[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine schraubenlose Anschlußklemme mit einer Kontaktschiene
wie bspw. einem Randerdungsbügel für eine Wandsteckdose oder dgl., mit einer Klemmfeder
und mit einem metallischen Klemmenträger mit zwei in einem Abstand nebeneinanderliegenden
Einschubkanälen zur Ausbildung von Einschubbereichen zur Aufnahme jeweils eines abisolierten
Endabschnittes eines Anschlußleiters, einem zwischen den Einschubkanälen angeordneten
Zentralteil mit einer Federaufnahme zur Aufnahme der von außen einsetzbaren, einstückigen
Klemmfeder mit zwei Zungenpaaren mit jeweils zwei hintereinander liegenden Zungen,
wobei jeweils ein Zungenpaar in einen Einschubbereich einsetzbar ist.
[0002] Bei einer derartigen schraubenlosen Anschlußklemme (DE-U 87 04 494.3) ist der Klemmenträger
einstückig mit der Kontaktschiene ausgebildet, wobei eine Herstellung durch Umformen
und Stanzen eines aus einem geeigneten elektrisch leitenden Material, wie bspw. Messing,
bestehenden Metallstreifens erfolgt. Durch die an dem Klemmenträger ausgebildeten
Einschubkanäle sind die Einschubbereiche vollständig ausgebildet.Eine derartige Anschlußklemme,
deren Einschubbereiche ausschließlich an dem Klemmenträger, quer zur Längsrichtung
der Kontaktschiene verlaufend ausgebildet sind ist einfach und funktionssicher einsetzbar.
Durch die einstückige Ausbildung des Klemmenträgers mit der Kontaktschiene ist die
Herstellung jedoch relativ aufwendig, wobei die Wandstärke für den Klemmenträger zwangsläufig
mit derjenigen der Kontaktschiene übereinstimmen muß. Es kann somit nicht berücksichtigt
werden, daß die Kontaktschiene für eine ausreichende mechanische Festigkeit eine größere
Wandstärke aufweisen muß, wie dies für den diesbezüglich weniger beanspruchten Klemmenträger
der Fall ist.
[0003] Bei einer weiter bekannten schraubenlosen Anschlußklemme (DE-U 84 24 056.3) ist ein
Gehäuse getrennt von einem Sockelteil ausgebildet. Einschubbereiche für elektrisch
leitende Anschlüsse von Anschlußleitern umfassen dabei Öffnungen in dem Gehäuse und
werden im übrigen ohne Einbeziehung des Sockelteils lediglich zwischen dem Gehäuse
und Zungen der Klemmfeder gebildet. Um das Gehäuse an dem Sockel festzulegen ist es
in einer, den Herstellungsaufwand vergrößernden Weise erforderlich, daß Enden von
durch Sockelöffnungen geführten Seitenwandungsbereichen des Gehäuses umgebogen werden.
Es ist weiter erforderlich, daß die Klemmfeder bereits vor dem Festlegen des Gehäuses
an dem Sockelteil in der zwischen diesen beiden Teilen gebildeten Federaufnahme angeordnet
wird. Die über die Klemmfeder auf Anschlußleiter ausübbare Vorspannkraft, die die
Wirksamkeit einer elektrisch leitenden Verbindung beeinflußt, hängt somit ab von der
Genauigkeit mit der das Gehäuse an dem Sockel festgelegt ist. Weiter ist eine ggf.
zur Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit oder Korrosionsbeständigkeit vorteilhafte
galvanische Oberflächenbehandlung einer lediglich mit dem Gehäuse gebildeten, die
Klemmfeder nicht umfassenden, Baueinheit nicht möglich.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine gattungsgemäße schraubenlose Anschlußklemme
so weiterzubilden, daß bei einer hohen Funktionssicherheit die Herstellung vereinfacht
und eine Materialeinsparung ermöglicht wird.
[0005] Der Erfindung liegt als weitere Aufgabe zugrunde ein einfaches Herstellungsverfahren
zum Herstellen einer erfindungsgemäßen schraubenlosen Anschlußklemme zu schaffen.
[0006] Die die Ausbildung einer schraubenlosen Anschlußklemme betreffende Aufgabe ist bei
einer gattungsgemäßen Anschlußklemme erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Anschlußschiene
eine Aussparung ausgebildet ist in die das Zentralteil des getrennt von der Kontaktschiene
ausgebildeten Klemmenträgers eingesetzt werden kann, daß jeder Einschubbereich bereichsweise
durch einen Anschlußabschnitt der Kontaktschiene gebildet wird, und daß die Klemmfeder
so in die Federaufnahme einsetzbar ist, daß der Klemmenträger und der Endabschnitt
jedes Anschlußleiters unter einer Vorspannung gegenüber der Kontaktschiene bzw. dem
zugeordneten Anschlußabschnitt festgelegt sind.
[0007] Dadurch, daß erfindungsgemäß der Klemmenträger getrennt von der Kontaktschiene ausgebildet
ist ergibt sich eine vereinfachte Herstellung, wobei die Komplexität der durchzuführenden
Formgebung und der dafür einzusetzenden Formwerkzeuge abnimmt, weil jeweils, unabhängig
voneinander, lediglich die Form der Kontaktschiene bzw. des Klemmenträgers zu berücksichtigen
ist.
[0008] Neben einer Vereinfachung betreffend die Herstellung ergibt sich durch die getrennte
Ausbildung der Kontaktschiene und des Klemmenträgers auch eine größere Gestaltungsfreiheit
betreffend die räumliche Zuordnung dieser beiden Teile. Somit kann bspw. von der Zuordnung
nach dem gattungsgemäßen Stand der Technik abgewichen werden, gemäß der die Einschubbereiche
im wesentlichen quer zu einer Längsachse der Kontaktschiene verlaufen.
[0009] Weiterhin können die Kontaktschiene und der Klemmenträger bspw. aus unterschiedlichem
Blechbandmaterial hergestellt werden. Für eine ausreichende mechanische Festigkeit
kann so die Kontaktschiene bspw. in vorteilhafter Weise aus einem Messingblech mit
einer Wandstärke von etwa 0,9 mm gestanzt und geformt werden, während aufgrund der
geringeren mechanischen Beanspruchung die Wandstärke eines Messingbleches zur Herstellung
des Klemmenträgers auf etwa 0,5 mm verringert sein kann. Erfindungsgemäß ist somit
bei, als Massenartikel in großen Stückzahlen herzustellenden Anschlußklemmen eine
kostensenkende Materialeinsparung möglich.
[0010] Das Verbinden des Klemmenträgers mit der Kontaktschiene erfolgt erfindungsgemäß in
einfacher und leicht automatisierbarer Weise dadurch, daß das Zentralteil des Klemmenträgers
durch die Aussparung der Kontaktschiene geführt wird.
[0011] Erfindungsgemäß ist weiterhin jeder Einschubbereich nicht nur durch einen an dem
Klemmenträger ausgebildeten Lasche sondern bereichsweise auch durch einen Anschlußabschnitt
der Kontaktschiene gebildet, und die Klemmfeder ist so in die Federaufnahme einsetzbar,
daß der Klemmenträger und der Endabschnitt jedes Anschlußleiters unter einer Vorspannung
gegenüber der Kontaktschiene bzw. dem zugeordneten Anschlußabschnitt festgelegt sind.
Damit ergibt sich, ohne daß zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind, zum einen eine
sichere mechanische Verbindung zwischen der Kontaktschiene und dem Klemmenträger und
zum anderen eine gute elektrisch leitende Verbindung zwischen einem Anschlußleiter
und der Anschlußklemme. Der Klemmfeder kommt somit erfindungsgemäß eine Doppelfunktion
zu, gemäß der zum einen eine Vorspannung zwischen dem Klemmenträger und der Kontaktschiene
zum sicheren Festlegen des Klemmenträgers aufgebracht wird und zum anderen eine gegenüber
jedem Anschlußleiter wirkende Vorspannung für eine wirksame elektrisch leitende Verbindung.
[0012] Mit einem Einführen eines Anschlußleiters in eine Lasche wird über eine Erhöhung
der von der Klemmfeder ausgeübten Vorspannung auch die Verbindung zwischen der Kontaktschiene
und dem Klemmenträger weiter gefestigt.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Aussparung seitlich durch zwei sich
in Richtung einer Längsachse der Kontaktschiene einander gegenüberliegende Stege begrenzt,
wobei jede Lasche eine an einer der Klemmfeder abgewandten Seite des jeweils zugeordneten
Stegs anlegbare Haltefläche aufweist und jeweils eine der Klemmfeder zugewandte Seite
eines Steges einen Anschlußabschnitt bildet. Die angesprochene Doppelfunktion der
Klemmfeder ergibt sich dabei in einfacher Weise dadurch, daß an der der Klemmfeder
abgewandten Seite des Steges die Haltefläche als Teil der Lasche bzw. Klemmenträgers
anliegt. Die gegenüberliegende, der Klemmfeder zugewandte Seite jedes Steges bildet
jeweils einen Anschlußabschnitt, an den ein abisoliertes Ende eines Anschlußleiters
angepreßt werden kann.
[0014] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform hat jede Lasche einen U-förmigen Querschnitt
zur Aufnahme eines Steges, wobei die Haltefläche durch eine Haltefläche des U-förmigen
Querschnittes gebildet wird. Damit ist der Klemmenträger besonders einfach und mit
ausreichender Festigkeit bzw. Formstabilität herstellbar und besonders einfach und
sicher mit der Kontaktschiene verbindbar.
[0015] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, daß jeder Steg eine sich in Richtung der Längsachse
erstreckende Ausmuldung aufweist. Durch die Ausbildung einer derartigen Ausmulgung
wird in einfacher, materialsparender Weise die Steifigkeit jedes Steges und damit
insgesamt der Kontaktschiene im Bereich der Aussparung erhöht. Die sich daraus ergebende
Erhöhung der Formstabilität ist besonders vorteilhaft insbesondere dann, wenn die
Kontaktschiene bspw. als Randerdungsbügel einer Schutzkontaktsteckdose dient. In diesem
Fall ist es nämlich erforderlich, daß ein Federdruck für die Randerdungskontakte aufrechterhalten
bleibt, was bspw. auch einen Prüfpunkt bei einer entsprechenden VDE-Prüfung darstellt.
Ohne die Ausbildung der Ausmuldungen könnte es bei der genannten Verwendung der Anschlußklemme
vorkommen, daß der Kontaktdruck nur einseitig von dem der Aussparung entfernt liegenden
Randerdungsbügel und nicht auch von dem diesen gegenüberliegenden, der Aussparung
benachbarten, Randerdungsbügel aufgebracht und aufrechterhalten werden kann.
[0016] Wird die Ausmuldung weiter so angeordnet, daß in Richtung zu der Klemmfeder eine
Vertiefung ausgebildet ist, dann kann durch Anlage eines abisolierten Endes eines
Anschlußleiters gleichzeitig auch die Wirksamkeit der elektrischen Verbindung erhöht
bzw. der Übergangswiderstand herabgesetzt werden. In einfacher Weise kann somit durch
eine entsprechende Ausbildung von Ausmuldungen die Form des jeweiligen Einschubbereiches
so ausgestaltet werden, daß der Kontaktwiderstand zu einem Anschlußleiter minimiert
wird.
[0017] Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel ist eine im wesentlichen quer
zur Längsachse verlaufende Querseite der Aussparung als Scherkante zum Vereinzeln
von Klemmenträgern während ihres Einsetzens in eine Aussparung ausgebildet. Damit
kann die Herstellung des Klemmenträgers und dessen Zusammenbau mit der Kontaktschiene
weiter vereinfacht werden. So wird bspw. für einen automatischen Zusammenbau die Zufuhr
der Klemmenträger vereinfacht, die über das Materialband, aus dem sie geformt werden,
bis zu dem Zeitpunkt noch verbunden sind zu dem sie, nach dem Einführen in die Aussparung
der jeweils zugeordneten Kontaktschiene, durch das Einwirken von deren Scherkante
abgetrennt werden.
[0018] Für eine einfache und sichere Lagefixierung eines Klemmenträgers in der Aussparung
einer Kontaktschiene hat es sich weiter als vorteilhaft herausgestellt, daß sich in
Richtung der Längsachse erstreckende Rastaufnahmen und Rastansätze wechselseitig an
der Kontaktschiene und dem Klemmenträger ausgebildet sind, ineinander eingreifen um
den Klemmenträger an der Kontaktschiene festzulegen.
[0019] In besonders einfacher Weise kann dabei an einer vorderen und/oder hinteren Stirnseite
des äußeren Schenkels jede Lasche eine Rastaufnahme zur Aufnahme jeweils eines seitlich
neben einem Steg angeordneten Rastvorspunges ausgebildet sein.
[0020] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Zentralteil einen im Querschnitt
U-förmigen Bereich mit zwei Mittenschenkeln auf, und eine Querseite der Aussparung
weist zwei Einschnitte zur Aufnahme jeweils eines Abschnittes eines Mittenschenkels
auf. Durch das Eingreifen jeweils eines Mittenschenkels in eine Aussparung kann der
Klemmenträger beim Einführen in die Aussparung einfach und sicher in einer vorgegebenen
Lageanordnung an der Kontaktschiene festgelegt werden.
[0021] Die Lagefixierung und die Halterung des Klemmenträgers an der Kontaktschiene kann
in vorteilhafter und einfacher Weise weiter dadurch verbessert werden, daß die andere
Querseite den Einschnitten im wesentlichen gegenüberliegend zwei Führungsecken zur
Anlage jeweils an einem Abschnitt eines Mittenschenkels aufweist.
[0022] Die das Herstellungsverfahren betreffende Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein
Verfahren zum Herstellen einer Anschlußklemme nach einem oder mehreren der genannten
Merkmale gelöst, gemäß dem Klemmenträger aus einem Metallblechstreifen durch Preßformen
und Stanzen hergestellt werden, wobei ein in eine Aussparung einer Kontaktschiene
einzusetzender Klemmenträger während des Einsetzens von dem Metallblechstreifen abgetrennt
wird.
[0023] Da die Klemmenträger erst während des Verbindens mit der Kontaktschiene von dem Metallblechstreifen
abgetrennt werden, können sie mit geringem Handhabungsaufwand, sowie in einfach zu
automatisierender Weise zum Zusammenbau einer Anschlußklemme den zugeordneten Kontaktschienen
zugeführt werden.
[0024] Das Abtrennen bzw. Vereinzeln der Klemmenträger kann dabei über geeignete Stanz-
bzw. Scherwerkzeuge erfolgen. Als besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, daß das
Abtrennen unter Einwirkung einer als Scherkante ausgebildeten Querseite der Aussparung
erfolgt. Das Vereinzeln erfolgt dabei ohne weiteres Zutun dann, wenn ein Klemmenträger,
bspw. mittels eines Prägestempels o. dgl., in die Aussparung der zugeordneten Kontaktschiene
gepreßt wird.
[0025] Mit Vorteil ist weiter, vor einem Einsatz der Klemmfeder in die Klemmfederaufnahme
des Klemmenträgers, eine galvanische Oberflächenbehandlung einer Kontaktschiene mit
eingesetztem Klemmenträger möglich. So kann bspw. durch ein Vernickeln oder Verzinnen
einer derartigen Baueinheit deren Stabilität, Korrosionsbeständigkeit und deren elektrische
Leitfähigkeit in Kontaktbereichen verbessert werden.
[0026] Zwei Ausführungsbeispiele für erfindungsgemäße Anschlußklemmen und ein Verfahren
zu deren Herstellung werden anhand der Zeichnung mit weiteren Einzelheiten erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Explosionsansicht eine als Randerdungsbügel einer Steckdose
ausgebildete Kontaktschiene mit einem Klemmenträger und einer Klemmenfeder,
- Fig. 1a
- eine Vergrößerung aus Fig. 1,
- Fig. 2
- in einer perspektivischen Ansicht eine zusammengebaute Anschlußklemme mit einer mit
einem Steckkontakt versehenen Kontaktschiene, sowie einen Klemmenträger und eine Klemmfeder
nach Fig. 1,
- Fig. 3
- in vergrößerter perspektivischer Darstellung einen Abschnitt einer Kontaktschiene
gemäß Fig. 1 oder Fig. 2 mit damit verbundenem Klemmenträger und einer in Einbaurichtung
dargestellten, noch nicht eingesetzten Klemmfeder,
- Fig. 4
- eine Fig. 3 entsprechende Darstellung mit in den Klemmenträger eingesetzter Klemmfeder,
und
- Fig. 5
- eine vereinfachte perspektivische Darstellung von Herstellungsstadien von Klemmenträgern
einschließlich des Schrittes zum Verbinden jeweils eines Klemmenträgers mit einer
Kontaktschiene.
[0027] Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Explosionsdarstellung eine Übersicht betreffend
den Aufbau und die Herstellung einer erfindungsgemäßen Anschlußklemme am Beispiel
einer als Randerdungsschiene für eine Wandsteckdose oder dgl. ausgebildeten Kontaktschiene.
[0028] In einem Verfahrensschritt a) wird ein Klemmengehäuse bzw. Klemmenträger 1 hergestellt.
Die Herstellung des Klemmenträgers 1 erfolgt durch Stanzen und Biegen aus einem in
Figur 5 dargestellten Blechstreifen 16. Die Klemmenträger 1 werden vorteilhafterweise
nicht als Einzelteile hergestellt, d.h. sie werden vor ihrem Zusammenbau mit der Kontaktschiene
2, 2′ nicht vereinzelt. Die Klemmenträger 1 bleiben somit zunächst durch Verbundstege
24 miteinander verbunden, die in Einschubrichtung 28 eines Anschlußleiters bzw. in
Richtung des Blechstreifens 16 verlaufen (Verbundreihe).
[0029] In einem getrennten Verfahrensschritt b) werden Steckkontakte bzw. Kontaktschienen
2, 2′ beispielsweise durch Stanzen, Biegen und/oder Sägen hergestellt. Der Steckkontakt
2 ist in Figur 1 eine Erdungsschiene für eine Schutzkontaktsteckdose. Bei dem in Figur
2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Steckkontakt bzw. die Kontaktschiene 2′
mit mindestens einem Steckkontakt 2˝ versehen.
[0030] Auch die Steckkontakte 2, 2′ können vorteilhafterweise als Verbundreihe vorliegen.
Wesentlich für den erfindungsgemäßen Aufbau einer Anschlußklemme ist, daß in dem Steckkontakt
2, 2′ ein Ausbruch bzw. eine Aussparung 4 ausgestanzt ist, der in seinen Abmessungen
und seiner Gestaltung auf den Klemmenträger 1 abgestimmt ist.
[0031] In einem Verfahrensprozeß c) wird eine Klemmfeder 14 hergestellt. Die Klemmfeder
14 wird aus einem Federblechstreifen gestanzt und gebogen; sie ist im wesentlichen
dem gattungsbildenden Stand der Technik nach der DE-U1 -87 04 494.3 entsprechend ausgebildet
und in einem Verfahrensprozeß d) erfolgt das Zusammenfügen von Klemmenträger 1 und
Steckkontakt 2, 2′ wie in Figur 5 dargestellt. Der Klemmenträger 1 wird mit seinem
mittigen, U-förmigen Mittenabschnitt bzw. Zentralteil 11 mit dem U-Grund 7 zuerst
in die Aussparung 4 des Steckkontaktes 2, 2′ eingepreßt. Im Beispiel umschließen n-förmige,
d.h. einen umgekehrten U-förmigen Querschnitt bildende Laschen 22, durch die jeweils
ein Einführkanal für ein nicht dargestelltes, abisoliertes Ende eines elektrischen
Anschlußleiters gebildet ist, die Längsseiten der Aussparung 4. Die Laschen 22 umfassen
als Haltefläche 52 des U-förmigen Querschnittes Haltefläche für eine Anlage an einem
die Aussparung 4 umgebenden Bereich; sie weisen weiterhin sich von der Haltefläche
52 erstreckende Schenkelflächen 53 auf.
[0032] In einem Verfahrensschritt i) wird die Klemmfeder 14 in eine Federaufnahme bzw. Federeinsatzmulde
21 des Klemmenträgers 1 eingesetzt. Die Klemmfeder 14 beaufschlagt mit ihren Federenden
den Steckkontakt 2, 2′. Die Federenden sind in Einschubrichtung 28 geneigt. Ein abisoliertes
Ende eines Anschlußleiters ist in die Lasche 22 bzw. den durch die Lasche 22 gebildeten
Einschubkanal in Einschubrichtung 28 einschiebbar. Die Klemmfeder 14 kontaktiert den
Anschlußleiter mit ihrer gegen den Steckkontakt 2, 2′ wirkenden Federkraft.
[0033] In den Figuren 1 bis 4 wird der konstruktive Aufbau des Klemmenträgers 1 gezeigt.
Der Klemmenträger 1 ist als Stanz-Biege-Teil aus Messing-Flachbandmaterial gefertigt.
Es weist - in Einschubrichtung 28 der Anschlußleiter gesehen - eine U-Form auf, an
deren U-Schenkelenden beiderseits nach außen stehende nach unten - in Richtung U-Grund
gesehen - offene n-förmige Laschen 22 angeformt sind. Jede Lasche 22, die somit die
Querschnittsform eines umgekehrten U-förmigen Querschnitts aufweist, weist als Scheitelbereich
der U-Form eine Haltefläche 52 auf. Die äußeren n-Schenkelflächen bzw. die äußeren
Schenkel des U-bzw. n-förmigen Querschnitts entsprechen Schenkelflächen 53 und die
n-Bögen sind Halteflächen bzw. Haltlaschen 52. Die Höhe der Schenkelflächen 53 beträgt
etwa ein Drittel der Höhe der U-Schenkel.
[0034] Der Klemmenträger 1 ist folgendermaßen aufgebaut: In der - in Einschubrichtung 28
gesehen - vordersten Körperkante ist mit dem U-Grund 7 des Zentralteiles 11 ein Steg
15 gegen die Einschubrichtung 28 vorstehend. An der in Einschubrichtung 28 gesehen
hinteren Kante des Klemmenträgers 1 kann an der Grundfläche 7 des Zentralteiles 11
ein Stegrest in Schubrichtung 28 vorstehen. Der Steg 15 und der Stegrest entstehen
beim Trennen der Verbundstege 24 der Klemmenträger 1 bzw. bei deren Vereinzeln von
einer Verbundreihe (Fig. 5). In Einschubrichtung 28 gesehen ist in die vorderen U-Schenkel
bzw. Mittenschenkel 37 eine Federeinsatzmulde 21 bzw. Federaufnahme für die Klemmfeder
14 ausgestanzt. Von der Seite der U-Schenkelfläche gesehen ist die Federeinsatzmulde
21 aus sechs Flächen in jeder U-Schenkelstirnfläche zusammengesetzt. Von der Einschubrichtung
28 aus gesehen ist die erste Fläche die Grundfläche 7 des U-förmigen Zentralteiles
11. Sie verläuft etwa in ein Drittel der Länge der U-Grundfläche. Dieser Fläche schließen
sich um etwa 45° in Einschubrichtung ansteigende Anlageschrägen 41 an. Die Anlageschrägen
41 dehnen sich etwa um ein weiteres Drittel der Gesamtlänge der U-Grundfläche aus.
Etwa in der Mitte jeder Anlageschräge 41 ist eine Haltenase 27 aus der Anlageschräge
41 gegen die Einschubrichtung 28 hervorstehend. In die Haltenasen 27 werden Haltelöcher
38 der Klemmfeder 14 eingesetzt.
[0035] Den Anlageschrägen 41 folgen dritte Flächen, die etwa rechtwinklig zur Grundfläche
7 verlaufen. Diese Teilflächen 49 reichen bis etwa drei Viertel in der Höhe der U-Schenkel
hinein. Mit einem Radius gehen die Teilflächen 49 in Stützflächen 44 über. Die Stützflächen
44 verlaufen parallel zu der Grundläche 7 und dehnen sich entgegen der Einschubrichtung
28 in etwa ein Drittel der Länge der U-Grundfläche aus.
[0036] Durch die äußeren Schenkelflächen 53, den Scheitelbereich bzw. die Halteflächen 52
sowie einen Bereich des Zentralteils 11 und damit durch die Laschen 22 wird jeweils
ein Einschubkanal gebildet. Der Klemmenträger 1 weist somit zwei durch das Zentralteil
11 beabstandete, sich in Einschubrichtung 28 erstreckende Einschubkanäle auf, die
zusammen mit dem Steckkontakt 2, 2′ zum Ausbilden von Einschubbereichen für abisolierte
Enden von Anschlußleitern beitragen.
[0037] Die Anlagesschrägen 41 und die Teilflächen 49 stützen die Klemmfeder 14 gegen die
auf den Anschlußleiter bzw. auf den Steckkontakt 2, 2′ wirkende Federkraft ab. Durch
Widerlagerschrägen können Sperrenden 35 der Klemmfeder 14 in einem geeigneten Abstand
von der Unterseite des Steckkontakts 2 gehalten werden. Dieser geringe Abstand erleichtert
das Einführen des Anschlußleiters in die Anschlußklemme. In die zweiten Führungslappen
bzw. die äußeren n-Schenkelflächen 53 sind an den Stirnflächen Halteausschnitte bzw.
Rastaufnahmen 25 ausgestanzt. Die Breite der Halteausschnitte 25 ist etwa gleich der
Höhe. Sie befinden sich unterhalb der n-Krümmung der Laschen 22. Die Halteausschnitte
25 dienen zur Verrastung des Klemmenträgers 1 mit dem Steckkontakt 2, 2′. Beim vollständigen
Einpressen des Klemmgehäuses 1 in den Steckkontakt 2, 2′ schnappen Klemmflächen von
entsprechend angeordneten Rastvorsprüngen 20 des Steckkontakts 2, 2′ in die Halteausschnitte
25 des Klemmenträgers 1 ein.
[0038] Die - in Einschubrichtung 28 gesehenen - hinteren Stirnflächen der Mittenschenkel
sind als Führungsschrägen 26 ausgebildet. Die Führungsschrägen 26 können gegenüber
der Grundfläche 7 mit einem Winkel von etwa 95° in Einschubrichtung 28 geneigt ausgebildet
sein. Ein Anfang der Führungsschräge 26 ist im U-Grund an der Grundfläche 7. Das Lot
der hinteren n-Außen-Schenkel kann mit dem Anfangspunkt der Führungsschrägen 26 in
der Grundfläche 7 zusammentreffen. Die Enden der Führungsschrägen 26 in Höhe der Oberkante
der Halteausschnitte 25 der Laschen 22 können gegenüber den - in Einschubrichtung
28 gesehenen - hinteren Enden der äußeren n-Schenkel um etwa 0,6 mm - in Einschubrichtung
28 gesehen - vorstehen. Diese Führungsschrägen 26 führen den Klemmenträger 1 während
des Fügevorganges, d.h. des Einsetztens des Klemmenträgers 1 in einen Steckkontakt
2, 2′ in Führungsausnehmungen bzw. Einschnitte 8 des Steckkontakts 2 bzw. 2′. Diese
konstruktive Maßnahme am Klemmenträger 1 sowie die Ausbildung von Führungsausnehmungen
8 sichert ein problemloses Einpressen und Festlegen des Klemmenträgers 1 im Steckkontakt
2. Mit hoher Reproduzierbarkeit und Zuverlässigkeit wird die Endmontagestellung mit
in den Halteausschnitten 25 eingerasteten Rastvorsprüngen 20 erreicht.
[0039] Zu einer genauen und sicheren Lageanordnung und Befestigung eines Klemmenträgers
1 in einer Aussparung 4 eines Steckkontakts 2, 2′ können an der den Führungsausnehmungen
8 gegenüberliegenden Querseite der Aussparung 4 zwei Führungsecken bzw. Führungsecken
23 ausgebildet sein, die auf Stirnseiten der Mittenschenkel des Zentralteils 11 einen
Druck ausüben können um die Führungsschrägen 26 in die Führungsausnehmungen 8 zu drücken.
[0040] Figur 5 zeigt Klemmenträger 1, wie sie in Verbindung mit den Figuren 1, 2, 3 und
4 beschrieben worden sind, in ihrer Verbundreihe. In Einschubrichtung 28 gesehen ist
jede Federeinsatzmulde 21 jedes Klemmenträgers 1 vorn angeordnet. Die Klemmenträger
1 sind durch Verbundstege 24 miteinander verbunden. Das - in Einschubrichtung 28 gesehen
- letzte Klemmenträger 1 kann in der Grundfläche 7 einen Stegrest 18 in Einschubrichtung
28 vorstehend aufweisen, der von dem Verbundsteg 24 des zuletzt abgetrennten Klemmenträgers
1 stehen geblieben ist.
[0041] In Figur 1 ist der Ausschnitt des Steckkontaktes 2 bzw. 2′ dargestellt, der für den
Aufbau der Anschlußklemme wichtig ist.
[0042] Bezüglich einer Längs- bzw. Längsachse 12 ist der Steckkontakt 2, 2′ symmetrisch
gestaltet. Das Kontaktteil 2, 2′ hat in seiner Oberfläche - von einer Einpreßrichtung
6 für ein Klemmenträger 1 aus gesehen die vordere Fläche - dei rechteckförmige Aussparung
4. Die Längsseiten der Aussparung 4, die in Richtung der Längsachse 12 verlaufen,
sind gerade. Die Breitseiten bzw. Querseiten des Aussparung 4 sind strukturiert ausgebildet.
Die in Einschubrichtung 28 gesehen vordere Breitseite hat eine das Rechteck gegen
die Einschubrichtung 28 vergrößernde Ausnehmung 17. Die Breite der Ausnehmung 17 ist
kürzer als der Abstand der Längsseiten voneinander. Die Ausnehmung 17 bildet mit den
Längsseiten die Führungsecken bzw. Führungsecken 23. Die in Einschubrichtung 28 gesehen
hintere Breitseite hat einen gegen die Einschubrichtung 28 stehenden Führungsvorsprung
19. Dieser bildet mit den Längsseiten der Ausparung 4 die Führungsausnehmungen 8.
Die Führungsausnehmungen 8 haben eine Breite, die der Wandstärke 10 des Klemmenträgers
1 entspricht. Der Führungsvorsprung 19 bzw. die Führungsausnehmungen 8 führen den
Klemmenträger 1 beim Einfügen des U-Grundes des Klemmenträgers 1 in den Steckkontakt
2, 2′. Die Führungsausnehmungen 8 führen die Führungsschrägen 26 des Klemmenträgers
1 beim weiteren Einpressen des Klemmenträgers 1 bis zum Verrasten der Teile. Im verrasteten
Zustand halten die Führungsausnehmungen 8 die U-Schenkel des Klemmenträgers 1 auf
dem vorgegebenen Abstand der Führungsausnehmungen 8 fest.
[0043] Die Längsseiten der Aussparung 4 bilden mit den Außenkörperkanten des Steckkontakts
2, 2′ Kontaktschienenstege bzw. Stege 36. Die Kontaktschienenstege 36 haben eine Breite,
die dem Innenabstand der n-Schenkel der Laschen 22 entspricht. Die Kontaktschienenstege
36 können mit einer Ausmuldung versehen sein und eine gebogene Querschnittsform aufweisen.
Die Außenkanten der Kontaktschienenstege 36 können dabei um etwa die halbe Materialstärke
des Steckkontakts 2, 2′ in Einpreßrichtung 6 nach unten gebogen sein. Die Kontaktschienenstege
36 erhalten dadurch Ausbuchtungen 29, die in ihrer Form der n-Bogenform der Laschen
22 des Klemmenträgers 1 entspricht. Die der Klemmfeder 14 zugewandten Flächen der
Kontaktschienenstege 36 erhalten durch die Formgebung Ausmuldungen 30, an die die
Anschlußleiter gepreßt werden können.
[0044] Die höchste Erhebung der Ausbuchtungen 29 kann mit der Materialoberfläche des Steckkontakts
2, 2′ eine Ebene bilden.
[0045] An den Außenseiten der Kontaktschienenstege 36 sind in Höhe der Ecken der Aussparung
4 Rastvorsprünge 20 vorstehend. Die Rastvorsprünge 20 können die Außenkanten der Kontaktschienenstege
36 in zwei Stufen verbreitern. Die erste Stufe kann rechtwinklig zur Längsachse 12
eine Klemmfläche und in einer zweiten Stufe eine den Steckkontakt 2, 2′ weiter verbreiternde
Führungsfläche umfassen. Die Breite der Klemmfläche und der Führungsfläche zusammen
entspricht in etwa der Wandstärke 10 des Klemmenträgers 1. Die - in Einschubrichtung
28 gesehen - vordere Führungsfläche ist auf einer Ebene mit den Flächen der Führungsecken
23. Die - in Einschubrichtung 28 gesehen - hinteren Führungsflächen stehen etwas vor
der Fläche des Führungsvorsprungs 19. Der Abstand der vorderen Führungsflächen der
Rastvorsprünge 20 zu den hinteren Führungsflächen der Rastvorsprünge 20 entspricht
der Breite der n-Schenkelflächen der Laschen 22 des Klemmenträgers 1. Die Rastvorsprünge
20 und die Führungsecken 23 sind wie die Außenseiten der Kontaktschienenstege 36,
in Einpreßrichtung 6 nach unten eingesickt und bilden eine Ebene.
[0046] Die beschriebene Form führt dazu, daß die Führungsflächen die äußeren n-Schenkel
der Laschen 22 des Klemmenträgers 1 führen. Die Klemmflächen bzw. die Rastvorsprünge
20 rasten in die Halteausschnitte 25 des bis zum Anschlag in den Steckkontakt 2, 2′
eingefügten Klemmenträgers 1 ein. Die Kontaktschienenstege 36 sind in ihrer Form der
Form des n-Bogens der Laschen 22 angepaßt. In ihrer Breite füllen sie den Innen-Abstand
der n-Schenkel der Laschen 22 aus. Die Führungsecken 23 führen die - in Einschubrichtung
28 gesehen - vorderen inneren n-Schenkel der Lasche 22 bzw. üben auf diese einen Anpreßdruck
aus. Die - in Einschubrichtung 28 gesehene - hintere Führung bzw. Festlegung wird
durch die Führungsausnehmungen 8, in die die Führungsschrägen 26 eingreifen, realisiert.
In den Führungsausnehmungen 8 werden somit die Führungsschrägen 26 des Klemmenträgers
1 geführt und gehalten. Die Führungsausnehmungen 8 halten die U-Schenkel auf dem vorgegebenen
Abstand.
[0047] Eine besondere Bedeutung kommt der Funktion des Führungsvorsprungs 19 und der Ausnehmung
17 zu, da ein einziges Klemmenträger 1 aus einer Verbundreihe von Klemmenträgern 1
heraus in der Aussparung 4 des Steckkontakts 2 eingefügt wird. Die Ausnehmung 17 bildet
also auf der Querseite der Aussparung 4 mit ihrer zur Längsachse 12 senkrecht stehenden
Seite eine Scherkante 3. Die Scherkante 3 wirkt als Gegenhalter beim Abschneiden des
Klemmenträgers 1 von der Verbundreihe. Ein Scherstempel 9 schert den Verbundsteg 24,
gegen die Scherkante 3 des Steckkontakts 2, 2′ wirkend, durch. Dabei wirkt der der
Scherkante 3 in Einschubrichtung 28 gegenüberliegende, Führungsvorsprung 19 mit dem
bei dem vorangegangenen Fügevorgang stehengebliebenen Stegrest 18 als Führung in Einschubrichtung
28. Im rechten Winkel dazu wirken die gerundeten Außenflächen des U-Grundes als seitliche
Führungen. Die Vereinzelung der Klemmenträger 1 im Fügevorgang ist besonders vorteilhaft.
Das Trennen der Klemmenträger 1 erfolgt spanlos, erst beim Einsetzen eines Klemmenträgers
1 in einen Steckkontakt 2, 2′. Die Verbundreihe der Klemmenträger 1 ist gut handhabbar.
Das - in Einschubrichtung 28 gesehen - vorderste Klemmenträger 1 läßt sich im Zusammenhang
mit seiner Verbundreihe von Klemmgehäusen 1 vergleichsweise einfach zur Montage mit
einem Steckkontakt 2, 2′ zuführen und über die Aussparung 4 positionieren.
[0048] Die Figuren 2 und 4 zeigen das in den Steckkontakt 2, 2′ eingefügte Klemmenträger
1. Die Klemmflächen der Rastvorsprünge 20 sind in die Halteausschnitte 25 der n-förmigen
Laschen 22 eingerastet. In dieser Stellung liegen die Innenflächen der n-Bogenform
der Laschen 22 in Kontakt mit den Bogenformen der Kontaktschienenstege 36. Die zusammengefügten
Teile können in diesem Zustand - in dem die Klemmfeder 14 noch nicht eingesetzt ist
- einer Oberflächenbehandlung zugeführt werden. Im Anschluß daran wird die Klemmfeder
14 in die Federeinsatzmulde 21 eingesetzt.
[0049] Erfindungsgemäß umfaßt jeweils jede Lasche 22 eines mit einem Steckkontakt 2, 2′
verbundenen Klemmenträgers 1 einen Kontaktschienensteg 36, so daß jeweils ein Einschubbereich
für ein abisoliertes Ende eines Anschlußkabels durch einen durch eine Lasche 22 gebildeten
Einschubkanal und durch die der Federeinsatzmulde 21 zugewandte Seite einer Kontaktschiene
gebildet wird. Nach dem Einsetzen der Klemmfeder 14 in die Federeinsatzmulde 21 wird
erfindungsgemäß erreicht, daß jede Lasche 22 an die der Klemmfeder 14 abgewandte Seite
des zugeordneten Kontaktschienensteges 36 gepreßt wird. Dies trägt zu einer guten
Verbindung eines Kontaktgehäuses 1 mit einer Kontaktschiene 2,2′ bei. Die Vorspannkraft
der Klemmfeder 14 wirkt weiterhin auf Enden von in Einschubbereichen eingeführten
Anschlußleitern. Die Anlage jeweils eines Endes an einer Seite des Kontaktschienensteges
36 als Anschlußabschnitt der Kontaktschiene 2, 2′ führt weiterhin zu einem guten elektrisch
leitenden Kontakt bzw. einer Herabsetzung eines Anschlußwiderstandes. Zu einem guten
elektrischen Kontakt trägt auch die Ausbildung einer Sicke bzw. einer Ausmuldung 30
an jedem Kontaktschienensteg 36 bei.
[0050] Figur 5 stellt den technologischen Prozeß beim Herstellen der Anschlußklemme teilweise
dar. Es wird die Herstellung der Klemmenträger 1 und das Fügen des Klemmenträgers
1 in die Aussparung 4 des Steckkontakts 2, 2′ dargestellt. Die Klemmenträger 1 werden
- in Einschubrichtung 28 gesehen - in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten gestanzt
und gebogen. Das - in Einschubrichtung 28 gesehen - vorderste Klemmenträger 1 wird
über die Aussparung 4 des Steckkontakts 2 positioniert. Die Steckkontakte 2, 2′ werden
in Transportrichtung 43 der Steckkontakte 2, 2′ unterhalb des Klemmenträgers 1 zugeführt.
Die Ausbuchtungen der Ausmuldungen des Steckkontakts 2, 2′ bzw. der Kontaktleistensteg
36 stehen dabei in Richtung zum Klemmenträger 1. Die Scherkante 3 der Aussparung 4
liegt - in Einschubrichtung 28 gesehen - vorn.
[0051] Über dem Klemmenträger 1 ist in Einpreßrichtung 6 ein Scherstempel 9 gelagert. Wenn
ein Klemmenträger 1 über der Aussparung 4 des Steckkontakts 2, 2′ positioniert ist,
wird der Stempel 9 in Einpreßrichtung 6 bewegt. Der Scherstempel 9 gleitet in die
Mitte des U-förmigen Zentralteiles 11 des Klemmenträgers 1 ein und drückt dann auf
die Grundfläche 7. Beim weiteren Einpressen des Scherstempels 9 in Einpreßrichtung
6 entstehen zwischen der Scherkante 3 und dem Scherstempel 9 in dem Verbundsteg 24
des Klemmenträgers Scherkräfte, die das vorderste und jeweils zu verbindende Klemmenträger
1 von der Verbundreihe trennen. Der Klemmenträger 1 wird durch den Scherstempel 9
in der oben beschriebenen Weise an den Flächen des Klemmenträgers 1 und des Steckkontakts
2, 2′ beim weiteren Eindringen in Einpreßrichtung 6 geführt. Erreichen die Innenflächen
der n-Bogenform der Laschen 22 die obere Seite der Kontaktteilstege 36, dann verrasten
die Klemmflächen der Rastvorsprünge 20 des Steckkontakts 2, 2′ in den Halteausschnitten
25 der Laschen 22 des Klemmenträgers 1.
[0052] In den Figuren 1, 3 und 4 ist die Klemmfeder dargestellt. Die Klemmfeder 14 ist in
wesentlichen so ausgebildet, wie dies bei dem gattungsbildenden Stand der Technik
nach der DE-U1-87 04 494.3 der Fall ist, so daß auf die diesbezügliche dortige Beschreibung
bezug genommen werden kann.
[0053] Die Klemmfeder 14 besteht aus zueinander symmetrischen Teilklemmfedern, die durch
ein Verbindungsstück 34 miteinander verbunden sind. Das Verbindungsstück 34 befindet
sich etwa in der Mitte der gestreckten Klemmfeder 14. Im Bereich neben dem Verbindungsstück
34 sind Haltelöcher 38 ausgestanzt. Die Haltelöcher 38 dienen zur Aufnahme der Haltenasen
27 an dem Klemmenträger 1. Die Federenden sind in bezug auf ein in der Ebene des Verbindungsstückes
34 liegendes Mittelteil in einem Winkel von etwa 45° in Einschubrichtung 28 geneigt.
Die in Einschubrichtung 28 vorderen Federenden sind Sperrzungen 32. Die Sperrzunge
32 hat an ihrem Ende das Sperrende 35. Das Sperrende 35 verhakt sich in dem in die
Anschlußklemme eingefügten Anschlußleiter, preßt diesen gegen den Kontaktteilsteg
36 und verhindert das Herausziehen des Anschlußleiters entgegen der Einschubrichtung
28. Etwa die halbe Materialbreite der Klemmfederhälfte, und zwar jeweils die Hälfte
von der Mitte aus gesehen, kann in Richtung der Haltelöcher 38 umgebogen sein und
Haltelappen bilden. Die Haltelappen haben die Aufgabe, die Sperrenden 35 der Sperrzunge
32 auf einer geringen Distanz von dem Steckkontakt 2, 2′ zu halten.
[0054] Die Hälfte der Materialbreite der Klemmfederhälfte von der Mitte der Klemmfeder 14
aus gesehen ist in Länge von den Sperrzungen 32 gegenüberliegenden Kontaktzungen 33
weggestanzt. In der Aussparung 4 wird das U-förmige Zentralteil 11 des Klemmenträgers
1 aufgenommen.
[0055] Die Außenseiten der Sperrzungen 32 und der Kontaktzungen 33 sind um etwa die Materialbreite
des Klemmenträgers 1 in Richtung Klemmfedermitte ausgespart. Die sich in der Außenform
der Klemmfeder 14 bildende Anlagekante 45 stützt die Klemmfeder 14 gegenüber den Außen-n-Schenkeln
der Laschen 22 ab.
[0056] Die Figuren 2 und 4 zeigen eine fertig montierte Anschlußklemme. Der Steckkontakt
2, 2′ ist eine Erdungsschiene für eine Schutzkontaktsteckdose bzw. weist einen Kontaktstift
2˝ auf. In den Steckkontakt 2, 2′ ist der Klemmenträger 1 eingefügt und die Klemmfeder
14 ist im Klemmenträger 1 eingesetzt. Die Sperrenden 35 der Sperrzungen 32 können
von den Haltelappen in einer geringen Distanz von den zugewandten Seiten der Kontaktschienenstege
36 gehalten werden. Eine somit gebildete Einschuböffnung ermöglicht ein leichtes Einführen
des Anschlußleiters in die Anschlußklemme. Der eingefügte Anschlußleiter liegt über
einen großen Bereich seines Umfanges, unter einer Vorspannkraft der Klemmfeder 14,
vollflächig an dem Kontaktschienensteg 36 an.
[0057] Die Biegung der Ränder der Kontaktschienenstege 36 und die Biegung der Rastvorsprünge
20 und der Führungsecken 23 in Einpreßrichtung 6 (Ausmuldungsversteifung) führt zur
Erhöhung der Formstabilität des Steckkontakts 2, 2′ im Bereich des geschwächten Querschnitts
im Bereich der Aussparung 4. Im Beispiel des Erdungsbügels einer Schutzkontaktdose
nach Figur 1 muß ein definierter Federdruck der Erdungskontakte aufrecht erhalten
werden. Die Einhaltung eines Mindeskontaktdruckes ist bspw. auch ein Prüfpunkt bei
einer VDE-Prüfung. Wäre jeweils die besagte Sickung bzw. die Ausmuldung 30 nicht vorhanden,
wäre der Kontaktdruck der beiden einander diametral gegenüberliegenden Kontaktbügel
der Erdungsschiene 2 nur einseitig, nämlich nur auf der nicht mit der Aussparung 4
versehenen Seite ausreichend, nicht aber auf der Seite der Aussparung 4.
[0058] Erfindungsgemäß ist in vorteilhafter Weise ein optimierter Materialeinsatz möglich.
Steckkontakt 2, 2′ und Klemmenträger 1 sind aus Messing-Band verschiedener Stärke
und Breite gefertigt. Der Steckkontakt 2, 2˝ (Erdungsschiene) hat eine Wandstärke
von 0,9 mm, Der Klemmenträger 1 hat eine Wandstärke von 0,5 mm.
Bei der erfindungsgemäßen Anschlußklemme ist somit ein getrennt von einem Steckkontakt
2, 2′ ausgebildetes Klemmenträger 1 den Anforderungen an die mechanischen und elektrischen
Eigenschaften an den Klemmenträger 1 entsprechend herstellbar. Die Klemmenträger sind
als Verbundreihe zum Zusammenbau mit jeweils einem Steckkontakt 2, 2′ einfach zuführbar
und werden, über eine in der Aussparung 4 ausgebildete Scherkante 3, während des Einpressens
des Klemmenträgers 1 in ein zugeordnetes Kontakteil 2, 2′ von den übrigen Klemmenträgern
der Verbundreihe abgetrennt. Die Anlage von Halteflächen 52 des Klemmenträgers 1 an
den der Federaufnahme 21 gegenüberliegenden Seiten der Stege 36 führt unter der Vorspannkraft
einer eingesetzten Klemmfeder 14 zu einer guten Verbindung von Klemmenträger 1 und
Steckkontakt 2, 2′. Dabei wird ein Einschubbereich für eine Aufnahme eines Anschlußleiters
durch die an den Klemmenträger 1 ausgebildete Lasche 22 bzw. den dadurch gebildeten
Einschubkanal und durch den jeweils zugeordneten Kontakteilsteg 36 gebildet. Aufgrund
dieser Ausbildung des Einschubbereichs führt die Vorspannkraft der Klemmfeder 14 zu
einem guten Kontakt bzw. einem geringen Übergangswiderstand eines Anschlußleiters.
1. Schraubenlose Anschlußklemme mit einer Kontaktschiene (2,2′) wie bspw. einem Randerdungsbügel
für eine Wandsteckdose oder dgl., mit einer Klemmfeder (14) und mit einem metallischen
Klemmenträger (1) mit zwei in einem Abstand nebeneinanderliegenden Einschubkanälen
zur Ausbildung von Einschubbereichen zur Aufnahme jeweils eines abisolierten Endabschnittes
eines Anschlußleiters, einem zwischen den Einschubkanälen angeordneten Zentralteil
(11) mit einer Federaufnahme (21) zur Aufnahme der von außen einsetzbaren, einstückigen
Klemmfeder (14) mit zwei Zungenpaaren mit jeweils zwei hintereinander liegenden Zungen
(32,33), wobei jeweils ein Zungenpaar in einen Einschubbereich einsetzbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Kontaktschiene (2, 2′) eine Aussparung (4) ausgebildet ist, in die das
Zentralteil (11) des getrennt von der Kontaktschiene (2, 2′) ausgebildeten Klemmenträgers
(1) eingesetzt werden kann, daß jeder Einschubbereich bereichsweise durch einen Anschlußabschnitt
(36) der Kontaktschiene (2, 2′) gebildet wird, und daß die Klemmfeder (14) so in die
Federaufnahme (21) einsetzbar ist, daß der Klemmenträger (1) und der Endabschnitt
jedes Anschlußleiters unter einer Vorspannung gegenüber der Kontaktschiene (2, 2′)
bzw. dem zugeordneten Anschlußabschnitt festgelegt sind.
2. Anschlußklemme nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparung (4) seitlich durch zwei sich in Richtung einer Längsachse (12)
der Kontaktschiene (2, 2′) einander gegenüberliegende Stege (36) begrenzt ist, daß
jede an den Schenkelenden des U-förmigen Klemmträgers beiderseits nach außen stehend
angeformte n-förmige Lasche eine an einer der Klemmfeder (14) abgewandten Seite des
jeweils zugeordneten Stegs (36) anlegbare Haltefläche (52) aufweist und jeweils eine
der Klemmfeder (14) zugewandte Seite eines Steges (36) einen Anschlußabschnitt bildet.
3. Anschlußklemme nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Lasche (22) einen U-förmigen Querschnitt zur Aufnahme eines Steges (36) hat,
wobei die Haltefläche (52) durch eine Haltefläche (52) des U-förmigen Querschnittes
gebildet wird.
4. Anschlußklemme nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Steg (36) eine sich in Richtung der Längsachse (12) erstreckenden Ausmulgung
(30) aufweist.
5. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine im wesentlichen quer zur Längsachse (12) verlaufende Querseite der Aussparung
(4) als Scherkante (3) zum Vereinzeln von Klemmenträgern (1) während ihres Einsetzens
in eine Aussparung (4) ausgebildet ist.
6. Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
gekennzeichnet durch
sich in Richtung der Längsachse (12) erstreckende Rastaufnahmen und Rastansätze die
wechselseitig an der Kontaktschiene (2, 2) und dem Klemmenträger (1) ausgebildet sind,
die ineinander eingreifen um den Klemmenträger (1) an der Kontaktschiene (2, 2) festzulegen.
7. Anschlußklemme nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß an einer vorderen und/oder hinteren Stirnseite des äußeren Schenkels (25) jeder
Lasche (22) einen Halteausschnitt (25) zur Aufnahme jeweils eines seitlich neben einem
Steg (36) angeordneten Rastvorsprunges (20) ausgebildet ist.
8. Anschlußklemme nach einem der Anspüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zentralteil (11) einen im Querschnitt U-förmigen Bereich mit zwei Mittenschenkeln
(37) aufweist, und daß eine Querseite der Aussparung (4) zwei Einschnitte (8) zur
Aufnahme jeweils einer Führungsschräge (26) eines Mittenschenkels (37) aufweist.
9. Anschlußklemme nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die andere Querseite der Aussparung (4) den Einschnitten (8) im wesentlichen gegenüberliegend
zwei Führungsecken (23) zur Anlage jeweils an einem Abschnitt eines Mittenschenkels
(37) aufweist.
10. Verfahren zum Herstellen einer Anschlußklemme bestehend aus einer Kontaktschiene (2,2′),
einem Klemmträger (1) und einer Klemmfeder (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
gekennzeichnet durch
eine von der Kontaktschiene getrennte Herstellung von Klemmenträgern (1) aus einem
Metallblechstreifen (16) durch Preßformen und Stanzen, wobei ein in eine Aussparung
(4) einer Kontaktschiene (2, 2′) einzusetzender Klemmenträger (1) während des Einsetzens
von dem Metallblechstreifen (16) abgetrennt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abtrennen unter Einwirkung einer als Scherkante (3) ausgebildeten Querseite
der Aussparung (4) erfolgt.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11,
gekennzeichnet durch
eine galvanische Oberflächenbehandlung einer Kontaktschiene (2, 2′) mit eingesetztem
Klemmenträger (1).
1. Screwless connecting terminal having a contact rail (2, 2′) such as, for example,
an edge earthing bracket for a wall plug socket or the like, having a clamping spring
(14) and having a metallic terminal carrier (1) with two push-in channels, which are
located side by side spaced apart, in order to form push-in regions for accommodating
in each case one stripped end section of a connecting conductor, with a central part
(11) which is arranged between the push-in channels and has a spring receptacle (21)
for accommodating the integral clamping epring (14) which can be inserted from the
outside with two tongue pairs having in each case two tongues (32, 33) which are located
one behind the other, it being possible to insert in each case one tongue pair into
a push-in region, characterized in that a recess (4) is constructed in the contact
rail (2, 2′), into which recess (4) the central part (11) of the terminal carrier
(1), which is constructed separately from the contact rail (2, 2′) can be inserted;
in that each push-in region is formed in regions by a connecting section (36) of the
contact rail (2, 2′) and in that the clamping spring (14) can be inserted into the
spring receptacle (21) such that the terminal carrier (1) and the end section of each
connecting conductor are fixed in a prestressed manner with respect to the contact
rail (2, 2′) and the associated connecting section.
2. Connecting terminal according to Claim 1, characterized in that the recess (4) is
bounded at the sides by two webs (36) which are opposite one another in the direction
of a longitudinal axis (12) of the contact rail (2, 2′), in that each n-shaped lug,
which is integrally formed projecting outwards on both sides on the limb ends of the
U-shaped terminal carrier, has a retaining surface (52) which can be placed on a side,
facing away from the terminal spring (14), of the respectively associated web (36),
and a side of a web (36) facing the terminal spring (14) in each case forms a connecting
section.
3. Connecting terminal according to Claim 2, characterized in that each lug (22) has
a U-shaped cross-section for accommodating a web (36), the retaining surface (52)
being formed by a retaining surface (52) of the U-shaped cross-section.
4. Connecting terminal according to Claim 2 or 3, characterized in that each web (36)
has a trough (30) which extends in the direction of the longitudinal axis (12).
5. Connecting terminal according to one of Claims 1 to 4, characterized in that a transverse
side, which runs essentially transversely with respect to the longitudinal (12), of
the recess (4) is constructed as a shear edge (3) for separating terminal carriers
(1) while they are being inserted into a recess (4).
6. Connecting terminal according to one of Claims 3 to 5, characterized by latching receptacles
and latching attachments, which extend in the direction of the longitudinal axis (12)
and are constructed alternately on the contact rail (2, 2′) and on the terminal carrier
(1) and which engage in one another in order to fix the terminal carrier (1) on the
contact rail (2, 2′).
7. Connecting terminal according to Claim 6, characterized in that a retaining section
(25), for accommodating in each case one latching projection (20) which is arranged
laterally alongside a web (36), is constructed on a front and/or rear end of the outer
limb (25) of each lug (22).
8. Connecting terminal according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the central
part (11) has a region which has a U-shaped cross-section and has two centre limbs
(37), and in that a transverse side of the recess (4) has two incisions (8) for accommodating
in each case one guide incline (26) of a centre limb (37).
9. Connecting terminal according to Claim 8, characterized in that the other transverse
side of the recess (4) has two guide corners (23), which are essentially opposite
the incisions (8) for resting on in each case one section of a centre limb (37).
10. Method for producing a connecting terminal consisting of a contact rail (2, 2′), a
terminal carrier (1) and a clamping spring (14) according to one of Claims 1 to 9,
characterized by the terminal carriers (1) being produced separately from the contact
rail from a sheet-metal strip (16), by press forming and stamping, a terminal carrier
(1) which is to be inserted into a recess (4) in a contact rail (2, 2′) being separated
from the sheet-metal strip (16) during insertion.
11. Method according to Claim 10, characterized in that the separation is carried out
under the influence of a transverse side of the recess (4), which transverse side
is constructed as a shear edge (3).
12. Method according to Claim 10 or 11, characterized by an electrochemical surface treatment
of a contact rail (2, 2′) having an inserted terminal carrier (1).
1. Borne de raccord sans vis, comme par exemple une cosse de mise à la terre périphérique
pour une prise murale ou similaire, comportant un rail de contact (2, 2′) avec un
ressort de serrage (14) et un porte-borne (1) métallique présentant deux canaux d'enfichage
situés à une certaine distance l'un de l'autre pour réaliser des zones d'enfichage
destinées à recevoir respectivement un embout dénudé d'un conducteur de raccord, une
partie centrale (11) agencée entre les canaux d'enfichage avec un logement (21) de
ressort pour loger le ressort de serrage (14) réalisé en une pièce, ledit ressort
pouvant être mis en place de l'extérieur avec deux paires de langues présentant chacune
deux langues (32, 33) situées l'une derrière l'autre, une paire de langues pouvant
être placée dans chaque zone d'enfichage, caractérisée en ce que dans le rail de contact
(2, 2′) est réalisé un évidement (4) dans lequel peut être placée la partie centrale
(11) du porte-borne (1) réalisé séparément du rail de contact (2, 2′), en ce que chaque
zone d'enfichage est formée localement par un segment de raccord (36) du rail de contact
(2, 2′), et en ce que le ressort de serrage (14) peut être placé de telle manière
dans le logement (21) du ressort que le porte-borne (1) et l'embout de chaque conducteur
de raccord sont fixés sous une précontrainte vis-à-vis du rail de contact (2, 2′)
ou du segment de raccord associé.
2. Borne de raccord selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'évidement (4)
est limité latéralement par deux barrettes (36) agencées l'une en face de l'autre
en direction de l'axe longitudinal (12) du rail de contact (2, 2′), en ce que chaque
patte en forme de n, formée verticalement vers l'extérieur de part et d'autre sur
les extrémités des bras du porte-borne en forme de U présente une surface de retenue
(52) pouvant être appliquée sur un côté de la barrette (36) correspondante associée
qui est opposé à l'un des ressorts de serrage (14), et en ce que chaque côté d'une
barrette (36) qui est orienté vers le ressort de serrage (14) forme un segment de
raccord.
3. Borne de raccord selon la revendication 2, caractérisée en ce que chaque patte (22)
a une section en forme de U pour recevoir une barrette (36), la surface de retenue
(52) étant formée par une surface de retenue (52) de la section en forme de U.
4. Borne de raccord selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que chaque barrette
(36) présente une dépression (30) s'étendant en direction longitudinale (12).
5. Borne de raccord selon les revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'un côté transversal
de l'évidement (4) s'étendant sensiblement transversalement à l'axe longitudinal (12)
est réalisé sous la forme d'une arête de cisaillement (3) pour détacher les porte-bornes
(1) lors de leur mise en place dans un évidement (4).
6. Borne de raccord selon les revendications 3 à 5, caractérisée par des logements et
des saillies d'encliquetage s'étendant en direction de l'axe longitudinal (12), qui
sont réalisés alternativement sur le rail de contact (2, 2′) et le porte-borne (1)
et qui s'engagent les uns dans les autres pour fixer le porte-borne (1) sur le rail
de contact (2, 2′).
7. Borne de raccord selon la revendication 6, caractérisée en ce que sur une face antérieure
et/ou postérieure du bras extérieur (25) de chaque patte (22) est réalisé une encoche
(25) pour recevoir chacune une saillie d'encliquetage (20) agencée latéralement à
côté d'une barrette (36).
8. Borne de raccordement selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que
la partie centrale (11) présente une zone de section en U avec deux bras médians (37),
et en ce qu'une face transversale de l'évidement (4) présente deux entailles (8) pour
recevoir chacune un biseau de guidage (26) d'un bras médian (37).
9. Borne de raccord selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'autre face transversale
de l'évidement (4) présente sensiblement vis-à-vis des entailles (8) deux coins de
guidage (23) destiné chacun à venir en appui contre un segment d'un bras médian (37).
10. Procédé de fabrication d'une borne de raccord composée d'un rail de contact (2, 2′),
d'un porte-borne (1) et d'un ressort de serrage (14) selon l'une des revendications
1 à 9, caractérisé en ce que les porte-bornes (1) et le rail de contact sont fabriqués
séparément à partir d'une bande de tôle métallique (16) par matriçage et découpage,
un porte-borne (1) à mettre en place dans un évidement (4) d'un rail de contact (2
2′) étant séparé de la bande de tôle métallique (16) pendant la mise en place.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la séparation est assurée
par action d'un côté transversal de l'évidement réalisé sous la forme d'une arête
de cisaillement (3).
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce qu'un rail de contact (2,
2′) avec porte-borne (1) en place est soumis à un traitement de surface par galvanisation.