[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Führung eines aus einzelnen Segmenten
bestehenden Wanderdeckels einer Karde oder Krempels gemäss Oberbegriff des unabhängigen
Anspruches.
[0002] Die Entwicklung der Karde in den letzten 30 Jahren ging primär dahin, die Karde derart
zu verändern, um Leistungssteigerungen im Durchsatz der Karde im Rahmen eines Vielfachen
zu ermöglichen.
[0003] Es ist an sich bekannt, dass eine Karde nebst Einspeisung, Briseur und Abnehmer im
wesentlichen einen sich drehenden Tambour mit einer darauf befestigten Spitzengarnitur
und einen mindestens teilweise um den Umfang des Tambours herumgeführten Deckel, und
zwar in der Regel einen sogenannten Wanderdeckel, umfasst.
[0004] Ein solcher Deckel ist ebenfalls mit einer Spitzengarnitur versehen, so dass die
zwischen den Spitzen des Tambours und des Deckels befindlichen Faserflocken verstreckt,
das heisst zu einem dünnen Faserflor auseinandergezogen werden, in welchem ebenfalls
mit Hilfe der genannten Spitzen die Fasern parallelisiert werden, so dass am Ausgang
der Karde das sogenannte Faservlies mit im wesentlichen parallelisierte Fasern entsteht,
welches letztlich zu einem Kardenband zusammengefasst wird.
[0005] Es ist ebenfalls bekannt, dass der Abstand zwischen den Spitzen der Deckelgarnitur
und den Spitzen der Tambourgarnitur eine wesentliche Rolle spielt, um ein gutes Kardierresultat
zu erhalten, so dass es naheliegt zu verstehen, dass dieser Abstand möglichst genau
eingehalten werden muss, wie gross dieser auch immer ist. Dabei ist bezüglich Abstand
ebenfalls bekannt, dass es sich beim Abstand dieser genannten Spitzen um wenige Zehntelsmillimeter
handelt, so dass es wiederum verständlich ist, dass es nicht völlig problemlos ist,
in einer Maschine mit der Grösse und dem Gewicht einer Karde die Führung des Tambours
und der Deckel so zu gestalten, dass einerseits ein möglichst kleiner Abstand zwischen
den Spitzen möglich ist und, dass andererseits dieser Abstand auch möglichst genau
eingehalten werden kann um zu vermeiden, dass gelegentlich die Spitzen sich berühren.
[0006] Dabei ist das sich Berühren der Spitzen auch nur das eine Problem, das andere Problem
liegt in der Technologie, nämlich, dass das technologische Kardier-Resultat beim Verändern
des Abstandes um nur einen Zehntelsmillimeter völlig verschieden sein kann.
[0007] Die Anmelderin hat deshalb bereits im veröffentlichten Europa-Patent Nr. 0 015 974
eine Erfindung geschützt, in welcher die Wärmeausdehnung der einzelnen Teile berücksichtigt
wird, um entsprechende Veränderungen an Einstellungen vorzunehmen, welche den Abstand
zwischen den genannten Spitzen bei unterschiedlichen Temperaturen gewährleisten sollen.
[0008] In der Regel sind die Wanderdeckelsegmente beidseits des Tambours auf einer Führungsfläche
der sogenannten Tambourschildern (auch Kardenwände genannt) geführt, wobei zwischen
den Flächen der Deckelsegmente und der genannten Führungsfläche Gleitreibung herrscht.
[0009] Dementsprechend besteht das weitere Problem der Schmierung indem entweder die aufeinandergleitenden
Materialien derart gewählt werden müssen, dass eine Gleitreibung ohne Schmierstoffe
möglich ist oder es müssen Schmierstoffe von einer Art gewählt werden, welche bei
nur sehr kleinem Auftrag gute Gleiteigenschaften gewährleisten. Anderseits sollen
solche Schmiermittel in keiner Weise mit der Baumwolle in Berührung kommen, um ein
Verschmutzen der Fasern zu vermeiden.
[0010] Wenn sich auch, wie vorerwähnt, die wesentliche Entwicklung der Karde in den letzten
dreissig Jahren auf die Durchsatzleistung bezog, so wurde das Problem der Führung
der Wanderdeckel und deren Schmierung bereits früh erkannt, indem bereits im Jahre
1929 ein Franzose eine Erfindung in der englischen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer
304 780 veröffentlichte, in welcher die Möglichkeit geschaffen wurde, die Segmente
der Wanderdeckel ohne Gleitreibung zu führen, indem beidseits der Karde Tragscheiben
frei drehend auf der Tambourwelle vorgesehen wurden, auf welchen die Segmente der
Wanderdeckel auflagen, um so gleitreibungsfrei geführt zu werden.
[0011] Um den Abstand zwischen den Spitzen verändern zu können, wurden die Tragscheiben
mit verstellbaren Segmenten versehen, so dass der Radius der Tragoberfläche der Tragscheiben
verändert werden konnte.
[0012] Das Problem lag jedoch darin, das einerseits das Verstellen dieser Segmente nur mit
zusätzlichen Hilfsmitteln durchgeführt werden konnte, da die genannten Segmente lediglich
mit Hilfe von Schrauben an das Grundelement der Tragscheiben befestigt waren.
[0013] Es bestand demnach zwar die Möglichkeit, den genannten Abstand zwischen Spitzen anzupassen,
die Art und Weise jedoch um dies durchzuführen war äusserst problematisch und insofern
schwierig, als dass nur schwerlich Veränderungen in Zehntelsmillimetern durchgeführt
werden konnten.
[0014] Es bestand deshalb die Aufgabe, die Wanderdeckel derart zu führen, dass Schmierprobleme
beseitigt und die Führung derart gestaltet werden konnte, dass das Verstellen der
Abstände zwischen den Garniturspitzen genau und relativ mühelos durchgeführt werden
konnte.
[0015] Die Aufgabe wurde durch die im Kennzeichen des ersten Anspruches aufgeführten Merkmale
gelöst.
[0016] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den weiteren abhängigen Ansprüchen
aufgeführt.
[0017] Die Erfindung wird im weiteren mit Hilfe der begleitenden Zeichnungen beispielsweise
beschrieben.
[0018] Es zeigt:
- Fig. 1
- ein Querschnitt durch einen Teil eines Kardentambours mit Wanderdeckel,
- Fig. 2
- eine Ansicht der Vorrichtung von Figur 1, in Blickrichtung I (Figur 1) und halbschematisch
dargestellt,
- Fig. 3
- eine Variante der Vorrichtung von Figur 1,
- Fig. 4
- die Vorrichtung von Figur 3 in Blickrichtung II (Figur 3), verkleinert und halbschematisch
dargestellt,
- Fig. 5 und 6
- je eine Variante der Vorrichtung von Figur 1.
[0019] Figur 1 zeigt einen Teil einer Karde 1 mit einem Tambour 2, welcher mittels einer
Welle 3 im stationären Tambourschild 4 (auch Kardenwand genannt) mittels Wälzlager
5 drehbar- und antreibbar (nicht dargestellt) ist.
[0020] Auf dem Tambour ist mit 6 eine Kardengarnitur gekennzeichnet.
[0021] Auf einem Wellenstummel 29 (auch Wellenfortsatz genannt) ist ein Scheibenrad 26 frei
drehend gelagert. Das Scheibenrad 26 umfasst eine Tragscheibe 17, welche auf einem
Konus 16 eines Klemmringes 14 getragen wird.
[0022] Der Klemmring selbst ist verschiebbar auf einer Traghülse 10 gelagert, welche ihrerseits
über zwei als spielfreie Lager kombinierte Wälzlager 8 und 9 auf dem Wellenstummel
29 drehbar gelagert ist.
[0023] Um einen Abstand zwischen dem Wälzlager 5 der Tambourwelle 3 und dem Wälzlager 8
der Traghülse 10 zu erhalten, ist zwischen diesen beiden Wälzlagern ein Distanzring
7 vorgesehen.
[0024] Um den Klemmring 14 auf der Traghülse 10 festzuklemmen, weist einerseits dieser Klemmring
14 einen durchgehenden Schlitz 25 (s. Figur 2) auf, sowie eine Klemm-Mutter 15, welche
auf einem Gewinde 48 gegen den Fuss der Tragscheibe 17 bewegt werden kann, so dass
der Fuss der Tragscheibe 17 auf dem Konus 16 nach rechts, mit Blickrichtung auf Figur
1 gesehen, verschoben wird und dadurch der geschlitzte Klemmring 14 auf der Traghülse
10 festgeklemmt wird. Der Konus darf dabei nicht selbsthemmend vorgesehen werden.
[0025] Um ein Mass für das Verschieben des Klemmringes 14 auf der Traghülse 10 zu erhalten,
sind auf der Traghülse 10 Teilstriche ab 11 angebracht.
[0026] Das Verschieben des Klemmringes 14 auf der Traghülse 10 kann in der vom Kardenschild
4 weggerichteten Richtung mittels einer Anschlagschraube 36 geschehen, welche in einer
Gewindebohrung 37 im Kardenschild 4 drehbar ist. Dabei ist, um zu dieser Schraube
36 zu gelangen, in der Tragscheibe 17 eine Öffnung 38 vorgesehen. In der entgegengesetzten
Richtung wird die Traghülse von Hand bis zum Anschlag an der Anschlagschraube 36 verschoben.
[0027] Mittels einer auf einem zum Wellenstummel 29 gehörenden Gewindestummel 13 aufgesetzten
Befestigungsmutter 12 werden die Gleitlager 8 und 9 gegen den Distanzring 7 gepresst
und damit festgeklemmt.
[0028] Die Tragscheibe 17 weist an ihrem äusseren Umfange ebenfalls einen Konus auf, welcher
einer Konusfläche 20 eines Deckelsegmentes 27 entspricht.
[0029] Alle Deckelsegmente 27 zusammen ergeben einen Wanderdeckel 19, welcher in Figur 2
schematisch dargestellt ist. Daraus ist ersichtlich, dass im Arbeitsbereich AB (mit
strichpunktierter Linie angedeutet) des Wanderdeckels, in welchem dessen Garnituren
den Garnituren des Tambours 2 gegenüberliegen, die Wanderdeckelsegmente 27 einerseits
auf der Tragscheibe 17 aufliegen und andererseits mit einer Führungsfläche 35 am Kardenschild
4 anliegen und dadurch in axialer Richtung des Tambours 2 geführt sind, während im
Ruhebereich, das heisst im oberen Bereich des Wanderdeckels, mit Blick auf Figur 2
gesehen, die Deckelsegmente 27 auf den Deckelrädern 21 aufliegen. Die Führung der
Deckelsegmente 27 auf den Deckelrädern 21 geschieht, indem eine zu jedem Deckelsegment
gehörende Führungszunge 22 in eine Führungsnute 23 jedes Deckelrades 21 greift.
[0030] Aus Figur 2 ist im weiteren noch ersichtlich, dass die Klemm-Mutter 15 mit zwei zueinander
parallelen Flächen 28 versehen ist, so dass mittels eines dazu passenden Werkzeuges
(beispielsweise eines Gabelschlüssels) die Klemm-Mutter 15 gegen den Fuss 33 der Tragscheibe
17 gedreht werden kann.
[0031] Um ein gleichmässiges Anpressen des Fusses 33 der Tragscheibe 17 auf dem Konus 16
des Klemmringes 14 zu erreichen, kann ein an den Flächen 28 der Klemm-Mutter 15 angesetztes
Werkzeug mit einer Drehmomentanzeige versehen sein, so dass immer mit demselben Drehmoment
die Klemm-Mutter 15 angezogen werden kann, um eine gleichbleibende, vorgegebene Lage
des Fusses 33 auf dem Konus 16 zu gewährleisten.
[0032] Es versteht sich, dass die Konusfläche 20 der Deckelsegmente 27 in rein darstellerischer
Weise übertrieben stark konisch gewählt wurde und dass in der Praxis es sich bei diesem
Konus um einen Konus von sehr kleinem Öffnungswinkel α handelt, und zwar derart, dass
beim Verschieben der Tragscheibe 17 nie mehr als der Abstand zwischen den Garnituren
6 und 24 und einer durch Schleifen verursachten Verkürzung der Garnitur 6 kompensiert
wird. Dabei wird der Öffnungswinkel α durch die imaginare Fortsetzung der Konusfläche
20 und durch eine Parallele zur Tambourwelle 3 gebildet.
[0033] Aus Figur 2 ist im weiteren ersichtlich, dass die Deckelräder 21 an beiden Enden
des Arbeitsbereiches AB mittels in stationären Wellenlagern 72 und 73 gelagerten Deckelwellen
70 und 71 stationär jedoch drehbar sind, und dass die mittleren Deckelräder 21 mittels
einer in einem verschiebbaren Wellenlager 75 gelagerten und angetriebenen Deckelwelle
74 für das Spannen des Wanderdeckels verschiebbar sind. Dabei umfasst das dazu pro
mittleres Deckelrad 21 notwendige Spannmittel 76 je eine das Wellenlager 75 aufnehmende
Spannschraube 77, welche in einem stationären, mit entsprechendem Gewinde versehenen
Schraubenlager drehbar gelagert ist.
[0034] Die Figuren 3 und 4 zeigen insofern eine Variante der Vorrichtung der Figuren 1 und
2 als zwei koaxiale Scheibenräder pro Tambourstirnseite vorgesehen sind, nämlich ein
Scheibenrad 26.1 und Scheibenrad 26.2. Dabei ist der Aufbau dieser beiden Scheibenräder
gleich wie der Aufbau des Scheibenrades 26, weshalb gewisse Bezugszeichen lediglich
mit einer Zusatzzahl, beispielsweise einer 1 für die Teile des Scheibenrades 26.1
und einer 2 für die Teile des Scheibenrades 26.2 versehen sind.
[0035] Die Wanderdeckel 19.1 und 19.2 sind in Figur 3 der Einfachheit halber auf gleicher
Ebene gezeigt, währenddem sie in Wirklichkeit wie mit Figur 4 gezeigt nebeneinander,
mit Blick auf Figur 4 gesehen, um den Tambour 2 angeordnet sind.
[0036] In Figur 2 wie auch in Figur 4 ist der Tambourschild 4 lediglich schematisch angedeutet.
[0037] Der Wellenstummel 29.2 mit dem Gewindestummel 13.2, auf welchem das Scheibenrad 26.2
freidrehend befestigt ist, ist mittels eines zum Wellenstummel 29.2 gehörenden Gewindebolzens
32 in einem Innengewinde 31 des Wellenstummels 29.1 eingelassen und fest angezogen,
so dass der Wellenstummel 29.2 fest mit dem Wellenstummel 29.1 verbunden ist.
[0038] Als Anschlag für den Distanzring 7.2 des Scheibenrades 26.2 ist am Wellenstummel
29.2 ein Anschlag 30 vorgesehen. Effektiv liegt der Wellenstummel 29.2 mittels dieses
Anschlages 30 an der Stirnseite des Wellenstummels 29.1 an.
[0039] Die Führungsfläche 35.2 liegt an einem parallel zum Kardenschild 4 stationär angeordneten
Führungsbogen 39 (Fig. 3, in Fig. 4 mit strichpunktierter Linie angeordnet) an, welcher
sich über den Arbeitsbereich AB.2 (Fig. 4) erstreckt.
[0040] In den Figuren 3 und 4 wird die Karde mit 1.1 gekennzeichnet.
[0041] Die Figur 5 zeigt mit einem Scheibenrad 26.3 eine Variante des Scheibenrades 26 von
Figur 1, indem eine mit 40 bezeichnete Variante der Klemmhülse 14 von Figur 1 mittels
einer Druckfeder 42 in Richtung vom Tambourschild 4 weg gegen eine Distanzmutter 45
verschoben wird. Dabei liegt die Druckfeder an dem gegen das Tambourschild gerichtete
Ende an einem Anschlag 44 an, welcher Teil einer Traghülse 43 ist, die im übrigen
dieselbe Funktion hat, wie die Traghülse 10 der Figur 1, mit der Ausnahme, dass die
genannte Distanzmutter mittels eines Gewindes 47 auf der Traghülse 43 verschiebbar
ist. Dabei kann das Mass der Verschiebung an Teilstrichen abgelesen werden, welche
in einer an der Traghülse 43 vorgesehenen Nute 46 angebracht sind. Die übrigen Funktionen
entsprechen den Funktionen der mit Figur 1 dargestellten Vorrichtung, weshalb sie
nicht nochmals beschrieben werden.
[0042] Der Vorteil dieser Variante gegenüber der Vorrichtung von Figur 1 besteht darin,
dass mit Hilfe der Distanzmutter 45 das Verschieben der Klemmhülse 40 auf der Traghülse
43 von aussen berwerkstelligt werden kann. Das Lösen des Konus ist wie bei Fig. 1
vorgesehen.
[0043] Die Figur 6 zeigt eine weitere Variante der Vorrichtung von Figur 5, indem hier anstelle
der Verschiebbarkeit mittels der Feder 42 eine der Distanzmutter 45 der Figur 5 entsprechende
Distanzmutter 52 mit einem Mitnehmerarm 53 versehen ist, an welchem eine Mitnehmerrolle
54 angebracht ist, die praktisch spielfrei in einer Führungsnute 56 des Fusses 57
der Tragscheibe 17.3 geführt ist. Dabei ist der Fuss der Tragscheibe 17.3 mit einem
Gleitsitz auf der Traghülse 50 verschiebbar gelagert.
[0044] Um das Mass der Verschiebung der Distanzmutter 52 und damit der Tragscheibe 17.3
zu haben, sind in einer Nute 55 Teilstriche vorgesehen.
[0045] Wenn vorangehend erwähnt wurde, dass die Mitnehmerrolle 54 im wesentlichen spielfrei
in der Nute 56 geführt ist, so kann zusätzlich noch erwähnt werden, dass im Prinzip
infolge der nach aussen gerichteten axialen Kraft, die zwischen Tragscheibe 17.3 und
Konus 20 entsteht, die Mitnehmerrolle 54 im Prinzip immer nur an einer Berührungslinie
am Fuss der Tragscheibe 17.3 anliegt.
1. Vorrichtung zur Führung eines aus einzelnen Segmenten bestehenden Wanderdeckels einer
Karde oder eines Krempels, mit beidseits der Karde oder des Krempels, auf der Tambourwelle
frei drehenden Scheibenrädern (26.1 bis 26.4), auf deren Umfangsfläche (34) konkave
Auflageflächen der einzelnen Wanderdeckelsegmente (27) zur Aufnahme und zur Führung
des Wanderdeckels (19,19.1,19.2) aufliegen, dadurch gekennzeichnet,
dass die konkaven Auflageflächen sowie die Umfangsflächen der Scheibenräder (26.1
bis 26.4) konisch und die Scheibenräder in der Achsrichtung der Tambourwelle (3) verschiebbar
sind und zwar derart, dass mittels der axialen Verschiebung dieser Scheibenräder (26.1
bis 26.4) der Abstand zwischen den Spitzen der Garnitur (6) des Tambours (2) und der
Garnitur (24) der Wanderdeckelsegmente (27) bei jedem Wanderdeckelsegment gleich veränderbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Karde oder der Krempel
zwei oder mehr Wanderdeckel (19.1,19.2) aufweist und pro Wanderdeckel beidseits der
Karde je ein Scheibenpaar (26.1,26.2) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Scheibenrad (26 bis
26.3) eine frei auf der Tambourwelle drehende Traghülse (10,46) aufweist deren Umfangfläche
zylindrisch ist und als Aufnahmefläche für einen geschlitzten, darauf axial verschiebbaren
Klemmring (14) dient, welcher seinerseits zur Aufnahme einer Tragscheibe (17) dient.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Traghülse (10,43,50)
zur Einstellung der axialen Lage des Klemmringes (14,40) resp. des Fusses (57) Teilstriche
aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring (40) mittels
Federn (42) in axialer Richtung gegen einen Anschlag (45) verschoben wird und der
Anschlag eine auf der Traghülse aufgenommene Gewindescheibe (45) ist, mittels welcher
die axiale Lage des Klemmringes (40) auf der Traghülse (43) einstellbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuss (57) der Tragscheibe
(17.3) mit einer umfänglicher Führungsnut (56) versehen ist, in welche ein Mitnehmerarm
(53) einer Distanzmutter (52) greift, derart, dass beim Drehen der Distanzmutter (52)
auf einem auf der Traghülse (50) vorgesehenen Gewinde (51) die Tragscheibe (17.3)
in axialer Richtung verschiebbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Position der Deckelsegmente
(27) in axialer Richtung des Tambours (2) über den ganze Arbeitsbereich durch die
Flächen (35, 35.1, 35.2) gegeben ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelwellen (70,71)
an der Grenze des Arbeitsbereiches (AB, AB.1, AB.2) drehbar, jedoch stationär, und
die dazwischenliegende Deckelwelle antreibbar und verschiebbar angeordnet ist.
1. An apparatus for guiding a revolving flat of a card consisting of individual segments,
with disk wheels (26.1 to 26.4) freely rotating on the swift shaft and provided on
either side of the card, on the circumferential surface (34) of which rest concave
bearing surfaces of the individual revolving flat segments (27) for receiving and
guiding the revolving flat (19, 19.1, 19.2), characterized in that the concave bearing
surfaces as well as the circumferential surfaces of the disk wheels (26.1 to 26.4)
are conical and the disk wheels are displaceable in the axial direction of the swift
shaft (3), this being so in such a way that by means of the axial displacement of
said disk wheels (26.1 to 26.4) the distance between the tips of the clothing (6)
of the swift (2) and the clothing (24) of the revolving flat segments (27) are equally
changeable in each revolving flat segment.
2. An apparatus as claimed in claim 1, characterized in that the card is provided with
two or more revolving flats (19.1, 19.2) and that one pair of disks (26.1, 26.2) is
provided per revolving flat on either side of the card.
3. An apparatus as claimed in claim 1, characterized in that every disk wheel (26 to
26.3) is provided with a carrier sleeve (10, 46) rotating freely on the swift shaft,
the circumferential surface of which is cylindrical and is used as a receiving surface
for a locking ring which is provided with a slot and is axially displaceable thereon
and is used for receiving a carrier disk (17).
4. An apparatus as claimed in claim 3, characterized in that the carrier sleeve (10,
43, 50) is provided with graduation marks for setting the axial position of the locking
ring (14, 40) or the base (57).
5. An apparatus as claimed in claim 3, characterized in that the locking ring (40) is
displaced by means of springs (42) in the axial direction against a stop (45) and
that the stop is a threaded disk (45) received on the carrier sleeve, by means of
which the axial position of the locking ring (40) is adjustable on the carrier sleeve
(43).
6. An apparatus as claimed in claim 3, characterized in that the base (57) of the carrier
disk (17.3) is provided with a guide groove (56) around its circumference, in which
a driving arm (53) of a spacer nut (52) engages, this being so in such a way that
during the rotation of the spacer nut (52) on a thread (51) provided on the carrier
sleeve (50) the carrier disk (17.3) is displaceable in the axial direction.
7. An apparatus as claimed in claim 3, characterized in that the position of the flat
segments (27) is provided by the surfaces (35, 35.1, 35.2) over the whole working
area in the axial direction of the swift (2).
8. An apparatus as claimed in claim 3, characterized in that the flat shafts (70, 71)
at the border of the working area (AB, AB.1, AB.2) are rotatable, but stationary,
and that the interposed flat shaft is arranged drivably and displaceably.
1. Dispositif servant au guidage d'un chapelet de chapeaux balladeurs constitué de segments
individuels, d'une carde ou d'une machine à carder, avec des roues pleines (26.1 à
26.4) disposées de chaque côté de la carde ou de la machine à carder et tournant librement
sur l'arbre de tambour, roues possédant des surfaces circonférentielles (34) sur lesquelles
viennent s'appuyer des surfaces d'appui concaves des segments (27) de chapelet de
chapeaux balladeurs individuels pour la réception et le guidage du chapelet de chapeaux
balladeurs (19, 19.1, 19.2),
caractérisé par le fait que
les surfaces d'appui concaves ainsi que les surfaces circonférentielles des roues
pleines (26.1 à 26.4) sont coniques et les roues pleines sont déplaçables dans le
sens axial de l'arbre de tambour (3), et ceci de telle manière que, par le déplacement
axial de ces roues pleines (26.1 à 26.4), la distance comprise entre les pointes de
la garniture (6) du tambour (2) et la garniture (24) des segments (27) de chapelet
de chapeaux balladeurs peut être changée d'une manière identique pour chaque segment
de chapelet de chapeaux balladeurs.
2. Dispositif selon revendication 1,
caractérisé par le fait que
la carde ou la machine à carder possède deux ou plusieurs chapelets de chapeaux balladeurs
(19.1, 19.2) et qu'une paire de roues pleines (26.1, 26.2) est prévue par chapelet
de chapeaux balladeurs, des deux côtés de la carde.
3. Dispositif selon revendication 1,
caractérisé par le fait que
chaque roue pleine (26 à 26.3) possède une douille porteuse (10, 46) tournant librement
sur l'arbre de tambour, dont la surface circonférentielle est cylindrique et sert
comme surface de réception pour un anneau de serrage (14) fendu pouvant se déplacer
axialement sur celle-ci, anneau qui, de son côté, sert à la réception d'un disque
porteur (17).
4. Dispositif selon revendication 3,
caractérisé par le fait que
la douille porteuse (10, 43, 50) servant au réglage de la position axiale de l'anneau
de serrage (14, 40) respectivement du pied (57) possède des traits de division.
5. Dispositif selon revendication 3,
caractérisé par le fait que
l'anneau de serrage (40) est déplacé dans le sens axial contre une butée (45), au
moyen de ressorts (42), et la butée est un disque tarraudé (45) porté par la douille
porteuse, au moyen duquel la position axiale de l'anneau de serrage (40) est réglable
sur la douille porteuse (43).
6. Dispositif selon revendication 3,
caractérisé par le fait que
le pied (57) du disque porteur (17.3) est pourvu d'une rainure circonférentielle de
guidage (56), dans laquelle pénètre un bras d'entraînement (53) d'une vis d'écartement
(52) de telle sorte que, en tournant la vis d'écartement (52) sur un pas de vis (51)
prévu sur la douille porteuse (50), le disque porteur (17.3) est déplaçable dans le
sens axial.
7. Dispositif selon revendication 3,
caractérisé par le fait que
la position des segments (27) de chapelet de chapeaux balladeurs est donnée dans le
sens axial du tambour (2) sur toute la zone de travail par les surfaces (35, 35.1,
35.2).
8. Dispositif selon revendication 3,
caractérisé par le fait que
les arbres de chapelet (70, 71) sont disposés à la limite de la zone de travail (AB,
AB.1, AB.2), d'une manière rotative, cependant stationnaire, et l'arbre de chapelet
situé entre les deux est disposé de manière à pouvoir être entraîné et déplacé.