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EP 0 479 765 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.04.1996 Patentblatt 1996/17 |
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Anmeldetag: 24.09.1991 |
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Verfahren zum Verbinden von thermoplastischen Kunststoffteilen
Method of joining thermoplastic parts
Procédé pour l'assemblage d'éléments en matière thermoplastique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
01.10.1990 AT 1974/90
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.04.1992 Patentblatt 1992/15 |
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Patentinhaber: ELIN ENERGIEANWENDUNG GESELLSCHAFT M.B.H. |
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A-1141 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Tomazic, Gerd, Dipl.-Ing. Dr.
A-8680 Mürzzuschlag (AT)
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Vertreter: Krause, Peter |
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c/o Elin Energieanwendung GMBH,
Penzinger Strasse 76 A-1141 Wien A-1141 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 061 123 DE-A- 3 408 373 US-A- 2 446 623 US-A- 4 663 206
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CH-A- 338 021 US-A- 2 178 528 US-A- 4 390 384
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden von thermoplastischen Kunststoffteilen,
wobei deren zu verbindende thermoplastische Stirnbereiche, insbesondere durch Kontakt
mit einem Heizelement, z. B. metallisches Schwert, insbesondere gleichzeitig, bis
zum Erweichen erhitzt werden, worauf die erweichten Kunststoffbereiche zum gegenseitigen
Kontakt gebracht, insbesondere die Kunststoffteile zueinander geschoben werden, wodurch
eine Schweißnaht zwischen den Kunststoffteilen gebildet wird, welche mechanisch mit
Druck beaufschlagt wird.
[0002] Aus der EP-A 061 123 ist ein derartiges Verfahren bekannt. Bei diesem Verfahren erfolgt
die Beaufschlagung durch Rollen.
[0003] Obwohl in der Kunststofftechnik in der Regel Bauteile, z. B. Gehäuse, Tröge für Flüssigkeiten,
Diaphragmen für Batterien und dgl. möglichst einteilig ausgebildet werden, müssen
Kunststoffteile entweder, um bestimmte räumliche Konfigurationen zu erreichen, großvolumige
Konstruktionen bzw. großflächige Konstruktionen, um die entsprechenden Formkosten
in wirtschaftlichen Grenzen zu halten oder auch um Kunststoffteile unterschiedlicher
Zusammensetzung und damit Eigenschaften zu erhalten, miteinander verbunden werden.
Bei thermoplastischen Kunststoffen können diese an den zu verbindenden Flächen durch
Wärmeeinwirkung und anschließendem Druck miteinander verbunden werden. Bei duroplastischen
Kunststoffen besteht entweder die Möglichkeit, diese Verbindung durch herkömmliche
Elemente z. B. Schrauben, Mieten oder dgl. herzustellen oder die Verbindung durch
Klebstoffe zu verwirklichen. Eine weitere Möglichkeit bei duroplastischen Kunststoffen
besteht darin, daß die in der Regel vorhandenen, wenn auch nicht stark ausgebildeten
thermoplastischen Eigenschaften der Duroplaste genutzt werden um eine thermoplastische
Verbindung zu erreichen.
[0004] Bei der thermoplastischen Verbindung von thermoplastischen Kunststoffen kann auch
ein thermoplastischer Schweißzusatzwerkstoff, der insbesondere artgleich wie die zu
verbindenden Werkstoffe ist, Verwendung finden.
[0005] Wie bei metallischen Verbindungen bekannt, stellt in der Regel die Verbindungsnaht
z. B. Schweißnaht zwischen den zu verbindenden Werkstoffen nicht die Schwachstelle
dar, sondern es sind in der Regel die an die Schweißnaht angrenzenden Bereiche der
zu verbindenden Teile die Schwachstellen, welche entweder für einen Bruch der Verbindung
zwischen den Teilen Ursache sind oder auch gemeinsam mit der Schweißnaht unerwünschte
geometrische Verzerrungen verursachen. Derartige geometrische Verzerrungen können
insbesondere dann auftreten, wenn Kunststoffe mit unterschiedlichem Füllstoffgehalt
z. B. Polypropylen ohne Füllstoffe und Polypropylen mit Glasfaser, Rußen od. dgl.
oder mit anderen Kunststoffen z. B. Polyäthylen verbunden werden. Derartige Konstruktionen
sind jedoch beispielsweise für, insbesondere bipolare, Elektroden wie sie für wiederaufladbare
Zink-Brom-Batterien mit umlaufenden Elektrolyten erforderlich sind, von besonderem
Vorteil. Hiebei wird der elektrochemisch wirksame innere Bereich der Elektrode, welcher
elektrisch leitend ist und damit eine hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt von einem elektrisch
nichtleitenden Rahmen und damit mit einer geringeren Wärmeleitfähigkeit versehenen
Polypropylenteil umgeben. Alleine aufgrund der unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeiten
der beiden miteinander zu verbindenden Kunststoffteile werden nach Beendigung des
Verbindens, insbesondere des Verschweißens Spannungen in den zu verbindenden Teilen
verursacht, wodurch eine vorzeitige Zerstörung der Verbindung und zwar neben der Schweißnaht
und auch geometrische Verwerfungen z. B. unerwünschte Wellenbildungen von planseienden
Flächen bedingt sind.
[0006] Ein weiteres bekanntes Verfahren ist in der AT-PS 185.570 beschrieben. Bei diesem
bekannten Verfahren wird ein Schweißorgan entlang der zu verbindenden Teile geführt.
Dieses Schweißorgan weist einen schwertähnlichen Fortsatz auf, der seinerseits für
die Erweichung der miteinander zu verbindenden Stirnteile der Kunststoffteile Sorge
trägt. Die, durch Ineinanderfließen der erweichten Bereiche erhaltene, Schweißnaht
wird durch ein mit dem Schwert einstückig ausgebildeten Teil, der dem Schwert nacheilt,
geglättet, wobei die Schweißnaht ihrerseits zum Glätten angeschmolzen wird.
[0007] Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein Verfahren zur Verbindung
von Kunststoffteilen mit thermoplastischen Bereichen entlang ihrer Stirnflächen zu
schaffen, das eine hohe Festigkeit der zu verbindenden Teile verwirklicht und das
eine besonders geringe Deformation der zu verbindenden Teile verursacht.
[0008] Das eingangs zitierte Verfahren ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die
noch erweichte und vorzugsweise abkühlende Schweißnaht und gegebenenfalls die anschließenden
Ränder der Kunststoffteile, mit einem auf Raumtemperatur gehaltenen Schlagelement
impulsartig, insbesondere durch zumindest einen Impuls, beaufschlagt wird. Durch diese
Verfahrensweise werden die ineinander fließenden Stirnbereiche der zu verbindenden
Kunststoffteile bzw. die ineinander geschobenen Kunststoffbereiche druck- bzw. spannungsausgleichend
miteinander verbunden. Störstellen, welche durch die Schweißnaht bedingt sind, werden
gegenüber den zu verbindenden Kunststoffteilen besonders wirksam vermieden. Gleichzeitig
werden spitzenartige Krafteinleitungen von einem Kunststoffteil zum anderen Kunststoffteil,
wodurch es beispielsweise zu Verwerfungen oder dgl. kommt, besonders günstig vermieden.
[0009] Durch das auf Raumtemperatur gehaltene Schlagelement wird erreicht, daß nicht nur
eine an der Oberfläche liegende Ausgleichung der Kräfte, sondern ein bis in das Innere
der Schweißnaht gehender Ausgleich der Kräfte vorliegen kann. Weiters erfolgt die
Druckegalisierung besonders vorteilhaft, da die Kunststoffteile, die miteinander zu
verbinden sind, in der Regel ebenfalls bei Raumtemperatur sind, sodaß die Oberfläche
der Schweißnaht und die zu verwendenden Kunststoffteile bereits bei Raumtemperatur
nur geringe Kraftspitzen aufweisen.
[0010] Erfolgt die Impulsbeaufschlagung, bezogen auf die Schweißnaht, schrittweise, und
wird die jeweils frisch gebildete Schweißnaht beaufschlagt, so unterliegt die Schweißnaht
besonders geringer thermischer Beanspruchung, wobei gleichzeitig eine besonders verfahrensökonomische
Egalisierung der Kräftespitzen im Bereich der Schweißnaht erreicht werden kann.
[0011] Wird die Schweißnaht der zu verbindenden Teile mit Bereichen unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit
durch Aufschmelzen von Kunststoffteilen mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit,
z. B. Kunststoffe mit unterschiedlichem Füllstoffgehalt bzw. Füllstoffen gebildet,
so kann ohne Schweißzusatzwerkstoffe eine Schweißnaht mit unterschiedlich zusammengesetzten
Kunststoffen ja sogar unterschiedlichen Kunststoffen erhalten werden, die keine zusätzlichen
Spannungsausgleiche zwischen den einzelnen Kunststoffteilen benötigt, sodaß eine Schweißnaht
mit besonders hoher Festigkeit und auch gleichmäßiger Krafteinleitung in den Kunststoffteilen
zueinander erreicht werden kann.
[0012] Übergreift an aneinander, insbesondere unter einem Winkel größer 0°, z. B. 90°, anschließenden
Schweißnähtem die impulsartige Beaufschlagung eine Schweißnaht, so kann dadurch ein
Ausgleich der, insbesondere in Ecken von Schweißverbindungen, vorhandenem Krafteinleitungsspitzen,
besonders wirksam erreicht werden.
[0013] Wird die Schweißnaht von beiden Seiten, insbesondere gleichzeitig impulsartig beaufschlagt,
so wird nicht nur die Reflexion der Kräfte, wenn eine einseitige Beaufschlagung erfolgt
und eine starre Unterlage gegeben ist, erreicht, sondern es wird von beiden Seiten
eine tiefer greifende Ausgleichung der Druckspitzen auf besonders einfache Art und
Weise durchgeführt.
[0014] Wird die Schweißnaht in etwa der Materialstärke der zu verbindenden Kunststoffteile
im Bereich der Verbindung gehalten, so kann auch bei späterer Krafteinwirkung, beispielsweise
durch Wärmebeaufschlagung bedingt, eine besonders gleichmäßige Überleitung der Kräfte
von einem Kunststoffteil in den anderen Kunststoffteil ohne Kraftspitzen durch die
Schweißnaht zu verursachen, erreicht werden.
[0015] Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Beispiele näher erläutert:
Beispiel 1: Zwei Polypropylen-Platten gleicher Zusammensetzung mit einer Materialstärke
von 1,2 mm wurden durch ein metallisches Schwert, das auf 230° Celsius erhitzt war,
an eine ihrer Stirnseiten, die eine Länge von 20 cm aufwies, erwärmt. Die Stirnseiten
wurden dabei aufgeschmolzen, wonach das Schwert wieder außer Kontakt mit den Stirnseiten
gebracht wurde. Darauf wurden die beiden Stirnseiten gegeneinander gefahren und in
Kontakt zueinander gebracht, wobei eine leicht erhabene Schweißnaht gebildet wurde.
Diese Schweißnaht war auf der unteren Seite durch eine Tragplatte abgestützt und gegen
die Schweißnaht und auch gegen die angrenzenden Bereiche der beiden Polypropylen-Platten
wurde ein Schlagelement mit einer Geschwindigkeit von 3 m/Sek. gefahren. Die Bewegung
des Schlagelementes war so eingestellt, daß dieses 1,1 mm gegen die Polypropylen-Platten
drücken konnte. Aus den so verbundenen Platten wurde eine Probe mit Abmessungen 100
mm x 20 mm entnommen, wobei die Schweißnaht normal zur Längserstreckung angeordnet
war und einem Zugversuch unterworfen. Die Festigkeit ergab hiebei > 95 % des Material-Basiswertes.
[0016] Aus analogen Material mit entsprechenden Schweißbedingungen jedoch ohne zusätzlicher
impulsartiger Beaufschlagung der Schweißnaht betrug die Festigkeit 65 %.
[0017] Obigem Versuch ist somit eindeutig zu entnehmen, daß eine impulsartige Beaufschlagung
der noch erweichten Schweißnaht eine wesentliche Verfestigung der Schweißnaht erbringt.
[0018] Beispiel 2: Es wurde eine Verbindung von Polypropylen-Platten gemäß Beispiel 1 durchgeführt,
wobei eine impulsartige Beaufschlagung der noch erweichten Schweißnaht gemäß Beispiel
1 jedoch in einer Frequenz von 5 Hertz, 10 Sekunden lang durchgeführt wurde. Das Schlagelement
war analog Beispiel 1, wobei die große Masse des Schlagelementes eine Erwärmung über
die Raumtemperatur verhinderte. Durch die periodische impulsartige Beanspruchung wies
die Schweißnaht eine weitere Steigerung der Festigkeit auf über 95 % des Material-Basiswertes
auf.
[0019] Beispiel 3: Ein geteilter Raum aus Polyäthylen mit einer Dicke von 1,5 mm, welcher
einen verstärkten Rand aufwies, wurde in seinem inneren Bereich, der eine rechteckige
Ausnehmung der Abmessungen 200 mm x 200 mm aufwies, mit einem Polypropylen, das mit
Kohlenstoff gefüllt war, schrittweise verbunden. Sowohl durch die Verschweißung, als
auch durch die impulsartige Beaufschlagung mit einem Schlagelement, das Raumtemperatur
aufwies, war in den Eckenbereichen eine Überschneidung der Schweißnähte gegeben. Der
so eingeschweißte innere Bereiche einer Elektrode war trotz der unterschiedlichen
Wärmeleitfähigkeit, nachdem alle vier Stirnbereiche mit dem Rahmen verschweißt wurden,
vollkommen plan, sodaß bei einer mit dieser Elektrode gefertigten Zink-Brom-Batterie
besonders genau dimensioniert werden konnte, womit der innere Widerstand der Zink-Brom-Batterie
besonders gering und ihre Kapazität auf sehr wirksame Weise hochgehalten werden konnte.
[0020] Es wurden weitere Versuche mit Polyäthylen aber auch mit Polyvinylchlorid mit Weichmachern,
geschäumten Polypropylen Polyvinylacetat und anderen thermoplastischen Kunststoffen
durchgeführt, wobei jeweils die Festigkeit der Schweißverbindung wesentlich erhöht
werden konnte und gleichzeitig ein Verwerfen der miteinander verbundenen Teile wirksam
vermieden werden konnte.
1. Verfahren zum Verbinden von thermoplastischen Kunststoffteilen, wobei deren zu verbindende
thermoplastische Stirnbereiche, insbesondere durch Kontakt mit einem Heizelement,
z. B. metallisches Schwert, insbesondere gleichzeitig, bis zum Erweichen erhitzt werden,
worauf die erweichten Kunststoffbereiche zum gegenseitigen Kontakt gebracht werden,
insbesondere die Kunststoffteile zueinander geschoben werden, wodurch eine Schweißnaht
zwischen den Kunststoffteilen gebildet wird, welche mechanisch mit Druck beaufschlagt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die noch erweichte und vorzugsweise abkühlende Schweißnaht
und gegebenenfalls die anschließenden Ränder der Kunststoffteile, mit einem auf Raumtemperatur
gehaltenen Schlagelement impulsartig, insbesondere durch zumindest einen Impuls, beaufschlagt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsbeaufschlagung bezogen
auf die Schweißnaht schrittweise erfolgt und die jeweils frisch gebildete Schweißnaht
beaufschlagt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißnaht der
zu verbindenden Teile mit Bereichen unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit durch Aufschmelzen
von Kunststoffteilen mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit, z. B. Kunststoffteile
mit unterschiedlichem Füllstoffgehalt bzw. Füllstoffen, gebildet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an aneinander,
insbesondere unter einem Winkel > 0°, z. B. 90°, anschließenden Schweißnähten die
impulsartige Beaufschlagung eine Schweißnaht übergreift.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißnaht
von beiden Seiten, insbesondere gleichzeitig, impulsartig beaufschlagt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißnaht
etwa in der Materialstärke der zu verbindenden Kunststoffteile im Bereich der Verbindung
gehalten wird.
1. A process for assembling thermoplastic material parts, wherein thermoplastic front
areas of said parts are heated, especially simultaneously, up to the softening point,
especially through contact with an heating element, for example a metal blade, the
softened plastic material areas then being brought into mutual contact, said plastic
material parts being especially pushed one towards the other, thus forming, between
said plastic material parts, a soldered joint which is mechanically submitted to a
pressure, characterized in that said still softened soldered joint, and preferably
during the cooling thereof, as well as, if so desired, adjacent edges of said plastic
material parts, are pulse biaised, especially by at least one pulse, by means of an
impact member which is maintained at ambient temperature.
2. The process of claim 1, characterized in that said pulse biaising is stepwise carried
out, with reference to said soldered joint, with the biaising action being always
performed on said soldered joint newly formed.
3. The process of claim 1 or claim 2, characterized in that said soldered joint for the
parts to be assembled, including areas with different thermal conductivity, is obtained
by fusing plastic material parts showing different thermal conductivity, for example
plastic material parts having different filling material contents or different filling
materials.
4. The process of any claim 1-3, characterized in that, should said soldered joints unite,
especially forming therebetween an angle higher than 0°, for example equal to 90°,
said pulse biaising overshoots by a soldered joint.
5. The process of any claim 1-4, characterized in that said soldered joint is pulse biaised
from both sides, especially simultaneously from both sides.
6. The process of any claim 1-5, characterized in that said soldered joint is substantially
limited to the material thickness of the plastic material parts to be assembled in
the assembly area thereof.
1. Procédé destiné à assembler des pièces de matière plastique thermoplastique, selon
lequel les zones frontales thermoplastiques de ces pièces sont chauffées, notamment
simultanément, jusqu'au ramollissement, notamment par contact avec un élément chauffant,
par exemple une lame métallique, les zones de matière plastique ramollies étant ensuite
amenées en contact réciproque, les pièces de matière plastique étant notamment poussées
l'une vers l'autre, en entraînant ainsi la formation, entre les pièces de matière
plastique, d'un joint soudé qui est sollicité mécaniquement par une pression, caractérisé
en ce que le joint soudé encore ramolli et de préférence en cours de refroidissement,
ainsi que, le cas échéant, les bords attenants des pièces de matière plastique, sont
sollicités par impulsions, notamment par au moins une impulsion, à l'aide d'un élément
de frappe maintenu à température ambiante.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la sollicitation par impulsions
s'effectue pas à pas, en se référant au joint soudé, la sollicitation s'effectuant
toujours sur le joint soudé nouvellement formé.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le joint soudé des pièces
à assembler, comportant des zones de conductibilité thermique différente, est formé
par fusion de pièces de matière plastique de conductibilité thermique différente,
par exemple des pièces de matière plastique à teneurs de matériaux de charge différentes
ou à matériaux de charge différents.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que pour des joints
soudés se raccordant, notamment en formant entre-eux un angle > 0°, par exemple 90°,
la sollicitation par impulsions déborde d'un joint soudé.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le joint soudé
est sollicité par impulsions à partir des deux côtés, notamment simultanément à partir
des deux côtés.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le joint soudé
est limité sensiblement à l'épaisseur de matériau des pièces de matière plastique
à assembler dans la zone de l'assemblage.