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EP 0 473 937 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.05.1995 Patentblatt 1995/18 |
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Anmeldetag: 29.07.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A63C 7/10 |
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Skibremse
Ski brake
Frein de ski
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
31.08.1990 DE 4027712
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.03.1992 Patentblatt 1992/11 |
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Patentinhaber: LOOK FIXATIONS S.A. |
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58000 Nevers (FR) |
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Erfinder: |
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- Lucas, Christian
F-58000 Nevers (FR)
- Bardin, Roland
F-58640 V. Vauzelles (FR)
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Vertreter: Dipl.-Phys.Dr. Manitz
Dipl.-Ing. Finsterwald
Dipl.-Ing. Grämkow
Dipl.Chem.Dr. Heyn
Dipl.Phys. Rotermund
Morgan, B.Sc.(Phys.) |
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Postfach 22 16 11 80506 München 80506 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 849 621 FR-A- 2 582 951
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DE-A- 3 130 677
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Skibremse nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Bei einer derartigen bekannten Skibremse (CH-PS 669 735) beaufschlagt die Sohle des
Skistiefels das Pedal in dessen vorderen Bereich, was insbesondere dann nachteilig
ist, wenn dadurch das Pedal in die Vertiefung der Skistiefelsohle eintritt, die im
allgemeinen vor dem Skistiefelabsatz vorgesehen ist. Da beim Niedertreten des Pedals
letzteres außer der Bewegung zum Ski hin auch eine Bewegung nach vorn ausführt, bleibt
das Pedal auch in der Ruhelage der Skibremse in der Schuhvertiefung, wodurch eine
nur unvollkommene Überführung der Skibremse in ihre Ruhelage erzielt wird.
[0003] Das Ziel der Erfindung besteht somit darin, eine Skibremse der eingangs genannten
Gattung zu schaffen, bei der in der Ruhelage eine vollständige und sichere Überführung
in die vollständig entbremste Stellung gewährleistet ist.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs
1 vorgesehen, wobei von beson derem Vorteil die Ausbildung nach Anspruch 6 oder 7
ist.
[0005] Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung kann das Pedal in der Bremsstellung so
entgegen der Ausschwenkrichtung der Betätigungsarmanordnung gekippt werden, daß der
hintere Bereich des Pedals die höchste Position oberhalb der Skioberfläche einnimmt,
wodurch der Skistiefelabsatz beim Einstellen des Skistiefels in die mit der Skibremse
zusammenarbeitende Skibindung zuerst mit dem hinteren Bereich oder sogar dem hinteren
Ende des Pedals in Kontakt kommt, welches sich in einem deutlichen Abstand von der
erwähnten Vertiefung im Bereich der Unterfläche des Skistiefelabsatzes befindet. Beim
Niedertreten des Pedals führt dieses eine Schwenkbewegung entgegengesetzt der Schwenkrichtung
der Skibremse selbst aus, so daß es sich bis zum Erreichen der Ruhelage flacher stellt,
wobei jedoch der Kontakt mit dem Skistiefelabsatz erhalten bleibt, so daß bei Erreichen
der Ruhelage eine vollständige Entbremsung erfolgt, d.h., die Bremsarme sich sicher
oberhalb der Skioberfläche befinden.
[0006] Ein wesentlicher Gesichtspunkt ist also, daß das Pedal, das in der Ruhelage flach
auf der Skioberfläche aufliegt, in der ausgestellten Bremsposition derart verkippt
ist, daß sein hinteres Ende einen größeren Abstand von der Skioberfläche aufweist
als der vordere Bereich. Da demnach das Pedal beim Hinuntertreten außer der Annäherung
an den Ski auch noch eine Schwenkbewegung ausführt, ist auch die vom Skistiefelabsatz
auf das Pedal ausgeübte Niedertretkraft etwas geringer als die Federkraft, die dem
Hinunterschwenken der Betätigungsarmanordnung entgegenwirkt.
[0007] Erfindungsgemäß erfolgt also beim Niedertreten des Pedals eine Bewegung desselben
im wesentlichen parallel zum Ski, wobei diese Bewegung jedoch von einer geringfügigen
Schwenkbewegung entgegen derjenigen der Betätigungsarmanordnung überlagert ist. Es
wird so der Stiefel beim Einführen in die Bindung auch besser geführt.
[0008] Die Bremsarme und die Betätigungsarmanordnung sowie die Ausstellfeder können in bekannter
Weise z.B. gemäß der DE-PS-25 54 110 ausgebildet sein. Die Lenkerarme sind zweckmäßigerweise
in seitlicher Richtung so zu den Betätigungsarmen versetzt, daß die Lenker- und die
Betätigungsarme sich beim Bewegungsablauf nicht behindern.
[0009] Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben;
in dieser zeigt
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Skibremse in der Bremsstellung,
wobei ein aufgesetzter Skistiefel schematisch angedeutet ist,
- Fig. 2
- eine entsprechende Ansicht der gleichen Skibremse in einer Zwischenstellung und
- Fig. 3
- eine entsprechende Seitenansicht der gleichen Skibremse in der entbremsten Ruhelage.
[0010] Nach Fig. 1 ist unmittelbar vor einer nicht dargestellten und auf einem Ski 11 befestigten
Fersenbindung die Betätigungsarmanordnung 14 einer Skibremse um eine Querachse 13
schwenkbar auf dem Ski 11 angebracht. Von der Drehachse 13 ertrecken sie beidseits
des Ski 11 die Bremsarme 12 bis in eine Position deutlich unterhalb der Lauffläche
des Ski 11. Bei der Betätigungsarmanordnung 14 handelt es sich vorzugsweise um einen
Drahtbügel, wie er z.B. in der DE-PS-25 54 110 gezeigt ist. Von dem von der Querachse
13 abgewandten Ende der Betätigungsanordnung 14 erstreckt sich ein Federelement 21
bis zur Oberfläche des Ski 11, wo es bei 23 abgestützt ist. Das Federelement 21 ist
in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise etwas aus der Ebene der Betätigungsarmanordnung
14 nach unten herausgebogen, so daß beim Verschwenken der Betätigungsarmanordnung
14 in Richtung des Pfeiles das Federelement 21 in die Ebene der Betätigungsarmanordnung
14 hineingedrückt wird, wobei eine Rück- oder Ausstellfederkraft erzeugt wird, die
die Betätigungsarmanordnung 14 in die aus Fig. 1 ersichtliche Bremsstellung auszuschwenken
sucht.
[0011] Am von der Querachse 13 abgewandten Ende der Betätigungsarmanordnung 14 ist um eine
zweite Querachse 15 ein Pedal 16 schwenkbar angebracht. In einem Abstand vor der zweiten
Querachse 15 befindet sich am Pedal 16 eine dritte Querachse 18, an die eine Lenkeranordnung
17 gelenkig angeschlossen ist, die in einem Abstand vor der ersten Querachse 13 um
eine vierte Querachse 19 schwenkbar am Ski 11 befestigt ist. Bei der Lenkeranordnung
17 kann es sich um zwei parallel zueinander und in einem Abstand in Querrichtung angeordnete
Einzellenker handeln. Entsprechend besteht die Betätigungsarmanordnung 14 aus zwei
parallelen, seitlich beabstandeten Stangen oder Drähten, die oben durch ein Querstück
verbunden sind, von dem das stangen- oder bügelförmige Federelement 21 ausgeht.
[0012] Erfindungsgemäß ist der Abstand der zweiten Querachse 15 und der dritten Querachse
18 etwas geringer als der der ersten Querachse 13 und der vierten Querachse 19. Damit
in der Ruhelage der Bremse (Fig. 3) die Querachsen 13, 15, 18, 19 im wesentlichen
in Skilängsrichtung miteinander ausgerichtet sein können, sollte der Abstand der dritten
Querachse 18 von der vierten Querachse 19 entsprechend etwas kleiner sein als der
Abstand der zweiten Querachse 15 von der ersten Querachse 13.
[0013] Weiter soll das Pedal, das vorzugsweise eine im wesentlichen ebene Oberfläche 16'
aufweist, in der aus Fig. 1 ersichtlichen Bremsstellung etwas schräg nach hinten und
oben ansteigen und sich soweit nach hinten erstrecken, daß beim Einsetzen eines Skistiefels
in die nicht dargestellte Bindung der Skistiefelabsatz 20 mit dem hinteren Ende des
Pedals 16 in Eingriff kommt. Auf diese Weise wird verhindert, daß das Pedal 16 in
die im allgemeinen vor dem Skistiefelabsatz 20 im Ballenbereich vorgesehene Vertiefung
22 eindringt, was zum einen zu einer Behinderung des Skistiefels beim Einsetzen in
die Bindung und weiter dazu führen könnte, daß die Skibremse beim Niedertreten des
Pedals 16 nicht vollständig in die entbremste Position überführt wird.
[0014] Die vorerwähnte Abstandsdifferenz zwischen den Querachsen 15, 18 einerseits und 13,
19 andererseits ist nun derart zu bemessen, daß das Pedal 16 ausgehend von der etwas
nach hinten ansteigenden Position nach Fig. 1 beim Hinuntertreten eine Schwenkbewegung
im Uhrzeigersinn vollzieht, so daß es schließlich in der entbremsten Ruhelage nach
Fig. 3 zumindest im wesentlichen parallel zur Skioberfläche liegt. Während der Winkel
der ebenen Oberfläche des Pedals 16 bei der Bremsposition nach Fig. 1 etwa 16° beträgt,
ist er in der Zwischenlage nach Fig. 2 auf etwa 13° und in der Ruhelage nach Fig.
3 auf ca 3° reduziert.
[0015] Diese Ausbildung führt auch dazu, daß der Skistiefelabsatz 20 das Pedal 16 an seinem
hintersten Ende gemäß Fig. 1, d.h. in einem maximalen Abstand von den Querachsen 15
bzw. 18 erfaßt, was kräftemäßig besonders günstig ist. Erst in der Ruhelage nach Fig.
3 liegt der Absatz 20 praktisch flach auf der Oberfläche des Pedals 16 auf, und zwar
im wesentlichen nur in dessen hinteren Bereich.
[0016] Die Funktion der erfindungsgemäßen Skibremse ist wie folgt:
Wird in der Bremsstellung nach Fig. 1 der Skistiefel in der dort veranschaulichten
Weise auf das Pedal 16 aufgesetzt, und wird dann eine nach unten gerichtete Kraft
auf das Pedal 16 ausgeübt, so werden die Betätigungsarmanordnung 14 und die Lenkeranordnung
17 unter Zusammendrückung des Federelementes 21 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt,
während andererseits das Pedal 16 relativ zum Ski 11 entgegengesetzt, d.h. im Uhrzeigersinn
geringfügig verschwenkt wird. Eine Zwischenposition ist in Fig. 2 dargestellt.
[0017] In der Ruhelage nach Fig. 3 nimmt das Pedal 16 eine Lage ein, die parallel zur Unterfläche
der Skistiefelsohle verläuft, so daß das Pedal nur minimal von der Oberfläche des
Ski 11 vorsteht und so die Anordnung des Skistiefels innerhalb der nicht gezeigten
Bindung auf dem Ski nicht behindert.
[0018] Wird der Skistiefel beispielsweise im Falle eines Sturzes aus der Skibindung herausbewegt,
so stellt das Federelement 21 die Betätigungsarmanordnung 14 mit der Lenkeranordnung
17 sowie die Bremsarme 12 und das Pedal 16 wieder in die aus Fig. 1 entnehmbare Bremsstellung
aus.
1. Skibremse für einen vom Skistiefel losgelösten Ski (11) mit zumindest in der Bremsstellung
seitlich des Ski sich erstreckenden Bremsarmen (12), die entgegen einer Federausstellkraft
um eine Querachse (13) zwischen der Bremsstellung, in der sie sich von der Skilauffläche
nach unten erstrecken und einer Ruhestellung, in der sie oberhalb der Skilauffläche
im wesentlichen parallel zur Skilängsrichtung liegen, verschwenkbar und auf der entgegengesetzten
Seite der Querachse (13) wie die Bremsarme (12) drehfest mit einer Betätigungsarmanordnung
(14) verbunden sind, die oberhalb des Ski (11) angeordnet ist und mit ihrem von der
Querachse abgewandten Ende um eine zweite Querachse (15) schwenkbar an einem Pedal
(16) angelenkt ist, das durch eine sich im wesentlichen parallel zum Betätigungsarm
(14) erstreckende Lenkeranordnung (17), die am Pedal (16) in einem Abstand in Skilängsrichtung
von der zweiten Querachse (15) um eine dritte Querachse (18) und am Ski (11) oder
einem mit ihm verbundenen Teil in einem Abstand in der gleichen Richtung von der ersten
Querachse (13) um eine vierte Querachse (19) schwenkbar angebracht ist, in allen Gebrauchslagen
im wesentlichen parallel zum Ski (11) gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkeranordnung (17) vor der Betätigungsarmanordnung (14) liegt und der Abstand
der zweiten und dritten Querachse (15, 18) kleiner als der Abstand der ersten und
vierten Querachse (13, 19) und der Abstand der dritten und vierten Querachse (18,
19) im wesentlichen entsprechend kleiner als der Abstand der ersten und zweiten Querachse
(13, 15) ist, derart, daß das Pedal (16) beim Verschwenken aus der Bremsstellung in
die Ruhelage entgegengesetzt der Schwenkrichtung des Betätigungsarmes (14) relativ
zum Ski (11) schwenkt.
2. Skibremse nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der zweiten und dritten Querachse (15, 18) um 10 bis 50 %, vorzugsweise
20 bis 40 % und insbesondere etwa 30 % kleiner als der Abstand der ersten und vierten
Querachse (13, 19) ist.
3. Skibremse nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß das Pedal (16) zwischen
der Bremsstellung und der Gebrauchslage eine Winkelbewegung von 5 bis 25°, vorzugsweise
10 bis 20° und insbesondere etwa 15° ausführt.
4. Skibremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß in der Bremsstellung die von hinten nach vorn abfallende, vorzugsweise ebene
Oberfläche (16') des Pedals (16) relativ zur Skioberfläche eine Neigung von 5 bis
25°, vorzugsweise 10 bis 20° und insbesondere etwa 15° aufweist.
5. Skibremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise ebene Oberfläche (16') des Pedals (16) in der niedergedrückten
Ruhelage einen Winkel von 0 bis 5°, insbesondere 2 bis 3° mit der Skioberfläche einschließt,
wobei die Oberfläche (16') von hinten nach vorn abfällt, sofern der Winkel nicht 0°
ist.
6. Skibremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß das Pedal (16) sich nach hinten bis in den Bereich des Stiefelabsatzes (20) erstreckt
und in jeder Stellung nur vom Skistiefelabsatz (20) beaufschlagt ist.
7. Skibremse nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß der Stiefelabsatz außer in der entbremsten Ruhelage im wesentlichen nur mit der
hinteren Kante (16'') bzw. hintersten Bereich des Pedals (16) in Eingriff steht.
1. Ski brake for a ski (11) released from a ski boot, the ski brake comprising brake
arms (12) which extend to the side of the ski at least in the braking position and
which are pivotable against a spring deployment force about a transverse axis (13)
between the braking position, in which they extend downwardly from the running surface
of the ski, and a rest position, in which they lie above the ski running surface essentially
parallel to the longitudinal direction of the ski, wherein the brake arms (12) are
rotationally fixedly connected at the opposite side of the transverse axis (13) from
the braking arms (12) to an actuating arm arrangement (14) which is arranged above
the ski (11) and is pivotally connected at its end remote from the transverse axis
to a pedal (16) about a second transverse axis (15) with the pedal being kept essentially
parallel to the ski (11) in all positions of use by a linkage arrangement (17) which
extends essentially parallel to the actuating arm (14) and which is pivotally connected
to the pedal (16) at a distance in the longitudinal direction of the ski from the
second transverse axis (15) about a third transverse axis (18) and is pivotally mounted
to the ski (11) or to a part connected therewith at a distance in the same direction
from the first transverse axis (13) about a fourth transverse axis (19),
characterized in that,
the linkage arrangement (17) lies in front of the actuating arm arrangement (14) and
in that the spacing of the second and third transverse axis (15, 18) is smaller than
the spacing of the first and fourth transverse axis (13, 19) and the spacing of the
third and fourth transverse axis (18, 19) is essentially correspondingly smaller than
the spacing of the first and second transverse axis (13, 15) in such a way that the
pedal (16) on being pivoted out of the braking position into the rest position is
pivoted in the opposite direction to the direction of pivoting of the actuating arm
(14) relative to the ski (11).
2. Ski brake in accordance with claim 1,
characterized in that
the spacing of the second and third transverse axis (15, 18) is 10 to 50 %, preferably
20 to 40 % and in particular approximately 30 % smaller than the spacing of the first
and fourth transverse axis (13, 19).
3. Ski brake in accordance with claim 1 or 2,
characterized in that
the pedal (16) executes an angular movement between the braking position and the position
of use of from 5 to 25°, preferably of from 10 to 20° and in particular of approxmately
15°.
4. Ski brake in accordance with one of the preceding claims
characterized in that
in the braking position the preferably flat surface (16') of the pedal (16) which
drops away from the rear towards the front has an inclination relative to the ski
surface of 5 to 25°, preferably 10 to 20° and in particular of approximately 15°.
5. Ski brake in accordance with one of the preceding claims,
characterized in that
the preferably flat surface (16') of the pedal (16) in the depressed rest position
includes an angle of 0 to 5°, in particular of 2 to 3° with the ski surface, with
the surface (16') dropping off from the rear to the front in so far as the angle is
not 0°.
6. Ski brake in acccordance with one of the preceding claims,
characterized in that
the pedal (16) extends rearwardly into the area of the boot heel (20) and is acted
on in each position only by the heel (20) of the ski boot.
7. Ski brake in accordance with claim 6,
characterized in that
the boot heel engages, other than in the debraked rest position essentially only with
the rear edge (16'') or with the rearmost region of the pedal (16).
1. Frein de ski pour un ski (11) détaché d'une chaussure de ski, comprenant des bras
de frein (12) s'étendant latéralement au ski au moins dans la position de freinage
et qui, contre une force de rappel de ressort, sont raccordés de façon à pivoter autour
d'un axe transversal (13) entre la position de freinage, dans laquelle ils s'étendent
vers le bas depuis la surface de glissement du ski, et une position de repos, dans
laquelle ils sont situés au-dessus de la surface de glissement du ski de manière sensiblement
parallèle à la direction longitudinale du ski, et qui, sur le côté opposé de l'axe
transversal (13), sont également raccordés comme les bras de frein (12), bloqués en
rotation, à un dispositif de bras de commande (14) qui est disposé au-dessus du ski
(11) et qui, avec son extrémité opposée à l'axe transversal, est articulé, de façon
à pouvoir pivoter autour d'un deuxième axe transversal (15), sur une pédale (16) qui,
dans toutes les positions d'utilisation, est retenue sensiblement parallèlement au
ski (11) par un dispositif de guidage (17) qui s'étend sensiblement parallèlement
au bras de commande (14) et qui pivote sur la pédale (16) autour d'un troisième axe
transversal (18) à l'écart, dans la direction longitudinale du ski, du deuxième axe
transversal (15) et qui pivote, sur le ski ou sur une partie qui est raccordée au
ski, autour d'un quatrième axe transversal (19) à l'écart, dans la même direction,
du premier axe transversal (13), caractérisé en ce que le dispositif de guidage (17)
est situé devant le dispositif de bras de commande (14) et en ce que l'écart entre
le deuxième axe transversal (15) et le troisième axe transversal (18) est inférieur
à l'écart entre le premier axe transversal (13) et le quatrième axe transversal (19)
et en ce que l'écart entre le troisième axe transversal (18) et le quatrième axe transversal
(19) est de manière correspondante sensiblement inférieur en conséquence à l'écart
entre le premier axe transversal (13) et le deuxième axe transversal (15) de telle
façon que, lors du pivotement depuis la position de freinage vers la position de repos,
la pédale (16) pivote à l'opposé du sens de pivotement du bras de commande (14) par
rapport au ski (11).
2. Frein de ski selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'écart entre le deuxième axe transversal (15) et le troisième
axe transversal (18) est inférieur de 10 à 50 %, de préférence de 20 à 40 % et en
particulier d'environ 30 %, à l'écart entre le premier axe transversal (13) et le
quatrième axe transversal (19).
3. Frein de ski selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que, entre la position de freinage et la position d'utilisation,
la pédale (16) exécute un mouvement angulaire de 5 à 25°, de préférence de 10 à 20°,
et en particulier d'environ 15°.
4. Frein de ski selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans
la position de freinage, la surface (16') de pédale (16), descendant d'arrière en
avant, de préférence plane, présente, par rapport à la surface de ski, une inclinaison
de 5 à 25°, de préférence de 10 à 20°, et en particulier d'environ 15 °.
5. Frein de ski selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans
la position de repos enfoncée, la surface (16'), de préférence plane, de la pédale
(16) définit un angle de 0 à 5°, en particulier de 2 à 3°, par rapport à la surface
de ski, la surface (16') descendant d'arrière vers l'avant tant que l'angle n'est
pas égal à 0°.
6. Frein de ski selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
pédale (16) s'étend vers l'arrière jusque dans la zone du talon de chaussure (20)
et en ce que, dans chaque position, cette pédale n'est soumise qu'à l'action du talon
de chaussure de ski (20).
7. Frein de ski selon la revendication 6, caractérisé en ce que, sauf lorsqu'il est dans
la position de repos avec freinage relâché, le talon de chaussure est en prise sensiblement
uniquement avec l'arête arrière (16'') ou la zone la plus en arrière de la pédale
(16).