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(11) |
EP 0 480 013 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.08.1995 Patentblatt 1995/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.05.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: G07F 17/34 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9100/856 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9117/529 (14.11.1991 Gazette 1991/26) |
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| (54) |
ROULETTEARTIGES GELDSPIELGERÄT
ROULETTE-TYPE SLOT MACHINE
MACHINE A SOUS SIMILAIRE A UNE ROULETTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
07.05.1990 DE 4014477
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.04.1992 Patentblatt 1992/16 |
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Patentinhaber: TH. BERGMANN GMBH & Co. |
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25462 Rellingen (DE) |
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Erfinder: |
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- BERGMANN, Tjark
D-2000 Hamburg 20 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schmidt-Bogatzky, Jürgen, Dr. Ing. |
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Warburgstrasse 50 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 281 402 US-A- 4 321 673
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US-A- 3 819 186
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Geldspielgerät nach Art eines Roulettes mit einem an der
Frontseite des Geldspielgerätes angeordneten rouletteartigen Zahlenkessel und Setztastenfeld,
bei dem der Spieler die Höhe des Spieleinsatzes durch Einwurf von Münzen und anschliessende
Tastenwahl festlegt und dann ein Mikroprozessor mittels eines Zufallsalgorithmus das
Spielergebnis ermittelt wird und, wenn eine gesetzte Zahl getroffen wurde, die Münzausgabeeinheit
zum Auswerfen des Hauptgewinns ansteuert.
[0002] Bei bekannten gattungsgemäßen Geldspielgeräten können mit einer oder mehreren Münzen
Zahlen von 0 bis 12 gesetzt werden. Je nach gesetztem Zahlenfeld und nach der Wahl
des Spielers kann bei einem Gewinn ein Betrag von bis zum zwölffachen der Gewinnzahl
ausgespielt werden. Derartige Geldspielgeräte sind z.B. durch die US-A-4 321 673 und
die US-A-3 819 186 bekannt. Es hat sich jedoch gezeigt daß ein maximal erreichbarer
Gewinnmultiplikator von 12 den Spielern nur einen geringen Spielanreiz gibt, die von
anderen Geldspielgeräten die Möglichkeit zur Erzielung von Jackpot-Gewinnen kennen.
Ein derartiges Geldspielgerät ist z.B. in der EP-A-0 281 402 beschrieben, bei dem
drei hinter einem Fenster angeordnete Walzen mit Symbolen zufallsabhängig zum Stillstand
gebracht werden, um eine Gewinnkombination zu erzielen. Es kann ein Jackpot-Gewinn
erzielt werden. Dieses Geldspielgerät ermöglicht jedoch kein den Rouletteregeln entsprechendes
Spiel.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, das eingangs genannte Geldspielgerät zur
Durchführung von Spielen nach den Rouletteregeln so zu verbessern, daß ein jackpotartiger
Größtgewinn erzielt werden kann.
[0004] Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung der Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden in den abhängigen
Ansprüchen beschrieben.
[0005] Nach der Erfindung ist es für den Spieler möglich, daß bei einem Treffer der gesetzten
Zahl der Zufallsgenerator des zusätzlichen Prozessors einen Gewinnmultiplikator für
den Höchstgewinn ermittelt, der um ein Vielfaches größer ist als bei bekannten Geldspielgeräten.
Bei erfindungsgemäß ausgeführten Geldspielgeräten sind die Faktoren des zufallsabhängigen
Gewinnmultiplikators z. B. in folgendem Rastern gestaffelt: 10, 25, 50, 100, 1000
bzw 8, 12, 20, 100, 1000. Der statistische Mittelwert tatsächlich erfolgter Auszahlungen
beträgt ebenfalls 12, das heißt auch bei Einsatz des zusätzlichen Zufallsgenerators
verbleibt es im statistischem Mittel bei dem Gewinnmultiplikator von 12. Der Zufallsgenerator
des zusätzlichen Prozessors ist aber so ausgelegt, daß in 85% aller Spielsituationen
beim Treffer auf einer gesetzten Zahl der Zufallsgenerator lediglich den unteren Gewinnmultiplikator
ermittelt. Wenn 15 Einsätze auf eine Zahl gesetzt sind, erhält der Spieler in diesem
Fall also lediglich das Zehnfache bzw. Achtfache seiner Einsätze und damit weniger
als bei den bekannten Geldspielgeräten. Dagegen ermittelt der Zufallsgenerator des
zusätzlichen Prozessors in 15% aller -Spielsituationen mit einem Treffer auf eine
gesetzte Zahl einen höheren Gewinnmultiplikator wie z.B. 25, 50, 100, 1000 oder 12,
10, 100, 1000. Bei 15 Einsätzen auf die getroffene Zahl ist also ein jackpot-artiger
Hauptgewinn von fünfzehntausend Einsätzen möglich. Hierdurch wird der Spielanreiz
für den Spieler wesentlich erhöht. Durch Ausbildung des zusätzlichen Prozessors als
33 Bit-Prozessor mit Zufallsgenerator ist es aufgrund der großen Anzahl von ca. 4,2
Mrd. Basiszahlen praktisch nicht möglich, die einen Jackpot bewirkende Zufallskombination
zu ermitteln. Hierdurch besteht für den Gerätebetreiber eine große Sicherheit dagegen,
daß Unbefugte durch Manipulation einen Jackpot erzielen.
[0006] Es kann auch ergänzend oder alternativ eine Risikoschaltung vorgesehen werden. Durch
Betätigung einer Risikotaste kann der Spieler dann z.B. mit Risiko um den Jackpot
spielen und hat dadurch die Möglichkeit, eine Art Super-Jackpot zu erzielen. In diesem
Fall ist es vorteilhaft, an der Frontfläche des Geldspielgeräts den Status "Jackpot"
anzuzeigen, damit der Spieler noch für einen kurzen Zeitraum Gelegenheit hat, das
Risikospiel zu beginnen.
[0007] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Geldspielgeräts
in einer perspektivischen Ansicht dargestellt, das nachstehend näher erläutert wird.
[0008] An der Frontseite des Gerätegehäuses 2 des Geldspielgeräts 1 ist ein rouletteartiger
Zahlenkessel 3 und ein Setztastenfeld 10 ausgebildet. Oberhalb des Zahlenkessels 3
befindet sich ein Aufsatzteil 4 mit einem Anzeigefeld 5 für Gewinnmultiplikatoren
und ein Anzeigefeld 6 zur Anzeige, daß das Geldspielgerät 1 ein Roulette-Spielgerät
ist. Auf der Oberseite des Aufsatzteils 4 befindet sich eine Blinkleuchte 7, die bei
einer Störung des Geldspielgerätes und bei einem Jackpot blinkt. Hierdurch kann das
Aufsichtspersonal sofort Abweichungen vom normalen Spielbetrieb oder das Auftreten
von Störungen erkennen. Das Aufsatzteil 4 kann auch in das eigentliche Gerätegehäuse
2 integriert sein. Neben dem Zahlenkessel 3 befindet sich ein Anzeigefeld 8 für die
Gewinnanzeige und ein Anzeigefeld 9 zur Anzeige des noch zur Verfügung stehenden Einsatzes.
Zwischen dem Zahlenkessel 3 und dem Setztastenfeld 10 befinden sich Funktionstasten
11, 12 sowie der Münzeinwurfschlitz 13. Unter dem Setztastenfeld 10 sind weitere Funktionstasten
14, 15, 16 sowie die Münzauswurfschale 17 angeordnet.
[0009] Das Setztastenfeld 10 weist Tastenfelder für die Zahlen 0 bis 12 sowie Tastenfelder
für die hohen Zahlen 7 bis 12 und für die niedrigen Zahlen 1 bis 6 und für nur auf
dem schwarzen oder nur auf dem roten Untergrund angeordnete Zahlen auf. Der maximale
Einsatz von Münzen bei einer Spielperiode ist begrenzt und kann z.B. 15 Münzen je
getroffenem Feld betragen. Wird die gesetzte Zahl getroffen, ist ein Treffer erzielt.
In diesem Fall wird von dem Mikroprozessor der Steuereinheit in dem Gerätegehäuse
ein zusätzlicher Prozessor mit einem Zufallsgenerator angesteuert, der aufgrund des
eingelesenen Algorithmus den Gewinnmultiplikator ermittelt. Dieser kann z. B. nach
einer Staffelung 10, 25, 50, 100, 1000 oder 8, 12, 20, 100, 1000 ausgelegt sein. Wird
der Gewinnmultiplikator 1000 ermittelt, ist ein Jackpot erzielt und das Geldspielgerät
1 wirft 1000 mal den Einsatz aus, in diesem Beispiel 15000 Münzen.
1. Geldspielgerät nach Art eines Roulettes mit einem an der Frontseite des Geldspielgerätes
(1) angeordneten rouletteartigen Zahlenkessel (3) und Setztastenfeld (10), bei dem
der Spieler die Höhe des Spieleinsatzes durch Einwurf von Münzen und anschließende
Tastenwahl festlegt und dann ein Mikroprozessor mittels eines Zufallsalgorithmus das
Spielergebnis ermittelt und, wenn eine gesetzte Zahl getroffen wurde, die Münzausgabeeinheit
zum Auswerfen des Hauptgewinns ansteuert, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Treffer
einer gesetzten Zahl von dem Mikroprozessor ein weiterer Prozessor mit einem Zufallsgenerator
angesteuert wird, daß dieser Zufallsgenerator in Abhängigkeit von einem eingelesenen
Algorithmus einen Gewinnmultiplikator ermittelt und mit der Höhe des Spieleinsatzes
auf die getroffene Zahl multipliziert und dann die Auszahleinheit zur Ausgabe einer
Anzahl Münzen ansteuert, deren Menge dem Produkt aus dem Spieleinsatz auf die getroffene
Zahl und dem Gewinnmultiplikator entspricht.
2. Geldspielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zufallsgenerator mit
einer Risikoschaltung verbunden ist, der das den Gewinnmultiplikator darstellende
Signal zuführbar ist.
3. Geldspielgerät nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zufallsgenerator
bei einem Treffer einer gesetzten Zahl ansteuerbar und mit der Auszahleinheit verbunden
ist.
4. Geldspielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Prozessor
als 33 Bit-Prozessor ausgebildet ist.
5. Geldspielgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Prozessor
als Zufallsgenerator ausgebildet ist.
1. A gambling device of the roulette type with a roulette type number wheel (3) and a
betting key pad (10) arranged on the front face of the gambling device (1), in which
the player sets the level of the gambling stake by inserting coins and a microprocessor
produces the game result by means of a random algorithm and, if a staked number is
produced, activates the coin dispensing unit to dispense the prize winnings, characterised
in that if the microprocessor selects one of the staked numbers a further processor
with a random generator is activated, in that this random generator picks up an algorithm
and indicates a winnings multiplier and multiplies the selected number by the amount
of the gambling stake and then activates the dispensing unit to dispense a number
of coins corresponding in amount to the sum derived from the stake placed on the selected
number and the winnings multiplier.
2. A gambling device as claimed in claim 1, characterised in that the random generator
is linked to a risk switching device, which can be switched to the signal indicating
the winnings multiplier.
3. A gambling device as claimed in claims 1 or 2, characterised in that when a bet staked
is matched, the random generator is activated and is connected to the paying-out unit.
4. A gambling device as claimed in claim 1, characterised in that the additional processor
is a 33 bit-processor.
5. A gambling device as claimed in claim 4, characterised in that the additional processor
is a random generator.
1. Machine à sous similaire à une roulette, munie d'un réservoir de chiffres (3) semblable
à une roulette et disposé sur la face frontale de la machine à sous (1) ainsi que
d'un clavier (10), pour laquelle le joueur détermine la hauteur de sa mise en introduisant
des pièces de monnaie puis en appuyant sur des touches de sélection, un microprocesseur
détermine le résultat du jeu au moyen d'un algorithme aléatoire et, lorsqu'un numéro
sélectionné est gagnant, commande l'unité de sortie des pièces de monnaie afin de
la faire éjecter le premier prix, caractérisée en ce que, lorsqu'un numéro sélectionné
est gagnant, un autre processeur muni d'un générateur aléatoire est actionné par le
microprocesseur, en ce qu'en fonction de la lecture d'un algorithme, ce générateur
aléatoire détermine un multiplicateur de gain, multiplie par la hauteur de la mise
sur le numéro sélectionné puis commande l'unité de paiement afin d'éjecter une quantité
de pièces de monnaie qui correspond au produit de la mise sur le numéro gagnant et
du multiplicateur de gain.
2. Machine à sous selon la revendication 1, caractérisée en ce que le générateur aléatoire
est relié à un circuit de risque auquel peut être amené le signal représentant le
multiplicateur de gain.
3. Machine à sous selon les revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que, lorsqu'un
numéro sélectionné est gagnant, le générateur aléatoire peut être actionné et est
relié à l'unité de paiement.
4. Machine à sous selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'autre processeur
est constitué par un processeur de 33 bits.
5. Machine à sous selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'autre processeur
est conçu en tant que générateur aléatoire.
