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(11) |
EP 0 474 827 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1994 Patentblatt 1994/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.03.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A63C 9/20 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9100/471 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9115/274 (17.10.1991 Gazette 1991/24) |
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| (54) |
SKIBINDUNG FÜR EINEN LANGLAUF- ODER TOURENSKI
SKI BINDING FOR A CROSS-COUNTRY OR TOURING SKI
FIXATION POUR SKI DE FOND OU DE RANDONNEE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR LI SE |
| (30) |
Priorität: |
30.03.1990 AT 746/90
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.03.1992 Patentblatt 1992/12 |
| (73) |
Patentinhaber: HTM Sport- und Freizeitgeräte
Aktiengesellschaft |
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A-2320 Schwechat (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SPITALER, Engelbert
A-2351 Wr. Neudorf (AT)
- WITTMANN, Heinz
A-1100 Wien (AT)
- ERDEI, Roland
A-2484 Weigelsdorf (AT)
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| (74) |
Vertreter: Szász, Tibor, Dipl.-Ing. |
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HTM Sport- und Freizeitgeräte AG
Tyroliaplatz 1 2320 Schwechat 2320 Schwechat (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-87/03211
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DE-A- 3 405 861
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Skibindung für einen Langlauf- oder Tourenski mit einer
Halteschale, die sowohl gemeinsam mit einem als zweiarmiger Winkelhebel ausgebildeten
Schwenkteil, als auch zwecks Überganges zwischen Schließ- und Offenstellung relativ
zu diesem um eine skifeste, horizontale Querachse schwenkbar gelagert ist, wobei der
erste Hebelarm des Schwenkteiles zumindest einen Verriegelungszapfen trägt, wobei
in der Schließstellung der Bindung, die durch einen federnden Riegel fixiert ist,
der Verriegelungszapfen des Schwenkteiles in eine Freistellung der Halteschale greift
und die Halteschale eine vordere Sohlenverlängerung eines Skischuhs übergreift, während
der Verriegelungszapfen auch eine Öffnung in der Sohlenverlängerung von unten her
durchsetzt, wogegen in der Offenstellung der Bindung der Verriegelungszapfen aus dem
Inneren der Halteschale entfernt ist, wobei die gemeinsame Verschwenkung von Halteschale
und Schwenkteil um die an einem skifesten Lagerbock befestigte Querachse gegen ein
elastisches Element vor sich geht, wobei die Halteschale und der Schwenkteil in ihrem
vorderen Bereich von der Querachse durchsetzt sind und der Schwenkteil an seinem zweiten
Hebelarm eine Achse für den Riegel trägt, der in der Schließstellung der Bindung an
der Halteschale angreift, und wobei eine Feder Halteschale und Schwenkteil im Sinne
eines Auseinanderspreizens belastet.
[0002] Eine solche Skibindung ist in der WO 87/03211 beschrieben. Bei dieser bekannten Skibindung
sind die Seitenwände der Halteschale durch einen Quersteg verbunden, der mit einer
Rastnut versehen ist. Der mit einer Halteschale um eine gemeinsame Querachse schwenkbare
Schwenkteil trägt an seinem nach oben gerichteten Fortsatz eine Achse, an welcher
ein Riegel mit einer Rastnase angelenkt ist. Diese Rastnase greift bei geschlossener
Skibindung in die Rastnut des Quersteges der Halteschale ein. Eine derartige Langlaufskibindung
mit dem dazupassenden Langlaufskischuh ist auch im Handel erhältlich und hat sich
in der Praxis bewährt.
[0003] Dabei hat sich allerdings gezeigt, daß das Schließen der Bindung unter Umständen
erschwert wird, wenn sich beim Einsteigen Schnee, Eis oder Schmutz unter der Halteschale
oder unter dem Langlaufskischuh angesammelt und festgepreßt haben. In einem solchen
Fall wird die Halteschale nicht völlig niedergeschwenkt und die Rastnase des Riegels
kann in die Rastnut der Halteschale nicht vollständig einrasten. Durch die Kraft der
Riegelfeder drückt zwar die Rastnase des Riegels auf den Quersteg, aber bei allzu
starken Erschütterungen kann es zu einem unbeabsichtigten Öffnen der Skibindung kommen.
[0004] Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die bekannte Skibindung dahingehend
zu verbessern, daß ein zuverlässiges Schließen derselben auch dann erfolgt, wenn Schnee-,
Eis- oder Schmutzansammlungen das völlige Niederschwenken der Halteschale verhindern.
Dabei wird insbesonders ein stufenloses Nachstellen des Riegels für den Fall angestrebt,
daß die Schnee- oder Schmutzmenge unter der Halteschale während des Laufens allmählich
geringer wird. Außerdem soll die Gesamthöhe der Skibindung niedriger werden.
[0005] Erreicht wird das gesetzte Ziel erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruches 1. Dadurch, daß die Halteschale in ihrem vorderen Bereich einen ihre
Seitenwände verbindenden Quersteg aufweist, welcher Quersteg an seinem vorderen Ende
als Rastnase mit einer etwa in Form eines Zylindermantelabschnittes um die Querachse
verlaufenden ersten Fläche und mit einer daran anschließenden, in Form eines weiteren
Zylindermantelabschnittes gestalteten und sich etwa in Richtung zur Querachse hin
erstreckenden als Haltefläche wirksamen zweiten Fläche ausgebildet ist, daß der Riegel
einen entlang eines Zylindermantelabschnittes um die Riegelachse angeordneten Rastbereich
aufweist und daß, in der geschlossenen und unbelasteten Stellung der Skibindung betrachtet,
die Achse des die Haltefläche bildenden Zylindermantelabschnittes gegenüber der Achse
des den Rastbereich bildenden Zylindermantelabschnittes nach vorne beabstandet ist,
ist gewährleistet, daß auch ohne völliges Niederschwenken der Halteschale der Rastbereich
des Riegels die Haltefläche der Rastnase so weit untergreift, daß ein zuverlässiges
Schließen der Skibindung sichergestellt ist. Die Ausgestaltung der Haltefläche in
Form eines Zylindermantelabschnittes, wobei die Tangentialebenen der Haltefläche und
des Rastbereiches einen spitzen Winkel miteinander einschließen, ermöglicht das stufenlose
Nachrücken des Riegels in Schließrichtung, wenn die Verschmutzung unterhalb der Schale
nachläßt.
[0006] Die Ausgestaltung gemäß Anspruch 2 ist in formtechnischer Hinsicht besonders günstig.
[0007] Die Anordnung der Riegelachse in einer Ebene unterhalb der Querachse gemäß dem kennzeichnenden
Teil des Anspruches 3 ermöglicht eine besonders kompakte Bauweise der Skibindung.
[0008] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung
näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein. Dabei zeigen: Fig.1 eine Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Langlaufskibindung im Längsschnitt und zwar in der einstiegsbereiten
Stellung, Fig.2 die Langlaufskibindung aus Fig.1 in der geschlossenen aber unbelasteten
Stellung (Gleitstellung) und Fig.3 die Langlaufskibindung wie in Fig.2, wobei aber
eine Ansammlung von Schmutz oder Eis unterhalb der Schale vorhanden ist und die Figuren
4,5 und 6 jeweils ein Detail der erfindungsgemäßen Skibindung im größeren Maßstab.
[0009] In der nachfolgenden Beschreibung sind die Bezeichnungen vorne, hinten, oben, unten
usw. vom Standpunkt des Benutzers aus zu verstehen; d.h. vorne bedeutet zur Skispitze
hin gerichtet.
[0010] Auf einem Ski 1 ist mittels angedeuteter Schrauben 2 ein Lagerbock 30 montiert. Er
besteht im wesentlichen aus einer Grundplatte 31 und Seitenwänden 32. Die Seitenwände
32 tragen eine Querachse 3. An der Querachse 3 ist ein Schwenkteil 40 angelenkt. Der
Schwenkteil 40 ist als Winkelhebel ausgebildet, wobei dessen erster Hebelarm 41 nach
hinten verläuft und einen nach oben gerichteten Verriegelungszapfen 42 trägt, während
der zweite Hebelarm 43 schräg nach vorne und nach unten zu weist. Der zweite Hebelarm
43 besitzt an seiner nach unten und hinten gerichteten Seite eine Stützfläche 44 und
einen Vorsprung 45 für eine Feder 5, welche Feder 5 in einer länglichen Ausnehmung
33 der Grundplatte 31 angeordnet ist. Die Feder 5 ist in diesem Ausführungsbeispiel
als Schraubendruckfeder ausgebildet und stützt sich einerseits an der Stützfläche
44 des Schwenkteils 40 und andererseits an einer hinteren Begrenzungswand 34 der länglichen
Ausnehmung 33 ab.
[0011] Die Querachse 3 trägt weiters eine Halteschale 50 zur Aufnahme eines Langlaufskischuhes
20. Die Halteschale 50 weist eine Freistellung 51 für den Verriegelungszapfen 42 auf.
An Seitenwände 52 der Halteschale 50 schließen oben Führungsleisten 53 an. In ihrem
vorderen Teil sind die Seitenwände 52 der Halteschale 50 durch einen Quersteg 54 verbunden.
Der Quersteg 54 ist an seinem vorderen Ende als Rastnase 55 ausgebildet, wobei deren
erste Fläche 56 etwa in Form eines Zylindermantelabschnittes um die Querachse 3 verläuft.
Daran schließt eine zweite Fläche oder Haltefläche 57 an, die ebenfalls als Zylindermantelabschnitt
mit dem Radius r
H ausgestaltet ist und die sich etwa in Richtung zur Querachse 3 hin erstreckt. Die
genaue Ausgestaltung und Lage der Flächen 56 und 57 sowie die der zugehörigen Achsen
sind in Fig.4 genauer erkennbar.
[0012] Eine Spreizfeder 6 ist um die Querachse 3 angeordnet und beaufschlagt den Schwenkteil
40 und die Halteschale 50 im Sinne eines Auseinanderspreizens.
[0013] Im zweiten Hebelarm 43 des Schwenkteiles 40 ist eine quer zur Skilängsrichtung verlaufende
Riegelachse 7 angeordnet. Die Riegelachse 7 trägt einen Riegel 60 mit einem Rastbereich
61 und einer Vertiefung 62. Die Vertiefung 62 ermöglicht das Einsetzen der Spitze
eines Skistockes zum willkürlichen Öffnen der Skibindung. Der Rastbereich 61 ist entlang
einer Zylindermantelfläche mit dem Radius r
R angeordnet, deren Achse die Riegelachse 7 bildet. In Fig.4 ist auch erkennbar, daß
die Achse 9 des die Haltefläche 57 bildenden Zylindermantelabschnittes in der Gleitstellung
der Skibindung vor der Riegelachse 7 liegt. Unterhalb des Rastbereiches 61 erstreckt
sich eine Freistellung 63. Eine um die Riegelachse 7 angeordnete Riegelfeder 8 beaufschlagt
den Riegel 60 in Schließrichtung.
[0014] Weiters ist in Fig.1 der vordere Bereich des Langlaufskischuhes 20 mit einer Sohle
21 und einem Einhakelement 22 erkennbar. Dieser Langlaufskischuh 20 ist bekannt, bildet
nicht den Gegenstand dieser Erfindung und wird daher nicht näher beschrieben und ist
in der Zeichnung strichpunktiert dargestellt.
[0015] In Fig.1 ist die erfindungsgemäße Langlaufskibindung im einsteigbereiten Zustand
und mit eingesetztem Langlaufskischuh 20 gezeigt. Beim Absenken des Langlaufskischuhs
20 wird die Halteschale 50 gegen die Kraft der Spreizfeder 6 nach unten verschwenkt,
wobei der Verriegelungszapfen 42 die Freistellung 51 der Halteschale 50 durchdringt
und in die zwischen der Sohle 21 und dem Einhakelement 22 vorhandene Öffnung ragt.
Gleichzeitig gleitet die erste Fläche 56 der Rastnase 55 aus der Freistellung 63 des
Riegels und ermöglicht damit, daß die Riegelfeder 8 den Riegel 60 in Schließrichtung
verschwenkt, bis der Rastbereich 61 des Riegels 60 mit der Haltefläche 57 der Halteschale
50 in Eingriff kommt. Diese Position ist in Fig.2 dargestellt. Dadurch bilden nunmehr
die Halteschale 50, der Schwenkteil 40 und der Riegel 60 mit dem Langlaufskischuh
20 eine Bewegungseinheit. Der Fig.4 kann man entnehmen, daß die Haltefläche 57 und
der Rastbereich 61 miteinander im Punkt P in Eingriff kommen.
[0016] In Fig.3 ist die Langlaufskibindung in der geschlossenen Stellung ähnlich wie Fig.2
dargestellt, wobei allerdings Verschmutzungen unterhalb der Halteschale 50 das völlige
Niederschwenken derselben verhindern. In der Fig.3 und der zugehörigen vergrößerten
Darstellung nach Fig.5 ist erkennbar, daß der Rastbereich 61 des Riegels 60 mit der
Haltefläche 57 der Halteschale 50 an einem anderen Punkt, nämlich P′, in Eingriff
kommt, als dies bei der in den Figuren 2 und 4 dargestellten Situation, also bei völlig
niedergeschwenkter Halteschale 50 der Fall ist. Selbstverständlich sind je nach dem
Ausmaß der Verschmutzung unterhalb der Halteschale 50 verschiedene Schwenkwinkel und
damit verschiedene Eingriffspunkte möglich. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
der Haltefläche 57 und des Rastbereiches 61 ist auch bei erheblicher Verschmutzung
der Skibindung oder der Schuhsohle noch ein ausreichender Übergriff der Haltefläche
57 über den Rastbereich 61 gewährleistet. Dabei ist in jeder denkbaren Stellung ein
spielfreies Zusammenwirken zwischen der Haltefläche 57 und dem Rastbereich 61 sichergestellt.
Durch die Riegelfeder 8 wird der Riegel automatisch in Schließrichtung bewegt, wenn
sich beim Langlaufen der Schmutz unterhalb der Halteschale 50 allmählich löst.
[0017] In Fig.6 sind der Rastbereich 61 und die Rastnase 55 am Öffnungspunkt dargestellt.
Die Öffnung der Skibindung wird durch Verschwenken des Riegels 60 erreicht, wobei
man, beispielsweise mit der Spitze eines Skistockes, in die Vertiefung 62 des Riegels
60 drückt.
[0018] Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das beschriebene und in der Zeichnung
dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Es sind vielmehr Abwandlungen desselben
möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
1. Skibindung für einen Langlauf- oder Tourenski mit einer Halteschale, die sowohl gemeinsam
mit einem als zweiarmiger Winkelhebel ausgebildeten Schwenkteil, als auch zwecks Überganges
zwischen Schließ- und Offenstellung relativ zu diesem um eine skifeste, horizontale
Querachse schwenkbar gelagert ist, wobei der erste Hebelarm des Schwenkteiles zumindest.
einen Verriegelungszapfen trägt, wobei in der Schliepstellung der Bindung, die durch
einen federnden Riegel fixiert ist, der Verriegelungszapfen des Schwenkteils in eine
Freistellung der Halteschale greift und die Halteschale eine vordere Sohlenverlängerung
eines Skischuhs übergreift, während der Verriegelungszapfen auch eine Öffnung in der
Sohlenverlängerung von unten her durchsetzt, wogegen in der Offenstellung der Bindung
der Verriegelungszapfen aus dem Inneren der Halteschale entfernt ist, wobei die gemeinsame
Verschwenkung von Halteschale und Schwenkteil um die an einem skifesten Lagerbock
befestigte Querachse gegen ein elastisches Element vor sich geht, wobei die Halteschale
und der Schwenkteil jeweils in ihrem vorderen Bereich von der Querachse durchsetzt
sind und der Schwenkteil an seinem zweiten Hebelarm eine Achse für den Riegel trägt,
der in der Schließstellung der Bindung an der Halteschale angreift, und wobei eine
Feder Halteschale und Schwenkteil im Sinne eines Auseinanderspreizens belastet, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteschale (50) in ihrem vorderen Bereich einen ihre Seitenwände
(52) verbindenden Quersteg (54) aufweist, daß der Quersteg (54) an seinem vorderen
Ende als Rastnase (55) mit einer etwa in Form eines Zylindermantelabschnittes um die
Querachse (3) verlaufenden ersten Fläche (56) und mit einer daran anschließenden,
in Form eines weiteren Zylindermantelabschnittes gestalteten und sich etwa in Richtung
zur Querachse (3) hin erstreckenden, als Haltefläche (57) wirksamen zweiten Flächen
ausgebildet ist, daß der Riegel (60) einen entlang eines Zylindermantelabschnittes
um die Riegelachse (7) angeordneten Rastbereich (61) aufweist, und daß, in der geschlossenen
Stellung der Skibindung betrachtet, Tangentialebenen der Haltefläche (57) und des
Rastbereiches (61) miteinander einen spitzen, nach vorne offenen Winkel (α), etwa
in der Größenordnung von 1° bis 15°, vorzugsweise 3° bis 10° einschließen.
2. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Haltefläche (57) bildende
Zylindermantelabschnitt der Mantelabschnitt eines Kreiszylinders ist, dessen Achse
(9), in der geschlossenen Stellung der Skibindung betrachtet, vor der Riegelachse
(7) liegt.
3. Skibindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Riegelachse
(7) tragende zweite Hebelarm (43) des Schwenkteiles (40) - in der geschlossenen und
unbelasteten Stellung der Skibindung betrachtet - nach unten und nach vorne gerichtet
verläuft, und daß die Riegelachse (7) in einer Ebene unter der Ebene der Querachse
(3) verläuft.
1. A ski binding for a cross-country or touring ski, comprising a cradle mounted on a
horizontal transverse axis at a fixed position on the ski for rotation either in unison
with a rocker member formed as a two-armed crank lever, or relative thereto for switching
between a closed and an open position, a first lever arm of said rocker member carrying
at least one locking finger adapted in the closed position of the binding as determined
by a spring-loaded locking member, to be received in an aperture of said cradle, the
latter having a forward sole extension of a ski boot inserted thereinto, so that said
locking finger additionally extends from below through an opening in said sole extension,
while in the open position of the binding said locking finger is withdrawn from the
interior of said cradle, said rotation of said cradle in unison with said rocker member
about said transverse axis, the latter being mounted in a mounting block at a fixed
position on the ski, taking place in opposition to the bias of a resilient element,
said cradle and said rocker member having said transverse axis extending through respective
forward portions thereof, the second lever arm of said rocker member carrying a mounting
pin for said locking member adapted to act on said cradle in the closed position of
the binding, and a spring acting to bias said cradle and said rocker member away from
one another, characterized in that said cradle (50) has its front end portion provided
with a cross-piece (54) interconnecting its sidewalls (52), that said cross-piece
(54) has its front end formed as a detent lug (55) including a first surface portion
(56) shaped approximately as a cylinder surface segment extending about said transverse
axis (3), and, extending therefrom, a second surface portion shaped as another cylinder
surface segment extending substantially in the direction towards said transverse axis
(3) and acting as a detent face (57), that said locking member (60) has a detent portion
(61) shaped as a cylinder surface segment extendig about the axis of said mounting
pin (7), and that, as viewed in the closed position of the ski binding, tangential
planes of said detent face (57) and said detent portion (61) enclose therbetween a
forwards opening acute angle ( α) of a magnitude of about 1° to 15°, preferably 3°
to 10°.
2. A ski binding according to claim 1, characterized in that said cylinder surface segment
defining said detent face (57) is a wall surface segment of a circular-section cylinder
the axis (9) of which is disposed forwards of the axis of said locking member mounting
pin (7) when viewed in the closed position of the ski binding.
3. A ski binding according to claim 1 or 2, characterized in that said second lever arm
(43) of said rocker member (40) carrying said locking member mounting pin (7) extends
- when viewed in the closed and relaxed state of the ski binding - downwards and forwards,
and that said locking member mounting pin (7) extends in a plane below the plane of
said transverse axis (3).
1. Fixation pour un ski de fond ou de randonnée, présentant une coquille de retenue montée
à pivotement autour d'un axe transversal horizontal assujetti au ski, à la fois conjointement
à une pièce pivotante réalisée sous la forme d'un levier coudé à deux bras, et par
rapport à ladite pièce, en vue d'une transition entre une position fermée et une position
ouverte ; fixation dans laquelle le premier bras de levier de la pièce pivotante porte
au moins un tenon de verrouillage ; dans laquelle, dans la position fermée de la fixation,
arrêtée par un verrou élastique, le tenon de verrouillage de la pièce pivotante pénètre
dans une dépouille de la coquille de retenue et cette coquille de retenue coiffe un
prolongement antérieur de la semelle d'une chaussure de ski, cependant que le tenon
de verrouillage traverse également, de bas en haut, un orifice pratiqué dans le prolongement
de la semelle, tandis qu'en revanche, dans la position ouverte de la fixation, le
tenon de verrouillage est éloigné de l'espace interne de la coquille de retenue ;
dans laquelle le pivotement conjoint de la coquille de retenue et de la pièce pivotante,
autour de l'axe transversal fixé à un sabot de montage assujetti au ski, s'opère en
s'opposant à l'action d'un élément élastique ; dans laquelle la coquille de retenue
et la pièce pivotante sont respectivement traversées par l'axe transversal dans leur
région antérieure, et la pièce pivotante porte, sur son second bras de levier, un
axe destiné au verrou venant en prise avec la coquille de retenue dans la position
fermée de la fixation ; et dans laquelle un ressort sollicite la coquille de retenue
et la pièce pivotante dans le sens d'un écartement mutuel, caractérisée par le fait
que la coquille de retenue (50) présente, dans sa région antérieure, une membrure
transversale (54) solidarisant ses parois latérales (52) ; par le fait que la membrure
transversale (54) est réalisée, à son extrémité antérieure, en tant que mentonnet
encliquetable (55) comprenant une première surface (56) s'étendant, autour de l'axe
transversal (3), sensiblement sous la forme d'un segment d'enveloppe cylindrique,
et une seconde surface qui est attenante à la surface précitée, revêt la forme d'un
autre segment d'enveloppe cylindrique, s'étend approximativement en direction de l'axe
transversal (3) et remplit la fonction d'une surface d'arrêt (57) ; par le fait que
le verrou (60) présente une région d'encrantage (61) agencée, autour de l'axe (7)
dudit verrou, le long d'un segment d'enveloppe cylindrique ; et par le fait que, en
considérant la position fermée de la fixation de ski, des plans tangentiels de la
surface d'arrêt (57) et de la région d'encrantage (61) décrivent ensemble un angle
aigu (α) ouvert vers l'avant, mesurant de l'ordre de 1° à 15°, de préférence de 3°
à 10°.
2. Fixation de ski selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le segment
d'enveloppe cylindrique formant la surface d'arrêt (57) est le segment de l'enveloppe
d'un cylindre droit dont l'axe (9) est situé, en considérant la position fermée de
la fixation de ski, avant l'axe (7) du verrou.
3. Fixation de ski selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que le second
bras de levier (43) de la pièce pivotante (40), qui porte l'axe (7) du verrou, s'étend
vers le bas et vers l'avant - en considérant la position fermée et non contrainte
de la fixation de ski - ; et par le fait que l'axe (7) du verrou s'étend dans un plan
situé au-dessous du plan de l'axe transversal (3).