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(11) |
EP 0 472 904 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.11.1994 Patentblatt 1994/48 |
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Anmeldetag: 24.07.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D03C 3/40 |
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Verfahren zur Herstellung eines Webharnisches
Harness assembling method
Méthode de montage d'un harnais
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL |
| (30) |
Priorität: |
24.08.1990 DE 4026815 05.10.1990 DE 4031515
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.03.1992 Patentblatt 1992/10 |
| (73) |
Patentinhaber: SCHROERS JACQUARD-PAPIERINDUSTRIE GmbH & CO |
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D-47798 Krefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Piegeler, Gerd
W-5657 Haan 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bonsmann, Manfred, Dipl.-Ing. et al |
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Kaldenkirchener Strasse 35a 41063 Mönchengladbach 41063 Mönchengladbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 292 632 DE-C- 415 079 FR-A- 2 202 175
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BE-A- 834 747 FR-A- 2 069 645 GB-A- 2 005 314
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Webharnisches.
[0002] Es ist bekannt, einen Webharnisch in Teilabschnitten herzustellen, und zwar zum einen
von der Jacquardmaschine aus, beginnend mit der Verbindung Karabinerhaken-Harnischschnur,
dann Einzug in das Lochbrett, schließlich Einzug durch das Chorbrett, und zum anderen
beginnend von den Rahmenhaken aus wobei dieses untere Teilstück dann noch das Gegenzugelement
und die Sitze aufweist.
[0003] Die Verbindung der Harnischschnur (von oben nach unten gearbeitet) mit der Sitze
(von unten nach oben gearbeitet) erfolgt dann nach unterschiedlichen Methoden, wobei
es wichtig ist, die Maillons exakt auf eine definierte Höhe zu bringen (= Egalisieren).
[0004] Es ist weiterhin bekannt, das obere Harnischelement und das untere Harnischelement
teilweise vorzufertigen. Die Harnischelemente werden - wie beschrieben - aufeinander
"zugearbeitet" um dann an der Verbindungsstelle "Harnischschnur und Litze" verbunden
zu werden. Die Verbindung kann durch Knoten erfolgen. Aus dem Dokument GB-A-2 005
314 ist es bekannt, die Verbindung anstelle von Knoten durch Einziehen der Harnischkordel
durch die obere Litzenöse und ein anschließendes Umschließen dieser Verbindungsstelle
mittels eines Schrumpfschlauches vorzunehmen. Das bekannte Verfahren hat den Nachteil,
daß nur eine teilweise Vorfertigung des Webharnisches erfolgt und daß die Verbindung
zwischen Harnischschnur und Litze gleichzeitig mit dem Egalisieren der Fadenaugen
auf eine bestimmte Höhe erfolgt, nämlich während der Herstellung der Verbindung zwischen
Harnischkordel und Litze.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, das Harnischelement komplett vorzufertigen
und das Egalisieren zu vereinfachen.
[0006] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß ein Teilabschnitt des Webharnischs vorgefertigt
wird, indem einzelne Elemente, ausgehend vom Rahmenhaken über das Gegenzugelement,
über die Litze bis zur Harnischschnur bzw. zum Verbindungselement zur Verbindung mit
einem Karabinerhaken einer Jacquardmaschine aneinandergereiht werden, und daß der
Teilabschnitt dann mit dem Karabinerhaken der Jacquardmaschine in Verbindung gebracht
wird.
[0007] Der Harnisch wird also von "unten nach oben" gearbeitet, wobei der Rahmenhaken eingehängt
ist. Die Maillons der Litzen werden auf einer definierten Höhe fixiert, was beispielsweise
durch Aufstecken auf Dorne erfolgen kann. Das Egalisieren erfolgt komplett für die
zugehörige Platine bzw. den Karabinerhaken. Die Harnischschnur wird "von unten nach
oben" durch das Chorbrett gezogen. Im Anschluß daran wird die Harnischschnur "von
unten nach oben" durch das Lochbrett oder den Führungsrahmen gezogen. Anschließend
erfolgt dann eine Verbindung in der gewünschten Spannung mit dem Karabinerhaken der
Jacquardmaschine.
[0008] Weitere Merkmale und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist vorteilhaft, daß die einzelnen Harnischelemente
insgesamt vorgefertigt werden, und daß ein Arbeiten von einer Seite zur anderen (also
"von unten nach oben") erfolgen kann, daß das Egalisieren vollständig für die jeweilige
Platine bzw. den jeweiligen Karabinerhaken vorgenommen wird, und daß jede Harnischschnur
auf die gewünschte gleiche Spannung gebracht wird. Die zugehörigen Maillons je Platine
- wenn erforderlich aber auch alle Maillons - bleiben bis zur Beendigung des Egalisierens
fixiert.
[0010] Es besteht aber auch beispielsweise die Möglichkeit, nach dem Einziehen der gesamten
Harnischelemente und deren provisorischer Befestigung oberhalb des Lochbrettes, die
gesamten Maillons auf eine Draht- oder Kunststoffkette aufzuziehen. Diese Kette wird
nicht für den Webvorgang gebraucht, sondern dient lediglich dem Egalisierungsvorgang.
Diese "Egalisierkette" muß zu diesem Zweck so stabil sein, daß sie in der gewünschten
Maillonhöhe straff gespannt werden kann. Eine weitere Variante besteht darin, bei
der Herstellung des Harnischs die Loch- und Chorbretter in bestimmte Montagepositionen
zu bringen.
[0011] Weitere Einzelheiten und Merkmale werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die in
den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische schematische Darstellung von Teilen eines Webharnisches;
- Fig. 2
- eine schematische Vorderansicht eines Webharnisches gemäß Fig. 1 mit einer Darstellung
der Endpositionen der jeweiligen Elemente im Verhältnis zu den Montagepositionen;
- Fig. 3
- eine Darstellung entsprechend Fig. 2 mit den Endpositionen der jeweiligen Elemente
im Verhältnis zu den Montagepositionen bei Einsatz eines zweiteiligen Lochbrettes,
wobei das Chorbrett als Egalisierhilfe und als Anschlag im Bereich der Verbindung
Harnischschnüre-Litze dient, und der obere Teil des Lochbrettes als Anschlag bzw.
als Auflage bei der bündelweisen Zusammenfassung bzw. Befestigung der jeweiligen Harnischschnüre
je Platine bzw. Karabinerhaken dient;
- Fig. 4
- die Endpositionen der jeweiligen Elemente im Verhältnis zu den Montagepositionen bei
Einsatz eines einteiligen Lochbrettes, wobei das Chorbrett als Egalisierhilfe und
als Anschlag im Bereich der Verbindung Harnischschnüre-Litze dient.
[0012] In Fig. 1 ist ein Befestigungsrahmen mit 1 bezeichnet. Von der Vielzahl der Rahmenhaken
ist lediglich ein einziger Rahmenhaken dargestellt, der die Bezugsziffer 2 trägt.
Mit 3 ist ein Verbindungselement bezeichnet, welches zur Verbindung des Rahmenhakens
2 mit einem Gegenzugelement 4 dient. Das Gegenzugelement 4 ist an seinem oberen Ende
über ein Verbindungselement 5 mit einer mit 6 bezeichneten Litze verbunden. Die Litze
weist ein Maillon 7 auf. Die Litze 6 ist an ihrem oberen Ende über ein Verbindungselement
8 mit einer Harnischschnur 10 verbunden, welche in bekannter Weise durch ein Loch
eines mit 9 bezeichneten Chorbrettes geführt ist. Das Chorbrett 9 weist eine Vielzahl
von Löchern auf, und es ist natürlich in bekannter Weise eine Vielzahl von Harnischschnüren
10 vorgesehen. Die Harnischschnüre 10 sind jeweils durch ein Loch eines mit 11 bezeichneten
Lochbrettes geführt und an ihrem oberen Ende über ein beispielsweise als Öse ausgebildetes
Verbindungselement 12 mit einem Karabinerhaken 13 einer oberhalb angeordneten Jacquardmaschine
verbunden.
[0013] Erfindungsgemäß werden die einzelnen Harnischelemente vorgefertigt, und zwar ausgehend
von dem Rahmenhaken 2 über das Gegenzugelement 4, die Litze 6 bis zur Harnischschnur
10 bzw. bis zum Verbindungselement 12. Der Egalisierungsvorgang wird komplett für
die jeweilige Platine (bzw. den Karabinerhaken) vorgenommen, und es wird jede Harnischschnur
10 auf die gewünschte gleiche Spannung gebracht.
[0014] Gemäß einer Variante der Erfindung können das Lochbrett 11 und das Chorbrett 9 bei
der Herstellung des Webharnisches in bestimmte Montagepositionen gebracht werden (Fig.
2 bis Fig. 4). Wie aus Fig. 2 ersichtlich, besteht beispielsweise die Möglichkeit,
das Lochbrett 11 und das (in diesem Fall einteilig ausgebildete) Chorbrett 9 um ein
gleiches Maß in Richtung Karabinerhaken der Jacquardmaschine zu verstellen. In diesem
Fall kann das Lochbrett 11 als Hilfe bzw. Anschlag für die Bündelung bzw. Befestigung
der jeweiligen Harnischschnüre 10 je Platine bzw. Karabinerhaken dienen. Für die Positionsveränderung
des Chorbrettes 9 und des Lochbrettes 11 ist dabei jeweils das entsprechende und zweckdienliche
Maß zu wählen.
[0015] Gemäß Fig. 3 ist das hier mit 11' bezeichnete Lochbrett zweiteilig ausgebildet und
weist einen oberen Teil 11a' und einen unteren Teil 11b' auf. Für die Harnischfertigung
können das obere Teil 11a' und das untere Teil 11b' in die jeweils gestrichelt dargestellte
Position nach oben bzw. nach unten in Richtung der Karabinerhaken bzw. der Gegenzugelemente
verstellt werden. Auch das Chorbrett 9 kann um das gleiche Maß wie das untere Teil
11b des Lochbrettes nach unten in Richtung Gegenzugelemente verstellt werden, wie
gestrichelt dargestellt. In diesem Falle kann das Chorbrett bei dem Egalisieren als
Anschlag dienen. Die Verbindungselemente 8 (Verbindung Harnischschnur 10 und Litze
6) werden dann so ausgebildet, daß sie als Anschlag an der Unterseite des sich in
Montageposition (gestrichelt dargestellt) befindlichen Chorbrettes dienen. Dabei ist
es erforderlich, daß die gleichzeitig als Anschlag dienenden Verbindungselemente 8
dann bei allen Litzen 6 jeweils gleiche Abstände zu den Maillons 7 haben. Wenn dies
so ist, kann das Fixieren der Maillons auf Dornen od. dgl. entfallen. Auch hier ist
natürlich das entsprechende und zweckdienliche Maß für die Positionsverstellung von
Chorbrett 9 und Lochbrett 11b' zu wählen. Bei dieser Vorgehensweise wird das obere
Teil 11a' des Lochbrettes 11' um das erforderliche Maß zur Erstellung der bündelweisen
Zusammenfassung bzw. Befestigung der jeweiligen Harnischschnüre 10 je Platine bzw.
Karabinerhaken 13 in Richtung auf den Karabinerhaken verstellt. Zu diesem Zweck ist
das Maß der Positionsveränderung für das obere Teil 11a' des Lochbrettes in die Montageposition
festzulegen.
[0016] In Fig. 4 ist eine weitere Variante des Verfahrens schematisch dargestellt. Hierbei
ist vorgesehen, daß für die Harnischfertigung das in diesem Fall einteilig ausgebildete
Lochbrett 11 und das Chorbrett 9 um ein gleiches Maß in Richtung Maillon 7 bzw. Gegenzug
verstellt werden, wie durch die Pfeile angedeutet. Auch in diesem Falle kann das Chorbrett
9 als Anschlag bei dem Egalisieren dienen. Die Befestigung der Harnischschnüre oberhalb
des Lochbrettes 11 erfolgt dann in einem entsprechenden Abstand über demselben. Bei
der Positionsveränderung muß aber der Abstand zwischen Oberseite des Chorbrettes 9
und der Unterseite des Lochbrettes 11 (einteilig) bzw. der Unterseite eines zweiteilig
ausgebildeten Lochbrettes 11' immer so eingehalten werden, wie er später beim Einbau
in der Webmaschine vorgesehen ist, da andernfalls die Winkel verändert und der exakte
Egalisiervorgang unmöglich gemacht würden. Die Montageposition von Lochbrett 11 bzw.
11' und/oder Chorbrett 9 kann - je nach Egalisierebene - in einer waagerechten oder
auch in einer schrägen Anordnung erforderlich sein; die Anordnung erfolgt bei einer
schrägen Anordnung nach hinten in einer fallenden oder aufsteigenden Linie.
[0017] Vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist u.a. die erweiterte Vorfertigung,
eine exaktere und einfachere Egalisierung und der Umstand, daß von einer Seite zur
anderen Seite "durchgearbeitet" werden kann. Weitere Vorteile liegen in der Positionsveränderung
von Chorbrett und Lochbrett (einoder zweiteilig) in Bezug auf die Endposition in der
Webmaschine.
[0018] Die Montagepositionen bringen eine Reihe von Erleichterungen bei der Herstellung
des Webharnisches mit sich. Hier ist vor allem der Egalisiervorgang zu nennen, bei
welchem ggf. mit Hilfe der Verbindungselemente 8 als Anschlag an der Unterseite des
Chorbrettes 9 gearbeitet werden kann.
[0019] Ferner bietet die Montageposition des Lochbrettes 11 bzw. 11' große Vorteile, da
das Lochbrett als Hilfe bzw. als Anschlag bei der Zusammenfassung und Befestigung
der Harnischschnüre je Karabinerhaken dienen kann. Die Vorrichtung zur Harnischerstellung
kann während der Fertigung in beliebige Positionen - je nach Erfordernis - gebracht
werden (Drehen der Vorrichtung bis 180°).
1. Verfahren zur Herstellung eines Webharnisches, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teilabschnitt
des Webharnischs vorgefertigt wird, indem einzelne Elemente, ausgehend vom Rahmenhaken
(2), über das Gegenzugelement (4), über die Litze (6) bis zur Harnischschnur (10)
bzw. zum Verbindungselement (12) zur Verbindung mit einem Karabinerhaken (13) einer
Jacquardmaschine aneinandergereiht werden, und daß der Teilabschnitt dann mit dem
Karabinerhaken der Jacquardmaschine in Verbindung gebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maillons (7) der Litzen
(6) auf einer definierten Höhe (z.B. durch Aufstecken auf Dorne) fixiert werden, und
das Egalisieren komplett für die zugehörige Platine bzw. den Karabinerhaken (13) vorgenommen
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Maillons (7) nach dem Egalisieren
je Platine bzw. Karabinerhaken (13) aus ihrer Fixierung einzeln gelöst werden oder
als Gesamtheit bis zur Fertigstellung aller Harnischschnüre (10) fixiert bleiben.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die letzte Verbindung zwischen
Harnischschnur (10) und Karabinerhaken (13) direkt oder mittels eines Verbindungsteils
(12) erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Harnischerstellung
in die erforderliche Position gebracht wird (Drehen der Vorrichtung bis 180°).
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Chorbrett (9) und das einteilig
ausgebildete Lochbrett (11) zur Herstellung des Harnisches um ein gleiches Maß in
Richtung Karabinerhaken (12) verstellt und in Montageposition gebracht werden (Fig.
2).
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Chorbrett (9) und das einteilig
ausgebildete Lochbrett (11) zur Herstellung des Harnisches um ein gleiches Maß in
Richtung Maillon (7) in Montageposition gebracht werden (Fig. 4).
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Chorbrett (9) und der untere
Teil (11b') des zweiteilig ausgebildeten Lochbrettes (11') um ein gleiches Maß in
Richtung Maillon (7) zur Herstellung des Harnisches in Montageposition gebracht werden
(Fig. 3).
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil (11a') des zweiteilig
ausgebildeten Lochbrettes (11') um ein erforderliches Maß in Richtung Karabinerhaken
(12) bzw. Jacquardmaschine zur Herstellung des Harnisches in Montageposition gebracht
wird (Fig. 3).
10. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Maillons (7) zum Egalisieren
auf eine Draht- oder Kunststoffkette aufgezogen werden.
11. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Egalisieren durch Anschlag
der Verbindungsstelle zwischen Harnischschnur (10) und Litze (6) an der Unterseite
des Chorbretts (9) in der entsprechenden Montageposition durchgeführt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Egalisieren mittels eines
gesonderten, am Harnischelement angebrachten Anschlages durch Anschlag an der Unterseite
des Chorbrettes (9) in Montageposition oder auch in endgültiger Position des Chorbrettes
(9) erfolgt.
13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das einteilig ausgebildete
Lochbrett (11) oder zweiteilig ausgebildete Lochbrett (11') in der entsprechenden
Montageposition als Hilfe bzw. Anschlag bei der Zusammenfassung, Spannung und Befestigung
der Harnischschnüre (10) dient.
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Harnischschnüre (10) an
ihrer Verbindungsstelle mit dem Karabinerhaken (12) als einzelne Schnurenden zusammengefaßt
werden.
15. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines zweiteiligen,
aus zwei übereinander positionierten Platten (11a', 11b') bestehenden Lochbrettes
(11').
16. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines zweiteiligen,
aus zwei übereinander positionierten Platten bestehenden Chorbrettes.
1. A process of making a loom harness characterized in that prefabrication of a part
assembly is effected by joining single components starting from a frame hook (2) by
way of a counterpull element (4) and a heald (6) to a harness cord (10) resp. a connecting
element (12) for connection to a carabiner hook (13) of a Jacquard assembly and then
to connect this part assembly to 8 carabiner hook of a Jacquard assembly
2. A process as set forth in claim 1 characterized in that the eyes (7) of the healds
(6) are fixed at a defined height (e.g. by drawing them on pins) and equalisation
of the associated hook of the Jacquard assembly resp. the carabiner hook (13) is completely
effected.
3. A process as set forth in claim 2 characterized in that the eyes (7) alter equalisation
of each hook of the Jacquard machine resp. of the carabiner hook (13) are individually
released from fixing or stay entirely fixed up to the completion of all harness cords
(10).
4. A process as set forth in claim 1 characterized in that the last connection of harness
cord (10) and carabiner hook (13) is effected directly or by means of a connection
part (12).
5. A process as set forth in claim 1 characterized in that the device for making a harness
is set into the required position (by turning the device through 180°).
6. A process as set forth in claim 1 characterized in that the comber board (9) and the
one-piece apertured board (11) are moved by the same dimension toward the carabiner
hook (12) into a assembly position (fig. 2) for making a loom harness.
7. A process as set forth in claim 1 characterized in that the comber board (9) and the
one-piece apertured board (11) are moved by the same dimension toward the eye (7)
into a assembly position (fig. 4) for making a loom harness.
8. A process as set forth in claim 1 characterized in that the comber board (9) and the
lower piece (11b') of the two-piece apertured board (11') are moved by the same dimension
toward the eye (7) into an assembly position (fig. 3) for making a loom harness.
9. A process as set forth in claim 1 characterized in that the upper piece (11a') of
the two-piece apertured board (11') is moved by a required dimension toward the carabiner
hook (12) resp. the Jacquard assembly into an assembly position (fig. 3) for making
a loom harness.
10. A process as set forth in claim 2 characterized in that the eyes (7) are drawn up
on a wire- or plastic chain for the purpose of equalisation.
11. A process as set forth in claim 2 characterized in that equalisation is effected by
use of the connecting part of harness cord (10) and heald (6) as a stop bearing against
the underside of the comber board (9) in a suitable assembly position.
12. A process as set forth in claim 2 characterized in that equalisation is effected by
means of a separate stop mounted to the harness element bearing against the underside
of the comber board (9) in assembly position or in final position.
13. A process as set forth in claim 1 characterized in that the one-piece comber board
(11) or the two-piece comber board (11') in a suitable assembly position is used as
a support or stop for gathering, stretching and fixing of the harness cords (10).
14. A process as set forth in claim 1 characterized in that the harness cords (10) at
their point of connection to the carabiner hook (12) are gathered as individual cord
ends.
15. A process as set forth in clam 1 characterized by using a two-piece apertured board
(11') comprising two plates (11a', 11b') positioned one above the other.
16. A process as set forth in claim 1 characterized by using two-piece comber board comprising
two plates positioned one above the other.
1. Procédé de fabrication d'un harnais, caractérisé en ce qu'une section partielle du
harnais est préfabriquée, des éléments individuels étant alignés les uns par rapport
aux autres, en partant du crochet de châssis (2), par le contre-élément à traction
(4), par l'intermédiaire de la lisse (6) jusqu'à la corde (10), ou jusqu'à l'élément
de liaison (12), pour assurer la liaison avec un mousqueton (13) d'une machine Jacquard,
et en ce que la section partielle est alors reliée au mousqueton de la machine Jacquard.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les maillons (7) des lisses
(6) sont fixés à une hauteur définie (par exemple par enfilage sur des mandrins),
et qu'il est procédé à l'égalisation complète du crochet ou du mousqueton (13) afférent.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que les maillons (7), après l'égalisation
respective du crochet ou du mousqueton (13), sont décrochés un à un de leur fixation
ou restent fixés en tant qu'ensemble, jusqu'à l'achèvement de toutes les cordes (10)
ou arcades.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la dernière liaison entre
une corde (10) et un mousqueton (13) a lieu directement ou au moyen d'une partie de
liaison (12).
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de fabrication
du harnais est placé dans la position nécessaire (rotation du dispositif jusqu'à 180°).
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la planche d'arcades à trous
(9) et la planche à trous (11) réalisée d'un seul tenant, servant à la fabrication
du harnais, sont réglées par déplacement à une même valeur en direction du mousqueton
(12) et placées en position de montage (figure 2).
7. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la planche d'arcades à trous
(9) et la planche à trous (11) réalisée d'un seul tenant, servant à la fabrication
du harnais, sont positionnées en position de montage, par déplacement sur une même
distance en direction du maillon (7) (figure 4).
8. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la planche d'arcades à trous
(9) et la partie inférieure (11b') de la planche à trous (11') réalisée en deux parties,
sont positionnées en position de montage avec déplacement sur une même distance en
direction du maillon (7), pour fabriquer le harnais (figure 3).
9. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie supérieure (11a')
de la planche à trous (11') réalisée en deux parties, est positionnée en position
de montage par déplacement sur la distance nécessaire en direction du mousqueton (12)
ou de la machine Jacquard, pour la fabrication du harnais (figure 3).
10. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que les maillons (7), servant
à égaliser, sont montés sur une chaîne en fil métallique ou en matière synthétique.
11. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'égalisation est effectuée
par mise en butée du point de liaison entre la corde (10) et la lisse (6), en face
inférieure de la planche d'arcades à trous (9), dans la position de montage correspondante.
12. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'égalisation a lieu à l'aide
d'une butée séparée, montée sur l'élément de harnais, par mise en butée sur la face
inférieure de la planche d'arcades à trous (9), en position de montage ou également
en position définitive de la planche d'arcades à trous (9).
13. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la planche à trous (11) réalisée
d'un seul tenant ou la planche à trous (11') réalisée en deux parties servent, dans
la position de montage correspondante, d'aide ou de butée lors de l'assemblage, de
la tension et de la fixation des cordes (10) ou arcades.
14. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cordes (10) sont assemblées
en leur point de liaison avec les mousquetons (12), comme des extrémités de corde
individuelles.
15. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par l'utilisation d'une planche à trous
(11') en deux parties, composée de deux plaques (11a', 11b') positionnées l'une sur
l'autre.
16. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par l'utilisation d'une planche d'arcades
à trous en deux parties, composée de deux plaques positionnées l'une sur l'autre.