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(11) |
EP 0 473 973 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.11.1995 Patentblatt 1995/48 |
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Anmeldetag: 12.08.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B41C 1/05 |
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Verfahren zum Bearbeiten von Tiefdruckformen
Process for the treatment of intaglio printing plates
Procédé pour le traitement de plaques d'impression intaglio
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
04.09.1990 CH 2864/90
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.03.1992 Patentblatt 1992/11 |
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Patentinhaber: MDC Max Dätwyler Bleienbach AG |
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CH-3368 Bleienbach (CH) |
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Erfinder: |
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- Dätwyler, Max
CH-3368 Bleienbach (CH)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Schaad, Balass, Menzl & Partner AG |
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Dufourstrasse 101
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 218 393 DE-A- 3 035 714 FR-A- 2 219 016 US-A- 3 474 457
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DE-A- 2 344 233 FR-A- 825 645 NL-A- 8 702 724 US-A- 4 060 032
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bearbeiten von wenigstens aus
einem Grundkörper und einer von diesem getragenen, metallischen Aussenschicht bestehenden
Tiefdruckformen gemäss Oberbegriff des Anspruches 1 sowie eine für die Durchführung
dieses Verfahrens geeignete Druckform.
[0002] Das Ausbilden der Rasternäpfchen in der Aussenschicht von Druckformen mittels Laserstrahlen
ist bereits bekannt. In der DE-PS 23 54 323, die die Bearbeitung einer Druckform mit
einer Aussenschicht aus Kunststoff mittels Laserstrahlen zum Gegenstand hat, sind
die Probleme beschrieben, die bei der Laserbearbeitung von Druckformen auftreten (siehe
insbesondere Kolonne 1, Zeilen 46-62). Im weiteren sind in dieser deutschen Patentschrift
Hinweise zur Lösung dieser Probleme zu finden.
[0003] In den DE-PS en 27 09 554 und 27 19 275 sind Vorrichtungen zur Laserbearbeitung von
Tiefdruckzylindern herkömmlicher Art beschrieben, d.h. also von Tiefdruckzylindern
mit einer Aussenschicht aus elektrolytisch aufgebrachtem Kupfer. In der Praxis konnte
sich jedoch die Laserbearbeitung von Tiefdruckzylindern mit Kupferaussenschicht nicht
durchsetzen.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs
genannten Art für die Laserbearbeitung der metallischen Aussenschicht von Druckformen
zu schaffen, das unter den in der Praxis herrschenden Bedingungen erfolgreich eingesetzt
werden kann.
[0005] Bezüglich der erfindungsgemässen Lösung dieser Aufgabe wird auf die Ansprüche verwiesen.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Laserbearbeitung
von Tiefdruckformen, insbesondere Tiefdruckzylinder, der herkömmlichen Art mit einer
Aussenschicht aus Kupfer aus folgenden Gründen mit Schwierigkeiten verbunden ist.
[0007] Das Ausnehmen der Rasternäpfchen aus der Kupferschicht mittels Laserstrahlen ist
mit einem verhältnissmässig hohen Energieaufwand verbunden und zwar aus folgenden
Gründen:
1. Sehr starke Reflexion der Kupferschicht
2. Hohe Schmelz- bzw. Verdampfungstemperatur von Kupfer
3. Hohe Schmelz- bzw. Verdampfungswärme von Kupfer
4. Gute Wärmeleitfähigkeit von Kupfer und damit starke Wärmeabgabe an die Umgebung
der Rasternäpfchen.
[0008] Speziell an Tiefdruckformen werden noch weitere Anforderungen gestellt. Insbesondere
wird eine hohe Qualität der Druckoberfläche und eine kurze Bearbeitungszeit beim Ausbilden
der Rasternäpfchen verlangt. Diese Anforderungen sind mit den herkömmlichen Tiefdruckformen
mit einer galvanisch aufgetragenen Kupfer-Aussenschicht aber nur sehr schwer zu erfüllen.
[0009] Unter Bezugnahme auf die Zeichnung werden nun verschiedene Massnahmen erläutert,
mit denen die vorstehend dargestellten Nachteile, die beim Ausbilden von Rasternäpfchen
in herkömmlichen Druckformen mittels Laserstrahlen auftreten, vermieden werden können.
[0010] Die Figuren 1-4 zeigen Ausschnitte von verschiedenartig aufgebauten Tiefdruckformen.
[0011] Die in Figur 1 nur ausschnittweise dargestellte Druckform 1 (im vorliegenden Fall
als bevorzugte Ausführungsform ein Tiefdruckzylinder) weist einen Grundkörper 2 aus
einem geeigneten Material, z.B. Stahl, Aluminium oder Kunststoff, auf. Auf diesen
Grundkörper 2 ist auf bekannte Weise eine metallische Zwischenschicht 3 aufgetragen,
vorzugsweise galvanisch. Die Zwischenschicht 3 besteht beispielsweise aus Kupfer oder
Zink. Diese Zwischenschicht 3, die zur Anpassung an verschiedene Zylinderdurchmesser
dient, ist bei den Ausführungsformen gemäss den Figuren 2-4 auch vorhanden, in diesen
Figuren jedoch nicht mehr dargestellt.
[0012] Mit der Zwischenschicht 3 ist eine metallische Aussenschicht 4 verbunden, die ebenfalls
galvanisch aufgebracht wird. In dieser Aussenschicht 4 sind mittels Laserstrahlen
Rasternäpfchen 5 ausgebildet. Die Aussenschicht 4 ist nicht aus elektrolytisch aufgetragenem
Kupfer sondern besteht aus einem bzw. enthält einen Werkstoff mit den folgenden Eigenschaften:
1. Sein Absorptionsfaktor 1-R ist grösser als derjenige von Kupfer,
2. Er weist eine geringere Schmelz- bzw. Verdampfungswärme Q auf als Kupfer,
3. Er weist eine geringere Schmelz- bzw. Verdampfungstemperatur T auf als Kupfer,
und
4. Seine Wärmeleitfähigkeit k ist geringer als diejenige von Kupfer.
[0013] Daneben weist dieser Werkstoff eine Abrieb- und Druckfestigkeit auf, die mindestens
so hoch ist wie diejenige von Kupfer. Im weiteren ist dieser Werkstoff mindestens
so gut mechanisch bearbeitbar wie Kupfer und erlaubt eine Reproduzierbarkeit des Rasternäpfchenmusters,
die mit derjenigen von Kupfer vergleichbar ist.
[0014] Ein Werkstoff, der diese Eigenschaften aufweist und der zudem den drucktechnischen
Anforderungen genügt ist insbesondere Zink oder eine Zinklegierung.
[0015] Zwischen den im Zusammenhang mit der Lasergravur wichtigen Materialeigenschaften
von Kupfer und Zink bestehen die folgenden bedeutenden Unterschiede:
| Verdampfungsenergie |
Cu: |
892 J/mm³ |
| Zn: |
31,4 J/mm³ |
| Verdampfungstemperatur |
Cu: |
2595° C |
| Zn: |
907° C |
| Absorptionsfaktor (1-R) (bei 1»m und Zimmertemperatur) |
Cu: |
0,06 |
| Zn: |
0,5 |
| Wärmeleitfähigkeit |
Cu: |
3,94 W/cm°C |
| Zn: |
1,13 W/cm°C |
[0016] Zum Ausheben einer Rasternäpfchens mit einem Durchmesser von 120 »m und einer Tiefe
von 30 »m sind zum Beispiel beim Kupfer 165 mWs und beim Zink 6 mWs notwendig.
[0017] Neben Zink und dessen Legierungen eignen sich auch Werkstoffe mit vergleichbaren
Eigenschaften.
[0018] Bei der Auswahl der geeigneten Werkstoffe ist noch folgendes zu beachten:
Die für die Aussenschicht 4 zur Anwendung gelangenden Metalle und Metalllegierungen
müssen eine Abrieb- und Druckfestigkeit aufweisen, die mindestens so hoch ist wie
diejenige von Kupfer und müssen sich mindestens so gut mechanisch bearbeiten lassen
wie Kupfer. Zudem muss die Reproduzierbarkeit des Rasternäpfchenmusters von Druckform
zu Druckform vergleichbar sein zu derjenigen bei aus Kupfer bestehenden Aussenschichten.
[0019] Natürlich müssen diese Metalle und Metalllegierungen auch den drucktechnischen Anforderungen
genügen und insbesondere eine sehr hohe Güte der Oberfläche 4a der Aussenschicht 4
ermöglichen. Im weiteren ist es von Bedeutung, dass das Ausheben der Rasternäpfchen
5 in der Aussenschicht 4 mittels Laserstrahlen mit sehr grosser Geschwindigkeit erfolgen
kann. Die letztgenannte Forderung ist vor allem für die Bearbeitung von Tiefdruckzylindern
von sehr grosser Bedeutung.
[0020] Bei der in Figur 2 gezeigten Ausführungsform ist unterhalb der metallischen Aussenschicht
4 eine wärmeisolierende Zwischenschicht 6 angeordnet, welche den Abfluss der bei der
Laserbearbeitung entstehenden Wärme aus der Aussenschicht 4 in die Zwischenschicht
3 bzw. den Grundkörper 2 weitgehend verhindert. Diese Wärmeisolation kann einerseits
durch Wahl eines Werkstoffes mit wärmeisolierenden Eigenschaften und andererseits
durch die Dicke der Schicht 6 beeinflusst werden. Als mögliche Werkstoffe für diese
wärmeisolierende Schicht 6 sind zu nennen: Kunststoff, Keramik, Metalle oder Metalllegierungen
mit schlechterer Wärmeleitfähigkeit als der Werkstoff, aus dem die Aussenschicht 4
besteht. Solche Metalle mit schlechterer Wärmeleitfähigkeit sind z.B. Titan, Zinn,
Zink u.s.w. Daneben sind selbstverständlich auch andere geeignete Wärmeisolationsmaterialien
einsetzbar.
[0021] Bei der in Figur 2 gezeigten Ausführungsform kann die Aussenschicht 4 neben den bereits
im Zusammenhang mit Figur 1 genannten Werkstoffen auch aus Kupfer gebildet sein.
[0022] Bei der Ausführungsform gemäss Figur 3 ist die Aussenschicht 4 als sogenannte Dispersionsschicht
ausgebildet, die aus einem Träger- oder Matrixmaterial 8 und darin eingebetteten Partikeln
7 aus einem wärmeisolierenden Werkstoff besteht. Diese Partikel 7 können z.B. aus
Kunststoff, Metalloxiden, Keramik, Siliziumkarbid, Molybdän und dergleichen Materialien
sein. Als Träger- bzw. Matrixmaterial 8 kann z.B. Zink, Kupfer oder andere metallische
Werkstoffe bzw. deren Legierungen verwendet werden.
[0023] Durch die Einlagerung der Partikel 7 in die Aussenschicht 4 können die die Laserbearbeitung
massgeblich beeinflussenden Eigenschaften der Aussenschicht 4 positiv beeinflusst
werden, so z.B. die Verdampfungsenergie, die Leitfähigkeit und die Absorptionseigenschaften
der Schicht 4. Der Wärmeabfluss wird nicht nur wie bei der Ausführungsform gemäss
Figur 2 in Richtung zum Grundkörper 2 hin beeinflusst, sondern räumlich, d.h. auch
in Richtung des Verlaufes der Aussenschicht 4. Anders ausgedrückt wird durch diese
Partikel 8 auch der Wärmeabfluss in der Aussenschicht erheblich herabgesetzt, wodurch
beispielsweise die Deformation von extrem dünnen Näpfchenwandungen verhindert werden
kann. Die eingelagerten Partikel 7 werden bezüglich Form, Grösse und Anzahl pro Volumeneinheit
so gewählt, dass die jeweiligen drucktechnischen Anforderungen (z.B. Druckqualität)
erfüllt werden können.
[0024] Eine weitere Ausführungsform ist in Figur 4 beschrieben. Bei dieser Variante wird
vor der Laserbearbeitung auf die Oberfläche 4a der Aussenschicht 4 eine Deckschicht
9 aufgebracht, die aus einem abrieb- und verschleissfesten Material besteht, z.B.
aus Chrom oder einem Metalloxid. Die Rasternäpfchen 5 werden dann direkt durch diese
verschleissfeste Deckschicht 9 hindurch in das darunterliegende Material der Aussenschicht
4 eingearbeitet.
[0025] Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass die Druckform 1 direkt nach der Laserbearbeitung
für den Druck zur Verfügung steht, da die üblicherweise erst nach dem Gravieren aufgebrachte
Chromschicht 9 nun bereits vorhanden ist. Das Material, das zur Bildung der Deckschicht
9 verwendet wird, sollte auf seiner Oberfläche ein sehr stabiles Oxid bilden, welches
die Haftung anderer Werkstoffe sehr stark erschwert oder sogar verhindert. Dies ist
beispielsweise bei Chrom der Fall. Beim Bilden der Rasternäpfchen 5 herausgeschleudertes
Material, das am Rand des Rasternäpfchens 5 kondensiert, wird von dieser Oxydschicht
der Deckschicht 9 abgestossen, so dass zwischen dieser Deckschicht 9 und dem abgelagerten
Material keine haftende Verbindung stattfinden kann. Somit können im Randbereich der
Rasternäpfchen 5 keine störenden Materialablagerungen erfolgen.
[0026] Bei dieser Ausführungsform gemäss Figur 4 kann die metallische Aussenschicht 4 aus
Zink oder seinen Legierungen oder auch anderen Metallen und Metalllegierungen einschliesslich
Kupfer bestehen. Daneben ist es auch denkbar, die Aussenschicht 4 aus einem geeigneten
Kunststoff herzustellen.
[0027] Die Absorption der Laserstrahlen wird erhöht, wenn die zu gravierende Aussenschicht
4 zusätzlich mit einer schwarzen Schicht überdeckt wird. Diese Schicht kann aus einer
chemisch oder elektrochemisch aufgebrachten Chrom- bzw. Chromatschicht bestehen. Die
Schicht kann auch mittels eines Plasma- oder Vakuumbeschichtungsverfahren aufgebracht
werden und kann auch aus andern Materialien, wie z.B. Lack oder Kunststoffen, bestehen.
[0028] Versuche haben folgendes gezeigt:
Mit CO₂-Lasern können bei einer Aussenschicht 4 aus unlegiertem Zink (Zn) die besten
Materialabtragsleistungen erzielt werden. Doch haben Aussenschichten 4 aus reinem
Zink den Nachteil, dass die drucktechnischen Anforderungen, wie insbesondere Druckbeständigkeit,
nur schlecht erfüllt werden können.
[0029] Demgegenüber konnte festgestellt werden, dass mit aus Zinklegierungen bestehenden
Aussenschichten 4, die mit einem YAG-Laser bearbeitet wurden, eine bedeutend bessere
Qualität der Rasternäpfchen 5 erzielt werden konnte und auch die bereits früher erwähnten
drucktechnischen Anforderungen viel besser erfüllt werden können.
[0030] Trotzdem waren bei mit YAG-Lasern bearbeiteten Aussenschichten 4 aus Zinklegierungen
bezüglich Materialabtragsleistungen keine Nachteile feststellbar.
[0031] Daraus lässt sich schliessen, dass bei Verwendung von Zinklegierungen für die Aussenschicht
4 und bei Bearbeitung durch YAG-Laser sich die gewünschten Resultate erzielen lassen.
1. Verfahren zum Bearbeiten von wenigstens aus einem Grundkörper (2) und einer von diesem
getragenen, metallischen Aussenschicht (4) bestehenden Tiefdruckformen (1), bei dem
in der Aussenschicht (4) mittels Laserstrahlen die Rasternäpfchen (5) ausgebildet
werden, dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckform (1) mit einer metallischen Aussenschicht
(4), die aus Zink oder einer Zinklegierung besteht oder Zink oder eine Zinklegierung
enthält, verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter der metallischen Aussenschicht
(4) eine wärmeisolierende Zwischenschicht (6) angeordnet wird, die aus einem Isolationsmaterial,
z.B. Kunststoff, besteht oder durch eine Metallschicht mit schlechterer Wärmeleitfähigkeit
als die Aussenschicht (4) gebildet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der metallischen Aussenschicht
(4) Partikel (7) eines wärmeisolierenden Werkstoffes, z.B. Kunststoff, Metalloxid,
Siliziumkarbid, Keramik oder Molybdän, eingebettet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die metallische Aussenschicht
(4) vor der Laserbearbeitung mit einer Deckschicht (9) aus einem abrieb- und verschleissfesten
Material, z.B. einem Metalloxid oder Chrom, versehen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenschicht (4) mit
einer eine Erhöhung der Absorption der Laserstrahlen bewirkenden schwarzen Schicht
versehen wird.
6. Für die Ausbildung von Rasternäpfchen (5) mittels Laserstrahlen geeignete Tiefdruckform
(1) bestehend wenigstens aus einem Grundkörper (2) und einer von dieser getragenen
metallischen Aussenschicht (4), dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenschicht (4)
aus Zink oder einer Zinklegierung besteht oder Zink oder eine Zinklegierung enthält.
7. Tiefdruckform nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Aussenschicht
(4) eine wärmeisolierende Zwischenschicht (6) angeordnet ist, die aus einem Isolationsmaterial,
z.B. Kunststoff, besteht oder durch eine Metallschicht mit schlechterer Wärmeleitfähigkeit
als die Aussenschicht (4) gebildet ist.
8. Tiefdruckform nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der metallischen Aussenschicht
(4) Partikel (7) eines wärmeisolierenden Werkstoffes, z.B. Kunststoff, Metalloxid,
Siliziumkarbid, Keramik oder Molybdän, eingebettet sind.
9. Tiefdruckform nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die metallische Aussenschicht
(4) mit einer Deckschicht (9) aus einem abrieb- und verschleissfesten Material, z.B.
einem Metalloxid oder Chrom, versehen ist.
10. Tiefdruckform nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenschicht (4)
mit einer eine Erhöhung der Absorption der Laserstrahlen bewirkenden schwarzen Schicht
versehen ist.
1. Process for the treatment of intaglio printing plates (1) which consist of at least
one basic body (2) and of a metallic outer layer (4) carried by the latter, in which
process the screen cups (5) are formed in the outer layer (4) by means of laser beams,
characterized in that a printing plate (1) with a metallic outer layer (4) which consists
of zinc or a zinc alloy or which contains zinc or a zinc alloy is used.
2. Process according to Claim 1, characterized in that there is arranged under the metallic
outer layer (4) a heat-insulating intermediate layer (6) which consists of an insulation
material, for example plastic, or which is formed by a metal layer with lower heat
conductivity than the outer layer (4).
3. Process according to Claim 1, characterized in that particles (7) of a heat-insulating
material, for example plastic, metal oxide, silicon carbide, ceramic or molybdenum,
are embedded in the metallic outer layer (4).
4. Process according to Claim 1, characterized in that, before the laser treatment, the
metallic outer layer (4) is provided with a covering layer (9) consisting of abrasion-resistant
and wear-resistant material, for example a metal oxide or chromium.
5. Process according to Claim 1, characterized in that the outer layer (4) is provided
with a black layer causing an increase in the absorption of the laser beams.
6. Intaglio printing plate (1) suitable for the formation of screen cups (5) by means
of laser beams and consisting of at least one basic body (2) and of a metallic outer
layer (4) carried by the latter, characterized in that the outer layer (4) consists
of zinc or a zinc alloy or contains zinc or a zinc alloy.
7. Intaglio printing plate according to Claim 6, characterized in that there is arranged
under the outer layer (4) a heat-insulating intermediate layer (6) which consists
of an insulation material, for example plastic, or which is formed by a metal layer
having lower heat conductivity than the outer layer (4).
8. Intaglio printing plate according to Claim 6, characterized in that particles (7)
of a heat-insulating material, for example plastic, metal oxide, silicon carbide,
ceramic or molybdenum, are embedded in the metallic outer layer (4).
9. Intaglio printing plate according to Claim 6, characterized in that the metallic outer
layer (4) is provided with a covering layer (9) consisting of an abrasion-resistant
and wear-resistant material, for example a metal oxide or chromium.
10. Intaglio printing plate according to Claim 6, characterized in that the outer layer
(4) is provided with a black layer causing an increase in the absorption of the laser
beams.
1. Procédé de traitement de plaques d'impression intaglio (1), composées d'un corps de
base (2), au moins, et d'une couche externe métallique (4), supportée par ce dernier,
selon lequel les creux tramés (5) sont réalisés par jets laser dans la couche externe
(4), caractérisé par l'utilisation d'une forme d'impression (1), munie d'une couche
externe (4) métallique, composée de zinc ou d'un alliage de zinc, ou comportant du
zinc ou un alliage de zinc.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'une couche intermédiaire
calorifuge (6) est disposée au dessous de la couche externe métallique (4), cette
couche calorifuge se composant d'un matériau isolant, de matière plastique par exemple,
ou étant formée par une couche de métal de conductivité thermique inférieure à celle
de la couche externe (4).
3. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que des particules (7) d'un
matériau calorifuge, tel que matière plastique, oxyde métallique, carbure de silicium,
céramique, ou molybdène, sont enrobées dans la couche externe métallique (4).
4. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la couche externe métallique
(4) est munie, avant te traitement au laser, d'une couche de protection (9) composée
d'un matériau résistant à l'usure et à l'abrasion, d'un oxyde métallique ou de chrome,
par exemple.
5. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la couche externe (4) est
munie d'une couche noire, qui provoque une hausse de l'absorption des jets laser.
6. Plaque d'impression intaglio (1) adaptée à la réalisation de creux tramés (5) par
jets laser, composée d'un corps de base (2), au moins, et d'une couche externe métallique
(4) supportée par ce dernier, caractérisée en ce que la couche externe (4) se compose
de zinc ou d'un alliage de zinc, ou comporte du zinc ou un alliage de zinc.
7. Plaque d'impression intaglio suivant la revendication 6, caractérisée en ce qu'une
couche intermédiaire (6) calorifuge, composée d'un matériau isolant, tel que matière
plastique, ou formée par une couche de métal de conductivité thermique inférieure
à celle de la couche externe (4), est disposée au-dessous de la couche externe (4).
8. Plaque d'impression intaglio suivant la revendication 6, caractérisée en ce que des
particules (7) d'un matériau calorifuge, tel que matière plastique, oxyde métallique,
carbure de silicium, céramique ou molybdène, sont enrobées dans la couche externe
métallique (4).
9. Plaque d'impression intaglio suivant la revendication 6, caractérisée en ce que la
couche externe métallique (4) est munie d'une couche de protection (9) composée d'un
matériau résistant à l'abrasion et à l'usure, d'un oxyde métallique ou de chrome,
par exemple.
10. Plaque d'impression intaglio suivant la revendication 6, caractérisée en ce que la
couche externe (4) est munie d'une couche noire, qui provoque une hausse de l'absorption
des jets laser.

