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(11) |
EP 0 472 513 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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05.12.2001 Patentblatt 2001/49 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.09.1995 Patentblatt 1995/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.07.1991 |
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Verfahren und Vorrichtung in einem Papiermaschinen-Zylindertrockner
Procedure and device in a cylinder drying section of a paper machine
Procédure et disposition dans une section de séchoir à tambours de machine à papier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE DK FR IT LI NL |
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Priorität: |
21.08.1990 AT 171890
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.02.1992 Patentblatt 1992/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Andritz-Patentverwaltungs-Gesellschaft m.b.H. |
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8045 Graz (AT) |
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Erfinder: |
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- Promitzer, Wolfgang
A-8100 Graz (AT)
- Luttenberger, Alfred
A-8045 Graz (AT)
- Brunnmair, Erwin, Dipl.-Ing.
A-8045 Graz (AT)
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| (74) |
Vertreter: Schweinzer, Friedrich et al |
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Maschinenfabrik Andritz AG
Statteggerstrasse 18 8045 Graz 8045 Graz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 818 600 US-A- 3 668 787 US-A- 4 899 463
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JP-A- 60 194 193 US-A- 4 481 723
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- Dr. Christian Schmidt Haindl Papier GmbH, "Practical Experience with dryer section
auxiliaries, Paper Machine Ventilation Days 1987
- P. Eskelinen, "Valmet blow box technology today", Paper Machine Ventilation Days 1987
- "Sheet instability in the dryer section", Valmet paper machinery
- "Dryer sheet stability for older machines", 1988 Papermakers Conference, pp 291-296
- G.J.Chalners Valmet-Enerdr "Today's dryer section: an overview", Pima/June 1988
- "Alternative dryer section ventilation systems", Valmet Paper News 2/88
- "Dryer sheet stability for older paper machines" TAPPI Journal, August 1988 pp 55-59
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemäß Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Es sind in der Technik Verfahren und Vorrichtungen bekannt, die in Papiermaschinen-Zylindertrocknern
mit Zweisiebführung eingesetzt werden, um die Papierbahn im Bereich der freien Züge
zu stabilisieren.
[0003] Diese Vorrichtungen haben die verschiedensten Formen und Anbringungsorte, insbesondere
in den Zwischenräumen oberhalb der oberen bzw. unterhalb der unteren Siebleitwalzen
zwischen den oberen bzw. unteren Trockenzylindern, wobei im allgemeinen Luft aus dem
vom Trockenzylinder ablaufenden Siebtrum und der Siebleitwalze gebildeten Zwickel
abgesaugt wird.
[0004] Dies kann auch unter Nutzung des sogenannten "Coanda"-Effektes geschehen. In letztgenanntem
Fall wird durch eine Düse Luft ausgeblasen, die durch eine Ejektionswirkung Luft aus
gefährdeten Bereichen absaugt.
[0005] Andererseits sind Verfahren und Vorrichtunge bekannt, die Frischluft in die Taschen
einblasen, wobei jedoch immer wieder die Gefahr von Überdruck in den Taschen und somit
Abrissen der Papierbahn vorhanden ist.
[0006] Die JP-PS 60-194.193 stellt in Fig. 2 einen Blas-Saugkasten dar, der die natürliche,
durch die Drehung der Zylinder erzeugte, Luftströmung unterstützt, wie dies für langsamlaufende
Papiermaschinen-Mehrzylindertrockner üblich ist. Es ist hier zusätzlich noch eine
Dichtung (7) vorgesehen, um auch die gesamte Frischluft in die sogenannte Tasche einzubringen.
[0007] Die US-PS 4,899,463 (Heikkilä) zeigt ebenfalls einen Papiermaschinen-Mehrzylindertrockner
mit Trockenzylindern und zwischenliegenden Umlenkwalzen. Es wird auch hier in den
Zwickel zwischen ablaufendem Trockensieb und Sieblaufwalze Luft eingeblasen. Eine
Absaugung erfolgt nicht, es wird lediglich Luft aus dem von Papierbahn und Trokkensieb
gebildeten Zwickel vor dem Auflaufen auf den nachfolgenden Trockenzylinder durch das
Sieb hindurch gedrückt.
[0008] Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Verfahren und Vorrichtungen
für die Anwendung in schnellaufenden Papiermaschinen auszuschalten und eine gleichzeitige
Stabilisierung der Bahn und Belüften der Tasche zu erreichen. Dies wird bei der eingangs
näher bezeichneten vorrichtung erfindungsgemäß durch die Merkmale des Kennzeichens
von Anspruch 1 erreicht.
[0009] Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
daß der Kasten als einteiliger Blaskasten ausgebildet und, gegebenenfalls über ein
Regelventil, an eine Luftzuführung angeschlossen ist, wobei der Blaskasten mit etwa
senkrecht zur Papierbahn im Bereich der Papierbahn im auf den Trockenzylinder auflaufenden
Teil gerichteten Ausblasöffnungen und im Bereich des Zwickels mit von dieser weg gerichteten,
gegebenenfalls unter Anordnung eines Umlenk-bzw. Leitblechs, im wesentlichen senkrecht
zum Trockensieb im Bereich der Siebleitwalze orientierten Ausblasöffnungen versehen
ist. Eine andere Weiterbildung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten als zweiteiliger
Blas-Saug-Kasten ausgebildet und, gegebenenfalls über Regelventile, an eine Luftzuführung
und eine Luftabführung angeschlossen ist, wobei der Blaskasten mit etwa senkrecht
zur Papierbahn im Bereich der Papierbahn im auf den Trockenzylinder auflaufenden Teil
gerichteten Ausblasöffnungen versehen ist und der Saugkasten im Bereich des Zwickels
mit Einsaugöffnungen versehen ist. Bei dieser Weiterbildung ist eine bessere Regelmöglichkeit
gegeben.
[0010] Weiters kann es zweckmäßig sein, wenn der Blaskasten oder der Blas-Saugkasten im
unteren Bereich seiner Wand, die die etwa senkrecht zur Papierbahn gerichteten Ausblasöffnungen
aufweist, mit einer einspringenden Ausnehmung zur Vergleichmäßigung der Strömung im
Zwischenraum versehen ist. Außerdem kann an jeder Stirnseite des Blaskastens und/oder
des Saugkastens eine Seitenabdeckung verschiebbar angebracht sein. Schließlich können
die Spalte zwischen Blaskasten und Trockenzylinder und bzw. oder zwischen Blas- und
bzw. oder Saugkasten und bzw. oder Siebleitwalze mittels einer mechanischen Dichtung
verschlossen sein.
[0011] Durch die bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehene Beblasung des Trockensiebes
wird eine bessere Anpressung der Papierbahn an den Trockenzylinder sowie eine verstärkte
Trocknung der auf den Trockenzylinder auflaufenden Papierbahn bei gleichzeitiger Absaugung
aus dem Zwickel im Bereich der vom Trockenzylinder ablaufenden Papierbahn erreicht.
Es ist somit einerseits an der auflaufenden Seite des Trockensiebes eine Ausblasung
vorgesehen, um die Papierbahn an den Trockenzylinder anzudrücken sowie den Zwischenraum
zwischen Trockensieb und Papierbahn zu belüften, anderseits eine Ausblasung bzw. Absaugung
vorgesehen, um ein Vakuum im Raum zwischen Trokkenzylinder, Blas- bzw. Saugkasten,
Siebleitwalze und Trockensieb zu erzeugen.
[0012] Im nachfolgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen beispielhaft dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 einen die Erfindung anwendenden Zylindertrockner in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 mit einem erfindungsgemäßen Blaskasten, Fig. 3
eine Anordnung analog zu Fig. 2, jedoch mit einem erfindungsgemäßen kombinierten Blas-Saug-Kasten
und Fig. 4 den Schnitt I-I aus Fig. 3, allerdings mit etwas gegenüber der Rg. 3 geänderter
Gestaltung.
[0013] Nach Fig. 1 besteht der Mehrzylindertrockner, bei welchem die Erfindung angewendet
wird, aus einer Reihe oberer Trockenzylinder 1,1' usw. sowie einer entsprechenden
Reihe unterer Trockenzylinder 2,2' usw., die üblicherweise eine undurchlässige Umfangsfläche
aufweisen und beheizt sind. Der Trockner besteht weiters aus einem bandförmigen oberen
Trockensieb 4, das von den Umfangsflächen der Trockenzylinder 1,1' und von in deren
Zwischenräumen angeordneten Siebleitwalzen 5,5' geführt wird.
[0014] Dementsprechend befindet sich an der Reihe der unteren Trockenzylinder 2,2' ein unteres
Trokkensieb 4', das außer von den Umfangsflächen der unteren Trockenzylinder 2,2'
auch noch von Siebleitwalzen 5' geführt wird. Der Trockner weist hier eine sogenannte
Zweisiebführung auf, bei der die Papierbahn 3 an den oberen und unteren Trockenzylindern
1,1',2,2' anliegt, wobei sie sich unter dem entsprechenden Trockensieb 4,4' befindet.
Die Papierbahn 3 verläuft zwischen den Trockenzylinderreihen ungestützt, was auch
freier Zug genannt wird. In diesem Bereich findet in bedeutendem Maße Verdampfung
von Wasser aus der Papierbahn 3 statt.
[0015] Gemäß den Figuren 1 bis 4 sind in den Räumen zwischen den oberen Trockenzylindern
1,1' und den unteren Trockenzylindern 2,2', insbesondere im Bereich über bzw. unterhalb
der Siebleitwalzen 5,5', Blaskästen 6 (Fig. 2) bzw. Blas-Saug-Kästen 6,18 (Fig. 1,3)
angeordnet, die sich in Querrichtung über die gesamte Breite der Papierbahn 3 sowie
der Trockensiebe 4,4' erstrecken.
[0016] In Fig. 2 ist eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt.
Der Blaskasten 6 ist hier einteilig ausgebildet, d.h. er besteht hier aus einer einzigen
Kammer. Er weist eine mechanische Dichtung 7 am Einlauf in den Zwischenraum auf, welche
am benachbarten Trokkenzylinder 1 aufliegt. Am unteren Ende des Blaskastens 6, d.h.
in der Nähe der Siebleitwalze 5 bzw. des Zwickels, erfolgt eine Ausblasung 8, um ein
Vakuum im Raum zwischen Trockenzylinder 1, Blaskasten 6, Siebleitwalze 5 und Trockensieb
4 mit auf diesem aufliegender Papierbahn 3 zu induzieren. Diese Ausblasung 8 erfolgt
durch eine oder mehrere von einem Umlenk- bzw. Leitblech 8' begrenzte, aus einem Schlitz
oder einer Reihe von Einzelöffnungen gebildete(n) Ausblasöffnung(en) 8" in einer Richtung,
die im wesentlichen senkrecht zum Trockensieb 4 im Bereich zwischen oberer Siebleitwalze
5 und oberem Trockenzylinder 1' orientiert ist.
[0017] Um ein Ausströmen bzw. Einsaugen von Luft nach bzw. von außerhalb auszuschließen,
sind an den Stirnseiten des Kastens 6 verschiebbare Seitenabdeckungen 9 im Bereich
der Ausblasöffnung- (en) 8" angebracht.
[0018] Um einen Raum zum Vergleichmäßigen der Strömungen im Zwischenraum zu schaffen, weist
der Kasten 6 eine Ausnehmung 10 auf.
[0019] An der auflaufenden Seite des Trockensiebes 4 erfolgt eine Ausblasung 11 aus dem
Blaskasten 6, u.zw. etwa senkrecht zur Papierbahn 3 im Bereich ihres auf den oberen
Trockenzylinder 1' auflaufenden Teils, um die Papierbahn 3 an den Trockenzylinder
1' anzudrücken, sowie die Tasche zwischen Trockensieb 4 und Papierbahn 3 zu belüften.
Zu diesem Zweck sind die Öffnungen 11' (Fig. 4) im Blaskasten 6 angeordnet.
[0020] Um die ungestützte Papierbahnlänge zwischen den Trockenzylindern 1,1',2,2' möglichst
kurz zu halten, wird vorteilhafterweise die Siebleitwalze 5,5' in Richtung des zulaufenden
Teils des Trockensiebes 4,4' bzw. der Papierbahn 3 versetzt angeordnet.
[0021] Die Drehrichtungen der Trockenzylinder 1,1' bzw. der Siebleitwalze 5 sind mit 14,14'
bzw. 14" bezeichnet; die Laufrichtung der Papierbahn 3 ist vom Trockenzylinder 1 ablaufend
mit 15 und auf den Trockenzylinder 1' auflaufend mit 16 bezeichnet. Die Laufrichtung
des oberen Trockensiebes 4 ist in den Fig. 2 und 3 mit 16' bezeichnet.
[0022] Die Frischluft für den Blaskasten 6 wird über die Luftzuführung 13 eingeblasen und
kann über ein Regelventil 12 geregelt werden und ist hier nur schematisch dargestellt.
[0023] Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die
in ihren Grundzügen der ersten Ausführungsform in Fig. 2 entspricht, jedoch als kombinierter
Blas-Saug-Kasten 6,18 aufgebaut ist. Es sind hier wiederum die oberen Trockenzylinder
mit 1,1' bzw. der angedeutete untere Trockenzylinder mit 2 bezeichnet Der obere Teil
des Kastens 6,18 dient hier als Blaskasten 6, wie auch schon in Fig. 2 dargestellt,
der Unterteil ist als Saugkasten 18 ausgeführt. Hiebei wird Luft aus dem Zwickel zwischen
Trockensieb 4 und Siebleitwalze 5 in Richtung 19 über die in Fig. 4 dargestellten
Einsaugöffnungen 19' in den Saugkasten 18 eingesaugt und über ein Regelventil 20 mittels
der Luftabführung 21 (schematisch dargestellt) abgeführt. Um ein Eindringen von Falschluft
in diesen Bereich zu verhindern, ist hier wiederum eine Seitenabdeckung 9 auf den
beiden Stirnseiten des Kastens 6,18 vorgesehen, wobei hier zusätzlich eine an der
Siebleitwalze 5 streifende Dichtung 17 vorgesehen ist, die am unteren Teil des Saugkastens
18 befestigt ist. Der Blaskasten 6 ist mit einer mechanischen Dichtung 7 am Einlauf
in den Zwischenraum versehen.
[0024] Auch hier ist zur Vergleichmäßigung der Strömung im Zwischenraum eine Ausnehmung
10 zwischen Blaskasten 6 und Saugkasten 18 vorgesehen. Es versteht sich, daß die beiden
Kästen 6 und 18 auch zu einem durch eine Zwischenwand getrennten kombinierten Blas-Saug-Kasten
zusammengefaßt werden können.
[0025] Fig. 4 zeigt den Schnitt I-I aus Fig. 3, in dem die Querausdehnung des Kastens 6,18
dargestellt ist. Es sind hier wieder schematisch die Luftzuführung 13 mit Regelventil
12 sowie die Luftabführung 21 mit Regelventil 20 dargestellt. An den Seiten sind die
verschiebbaren Seitenabdeckungen 9 sowie an der Oberseite die Dichtung 7 und an der
Unterseite die Dichtung 17 zu erkennen. Weiters sind hier die entsprechenden Ausblasöffnungen
11' für die Ausblasung 11 gegen das Trockensieb 4 im Bereich des zweiten oberen Trockenzylinders
1' sowie die Einsaugöffnungen 19' für die Einsaugung 19 im Bereich der Siebleitwalze
5 dargestellt. Es handelt sich auch hier um eine schematische Darstellung der Einsaugöffnungen
11',19', die entsprechend den Bedingungen natürlich auch in anderer Form, z.B. als
Schlitze bzw. entsprechend der auszublasenden bzw. der einzusaugenden Luftmengen vorgesehenen
offenen Fläche gestaltet werden können.
1. Vorrichtung für einen schnellaufenden Papiermaschinen-Mehrzylindertrockner, in dem
Zweisiebführung angewendet wird, welche Vorrichtung in den Zwischenräumen nebeneinanderliegender
Trockenzylinder (1,1', 2,2') oberhalb und bzw. oder unterhalb der Siebleitwalzen (5,5')
angeordnet ist, welche Zwischenräume von den über die nebeneinanderliegenden Trockenzylinder
(1,1' bzw. 2,2') laufenden Trockensieben (4,4') und dem nicht umschlungenen Teil der
diese führenden Leitwalzen (5,5') begrenzt sind, wobei an der Auflaufreite die Bahn
(3) und das Trockensieb (4, 4') mit dem Trockenzylinder (1', 2') zusammentreffen und
die Vorrichtung aus einem Kasten (6) besteht, der sich über die ganze Breite des Trockensiebes
(4,4') erstreckt, wobei gleichzeitig eine Absaugung von Luft aus dem Bereich zwischen
von dem Trockenzylinder (1,2) ablaufendem Trockensieb (4,4') und Siebleitwalze (5,5')
erfolgt, und die Siebleitwalze (5,5') in Richtung des zur Siebleitwalze (5,5') zulaufenden
Teils des Trockensiebes (4,4') bzw. der Papierbahn (3) versetzt angeordnet ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten (6) auf seiner dem auf dem Trockenzylinder (1', 2') auflaufenden Trockensieb
(4, 4') zugewandten Seite eine Mehrzahl von Öffnungen (11') aufweist, die senkrecht
gegen das Trockensieb (4, 4') gerichtet und über die gesamte Seite bis in den Bereich,
in dem die Bahn (3) und das Trockensieb (4, 4') mit dem Trockenzylinder (1', 2') zusammentreffen,
verteilt sind (Fig. 4).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spalte zwischen Blaskasten (6) und Trockenzylinder (1,2) mittels einer mechanischen
Dichtung (7) verschlossen sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten als einteiliger Blaskasten (6) ausgebildet und, gegebenenfalls über ein
Regelventil (12), an eine Luftzuführung (13) angeschlossen ist, wobei der Blaskasten
(6) im Bereich zwischen von dem Trockenzylinder (1,2) ablaufenden Trockensieb (4,4')
und Siebleitwalze (5,5') mit von diesem weg gerichteten, gegebenenfalls unter Anordnung
eines Umlenk- bzw. Leitblechs (8'), im wesentlichen senkrecht zum Trockensieb (4,4')
im Bereich der Siebleitwalze (5,5') orientierten Ausblasöffnungen (8") versehen ist
(Fig. 2).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten als zweiteiliger Blas-(6)-Saugkasten (18) ausgebildet und, gegebenenfalls
über Regelventile (12,20), an eine Luftzuführung (13) und eine Luftabführung (21)
angeschlossen ist, wobei der Saugkasten (18) im Bereich zwischen von dem Trockenzylinder
(1,2) ablaufenden Trockensieb (4,4') und Siebleitwalze (5,5') mit Einsaugöffnungen
(19') versehen ist (Fig. 3).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Blaskasten (6) oder der Blas-(6)-Saugkasten (18) im unteren Bereich seiner Wand,
die die etwa senkrecht zur Papierbahn (3) gerichteten Ausblasöffnungen (11') aufweist,
mit einer einspringenden Ausnehmung (10) zur Vergleichmäßigung der Strömung im Zwischenraum
versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Stirnseite des Blaskastens (6) und/oder des Saugkastens (18) eine Seitenabdeckung
(9) verschiebbar angebracht ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spalte zwischen Blas- (6) und bzw. oder Saugkasten (18) und Siebleitwalzen (5,5')
mittels einer mechanischen Dichtung (17) verschlossen sind.
1. Device for a fast-running paper machine multiple cylinder dryer, where two fabrics
are used, which device is arranged in the spaces between the drying cylinders (1,
2', 2, 2') mounted adjacent to each other above and/or below the wire guide rolls
(5, 5'), and which spaces are limited by the dryer fabrics (4, 4') running over the
drying cylinders (1,1' and 2, 2') mounted adjacent to each other and the part of the
guide rolls guiding these fabrics which is unwrapped, where the web (3) and the dryer
fabric (4, 4') converge with the drying cylinder (1', 2') on the inlet side and the
device consists of a box (6) extending over the entire width of the dryer fabric (4,
4'), where at the same time sucking of the air takes place from the area between the
dryer fabric (4, 4') running off from the drying cylinder (1, 2) and the wire guide
roll (5, 5'), and the wire guide roll (5, 5') is mounted at a position offset in the
direction of the part of the dryer fabric (4, 4') and the paper web (3) running toward
the wire guide roll (5, 5'), characterized by the box (6) having a number of openings (11') on its side facing the dryer fabric
(4, 4') running onto the drying cylinder (1', 2'), which openings are directed at
right angle to the dryer fabric (4, 4') and are distributed over the entire side up
to the area where the web (3) and the dryer fabric (4, 4') converge with the drying
cylinder (1', 2') (Fig. 4).
2. Device according to claim 1, characterized by the gaps between the blow box (6) and the drying cylinder (1, 2) being closed by
a mechanical seal (7).
3. Device according to any one of claims 1 or 2, characterized by the box taking the form of a one-piece blow box (6) and being connected to an air
supply (13) possibly via a control valve (12), with the blow box (6) being equipped
with blow-out openings (8") in the area between the dryer fabric (4, 4') running off
from the drying cylinder (1, 2) and the wire guide roll (5, 5'), where these openings
are directed away from the dryer fabric (4, 4'), possibly with arrangement of a deflection
or guide plate (8'), oriented essentially at right angle to the dryer fabric (4, 4')
in the area of the wire guide roll (5, 5') (Fig. 2).
4. Device according to any one of claims 1 or 2, characterized by the box taking the form of a two-piece blow (6)/suction box (18) and being connected
to an air supply (13) and an air exhaust (21) possibly via control valves (12, 20),
with suction openings (19') being provided on the suction box (18) in the area between
the dryer fabric (4, 4') running off from the drying cylinder (1, 2) and the wire
guide roll (5, 5') (Fig. 3).
5. Device according to any one of claims 1 to 4, characterized by the blow box (6) or the blow (6)/suction box (18) having the blow-out openings (11')
directed approximately at right angle to the paper web (3) arranged in the lower part
of its wall, with a re-entering recess (10) to make the flow in the intermediate space
more uniform.
6. Device according to any one of claims 1 to 5, characterized by each front side of the blow box (6) and/or suction box (18) being provided with a
slideable side cover (9).
7. Device according to any one of claims 1 to 6, characterized by the gaps between the blow (6) and/or suction box (18) and the wire guide rolls (5,
5') being closed by a mechanical seal (17).
1. Dispositif pour un sécheur à cylindres multiples à grande vitesse pour machines à
papier, où deux tamis sont utilisés, ce dispositif étant monté dans les espaces entre
les cylindres sécheurs montés côté à côté (1, 1', 2, 2') au-dessus et/ou au-dessous
des rouleaux guide de tamis (5, 5'), ces espaces étant limités par les tamis (4, 4')
courant sur les cylindres sécheurs (1, 1' et 2, 2') montés l'un à côté de l'autre,
et la partie des rouleaux guides (5, 5') conduisant ces tamis mais qui n'est pas couverte,
la nappe (3) convergeant avec le tamis sécheur (4, 4') et le cylindre sécheur (1',
2') sur le côté entrant, le dispositif consistant en une boîte (6) s'étendant sur
toute la largeur du tamis sécheur (4, 4'), une aspiration d'air ayant lieu en même
temps à partir de la zone entre le tamis sécheur (4, 4') découlant du cylindre sécheur
(1, 2) et le rouleau guide de tamis (5, 5'), ce rouleau de guide de tamis (5, 5')
étant monté dans une position décalée dans la direction de la partie du tamis (4,
4') et la nappe de papier (3) courant vers le rouleau guide de tamis (5, 5'), caractérisé en ce que la boîte (6) a une série d'ouvertures sur son côté face au tamis sécheur (4, 4')
courant sur le cylindre sécheur (1', 2'), ces ouvertures étant orientées à angle droit
au tamis sécheur (4, 4') et étant réparties sur le côté entier jusqu'à la zone où
la nappe (3) et le tamis sécheur (4, 4') convergent avec le cylindre sécheur (1',
2') (Fig. 4).
2. Dispositif selon revendication 1, caractérisé en ce que les fentes entre la boîte de soufflage (6) et le cylindre sécheur (1, 2) sont fermées
par une garniture d'étanchéité mécanique (7).
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la boîte prend la forme d'une boîte de soufflage indivisée (6) et est connectée à
une amenée d'air (13) éventuellement via une soupape de réglage (12), la boîte de
soufflage (6) étant équipée d'ouvertures de soufflage (8") dans la zone entre le tamis
sécheur (4, 4') découlant du cylindre sécheur (1, 2) et le rouleau guide de tamis
(5, 5'), ces ouvertures de soufflage étant orientées à l'écart du tamis sécheur (4,
4'), éventuellement avec montage d'une plaque de déflexion ou de guide (8') orientée,
dans l'essentiel, à angle droit au tamis sécheur (4, 4') dans la zone du rouleau de
guide de tamis (5, 5') (Fig. 2).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la boîte prend la forme d'une boîte de soufflage (6)/d'aspiration (18) divisée en
deux et est connectée à une amenée d'air (13) et une évacuation d'air (21) éventuellement
via des soupapes de réglage (12, 20), la boîte d'aspiration (18) étant pourvue d'ouvertures
d'aspiration (19') dans la zone entre le tamis sécheur (4, 4') découlant du cylindre
sécheur (1, 2) et le rouleau guide de tamis (5, 5') (Fig. 3).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la boîte de soufflage (6) ou boîte de soufflage (6)/boîte d'aspiration (18) a des
ouvertures de soufflage (11') dans la partie inférieure de sa paroi, orientées à angle
à peu près droit par rapport à la nappe (3), avec un creux en retrait (10) afin de
faire le flux dans l'espace intermédiaire plus uniforme.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que chaque face avant de la boîte de soufflage (6) et/ou boîte d'aspiration (18) est
pourvue d'un couvercle latéral (9) décalable.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les fentes entre la boîte de soufflage (6) et/ou la boîte d'aspiration (18) et les
rouleaux guides de tamis (5, 5') sont fermées par une garniture d'étanchéité mécanique
(17).