Siemens Audiologische Technik GmbH
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Hörgerät mit einem Mikrofon, einem Verstärker,
einem Hörer und einer Einrichtung zur Identifizierung des Hörgerätes, die einen Datenspeicher
umfaßt, in dem wenigstens ein Hörgerätmerkmal gespeichert ist, wobei anhand des gespeicherten
Hörgerätmerkmals die zur Anpassung des Hörgerätes an den jeweiligen Gehörschaden des
Hörgeräteträgers erforderlichen Hörgerätmerkmale des jeweiligen Hörgerätes feststellbar
sind.
[0002] Bekannte Hörgeräte der eingangs genannten Art sind mit ihren Übertragungseigenschaften
individuell an das jeweilige Resthörvermögen eines Benutzers des Hörgerätes angepaßt.
Dazu ist eine große Typenvielfalt von Högeräten erforderlich. Selbst Hörgeräte mit
baugleichem Gehäuse können sich durch unterschiedliche Einbauteile, wie Mikrofon,
Hörer und/oder elektrische Verstärkerschaltung, aufgrund unterschiedlicher Leistungsdaten
dieser Einbauteile des Hörgerätes in ihrer elektrischen Bauart (elektrische Daten)
erheblich voneinander unterscheiden. Eine Darstellung detaillierter Unterscheidungsmerkmale
(Übertragungseigenschaften) des Jeweiligen Hörgerättypes am Gehäuse des Hörgerätes
zur genauen Identifizierung des Hörgerätes ist schon mangels ausreichendem Platz an
dem jeweiligen Hörgerät, insbesondere an einem In-dem-Ohr-Hörgerät, nicht möglich.
[0003] Aus der CH-A-671 131 ist ein Hörgerät bekannt, dessen Datenspeicher noch Speicherplätze
für nur eine Typinformation enthält, die drahtgebunden an ein Programmiergerät ausgebbar
ist. Dadurch soll erreicht werden, daß die Audiokanäle von Hörgeräten unterschiedlichen
Typs mittels einer einzigen Programmiereinrichtung schnell nacheinander einzustellen
sind. Die drahtgebundene Ausgabe erfordert aber mindestens einen platzgreifenden Steckkontakt
an dem Hörgerät.
[0004] Aus der EP-A-0 341 995 ist ein Hörgerät der eingangs genannten Art mit einem Datenspeicher
als Bestandteil einer Kalibrierungseinrichtung bekannt. Die Kalibrierungseinrichtung
hat Daten über einzelne Charakteristiken des individuellen Hörgerätes gespeichert.
Ein Programmiersystem wird mit diesen Daten programmiert. Es ist eine externe Programmiereinrichtung
und eine Ein- und Ausgabeeinheit im Hörgerät vorgesehen.
[0005] Für eine korrekte Anpassung des Hörgerätes an das Resthörvermögen des hörgeschädigten
Benutzers ist die Kenntnis detaillierter Übertragungseigenschaften (Hörgerätmerkmale/Hörgerätdaten)
erforderlich. Personen, z.B. Audiologen, die Hörgeräte an Hörschäden anpassen, müssen
daher zunächst in zeitraubender Weise anhand der an dem Gehäuse des Hörgerätes angeordneten
Typen- und Herstellerkennzeichnung in gesonderten Datenlisten die relevanten Hörgerätmerkmale
heraussuchen. Solche Listen müssen stets auf dem neuesten Stand gehalten werden, was
mit zusätzlichem Zeitaufwand verbunden ist. Gelegentlich sind die beim Audiologen
vorhandenen Datenlisten schon veraltet. Folglich müssen dann zur genauen Feststellung
von Hörgerätmerkmalen zeitaufwendige Messungen am Hörgerät durchgeführt werden.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Hörgeräten der eingangs genannten Art
die Feststellung detaillierter Hörgerätmerkmale zu erleichtern, ohne daß es externer
Programmiersysteme bedarf, die zur Identifikation von Hörgeräten vorprogrammiert sind.
Des weiteren soll die Anzahl der am Hörgerät feststellbaren Hörgerätmerkmale ohne
wesentlich größeren Platzbedarf erhöht werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst. Danach ist
wenigstens ein Datenspeicher als Bestandteil einer Identifizierungseinrichtung für
ein Hörgerät und zur Speicherung von wenigstens einem Merkmal des Hörgerätes vorgesehen.
Die Identifizierungseinrichtung des Hörgerätes weist wenigstens ein Ausgabemittel
auf, über welches im Datenspeicher gespeicherte Hörgerätmerkmale zu der genauen Identifizierung
des Hörgerätes drahtlos ausgebbar sind. Solche Merkmale, die das Hörgerät und/oder
dessen Eigenschaften in eindeutiger Weise kennzeichnen, können in großer Anzahl in
Form von z.B. elektronischen Daten in den Datenspeicher eingegeben werden. Diese große
Anzahl von gespeicherten Merkmalen ist aus dem Datenspeicher des Hörgerätes abrufbar,
ohne daß dazu auf den neuesten Stand zu haltende Datenlisten oder entsprechend programmierte
externe Programmiersysteme zu Hilfe genommen werden müssen. Es ist auch nicht erforderlich,
das Gehäuse des Hörgerätes zu öffnen und/oder das Hörgerät zu zerlegen. Vor allem
programmierbare Hörgeräte weisen regelmäßig bereits einen Datenspeicher auf, der bei
ausreichender Speicherkapazität vorteilhaft auch erfindungsgemäß verwendet bzw. ausgebildet
werden kann. Der Platzbedarf für die Speicherung und Ausgabe von das jeweilige Hörgerät
kennzeichnenden Merkmalen erfordert erheblich geringeren Platzbedarf als herkömmliche
Datenangaben auf dem Hörgerätegehäuse, z.B. in Schriftform. Dennoch sind erheblich
mehr Merkmale/Parameter des Hörgerätes identifizierbar, die stets auf dem neuesten,
d.h. dem jeweiligen Hörgerät entsprechenden Stand sind.
[0008] Das jeweilige Ausgabemittel des Hörgerätes für die drahtlose Ausgabe der gespeicherten
und das jeweilige Hörgerät eindeutig kennzeichnenden Daten kann in unterschiedlichster
Weise ausgebildet sein. So ist in Ausbildung der Erfindung an einem dafür ausreichend
Platz bietenden Hörgerät, insbesondere an einem HdO-Hörgerät, als Ausgabemittel eine
Anzeigeeinrichtung zur sichtbaren Darstellung (optische Ausgabe) der Hörgerätdaten
realisierbar. Die Anzeigeeinrichtung kann als ein kleines Display, z.B. LCD-Anzeige
(Flüssigkristall-Anzeige), ausgebildet sein. Die Darstellung kann in zeitlich aufeinanderfolgenden
Schriftzeichen erfolgen. Die Schriftzeichen können auch als aufeinanderfolgende Wörter
und/oder Zahlen ausgegeben werden.
[0009] Des weiteren kann das Ausgabemittel auch als Schnittstelle zu einem externen Datensichtgerät
mit Anzeigeeinrichtung ausgebildet sein. In derartiger Ausbildung können die Daten
zu kennzeichnenden Merkmalen des Hörgerätes auch in anderer Weise drahtlos, insbesondere
induktiv oder akustisch über das Ausgabemittel ausgegeben werden. Nach einer Variante
der Erfindung kann die Ausgabe induktiv über die regelmäßig vorhandene Telefonspule
des Hörgerätes erfolgen. Nach einer anderen Variante können die gespeicherten Daten
als Schallsignale über den Hörer des Hörgerätes ausgegeben werden. Der in dem Hörgerät
üblicherweise vorhandene Hörer bzw. die üblicherweise vorhandene Telefonspule wird
bei diesen Varianten als Schnittstelle (Ausgabemittel) für eine drahtlose Datenausgabe
mitverwendet. Die Anzeigeeinrichtung des externen Datensichtgerätes bildet eine mit
dem Hörgerät drahtlos verbundene externe Identifizierungseinrichtung. Durch die drahtlose
Ausgabe von Hörgerätmerkmalen über den Hörer bzw. über die Telefonspule wird in vorteilhafter
Weise ein gesondertes Ausgabemittel (z.B. Stecker) zur Identifizierung des Hörgerätes
anhand der dazu gespeicherten Daten entbehrlich, was den Platzbedarf weiter vermindert.
Das Hörgerät kann zur drahtlosen Weiterleitung der ausgegebenen Daten an eine externe
Identifizierungseinrichtung mit einem Induktions- bzw. einem Akustikkoppler gekoppelt
werden. Bei ausreichender Kapazität des Datenspeichers der Identifizierungseinrichtung
des Hörgerätes ist es auch möglich, das Schallsignal für die Datenausgabe als ein
für Menschen verständliches Sprachsignal auszugeben.
[0010] Die Datenausgabe über das Ausgabemittel zu Merkmalen des Hörgerätes wird durch ein
Steuersignal ausgelöst. Dieses Steuersignal ist durch einen Sender auslösbar. Das
Steuersignal kann auch in Verbindung mit einer drahtlosen Fernsteuerung über Ultraschall
ausgelöst werden. Da auch die Ausgabe von Hörgerätmerkmalen drahtlos erfolgt, sind
Merkmale/Parameter des Hörgerätes völlig frei von Drahtverbindungen und/oder platzgreifenden
Steckverbindungen am Hörgerät leicht identifizierbar.
[0011] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen und in Verbindung mit
den Ansprüchen.
[0012] Es zeigen:
Figur 1 ein prinzipielles Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Hörgerätes mit internen
und externen Bestandteilen einer Identifizierungseinrichtung;
Figur 2 ein prinzipielles Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Hörgerätes mit interner
Identifizierungseinrichtung;
Figur 3 ein Hörgerät gemäß Figur 2 in einer HdO-Bauform (hinter dem Ohr zu tragendes
Hörgerät) mit einer LCD-Anzeige und
Figur 4 ein erfindungsgemäßes Hörgerät in einer IdO-Bauform (im Ohr zu tragendes Hörgerät).
[0013] In der Figur 1 ist ein programmierbares, fernsteuerbares Hörgerät 1 mit einem separaten
Fernsteuersender 2 dargestellt. Das Hörgerät 1 umfaßt ein Mikrofon 3, ein Tiefpaßfilter
4 für Hörschallsignale, einen Vorverstärker 5, einen programmierbaren elektronischen
Widerstand 6, einen Endverstärker 7 und einen Hörer 8. Das Hörgerät 1 umfaßt des weiteren
einen Fernsteuerteil, bestehend aus einer Begrenzerstufe 9, die z.B. als Schmitt-Trigger
mit einem vorgeschalteten Hochpaßfilter (nicht dargestellt) ausgebildet sein kann
sowie eine Auswerteschaltung 10 und einen Datendekoder 11.
[0014] Der Fernsteuersender 2 gibt über einen Ausgangsschallwandler 12 mit Hilfe einer Tastensteuerung
13 ausgelöste und kodierte Schallsignale, z.B. Ultraschallfernsteuersignale, ab, die
vom Mikrofon 3 des Hörgerätes empfangen, im Datendekoder 11 dekodiert und einem fernsteuerbaren
bzw. programmierbaren Bauteil zugeordnet werden. Insoweit entspricht das Hörgerät
gemäß Figur 1 prinzipiell einem aus der EP-A-0 175 909 bekannten und detailliert beschriebenen
Hörgerät.
[0015] Das erfindungsgemäße Hörgerät 1 weist einen Datenspeicher 14 auf, der einen Bestandteil
einer Identifizierungseinrichtung bildet. In den Datenspeicher 14 werden Merkmale
des Hörgerätes in speicherbarer Form als digitale Daten eingegeben. Die Eingabe kann
schon bei der Herstellung des Hörgerätes oder zu einem anderen Zeitpunkt vorgenommen
werden. Die gespeicherten Daten können beispielsweise den Namen des Herstellers, die
Typenbezeichnung, Geräteversion, Gerätebaureihe und/oder technische Daten, wie Verstärkung,
Frequenzgang, Begrenzungsschwelle und/oder Ausgangspegel usw. enthalten, also Daten,
die bisher vor allem aus separaten Datenlisten entnehmbar waren. Die gespeicherten
Daten sind über ein dem Hörgerät 1 zugeordnetes Ausgabemittel ausgebbar. Dazu ist
in diesem speziellen Ausführungsbeispiel der ohnehin vorhandene Hörer 8 des Hörgerätes
1 vorteilhaft mitverwendet. Dadurch entfällt sowohl ein gesondertes Ausgabemittel
als auch der dafür erforderliche Platzbedarf. Der Hörer 8 und der Speicher 14 werden
folglich als interner Bestandteil 27 der Identifizierungseinrichtung verwendet.
[0016] Zu dieser Identifizierungseinrichtung gehört gemäß Ausführungsbeispiel nach Figur
1 auch ein externer Bestandteil 15. Der externe Bestandteil 15 der Identifizierungseinrichtung
empfängt über ein als Akustikkoppler wirkendes Mikrofon 16 drahtlos die vom Hörer
8 als kodierte Schallsignale - symbolisiert durch den Pfeil 17 - ausgegebenen Merkmale
des Hörgerätes 1, die in dem Speicher 14 als digitale Daten gespeichert sind.
[0017] Im Hörgerät 1 werden die digital gespeicherten Daten des Speichers 14 als serieller
Datenstrom über eine Leitung 18 einem Modulator 19 zugeführt. Der Modulator 19, der
als Bestandteil einer integrierten Schaltung ausgebildet sein kann, umfaßt beispielsweise
einen Niederfrequenzgenerator (nicht dargestellt), der in an sich bekannter Weise
mit dem seriellen Datenstrom aus dem Speicher 14 moduliert wird. Als Modulationsverfahren
eignen sich u.a. Pulsdauermodulation und Frequenzumtastung (FSK-Modulation). Das modulierte
NF-Signal (Tonfrequenzsignal) wird einer im eigentlichen Hörgeräteverstärkerteil 5
bis 7 vorhandenen Summierschaltung 20 zugeführt, im Endverstärker 7 verstärkt und
schließlich über den Hörer 8 als kodiertes Schallsignal (Pfeil 17) abgegeben.
[0018] Das kodierte Schallsignal wird sodann vom Mikrofon 16 aufgenommen und über eine Leitung
21 als moduliertes Tonfrequenzsignal einem Demodulator 22 zugeführt. Nach der Demodulation
entsteht ein Datenstrom entsprechend dem Datenstrom der Leitung 18 im Hörgerät 1.
Dieser Datenstrom wird über eine Leitung 23 einer Auswerte- und Anzeigeeinrichtung
24 zur Darstellung der gespeicherten Merkmale des Hörgerätes 1 zugeführt. Der externe
Bestandteil 15 der Identifizierungseinrichtung, insbesondere die Auswerte- und Anzeigeeinrichtung
24, kann beispielsweise als Bestandteil eines digitalen Programmiergerätes für Hörgeräte
ausgebildet sein.
[0019] Nach einer vorteilhaften Variante der Erfindung wird in dem Fernsteuersender 2 durch
Betätigung einer zugeordneten Taste der Tastensteuerung 13 ein kodiertes Steuersignal
erzeugt. Mit diesem Steuersignal wird die Ausgabe von Hörgerätmerkmalen aus dem Datenspeicher
14 ausgelöst. Das Steuersignal wird vom Ausgangsschallwandler 12 vorzugsweise als
Ultraschallsignal abgegeben, was durch den Pfeil 26 symbolisiert ist. Das kodierte
Steuersignal wird über ein Eingabemittel des Hörgerätes 1, im speziellen Ausführungsbeispiel
über das Mikrofon 3, dem Fernsteuerteil 9 bis 11 in an sich bekannter Weise (EP-A-0
175 909) zugeführt und in dem Dekoder 11 dekodiert. Zum Auslösen der Ausgabe eines
Merkmales des Hörgerätes 1 kann das Steuersignal über die z.B. mehrpolig ausgebildete
Datenleitung 25 dem Datenspeicher 14 zugeführt werden. Der Datenspeicher 14 gibt sodann
gespeicherte Merkmale als seriellen Datenstrom über die Leitung 18 aus. Durch die
Mitverwendung des vorhandenen Hörgerätemikrofones 3 und des vorhandenen Fernsteuerteiles
9 bis 11 entfällt in vorteilhafter Weise ein gesondertes Eingabe-und Dekodiermittel
für das Steuersignal zum Auslösen der Ausgabe von Merkmalen des Hörgerätes 1.
[0020] Das Steuersignal kann unterschiedlich kodiert sein. Eine erste Kodierung kann zum
Auslösen der Ausgabe eines einzelnen Merkmales verwendet werden. Eine zweite Kodierung
kann zum Auslösen der Ausgabe einer Gruppe von Merkmalen und eine weitere Kodierung
zum Auslösen der Ausgabe aller Merkmale verwendet werden. Dadurch ist es möglich,
nur bestimmte Merkmale, z.B. Merkmale zu Übertragungseigenschaften des Hörgerätes,
auszugeben, was vor allem zur schnellen und dennoch detaillierten Identifizierung
vorteilhaft ist.
[0021] Eine in Figur 2 dargestellte vorteilhafte Variante eines erfindungsgemäßen Hörgerätes
28 unterscheidet sich von dem Hörgerät 1 durch eine Identifizierungseinrichtung 29,
die vollständig dem Hörgerät 28 zugeordnet ist. Die Identifizierungseinrichtung 29
weist den zu Figur 1 beschriebenen Datenspeicher 14 auf, der über einen Hilfsspeicher
30 mit einer Anzeigeeinrichtung 31 verbunden ist. Der Hilfsspeicher 30 dient zur Aufbereitung
der aus dem Datenspeicher 14 ausgegebenen Daten in eine für die Anzeigeeinrichtung
31 sichtbar darstellbare Form. Insbesondere die beiden Speicher 14 und 30 können Bestandteil
einer integrierten Schaltung sein.
[0022] Die Anzeigeeinrichtung 31 kann als sehr kleines Display, z.B. als LCD-Anzeige 32
ausgebildet sein, wie es in Figur 3 an einem HdO-Hörgerätgehäuse 33 dargestellt ist.
Auf der LCD-Anzeige 32 ist eine willkürlich gewählte Typenbezeichnung beispielshaft
als ein erfindungsgemäß über das Ausgabemittel - hier LCD-Anzeige 32 - ausgebbares
und im Datenspeicher 14 des Hörgerätes 28 gespeichertes Merkmal dargestellt. In dem
Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist die LCD-Anzeige 32 zwischen einem Einstellrad
34 und einem Schalter 35 angeordnet. Andere Anordnungen des Displays, z.B. verdeckt
unter einer Klappe des Gehäuses 33, sind auch möglich. Insbesondere kann die LCD-Anzeige
anstelle bisher beschrifteter Flächen/Räume angeordnet werden. Foglich entfällt auch
der für eine Bschriftung erforderliche große Herstellungsaufwand (Druckstempel, Werkzeuge
etc.), vor allem bezüglich einer mehrsprachigen Beschriftung, die mangels Platz in
Abhängigkeit vom jeweils belieferten Sprachraum (Land) unterschiedlich am Hörgerät
ausgeführt sein mußte. Die Ausgabe mittels einem Display kann ohne großen Herstellungsaufwand
oder Platzbedarf auf verschiedene Sprachen umschaltbar ausgebildet sein.
[0023] Das erfindungsgemäße Hörgerät gemäß Figur 1 kann insbesondere wegen der Mitverwendung
von am Hörgerät bereits vorhandener Ein- und Ausgabemittel für die erfindungsgemäße
Identifizierung des Hörgerätes so ausgebildet sein, daß zu herkömmlichen Hörgeräten,
z.B. zu einem IdO-Hörgerätegehäuse 36 gemäß Figur 4, äußerlich kein Unterschied feststellbar
ist. Um zu verhindern, daß eine Person zur genauen Identifizierung des Hörgerätes
in der eingangs geschilderten Weise vorgeht, ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen,
daß insbesondere das Hörgerät gemäß Figur 1 in herkömmlicher Art eine auf die erfindungsgemäße
Identifizierung des Hörgerätes hinweisende Kennzeichnung aufweist, wie es in Figur
4 durch eine Aufschrift 37 dargestellt ist. Das kann z.B. durch die Aufschrift "Elektronisches
Identifizierungssystem" erreicht werden. Es ist aber auch möglich, das IdO-Hörgerätegehäuse
36 mit einer LCD-Anzeige (nicht dargestellt) im Bereich der Face-Plate 38 auszustatten.
1. Hörgerät mit einem Mikrofon (3), einem Verstärker (5, 7), einem Hörer (8) und einer
Einrichtung zur Identifizierung des Hörgerätes (1; 28), die einen Datenspeicher (14)
umfaßt, in dem wenigstens ein Hörgerätmerkmal gespeichert ist, wobei anhand des gespeicherten
Hörgerätmerkmals die zur Anpassung des Hörgerätes an den jeweiligen Gehörschaden des
Hörgeräteträgers erforderlichen Hörgerätmerkmale des jeweiligen Hörgerätes feststellbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß über wenigstens ein Ausgabemittel (8; 31; 32) der Identifizierungseinrichtung
(27; 29) des Hörgerätes das gespeicherte Hörgerätmerkmal drahtlos ausgebbar ist, wenn
ein extern erzeugtes Steuersignal dem Hörgerät zugeführt wird und dieses Steuersignal
eine Kodierung zum Ausgeben des Hörgerätmerkmals aufweist und daß das von einem an
sich bekannten Sender (2) erzeugte Steuersignal ein Schallsignal ist und über das
Mikrofon (3) des Hörgerätes (1; 28) der Identifizierungseinrichtung (27; 29) des Hörgerätes
zuführbar ist.
2. Hörgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hörer (8) des Hörgerätes (1) als Ausgabemittel der Identifizierungseinrichtung
(27) des Hörgerätes mitverwendet ist und daß das abgegebene kodierte Schallsignal
mittels einer vom Hörgerät getrennten, externen Identifizierungseinrichtung, umfassend
ein Mikrofon (16), einen Demodulator (22) und eine Auswerte- und Anzeigeeinrichtung
(24), darstellbar ist.
3. Hörgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Telefonspule des Hörgerätes als induktives Ausgabemittel der Identifizierungseinrichtung
des Hörgerätes mitverwendet ist.
4. Hörgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgabemittel der Identifizierungseinrichtung (29) des Hörgerätes eine Anzeigeeinrichtung
(31) und am Hörgerätegehäuse (33) ein Display (32) vorgesehen sind.
5. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hörgerätegehäuse (36) eine Kennzeichnung (37) für die Identifizierungseinrichtung
des Hörgerätes aufweist.
1. Hearing aid having a microphone (3), an amplifier (5, 7), an earphone (8) and a device
for identifying the hearing aid (1; 28), which identification device comprises a data
storage (14) in which at least one hearing aid feature is stored, wherein, with the
aid of the stored hearing aid feature, there can be determined the hearing aid features
of the respective hearing aid which are required for matching the hearing aid to the
respective hearing impairment of the user who will be wearing the hearing aid, characterised
in that the stored hearing aid feature can be output in a wireless manner by way of
at least one output means (8; 31; 32) of the identification device (27; 29) of the
hearing aid when an externally generated control signal is supplied to the hearing
aid, and this control signal has a coding for outputting the hearing aid feature,
and in that the control signal generated from a transmitter (2) known per se is a
sound signal and can be supplied to the identification device (27; 29) of the hearing
aid by way of the microphone (3) of the hearing aid (1; 28).
2. Hearing aid according to claim 1, characterised in that the earphone (8) of the hearing
aid (1) is used jointly as an output means of the identification device (27) of the
hearing aid, and in that the output coded sound signal can be displayed by means of
an external identification device separate from the hearing aid and comprising a microphone
(16), a demodulator (22) and an evaluation and display device (24).
3. Hearing aid according to claim 1, characterised in that a telephone coil of the hearing
aid is jointly used as an inductive output means of the identification device of the
hearing aid.
4. Hearing aid according to claim 1, characterised in that a display device (31) and
a visual display (32) on the hearing aid housing (33) are provided as output means
of the identification device (29) of the hearing aid.
5. Hearing aid according to one of claims 1 to 4, characterised in that the hearing aid
housing (36) has a designation (37) for the identification device of the hearing aid.
1. Appareil de correction auditive comportant un microphone (3), un amplificateur (5,7),
un écouteur (8) et un dispositif (1;28) pour identifier l'appareil de correction auditive
et qui comprend une mémoire de données (14), dans laquelle est mémorisée au moins
une caractéristique de l'appareil de correction auditive, les caractéristiques de
l'appareil de correction auditive, qui sont nécessaires pour son adaptation à l'altération
de l'ouïe du porteur de l'appareil de correction auditive pouvant être déterminées
sur la base de la caractéristique mémorisée de l'appareil de correction auditive,
caractérisé par le fait que la caractéristique mémorisée de l'appareil de correction
auditive peut être délivrée sans fil par l'intermédiaire d'au moins un moyen de sortie
(8;31;32) du dispositif d'identification (27;29) de l'appareil de correction auditive,
lorsqu'un signal de commande produit de l'extérieur est envoyé à l'appareil de correction
auditive et que ce signal de commande possède un code servant à délivrer la caractéristique
de l'appareil de correction auditive, et que le signal de commande produit par un
émetteur (2) connu en soi est un signal acoustique et peut être envoyé par l'intermédiaire
du microphone (3) de l'appareil de correction auditive (1;28) au dispositif d'identification
(27;29) de l'appareil de correction auditive.
2. Appareil de correction auditive suivant la revendication 1, caractérisé par le fait
que l'écouteur (8) de l'appareil de correction auditive (1) est utilisé conjointement
comme moyen de sortie du dispositif d'identification (26) de l'appareil de correction
auditive, et que le signal acoustique codé et délivré peut être représenté, au moyen
d'un dispositif externe d'identification séparé de l'appareil de correction auditive
et qui comprend un microphone (16), un démodulateur (22) et un dispositif d'évaluation
et d'affichage (24).
3. Appareil de correction auditive suivant la revendication 1, caractérisé par le fait
qu'une bobine téléphonique de l'appareil de correction auditive est utilisée conjointement
en tant que moyen inductif de sortie du dispositif d'identification de l'appareil
de correction auditive.
4. Appareil de correction auditive suivant la revendication 1, caractérisé par le fait
qu'il est prévu, comme moyens de sortie du dispositif d'identification (29) de l'appareil
de correction auditive, un dispositif d'affichage (31) et, sur le boîtier (33) de
l'appareil de correction auditive, un dispositif d'affichage (32).
5. Appareil de correction auditive suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
par le fait que le boîtier (36) de l'appareil de correction auditive possède une caractérisation
(37) pour le dispositif d'identification de l'appareil de correction auditive.