(19)
(11) EP 0 478 531 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
24.02.1993  Patentblatt  1993/08

(21) Anmeldenummer: 91890191.9

(22) Anmeldetag:  29.08.1991
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E01B 37/00, B61K 5/02

(54)

Vorrichtung zum Eingleisen eines Werkzeugrahmens

Device for placing on rails a tool-carrying frame

Dispositif pour poser sur rails un bâti porte-outils


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE FR GB IT

(30) Priorität: 27.09.1990 AT 1958/90

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
01.04.1992  Patentblatt  1992/14

(73) Patentinhaber: Franz Plasser Bahnbaumaschinen- Industriegesellschaft m.b.H.
1010 Wien (AT)

(72) Erfinder:
  • Theurer, Josef, Ing.
    A-1010 Wien (AT)
  • Praschl, Wilhelm, Ing.
    A-4020 Linz (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 927 729
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Eingleisen eines Werkzeugrahmens auf die Schienen eines Gleises, mit einem eine Schiene abtastenden Tastorgan, wobei der Spurkranzräder aufweisende Werkzeugrahmen durch Antriebe am Maschinenrahmen einer gleisverfahrbaren Gleisbaumaschine angelenkt sowie in einer Außerbetriebstellung arretierbar ist (vgl. DE-A-2927729 und Oberbegriff des Anspruchs 1).

    [0002] Es ist bereits - gemäß DE-A-29 27 729 - eine Vorrichtung zum Eingleisen bzw. Zentrieren eines Werkzeugrahmens einer Gleisbaumaschine bekannt, welcher an einem Maschinenrahmen durch Höhenverstellantriebe verstellbar angelenkt ist. Mittels einer Führung wird der Werkzeugrahmen in seiner hochgehobenen Außerbetriebstellung selbsttätig zentrisch in bezug auf die Maschinenmitte ausgerichtet. Die unabhängig vom Werkzeugrahmen ebenfalls am Maschinenrahmen angelenkte Eingleisvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem als Tastorgan wirksamen Hebelpaar, das an einem eigenen, am Maschinenrahmen angelenkten Rahmen so befestigt ist, daß die Hebel in einer in Gleisquerrichtung verlaufenden vertikalen Ebene verschwenkbar sind. Die Schwenkachsen der Hebel bzw. Tastorgane sind dabei etwa in Spurweite des Gleises horizontal voneinander distanziert. Die Hebel sind weiters über eine Synchronisationsstange derart miteinander gekoppelt, daß die Bewegung des einen Hebels mittels eines Schwenkantriebes eine dazu spiegelbildliche Bewegung des anderen Hebels bewirkt. Die freien unteren Enden der Hebel sind als Tasteranschläge zur Anlage an die Schienenkopfinnenseiten ausgebildet. In Ruhestellung der Vorrichtung sind die Tastorgane gegen die Maschinenmitte zu hochgeschwenkt. Im Einsatz wird der Schwenkantrieb beaufschlagt und es erfolgt eine synchrone Spreizbewegung der Tastorgane in Richtung zu den Innenseiten der Schienenköpfe. Ist die Eingleisvorrichtung nicht genau über der Gleismitte zentriert - z.B. weil sich die Maschine in einem Gleisbogen befindet - dann kommt es zwangsläufig zur Anlage zuerst des einen Tastorganes am zugeordneten Schienenkopf. Bei fortschreitender Spreizung der Hebel wird der Rahmen der Eingleisvorrichtung in Richtung zur Gleismitte verschoben, bis auch das andere Tastorgan am ihm zugeordneten Schienenkopf anliegt und die Vorrichtung somit genau in bezug auf die Gleismitte zentriert ist. In dieser Stellung dient der Rahmen der Eingleisvorrichtung dann dazu, den Werkzeugrahmen während seiner Absenkung auf das Gleis in die korrekte gleismittige Position zu lenken. Dazu sind am Werkzeugrahmen fingerartige Richtungsstützen befestigt, die durch am Rahmen der Eingleisvorrichtung angeordnete Führungsrampen abgelenkt werden, bis die Spurkranzräder des Werkzeugrahmens mit den Schienen in Eingriff stehen und der Werkzeugrahmen somit eingegleist ist. Diese Eingleisvorrichtung ist im Aufbau relativ kompliziert und kann bei Einsatz in Gleisrampenbereichen mit ungleicher Schienenhöhe unter Umständen zu Störungen neigen.

    [0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht demnach in der Schaffung einer Eingleisvorrichtung der gattungsgemäßen Art, mittels derer eine problemlose und zuverlässige Eingleisung des Werkzeugrahmens gesichert ist.

    [0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das mit dem Werkzeugrahmen verbundene Tastorgan zumindest beim Eingleisvorgang in der Radialebene wenigstens eines Spurkranzrades angeordnet und mit einer Hydrauliksteuerung zur Unterbrechung der Beaufschlagung eines zwischen Maschinen- und Werkzeugrahmen angelenkten Querverschiebeantriebes in Verbindung steht und bzw. oder zur Abgabe eines akustischen bzw. optischen Signals ausgebildet ist. Eine derartige, konstruktiv besonders einfach ausgebildete Eingleisvorrichtung hat den großen Vorteil, daß durch die Verbindung von Werkzeugrahmen und Tastorgan der Eingleisvorgang auf einfache Weise lediglich mit Hilfe eines Querverschiebeantriebes durchführbar ist. Damit wird der Werkzeugrahmen so lange querverschoben, bis durch eine Reaktion des Tastorganes schließlich die korrekte Lage der Spurkranzräder oberhalb der Schienen angezeigt wird und die Bedienungsperson die Querverschiebung stoppt bzw. diese automatisch durch das Tastorgan unterbrochen wird. Anschließend ist lediglich eine Absenkung des Werkzeugrahmens auf das Gleis erforderlich. Da in den meisten Fällen der Querverschiebeantrieb ohnehin für den Arbeitseinsatz des Werkzeugrahmens bereits vorhanden ist, ist für die einfachste Ausführung der erfindungsgemäßen Eingleisvorrichtung lediglich die Anordnung eines Tastorganes erforderlich.

    [0005] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 hat den Vorteil, daß bereits nach dem ersten Teil des Eingleisvorganges durch Absenkung des Werkzeugrahmens auf Grund der am Gleis aufliegenden Gleitleiste, insbesondere auch in Gleisabschnitten mit Querneigung, eine automatische Ausrichtung der Spurkranzradachse parallel zur Gleisebene erzielbar ist. Als zweiter Teil des Eingleisvorganges ist lediglich eine Beaufschlagung des Querverstellantriebes und somit eine Verschiebung der Gleitleiste in Gleisquerrichtung erforderlich, wobei mit dem Ansprechen des Tastorganes rasch und einfach die genaue Lage der Schienen eruierbar ist. Durch die erwähnte erste Stufe des Eingleisvorganges als Folge der Auflage der Gleitleiste auf beide Schienen wird der besondere Vorteil erreicht, daß vor dem abschließenden Absenken der Spurkranzräder diese immer im gleichen Höhenabstand zur Schiene distanziert sind.

    [0006] Daraus resultiert ein besonders zuverlässiger, störungsfreier und auch rasch durchführbarer Eingleisvorgang.

    [0007] Durch die Ausgestaltung gemäß Anspruch 3 ist sichergestellt, daß das einen Teil der Gleitleiste bildende Tastorgan zuverlässig im Bereich eines Schienenkopfes anspricht, so daß eine genaue Zentrierung der Spurkranzräder oberhalb des Schienenkopfes für eine störungsfreie Eingleisung des Werkzeugrahmens erzielbar ist.

    [0008] Mit einer weiteren, in Anspruch 4 beschriebenen vorteilhaften Ausführung der Erfindung wird erreicht, daß die Gleitleiste auch beim Einsatz in Gleisbögen mit sehr kleinem Bogenradius bei der anfänglichen Absenkung der Gleitleiste, bei der der Werkzeugrahmen noch nicht in bezug auf die Gleismitte zentriert ist, zuverlässig auf der Schiene aufliegt.

    [0009] Die in Anspruch 5 angeführte Anordnung sichert in vorteilhafter Weise eine Begrenzung der Querverschiebebewegung der Gleitleiste, wobei durch Einrasten des Schienenkopfes am vertikalen Anschlag - im Zusammenwirken mit der durch das Tastorgan ausgelösten Blockierung der Querverschiebeantriebe - der Werkzeugrahmen exakt und unverrückbar in der gewünschten Lage fixiert wird.

    [0010] Durch die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6 kann die Bildung eines Kurzschlusses zwischen den beiden Schienen und damit eine Beeinträchtigung der Signaleinrichtungen zuverlässig verhindert werden.

    [0011] Durch die vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung gemäß Anspruch 7 ist unmittelbar vor dem Eingleisvorgang eine rasche Absenkung der Gleitleiste in die untere Abtastposition durchführbar. Nach erfolgter Eingleisung ist die Gleitleiste ebenso einfach wiederum in eine hochgehobene Ruhestellung hochschwenkbar, in der die Funktion des Werkzeugrahmens in keiner Weise beeinträchtigt ist.

    [0012] Mit den Merkmalen gemäß Anspruch 8 ist sichergestellt, daß die Gleitleiste in ihrer Abtaststellung unter Blokkierung des Schwenkantriebes in exakt jener Position fixiert wird, in der sich das im Bereich der Gleitleiste angeordnete Tastorgan genau unter dem zugeordneten Spurkranzrad des Werkzeugrahmens befindet.

    [0013] Die Ausgestaltung der Vorrichtung nach Anspruch 9 hat den Vorteil, daß die Gleitleiste unter Vermeidung einer konstruktiv etwas aufwendigeren schwenkbaren Anlenkung fest mit dem Werkzeugrahmen verbunden ist, wobei sich die Spurkranzräder während des Abtastvorganges der Gleitleiste über deren Auflagerfläche befinden.

    [0014] Eine in Anspruch 10 beschriebene vorteilhafte Variante der Erfindung bietet die Möglichkeit einer zusätzlichen konstruktiven Vereinfachung unter Beibehaltung des Großteiles der bisher beschriebenen Vorteile der Erfindung.

    [0015] Mit einer in Anspruch 11 angeführten Anordnung von einander wirkungsmäßig unterstützenden Anschlägen und Tastorganen wird die Zuverlässigkeit der Eingleisvorrichtung erhöht und deren störungsfreier und insbesondere auch rascher Einsatz gesichert.

    [0016] Nachstehend wird die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben.

    [0017] Es zeigen:

    Fig. 1 eine Seitenansicht einer mit der erfindungsgemäßen Eingleisvorrichtung ausgestatteten Gleisbaumaschine,

    Fig. 2 eine vergrößerte Detailansicht der Vorrichtung gemäß Pfeil II in Fig. 1,

    Fig. 3 einen Querschnitt durch die Eingleisvorrichtung gemäß der Schnittlinie III-III in Fig. 2,

    Fig. 4 eine vereinfachte Ansicht einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung in Maschinenlängsrichtung und

    Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Eingleisvorrichtung mit einem die Schiene berührungslos abtastenden Tastorgan.



    [0018] Eine in Fig. 1 ersichtliche fahrbare Gleisbaumaschine 1 weist einen endseitig über Schienenfahrwerke 2 auf einem Gleis 3 gelagerten, brückenförmigen Maschinenrahmen 4 auf. An diesem sind zur Durchführung der Gleisbauarbeiten zwei höhen- und seitenverstellbare Stopfaggregate 5, ein Hebe- und Richtantriebe aufweisendes Gleishebe- und Richtaggregat 6 sowie ein diese Aggregate steuerndes Nivellier- und Richtbezugsystem 7 angeordnet. Eine Energiezentrale 8 dient zur Versorgung sämtlicher auf der Gleisbaumaschine 1 angeordneter Antriebe. Zum Ermitteln der Ist-Lage des Gleises 3 ist ein auf dem Gleis abrollbarer Meßwagen 9 vorgesehen, welcher zwischen den weit voneinander distanzierten Schienenfahrwerken 2 über Antriebe höhen- und querverstellbar mit dem Maschinenrahmen 4 verbunden und zwecks Zentrierung beim Eingleisvorgang mit einer Eingleisvorrichtung 10 ausgestattet ist. Zur Steuerung sämtlicher Antriebe ist eine zentrale Steuereinrichtung 46 in einer Arbeitskabine angeordnet.

    [0019] Die in Fig. 2 und 3 ersichtliche Eingleisvorrichtung 10 besteht aus zwei - in ihrer unteren Abtaststellung - jeweils über einer Schiene und spiegelbildlich zueinander angeordneten Teilen, von denen der Einfachheit halber lediglich der über der linken Schiene befindliche Teil dargestellt ist. Dieser Teil der Eingleisvorrichtung 10 weist einen Tragrahmen 11 auf, der fest mit einem Werkzeugrahmen 12 des Meßwagens 9 verbunden ist. Der Werkzeugrahmen 12 ist seinerseits mittels Höhenverstellantrieben 13 und Querverstellantrieben 14 am Maschinenrahmen 4 der Gleisbaumaschine 1 angelenkt bzw. zu diesem verstellbar und ist weiters mit Spurkranzrädern 15 versehen, die zur Auflage auf Schienen 16 des Gleises 3 vorgesehen sind. Ein quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufender Schwenkrahmen 17 ist über eine aus zwei Hebeln 18 gebildete Parallelogrammanlenkung am Tragrahmen 11 angelenkt und zu diesem mittels eines ebenfalls am Tragrahmen 11 angeordneten und als Federspeicherzylinder ausgebildeten Schwenkantriebes 19 in einer Schwenkebene verstellbar, welche senkrecht auf die Gleisebene und in Maschinenquerrichtung verläuft (siehe die in strichpunktierten Linien angedeutete hochgeschwenkte Stellung auf der linken Seite der Fig.2). In seiner unteren Endstellung bzw. Abtastposition zur Durchführung des Eingleisvorganges liegt der Schwenkrahmen 17 zur Begrenzung seiner Schwenkbewegung fest an einem vertikalen Anschlag 20 des Tragrahmens 11 an.

    [0020] Der untere, im wesentlichen parallel zur Gleisebene bzw. zur Achse 50 des Spurkranzrades 15 verlaufende Endbereich des Schwenkrahmens 17 ist als Gleitleiste 21 ausgebildet, die aus zwei zueinander höhenversetzt angeordneten Leistenabschnitten 22 besteht, wobei der tieferliegende Leistenabschnitt 22 einen vertikalen Anschlag 23 zur Anlage an die Seitenfläche eines Schienenkopfes 24 der Schiene 16 aufweist. Die Länge der Leistenabschnitte 22 resultiert aus der Pfeilhöhe des durch das Gleis bei minimalem Bogenradius beschriebenen Kreisbogens in Abhängigkeit von der Länge der durch die voneinander distanzierten Schienenfahrwerke 2 gebildeten Kreissehne. Zur Auflage am Schienenkopf 24 ist die Gleitleiste 21 mit einer Auflagerfläche 25 aus elektrischem Isolationsmaterial 26 versehen. Mittig in bezug auf die beiden quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufenden Leistenabschnitte 22 ist ein Tastorgan 27 angeordnet, welches als ebenfalls mit elektrischem Isolationsmaterial 26 beschichteter Kipphebel 28 ausgebildet ist, der in seiner oberen Endstellung einen Endschalter 29 betätigt. Letzterer ist über eine Leitung 30 mit einer Hydrauliksteuerung 51 zum Steuern der Beaufschlagung des Querverstellantriebes 14 verbunden. Die Hydrauliksteuerung 51 setzt sich aus einem 4/3-Wegeventil 52 mit einer Umlauf-Nullstellung und zwei Durchflußstellungen sowie einem 4/2-Wegeventil 53 mit einer Umlauf-Nullstellung und einer Durchflußstellung zusammen. Der Endschalter 29 steht außerdem mit einer optischen und/oder akustischen Signaleinrichtung 54 in Verbindung.

    [0021] Vor dem Eingleisvorgang befindet sich der Meßwagen 9 in seiner vom Gleis 3 ab- bzw. hochgehobenen Außerbetriebstellung. Unter Beaufschlagung der jeweiligen Schwenkantriebe 19 wird zunächst der Schwenkrahmen 17 in seine untere End- bzw. Abtaststellung verschwenkt, bis er am Anschlag 20 anliegt. In dieser Stellung befindet sich das an der Gleitleiste 21 angeordnete Tastorgan 27 unterhalb des Spurkranzrades 15 in dessen senkrecht zur Achse 50 verlaufenden Radialebene 55. Sodann wird der Werkzeugrahmen 12 mittels der Höhenverstellantriebe 13 abgesenkt, bis die Gleitleiste 21 auf dem Schienenkopf 24 aufliegt. Bei nun folgender Beaufschlagung der Querverstellantriebe 14 kommt es zur Querverschiebung bzw. Abtastbewegung des Werkzeugrahmens 12 und somit auch der damit verbundenen Eingleisvorrichtung 10 bzw. der Gleitleiste 21 in Maschinenquerrichtung. Sobald der Schienenkopf 24 zur Anlage am Anschlag 23 gelangt, befindet sich das Spurkranzrad 15 in der gewünschten Position über der Schiene 16 bzw. ist die erwähnte Radialebene 55 in etwa identisch mit der Schienensymmetrieebene. Durch den Schienenkopf 24 wird gleichzeitig der Kipphebel 28 betätigt und mit seinem freien Ende gegen den Endschalter 29 gedrückt. Der solcherart ausgelöste Impuls bewirkt eine elektromagnetische Verschiebung des Ventils 53 in die Nullstellung, wodurch der Querverstellantrieb 14 blockiert und die Abtastbewegung beendet ist. Gleichzeitig wird der Bedienungsperson durch ein optisches und/oder akustisches Signal die korrekte Lage der Spurkranzräder 15 über den Schienen angezeigt.

    [0022] Nachdem unter Beaufschlagung des Schwenkantriebes 19 der Schwenkrahmen 17 mitsamt der Gleitleiste 21 wieder in seine Außerbetriebstellung hochgebracht wurde, kann durch die Höhenverstellantriebe 13 das endgültige Absenken des Werkzeugrahmens 12 bzw. Meßwagens 9 in die Arbeitsstellung bis zur Auflage der Spurkranzräder 15 auf den Schienen 16 erfolgen. Das Ventil 53 wird unter der Wirkung einer Rückstellfeder in die Durchflußposition verschoben, so daß der Querverstellantrieb 14 im Rahmen des Arbeitseinsatzes der Maschine 1 ungehindert zum seitlichen Anspreizen des Meßwagens 9 an eine der beiden Schienen einsetzbar ist.

    [0023] In Fig. 4 ist eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Eine Gleisbaumaschine 31 weist einen Maschinenrahmen 32 auf, an dem - über Höhenverstellantriebe 33 und einen Querverstellantrieb 34 - ein Werkzeugrahmen 35 höhen- und querverstellbar angelenkt ist. Dieser ist mit (hier nicht näher dargestellten) Arbeitswerkzeugen, beispielsweise Heberollen zum Heben und Richten des Gleises, ausgestattet sowie mit einer Gleitleiste 36 verbunden, die sich in der Form eines Balkens 37 über beide Schienen 38 eines Gleises 39 erstreckt. Am Balken 37 sind Tastorgane 40 in Spurweite voneinander distanziert angeordnet. Die beiden Endabschnitte 41 des Balkens 37 sind (wie durch den linken Pfeil angedeutet) in bezug auf den zwischen den Tastorganen 40 liegenden Mittelteil der Höhe nach versetzt angeordnet und bilden dadurch stufenförmige Anschläge 42, die zur Anlage an einen Schienenkopf 43 vorgesehen sind. Die Länge dieser Endabschnitte 41 entspricht der jeweils größten erforderlichen seitlichen Auslenkung des Werkzeugrahmens 35 aus der Maschinenmitte in Gleisbögen (in Abhängigkeit von der Distanz zwischen den Fahrwerken der Gleisbaumaschine 31). Des weiteren ist der Werkzeugrahmen 35 mit Spurkranzrädern 44 ausgestattet, welche jeweils durch einen eigenen Verstellantrieb 45 in entsprechenden vertikalen Führungen höhenverschiebbar am Werkzeugrahmen 35 gelagert sind. In ihrer oberen Endstellung befinden sich die Spurkranzräder 44 oberhalb der an der Gleitleiste 36 angeordneten Tastorgane 40 sowie auch oberhalb der Auflagerfläche der Gleitleiste 36.

    [0024] Der Eingleis- bzw. Zentriervorgang beginnt mit der Absenkung des Werkzeugrahmens 35 anhand der Höhenverstellantriebe 33, bis die Gleitleiste 36 auf beiden Schienenköpfen 43 aufliegt (siehe die in Fig.4 gezeigte Stellung). Mittels des Querverstellantriebes 34 erfolgt sodann eine Verschiebung des Werkzeugrahmens 35 in Maschinenquerrichtung, die bei Einrasten der Schienenköpfe 43 an den Anschlägen 42 und bzw. oder der damit zusammenhängenden Betätigung der Tastorgane 40 durch ein von diesen ausgehendes Abschaltsignal an den Querverstellantrieb 34 beendet wird. Die Spurkranzräder 44 befinden sich nun zentriert genau über den Schienen 38 und werden durch Beaufschlagung der Verstellantriebe 45 abgesenkt, bis sie mit den Schienenköpfen 43 in Eingriff stehen. Durch anschließende weitere Beaufschlagung der Verstellantriebe 45 und Drucklossteuerung der Höhenverstellantriebe 33 kommt es zu einem Hochdrücken des Werkzeugrahmens 35 und der daran angeordneten Gleitleiste 36 aus dem Gleis 39, wodurch die Gleitleiste 36 außer Eingriff mit dem Gleis gebracht wird. Der Werkzeugrahmen 35 ist nun frei auf dem Gleis 39 abrollbar. Es ist natürlich auch möglich, daß das Tastorgan der Eingleisvorrichtung lediglich ein akustisches und/oder optisches Signal bewirkt, das die Bedienungsperson veranlaßt, die in Maschinenquerrichtung verlaufende Abtastbewegung sofort zu beenden.

    [0025] Ein in Fig. 5 ersichtliches Tastorgan 56 ist als induktiver Näherungsschalter zur berührungslosen Abtastung der Schiene 16 am Tragrahmen 11 mittig in bezug auf die Radialebene 55 des Spurkranzrades 15 befestigt. Der Eingleisvorgang wird durch Herunterschwenken des Schwenkrahmens 17 in die Abtastposition eingeleitet. Nach Absenkung der Eingleisvorrichtung 10 mitsamt dem mit dieser verbundenen Werkzeugrahmen und Auflage der Gleitleiste 21 auf beiden Schienen 16 des Gleises erfolgt eine Querverschiebung der gesamten Einheit, bis das Tastorgan 56 in seiner genau über der Schiene 16 befindlichen Position die Blockierung des Querverstellantriebes und bzw. oder ein akustisches oder optisches Signal auslöst.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum Eingleisen eines Werkzeugrahmens auf die Schienen eines Gleises, mit einem eine Schiene abtastenden Tastorgan, wobei der Spurkranzräder aufweisende Werkzeugrahmen durch betriebe am Maschinenrahmen einer gleisverfahrbaren Gleisbaumaschine angelenkt sowie in einer Außerbetriebstellung arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Werkzeugrahmen (12;35) verbundene Tastorgan (27;40;56) zumindest beim Eingleisvorgang in der Radialebene (55) wenigstens eines Spurkranzrades (15;44) angeordnet und mit einer Hydrauliksteuerung (51) zur Unterbrechung der Beaufschlagung eines zwischen Maschinen- und Werkzeugrahmen (4,12;32,35) angelenkten Querverschiebeantriebes (14;34) in Verbindung steht und bzw. oder zur Abgabe eines akustischen bzw. optischen Signals ausgebildet ist.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastorgan (27;40;56) in einer quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufenden, eine horizontale, an den Schienenkopf anlegbare Auflagerfläche (25) aufweisenden Gleitleiste (21;36) angeordnet ist, wobei die Gleitleiste (21;36) und die mit dem Werkzeugrahmen (12;35) verbundenen Spurkranzräder (15;44) durch einen Antrieb (19;45) in vertikaler Richtung relativ zueinander bewegbar ausgebildet sind.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastorgan (27) als einen Teil der Auflagerfläche (25) der Gleitleiste (21) bildender Kipphebel (28) ausgebildet ist, der eine etwa der Schienenkopfbreite entsprechende Länge aufweist und in einem Endbereich um eine in Maschinenlängsrichtung verlaufende Achse verschwenkbar ist, während im gegenüberliegenden Endbereich an der der Auflagerfläche (25) abgewandten Seite ein Endschalter (29) angeordnet ist.
     
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Spurkranzrad (15) eine eigene Gleitleiste (21) mit einem eigenen Tastorgan (27) zugeordnet ist, das jeweils etwa mittig in bezug auf die in Maschinenquerrichtung verlaufende Länge der Gleitleiste (21) angeordnet ist.
     
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein an das Tastorgan (27) anschließender Leistenabschnitt (22) der Gleitleiste (21) in bezug auf den anderen Leistenabschnitt (22) unter Bildung eines vertikalen Anschlages (23) höhenversetzt angeordnet ist.
     
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitleiste (21) an der zur Auflage am Schienenkopf (24) vorgesehenen Auflagerfläche (25) aus elektrischem Isolationsmaterial (26) gebildet ist.
     
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitleiste (21) durch eine Parallelogrammanlenkung an einem mit dem Werkzeugrahmen (12) verbundenen Tragrahmen (11) angelenkt und mittels eines Schwenkantriebes (19) von einer bezüglich der Spurkranzräder (15) tiefer gelegenen Abtaststellung in eine höher gelegene Außerbetriebstellung und umgekehrt verschwenkbar ist.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (11) mit einem Anschlag (20) zur Begrenzung des Verschwenkweges der Gleitleiste (21) bei Erreichen der tiefergelegenen Abtaststellung versehen ist.
     
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurkranzräder (44) höhenverstellbar am Werkzeugrahmen (35) gelagert und jeweils durch einen Antrieb (45) von einer oberhalb der Auflagerfläche der Gleitleiste (36) befindlichen Außerbetriebstellung in eine unterhalb der Auflagerfläche befindliche Inbetriebstellung verstellbar sind.
     
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitleiste (36) als sich über beide Schienen eines Gleises (39) erstreckender Balken (37) mit zwei in Spurweite voneinander distanzierten Tastorganen (40) ausgebildet ist, wobei die beiden bezüglich der Maschinenquerrichtung endseitig gelegenen und an das jeweilige Tastorgan (40) anschließenden Abschnitte des Balkens (37) jeweils eine Länge von mindestens etwa 25 cm aufweisen.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Balken (37) mit jeweils einem Tastorgan (40) zugeordneten, stufenförmigen Anschlägen (42) zur Anlage an die Seitenfläche eines Schienenkopfes (43) ausgebildet ist.
     


    Claims

    1. A device for mounting a tool frame on the rails of a track comprising a sensor for sensing a rail, the tool frame which comprises flanged wheels being pivotally connected by drives to the machine frame of a travelling on-track track-maintenance machine and being designed to be locked in an out-of-use position, characterized in that, at least during the mounting operation, the sensor (27; 40; 56) connected to the tool frame (12; 35) is arranged in the radial plane (55) of at least one flanged wheel (15; 44) and is connected to an hydraulic control unit (51 ) for interrupting the actuation of a transverse displacement drive (14; 34) pivotally connected between the machine frame and the tool frame (4, 12; 32, 35) and/or is destined to emit an acoustic or optical signal.
     
    2. A device according to Claim 1, characterized in that the sensor (27; 40; 56) is arranged in a slide plate (21; 36) which extends transversely of the longitudinal direction of the machine and which comprises a horizontal contact surface (25) destined for application to the rail head, the slide plate (21; 36) and the flanged wheels (15; 44) connected to the tool frame (12; 35) being designed for vertical displacement relative to one another by a drive (19; 45).
     
    3. A device according to Claim 1 or 2, characterized in that the sensor (27) is constructed in the form of a tilting lever (28) which forms part of the contact surface (25) of the slide plate (21) and of which the length substantially corresponds to the width of a rail head and is designed to pivot at one end about an axis extending in the longitudinal direction of the machine while a limit switch (29) is arranged at its opposite end on that side remote from the contact surface (25).
     
    4. A device according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that each flanged wheel (15) has its own slide plate (21) with its own sensor (27) which is arranged substantially centrally in relation to the length of the slide plate (21) running in the transverse direction of the machine.
     
    5. A device according to Claim 4, characterized in that a plate section (22) of the slide plate (21) adjoining the sensor (27) is vertically offset relative to the other plate section (22) to form a vertical stop (23).
     
    6. A device according to one of claims 1 to 5, characterized in that the contact surface (25) of the slide plate (21) destined for application to the rail head (24) consists of an electrically insulating material (26).
     
    7. A device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the slide plate (21) is pivotally connected by a parallelogram linkage to a support frame (11) connected to the tool frame (12) and is designed to be pivoted by means of a pivoting drive (19) from a lower sensing position ― relative to the flanged wheels (15) ― into a higher out-of-use position and vice versa.
     
    8. A device according to Claim 7, characterized in that the support frame (11) is provided with a stop (20) to limit the pivoting movement of the slide plate (21) when its reaches the lower sensing position.
     
    9. A device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the flanged wheels (44) are mounted on the tool frame (35) for vertical displacement and are each designed for displacement by a drive (45) from an out-of-use position above the contact surface of the slide plate (36) into an in-use position below the contact surface.
     
    10. A device according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the slide plate (36) is constructed in the form of a beam (37) extending over both rails of a track (39) with two sensors (40) spaced apart from each other by a distance corresponding to the gauge of the track, the two sections of the beam (37) situated at the ends with respect to the transverse direction of the machine and adjoining the respective sensor (40) each having a length of at least about 25 cm.
     
    11. A device according to Claim 10, characterized in that the beam (37) comprises step-like stops (42) each associated with a sensor (40) for application to the side of a rail head (43).
     


    Revendications

    1. Dispositif pour poser un bâti porte-outils sur les rails d'une voie ferrée, comprenant un organe palpeur palpant ou balayant un rail, le bâti porte-outils présentant des roues à boudin étant articulé par des commandes sur le châssis de machine d'une machine de construction de voie ferrée déplaçable par roulement sur la voie ferrée et pouvant être arrêté dans une position hors fonctionnement, caractérisé en ce que l'organe palpeur (27; 40; 56) relié au bâti porte-outils (12; 35) est disposé au moins lors de l'opération de pose sur rails dans le plan radial (55) d'au moins une roue à boudin (15; 44) et est en liaison avec une commande hydraulique (51) pour interrompre la sollicitation d'une commande de déplacement transversal (14; 34) articulée entre le châssis de machine (4, 32) et le bâti porte-outils (12, 35) et/ou est réalisé pour l'émission d'un signal acoustique et/ou optique.
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe palpeur (27; 40; 56) est disposé sur une barre coulissante (21; 36) s'étendant transversalement à la direction longitudinale de la machine, présentant une surface de support (25) horizontale pouvant être posée contre le champignon de rail, la barre coulissante (21; 36) et les roues à boudin (15; 44) reliées au bâti porte-outils (12; 35) étant réalisées de façon déplaçable dans la direction verticale relativement les unes aux autres par une commande (19; 45).
     
    3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'organe palpeur (27) est réalisé comme culbuteur (28) formant une partie de la surface d'appui (25) de la barre coulissante (21), qui a une longueur qui correspond à peu près à la largeur du champignon de rail et qui peut être pivotée dans une zone extrême autour d'un axe s'étendant dans la direction longitudinale de la machine tandis que dans la zone extrême opposée est disposé un commutateur extrême (29) sur le côté éloigné de la surface d'appui (25).
     
    4. Dispositif selon l'une des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en ce qu'on associe à chaque roue à boudin (15) une barre coulissante propre (21) avec un organe palpeur propre (27) qui est disposé, respectivement, à peu près au milieu par rapport à la longueur de la barre coulissante (21) s'étendant dans la direction transversale de la machine.
     
    5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'un tronçon de barre (22) de la barre coulissante (21) faisant suite à l'organe palpeur (27) est disposé de façon décalée en hauteur par rapport à l'autre tronçon de barre (22) en constituant une butée verticale (23).
     
    6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la barre coulissante (21) est réalisée sur la surface de support (25) prévue pour l'appui contre le champignon de rail (24) en une matière isolante électriquement (26).
     
    7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la barre coulissante (21) est articulée par une articulation de parallélogramme à un châssis de support (11) relié au bâti porte-outils (12) et peut être pivotée au moyen d'une commande pivotante (19) d'une position de palpage située plus bas par rapport aux roues à boudin (15) dans une position hors fonctionnement située plus haut et inversement.
     
    8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le châssis de support (11) présente une butée (20) pour délimiter le trajet de pivotement de la barre coulissante (21) lorsqu'elle a atteint la position de palpage située plus bas.
     
    9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les roues à boudin (44) sont logées de façon déplaçable en hauteur au bâti porte-outils (35) et peuvent être déplacés, respectivement, par une commande (45) d'une position hors fonctionnement se trouvant au-dessus de la surface portante de la barre coulissante (36) dans une position de fonctionnement se trouvant en-dessous de la surface portante.
     
    10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la barre coulissante (36) est réalisée comme poutre (37) s'étendant sur les deux rails d'une voie ferrée (39) avec deux organes palpeurs (40) espacés l'un de l'autre suivant la largeur de la voie, les deux tronçons de la poutre (37) situés côté extrême relativement à la direction transversale de la machine et faisant suite à l'organe palpeur (40) respectif présentant chacun une longueur d'au moins 25cm.
     
    11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que la poutre (37) présente des butées (42) en forme de gradin associées, respectivement, à un organe palpeur (40) pour porter contre les surfaces latérales d'un champignon de rail (43).
     




    Zeichnung