 nicht exakt plangeschliffen sind, axial dicht an die Katalysatorkörper
8 anschließt, indem sich der Keramikring 10 etwas in die Stirnseiten der Katalysatorkörper
8 "eingräbt". Damit läßt sich eine sehr gute Abdichtung zwischen dem Keramikring 10
od.dgl. und den zugewandten Stirnseiten der Katalysatorkörper 8 erreichen.Der vom
Keramikring 10 umfaßte Abstandsraum zwischen den aufeinanderfolgenden Katalysatorkörpern
8 wird dementsprechend gegenüber der Blähmatte 9 gut abgedichtet.
[0051] Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform bietet den Vorteil, daß die Eingangs-
und Ausgangstrichter 14,15 ohne größeren Aufwand - insbesondere ohne Abänderung der
die Katalysatorkörper 8 ummantelnden Teile - abgeändert werden können. Dies ist bei
der Fertigung von Prototypen bzw. im Hinblick auf mögliche Modifikationen während
einer Serienfertigung vorteilhaft.
1. Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung zur katalytischen Reinigung bzw. Zerlegung
von heißen Abgasen, insbesondere solchen eines Verbrennungsmotors, mit einem im Abgasstrom
anzuordnenden rohrähnlichen Gehäuse (1), welches zumindest zwei gasdurchlässige Katalysatorkörper
(8) aufnimmt, welche im Gehäuse (1) axial hintereinander unter Freilassung eines zwischen
ihnen als Mischzone für die Abgase verbleibenden Abstandsraumes angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß für das Gehäuse (1) zwei axial zusammensteckbare rohrähnliche Gehäuseabschnitte
(4,5;22,23) verwendet werden, welche an der in Strömungsrichtung des Abgases vordersten
sowie an der in Strömungsrichtung des Abgases hintersten Stirnseite der Katalysatorkörper
(8) Anschläge (7,25) aufweisen und damit die genannten Stirnseiten im montierten Zustand
der Vorrichtung überlappen,
daß je ein Katalysatorkörper (8) zusammen mit einer den Katalysatorkörper ringförmig
ummantelnden, nachgiebigen Matte (9), die zumindest innerhalb eines den Katalysatorkörper
ringförmig umfassenden Bereiches als eine unter Hitze irreversibel aufquellende und
den Abstandsraum zwischen dem Katalysatorkörper und der Wandung des Gehäuses abdichtende
Blähmatte ausgebildet ist, in die voneinander noch getrennten Gehäuseabschnitte (4,5;22,23)
eingeschoben wird,
daß in eines der Gehäuseabschnitte (4,5;22,23) im Anschluß an den darin eingeschobenen
Katalysatorkörper (8) ein mit einer Blähmatte (11) ummantelter Ringteil (10) eingeschoben
wird, und
daß die Gehäuseabschnitte (4,5;22,23) derart fest und weit in axialer Richtung zusammengesteckt
und sodann miteinander fest verbunden werden, daß die Katalysatorkörper (8) an den
Anschlägen (7,25) bzw. an dem jeweils zwischen ihnen angeordneten Ringteil (10) zur
Anlage kommen.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Anschläge in den Gehäuseabschnitten (4,5;22,23) jeweils eine Ringfläche (7,25)
vorgesehen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschläge jeweils von der Flanke einer Sicke bzw. eines Wulstes in einem Gehäuseabschnitt
(14′,15′) gebildet werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ringscheibenförmige Einlagen (13,29) als Abstandselemente zwischen den Anschlägen
(7,25) und den zugewandten Rändern der Katalysatorkörper (8) angeordnet werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Mischzone zwischen den einander zugewandten Stirnseiten der Katalysatorkörper
(8) als Abstandshalter ein keramisches Ringteil (10) angeordnet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der bzw. die Katalysatorkörper (8) sowie das Ringteil (10) im wesentlichen auf
ihrer gesamten axialen Länge mittels Blähmatten ummantelt bzw. festgehalten werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß von Blähmatten (9,11) ausgefüllte Ringräume zwischen den Katalysatorkörpern (8)
bzw. dem Ringteil (10) und dem Gehäuse (1) durch Dichtringe aus Drahtgestrick (12,27,28)
abgedichtet werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß Rohrstücke (4,5) als Gehäuseabschnitte verwendet werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß aus Schalenteilen zusammengesetzte Gehäuseabschnitte (22,23) verwendet werden.
1. Method for the manufacture of an apparatus for the catalytic cleaning or breaking
down of hot exhaust gases, in particular those of a combustion engine, with a tube-like
housing (1) to be arranged in an exhaust gas flow and which receives at least two
gas-permeable catalyst bodies (8) which are arranged axially behind one another in
the housing (1) while leaving a spacing chamber between them as a mixing zone for
the exhaust gases, characterised in that two tube-like housing sections (4, 5; 22,
23) which can be axially plugged together are used for the housing (1) and have abutments
(7, 25) at the frontmost end face and at the rearmost end face of the catalyst bodies
(8) in the direction of flow of the exhaust gas, and thus overlap the said end faces,
in the assembled state of the device; in that in each case a catalyst body (8) together
with a yieldable mat (9) which surrounds the catalyst body in ring-like manner, and
which is formed at least within a region surrounding the catalyst body in ring-like
manner as a swellable mat which irreversibly swells up under heat and seals the spacing
chamber between the catalyst body and the wall of the housing, is inserted into the
housing sections(4, 5; 22, 23) which are still separate from one another; in that
a ring part (10) surrounded by a swellable mat (11) is inserted into one of the housing
sections (4, 5; 22; 23) following the catalyst body (8) which has been pushed therein;
and in that the housing sections (4, 5; 22, 23) are pushed together firmly and in
the axial direction, and are then fixedly connected to one another, in such a way
that the catalyst bodies (8) come into contact against the abutments (7, 25) and against
the ring part (10) which is respectively arranged between them.
2. Method in accordance with claim 1, characterised in that, as abutments in the housing
sections (4, 5; 22, 23), there is in each case provided a ring surface (7, 25).
3. Method in accordance with claim 1, characterised in that the abutments are each formed
by the flank of a corrugation or of a bead in a housing section (14′, 15′).
4. Method in accordance with one of the claims 1 to 3, characterised in that ring disk-like
inserts (13, 19) are arranged as spacer elements between the abutments (7, 25) and
the associated edges of the catalyst bodies (8).
5. Method in accordance with one of the claims 1 to 4, characterised in that a ceramic
ring part (10) is arranged as a spacer in the mixing zone between the confronting
end faces of the catalyst bodies (8).
6. Method in accordance with claim 5, characterised in that the catalyst body or the
catalyst bodies (8) and also the ring part (10) are substantially surrounded or firmly
held over their entire axial length by means of swellable mats.
7. Method in accordance with one of the claims 1 to 6, characterised in that ring spaces
between the housing (1) and the catalyst bodies (8) and the ring part (10) filled
out with swellable mats (9, 11) are sealed off by sealing rings of a wire rope (12,
27, 28).
8. Method in accordance with one of the claims 1 to 7, characterised in that tubular
pieces (4, 5) are used as housing sections.
9. Method in accordance with one of the claims 1 to 7, characterised in that housing
sections (22, 23) put together from shell parts are used.
1. Procédé de fabrication d'un dispositif d'épuration ou de décomposition catalytique
de gaz d'échappement chauds, en particulier des gaz d'échappement d'un moteur à combustion
interne, comprenant un boîtier (1) sensiblement tubulaire destiné à être intercalé
dans le flux de gaz d'échappement, qui renferme au moins deux corps de catalyseurs
(8) perméables aux gaz, qui sont disposés dans le boîtier (1) l'un à la suite de l'autre
dans la direction axiale, en ménageant un espace intercalaire qui subsiste entre eux
pour servir de zone de mélange pour les gaz d'échappement,
caractérisé
en ce qu'on utilise pour le boîtier (1) deux segments de boîtier (4, 5 ; 22, 23) sensiblement
tubulaires, pouvant être emboîtés axialement l'un dans l'autre, qui présentent des
butées (7, 25) contre la face frontale des corps de catalyseurs (8) qui est en position
extrême avant dans le sens de l'écoulement des gaz d'échappement ainsi que contre
celle qui est en position extrême arrière dans le sens de l'écoulement des gaz d'échappement,
et, de cette façon, recouvrent les surfaces frontales précitées dans l'état monté
du dispositif,
en ce qu'on emmanche dans chacun des segments de boîtier (4, 5 ; 22, 23), encore séparés
l'un de l'autre, un corps de catalyseur (8), avec un matelas souple (9) qui enveloppe
ce corps de catalyseur en anneau et qui, au moins dans une région qui entoure le corps
de catalyseur en anneau, est constitué par un matelas expansible qui gonfle de façon
irréversible sous l'effet de la chaleur et obture à joint étanche l'espace intercalaire
entre le corps de catalyseur et la paroi du boîtier,
en ce que, dans l'un des segments de boîtier (4, 5 ; 22, 23) est emmanchée, à la suite
du corps de catalyseur (8) emmanché dans ce segment, une partie annulaire (10) enveloppée
d'un matelas expansible (11), et
en ce que les segments de boîtier (4, 5 ; 22, 23) sont emboîtés suffisamment solidement
et suffisamment loin dans la direction axiale, puis assemblés rigidement l'un à l'autre,
pour que les corps de catalyseurs (8) viennent s'appuyer contre les butées (7, 25)
et contre la partie annulaire (10) disposée entre eux.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé
en ce qu'une surface annulaire (7, 25) est prévue comme butée dans chacun des segments
de boîtier (4, 5 ; 22, 23).
3. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que les butées sont formées, dans chaque cas, par le flanc d'une moulure ou
d'un bourrelet dans un segment de boîtier (14′, 15′).
4. Procédé selon une des revendications 1 à 3,
caractérisé
en ce que des insertions en forme de rondelle annulaire (13, 29) sont agencées en
tant qu'éléments entretoises entre les butées (7, 25) et les bords des corps de catalyseurs
(8) qui sont dirigés vers celles-ci.
5. Procédé selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé
en ce qu'une partie annulaire céramique (10) est disposée, en tant qu'entretoise,
dans la zone de mélange entre les faces frontales des corps de catalyseurs (8) qui
sont dirigées l'une vers l'autre.
6. Procédé selon la revendication 5,
caractérisé
en ce que le ou les corps de catalyseurs (8), ainsi que la pièce annulaire (10) sont
enveloppés ou fixés au moyen de matelas expansibles, sensiblement sur toute leur longueur
axiale.
7. Procédé selon une des revendications 1 à 6,
caractérisé
en ce que les espaces annulaires comblés par les matelas expansibles (9, 11) entre
les corps de catalyseurs ou entre la pièce annulaire (10) et le boîtier (1) sont fermés
à joint étanche par des bagues d'étanchéité faites d'un tricot en fil métallique (12,
27, 28).
8. Procédé selon une des revendications 1 à 7,
caractérisé
en ce qu'on utilise des morceaux de tubes (4, 5) comme segments de boîtier.
9. Procédé selon une des revendications 1 à 7,
caractérisé
en ce qu'on utilise des segments de boîtier (22, 23) composés de demi-coquilles.