[0001] Die Erfindung betrifft ein konisches Weithals-Stahlfaß mit großer oberer Einfüll-
bzw. Entleerungsöffnung, die mittels Deckel und Spannring flüssigkeitsdicht verschließbar
ist, dessen Faßwandung im Nahbereich der oberen Einfüllöffnung einen umlaufenden,
nach außen gerichteten Wulst (Außensicke) aufweist, der bei Ineinanderstapelung von
wenigstens zwei oder mehreren derartigen leeren Stahlfässern bei dem oberen innen
eingestapelten Stahlfaß als äusserer Auflagerand an dem inneren Rand der nach oben
weisenden Einfüllöffnung des untergestapelten zweiten Stahlfasses dient.
[0002] Derartige Fässer oder vergleichbare großvolumige Eimer sind allgemein bekannt.
Konische Weithalsgebinde besitzen den Vorteil, daß sie als Leergut ineinandergestapelt
werden können und dadurch für diese Massenartikel niedrige Lagerhaltungskosten und
insbesondere niedrige Transportkosten entstehen.
[0003] Beim Transport von ineinandergestapelten Fässern werden diese teilweise so sehr ineinandergerüttelt,
daß eine spätere Entstapelung bzw. Auseinandernahme der einzelnen Fässer große Probleme
bereitet und wenigstens zwei Personen hierfür erforderlich sind. Oftmals sind Hilfsmaßnahmen
wie z.B. Hammerschläge auf den nach außen gebördelten Flanschrand bzw. Deckelauflagerand
des eingestapelten Fasses nötig, um zwei verkeilte Fässer voneinander zu lösen. Bei
derartigen zeit- und personalaufwendigen Kraftanstrengungen können jedoch leicht Beschädigungen
am Faßkörper bzw. Rand der Einfüllöffnung auftreten, die eine spätere Faßundichtigkeit
begünstigen.
[0004] Aus der Veröffentlichung FR-A-2 431 962 ist ein Weithals-Stahlfaß bekannt, dessen
obere 2 Drittel des Faßkörpers zylindrisch ausgebildet sind, und dessen unteres Drittel
zum Faßboden hin sich konisch verjüngend zuläuft. Dabei weist das konische untere
Faßdrittel eine obere leichte Konizität und weiter unten eine stärkere Konizität auf.
Im Bereich der oberen zylindrischen 2 Drittel des Faßkörpers sind 2 voneinander beabstandete,
nach außen ausgeformte Rollringe angeordnet. Bei einer Ineinanderstapelung eines solchen
Fasses kann nur das untere konische Drittel in ein gleichartiges Faß eingestapelt
werden, so daß die konische Faßwandung des oberen eingestapelten Fasses kurz unterhalb
der Knicklinie/Übergangslinie vom konischen Faßbereich zu dem darüber befindlichen
zylindrischen Faßbereich am oberen inneren Rand der Rollbordur bzw. der Faßöffnung
des untergestapelten Fasses zur Anlage kommt. Solche konischen Fässer ohne ausgeprägte
Auflagekante können sich wie bereits zuvor geschildert sehr stark ineinander verkeilen
und eine Entstapelung bzw. das Auseinandernehmen eines Faßstapels gestaltet sich also
äußerst schwierig. Außerdem ist bei der in Kauf zu nehmenden schlechteren Standfestigkeit
derartiger Fässer aufgrund der verminderten Standfläche die Volumeneinsparung beim
Transport leerer ineinandergestapelter Fässer von nur ca. 30% viel zu gering.
[0005] Davon ausgehend ist es
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ausgestaltung für konische Weithals-Stahlfässer,
insbesondere für großvolumige und damit auch schwergewichtige Stahlfässer anzugeben,
die eine leichte und beschädigungsfreie Entstapelung dieser Stahlfässer durch lediglich
eine Bedienungsperson ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Faßwandung oberhalb des
Wulstes bis zum Bördelrand der oberen Einfüllöffnung zylindrisch und die Faßwandung
unterhalb des Wulstes bis nahezu zum Faßboden leicht konisch ausgebildet ist, wobei
das Stahlfaß im Unterboden wenigstens eine mittels eines Deckels (Spundstopfen) flüssigkeitsdicht
verschließbare Spundlochöffnung weist. Hierdurch ist nun die Möglichkeit gegeben,
ein Hilfsmittel, wie z.B. eine Abziehvorrichtung oder eine Drehspindel durch den Bodenspund
bzw. die dort vorgesehene Spundlochöffnung des untergestapelten Fasses einzuführen
und das eingesetzte festsitzende, innere Faß beschädigungsfrei lediglich mit geringem
Kraftaufwand einer einzigen Bedienungsperson herauszudrücken.
Zweckmäßigerweise ist die verschließbare Spundlochöffnung als kleiner Spund mit einem
Durchmesser von ca. 19 mm (3/4"-Spund) ausgebildet und zentralmittig im Unterboden
angeordnet. Hierdurch ist sichergestellt, daß eine verkantungsfreie Entstapelung der
Fässer erfolgen kann. Prinzipiell wäre es jedoch auch denkbar, z.B. zwei sich diametral
gegenüberliegende oder mehrere symmetrisch angeordnete verschließbare Spundlöcher
im Faßunterboden vorzusehen, um durch diese Spundlöcher eine gleichmäßige verkantungsfreie
Krafteinwirkung einer entsprechenden Entstapelungseinrichtung ansetzen zu können.
[0007] Mit der zusätzlichen, zentralmittig im Unterboden angeordneten Spundlochöffnung ist
weiterhin der große Vorteil gegeben, daß bei der Rekonditionierung der Fässer, die
für eine Mehrfachverwendung vorgesehen und besonders geeignet sind, der Reinigungsvorgang
erheblich erleichtert wird. Durch eine leicht nach außen bombierte Ausbildung des
Unterbodens ist sichergestellt, daß keine Waschflüssigkeit im Faß verbleibt, sondern
vollständig durch den Bodenspund ausläuft. Durch die große obere Einfüllöffnung ist
eine gute Zugänglichkeit für Reinigungsgeräte wie z.B. rotierende Bürsten oder Dampfstrahlgeräte
gewährleistet und die Waschflüssigkeit kann restlos auslaufen, ohne daß die Fässer
über Kopt gekippt oder besonders gehandhabt werden müssen.
[0008] Für die erfindungsgemäßen Stahlfässer ist es zweckmäßig, wenn die Konizität der Faßwandung
zwischen 5,5% und 11%, vorzugsweise etwa 7%, beträgt. Hierdurch wird eine bessere
Standfestigkeit und Raumersparnis bei gefüllten und geschlossenen Deckelfässern erreicht.
[0009] Die erfindungsgemäßen konischen Stahlfässer sind, insbesondere mit einem Fassungsvermögen
von 200 1, für den Einsatz im Nahrungsmittelbereich, z.B. zum Transport von Tomatenextrakt,
Ölen, Fetten oder Obstkonzentrat vorgesehen. Aber auch in der chemischen Industrie
für den Transport von chemischen Produkten ist das großvolumige konische Weithals-Stahlfaß
besonders für festes und flüssiges Gefahrgut geeignet.
[0010] Ein ganz besonderer Einsatzbereich für das erfindungsgemäße Stahlfaß als sogenannter
"Honeytainer" liegt im Transport von Honig aus fernen Exportländern. Durch die gute
Ineinanderstapelbarkeit ergibt sich zum einen eine enorme Raumersparnis beim Transport
und bei der Bevorratung leerer Deckelfässer mit vergleichsweise erheblich niedrigeren
Kosten, so daß z.B. weite Überseetransporte derartiger konischer Stahlfässer wirtschaftlich
vertretbar bzw. möglich werden. Mit einem Großcontainer oder einem LKW mit einer Größe
von 100 m³ Transportvolumen könnnen z.B. nur 292 herkömmliche (nicht ineinanderstapelbare)
Deckelfässer, jedoch 936 ineinandergestapelte konische Deckelfässer geliefert werden;
dadurch wird eine Einsparung an Transportkosten von ca. 70 % erreicht.
[0011] Beim Transport von Honig in großvolumigen Fässern besteht folgende Problematik: Der
Honig liegt zumeist als fester Block vor, der normalerweise nur sehr schwierig aus
dem Faß zu entnehmen ist. Bei der Verwendung von erfindungsgemäßen Deckelfässern bietet
sich folgende vorteilhafte Verfahrensvariante:
Das konische Stahlfaß wird kurzzeitig von außen erwärmt, z.B: mit Dampf- oder Heißwasserbeaufschlaung,
so daß der Honig auf der Faßinnenwandung als dünner Film aufschmilzt und dünnflüssig
wird. Zusätzlich kann an das Spundloch im Unterboden des Weithals-Stahlfasses ein
Gasdruckschlauch angeschlossen und der feste Honigblock mit Hilfe des anstehenden
Gasdruckes aus dem sich in Überkopfposition befindlichen Faß gedrückt werden.
[0012] Die Anwendung von Gas- oder Flüssigkeitsdruck (z.B. Wasser oder Preßluft) durch das
Spundloch im Faßunterboden kann jedoch in gleicher Art beispielsweise auch für die
Entstapelung von ineinandergestapelten Fässern bzw. zum gegenseitigen Lösen von verkeilten
Fässern eingesetzt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert und beschrieben.
Es zeigen:
- Figur 1
- ein erfindungsgemäßes konisches Weithals-Stahlfaß mit Deckel und Spannring in Seitenansicht
mit Teilschnitt-Darstellung,
- Figur 2a
- in Längsschnitt-Teildarstellung einen vergrösserten Abschnitt der oberen Faßwandung
mit Deckel und Spannring,
- Figur 2b
- in Längsschnitt-Teildarstellung einen vergrösserten Abschnitt der unteren Faßwandung
mit Verbindungsbereich zum Unterboden,
- Figur 2c
- einen zentralmittig im Unterboden angeordneten Bodenspund,
- Figur 2d
- eine Teilansicht eines Spannringes mit innenliegender Verschlußmechanik,
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht eines konischen Deckelfasses mit aufgesetztem Deckel
und Spannring und
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht von zwei ineinandergestapelten Stahlfässern mit davor
positioniertem Deckel und Spannring.
[0013] In
Figur 1 ist mit der Bezugsziffer 10 ein erfindungsgemäßes, als sogenannter "Honeytainer"
ausgebildetes konisches 200 l-Weithals-Stahlfaß bezeichnet.
Das Stahlfaß 10 weist eine große obere Einfüll- bzw. Entleerungsöffnung 12 auf, die
mittels Deckel 14 und Spannring 16 flüssigkeitsdicht verschlossen ist. Im Nahbereich
der oberen Einfüllöffnung 12 weist die Faßwandung 18,28 einen umlaufenden, nach außen
gerichteten Wulst 20 (Aussen-Sicke) auf.
Die Faßwandung 28 ist oberhalb des Wulstes 20 bis zum Bördelrand 22 der oberen Einfüllöffnung
12 zylindrisch ausgebildet und die Faßwandung 18 unterhalb des Wulstes 20 ist bis
nahezu zum Faßboden 24 leicht konisch ausgebildet. Dabei beträgt die Konizität der
Faßwandung 18 zwischen 5,5 % und 11 %, vorzugsweise etwa 7 %.
Der Bördelrand 22 an der oberen Einfüllöffnung 12 des Stahlfasses 10 dient als Auflage
für den Deckelrand und als Gegenlager für den Spannring 16.
[0014] Im Unterboden 24 ist eine mittels eines Deckels (z.B. Schraubdeckel) flüssigkeitsdicht
verschließbare Spundlochöffnung 26 vorgesehen. Die Spundlochöffnung ist zweckmässigerweise
je nach Faßgröße mit einem Spund mit einem Durchmesser von ca. 19 mm (3/4˝-Spund)
, oder einem Spund mit einem Durchmesser von ca. 51 mm (2˝-Spund) mit Innengewinde
zum Einschrauben eines Spundstopfens ausgestattet. Durch die Anbringung der Spundöffnung
im Faß-Unterboden ist der Einsatz eines geeigneten Entstapelungsgerätes möglich. Die
Boden-Spundöffnung erleichtert außerdem den Reinigungsvorgang bei der Rekon-ditionierung.
[0015] Für ein 200 l Weithals-Stahlfaß lautet die technische Kurzbeschreibung wie folgt:
Konischer Mantel, Längsnaht geschweißt, mit Flachsicke (oder Rundsicke), Boden aufgefalzt,
Deckel und Spannring abnehmbar, innen roh oder einbrennlackiert, außen lackiert, falls
gewünscht mit Polyethylen-Inliner PE, z.B. 0,3 mm stark.
Maße: Oberer Außendurchmesser (über Spannring gemessen): 610 mm; unterer Außendurchmesser:
516 mm; oberer Innendurchmesser: 571,5 mm; Innenhöhe: 870 mm; Außenhöhe: 880 mm; Durchmesser
über Falz gemessen: 582 mm; Flachsickenbreite: 44 mm; Stückgewicht je nach Blechdicke
(zwischen 1,5 bis 0,7 mm) von ca. 21,2 kg bis 13 kg; Deckelgewicht ca. 3,7 kg und
Ringgewicht ca. 1,0 kg.
[0016] Die nach außen ausgeformte Stapelsicke 20 kann jedoch auch schmaler (z.B. nur etwa
25 mm breit) oder als übliche Rundsikke ausgebildet sein.
[0017] Der Faßkörper 18,28 des Stahlfasses ist vorzugsweise aus einem zylindrischen Rohling
hergestellt, der mittels eines Reckvorganges bzw. durch Expandierung von einem kleineren
Durchmesser (z.B. ca. 514 mm) auf die sich konisch erweiternde Faßform mit größeren
Durchmessern (bis maximal 572 mm) aufgeweitet wurde. Dabei kann im unteren Bereich
der konischen Faßwandung 18 ein zweiter, jedoch nach innen gerichteter Wulst 30 (Sicke)
vorgesehen sein.
[0018] Durch die zweite nach innen gezogene Sicke - in Figur 1 lediglich gestrichelt angedeutet
- hängen die Fässer nicht nur in der oberen Sicke, sondern können, wenn sie ineinander
gestapelt werden, gleichzeitig auch auf der unteren Innen-Sicke stehen.
[0019] In den
Figuren 2a bis 2c sind die Einzelmerkmale des erfindungsgemäßen Stahlfasses 10 vergrößert in Teilansicht
dargestellt.
Gemäß Figur 2a ist im Deckelrand 52 des Faßdeckels 14 eine Deckeldichtung 48 angeordnet,
die das Faß 10 bei aufgesetztem Deckel 14 und aufgespanntem Spannring 16 gegen den
Bördelrand 22 der oberen Einfüllöffnung gas- und flüssigkeitsdicht abdichtet. Bei
einem 200 l-Faß ist der untere Rand der Flachsicke 20 ca. 130 mm von dem Bördelrand
beabstandet.
Bei Ineinanderstapelung zweier Fässer ragt das obere Faß um diesen Betrag aus dem
untergestapelten Faß heraus. Die Oberkante des Bördelrandes 22⁻ des untergestapelten
Fasses 10⁻ kommt dabei zur Anlage an die Unterkante der Stapelsicke 20 des oben eingestapelten
Fasses 10.
[0020] Aus Fig. 2b ist ersichtlich, daß die Faßwandung 18 im Nahbereich des nach außen gerichteten
Verbindungswulstes 32 (3-fach Falzung) zwischen Unterboden 24 und Faßwandung 18 zusätzlich
verjüngt bzw. im Durchmesser verkleinert ausgebildet ist, wobei der Verbindungswulst
32 zwischen Unterboden 24 und Faßwandung 18 innerhalb einer gedachten Verlängerung
der konischen Faßwandung 18 liegt. Dabei beträgt die Neigung der konischen Faßwandung
18 zur Faß-Längsachse ca. 1,5° und die Neigung des kurzen untersten Wandungsbereiches
50 vor dem Bodenfalz 32 zur Faß-Längsachse ca. 15°.
Der Faßboden 24 ist im Verbindungsbereich mit der Faßwandung 50 mit einem gewissen
Abstand vom Bodenfalz 32 eingesetzt, damit bei eingeschraubtem Spunddeckel in das
mittige Boden-Spundloch 26 und insbesondere bei leicht nach außen bombierter (leicht
konvex gewölbter) Faßbodenausbildung kein Druck auf den Bodenspund-Deckel ausgeübt
wird.
[0021] Die in Fig. 2c dargestellte Spundöffnung 26 (z.B. kleiner Spund mit ca. 19 mm Durchmesser
(3/4"-Spund)) im Faßunterboden 24 bzw. der entsprechende Spundstopfen wird vorzugsweise
mit einer temperaturbeständigen S-Dichtung versehen, da die Stahlfässer für eine Mehrfachverwendung
(z.B. fünf- bis zehnmal) bzw. einen Mehrwege-Einsatz vorgesehen sind und bei der Reinigung
der Fässer mit z.B. Dampfstrahlgeräten leicht Temperaturen bis 200°C auftreten können.
[0022] In Fig. 2d ist ausschnittsweise ein Spannring 16 mit einem innenliegenden Verschlußmechanismus
38 dargestellt. Der zur Verbesserung der Rolleigenschaft der Fässer dienende, innenliegende
Verschlußmechanismus 38 besteht hier aus einer zwischen zwei Flanschansätzen 42,44
wirkenden Spannschraube 40.
Der Verschlußmechanismus könnte jedoch gleichfalls wie bei außenliegenden Spannringen
als üblicher Spannhebel-Verschluß ausgebildet sein.
[0023] In
Figur 3 ist in perspektivischer Ansicht ein 200 1-Honigfaß 10 mit aufgesetztem Deckel 14
und Spannring 16 mit außenliegendem Spannhebelverschluß 46 dargestellt. Die Stapelsicke
20 zwischen oberer zylindrischer Faßwandung 28 und unterer konischer Faßwandung 18
ist hier als schmale Flachsicke ausgebildet.
[0024] Bei der perspektivischen Darstellung gemäß
Figur 4 sind zwei Fässer 10,10′ ineinandergestapelt. Die Fässer 10,10′ sind hier mit einer
üblichen Rundsicke 20,20' als Stapelsicke versehen.
In das obere Faß 10 ist ein dünnwandiger Inliner 54 z.B. aus Polyethylen (PE) eingesetzt,
der für bestimmte stark anhaftende Füllgüter die Rekonditionierung der Fässer erleichtert
und beschleunigt.
[0025] Der dazugehörige Spannring 16 ist mit übereinander lappenden Spannringenden und kräftigem
Spannhebelverschluß 46 versehen, wodurch auch bei erhöhten Fallhöhen der Fässer eine
Undichtigkeit vermieden wird.
In bevorzugter Ausgestaltung ist der Deckel mit wenigstens einem verschließbaren Spundloch
zur einfachen Probenahme des Faßinhaltes versehen. Im vorliegenden dargestellten Fall
sind zwei sich gegenüberliegende unterschiedlich große Deckelspunde vorgesehen, z.B.
ein großer Spund 34 mit einem Durchmesser von ca. 51 mm (2˝-Spund) und ein kleiner
Spund 36 mit einem Durchmesser von ca. 19 mm (3/4˝-Spund) . In einfacher Ausführung
könnte jedoch im Deckel 14 auch nur ein zentralmittig angeordneter Spund - dann vorzugsweise
ein großer Spund mit einem Durchmesser von ca. 51 mm (2˝-Spund) - vorgesehen sein.
[0026] Aus obiger Beschreibung wird die vorteilhafte Ausbildung und wirtschaftliche Bedeutung
des erfindungsgemäßen Weithals-Stahlfasses mit zentralem Bodenspund im Faßunterboden
und der damit gegebenen Möglichkeit zum Ansetzen eines entsprechenden Entstapelungsgerätes
für eine problemlose, einfache und beschädigungsfreie Auseinandernahme (Entstapelung)
derartiger für kostengünstige Transportzwecke ineinandergestapelter konischer Fässer
deutlich, insbesondere, wenn die Fässer nach einer Mehrfachverwendung bereits Gebrauchsspuren
wie leichte Einbeulungen oder ähnliches aufweisen.
1. Konisches Weithals-Stahlfaß (10) mit großer oberer Einfüll- bzw. Entleerungsöffnung
(12), die mittels Deckel (14) und Spannring (16) flüssigkeitsdicht verschließbar ist,
dessen Faßwandung (18) im Nahbereich der oberen Einfüllöffnung (12) einen umlaufenden,
nach außen gerichteten Wulst (Sikke) (20) aufweist, der bei Ineinanderstapelung von
wenigstens zwei derartigen leeren Stahlfässern (10) bei dem oberen innen eingestapelten
Stahlfaß (10) als äußerer Auflagerand an dem inneren Rand der nach oben weisenden
Einfüllöffnung (12) des untergestapelten zweiten Stahlfasses (10) dient,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Faßwandung (28) oberhalb des Wulstes (20) bis zum Bördelrand (22) der oberen Einfüllöffnung
(12) zylindrisch und die Faßwandung (18) unterhalb des Wulstes (20) bis nahezu zum
Faßboden (24) leicht konisch ausgebildet ist, wobei das Stahlfaß (10) im Unterboden
(24) wenigstens eine mittels eines Deckels bzw. Spundstopfens flüssigkeitsdicht verschließbare
Spundlochöffnung (26) aufweist.
2. Stahlfaß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine verschließbare Spundöffnung (26) zentralmittig im Unterboden (24)
angeordnet ist.
3. Stahlfaß nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Konizität der Faßwandung (18) zwischen 5,5% und 11%, vorzugsweise etwa 7%, beträgt.
4. Stahlfaß nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Unterboden (24) leicht nach außen bombiert ausgebildet ist.
5. Stahlfaß nach Anspruch, 1, 2, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Faßkörper (18, 28) des Stahlfasses (10) aus einem zylindrischen Rohling besteht,
der mittels eines Reckvorganges bzw. durch Expandierung von einem kleineren Durchmesser
auf die sich konisch erweiternde Faßform aufgeweitet ist.
6. Stahlfaß nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
im unteren Bereich der konischen Faßwandung (18) ein zweiter, jedoch nach innen gerichteter
Wulst (Sicke) (30) ausgebildet ist.
7. Stahlfaß nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Faßwandung (18) im Nahbereich des nach außen gerichteten Falzrandes bzw. Verbindungswulstes
(32) zwischen Unterboden (24) und Faßwandung (18) zusätzlich verjüngt bzw. im Durchmesser
verkleinert ausgebildet ist, wobei der Verbindungswulst (32) zwischen Unterboden (24)
und Faßwandung (18) innerhalb einer gedachten Verlängerung der konischen Faßwandung
(18) liegt.
8. Stahlfaß nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Faßdeckel (14) z.B. zur Probenahme des Faßinhaltes wenigstens ein verschließbares
Spundloch (34,36) aufweist.
9. Stahlfaß nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Spannring (16) einen auf der Oberfläche des Faßdeckels (14) angeordneten bzw.
innenliegenden Verschlußmechanismus (38) aufweist.
1. Fût en acier (10) conique à goulot large, qui est pourvu d'une grande ouverture supérieure
(12) de remplissage et de prélèvement, fermable de manière étanche au liquide par
un couvercle (14) et un anneau tendeur (16), et, dont le corps ou enveloppe (18) comporte
à proximité de ladite ouverture supérieure (12) un bourrelet (20) périphérique continu,
saillant vers l'extérieur, où lors de l'engagement l'un dans l'autre d'au moins deux
fûts (10) en acier vides de ce type, ledit bourrelet (20) du fût supérieur engagé
dans le fût inférieur sert de bord d'appui extérieur au rebord (22) de l'ouverture
(12) supérieur du fût inférieur (10) caractérisé en ce que la partie (28) du corps ou enveloppe du fût s'étendant du bourrelet (20) jusqu'au
rebord (22) de l'ouverture supérieure (12), présente une forme cylindrique et en ce que la partie (18) du corps ou enveloppe du fût située en dessous du bourrelet (20),
présente jusqu'à proximité du fond inférieur (24) du fût une forme légèrement conique,
ledit fond inférieur (24) étant pourvu d'au moins une bonde (26) obturable de manière
étanche au liquide par un couvercle, respectivement un bondon.
2. Fût en acier selon la revendication 1 caractérisé par au moins une bonde (26) obturable, disposée au centre du fond inférieur (24) du fût.
3. Fût en acier selon les revendications 1 ou 2 caractérisé en ce que la partie (18) du corps ou enveloppe du fût présente une inclinaison conique comprise
entre 5,5% et 11%, de préférence de 7%.
4. Fût en acier selon les revendications 1, 2 ou 3 caractérisé en ce que le fond inférieur (24) du fût est légèrement convexe.
5. Fût en acier selon les revendications 1, 2, 3 ou 4 caractérisé en ce que le corps ou enveloppe du fût (18), (28) est constitué à partir d'une ébauche cylindrique
qui est élargie par un procédé d'étirage, respectivement d'expansion, à partir d'un
petit diamètre pour obtenir une forme conique de fût.
6. Fût en acier selon l'une des revendications 1 à 5 caractérisé en ce que un second bourrelet (30), saillant vers l'intérieur du fût, est disposé dans la zone
inférieure de la partie conique (18) du corps ou enveloppe du fût.
7. Fût en acier selon l'une des revendications 1 à 6 caractérisé en ce que la partie conique (18) du corps ou enveloppe du fût présente à proximité du bord
replié orienté vers l'extérieur, respectivement du rebord d'assemblage (32) entre
le fond inférieur (24) et ladite partie conique (18), un rétrécissement conique supplémentaire
ou réduction de diamètre, ledit rebord d'assemblage (32) étant situé à l'intérieur
d'une ligne de prolongation de la partie conique (18).
8. Fût en acier selon l'une des revendications 1 à 7 caractérisé en ce que le couvercle (14) du fût est pourvu d'au moins une bonde obturable (34), (36), destinée
par exemple au prélèvement d'un échantillon de liquide.
9. Fût en acier selon l'une des revendications 1 à 8 caractérisé en ce que l'anneau tendeur (16) comporte un mécanisme de fermeture (38) disposé sur la surface
supérieure du couvercle (14), respectivement à l'intérieur.
1. A wide-necked conical steel drum (10) having a large upper feed or discharge opening
(12) which is closeable in a liquid-tight manner by means of a cover (14) and a clamping
ring (16), the drum wall (18) having in the vicinity of the upper feed opening (12)
a circumferential, outwardly directed bead (20) which serves, in the case of the upper
stacked steel drum (10) when at least two empty steel drums (10) of this type are
stacked inside each other, as an outer supporting edge on the inner edge of the upward-facing
feed opening (12) of the second steel drum (10) stacked underneath, characterised
in that the drum wall (28) above the bead (20) is cylindrically formed as far as the
flanged edge (22) of the upper feed opening (12) and the drum wall (18) below the
bead (20) is slightly conically formed almost as far as the drum base (24), the steel
drum (10) having in the base (24) at least one bunghole opening (26) which is closeable
in a liquid-tight manner by means of a cover or bung.
2. A steel drum according to claim 1, characterised in that at least one closeable bunghole
opening (26) is centrally arranged in the base (24).
3. A steel drum according to claim 1 or 2, characterised in that the conicity of the
drum wall (18) is between 5.5% and 11%, preferably approximately 7%.
4. A steel drum according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the base (24) is
slightly curved outwards.
5. A steel drum according to claim 1, 2, 3 or 4, characterised in that the drum body
(18, 28) of the steel drum (10) comprises a cylindrical blank which is widened to
form the conically expanding drum shape by means of a stretching process or through
expansion from a smaller diameter.
6. A steel drum according to any one of the preceding claims 1 to 5, characterised in
that a second, inwardly directed bead (30) is formed in the lower region of the conical
drum wall (18).
7. A steel drum according to any one of the preceding claims 1 to 6, characterised in
that the drum wall (18) is additionally tapered or reduced in diameter in the vicinity
of the outwardly directed folded edge or connecting bead (32) between the base (24)
and the drum wall (18), the connecting bead (32) between the base (24) and the drum
wall (18) lying within an imaginary extension of the conical drum wall (18).
8. A steel drum according to any one of the preceding claims 1 to 7, characterised in
that the drum cover (14) has at least one closeable bunghole (34, 36), e.g. for sampling
the contents of the drum.
9. A steel drum according to any one of the preceding claims 1 to 8, characterised in
that the clamping ring (16) has a closing mechanism (38) inside thereof or arranged
on the surface of the drum cover (14).