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(11) |
EP 0 471 696 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.11.1993 Patentblatt 1993/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.05.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E06B 9/06 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9000/321 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9013/727 (15.11.1990 Gazette 1990/26) |
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| (54) |
SEKTIONALHUBTOR
VERTICALLY OPENING SECTIONAL DOOR
PORTE RELEVABLE EN SECTIONS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
05.05.1989 DE 3914743
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.02.1992 Patentblatt 1992/09 |
| (73) |
Patentinhaber: GRIEBEL, Edgar |
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D-97199 Ochsenfurt (DE) |
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Erfinder: |
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- GRIEBEL, Edgar
D-97199 Ochsenfurt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Pöhner, Wilfried Anton, Dr. |
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Postfach 63 23 97013 Würzburg 97013 Würzburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 957 064 FR-A- 2 352 150
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FR-A- 2 007 661
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sektionalhubtor mit Segmenten, die jeweils über ihre Stirnseiten
verschwenkbar miteinader verbunden und seitlich in Schienen geführt sind und die in
geöffnetem Zustand im oberen Randbereich des Tores alternierend aufeinander faltbar
sind.
[0002] Vorrichtungen gattungsgemäßer Art sind aus der FR-A-2 007 661 bekannt geworden, aus
der bereits ein Sektionalhubtor mit im Randbereich des Tores alternierend aufeinander
faltbaren Segmenten bekannt ist. Zur Sicherstellung der Laufruhe beim Öffnen und Schließen
sowie zur Beseitigung weiterer Probleme, bilden benachbarte Segmente einen Winkel
unter 180°, so daß die Schwenkachsen einen zick-zackförmigen Verlauf beschreiben.
Die Bewegung erfolgt ohne die Verwendung eines direkt an den einzelnen Segmenten angreifenden
Kettenantriebes.
[0003] Die FR-A-957 064 kennt ebenfalls nicht auf einer Gerade liegende Schwenkachsen sowie
einen durch eine Kette und darin angreifende Zahnsegmente realisierten Antrieb. In
der FR-A-2 352 150 schließlich werden die benachbarten Segmente voneinander getrennt,
um sie anschließend nebeneinander in gleicher Ausrichtung aufzureihen.
[0004] Hiervon ausgehend hat sich die Erfindung die Schaffung eines Sektionalhubtores zur
Aufgabe gemacht, welches in geöffnetem Zustand einen geringen Eigenplatzbedarf besitzt
und trotzdem die von den Sektionaltoren her bekannten guten Isolationsmöglichkeiten
aufweist.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß im geschlossenen Zustand sämtliche
Schwenkachsen zwischen benachbarten Segmenten auf einer in der Mitte der Schiene verlaufenden
Geraden liegen und jedes zweite Segment mit einem Schwinghebel verbunden ist, dessen
eines Ende in der Schiene geführt und mit einem Zahnsegment versehen ist, das in eine
parallel zur Schiene verlaufende, angetriebene Kette eingreift, wobei die Schwinghebel
zum Aufeinanderfalten der Segmente sukzessive verschwenkt werden.
[0006] Der Grundgedanke vorliegender Erfindung ist die Weiterentwicklung von Sektionalhubtoren
dahingehend, daß sie in geöffnetem Zustand ein Minimum an Eigenplatzbedarf erfordern,
wozu die einzelnen Segmente alternierend aufeinander gefaltet werden, so daß ein kompaktes
Paket entsteht. Die Achsen, um welche benachbarte Segmente relativ gegeneinander gefaltet
werden, sind alternierend auf der Innen- und Außenseite im Kantenbereich anzubringen.
[0007] Um für das gesamte Tor beim Zusammen- und Entfalten aufgrund der zurückzulegenden
unterschiedlichen Wege im geometrischen Sinne ein ruckartiges unerwünschtes Verhalten
zu vermeiden, also eine hohe Laufruhe zu erlangen, ist aufgrund geometrischer Überlegungen
notwendig, wenn im geschlossenen Zustand sämtliche Schwenkachsen zwischen benachbarten
Segmenten auf einer Linie ohne Knickpunkte, also auf einer Geraden liegen. Die Schwenkachsen
finden sich nicht mehr auf der Innen- und Außenseite sondern auf einer zentralen,
etwa in der Mitte der Schiene verlaufenden Geraden oder bogenförmigen Linie.
[0008] Um sicherzustellen, daß beim Schließen des Tores die einzelnen Segmente sukzessive
und beginnend von dem im Randbereich des Tores sitzenden äußersten ausgehend, zusammengefaltet
werden, ist an der Stirnseite zumindest jedes zweiten Segments ein Schwinghebel über
ein Gelenk befestigt ist, welcher parallel zu den Segmenten in einer Laufschiene geführt
wird. Gleichzeitig weisen die einzelnen Schwinghebel zusätzlich Zahnsegmente auf,
die in eine im Abstand zur Laufschiene verlaufende Kette eingreift. In diesem Zustand
werden die Segmente bei der Auf- und Abwärtsbewegung der Kette mitgeführt.
[0009] Der entscheidende Vorzug vorliegender Erfindung besteht in der Addition der Vorteile
des Sektionaltores mit denen des Rolltores dadurch, daß das vorzügliche Isolationsvermögen,
die Einbaumöglichkeit großflächiger Isolationsfenster verbunden wird mit der Raumfreiheit
bzw. dem geringen Eigenraumbedarf des Rolltores im geöffneten Zustand. Der Öffnungsvorgang
läßt sich rasch und mit ähnlicher Geschwindigkeit wie bei Rolltoren vornehmen.
[0010] Ein weiteres wichtiges Ziel der Erfindung besteht darin, das geschlossene Tor an
seiner Außenseite mit einer neutralen, homogenen und nicht durch die Anbringung von
Beschlägen verunstalteten Oberfläche zu versehen. Demzufolge können nur an der Innenseite
(und nicht auch auf der Außenseite) handelsübliche Scharniere eingesetzt werden. Aus
diesem Grunde wird in einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ein Raumgelenk
vorgeschlagen, daß an der Stirnseite einander gegenüberliegender Segmente angebracht
wird mit der Folge, daß bei geschlossenem Tor und aufeinandersitzenden Segmenten das
Scharnier völlig verdeckt ist, und dennoch eine Faltung um 180 Grad um die Außenkante
vorzunehmen gestattet. Man
erhält dann einerseits eine glatte Außenfläche, die ästhetisch ansprechend ist und
in ihrer Gestaltung frei gewählt werden kann, andererseits ist eine Faltung um 180
Grad möglich. Aufgrund alternierenden Zusammenfaltens benachbarter Segmente muß jeweils
nur jedes zweite Scharnier als Raumgelenk ausgebildet sein.
[0011] Bei einer Vielzahl konkreter baulicher Realisierungen ergeben sich zwischen den Stirnseiten
benachbarter Segmente Spalten und Zwischenräume. In derartigen Fällen empfiehlt sich
in besonderer Weise die Anbringung von elastischen Dichtungsstreifen zwischen den
Stirnseiten benachbarter Segmente. Deren elastische Eigenschaft ist erforderlich,
um das Zusammenfalten zu gestatten. Sie sind vor allem an der Außenseite anzubringen
und dienen der Abdichtung und gleichzeitig auch aus ästhetischen Gründen der Schaffung
einer homogenen Außenfläche. Falls eine Überbrückung durch die Scharniere möglich
ist, wird die Anbringung des Dichtungsstreifens nur bei jeder zweiten Schwenkachse
erforderlich sein.
[0012] Zum Zusammenfalten im Randbereich der Öffnung des Tores weist die den Schwinghebel
an dem mit dem Zahnsegment versehenen Ende aufnehmende Laufschiene Kipphebel auf,
bei deren Erreichen der Schwinghebel unterstützt durch Federkraft sich nach außen
bewegt, daraufhin der Mitnehmer die Kette verläßt und das Zusammenfalten des jeweiligen
Segmentes nach innen zu unterstützt und aus löst. Hierdurch wird sichergestellt, daß
das Zusammenfalten nur im Bereich der Kipphebel, d.h. in dem durch den Torrahmen nach
außen abgedeckten Randbereich erfolgt. Andernfalls würden zu Verletzung Anlaß gebende
Quetschzonen entstehen.
Die Anzahl der Kipphebel entspricht der halben Anzahl der Segmente. Da die Kipphebel
durch Schenkelfeder unterstützt sind, kehren sie beim Verschließen des Tores wieder
in ihre Ausgangsposition zurück.
[0013] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das in den Laufschienen aufgenommene Ende
des Schwinghebels mit in der Laufschiene befindlichen Laufrollen versehen, die eine
gute Abstützung, d.h. auch gute Stabilität und eine laufruhige Führung garantieren.
[0014] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform werden benachbarte Segmente über Zwillingsgelenke
miteinander verbunden, die dadurch definiert sind, daß sie zwei parallel zueinander
verlaufende Schwenkachsen aufweisen. Um eine Bewegung benachbarter Segmente um 180
Grad zu gestatten, ist es ausreichend, wenn jede Schwenkachse des Zwillingsgelenkes
um 90 Grad bewegbar ist. Beim Zusammenfalten der Segmente erhält man während jeder
Bewegungsphase ein zur Mittelebene des Zwillingsgelenkes symmetrisches Gebilde. Einer
der entscheidenden Vorteile des angegebenen Zwillingsgelenkes besteht in der Möglichkeit
der Positionierung sämtlicher Schwenkachsen auf einer zentral in der Schiene verlaufenden
Geraden (im allgemeinsten Fall kann es sich hierbei auch um eine durch den Verlauf
der Schiene bestimmten gekrümmten Linie handeln).
[0015] Sowohl zur Führung der Segmente als auch des Zwillingsgelenkes wird vorgeschlagen,
an der Stirnseite der Schwenkachsen Laufrollen anzuordnen, wobei die Laufrollen der
einen Seite in derselben Schiene geführt sind.
[0016] Ein besonders günstiger Antrieb des Tores wird beispielhaft angegeben:
Hierzu wird auf der Achse einer Laufrolle eine Zahnschwinge befestigt, die an ihrem
gegenüberliegenden Ende mit einer Führungsrolle versehen ist. Letztere wird in einer
nicht der Führung der Laufrolle dienenden Schiene bewegt und dient dazu, die Zahnschwinge
zu verschwenken. Deren Aufgabe liegt in Eingriff und Kopplung einer in geringem Abstand
angeordneten und angetriebenen Kette. Solange die entsprechenden Segmente zu bewegen
sind, findet sich die Zahnschwinge im Eingriff, beim Zusammenfalten endet der Eingriff
durch Zurückbewegen der Zahnschwinge und Freigabe der Kette. In der konkreten Realisierung
wird die zugehörige Führungsrolle entsprechend bewegt, d.h. sie steht mit der Schiene
solange im Eingriff, bis das zugehörige Segment zusammengefaltet wird. Entsprechende
Entkupplungshebel nehmen die Führungsrolle auf und bewegen sie von der Kette weg,
so daß der Eingriff endet. Gleichzeitig wird der nächst darunter befindliche Entkupplungshebel
aktiviert, der der Aufnahme der nächsten Führungsrolle dient. Gemeinsame Aufgabe von
Führungsrolle und Entkupplungshebel ist, den Eingriff in die angetriebene Kette im
geeigneten Zeitpunkt zu beenden.
[0017] Aus Sicherheitsgründen empfiehlt sich die Verwendung einer Endloskette, die ihrerseits
in einer Laufschiene und um den Umfang des Kettenrades entgleisungssicher eingebettet
ist, damit bei einem Kettenbruch ein Abstürzen des Tores vereitelt wird.
[0018] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich dem nachfolgenden
Beschreibungsteil entnehmen, indem anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung näher erläutert wird. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Querschnitt durch ein eingebautes Tor im geschlossenen Zustand
- Figur 2
- ein teilweise geschlossenes Tor mit Zwillingsgelenk
- Figur 3
- den Antrieb eines Tores mit Hilfe von Zahnschwinge und Kette
[0019] Das Tor (1) wird in seiner Gesamtheit durch alle übereinander angeordnete Segmente
(2) gebildet. Benachbarte Segmente stehen miteinander entweder über ein auf der Innenseite
befindliches Scharnier (3) oder alternierend hierzu an der Stirnseite angeordnetes
Raumgelenk-Scharnier (4) in Verbindung, die beide ein Zusammenfalten bzw. Aufeinanderlegen
der Segmente (2) gestatten. Sinn und Zweck des Raumgelenk-Scharnieres (4) ist einerseits
im Bereich der Außenkante der Stirnseite eine Schwenkachse zu schaffen und andererseits
jedoch nicht von außen einsehbar zu sein, so daß das Tor (1) eine homogene Außenansicht
darbietet.
[0020] Jedes zweite, an der Innenseite befindliche Scharnier (3) ist mit einem Schwinghebel
verbunden, dessen äußeres Ende in einer Schiene (6) geführt und mit einem Zahnsegment
(7) ausgerüstet ist.
[0021] Das Tor (1) ist am Mauerwerk (8) befestigt und die Schiene (6) weist dort Kipphebel
(9) auf, mit deren Erreichen die Schwinghebel (5) sich sukzessive und übereinanderliegend
nach außen bewegend das zugehörige Segment (2) in die horizontale Position verklappen.
Im geöffneten Zustand wird jeder Kipphebel durch einen darüber gleitenden Schwinghebel
(5) betätigt und das Segment (2) in die horizontale Position verbracht. Die Bewegung
des Schwinghebels (5) nach außen bewirkt weiter, daß das hieran befestigte Zahnsegment
(7) mit der die Auf- und Abwärtsbewegung vornehmenden Endloskette in Ausgriff kommt
und nicht mehr weitergeführt wird.
[0022] Umgekehrt verlassen beim Schließen des Tores die einzelnen Schwinghebel (5) nacheinander
und von unten her beginnend ihre Ruheposition im Bereich des jeweiligen Kipphebels
(9), greifen in die Endloskette (10) ein und werden nach unten mitgeführt.
[0023] Die Endloskette (10) wird hierbei in üblicher Weise über einen Antrieb (11) in Bewegung
gesetzt.
[0024] Figur 2 zeigt ein Längsschnitt durch ein Tor (1), welches in einem Mauerwerk (8)
befestigt ist und dessen oberen vier Segmente (2) gänzlich oder teilweise zur Schließstellung
zusammengeklappt sind. Gut zu erkennen ist die Möglichkeit des Zusammenfaltens auf
engstem Raum. Die Segmente sind über zwei parallel zueinander verlaufende Schwenkachsen
aufweisende Zwillingsgelenke (12) verbunden und gestatten das Verschwenken benachbarter
Segmente (2) um maximal 180 Grad. Die Formgebung des Zwillingsgelenkes (12) ist so
gewählt, daß eine Außenfläche des Spaltes benachbarte Segmente (2) geschlossen und
überdeckt wird. Die gegenüberliegende Flächen desselben Spaltes wird außenflächig
mit einem Dichtungsstreifen (13) überbrückt, dessen elastische Eigenschaften das Zusammenfalten
der Segmente (2) erlaubt. Zumindest nach außen zu ist die Abdeckung des Spaltes zwischen
benachbarten Segmenten (2) von entscheidendem Vorteil, da sie eine angenehme ästethische
Oberfläche bildet und gleichzeitig das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert.
[0025] Figur 3 zeigt den in einer speziellen Ausführungsform vorgeschlagenen Antrieb des
Segmenttores. Es weist ein Zwillingsgelenk (12) auf, welches mit zwei geführten Laufrollen
(14) versehen ist. Auf der unteren Laufrolle (14) ist eine Zahnschwinge (15) befestigt,
die an ihrem gegenüberliegenden Ende mit einer Führungsrolle (16) versehen ist. Letztere
wird in einer Schiene (17) geführt und über in diese angreifende Entkupplungshebel
(18) nach außen bewegt, so daß die Zahnschwinge (15) nach links zu verschwenkt wird.
Der Antrieb erfolgt über die endlos umlaufende Kette (10) vermittels der in Eingriff
stehenden Zahnschwinge (15). Da im zusammengefaltete Zustand der Segmente (2) deren
Position raumfest bleibt, muß der Eingriff in die Kette (10) beendet werden. Die dann
von der Zahnschwinge (15) eingenommene Position läßt sich aus der im oberen Bereich
wiedergegebenen Zahnschwinge (15) entnehmen. Jeder Entkupplungshebel (18) wird dann
zur Aufnahme der Führungsrolle (16) in die Schiene (17) verbracht, wenn der darüber
liegende Entkupplungshebel (18) die zugehörige Führungsrolle (16) erfaßt hat.
[0026] Im Ergebnis werden die einzelnen Entkupplungshebel von oben nach unten zu sukzessive
in die Schiene (17) verbracht und nehmen jeweils eine Führungsrolle (16) auf. Deren
Abstand ist gleich dem Abstand benachbarter Führungsrollen (16) im zusammengeklappten
Zustand des Tores.
[0027] Aufgrund der Tatsache, daß jedes Zwillingsgelenk (12) über die zugehörige Zahnschwinge
(15) mit der Kette (10) in Verbindung steht und bewegt wird, tritt eine kräftemäßige
Verteilung auf die einzelnen Segmente und eine punktuelle Entlastung ein.
1. Sektionalhubtor mit Segmenten (2), die jeweils über ihre Stirnseiten verschwenkbar
miteinander verbunden und seitlich in Schienen (6) geführt sind und die in geöffnetem
Zustand im oberen Randbereich des Tores alternierend aufeinander faltbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß im geschlossenen Zustand sämtliche Schwenkachsen zwischen benachbarten Segmenten
(2) auf einer in der Mitte der Schiene verlaufenden Geraden liegen und jedes zweite
Segment (2) mit einem Schwinghebel (5) verbunden ist, dessen eines Ende in der Schiene
(6) geführt und mit einem Zahnsegment (7) versehen ist, das in eine parallel zur Schiene
(6) verlaufende, angetriebene Kette (10) eingreift, wobei die Schwinghebel (5) zum
Aufeinanderfalten der Segmente (2) sukzessive verschwenkt werden.
2. Tor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Raumgelenkscharnier (4), das an der Stirnseite benachbarter Segmente (3) verdeckt
eingebaut ist.
3. Tor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten benachbarter Segmente (2) außenseitig über elastische Dichtungsstreifen
(13) verbunden sind.
4. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Schwinghebels (5) in einer Schiene (6) geführt ist, die im
Randbereich des Tores (1) aufeinander angeordnete, mit Rückstellkräften versehene
und mit dem Schwinghebel (5) zusammenarbeitende Kipphebel (9) aufweist.
5. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende des Schwinghebels (5) über eine Laufrolle in der Schiene (6) geführt
ist.
6. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen benachbarten Segmenten (2) ein zwei parallel zueinander Verlaufende
Schwenkachsen aufweisendes Zwillingsgelenk (12) angeordnet ist.
7. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnseite der Schwenkachsen Laufrollen (14) angeordnet sind, die in
derselben Schiene geführt sind.
8. Tor nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse einer Laufrolle (14) eine in eine angetriebene Kette (10) eingreifende
Zahnschwinge (15) befestigt ist, die im Bereich ihres gegenüberliegenden Endes eine
Führungsrolle (16) aufweist, die ihrerseits in einer weiteren Schiene (17) geführt
ist und die sich beim Öffnen sukzessive von oben beginnend über Entkupplungshebel
(18) von der Kette (10) weg bewegen und hierbei die Zahnschwinge (15) aus der Kette
(10) entkoppeln, wobei die Entkupplungshebel (18) derart miteinander verbunden sind,
daß sie zum Erfassen der Führungsrollen (16) sukzessive in die Laufbahn der Schiene
(17) einklappen.
9. Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine in einer Laufschiene eingebettete Endloskette (10).
1. Sectional vertical-lift gate having segments (2) which are connected to one another
via their front ends so as to swivel and which are guided laterally in runners (6)
and which in an opened condition can be folded alternately on top of one another in
the upper edge region of the gate, wherein in a closed condition all swivel axes between neighbouring segments (2) lie on a
straight line extending more or less in the middle of the runner and every second
segment (2) is connected to a tilt lever (5), whose one end is guided in said runner
(6) and is provided with a toothed segment (7), which engages with driven chain (10)
that extends parallel to said runner (6), whereby tilt levers (5) are swivelled successively
to fold said segments (2) on top of one another.
2. Gate according to claim 1, wherein a swivel joint hinge (4) is affixed concealed on the front end of neighbouring segments
(3).
3. Gate according to one of claims 1 or 2, wherein the front ends of neighbouring segments (2) are connected on the exterior side via
elastic sealing strips (13).
4. Gate according to one of claims 1 to 3, wherein one end of said tilt lever (5) is guided in a runner (6), which has rocker levers
(9) disposed on top of one another in the edge region of said gate (1), which are
provided with restoring forces and which work together with said tilt lever (5).
5. Gate according to one of claims 1 to 4, wherein one end of said tilt lever (5) is guided via a roller in said runner (6).
6. Gate according to one of claims 1 to 5, wherein between neighbouring segments (2) is disposed twin joint (12) which has two swivel
axes extending parallel to each other.
7. Gate according to one of claims 1 to 6, wherein rollers (14), which are guided in the same runner, are disposed at the front end
of the swivel axes.
8. Gate according to claims 5 or 6, wherein a toothed rocker arm (15), which engages in a driven chain (10), is affixed to the
axis of said roller (14), which has a guide roller (16) in the region of its opposite
end, which for its part is guided in a further runner (17) and which during opening
move successively, starting from the top, via decoupling lever (18) away from said
chain (10), thereby decoupling said toothed rocker arm (15) from said chain (10),
whereby said decoupling levers (18) are connected to one another in such a way that,
in order to grasp said guide rollers (16), they swing successively into the track
of said runner (17).
9. Gate according to one of claims 1 to 8, wherein said endless-chain (10) is embedded in a runner.
1. Porte relevable en sections comprenant des segments (2), qui sont articulés entre
eux à leur face avant et sont guidés latéralement dans des rails (6) et qui en condition
ouverte peuvent être repliés de façon alternée les uns contre les autres à la bordure
supérieure de la porte, caractérisée en ce que en condition fermée tous les axes d'articulation entre segments (2) voisins sont
situés sur une droite passant au milieu des rails, et en ce que un segment (2) sur
deux est relié à un levier oscillant (5), dont l'une des extrémités est guidée dans
le rail (6) et est pourvue d'un secteur denté (7), qui engrène avec une chaîne (10)
entraînée selon une direction parallèle au rail (6), les leviers oscillants (5) étant
basculés à tour de rôle pour replier les segments (2) les uns sur les autres.
2. Porte selon la revendication 1, caractérisée par une charnière à articulation sphérique (4), qui est montée de façon invisible à la
face avant des segments voisins (2).
3. Porte selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que les faces avant des segments voisins (2) sont reliées du côté extérieur par des lames
d'étanchéité élastiques (13).
4. Porte selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que une extrémité du levier oscillant (5) est guidée dans un rail (6), qui comporte des
leviers basculants (9) coopérant avec le levier oscillant (5), disposés les uns au
dessus des autres à la bordure supérieure de la porte (1) et soumis à des forces de
rappel.
5. Porte selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que une extrémité du levier oscillant (5) est guidée dans le rail (6) au moyen d'un galet.
6. Porte selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que une articulation jumelée (12) comportant deux axes de rotation parallèles l'un à
l'autre est disposée entre deux segments voisins (2).
7. Porte selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que des galets (14) sont disposés à l'avant des axes de rotation, ces galets étant guidés
dans le même rail.
8. Porte selon la revendication 5 ou 6,caractérisée en ce que un balancier denté (15) en prise avec la chaîne (10) entraînée est fixé sur l'axe
d'un galet (14), le balancier denté comportant à son extrémité opposée une roulette
de guidage (16), guidée elle dans un autre rail (17) et qui lors de l'ouverture se
séparent à tour de rôle de la chaîne (10) en commençant par le haut sous l'action
de leviers de découplage (18), et dégagent ainsi le balancier denté (15) de la chaîne
(10), les leviers de découplage (18) étant reliés entre eux de telle sorte qu'ils
se replient successivement dans la trajectoire du rail de guidage (17) pour saisir
les roulettes de guidage (16).
9. Porte selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée par une chaîne sans fin (10) insérée dans un rail de guidage.