Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Brennstoffeinspritzventil mit einem Lochkörper nach
Patentanspruch 1. Aus der DE 32 40 554 A1 ist bereits ein Einspritzventil gemäß Oberbegriff
von Anspruch 1 zur Einspritzung eines Brennstoff-Gas-Gemisches bekannt, das an seinem
stromabwärtigen Ende eine Gasführungshülse aus einem Blech aufweist. Die Abspritzöffnung
des Einspritzventils ist von einem mit einem Gasringkanal in Verbindung stehenden
Gasringspalt an der Gasführungshülse in unmittelbarer Nähe umgeben. Zur Anpassung
des die Gasmenge zumessenden Gasringspaltes an die Bedürfnisse der Brennkraftmaschine
ist es aufgrund der Fertigungstoleranzen des Gasringspaltes erforderlich, die Gasmenge
an jedem einzelnen Einspritzventil zu messen und dann die Gasführungshülse entsprechend
zu verbiegen oder zu verschieben, d. h. einzustellen. Dieser Einstellvorgang und damit
die Optimierung des Gasringspaltes erfordert einen hohen Aufwand, so daß die Herstellung
des bekannten Einspritzventils in der Großserienfertigung hohe Kosten verursacht.
[0002] Bekannt ist des weiteren aus der EP 0 354 659 A2 ein Einspritzventil, bei dem ein
aus zwei Siliziumplättchen bestehender Lochkörper verwendet ist. Die Abspritzöffnungen
des oberen Plättchens und die Durchlaßöffnung des unteren Plättchens sind dabei versetzt
zueinander angeordnet. Die Plättchen dienen jedoch nur zur Brennstoffaufbereitung
bzw. -zumessung, aber nicht zur Dosierung eines den Brennstoff umfassenden Gases.
Vorteile der Erfindung
[0003] Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Patentanspruchs 1 hat den Vorteil, die Zumessung des Brennstoffs und die Zumessung
des den Brennstoff aufbereitenden und umfassenden Gases durch die exakte Ausbildung
der Kanäle auf engstem Raum zu ermöglichen, ohne daß eine Einstellung der zugemessenen
Gasmenge an dem fertig montierten Einspritzventil erforderlich ist. Durch diese Kombination
von Brennstoff- und Gaszumessung auf engstem Raum wird eine sehr gute Brennstoffaufbereitung
erreicht. Eine entsprechende Lage der Kanäle in dem Lochkörper erlaubt es, das Gas
gezielt auf den Brennstoffstrahl oder die Brennstoffstrahlen zu richten.
[0004] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Patentanspruch 1 angegebenen Brennstoffeinspritzventils
möglich.
[0005] Für eine besonders genaue Zumessung des Brennstoffs und des auf den Brennstoff gerichteten
Gases ist es vorteilhaft, wenn das obere Plättchen und das untere Plättchen aus monokristallinem
Silizium ausgebildet und Öffnungen, Nuten und Ausnehmungen des oberen Plättchens und
des unteren Plättchens durch anisotropes Ätzen ausgeformt sind. Die Plättchen sind
so nicht nur auf einfache Art und Weise herstellbar, sie weisen zudem eine außergewöhnlich
hohe Fertigungsgenauigkeit auf.
[0006] Es ist von Vorteil, wenn das obere Plättchen und das untere Plättchen durch Bonden
miteinander verbunden sind und so eine zuverlässige Verbindung zwischen beiden geschaffen
ist.
[0007] Für eine einfache und kostengünstige Ausbildung des wenigstens einen Kanals ist es
vorteilhaft, wenn in einer dem oberen Plättchen zugewandten oberen Stirnseite des
unteren Plättchens wenigstens eine untere Durchlaßnut ausgeformt ist, die zusammen
mit einer gegenüberliegenden, dem unteren Plättchen zugewandten unteren Stirnseite
des oberen Plättchens den wenigstens einen Kanal bildet.
[0008] Aus dem gleichen Grund ist es ebenfalls vorteilhaft, wenn in der dem unteren Plättchen
zugewandten unteren Stirnseite des oberen Plättchens wenigstens eine obere Durchlaßnut
ausgeformt ist, die zusammen mit der gegenüberliegenden, dem oberen Plättchen zugewandten
Stirnseite des unteren Plättchens den wenigstens einen Kanal bildet.
[0009] Für die Zufuhr des Gases zu den Kanälen ist es besonders vorteilhaft, wenn von Seitenflächen
des oberen Plättchens und/oder des unteren Plättchens Ausnehmungen ausgehen, die sich
in Richtung der wenigstens einen Abspritzöffnung bzw. der Durchlaßöffnung erstrecken
und die eine Verbindung zwischen dem Umfang des Plättchens und den Kanälen des Lochkörpers
herstellen.
[0010] Ist jedoch die Zufuhr einer besonders großen Gasmenge und damit eine große Querschnittsfläche
des wenigstens einen Kanals erforderlich, so ist es vorteilhaft, wenn die dem unteren
Plättchen zugewandte untere Stirnseite des oberen Plättchens wenigsten eine obere
Durchlaßnut sowie die dem oberen Plättchen zugewandte obere Stirnseite des unteren
Plättchens wenigstens eine untere Durchlaßnut aufweisen, so daß der wenigstens eine
Kanal durch die wenigstens eine obere Durchlaßnut und die wenigstens eine untere Durchlaßnut
gebildet ist.
[0011] Für eine gute Zerstäubung des Brennstoffs ist es vorteilhaft, wenn die Mittellinie
des Kanals in einer Ebene mit der Mittellinie der wenigstens einen Abspritzföffnung
liegt.
[0012] Um ein Einströmen des Brennstoffs in die Kanäle zu verhindern ist es von Vorteil,
wenn in dem oberen Plättchen die wenigstens eine obere Durchlaßnut so ausgestaltet
ist, daß sie nicht bis zu einer Abspritzöffnung reicht und daß der Kanal in die Durchlaßöffnung
zur Ventillängsachse geneigt mündet.
[0013] Für die Zufuhr des Gases zu dem Lochkörper ist es vorteilhaft, wenn das Abspritzende
des Ventils den Lochkörper aufnimmt und von einer Zufuhrbuchse umgeben ist, an deren
Umfang zumindest eine der Gaszufuhr dienende Queröffnung ausgebildet ist.
Zeichnung
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines teilweise dargestellten, erfindungsgemäß
ausgebildeten Einspritzventils,
Figur 2 eine Ansicht eines Lochkörpers gemäß des ersten Ausführungsbeispiels,
Figur 3 eine Draufsicht auf ein unteres Plättchen entsprechend einem Schnitt entlang
der Linie III-III in Figur 2,
Figur 4 eine Ansicht des Lochkörpers gemäß des ersten Ausführungsbeispiels in Richtung
des Pfeiles X in Figur 2,
Figur 5 eine Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel eines unteren Plättchens
gemäß einem der Figur 3 entsprechenden Schnitt eines Lochkörpers,
Figur 6 eine Ansicht eines Lochkörpers gemäß eines dritten Ausführungsbeispiels,
Figur 7 eine Ansicht auf ein oberes Plättchen entsprechend einem Schnitt entlang der
Linie VII-VII in Figur 6,
Figur 8 eine Ansicht eines Lochkörpers gemäß eines vierten Ausführungsbeispiels,
Figur 9 eine Ansicht eines Lochkörpers gemäß eines fünften Ausführungsbeispiels,
Figur 10 eine Ansicht eines Lochkörpers gemäß eines sechsten Ausführungsbeispiels,
Figur 11 eine Draufsicht auf ein unteres Plättchen entsprechend einem Schnitt entlang
der Linie XI-XI in Figur 10,
Figur 12 einen Schnitt eines Lochkörpers gemäß eines siebten Ausführungsbeispiels
entlang der Linie XII-XII in Figur 14,
Figur 13 einen Schnitt entlang der Linie XIII-XIII in Figur 12 und
Figur 14 eine Ansicht auf ein oberes Plättchen entsprechend einem Schnitt entlang
der Linie XIV-XIV in Figur 13.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0015] Die Figur 1 zeigt ein teilweise dargestelltes, beispielsweise für Einspritzanlagen
von gemischverdichtenden fremdgezündeten Brennkraftmaschinen verwendbares Brennstoffeinspritzventil
gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels. Konzentrisch zu einer Ventillängsachse 1
weist ein z.B. aus einem ferromagnetischen Material ausgebildeter Düsenkörper 2 des
Ventils einen abgestuften Strömungskanal 5 auf. In dem Strömungskanal 5 ist eine Ventilnadel
8 angeordnet. Mit ihrem stromabwärtigen Ende, das z.B. als stromabwärts sich konisch
verjüngendes Ventilschließteil 9 ausgebildet ist, wirkt die Ventilnadel 8 mit einer
sich beispielsweise in Strömungsrichtung konisch verjüngenden Ventilsitzfläche 10
des abgestuften Strömungskanals 5 zusammen. Ein stromaufwärts der Ventilsitzfläche
10 ausgebildeter Führungsabschnitt 11 des Strömungskanals 5 dient zur Führung der
Ventilnadel 8 bei ihrer Axialbewegung, wobei die Ventilnadel 8 mit ihrem einen oberen
Führungsbund 13 und mit ihrem einen unteren Führungsbund 14 den Führungsabschnitt
11 des Strömungskanals 5 mit geringem radialen Abstand durchragt.
[0016] Die Axialbewegung der Ventilnadel 8 und damit das Öffnen und Schließen des Ventils
erfolgt beispielsweise in bekannter Weise elektromagnetisch. Wie in der Figur 1 angedeutet,
ist die Ventilnadel 8 an ihrem der Ventilsitzfläche 10 abgewandten Ende mit einem
Anker 17 verbunden, der mit einer Magnetspule 18 und einem Innenpol 16 des Brennstoffeinspritzventils
zusammenwirkt.
[0017] Der Strömungskanal 5 setzt sich beispielsweise in der Magnetspule 18 abgewandter
Richtung anschließend an die konische Ventilsitzfläche 10 in einem zylindrischen Durchflußabschnitt
19 fort und endet in einer Strömungsöffnung 20 des Düsenkörpers 2. In stromabwärtiger
Richtung sich unmittelbar an die Strömungsöffnung 20 anschließend ist ein Lochkörper
22 angeordnet, der aus einem der Ventilsitzfläche 10 zugewandten, z.B. quadratischen
oberen Plättchen 24 und einem quadratischen unteren Plättchen 25 besteht. Das obere
Plättchen 24 liegt mit seiner einen, der Strömungsöffnung 20 abgewandten unteren Stirnseite
26 an einer dem oberen Plättchen 24 zugewandten oberen Stirnseite 27 des unteren Plättchens
25 an und ist mit diesem verbunden. Sowohl das obere Plättchen 24 als auch das untere
Plättchen 25 sind beispielsweise aus monokristallinem Silizium ausgebildet, es ist
aber auch die Wahl eines anderen geeigneten Werkstoffes, z.B. eines anderen monokristallinen
Halbleiters wie Germanium oder eines Verbundhalbleiters wie Galliumarsenid möglich.
Die axiale Dicke des oberen Plättchens 24 und des unteren Plättchens 25 beträgt jeweils
etwa 0,2 bis 0,5 mm, vorzugsweise etwa 0,3 mm.
[0018] Zwischen dem oberen Plättchen 24 und dem unteren Plättchen 25 ist wenigstens ein
Kanal 28 ausgebildet, über den ein der Bildung eines Brennstoff-Gas-Gemisches dienendes
Gas radial vom Umfang der Plättchen 24, 25 hergeleitet zum Brennstoff hin strömen
kann.
[0019] Um eine gleichbleibende Position des Lochkörpers 22 zu der Strömungsöffnung 20 des
abgestuften Strömungskanals 5 zu gewährleisten und ein horizontales Verschieben des
Lochkörpers 22 gegenüber der Strömungsöffnung 20 zu verhindern, ist in einer Stirnfläche
34 eines stromabwärtigen Abspritzendes 29 des Düsenkörpers 2 eine Ausnehmung 30 in
der Form ausgebildet, daß die Ausnehmung 30 den Lochkörper 22 umfaßt und die Strömungsöffnung
20 an dem Boden 21 der Ausnehmung 30 an dem der Lochkörper 22 mit dem oberen Plättchen
24 anliegt, mündet. Damit das Gas zu dem wenigstens einen Kanal 28 des Lochkörpers
22 gelangen kann, ist beispielsweise in radialer Richtung zwischen dem Umfang des
Abspritzendes 29 des Düsenkörpers 2 und der Ausnehmung 30 zumindest eine Zufuhrnut
33 ausgebildet, die sich z.B. in axialer Richtung ausgehend von der Stirnfläche 34
des Abspritzendes 29 der Ventilsitzfläche 10 zugewandt zumindest bis zu dem wenigstens
einen Kanal 28 erstreckt.
[0020] Es ist aber auch möglich, daß zu dem gleichen Zweck in dem Abspritzende 29 des Düsenkörpers
2 zumindest eine Zufuhrbohrung oder zwischen dem äußeren Rand des Lochkörpers 22 und
der Wandung der Ausnehmung 30 zumindest ein Zufuhrkanal ausgebildet ist.
[0021] Der Düsenkörper 2 ist an seinem der Stirnfläche 34 zugewandten Ende beispielsweise
von einer Zufuhrbuchse 36 sowohl in radialer als auch in axialer Richtung umgeben.
In axialer Richtung im Bereich des Abspritzendes 29 weist die Zufuhrbuchse 36 beispielsweise
vier Queröffnungen 37 auf, die sich in radialer Richtung von dem Umfang der Zufuhrbuchse
36 nach innen zu einem ringförmigen Zufuhrraum 38 erstrecken, der zwischen dem Umfang
des Abspritzendes 29 und einer abgestuften Längsöffnung 39 der Zufuhrbuchse 36 gebildet
ist.
[0022] Ein dem Abspritzende 29 des Düsenkörpers 2 zugewandter Boden 40 der Zufuhrbuchse
36 hat in radialer Richtung der Ventillängsachse 1 zugewandt einen Anlageabsatz 42.
Der Anlageabsatz 42 ragt mit einer ebenen, senkrecht zu der Ventillängsachse 1 verlaufenden
Anlagefläche 43 in axialer Richtung dem Abspritzende 29 zugewandt über den Boden 40
hinaus. Die Zufuhrbuchse 36 liegt mit ihrer ebenen Anlagefläche 43 dicht an dem Lochkörper
22 an, fixiert so zuverlässig die axiale Position des Lochkörpers 22 in der Ausnehmung
30 des Düsenkörpers 2 und sorgt dafür, daß das Gas ausschließlich über den wenigstens
einen Kanal 28 zu dem abgespritzten Brennstoff hin strömt. Unmittelbar in Strömungsrichtung
an den Lochkörper 22 anschließend geht von dem Boden 40 der Zufuhrbuchse 36 eine beispielsweise
zylindrische, konzentrisch zu der Ventillängsachse 1 verlaufende Mischöffnung 44 aus,
an die sich in stromabwärtiger Richtung eine sich trichterförmig erweiternde Gemischabspritzöffnung
45 anschließt.
[0023] In der Längsöffnung 39 der Zufuhrbuchse 36 ist an ihrem der Gemischabspritzöffnung
45 abgewandten Ende oberhalb der beispielsweise vier Queröffnungen 37 eine erste Ringnut
47 ausgebildet, die einen Dichtring 48 aufnimmt. Der Dichtring 48 bildet eine Abdichtung
zwischen dem Umfang des Düsenkörpers 2 und der Längsöffnung 39 der Zufuhrbuchse 36.
[0024] Wird das Ventil mit seiner Zufuhrbuchse 36 in eine Ventilaufnahme beispielsweise
einer Ansaugleitung der Brennkraftmaschine montiert, so ist es notwendig, die Zufuhrbuchse
36 oberhalb und unterhalb ihrer Queröffnungen 37 gegenüber der Wandung der Ventilaufnahme
abzudichten. Zu diesem Zweck sind am Umfang der Zufuhrbuchse 36 oberhalb der Queröffnungen
37 der Magnetspule 18 Zugewandt eine zweite Ringnut 50 und unterhalb der Queröffnungen
37 eine dritte Ringnut 51 ausgeformt, in denen jeweils ein Dichtring angeordnet werden
kann.
[0025] Die Figur 2 zeigt den Lochkörper 22 gemäß des ersten, in der Figur 1 dargestellten
Ausführungsbeispiels. In der Figur 3 ist eine Draufsicht auf das untere Plättchen
25 entsprechend einem Schnitt entlang der Linie III-III in Figur 2 und in der Figur
4 eine Ansicht des Lochkörpers 22 in Richtung des Pfeiles X in Figur 2 dargestellt.
[0026] Wie aus den Figuren ersichtlich, hat das z.B. quadratische obere Plättchen 24 symmetrisch
zu der Ventillängsachse 1 beispielsweise vier pyramidenstumpfförmige Abspritzöffnungen
60, die sich in Richtung zur unteren Stirnseite 26 des oberen Plättchens 24 erweitern
und an der unteren Stirnseite 26 unmittelbar aneinandergrenzen. Die Strömungsöffnung
20 des Strömungskanals 5 hat einen alle Abspritzöffnungen 60 überdeckenden Querschnitt
und steht mit den Abspritzöffnungen 60 in stromabwärtiger Richtung in Verbindung.
Die Kantenlänge der Abspritzöffnungen 60 trägt an ihrer engsten Stelle etwa 0,1 bis
0,25 mm.
[0027] Das z.B. ebenfalls quadratische untere Plättchen 25 hat vier äußere Seitenflächen
61, die das untere Plättchen 25 in vertikaler, parallel zu der Ventillängsachse 1
verlaufender Richtung nach außen hin begrenzen und die an ihren Enden senkrecht zueinander
stehen. Für die Montage des aus dem oberen Plättchen 24 und dem unteren Plättchen
25 bestehenden Lochkörpers 22 ist es, wie auch in den Figuren gemäß der Ausführungsbeispiele
dargestellt, besonders zweckmäßig, daß das obere Plättchen 24 und das untere Plättchen
25 bezüglich der Umfangsform identische Abmessungen aufweisen. Der Lochkörper 22 hat
eine erste Symmetrieachse 62 und eine zweite Symmetrieachse 63, die die äußeren Seitenflächen
61 halbieren. Jeweils ausgehend von einer äußeren Seitenfläche 61 und schmäler als
diese ist mittensymmetrisch zu der Symmetrieachse 62 bzw. 63 in der oberen Stirnseite
27 des unteren Plättchens 25 je eine Ausnehmung 64 mit einem rechteckförmigen Boden
67 ausgeformt. Die Ausnehmungen 64 erweitern sich in Richtung vom Boden 67 zur oberen
Stirnseite 27 des unteren Plättchens 25 trapezförmig und bilden zusammen mit der unteren
Stirnseite 26 des oberen Plättchens 24 je einen Zuströmraum 65. Konzentrisch zu der
Ventillängsachse 1 hat das untere Plättchen 25 eine beispielsweise quadratische Durchlaßöffnung
66, die sich in Strömungsrichtung pyramidenstumpfförmig erweitert. Die Ausnehmungen
64 bzw. die Zuströmräume 65 erstrecken sich nach innen in Richtung der Durchlaßöffnung
66, ohne jedoch unmittelbar mit der Durchlaßöffnung 66 in Verbindung zu stehen.
[0028] In Richtung der jeweiligen Symmetrieachse 62 bzw. 63 sind zwischen jeder Ausnehmung
64 und der Durchlaßöffnung 66 in der oberen Stirnseite 27 des unteren Plättchens 25
wenigstens je eine, in dem erstem Ausführungsbeispiel beispielsweise zwei nach innen
führende untere Durchlaßnuten 69 ausgeformt, die zusammen mit der unteren Stirnseite
26 des oberen Plättchens 24 je einen Kanal 28 bilden. Die Kanäle 28 stellen eine Verbindung
zwischen den zum Umfang der Plättchen 24, 25 hin offenen Zuströmräumen 65 und der
Durchlaßöffnung 66 des Lochkörpers 22 her und verlaufen parallel zu den jeweiligen
Symmetrieachsen 62 bzw. 63. Die zwei von einem gemeinsamen Zuströmraum 65 ausgehenden,
nebeneinanderliegenden Kanäle 28 weisen den gleichen Abstand zu der jeweiligen Symmetrieachse
62 bzw. 63 auf, so daß sich eine achsen- und punktsymmetrische Ausbildung des Lochkörpers
22 ergibt. Die unteren Durchlaßnuten 69 haben einen rechteckförmigen Boden 73 und
erweitern sich bis zur oberen Stirnseite 27 des unteren Plättchens 25 trapezförmig.
Die axiale Erstreckung der unteren Durchlaßnuten 69 in Richtung der Symmetrieachsen
62, 63 beträgt etwa 0,1 bis 0,25 mm. Die Kanäle 28 sind vorzugsweise so ausgerichtet,
daß das austretende Gas jeweils auf den aus einer der Abspritzöffnungen 60 austretenden
Brennstoff trifft. Die Mittellinien der Kanäle 28 liegen vorzugsweise in einer Ebene,
die durch wenigstens eine der Mittellinien der Abspritzöffnungen 60 verläuft. Die
Kanäle 28 sind quer zu ihren Mittellinien immer so schmal, daß sie sich nur über Teilbereiche
des Umfangs der Durchlaßöffnung 66 bzw. einer der Abspritzöffnungen 60 erstrecken.
[0029] Die Ausbildung der Abspritzöffnungen 60, der Ausnehmungen 64, der Durchlaßöffnung
66 und der unteren Durchlaßnuten 69 in den aus monokristallinem Silizium bestehenden
oberen Plättchen 24 und unteren Plättchen 25 erfolgt in bekannter Weise beispielsweise
durch anisotropes Ätzen. Zunächst werden die Ebenen eines dünnen Siliziumplättchens
poliert, mit einer dünnen Oxydschicht überzogen und auf die Ebenen wird eine Fotoschicht
aufgebracht. Eine Fotomaske wird auf die Fotoschicht gelegt und anschließend belichtet.
Durch Verwendung einer Entwicklerflüssigkeit entsteht auf dem Plättchen ein Muster
aus mit der Fotoschicht bedeckten Stellen und blankem Oxyd. In einem Bad mit Flußsäure
werden die freiliegenden Oxydstellen weggeätzt, anschließend wird Fotoschicht entfernt.
So erhält man ein Oxydmuster auf dem Plättchen, das als Maske für das nachfolgende
Ätzen dient. Laugen oder Säuren greifen das freiliegende Silizium an und lassen in
dem monokristallinen Plättchen Vertiefungen entstehen. Bei Verwendung anisotroper
Ätzmittel wachsen die Vertiefungen ausschließlich in die Tiefe, ohne sich zu verbreitern.
Die Seitenwände der Vertiefungen werden dabei durch die Kristallebenen des Siliziumplättchens
gebildet, so daß sich ein trapezförmiger Querschnitt der Vertiefungen ergibt. Der
Ätzvorgang kommt zum Stillstand, sobald in Ätzrichtung eine beispielsweise mit Bor
dotierte Schicht erreicht wird.
[0030] Neben den in dem ersten Ausführungsbeispiel dargestellten, mittels anisotropen Ätzen
ausgeformten trapezförmigen bzw. pyramidenstumpfförmigen Querschnitten der Abspritzöffnungen
60, der Ausnehmungen 64, der Durchlaßöffnungen 66 und der unteren Durchlaßnuten 69
sind aber auch andere, beispielsweise rechteckförmige Querschnitte möglich.
[0031] Die untere Stirnseite 26 des oberen Plättchens 24 und die obere Stirnseite 27 des
unteren Plättchens 25 sind durch Bonden miteinander verbunden. Zu diesem Zweck werden
zunächst die untere Stirnseite 26 des oberen Plättchens 24 und die obere Stirnseite
27 des unteren Plättchens 25 poliert und die Oberflächen chemisch behandelt.
[0032] Anschließend werden die präparierten Oberflächen des miteinander zu verbindenden
oberen Plättchens 24 und des unteren Plättchens 25 bei Raumtemperatur zusammengebracht.
Der Bondprozeß wird beispielsweise durch eine Temperaturbehandlung des oberen Plättchens
24 und des unteren Plättchens 25 in einer Stickstoffatmosphäre beendet.
[0033] Das der Bildung des Brennstoff-Gas-Gemisches dienende Gas gelangt durch die Queröffnungen
37 in den Zufuhrraum 38, der zwischen dem Umfang des Düsenkörpers 2 und der Längsöffnung
39 der Zufuhrbuchse 36 gebildet ist. Von dort strömt das Gas durch die beispielsweise
vier Zuströmräume 65 und die mit diesen in Verbindung stehenden je zwei Kanäle 28
zur konzentrisch zu der Ventillängsachse 1 verlaufenden Durchlaßöffnung 66 des Lochkörpers
22, in die auch der Brennstoff durch die Abspritzöffnungen 60 abgegeben wird.
[0034] Die Kanäle 28 weisen einen engen Querschnitt auf, der eine Drosselung des strömenden
Gases bewirkt und damit der Zumessung des Gases dient. Zudem führt der enge Querschnitt
zu einer Beschleunigung des Gases, so daß das Gas auf den abgespritzten Brennstoff
mit hoher Geschwindigkeit trifft und diesen umfaßt. Dadurch wird die Bildung eines
weitestgehend homogenen Brennstoff-Gas-Gemisches erzielt. Das Brennstoff-Gas-Gemisch
wird durch die Gemischabspritzöffnung 45 z.B. in die Ansaugleitung der Brennkraftmaschine
abgegeben.
[0035] Bei dem Gas handelt es sich beispielsweise um durch einen Bypass vor einer Drosselklappe
in dem Saugrohr der Brennkraftmaschine abgezweigte Luft. Es ist aber auch die Verwendung
rückgeführten Abgases der Brennkraftmaschine zur Reduzierung der Schadstoffabgabe
oder eines durch ein Zusatzgebläse geförderten Gases (Luft, Abgas) möglich.
[0036] Ein unteres Plättchen 25 eines Lochkörpers 22 gemäß eines zweiten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiels ist in der Figur 5 dargestellt. Gleiche und gleichwirkende Teile
sind mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet wie in den Figuren 1 bis 4.
[0037] Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
lediglich durch die Anzahl der Kanäle 28 bzw. durch die Anzahl der in der oberen Stirnseite
27 des unteren Plättchens 25 ausgeformten unteren Durchlaßnuten 69. Von den vier Ausnehmungen
64 der oberen Stirnseite 27 ausgehend, ist jeweils eine nach innen führende untere
Durchlaßnut 69 ausgebildet, die z.B. parallel zu der jeweiligen Symmetrieachse 62
bzw. 63 des unteren Plättchens 25 verläuft und in die Durchlaßöffnung 66 mündet. In
Strömungsrich]ung von dem jeweiligen Zuströmraum 65 ausgehend zu der Durchgangsöffnung
66 des unteren Plättchens 25, sind die unteren Durchlaßnuten 69 beispielsweise alle
auf der rechten Seite der jeweiligen Symmetrieachse 62 bzw. 63 ausgebildet. Dies führt
dazu, daß die Zufuhr des Gases in die Durchlaßöffnung 66 drallbehaftet erfolgt. Hierdurch
ergibt sich eine verbesserte Gemischbildung von Brennstoff und Gas.
[0038] In der Figur 6 und der Figur 7, die eine Ansicht auf das obere Plättchen 24 entsprechend
einem Schnitt entlang der Linie VII-VII in Figur 6 zeigt, ist ein Lochkörper 22 gemäß
eines dritten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels dargestellt, wobei gleiche und
gleichwirkende Teile mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind wie in den
Figuren 1 bis 5. Wie schon bei den ersten beiden Ausführungsbeispielen sind auch bei
dem dritten Ausführungsbeispiel das obere quadratische Plättchen 24 und das untere
quadratische Plättchen 25 aus monokristallinem Silizium ausgebildet und durch Bonden
miteinander verbunden. Abspritzöffnungen 60, Ausnehmungen 84, Durchlaßöffnung 66 und
obere Durchlaßnuten 82 sind beispielsweise durch anisotropes Ätzen ausgeformt.
[0039] Konzentrisch zu der Ventillängsachse 1 ist in dem unteren Plättchen 25 die sich von
der oberen Stirnseite 27 des unteren Plättchens 25 ausgehend in Strömungsrichtung
pyramidenstumpfförmig erweiternde, quadratische Durchlaßöffnung 66 ausgebildet. Mit
der Durchlaßöffnung 66 stehen z.B. vier quadratische Abspritzöffnungen 60, die in
dem oberen Plättchen 24 symmetrisch zu der Ventillängsachse 1 ausgeformt sind, in
Verbindung. Die Abspritzöffnungen 60 erweitern sich ausgehend von einer oberen Stirnseite
80 des oberen Plättchens 24 in Richtung seiner unteren Stirnseite 26 pyramidenstumpfförmig
und grenzen an der unteren Stirnseite 26 des oberen Plättchens 24 unmittelbar aneinander.
[0040] Das obere Plättchen 24 wird nach außen durch vier Seitenflächen 81 begrenzt, die
an ihren Enden rechtwinklig zueinander stehen. Ausgehend von jeder der Seitenflächen
81 ist je eine, einen rechteckigen Boden 73 aufweisende, sich nach innen in Richtung
der Abspritzöffnungen 60 erstreckende Ausnehmung 84 in der unteren Stirnseite 26 des
oberen Plättchens 24 ausgeformt, wobei die Ausnehmungen 64 symmetrisch zu den Symmetrieachsen
62 bzw. 63 liegen und durch eine von diesen in zwei gleich große Teile geteilt werden.
Die Ausnehmungen 84 verjüngen sich in Richtung der oberen Stirnseite 80 des oberen
Plättchens 24 trapezförmig. Zusammen mit der oberen Stirnseite 27 des unteren Plättchens
25 bilden die Ausnehmungen 84 jeweils einen Zuströmraum 65 aus. Jeder Zuströmraum
65 ist beispielsweise durch jeweils zwei Kanäle 28 mit den stromabwärtigen Enden der
Abspritzöffnungen 60 verbunden. Die Kanäle 28 sind durch obere, in der unteren Stirnseite
26 des oberen Plättchens 24 verlaufende und der oberen Stirnseite 80 zugewandt einen
rechteckigen Boden 85 aufweisende obere Durchlaßnuten 82 und die obere Stirnseite
27 des unteren Plättchens 25 gebildet und sind quer zu ihren Mittellinien immer so
schmal, daß sie sich nur über Teilbereiche des Umfanges der Durchlaßöffnung 66 bzw.
einer der Abspritzöffnungen 60 erstrecken. Die oberen Durchlaßnuten 82 weisen einen
trapezförmigen Querschnitt auf und verjüngen sich in Richtung der oberen Stirnseite
80 des oberen Plättchens 24. Die axiale Erstreckung der oberen Durchlaßnuten 82 beträgt
etwa 0,1 bis 0,25 mm.
[0041] Um ein besonders homogenes Brennstoff-Gas-Gemisch zu erzielen, verlaufen je zwei
Kanäle 28 ausgehend von je einem Zuströmraum 65 symmetrisch mit gleichem Abstand und
parallel zu den jeweiligen Symmetrieachsen 62 bzw. 63. Jeder Kanal 28 mündet unmittelbar
in eine Abspritzöffnung 60, und das zugeführte Gas trifft dort auf den zentral abgegebenen
Brennstoff.
[0042] Ein Lochkörper 22 gemäß eines vierten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels ist
in der Figur 8 gezeigt. Gleiche und gleichwirkende Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet wie in den Figuren 1 bis 7. Im Unterschied zu dem dritten Ausführungsbeispiel
münden die im oberen Plättchen 24 verlaufenden Kanäle 28 nicht unmittelbar in die
Abspritzöffnungen 60 des oberen Plättchens 24, sondern schräg nach unten zur Ventillängsachse
1 geneigt in die Durchlaßöffnung 66 des unteren Plättchens 25, so daß das Gas durch
die Zuströmräume 65 und die Kanäle 28 direkt in die Durchlaßöffnung 66 gelangt und
im Gegenatz zu den ersten drei Ausführungsbeispielen nicht senkrecht, sondern in Brennstoffströmungsrichtung
schräg auf den abgegebenen Brennstoff trifft. Zudem wird ein Einströmen des Brennstoffes
in die Kanäle 28 verhindert. Im übrigen entspricht das vierte Ausführungsbeispiel
im wesentlichen dem dritten Ausführungsbeispiel.
[0043] Ein Lochkörper 22 gemäß eines weiteren, fünften erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels
ist in der Figur 9 dargestellt. Gleiche und gleichwirkende Teile sind mit den gleichen
Bezugszeichen gekennzeichnet wie in den Figuren 1 bis 8.
[0044] In dem oberen Plättchen 24 sind z.B. vier quadratische Abspritzöffnungen 60 symmetrisch
zu der Ventillängsachse 1 ausgeformt. Die quadratischen Abspritzöffnungen 60 erweitern
sich ausgehend von der oberen Stirnseite 80 in Richtung der unteren Stirnseite 26
des oberen Plättchens 24 pyramidenstumpfförmig und grenzen an der unteren Stirnseite
26 unmittelbar aneinander. Das untere Plättchen 25 hat konzentrisch zu der Ventillängsachse
1 die sich in Strömungsrichtung pyramidenstumpfförmig erweiternde, einen quadratischen
Querschnitt aufweisende Durchlaßöffnung 66.
[0045] Ausgehend von jeder der vier Seitenflächen 61 des unteren Plättchens 25 sind in der
oberen Stirnseite 27 des unteren Plättchens 25 je eine, einen rechteckförmigen Boden
67 aufweisende Ausnehmung 64 ausgebildet, die sich in Richtung der Durchlaßöffnung
66 des unteren Plättchens 25 erstreckt. Die Ausnehmungen 64 liegen, wie zu dem ersten
Ausführungsbeispiel dargestellt, symmetrisch zu den Symmetrieachsen 62 bzw. 63, wobei
die Symmetrieachsen 62 bzw. 63 die Mittellinien der Ausnehmungen 64 darstellen. Die
Ausnehmungen 64 verjüngen sich in dem oberen Plättchen 24 abgewandter Richtung trapezförmig.
[0046] Ausgehend von jeder der vier Ausnehmungen 64 sind in der oberen Stirnseite 27 des
unteren Plättchens 25 beispielsweise jeweils zwei untere Durchlaßnuten 69 ausgeformt,
die sich bis zu der Durchlaßöffnung 66 hin erstrecken und in die Durchlaßöffnung 66
münden. Ihre Ausbildung entspricht beispielsweise der Ausbildung der unteren Durchlaßnuten
69 in dem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel.
[0047] In der gegenüberliegenden unteren Stirnseite 26 des oberen Plättchens 24 sind ausgehend
von jeder der vier Seitenflächen 81 des oberen Plättchens 24 je eine, einen rechteckigen
Boden 73 aufweisende Ausnehmungen 84 ausgeformt. Die Ausnehmungen 84 erstrecken sich
nach innen in Richtung der Abspritzöffnungen 60, enden vor diesen und liegen, wie
beispielsweise in dem dritten Ausführungsbeispiel dargestellt, symmetrisch zu den
Symmetrieachsen 62 bzw. 63, wobei die Symmetrieachsen 62 bzw. 63 die Mittelachsen
der Ausnehmungen 64 darstellen. Die trapezförmigen Ausnehmungen 84 verjüngen sich
in Richtung der oberen Stirnseite 80 des oberen Plättchens 24.
[0048] Die Ausnehmungen 64 und die Ausnehmungen 84, die sich an der oberen Stirnseite 27
des unteren Plättchens 25 bzw. an der unteren Stirnseite 26 des oberen Plättchens
24 überdecken und zusammen die jeweiligen Zuströmräume 65 bilden, weisen beispielsweise
zumindest im Bereich ihrer Überdeckung identische geometrische Abmessungen und eine
identische Lage bezüglich der Symmetrieachsen 62 bzw. 63 auf.
[0049] Von jeder der vier in der unteren Stirnseite 26 des oberen Plättchens 24 ausgeformten
Ausnehmungen 84 gehen jeweils zwei obere Durchlaßnuten 82 aus, die sich nach innen
in Richtung der Abspritzöffnungen 60 erstrecken. Die oberen Durchlaßnuten 82 verlaufen
parallel zu der jeweiligen Symmetrieachse 62 bzw. 63 und weisen der oberen Stirnseite
80 zugewandt einen sich trapezförmig verjüngenden Querschnitt und einen rechteckigen
Boden 85 auf. Die einzelnen oberen Durchlaßnuten 82 und die unteren Durchlaßnuten
69 überdecken sich an der unteren Stirnseite 26 des oberen Plättchens 24 bzw. an der
oberen Stirnseite 27 des unteren Plättchens 25 so, daß je eine obere Durchlaßnut 82
und eine untere Durchlaßnut 69 zusammen jeweils einen Kanal 28 bilden, der nicht bis
zu einer Abspritzöffnung 60 reicht, sondern zur Ventillängsachse 1 nach unten geneigt
in die Durchlaßöffnung 66 des unteren Plättchens 25 mündet und auf einen der aus den
Abspritzöffnungen 60 austretenden Brennstoffstrahlen gerichtet ist. Zumindest im Bereich
ihrer Überdeckung weisen die jeweiligen oberen Durchlaßnuten 82 und die unteren Durchlaßnuten
69 identische geometrische Abmessungen und eine identische Lage bezüglich der Symmetrieachse
62 bzw. 63 auf.
[0050] Die Figuren 10 und 11 zeigen einen Lochkörper 22 gemäß eines sechsten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiels, wobei die Figur 11 eine Draufsicht in Richtung auf das untere
Plättchen 25 entsprechend einem Schnitt entlang der Linie XI-XI in Figur 10 darstellt.
Gleiche und gleichwirkende Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet
wie in den Figuren 1 bis 9. Der Lochkörper 22 besteht aus dem oberen quadratischen
Plättchen 24 und dem unteren quadratischen Plättchen 25, die beide aus monokristallinem
Silizium ausgebildet und durch Bonden miteinander verbunden sind. Das obere quadratische
Plättchen 24 und das untere quadratische Plättchen 25 weisen identische äußere Abmessungen
auf. In dem oberen Plättchen 24 sind, wie in der Figur 10 gestrichelt angedeutet,
beispielsweise vier quadratische Abspritzöffnungen 60 ausgeformt, die symmetrisch
zu der Ventillängsachse 1 verlaufen sowie sich ausgehend von der oberen Stirnseite
80 und zu der unteren Stirnseite 26 des oberen Plättchens 24 pyramidenstumpfförmig
erweitern und an der unteren Stirnseite 26 unmittelbar aneinandergrenzen. Das untere
Plättchen 25 weist eine konzentrisch zu der Ventillängsachse 1 verlaufende Durchlaßöffnung
66 auf, die einen beispielsweise quadratischen Querschnitt hat und sich in von dem
oberen Plättchen 24 abgewandter Richtung trapezförmig erweitert.
[0051] Neben den parallel zu den Seitenflächen 61 verlaufenden Symmetrieachsen 62 bzw. 63
sind mit 88 eine erste und mit 89 eine zweite Diagonale des unteren Plättchens 25
bezeichnet. Ausgehend von jeder äußeren Seitenfläche 61 des unteren Plättchens 25
sind parallel zu den beiden Symmetrieachsen 62 und 63 untere Durchlaßnuten 69 und
symmetrisch zu den beiden Diagonalen 88 und 89 ausgehend von den Ecken 91 jeweils
zwei einander gegenüberliegende untere Durchlaßnuten 69' in der oberen Stirnseite
27 des unteren Plättchens 25 ausgeformt, die sich nach innen bis zu der Durchlaßöffnung
66 erstrecken. Dabei bilden die Symmetrieachsen 62 und 63 und die Diagonalen 88 und
89 die Mittelachsen der unteren Durchlaßnuten 69 und 69'. Während die parallel zu
den Symmetrieachsen 62 bzw. 63 verlaufenden unteren Durchlaßnuten 69 einen rechteckförmigen
Boden 90 aufweisen, haben die symmetrisch zu den Diagonalen 88 bzw. 89 verlaufenden
unteren Durchlaßnuten 69' einen sich in Richtung der Durchlaßöffnung 66 verjüngenden
Boden 90'. In der der oberen Stirnseite 27 abgewandten Richtung verjüngen sich die
unteren Durchlaßnuten 69 bzw. 69' trapezförmig. Zusammen mit der unteren Stirnseite
26 des oberen Plättchens 24 bilden die unteren Durchlaßnuten 69 bzw. 69' die in die
Durchlaßöffnung 66 mündenden Kanäle 28.
[0052] Dieses Ausführungsbeispiel ermöglicht eine besonders gleichmäßige Umfassung und Aufbereitung
des aus den Abspritzöffnungen 60 abgegebenen Brennstoffs mittels des durch die Kanäle
28 zugeführten Gases.
[0053] In den Figuren 12 bis 14 ist ein Lochkörper 22 gemäß eines siebten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiels dargestellt, wobei gleiche und gleichwirkende Teile mit den gleichen
Bezugszeichen gekennnzeichnet sind wie in den Figuren 1 bis 11. Die Figur 13 zeigt
einen Schnitt entlang der Linie XIII-XIII in Figur 12 und Figur 14 eine Ansicht des
oberen Plättchens 24 entsprechend einem Schnitt entlang der Linie XIV-XIV in Figur
13. Das obere quadratische Plättchen 24 und das untere quadratische Plättchen 25 sind
aus monokristallinem Silizium ausgebildet und z.B. durch Bonden miteinander verbunden.
Abspritzöffnungen 60, Ausnehmungen 84, Durchlaßöffnung 66 und die oberen Durchlaßnuten
82, 82' sind beispielsweise durch anisotropes Ätzen ausgeformt.
[0054] Konzentrisch zu der Ventillängsachse 1 ist in dem unteren Plättchen 25 die sich in
Strömungsrichtung ausgehend von einer oberen Stirnseite 27 des unteren Plättchens
25 pyramidenstumpfförmig erweiternde rechteckförmige Durchgangsöffnung 66 ausgebildet.
Mit der Durchlaßöffnung 66 stehen z.B. vier quadratische Abspritzöffnungen 60, die
in dem oberen Plättchen 24 symmetrisch zu der Ventillängsachse 1 ausgeformt sind,
in Verbindung. Die Abspritzöffnungen 60 erweitern sich ausgehend von einer oberen
Stirnseite 80 des oberen Plättchens 24 in Richtung seiner unteren Stirnseite 26 pyramidenstumpfförmig
und grenzen beispielsweise an der unteren Stirnseite 26 des oberen Plättchens 24 unmittelbar
aneinander.
[0055] Ausgehend von jeder der vier rechtwinklig zueinander stehenden Seitenflächen 81 des
oberen Plättchens 24 ist je eine, einen z.B. rechteckigen Boden 73 aufweisende, sich
nach innen in Richtung der Abspritzöffnungen 60 erstreckende Ausnehmung 84, 84' in
der unteren Stirnseite 26 des oberen Plättchens 24 ausgeformt. Die Ausnehmungen 84
liegen z.B. symmetrisch zu der Symmetrieachse 63 und die Ausnehmungen 84' z.B. symmetrisch
zu der Symmetrieachse 62, werden durch ihre Symmetrieachse 63 bzw. 62 in zwei gleich
große Teile geteilt und verjüngen sich in Richtung der oberen Stirnseite 80 des oberen
Plättchens 24. Zusammen mit der oberen Stirnseite 27 des unteren Plättchens 25 bilden
die Ausnehmungen 84 bzw. 84' jeweils einen Zuströmraum 65 bzw. 65' aus.
[0056] Zwei einander gegenüberliegende Zuströmräume 65, die z.B. durch die Symmetrieachse
63 in zwei gleich große Teile geteilt werden, sind jeweils durch zwei Kanäle 28 mit
den stromabwärtigen Enden der Abspritzöffnungen 60 verbunden. Die Kanäle 28 sind durch
obere, in der unteren Stirnseite 26 des oberen Plättchens 24 verlaufende obere Durchlaßnuten
82 und die obere Stirnseite 27 des unteren Plättchens 25 gebildet und sind z.B. quer
zu ihren Mittellinien so schmal, daß sie sich nur über Teilbereiche der Abspritzöffnungen
60 erstrecken. Die oberen Durchlaßnuten 82 verjüngen sich in Richtung der oberen Stirnseite
80 des oberen Plättchens 24.
[0057] Die unter einem Winkel dazu angeordneten beiden anderen, einander gegenüberliegenden
Zuströmräume 65', die z.B. durch die Symmetrieachse 62 in zwei gleich große Teile
geteilt sind, sind durch jeweils zwei nicht bis zu einer Abspritzöffnung 60 reichende,
sondern schräg nach unten zur Ventillängsachse 1 geneigte Kanäle 28' mit der Durchlaßöffnung
66 des unteren Plättchens 25 verbunden. Die Kanäle 28' sind durch in dem oberen Plättchen
24 verlaufende obere Durchlaßnuten 82' ausgebildet. Das Gas gelangt so durch die Zuströmräume
65' und die Kanäle 28' direkt in die Durchlaßöffnung 66 und trifft in Brennstoffströmungsrichtung
schräg auf den abgegebenen Brennstoff.
[0058] Auf diese Art und Weise läßt sich ein besonders homogenes Brennstoff-Gas-Gemisch
erzielen, in dem zunächst ein Teil des Gases unmittelbar auf den durch die Abspritzöffnung
60 strömenden Brennstoff trifft und der andere Teil des Gases im Bereich der Durchlaßöffnung
66 schräg geneigt dem Brennstoff-Gas-Gemischstrom zugeführt wird.
[0059] Die erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele ermöglichen die Zumessung des Gases auf
engstem Raum, ohne daß die Kanäle 28, 28', die quer zu ihren Mittellinien immer so
schmal sind, daß sie sich nur über Teilbereiche des Umfanges der Durchlaßöffnung 66
bzw. einer der Abspritzöffnungen 60 erstrecken, an dem fertigmontierten Ventil zur
Erzielung der gewünschten zugemessenen Gasmenge eingestellt werden müssen. Deshalb
ist eine sehr genaue Fertigung des oberen Plättchens 24 und des unteren Plättchens
25 erforderlich. Zu diesem Zweck ist es besonders vorteilhaft, das obere Plättchen
24 und das untere Plättchen 25 aus monokristallinem Silizium auszubilden und die Abspritzöffnung
60, die Ausnehmungen 64 und 84, 84' die Durchlaßöffnung 66, die unteren Durchlaßnuten
69, 69' und die oberen Durchlaßnuten 82, 82' beispielsweise durch anisotropes Ätzen
auszuformen.
[0060] Der Lochkörper 22 kann nicht nur bei Brennstoffeinspritzventilen für Brennstoffeinspritzanlagen
Anwendung finden sondern auch zur Zerstäubung anderer Medien dienen, nämlich immer
dann, wenn feinste Flüssigkeitströpfchen gefordert werden, beispielsweise zum gleichmäßigen
Versprühen von Farben und Lacken und in Fertigungsprozessen o.ä..
1. Brennstoffeinspritzventil zur Versorgung einer Brennkraftmaschine mit einem Brennstoff-Gas-Gemisch,
mit einem Ventilschließteil, das mit einer Ventilsitzfläche zusammenwirkt, und einem
stromabwärts der Ventilsitzfläche angeordneten Lochkörper, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lochkörper (22) aus einem der Ventilsitzfläche (10) zugewandten und wenigstens
eine Abspritzöffnung (60) aufweisenden oberen Plättchen (24) und einem an dem oberen
Plättchen (24) anliegenden, eine Durchlaßöffnung (66) aufweisenden unteren Plättchen
(25) besteht und daß das obere Plättchen (24) und das untere Plättchen (25) wenigstens
einen Kanal (28, 28') begrenzen, über den das Gas zugeführt und auf den durch die
wenigstens eine Abspritzöffnung (60) abgegebenen Brennstoff gerichtet ist.
2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Plättchen
(24) und das untere Plättchen (25) aus monokristallinem Silizium ausgebildet sind.
3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abspritzöffnungen
(60), Durchlaßöffnung (66), Durchlaßnuten (69, 69', 82, 82') und Ausnehmungen (64,
84, 84') des oberen Plättchens (24) und des unteren Plättchens (25) durch anisotropes
Ätzen ausgeformt sind.
4. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
obere Plättchen (24) und das untere Plättchen (25) durch Bonden miteinander verbunden
sind.
5. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in einer dem oberen Plättchen (24) zugewandten oberen Stirnseite (27) des unteren
Plättchens (25) wenigstens eine untere Durchlaßnut (69, 69') ausgeformt ist, die zusammen
mit einer gegenüberliegenden, dem unteren Plättchen (25) zugewandten unteren Stirnseite
(26) des oberen Plättchens (24) den wenigstens einen Kanal (28) bildet.
6. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in der dem unteren Plättchen (25) zugewandten unteren Stirnseite (26) des oberen
Plättchens (24) wenigstens eine obere Durchlaßnut (82, 82') ausgeformt ist, die zusammen
mit der gegenüberliegenden, dem oberen Plättchen (24) zugewandten Stirnseite (27)
des unteren Plättchens (25) den wenigstens einen Kanal (28, 28') bildet.
7. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die untere Stirnseite (26) des oberen Plättchens (24) wenigstens eine obere Durchlaßnut
(82, 82') sowie die obere Stirnseite (27) des unteren Plättchens (25) wenigstens eine
untere Durchlaßnut (69) aufweisen, so daß der wenigstens eine Kanal (28, 28') durch
die Überdeckung der oberen Durchlaßnut (82, 82') und der unteren Durchlaßnut (69)
gebildet ist.
8. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß von den Seitenflächen (61, 81) des unteren Plättchens (25) bzw. des oberen Plättchens
(24) Ausnehmungen (64, 84, 84') ausgehen, die eine Verbindung zwischen dem Umfang
des Plättchens (24, 25) und den Kanälen (28, 28') herstellen.
9. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die wenigstens eine Abspritzöffnung (60) in dem oberen Plättchen (24) und die
Durchlaßöffnung (66) in dem unteren Plättchen (25) einander überdecken.
10. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittelinie des Kanals (28, 28') in einer Ebene mit der Mittellinie der wenigstens
einen Abspritzöffnung (60) liegt.
11. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwei senkrecht
zueinander verlaufende Kanäle (28) auf eine Abspritzöffnung (60) gerichtet sind.
12. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 10, dadurch gekenzeichnet, daß in dem oberen
Plättchen (24) vier aneinandergrenzende Abspritzöffnungen (60) symmetrisch zur Ventillängsachse
(1) ausgebildet sind und auf jede Abspritzöffnung (60) ein Kanal (28) gerichtet ist.
13. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 3 oder 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem oberen Plättchen (24) die wenigstens eine obere Durchlaßnut (82, 82') so
ausgestaltet ist, daß sie nicht bis zu einer Abspritzöffnung (60) reicht und daß der
Kanal (28, 28') in die Durchlaßöffnung (66) zur Ventillängsachse (1) geneigt mündet.
14. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einander gegenüberliegende
obere Durchlaßnuten (82) des oberen Plättchens (24) so ausgestaltet sind, daß sie
je einen auf je eine Abspritzöffnung (60) des oberen Plättchens (24) gerichteten Kanal
(28) bilden und daß unter einem Winkel dazu weitere einander gegenüberliegende obere
Durchlaßnuten (82') des oberen Plättchens (24) so ausgestaltet sind, daß sie nicht
bis zu einer Abspritzöffnung (60) reichen und daß je einen in die Durchlaßöffnung
(66) zur Ventillängsachse (1) geneigt mündenden Kanal (28') bilden.
15. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5 oder 7 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das untere Plättchen (25) quadratisch ausgebildet ist und von
jeder Seitenfläche (61) und von jeder Ecke (91) jeweils ein Kanal (28, 28') zu der
Durchlaßöffnung (66) führt.
16. Brennstoffeinspritzventil mit einem Abspritzende nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß das Abspritzende (29) des Ventils den Lochkörper (22)
aufnimmt und von einer Zufuhrbuchse (36) umgeben ist, an deren Umfang zumindest eine
der Gaszufuhr dienende Queröffnung (37) ausgebildet ist.
1. Fuel injection valve for supplying an internal combustion engine with a fuel/gas mixture,
having a valve closing part which interacts with a valve seat surface and having a
perforated body arranged downstream of the valve seat surface, characterized in that
the perforated body (22) consists of an upper platelet (24), which faces towards the
valve seat surface (10) and has at least one spray opening (60), and a lower platelet
(25), which is in contact with the upper platelet (24) and has a passage opening (66),
and in that the upper platelet (24) and the lower platelet (25) bound at least one
passage (28, 28') by means of which the gas is supplied and towards which fuel, which
is delivered by the at least one spray opening (60), is directed.
2. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that the upper platelet
(24) and the lower platelet (25) are formed from monocrystalline silicon.
3. Fuel injection valve according to Claim 2, characterized in that the spray openings
(60), passage opening (66), passage grooves (69, 69', 82, 82') and recesses (64, 84,
84') are carved out from the upper platelet (24) and the lower platelet (25) by anisotropic
etching.
4. Fuel injection valve according to Claim 2 or 3, characterized in that the upper platelet
(24) and the lower platelet (25) are connected together by bonding.
5. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 4, characterized in that at least
one lower passage groove (69, 69') is carved out from an upper end surface (27), facing
towards the upper platelet (24), of the lower platelet (25), which lower passage groove
(69, 69') forms, together with an opposite, lower end surface (26), facing towards
the lower platelet (25), of the upper platelet (24), the at least one passage (28).
6. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 4, characterized in that at least
one upper passage groove (82, 82') is carved out from the lower end surface (26),
facing towards the lower platelet (25), of the upper platelet (24), which upper passage
groove (82, 82') forms, together with the opposite end surface (27), facing towards
the upper platelet (24), of the lower platelet (25), the at least one passage (28,
28').
7. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the
lower end surface (26) of the upper platelet (24) has at least one upper passage groove
(82, 82') and the upper end surface (27) of the lower platelet (25) has at least one
lower passage groove (69), such that the at least one passage (28, 28') is formed
by the overlapping of the upper passage groove (82, 82') and the lower passage groove
(69).
8. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 7, characterized in that recesses
(64, 84, 84'), which produce a connection between the periphery of the platelet (24,
25) and the passages (28, 28'), start from the side surfaces (61, 81) of the lower
platelet (25) and of the upper platelet (24).
9. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the
at least one spray opening (60) in the upper platelet (24) and the passage opening
(66) in the lower platelet (25) overlap one another.
10. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the
centre line of the passage (28, 28') is located in the same plane as the centre line
of the at least one spray opening (60).
11. Fuel injection valve according to Claim 10, characterized in that two passages (28)
extending at right angles to one another are directed towards a spray opening (60).
12. Fuel injection valve according to Claim 10, characterized in that four mutually adjoining
spray openings (60) are formed in the upper platelet (24) so that they are symmetrical
about the valve longitudinal axis (1) and that one passage (28) is directed onto each
spray opening (60).
13. Fuel injection valve according to one of Claims 3 or 4 to 12, characterized in that
the at least one upper passage groove (82, 82') is embodied in the upper platelet
(24) in such a way that it does not reach as far as a spray opening (60) and in that
the passage (28, 28') opens into the passage opening (66) so that it is inclined relative
to the valve longitudinal axis (1).
14. Fuel injection valve according to Claim 6, characterized in that upper passage grooves
(82), located opposite to one another, of the upper platelet (24) are embodied in
such a way that they each form a passage (28) each of which is directed towards one
spray opening (60) of the upper platelet (24) and in that, at an angle to this, further
upper passage grooves (82'), located opposite to one another, of the upper platelet
(24) are embodied in such a way that they do not reach as far as a spray opening (60)
and in that each forms a passage (28') opening into the passage opening (66) so that
it is inclined relative to the valve longitudinal axis (1).
15. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 5 or 7 to 14, characterized in
that the lower platelet (25) has a square configuration and one passage (28, 28')
leads from each side surface (61) and from each corner (91) to the passage opening
(66).
16. Fuel injection valve having a spray end in accordance with one of Claims 1 to 15,
characterized in that the spray end (29) of the valve accommodates the perforated
body (22) and is surrounded by a supply bush (36) on whose periphery at least one
transverse opening (37), which provides the gas supply, is configured.
1. Injecteur de carburant pour alimenter un moteur à combustion avec un mélange de gaz
et de carburant, avec une pièce de fermeture de l'injecteur, qui coopère avec une
surface de siège de l'injecteur et avec un corps à trous disposé en aval de la surface
du siège de l'injecteur, l'injecteur de carburant caractérisée en ce que le corps
à trous (22) se compose d'une pastille supérieure (24) tournée vers la surface du
siège de l'injecteur (10) et présentant au moins un orifice d'injection (60) et d'une
pastille inférieure (25) reposant sur la pastille supérieure (24) et présentant un
orifice de passage (66) et en ce que la pastille supérieure (24) et la pastille inférieure
(25) délimitent au moins un canal (28, 28') par l'intermédiaire duquel le gaz est
amené et sur lequel est dirigé le carburant délivré à travers au moins l'un des orifices
d'injection (60).
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1, caractérisée en ce que la pastille
supérieure (24) et la pastille inférieure (25) sont réalisées en silicium monocristallin.
3. Injecteur de carburant selon la revendication 2, caractérisée en ce que les orifices
d'injection (60), l'orifice de passage (66), les rainures de passage (69, 69', 82,82')
et les évidements (64, 85, 84') de la pastille supérieure (24) et de la pastille inférieure
(25) sont formées par des gravures anisotropes.
4. Injecteur de carburant selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que la pastille
supérieure (24) et la pastille inférieure (25) sont reliées l'une à l'autre par bonding.
5. Injecteur de carburant selon les revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'on
forme dans une face frontale supérieure (27) de la pastille inférieure (25), tournée
vers la pastille supérieure (24), au moins une rainure de passage inférieure (69,
69') qui forme en même temps qu'une face frontale (26) de la pastille supérieure (24),
tournée vers la pastille inférieure (25), au moins le canal (28).
6. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
dans la face frontale inférieure (25) tournée vers la pastille inférieure (25) de
la pastille supérieure (24) on forme au moins une rainure de passage supérieure (82,
82') qui forme en même temps que la face frontale (27) opposée tournée vers la pastille
supérieure (24) de la pastille inférieure (25) au moins le canal (28, 28').
7. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
la face frontale inférieure (26) de la pastille supérieure (24) présente au moins
une rainure de passage supérieure (82, 82') de même que la face frontale supérieure
(27) de la pastille inférieure (25) présente au moins une rainure de passage inférieure
(69) de telle sorte qu'au moins l'un des canaux (28, 28') soit formé par le recouvrement
de la rainure de passage supérieure (82, 82') et de la rainure inférieure de passage
(69).
8. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que
des évidements (64, 84, 84') partent des faces latérales (61, 81) de la pastille inférieure
(25) ou de la pastille supérieure (24), évidements qui établissent une liaison entre
le pourtour de la pastille (24, 25) et les canaux (28, 28')
9. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'au
moins l'orifice d'injection (60) dans la pastille supérieure (24) et l'orifice de
passage (66) dans la pastille inférieure (25) se recouvrent l'un l'autre.
10. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que
la ligne médiane du canal (28) 28') se trouve dans un plan avec la ligne médiane d'au
moins un orifice d'injection (60).
11. Injecteur de carburant selon la revendication 10, caractérisée en ce que deux canaux
(28) s'étendant perpendiculairement l'un à l'autre sont dirigés sur un orifice d'injection
(60).
12. Injecteur de carburant selon la revendication 10, caractérisée en ce que dans la pastille
supérieure (24) sont constitués quatre orifices d'injection (60) adjacents les uns
aux autres symétriquement par rapport à l'axe longitudinal (1) de l'injecteur et un
canal (28) est dirigé sur chaque orifice d'injection (60).
13. Injecteur de carburant selon la revendication 3 ou 4 à 12, caractérisée en ce que
dans la pastille supérieure (24) on constitue une rainure supérieure de passage (82,
82') de telle façon qu'elle n'aille pas jusqu'à un orifice d'injection (60) et que
le canal (28, 28') débouche dans l'orifice de passage (66) de façon inclinée par rapport
à l'axe longitudinal (1) de l'injecteur.
14. Injecteur de carburant selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'on constitue
des rainures de passage (82), se faisant vis-à-vis dans la pastille supérieure (24)
de telle façon qu'elles forment respectivement un canal (28) dirigé sur respectivement
un orifice d'injection (60) de la pastille supérieure (24) et que soient constituées
en formant un certain angle par rapport à cela d'autres rainures de passage (82')
supérieures, se faisant vis-à-vis, de la pastille supérieure (24) de telle façon qu'elles
n'aillent pas jusqu'à un orifice d'injection (60) et qu'elles forment respectivement
un canal (28') débouchant dans l'orifice de passage (66) de façon inclinée par rapport
à l'axe longitudinal (1) de l'injecteur.
15. Injecteur de carburant selon les revendications 1 à 5 ou 7 à 14, caractérisée en ce
que la pastille inférieure (25) a une forme carrée et un canal (28, 28') mène de chaque
face latérale (61) et de chaque angle (91) à l'orifice de passage (66).
16. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que
l'extrémité d'injection (29) de l'injecteur reçoit le corps à trous (22) et est entourée
par une douille d'alimentation (36), sur le pourtour de laquelle est constitué au
moins un orifice transversal (37) servant à l'alimentation du gaz.