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EP 0 478 916 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.03.1994 Patentblatt 1994/11 |
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Anmeldetag: 26.07.1991 |
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Kamerakran
Camera crane
Appareil de levage pour caméra
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Benannte Vertragsstaaten: |
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ES FR GB IT NL |
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Priorität: |
02.10.1990 DE 4031106
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.04.1992 Patentblatt 1992/15 |
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Patentinhaber: PANTHER GmbH, HERSTELLUNG, VERTRIEB UND VERLEIH FILMTECHNISCHER GERÄTE |
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D-82041 Oberhaching (DE) |
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Erfinder: |
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- Fitz, Erich
W-8152 Vagen (DE)
- Resch, Klaus
W-8000 München 90 (DE)
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Vertreter: Patentanwälte
Leinweber & Zimmermann |
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Rosental 7 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-89/10894 FR-A- 1 586 700 US-A- 2 224 901 US-A- 4 671 478
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DE-U- 8 809 537 GB-A- 2 196 755 US-A- 2 447 667
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Kamerakran mit einem von einer ggf. höhenverstellbaren
Stützsäule schwenkbar abgestützten zweiarmigen Ausleger, an dessen erstem Arm eine
Plattform zur Aufnahme einer Kamera und ggf. eines Sitzes für einen Kameramann und
an dessen zweitem Arm ein Korb zur Aufnahme von Gegengewichten schwenkbar angelenkt
ist, und mit einer der Parallelführung von Plattform und Korb bei Verschwenkung des
Auslegers dienenden Parallelführungsvorrichtung, die einen quer zu einer ersten Schwenkachse
der Plattform von letzterer abstehenden ersten Steuerarm mit einer ersten Anlenkstelle,
einen quer zu einer zweiten Schwenkachse des Korbes von letzterem abstehenden zweiten
Steuerarm mit einer zweiten Anlenkstelle und einen quer zu Schwenkachse des Auslegers
von der Stützsäule abstehenden Führungsarm mit einer Führungsanlenkstelle sowie sich
jeweils zwischen der Führungsanlenkstelle und der ersten Anlenkstelle bzw. der zweiten
Anlenkstelle erstreckenden Führungsstangen umfaßt, wobei der in Normalbetriebsweise
die Plattform tragende erste Arm des Auslegers mit der Länge a länger als der in Normalbetriebsweise
den Korb tragende zweite Arm der Länge b ausgebildet ist.
[0002] Aufgrund der unterschiedlich langen Ausbildung der Auslegerarme muß bei Wahl der
Korbgewichte, die den Ausgleich der am Ausleger plattformseitig angreifenden Gewichtskräfte
ermöglichen die größere Länge des ersten Auslegerarms berücksichtigt werden, und zwar
durch ein entsprechend höheres Korbgewicht. Dem in der Praxis gegebenen Bedürfnis,
den plattformseitigen Auslegerarm für gewisse Einsatzforderungen entsprechend zu verlängern,
kann deshalb nicht ohne weiteres Rechnung getragen werden. Eine solche Verlängerung
würde nämlich eine dem kürzeren korbseitigen Auslegerarm entsprechende vergrößerte
Gewichtsbelastung des Korbes erfordern. Das vom Korb über die zugeordnete Führungsstange
auf den Führungsarm ausgeübte Drehmoment könnte dann jedoch einen in Bezug auf die
Größe des entgegenwirkenden plattformseitigen Drehmoments unzulässig hohen Wert erreichen.
Um den plattformseitigen Auslegerarm unbedenklich verlängern zu können, bedarf es
in der Praxis deshalb einer entsprechenden Verlängerung des korbseitigen Auslegerarms.
Die für die Erweiterung des Hubweges der Kameraplattform erforderlichen Maßnahmen
der Verlängerung der Auslegerarme sind jedoch äußerst umständlich und zeitraubend.
An dieser Stelle ist auf einen den vorstehend dargelegten Stand der Technik offenbarenden
"Product Catalog" der Matthews Studio Equipment, Inc., Vo. 18, v. 1.4.1988 zu verweisen,
aus dem es bekannt ist, unterschiedlich lange Auslegerteile gegeneinander auszutauschen,
um Kranausführungen mit verschieden langen Auslegern zu erzielen.
[0003] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, den Kamerakran der eingangs genannten
Art so weiter auszubilden, daß sich im Bedarfsfall mit relativ geringem Montageaufwand
eine Verlängerung des die Plattform tragenden Auslegerarms und damit verhältnismäßig
bequem und schnell eine Erweiterung des Hubweges der Kameraplattform erreichen läßt.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dem Ausleger ein der Verlängerung
des zweiten Arms dienendes Verlängersstück nebst Führungsstangenstück jeweils der
Länge c zugeordnet ist,
daß am Ende des um das Verlängerungsstück verlängerten zweiten Auslegerarms der Korb
gegen die Plattform austauschbar ist und der Korb anstelle der Plattform am Ende des
ersten Ausleger.-arms festlegbar ist, und
daß das Längenverhältnis a: (b + c) des verlängerten Auslegers gleich dem Längenverhältnis
b:a gewählt ist.
[0005] Bei dieser Kamerakranausbildung bedarf es praktisch nur der Verlängerung des einen
Auslegerarm und des Plattform-Korb-Austausches, um eine wesentliche Hubwegerweiterung
ohne die Gefahr erzielen zu können, daß aufgrund eines vorzunehmenden neuen Gewichtsausgleiches
eine fehlerhafte Belastung des Korbes in Bezug auf das Plattformgewicht vorgenommen
wird, die eine Auslegerzerstörung und Personengefährdungen zur Folge hätte. Die für
das am Führungsarm der Stützsäule angreifende Drehmoment maßgebenden Gewichtsverhältnisse
können aufgrund der Wahl der das beanspruchte Längenverhältnis sicherstellenden Länge
c des Verlängerungsstücks mit c = (a² -b²): b völlig gleichbleiben.
[0006] Als in baulicher Hinsicht besonders vorteilhaft hat es sich dabei herausgestellt,
wenn der Ausleger einen zentralen Auslegerabschnitt aufweist, der ein zu seinem einen
Stirnende hin versetztes Schwenklager für die schwenkbare Lagerung an der Stützsäule
umfaßt und an dessen beiden Stirnenden gleich ausgebildete Montagevorrichtungen für
den Anschluß von übereinstimmend ausgebildeten Halteplattentragstücken vorgesehen
sind und daß das Verlängerungsstück an seinem einen Ende eine die Festlegung an der
Montagevorrichtung des zentralen Auslegerabschnittes ermöglichende Gegenvorrichtung
aufweist und an seinem anderen Ende eine Montagevorrichtung trägt, die mit den Montagevorrichtungen
an den Stirnenden des zentralen Auslegerabschnitts übereinstimmt.
[0007] Die Erfindung richtet sich in weiterer Ausgestaltung auf einen Kamerakran mit einer
fahrbaren Lagerung der Ausleger-Stützsäule. Als im Hinblick auf eine besonders einfache,
materialsparende und somit kostengünstige Ausführung hat es sich als günstig erwiesen,
wenn die Lagerung eine Basis mit einem die Stützsäule umschließenden, an ihr festlegbaren
zentralen oberen Kranz, einem unteren Kranz mit vier Aufnahmen zur lösbaren Festlegung
von Schienenrädern, die jeweils um die vertikalen Aufnahmeachsen verschwenkbar sind,
und vier sich unmittelbar vom oberen Kranz zum unteren Kranz im Bereich der Aufnahmen
erstreckenden Stützstreben aufweist. Bei Einsatz einer derartigen Basis läßt sich
die den Ausleger tragende Stützsäule über die fragliche Basis auf einem Dolly anordnen,
der einfacher als herkömmliche Kamerawagen ausgeführt sein kann. Die besonders großen
Gewichtskräfte, die der belastete Ausleger auf die Stützsäule überträgt, brauchen
von letzterer nicht wie bisher auf eine praktisch horizontale Kamerawagenplattform
übertragen zu werden, an deren Außenecken in bekannter Weise jeweils eine Straßen-,
Schienen-Räderkombination festgelegt ist. Sie können vielmehr über die Stützstrebe
unmittelbar in die Bereiche der Außenecken abgeleitet werden; die Belastung des zentralen
Plattformbereichs entfällt nunmehr, und sie läßt sich entsprechend materialsparend
und leicht ausführen. Besonders günstig ist dabei die Möglichkeit, im Bereich der
vier Aufnahmen an der Basis selbst Schienenräder festzulegen. In diesem Fall wird
der Kamerawagen somit entbehrlich, da die Basis dessen Funktion übernimmt.
[0008] Zweckmäßigerweise umfassen die vier Aufnahmen jeweils eine vertikale Bohrung, in
die von unten her jeweils ein Stützzapfen mit einer Stützschulter zur Anlage am Bohrungsrand
einführbar ist und jeder Stützzapfen ist mit dem vom Lager eines Schienenräderpaares
vorstehenden Schwenkzapfen kuppelbar.
[0009] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnung, auf die bezüglich aller in der Beschreibung
nicht erwähnten wesentlichen Merkmale ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Kamerakran normaler Ausführung ohne Verlängerung,
- Fig. 2
- einen Kamerakran entsprechend demjenigen nach Fig. 1, jedoch mit eingeschalteter Verlängerung
und
- Fig. 3
- eine der Kamerakran-Stützsäule zugeordnete Basis in auseinandergezogener Darstellung.
[0010] Der in der Zeichnung veranschaulichte Kamerakran umfaßt einen von einer ggf. höhenverstellbaren
Stützsäule 1 schwenkbar abgestützten zweiarmigen Ausleger 2. Bei dem Kamerakran der
Normalausführung gemäß Fig. 1 ist am ersten Arm 3 des zweiarmigen Auslegers 2 eine
Plattform 4 zur Aufnahme einer Kamera und ggf. eines Sitzes für einen Kameramann angelenkt,
während am zweiten Arm 5 ein Korb 6 zur Aufnahme von Gegengewichten schwenkbar angelenkt
ist. Dem zweiarmigen Ausleger 2 ist eine der Parallelführung von Plattform und Korb
6 bei Verschwenkung des Auslegers dienende Parallelführungsvorrichtung zugeordnet,
die einen quer zur Schwenkachse 7 der Plattform 4 von letzterer abstehenden ersten
Steuerarm 8 mit einer ersten Anlenkstelle 9 und einen quer zur Schwenkachse 10 des
Korbes 6 von letzterem abstehenden zweiten Steuerarm 11 mit einer zweiten Anlenkstelle
12 umfaßt. Ferner gehört zur Parallelführungsvorrichtung ein quer zur Schwenkachse
13 des Auslegers 2 von der Stützsäule 1 abstehender Führungsarm 14, der eine Führungsanlenkstelle
15 aufweist. Zwischen der Führungsanlenkstelle 15 und der ersten Anlenkstelle 9 erstreckt
sich eine erste Führungsstange 16. Zwischen der Führungsanlenkstelle 15 und der zweiten
Anlenkstelle 12 ist analog eine zweite Führungsstange 17 vorgesehen.
[0011] Aus Fig. 1 geht hervor, daß der die Plattform 4 tragende erste Arm 3 des Auslegers
2 eine wirksame Länge a besitzt, die größer ist als die Länge b des zweiten Arms 5,
der in Normalbetriebsweise den Korb 6 trägt. Diese unterschiedliche Armlänge wird
bei der Ausführung nach Fig. 1 dadurch erzielt, daß der Ausleger 2 einen zentralen
Auslegerabschnitt 18 aufweist, bei dem das Schwenklager 13 für die schwenkbare Lagerung
an der Stützsäule 1 zu seinem einen Stirnende hin versetzt ist. Die beiden Stirnenden
19 und 20 weisen gleich ausgebildete Montagevorrichtungen bekannter Ausbildung für
den Anschluß von übereinstimmend ausgebildeten Halteplattentragstücken 21 und 22 auf.
Fig. 1 zeigt, daß die an den Tragstücken 21, 22 jeweils festgelegten Halteplatten
23 bzw. 24, die um die Schwenkachsen 7 bzw. 10 verschwenkbar sind und die Steuerarme
8 bzw. 11 umfassen, gleich ausgebildet sind. An diesen Halteplatten 23 bzw. 24 läßt
sich entweder jeweils eine Plattform 4 bzw. ein Korb 6 mit Hilfe nicht näher veranschaulichter
an sich bekannter Schnellkoppelvorrichtungen festlegen.
[0012] Auf ähnlich einfache Weise lassen sich die Halteplattentragstücke 21 bzw. 22 an den
Montagevorrichtungen der beiden Stirnenden 19, 20 des zentralen Auslegerabschnitts
18 lösbar festlegen.
[0013] Um eine größere Reichweite und Arbeitshöhe zu erzielen, läßt sich der Ausleger 2
durch Einschaltung eines Verlängerungsstücks der Länge c, wie in Fig. 2 veranschaulicht,
verlängern. Dieses Verlängerungsstück 25 wird anstelle des Halteplattentragstücks
22 am dem Schwenklager 13 benachbarten Stirnende 20 des zentralen Auslegerabschnitts
18 festgelegt. An seinem freien Ende weist das Verlängerungsstück 25 deshalb eine
die Festlegung an der Montagevorrichtung des zentralen Auslegerabschnitts 18 ermöglichende
Gegenvorrichtung auf. An seinem anderen Ende ist das Verlängerungsstück 25 mit einer
Montagevorrichtung ausgerüstet, die mit den bekannten Montagevorrichtungen an den
Stirnenden 19 und 20 des zentralen Auslegerabschnitts 18 übereinstimmt.
[0014] Wie in den Fig. 1 und 2 verdeutlicht, ist die Länge c des Verlängerungsstücks 25
so gewählt, daß sie mit dem sich an das Verlängerungsstück anschließenden Halteplattentragstück
22 eine Länge b + c ergibt, die im Verhältnis zur Länge a des anderen Auslegerarms
dem Verhältnis a des längeren Auslegerarms der Normalausführung nach Fig. 1 zur Länge
b des kürzeren Auslegerarms 5 dieser Grundausführung entspricht. Beim Übergang von
der Normalausführung nach Fig. 1 zur verlängerten Ausführung nach Fig. 2 bedarf es
lediglich eines Austausches von Plattform 4 und Korb 6, ohne daß aufgrund dieser Verlängerung
eine Änderung der im Korb 6 befindlichen Gewichte erforderlich wäre. Selbstverständlich
ist bei Einschaltung des Verlängerungsstücks 25 auch eine entsprechende Verlängerung
der Führungsstange der Parallelführungsvorrichtung durch Einfügung eines Führungsstangenstücks
26 erforderlich, dessen Länge der Länge des Verlängerungsstücks 25 entspricht.
[0015] Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, umfaßt der veranschaulichte Kamerakran eine
fahrbare Lagerung der Auslegerstützsäule 1. Kernstück dieser Lagerung ist eine Basis
27 mit einem die Stützsäule 1 umschließenden, an ihr festlegbaren zentralen oberen
Kranz 28, einem unteren Kranz 29 mit vier Aufnahmen 30 zur lösbaren Festlegung von
Schienenrädern 31, die jeweils um die vertikalen Aufnahmeachsen verschwenkbar sind,
und vier sich unmittelbar vom oberen Kranz 28 zum unteren Kranz 29 im Bereich der
Aufnahmen 30 erstreckenden Stützstreben 32. Die vier Aufnahmen 30 weisen jeweils eine
vertikale Bohrung auf, in die von unten her jeweils ein Stützzapfen 33 mit einer Stützschulter
34 zur Anlage am Bohrungsrand einführbar ist. Jeder der Stützzapfen 33 ist mit dem
vom Lager 35 eines Schienenräderpaares vorstehenden Schwenkzapfen 36 kuppelbar.
1. Kamerakran mit einem von einer ggf. höhenverstellbaren Stützsäule (1) schwenkbar abgestützten
zweiarmigen Ausleger (2), an dessen erstem Arm (3) eine Plattform (4) zur Aufnahme
einer Kamera und ggf. eines Sitzes für einen Kameramann und an dessen zweitem Arm
(5) ein Korb (6) zur Aufnahme von Gegengewichten schwenkbar angelenkt ist, und mit
einer der Parallelführung von Plattform (4) und Korb (6) bei Verschwenkung des Auslegers
(2) dienenden Parallelführungsvorrichtung, die einen quer zu einer ersten Schwenkachse
(7) der Plattform (4) von letzterer abstehenden ersten Steuerarm (8) mit einer ersten
Anlenkstelle (9), einen quer zu einer zweiten Schwenkachse (10) des Korbes (6) von
letzterem abstehenden zweiten Steuerarm (11) mit einer zweiten Anlenkstelle (12) und
einem quer zur Schwenkachse (13) des Auslegers (2) von der Stützsäule (1) abstehenden
Führungsarm (14) mit einer Führungsanlenkstelle (15) sowie sich jeweils zwischen der
Führungsanlenkstelle (15) und der ersten Anlenkstelle (9) bzw. der zweiten Anlenkstelle
(12) erstreckenden Führungsstangen (16, 17) umfaßt, wobei der in Normalbetriebsweise
die Plattform (4) tragende erste Arm (3) des Auslegers (2) mit der Länge a länger
als der in Normalbetriebsweise den Korb tragende zweite Arm (5) der Länge b ausgebildet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ausleger (2) ein der Verlängerung des zweiten
Arms (5) dienendes Verlängerungsstück (25) nebst Führungsstangenstück (26) jeweils
der Länge c zugeordnet ist, daß am Ende des um das Verlängerungsstück (25) verlängerten
zweiten Auslegerarm (5) der Korb (6) gegen die Plattform (4) austauschbar und der
Korb (6) anstelle der Plattform (4) am Ende des ersten Auslegerarms (3) festlegbar
ist und daß das Längenverhältnis a: (b + c) des verlängerten Auslegers gleich dem
Längenverhältnis b:a gewählt ist.
2. Kamerakran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (2)einen zentralen
Auslegerabschnitt (18) aufweist, der ein zu seinem einen Stirnende (20) hin versetztes
Schwenklager (13) für die schwenkbare Lagerung an der Stützsäule (1) umfaßt und dessen
beide Stirnenden (19, 20) mit gleich ausgebildeten Montagevorrichtungen für den Anschluß
von übereinstimmend ausgebildeten Halteplattentragstücken (21, 22) versehen sind und
daß das Verlängerungsstück (25) an seinem einen Ende eine die Festlegung an der Montagevorrichtung
des zentralen Auslegerabschnitts (18) ermöglichende Gegenvorrichtung aufweist und
an seinem anderen Ende eine Montagevorrichtung trägt, die mit den Montagevorrichtungen
an den Stirnenden (19, 20) des zentralen Auslegerabschnitts (18) übereinstimmt.
3. Kamerakran nach Anspruch 1 oder 2, mit einer fahrbaren Lagerung der Ausleger-Stützsäule
(1), dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung eine Basis (27) mit einem die Stützsäule
(1) umschließenden, an ihr festlegbaren zentralen oberen Kranz (28), einem unteren
Kranz (29) mit vier Aufnahmen (30) zur lösbaren Festlegung von Schienenrädern (31),
die jeweils um die vertikalen Aufnahmeachsen verschwenkbar sind, und vier sich unmittelbar
vom oberen Kranz (28) zum unteren Kranz (29) im Bereich der Aufnahmen (30) erstreckenden
Stützstreben (32) aufweist.
4. Kamerakran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Aufnahmen (30) jeweils
eine vertikale Bohrung aufweisen, in die von unten her jeweils ein Stützzapfen (33)
mit einer Stützschulter (34) zur Anlage am Bohrungsrand einführbar ist, und daß jeder
Stützzapfen (33) mit dem vom Lager (35) eines Schienenräderpaares vorstehenden Schwenkzapfen
(36) kuppelbar ist.
1. Camera crane having a two-armed jib (2) which is pivotably supported by a, if appropriate,
vertically adjustable support column (1), on the first arm (3) of which jib there
is pivotably articulated a platform (4) for receiving a camera and, if appropriate,
a seat for a cameraman and on the second arm (5) of which jib there is pivotably articulated
a cage (6) for receiving counterweights, and having a parallel-guidance device which
serves for the parallel guidance of the platform (4) and cage (6) when the jib (2)
is pivoted and is composed of a first control arm (8) which projects from the platform
(4) and transversely to a first pivot spindle (7) thereof and has a first articulation
point (9), of a second control arm (11) which projects from the cage (6) and transversely
to a second pivot spindle (10) thereof and has a second articulation point (12), and
of a guide arm (14) which projects from the support column (1) transversely to the
pivot spindle (13) of the jib (2) and has a guide articulation point (15), and of
guide rods (16, 17) which extend in each case between the guide articulation point
(15) and the first articulation point (9) and the second articulation point (12),
respectively, the first arm (3), of the jib (2), which bears the platform (4) in normal
operation and is of length a being longer than the second arm (5) which bears the
cage in normal operation and is of length b, characterized in that the jib (2) is
assigned an extension piece (25), serving to extend the second arm (5), along with
a guide-rod piece (26), the extension piece and guide-rod piece each being of length
c, in that, at the end of the second jib arm (5) extended by the extension piece (25),
the cage (6) can be exchanged for the platform (4) and the cage (6) can be fixed at
the end of the first jib arm (3) instead of the platform (4), and in that the length
ratio a:(b+c) of the extended jib is selected to be equal to the length ratio b:a.
2. Camera crane according to Claim 1, characterized in that the jib (2) has a central
jib portion (18) which comprises a pivot bearing (13) which is offset to one end (20)
and is intended for pivotable mounting on the support column (1), the two ends (19,
20) of said jib portion being provided with identical mounting devices for the connection
of matching retaining-plate carrying pieces (21, 22), and in that the extension piece
(25), at one end, has a counter-device which permits fixing on the mounting device
of the central jib portion (18) and, at its other end, bears a mounting device which
matches the mounting devices at the ends (19, 20) of the central jib portion (18).
3. Camera crane according to Claim 1 or 2, having a mobile mounting for the jib-support
column (1), characterized in that the mounting exhibits a base (27) having a central
upper ring (28) which encloses the support column (1) and can be fixed thereon, having
a lower ring (29) which has four receiving means (30) for the releasable fixing of
rail-bound wheels (31) which can pivot in each case about the vertical receiving-means
axes, and having four support struts (32) which extend directly from the upper ring
(28) to the lower ring (29) in the region of the receiving means (30).
4. Camera crane according to Claim 3, characterized in that the four receiving means
(30) have in each case a vertical bore into each of which, from the bottom, a support
pin (33) having a support shoulder (34) for bearing on the bore edge can be introduced,
and in that each support pin (33) can be coupled to the pivot pin (36) projecting
from the bearing (35) of a rail-bound wheel pair.
1. Grue de caméra avec une flèche (2) à deux bras prenant appui de façon pivotante sur
une colonne de support (1) le cas échéant réglable en hauteur, au premier bras (3)
de laquelle est articulée de façon pivotante une plate-forme (4) pour la réception
d'une caméra et le cas échéant d'un siège pour un opérateur de prise de vues, et à
son deuxième bras (5), une nacelle (6) pour la réception de contre-poids, et avec
un dispositif de guidage parallèle destiné au guidage parallèle de la plate-forme
(4) et de la nacelle (6) lors du pivotement de la flèche (2) qui comprend un premier
bras de commande (8) faisant saillie de celui-ci transversalement à un premier axe
de pivotement (7) de la plate-forme (4) avec un premier point d'articulation (9),
un deuxième bras de commande (11) faisant saillie de celui-ci transversalement à un
deuxième axe de pivotement (10) de la nacelle (6) avec un deuxième point d'articulation
(12), et un bras de commande (14) faisant saillie de la colonne de support (1) transversalement
à l'axe de pivotement (13) de la flèche (2) avec un point d'articulation de guidage
(15) ainsi que des tiges de guidage (16, 17) s'étendant respectivement entre le point
d'articulation de guidage (15) et le premier point d'articulation (9) et le deuxième
point d'articulation (12), respectivement, le premier bras (3) de la flèche (2) portant
en mode de fonctionnement normal la plate-forme (4) avec la longueur a étant réalisé
plus long que le deuxième bras (5) de la longueur b portant en mode de fonctionnement
normal la nacelle, caractérisée en ce qu'il est associé à la flèche (2) une pièce
de rallonge (25) servant à allonger le deuxième bras (5) ainsi qu'une pièce de tige
de guidage (26) respectivement de la longueur c, qu'à l'extrémité du deuxième bras
de flèche (5) rallongé de la pièce de rallonge (25), la nacelle (6) peut être échangée
contre la plate-forme (4), et la nacelle (6) peut être fixée à la place de la plate-forme
(4) à l'extrémité du premier bras de flèche (3), et en ce que le rapport de longueur
a : (b + c) de la flèche rallongée est choisi de façon à être identique au rapport
de longueur b : a.
2. Grue de caméra selon la revendication 1, caractérisée en ce que la flèche (2) présente
un tronçon central de flèche (18) qui comprend un palier de pivotement (13) décalé
vers l'une de ses extrémités frontales (20) pour le logement pivotant à la colonne
de support (1), et dont les deux extrémités frontales (19, 20) sont pourvues de dispositifs
de montage réalisés de manière identique pour le raccordement de pièces de support
de plaques de retenue (21, 22) réalisées de façon correspondante, et que la pièce
de rallonge (25) présente à l'une de ses extrémités un contre-dispositif permettant
la fixation, au dispositif de montage, du tronçon central de flèche (18) et supporte
à son autre extrémité un dispositif de montage qui coïncide avec les dispositifs de
montage aux extrémités frontales (19, 20) du tronçon central de flèche (18).
3. Grue de caméra selon la revendication 1 ou 2, avec un logement déplaçable par roulement
de la colonne de support de flèche (1), caractérisée en ce que le logement présente
une base (27) avec une couronne supérieure centrale (28) entourant la colonne de support
(1), pouvant être fixée sur celle-ci, une couronne inférieure (29) avec quatre réceptions
(30) pour la fixation amovible de roues de rail (31) qui peuvent être pivotées, respectivement,
autour d'axes de réception verticaux, et quatre montants de support (32) s'étendant
directement de la couronne supérieure (28) à la couronne inférieure (29) au voisinage
des réceptions (30).
4. Grue de caméra selon la revendication 3, caractérisée en ce que les quatre réceptions
(30) présentent, respectivement, un perçage vertical, dans lequel peut être inséré
depuis le bas, respectivement, un pivot de support (33) avec un épaulement de support
(34) pour s'appliquer au bord de perçage, et en ce que chaque pivot de support (33)
peut être accouplé au pivot (36) faisant saillie du palier (35) d'une paire de roues
de rail.
