[0001] Die Erfindung betrifft eine Klischeeaufnahme und ein Folienklischee, insbesondere
für das indirekte Tiefdruck- oder Tampondruckverfahren.
[0002] Druckklischees in Plattenform sind seit langem bekannt. Diese Druckklischees bestehen
aus gehärtetem hochlegiertem Werkzeugstahl, der absolut plan ist und deshalb eine
relativ große Dicke aufweist, um die Planheit zu gewährleisten. Dies ist jedoch insbesondere
bei relativ großen Klischees mit hohen Kosten verbunden, da die das Druckbild aufweisende
Oberfläche geläppt und gehärtet werden muß. Gegebenenfalls wird vor der Bearbeitung
das Material des Klischees künstlich gealtert, wodurch ein späterer Verzug verringert
wird. Aufgrund der hohen Kosten werden derart hergestellte Stahlklischees nur für
hohe Auflagen von 200.000 Drucken und mehr wirtschaftlich eingesetzt. Aufgrund der
relativ großen Dicke der Klischeestahlplatten von bis zu 10 mm und mehr sind bereits
die Materialkosten nicht unbeachtlich. Außerdem sind die Kosten für Transport und
Lagerhaltung aufgrund des hohen Gewichts und der Größe des Klischees relativ teuer.
Da oftmals für den Druck relativ aggressive Farben verwendet werden, muß als Material
für das Klischee korrosionsbeständiger Stahl eingesetzt werden, was weiterhin die
Materialkosten erhöht.
[0003] Für kleine bzw. mittlere Auflagen, d.h. für Auflagen im Bereich von wenigen 100 bis
50.000 Drucken, können anstelle der teueren Stahlklischees fotopolymere Klischees
verwendet werden. Diese Klischees weisen in der Regel eine aus Metall bestehende Stützplatte
auf und haben eine mit Kunststoff beschichtete Oberfläche, in der die Gravur eingearbeitet
ist. Über diese aus Kunststoff bestehende Oberfläche schert das Rakel, um überschüssige
Farbe von der Gravur abzustreifen. Da jedoch die aus Kunststoff bestehende Oberfläche
relativ weich ist, ist sie sowohl gegenüber dem darüber entlangstreifenden Rakel als
auch gegenüber Verunreinigungen außerordentlich empfindlich. Verunreinigungen der
Druckfarbe, Staub oder unsaubere Rakel verursachen Riefen in der Gravur und machen
das Klischee unbrauchbar.
[0004] Druckmaschinen mit geschlossenem Farb- und Rakeltopf (EP 140 165 B 1) benötigen ausschließlich
die eingangs genannten Stahlplattenklischees, da nur diese die erforderliche ebene
Oberfläche aufweisen, die bei derartigen Druckmaschinen einen sauberen Druck gewährleisten.
Die Oberflächenunebenheit darf maximal 2 »m betragen, da sonst die Gefahr besteht,
daß Farbe aus dem Rakeltopf ausläuft. Dies hätte zur Folge, daß die Maschine nach
kurzer Zeit derart mit Farbe verschmutzt ist, daß ein sauberer Druckvorgang nicht
mehr gewährleistet ist. Das fotopolymere Klischee hat aufgrund der geringen Stückzahl
an Drucken daher den Nachteil, daß der Druck oftmals unterbrochen werden muß, um das
Klischee zu wechseln. Diese Unterbrechungen bedingen niedrige Stückzahlen und erfordern
ständig präsentes Personal, das den Klischeewechsel vornimmt.
[0005] Aus der Literaturstelle "Keramische Zeitschrift, 41. Jahrgang, Nr. 6, 1989, Seiten
395 ff" ist eine Klischeefolie für die keramische Industrie bekannt. Als Farbe wird
hier gemahlenes Glas und dgl. verwendet, wovon eine große Menge für jeden Druck bzw.
für jede Farbauftragung benötigt wird. Da diese keramischen Farben sehr dick auftragen,
muß die Gravur im Klischee eine Mindesttiefe von 70 bis 80 »m aufweisen, um die Farbe
aufnehmen zu können. Demgemäß muß das Klischee selbst eine entsprechende Dicke von
0,5 mm bis 1 mm aufweisen, so daß die Gravur überhaupt eingebracht werden kann und
die erforderliche Steifigkeit des Klischees noch gewährleistet ist. Klischees mit
derartigen Dickenabmessungen sind jedoch steif und weisen bei großflächigen Strichgravuren
den Nachteil auf, daß eine nicht unerhebliche Gefahr besteht, daß das Rakelmesser
in die Gravur einsackt, obwohl die Oberfläche zwar sauber geschliffen ist, jedoch
eine mangelhafte Planheit aufweist. Relativ dünne Druckfarben, wie sie bei Maschinen
mit geschlossenem Farbsystem verwendet werden, fließen aber bereits durch Spalte von
1 »m Tiefe. Es ist also unbedingt erforderlich, daß die Folie selbst eine gleichmäßige
Dicke aufweist.
[0006] Mit der DE-OS 34 12 496 ist eine Tampon-Rotationsdruckmaschine mit einer aufgespannten
Folie bekannt. Jedoch sind weder die Merkmale der Folie noch deren Abmessungen entnehmbar.
[0007] Derartige Klischees weisen jedoch den Nachteil auf, daß sie, obwohl sie eine super-geschliffene
Oberfläche aufweisen, Oberflächenunebenheiten von mehreren Mikrometern besitzen. Werden
derartige Klischees in Druckmaschinen mit Rakeltöpfen eingesetzt, so besteht die Gefahr,
daß die Farbe aus dem Rakeltopf aufgrund der Oberflächenunebenheiten allmählich ausläuft.
[0008] Mit der DE 35 08 920 A1 ist ein Klischee für den Tampondruck bekannt geworden, das
aus mindestens zwei Metallschichten aufgebaut ist. Bei diesem Klischee besteht die
erste oder oberste Metallschicht aus einem harten, die für den Tampondruck erforderlichen
Eigenschaften aufweisenden Material, wohingegen die darunter liegende Schicht aus
einem weicheren Material, z.B. Messing oder dergleichen besteht. Der Ätzvorgang erfolgt
in zwei Schritten, bei dem im ersten Schritt mit einem ersten Ätzmittel die erste
Metallschicht und bei zweiten Ätzvorgang mit einem zweiten Ätzmittel die darunter
liegende Metallschicht geätzt werden. Derartige Klischees sind zwar von weniger qualifizierten
Fachleuten ätzbar, jedoch ist aufgrund deren zweischichtigen Aufbaus die Herstellung
aufwendig und teuer. Schließlich werden für den Ätzvorgang mehrere Ätzmittel benötigt.
Derartige Klischees werden auf einer gummibeschichteten Vakuumplatte gehalten. Aufgrung
der weichen Unterlage bewirkt der Rakelvorgang eine Verformung der Klischeeoberfläche,
was zu unsauberen Drucken führt.
[0009] Mit der FR-A-2,451,829 ist eine Basisplatte mit einer aufgeklebten Folie bekannt.
Die Basisplatte braucht nicht eben zu sein, da die Folie die Unebenheiten der Basisplatte
ausgleicht. Sie daher einerseits relativ steif sein, so daß sie die Unebenheiten nicht
überträgt, andererseits eine plangeläppte Oberfläche aufweisen. Die Folie darf auf
jeden Fall nicht anschmiegsam sein, da sie sonst die Unebenheiten der Basisplatte
überträgt. Außerdem wird die Folie über eine Klebeverbindung auf der Basisplatte gehalten.
Dies führt zu weiteren Unebenheiten.
[0010] Ausgehend von der FR-A-2,451,829 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Klischeeaufnahme
mit einem Folienklischee bereitzustellen, mit dem hohe Auflagen erzielt werden können,
und die Kosten für die Herstellung und Bereithaltung des Klischees wesentlich gesenkt
werden.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das die Gravur aufweisende
Klischee aus Metall besteht, eine glatte Oberfläche aufweist und in die eine Oberflächenkontur
mit ebener Gestalt aufweisende Klischeeaufnahme einer Druckmaschine einsetzbar ist,
wobei das Klischee flexibel und an die Oberfläche der Klischeeaufnahme anschmiegsam
ist und die Kontur der Oberfläche getreu überträgt und eine Dicke von 0,02 mm bis
0,25 mm, eine maximale Oberflächenunebenheit von 3 »m und eine für Hartmaterial-Rakeltöpfe
geeignete Verschleißfestigkeit aufweist.
[0012] Dieses als Metallfolie ausgebildete Druckklischee weist die Materialeigenschaften
eines gehärteten und geläppten Präzisionsstahlklischees auf, wobei das Stahlklischee
jedoch eine Dicke von 10 mm bis 20 mm aufweist, die Metallfolie hingegen wesentlich
dünner ausgebildet ist. Die hierdurch erzielten Vorteile, wie ausgezeichnete Oberflächenebenheit,
hohe Biege- und Schlagdauerfestigkeit, ausgezeichnete Oberflächengüte und hohe Verschleißfestigkeit,
gute Ätzeigenschaften für Fotogravur und hohe Korrosionsbeständigkeit gegenüber Lösemitteln
und Verdünnern von Tampondruckfarben gewährleisten hohe Druckauflagen von über 500.000.
Die Verwendung einer Metallfolie als Druckklischee birgt auch Kostenvorteile, da nur
ein Bruchteil an Material- und Herstellungskosten anfallen, sowie die Versand- und
Lagerhaltungskosten aufgrund des geringeren Gewichts wesentlich reduziert sind. Auch
die fotochemischen Gesamtkosten fallen niedriger an, da Metallfolien wesentlich einfacher
zu handhaben sind, als die relativ schweren Massiv-Stahlklischees. So können für den
Ätzvorgang herkömmliche Anlagen zur Herstellung von Multilayer verwendet werden. Die
hervorragenden Eigenschaften dieses Folienklischees werden dadurch erzielt, daß die
die Gravur aufweisende Metallfolie die hervorragenden Oberflächeneigenschaften des
Stahlklischees besitzt. Folien mit einer derart geringen Dicke gewährleisten, daß
sich die Folie an die Klischeeaufnahme derart anschmiegt, daß die Oberflächenkontur
der Klischeeaufnahme übertragen wird. Ist die Auflagefläche der Klischeeaufnahme eben
ausgebildet, so nimmt auch das Folienklischee eine ebene Gestalt an. Dadurch, daß
sich das Folienklischee an der planen Klischeeaufnahme abstützt, auf die es entweder
durch das Rakel oder den Rakel- bzw. Farbtopf gepreßt wird, so daß sich daß Folienklischee
an die Klischeeaufnahme anschmiegen kann, nimmt das Folienklischee exakt die Oberflächenkontur
der Klischeeaufnahme an. Diese Klischeeaufnahme kann z.B. eine Stahlplatte mit hochgenau
bearbeiteter Oberfläche sein, wobei Aufnahmen aus Stein bevorzugt werden, da sie aus
einem toten Material bestehen, und daher kein Verzug der Aufnahme zu befürchten ist.
[0013] Ferner gewährleistet das erfindungsgemäße Druckklischee beim Einsatz mit Hartmetall-Rakeltöpfen
hohe Druckauflagen, da Riefenbildungen und dgl. nahezu ausgeschlossen sind und Spalte
zwischen dem Klischee und dem Rakelrand des Rakeltopfes genügend klein, d. h. im Bereich
von 1 bis 2 »m gehalten werden, da die Abnutzung minimal ist.
[0014] Bevorzugt weist die Metallfolie ein martensitisches Gefüge auf. Das martensitische
Gefüge bewirkt eine große Verschleißfestigkeit und eine gesteigerte Härte des Klischees.
[0015] Bevorzugt ist die Metallfolie als Edelstahlfolie, insbesondere als Chrommolybdänstahlfolie,
wie 7C27Mo2 ausgebildet. Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß die Metallfolie
aus Edelstahl besteht und eine Richtlegierung von < 0,4 % C, ca. 0,4 % Si, ca. 0,6
% Mn, ca. 13 % Cr und ca. 1 % Mo besitzt. Bei einer Weiterbildung weist die Metallfolie
eine für Rakeltöpfe mit einer Hartmetallauflage und für Rakel aus Werkzeugstahl gute
Gleitoberfläche auf. Eine andere Ausgestaltung sieht vor, daß die Metallfolie als
eine galvanisch hergestellte Folie aus Nickel oder Chrom oder aus einer Nickel-Chrom-Legierung
ausgebildet ist. Derartige Metallfolien werden insbesondere beim Rotationsdruck verwendet.
Dabei stützt sich die Klischeefolie auf einer Walze ab, die die Klischeeaufnahme bildet.
Bei einer anderen Ausgestaltung besteht die Metallfolie aus einer Federbronze-Legierung.
[0016] Bevorzugt ist die Oberfläche des Folienklischees vergütet. Die Herstellung des Druckbildes
wird dadurch vereinfacht, daß die Folie gut ätzbar ist. Dadurch, daß die Folie ein
antikorrosives Verhalten aufzeigt, können Druckfarben verwendet werden, denen aggressive
Lösemittel und Verdünner beigemischt sind, ohne daß das Folienklischee Schaden nimmt.
[0017] Eine bevorzugte Weiterbildung sieht vor, daß die Folie als Halbfertigprodukt eine
Fotoemulsion versehen mit einer lichtundurchlässigen Schutzfolie trägt. Derartige
Folienklischees können vor Ort problemlos mit der gewünschten Gravur versehen werden,
da keine aufwendigen fotochemischen Apparaturen benötigt werden. Insbesondere ist
das Folienklischee wesentlich einfacher handhabbar als das Massiv-Stahlklischee.
[0018] Eine bevorzugte Weiterbildung sieht vor, daß die Folie als ebenes, ein oder mehrere
Gravuren aufweisendes Folienband ausgebildet ist. Dieses Folienklischee ist als Bandklischee
ausgestaltet und kann eine beliebige Länge aufweisen und kann demnach mit einer beliebigen
Anzahl an Gravuren versehen werden. Dieses Bandklischee kann mittels geeignetem Vorschub
auf der Klischeeaufnahme verschoben und dadurch ein anderes Druckbild in den Eingriffsbereich
des Tampons gebracht werden. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, daß innerhalb
kürzester Zeit die Gravur gewechselt werden kann, unabhängig davon, wieviele Auflagen
von diesem Druckbild zu drucken sind. Es können somit auch für geringste Auflagen
oder für einen ständig wechselnden Druck die hierfür benötigten Druckbilder durch
gezielten Vorschub des Bandklischees an die Druckstelle herangeholt werden. Hierdurch
wird die Rüstzeit auf Sekunden herabgesetzt.
[0019] Eine andere Ausgestaltung sieht vor, daß die Folie als zylindrische Folienhülse ausgebildet
ist. Diese Folienhülse kann z.B. mittels Druckluft oder anderer geeigneter Spannvorrichtungen
auf Walzen aufgezogen und in Rotationsdruckvorrichtungen eingesetzt werden. Die Folie
ist hierbei so ausgebildet, daß sie sich entweder über eine Spannvorrichtung oder
aufgrund der Abmessungen derart auf die Walze aufspannt und anschmiegt, daß sie die
Oberflächenkontur der Walze annimmt.
[0020] Eine andere Ausgestaltung sieht vor, daß die Folie als ebene, eine oder mehrere Gravuren
aufweisende Folienscheibe ausgebildet ist. Diese Folienscheibe ist drehbar auf der
Klischeeaufnahme derart gelagert, daß verschiedene Sektoren dieser Folienscheibe nacheinander
unter den Tampon bewegt werden können. Hierdurch wird ebenfalls die Möglichkeit geschaffen,
daß innerhalb einer sehr kurzen Zeit Druckbilder gewechselt werden können, so daß
mit einer einzigen Druckmaschine verschiedene Drucke, insbesondere auch abwechselnd
durchgeführt werden können.
[0021] Eine einfache Halterung der Folie an der Klischeeaufnahme wird dadurch erreicht,
daß die Folie Befestigungseinrichtungen, z.B. in Form einer Randlochung aufweist.
In diese Randlochung greifen an der Oberfläche der Klischeeaufnahme vorgesehene Fangstifte.
Diese Befestigung hat zudem den Vorteil, daß das Folienklischee schnell und einfach
festgelegt und wieder von der Klischeeaufnahme entfernt werden kann. Rüstzeiten werden
dadurch erheblich verkürzt.
[0022] Um eine gute Druckqualität zu gewährleisten, weist die Folie eine Oberfläche mit
einer Rauheit von < 2 »m auf. Derartige Folien werden insbesondere in geschlossenen
Systemen eingesetzt, bei denen das Druckbild mittels eines Farbtopfes eingefärbt wird,
dessen Unterseite als Rakel ausgebildet ist. Eine Rauheit von weniger als 2 »m gewährleistet,
daß keine Farbe aus dem Farbtopf ausläuft, selbst wenn die Druckmaschine z.B. über
Nacht oder am Wochenende stillsteht.
[0023] Unabhängig von der Form und Ausgestaltung des Folienklischees kann vorgesehen sein,
daß die Folie mehrere Gravuren aufweist. Diese Gravuren können durch geeignetes Einlegen
des Folienklischees in die Druckvorrichtung zum Einsatz gebracht werden.
[0024] Eine weitere Verbesserung der Druckqualität wird dadurch erreicht, daß die die Gravur
aufweisende Oberfläche des Klischees verdichtbar ist. Diese Verdichtung wird durch
das Rakel bzw. den Rakeltopf erzielt, welcher bei jedem Druckvorgang über die Oberfläche
des Folienklischees streicht und eine auf die Oberfläche gerichtete Druckkraft auf
das Klischee ausübt.
[0025] Bevorzugt weist die das Folienklischee aufnehmende Tampondruckmaschine im Bereich
der Rakel und des Tampons eine das Druckklischee abstützende Aufnahme auf, die eine
plane Oberfläche mit einer Rauheit von < 2 »m besitzt. Diese Klischeeaufnahme bestimmt
die Ebenheit des Folienklischees und ist daher hochgenau gefertigt. Sie besteht z.B.
aus Metall, insbesondere Stahl, Stein, Glas, oder einem anderen geeigneten Material.
[0026] Um einen Wechsel des Druckbildes durchführen zu können, ist die Aufnahme derart ausgebildet,
daß das Druckklischee auf der Aufnahme entlanggleiten kann. Ist das gewünschte Druckbild
positioniert, so wird das Folienklischee in dieser Lage durch geeignete Halte- oder
Befestigungsvorrichtungen gehalten. Bei stationären Folienklischees sind diese z.B.
über Fangstifte, die in eine Randlochung des Klischees eingreifen, gehalten.
[0027] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung bevorzugte Ausführungsbeispiele
im einzelnen beschrieben sind. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform des Folienklischees mit einem an der Oberseite angedeuteten,
überschüssige Farbe abstreifenden Rakel;
- Fig. 2
- die gleiche Anordnung wie Fig. 1, wobei jedoch an der Oberseite des Folienklischees
ein Farbtopf vorgesehen ist;
- Fig. 3
- ein als Bandklischee ausgebildetes Folienklischee mit einem überschüssige Farbe abstreifenden
Rakel;
- Fig. 4
- die gleiche Ausgestaltung wie Fig. 3, wobei jedoch an der Oberseite des Bandklischees
ein Farbtopf vorgesehen ist;
- Fig. 5
- eine Druckwalze mit aufgezogener zylindrischer Folienhülse in perspektivischer Ansicht;
und
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht eines scheibenförmig ausgebildeten Folienklischees mit
in Sektoren unterteilter Oberfläche.
[0028] In Fig. 1 ist in schematischer Darstellung eine mit 1 bezeichnete Klischeeaufnahme
dargestellt, die z.B. aus Metall, insbesondere Stahl, Stein oder Glas besteht. Diese
Klischeeaufnahme weist eine Oberfläche mit einer Rauheit bzw. Unebenheit von < 2 »m
auf. Im Randbereich ist diese Klischeeaufnahme mit Fangstiften 2 versehen, die die
Oberfläche der Klischeeaufnahme 1 geringfügig überragen. In diese Fangstifte 2 ist
ein Folienklischee 3 eingehängt, wobei die Fangstifte 2 in Löcher einer Randlochung
(nicht dargestellt) eingreifen. Eine andere nicht gezeigte Befestigungsvorrichtung
sieht vor, daß die Folie 3 z.B. über eine magnetische Halterung auf der Aufnahme 1
festgelegt ist. Das Folienklischee 3 ist somit gegen ein Verrutschen auf der Klischeeaufnahme
1 gesichert. Ferner ist in Fig. 1 ein in vertikaler Richtung entsprechend dem Doppelpfeil
4 und in horizontaler Richtung entsprechend dem Doppelpfeil 5 beweglicher Tampon 8
gezeigt. Außerdem ist ein Rakel 6 wiedergegeben, welches überschüssige Farbe 7 vom
Klischee abstreift. Schließlich weist das Klischee eine Gravur (22, Fig. 6) auf, welches
sich unterhalb des Tampons 8 befindet.
[0029] Die Funktionsweise der Vorrichtung wird nachfolgend kurz erläutert. Nachdem das unter
dem Tampon 8 sich befindende Druckbild des Klischees 3 eingefärbt worden ist, streift
das Rakel 6 die überschüssige Farbe von der Gravur 22 dadurch ab, daß die Klischeeaufnahme
1 entsprechend dem Pfeil 9 nach links verfährt. Hat die Klischeeaufnahme 1 ihre linke
Endlage erreicht, so wird der Tampon 8 auf die Gravur gepresst und holt die in den
Vertiefungen des in das Klischee 3 eingeätzten Druckbilds sich befindende Farbe heraus,
die am Tampon 8, der aus einem Silikonkautschuk besteht, anhaftet. Sodann bewegt sich
der Tampon 8 wieder in Richtung des Pfeils 4 nach oben, und hebt vom Klischee 3 ab.
Nun fährt die Klischeeaufnahme 1 in ihre rechte Endlage gemäß Pfeil 9 und die Gravur
wird erneut eingefärbt. Da die Klischeeaufnahme 1 sich in ihrer rechten Endlage befindet,
kann der Tampon 8 nach unten über die Ebene der Klischeeaufnahme 1 hinaus bewegt und
auf einen unterhalb dieser Ebene vorgesehenen zu bedruckenden Gegenstand aufgepresst
werden. Nachdem der Tampon 8 wieder seine obere Endlage erreicht hat, fährt die Klischeeaufnahme
1 wiederum in ihre linke Endlage. Dabei streift das Rakel 6 wiederum die überschüssige
Farbe vom Druckbild ab. Da das Rakel 6 mit einer bestimmten Druckkraft 23 auf dem
Folienklischee 3 aufliegt, preßt das Rakel 6 das Folienklischee 3 auf die Oberfläche
der Klischeeaufnahme 1. Dabei nimmt das Folienklischee 3 die Kontur dieser Oberfläche
an. Da diese hochgenau und plan ausgebildet ist, nimmt auch das Folienklischee 3 eine
plane Gestalt an. Hierdurch wird gewährleistet, daß das Rakel 6 die überschüssige
Farbe sauber von der Oberfläche des Folienklischees 3 abzieht, ohne daß Farbreste
in eventuellen, durch Unebenheit der Oberfläche verursachte Vertiefungen zurückbleibt.
Das Rakel 6 besteht z.B. aus einem hochlegierten Stahl.
[0030] Bei der in der Fig. 2 wiedergegebenen Anordnung befindet sich die Druckfarbe 7 in
einem Rakel- oder Farbtopf 10, der so angeordnet ist, daß er durch die Verlagerung
der Klischeeaufnahme 1 exakt über der Gravur des Klischees 3 zu liegen kommt. Dabei
nimmt die Gravur Farbe aus dem Rakeltopf 10 auf. Wird die Klischeeaufnahme 1 wieder
in ihre linke Endlage bewegt, so streift der untere Rand 11 des Rakeltopfs 10, der
als Rakel ausgebildet ist, über die Gravur hinweg und gewährleistet, daß ausschließlich
in den Vertiefungen des Druckbilds Farbe verbleibt. Auch hier wird das Klischee 3
durch die Druckkraft 23 und das Gewicht des Rakeltopfs 10, welches in der Größenordnung
von 10 bis 15 Kilogramm liegt, auf die Klischeeaufnahme 1 aufgepresst. Dabei schmiegt
sich das Folienklischee 3 derart an die Oberfläche an, daß dessen Kontur auf die Folie
übertragen wird. Da, wie bereits oben erwähnt, die Klischeeaufnahme 1 hochgenau und
plan gefertigt ist, nimmt auch das Folienklischee 3 diese ebene Gestalt an und gewährleistet
dadurch, daß insbesondere im Bereich des Druckbilds keine durch Unebenheiten verursachten
Vertiefungen entstehen, in denen Farbreste beim Abrakeln zurückbleiben. Das gute Anschmiegen
wird insbesondere durch die geringe Dicke der Folie 3 von 0,05 mm bis 0,15 mm erzielt.
Die das Druckbild aufweisende Oberfläche des Folienklischees 3 besitzt außerdem die
ausgezeichneten Materialeigenschaften eines Massiv-Stahlklischees. Ferner ist noch
zu erwähnen, daß der Rakelrand 11 des Rakeltopfs 10 bevorzugt aus Hartmetall oder
Keramik besteht und dadurch bei einem geeigneten Folienklischee 3 die Eigenschaft
erzielt werden kann, daß sich die Oberfläche des Folienklischees 3 durch den hin-
und herfahrenden Rakeltopf 10 allmählich verdichtet, wodurch die Planheit noch weiter
erhöht wird. Ferner sei noch erwähnt, daß die Bewegungsverhältnisse von Tampon 8,
Rakel 6 bzw. Rakeltopf 10, und Klischeeaufnahme 1 mannigfaltig gewählt werden kann.
Es kann z.B. die Klischeeaufnahme 1 starr in der Druckvorrichtung angeordnet sein,
wobei nun der Tampon 8 und das Rakel 6 bzw. der Rakeltopf 10 verfahren werden.
[0031] Bei der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsform ist das Folienklischee 3 als
Klischeeband ausgebildet. Die beiden Enden 12 und 13 des Folienklischees 3 sind auf
Rollen 14, die eine Folienkassette bilden, aufgewickelt. Dieses als Band ausgebildete
Folienklischee 3 weist mehrere im Abstand hintereinander angeordnete Gravuren auf.
Diese Gravuren können entweder das gleiche Druckbild zeigen, sie können aber auch
verschiedene Druckbilder aufzeigen. Im ersteren Fall wird der Vorteil erzielt, daß,
obwohl mit dem erfindungsgemäßen Folienklischee 3 sehr hohe Auflagen erzielt werden
können und daher ein Klischeewechsel erst nach längerer Zeit erforderlich ist, dieser
Klischeewechsel dadurch sehr schnell durchgeführt werden kann, daß das Folienklischee
3 über einen geeigneten Antrieb von der einen Rolle 14 abgezogen und auf die andere
Rolle 14 aufgewickelt wird. Das Folienklischee 3 wird bei diesem Vorgang um eine Strecke
weiterbewegt, bis die nächste Gravur sich in Position befindet. Dieser Vorgang kann
in Sekunden durchgeführt werden. Derartige Druckmaschinen können somit sowohl über
Nacht als auch an Wochenenden durchlaufen, ohne daß Personal zur Umrüstung benötigt
wird. Im anderen Fall können die verschiedensten Druckbilder gedruckt werden, ohne
daß das Folienklischee 3 hierfür ausgewechselt werden muß. Über eine geeignete Steuerung
kann das Folienklischee derart vor und wieder zurück bewegt werden, wobei es sich
von der einen Rolle 14 ab- und auf die andere Rolle 14 wieder aufwickelt, bis die
gewünschte Gravur auf der Klischeeaufnahme 1 sich in Position befindet. Dabei kann
ein einziger zu bedruckender Gegenstand auch abwechselnd jeweils mit zwei verschiedenen
Druckbildern bedruckt werden. Das Folienklischee 3 läuft dabei ständig vor und zurück.
Auch bei dieser Anordnung drücken sowohl das Rakel 6 als auch der Rakeltopf 10 mit
einer bestimmten Kraft auf das Folienklischee 3, so daß sich dieses an die Oberfläche
der Klischeeaufnahme 1 anschmiegt.
[0032] Die in der Fig. 5 wiedergegebene Anordnung zeigt eine Spannwalze 15, wie sie insbesondere
für den Rotationsdruck benötigt wird. Auf diese zylindrische Walze 15 mit hochgenauer
Oberfläche ist ein hülsenförmig ausgebildetes Folienklischee 3 aufgespannt. Dieses
Folienklischee 3 kann durch geeignete Wahl der Abmessungen so gestaltet sein, daß
es unter Spannung auf der Walze 15 anliegt, und sich bereits hierdurch gut an die
Oberfläche der Walze 15 anschmiegt. Dabei bildet die Walze 15 die Klischeeaufnahme.
[0033] Zusätzlich wird das Folienklischee 3 von der Rakel an die Oberfläche der Walze 15
gedrückt. Bei einer anderen, nicht gezeigten Ausgestaltung, wird das Folienklischee
3 mit einer geeigneten Spannvorrichtung auf die Walze 15 aufgespannt. Auch hier stützt
sich das Folienklischee 3 an der Oberfläche der Walze 15 ab und übernimmt deren Kontur.
[0034] Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Folienklischees 3,
welches nunmehr die Form einer Scheibe aufweist. Diese Scheibe ist in einzelne Sektoren
16 bis 21 unterteilt, wobei ein jeder Sektor mit einer Gravur 22 versehen ist. Das
scheibenförmige Folienklischee 3 ist auf einer entsprechend ausgebildeten Klischeeaufnahme
1 gelagert und über einen geeigneten Antrieb derart drehbar, daß die einzelnen Sektoren
16 bis 21 derart unter den Tampon 8 und den Rakeltopf 10 bewegt werden können, daß
die Gravur 22 eingefärbt und die Farbe mit dem Tampon 8 abgenommen werden kann. Die
einzelnen Gravuren 22 können entweder gleich, ober wie in der Fig. 6 gezeigt, mit
verschiedenen Motiven bzw. Druckbildern ausgebildet sein. Durch das scheibenförmige
Folienklischee 3 wird wie bei der Ausführungsform der Figuren 3 und 4 die Möglichkeit
geschaffen, daß in wenigen Sekunden ein anderes Druckbild in den Druckbereich gefahren
werden kann, so daß mit ein und derselben Druckmaschine verschiedene Drucke durchgeführt
werden können, ohne daß die Maschine umgerüstet werden muß.
1. Klischeeaufnahme (1) mit Folienklischee (3), insbesondere für das indirekte Tiefdruck-
oder Tampondruckverfahren, wobei das die Gravur (22) aufweisende Klischee (3) aus
Metall besteht, eine glatte Oberfläche aufweist und in die eine Oberflächenkontur
mit ebener Gestalt aufweisende Klischeeaufnahme (1) einer Druckmaschine einsetzbar
ist, wobei das Klischee (3) flexibel und an die Oberfläche der Klischeeaufnahme (1)
anschmiegsam ist und die Kontur der Oberfläche getreu überträgt und eine Dicke von
0,02 mm bis 0,25 mm, eine maximale Oberf lächenunebenheit von 3 »m und eine für Hartmaterial-Rakeltöpfe
(10) geeignete Verschleißfestigkeit aufweist.
2. Klischeeaufnahme (1) mit Folienklischee (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallfolie als Edelstahlfolie ausgebildet ist.
3. Klischeeaufnahme (1) mit Folienklischee (3) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die flexible Metallfolie aus Edelstahl eine Richtlegierung von < 0,4 % C, ca.
0,4 % Si, ca. 0,6 % Mn, ca. 13 % Cr und ca. 1 % Mo besitzt.
4. Klischeeaufnahme (1) mit Folienklischee (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Metallfolie ein martensitisches Gefüge aufweist.
5. Klischeeaufnahme (1) mit Folienklischee (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Metallfolie als eine galvanisch hergestellte Folie
aus Nickel oder Chrom oder einer Chrom-Nickellegierung ausgebildet ist.
6. Klischeeaufnahme (1) mit Folienklischee (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (3) oberflächenvergütet oder beschichtet und/oder
gut ätzbar ist.
7. Klischeeaufnahme (1) mit Folienklischee (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (3) ein antikorrosives Verhalten aufzeigt.
8. Klischeeaufnahme (1) mit Folienklischee (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (3) als Halbfertigprodukt eine Fotoemulsion,
versehen mit einer lichtundurchlässigen Schutzfolie trägt.
9. Klischeeaufnahme (1) mit Folienklischee (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (3) als ebenes, eine oder mehrere Gravuren (22)
aufweisendes Folienband oder als Folienscheibe ausgebildet ist.
10. Klischeeaufnahme (1) mit Folienklischee (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (3) als zylindrische Folienhülse ausgebildet
ist.
11. Klischeeaufnahme (1) mit Folienklischee (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Metallfolie Befestigungseinrichtungen, insbesondere
eine Randlochung aufweist.
12. Klischeeaufnahme (1) mit Folienklischee (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (3) mehrere Gravuren (22) aufweist.
1. Mounting (1) for engravings with engraving foil (3), more particularly for indirect
gravure or pad printing, method in the case of which the engraving foil (3) having
the gravure image (22) is consisting of metal and having a smooth surface and is able
to be inserted in the mounting (1) for engravings of a printing device, the mounting
(1) having an plain surface contour and said engraving foil (3) is flexible and adapted
to fit snugly against the surface of the mouniting (1) for engravings to comply with
the surface contours thereof truly, having a thickness of 0,02 mm to 0,25 mm, a maximum
surface roughness of 3 »m and a wear resistance suitable for use with doctor pots
(10) of hard material.
2. Mounting (1) for engravings with engraving foil (3) as claimed in claim 1, characterized
in that the metal foil is a stainless steel foil.
3. Mounting (1) for engravings with engraving foil (3) as claimed in claim 2, characterized
in that the flexible metal foil consists of stainless steel and is in the form of
an alloy with the following composition: < 0.4 % C, approximately 0.4 % Si, approximately
0.6 % Mn, approximately 13 % Cr and approximately 1 % Mo.
4. Mounting (1) for engravings with engraving foil (3) as claimed in one of the preceding
claims, characterized in that the metal foil has a martensitic structure.
5. Mounting (1) for engravings with engraving foil (3) as claimed in one of the preceding
claims, characterized in that the metal foil is constituted by an electrolytically
deposited foil of nickel or chromium or of a chrome-nickel alloy.
6. Mounting (1) for engravings with engraving foil (3) as claimed in one of the preceding
claims, characterized in that the foil (3) is provided with an enhanced surface or
is coated and/or is adapted to be readily charetched.
7. Mounting (1) for engravings with engraving foil (3) as claimed in one of the preceding
claims, characterized in that the foil (3) has anti-corrosive properties.
8. Mounting (1) for engravings with engraving foil (3) as claimed in one of the preceding
claims, characterized in that the foil (3) is in the form of a semi-finished product
with a photosensitive emulsion having an opaque protective foil thereon.
9. Mounting (1) for engravings with engraving foil (3) as claimed in one of the preceding
claims, characterized in that the foil (3) is in the form of a flat foil band or foil
disk having at least one engraved image (22) thereon.
10. Mounting (1) for engravings with engraving foil (3) as claimed in one of the preceding
claims, characterized in that the foil (3) is in the form of a cylindrical foil sleeve.
11. Mounting (1) for engravings with engraving foil (3) as claimed in one of the preceding
claims, characterized in that the metal foil has attachment means, more particularly
in the form of a marginal perforations.
12. Mounting (1) for engravings with engraving foil (3) as claimed in one of the preceding
claims, characterized in that the foil (3) bears a plurality of engraved images (22).
1. Support de cliché (1) avec cliché en feuille (3), notamment destiné à un procédé d'impression
indirecte en creux ou au tampon, le cliché (3) qui comporte la gravure (22) étant
réalisé en métal, présentant une surface lisse, et pouvant être inséré dans le support
de cliché (3) d'une machine à imprimer, support qui présente un profil de surface
de configuration plane, le cliché (3) étant flexible, susceptible d'épouser la forme
de la surface du support de cliché (1) en reproduisant fidèlement le profil de surface,
et présentant une épaisseur de 0,02 mm à 0.25 mm, une rugosité maximale de 3 »m, et
une résistance à l'usure adaptée à des pots de racle (10) en matériau dur.
2. Support de cliché (1) avec cliché en feuille (3), selon la revendication 1, caractérisé
en ce que la feuille de métal est réalisée sous forme de feuille d'acier spécial.
3. Support de cliché (1) avec cliché en feuille (3), selon la revendication 2, caractérisé
en ce que la feuille de métal flexible en acier spécial, possède un alliage recommandé
ayant moins de 0,4 % C, environ 0,4 % Si, environ 0,6 % Mn, environ 13 % Cr et environ
1 % Mo.
4. Support de cliché (1) avec cliché en feuille (3), selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la feuille de métal présente une structure martensitique.
5. Support de cliché (1) avec cliché en feuille (3), selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la feuille de métal est réalisée en tant que feuille, fabriquée
par dépôt électrolytique, en nickel ou en chrome, ou en un alliage nickel-chrome.
6. Support de cliché (1) avec cliché en feuille (3), selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la feuille (3) a subi un traitement thermique de surface ou
est revêtue et/ou peut être aisément gravée.
7. Support de cliché (1) avec cliché en feuille (3), selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la feuille (3) présente des propriétés anticorrosives.
8. Support de cliché (1) avec cliché en feuille (3), selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la feuille (3), sous forme de produit semi-fini, porte une émulsion
photographique, pourvue d'un film protecteur opaque à la lumière.
9. Support de cliché (1) avec cliché en feuille (3), selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la feuille (3) se présente sous la forme d'une feuille plane
en forme de bande ou de disque, comportant une ou plusieurs gravures (22).
10. Support de cliché (1) avec cliché en feuille (3), selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la feuille (3) se présente en tant que feuille en forme de fourreau
cylindrique.
11. Support de cliché (1) avec cliché en feuille (3), selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la feuille de métal comporte des dispositifs de fixation, notamment
une perforation de bordure.
12. Support de cliché (1) avec cliché en feuille (3), selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la feuille (3) comporte plusieurs gravures (22).