| (19) |
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(11) |
EP 0 480 192 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1994 Patentblatt 1994/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.09.1991 |
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| (54) |
Doppel-Membranpumpe
Double-diaphragm pump
Pompe à double membrane
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DK ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
08.10.1990 DE 4031872 27.02.1991 DE 4106180
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.04.1992 Patentblatt 1992/16 |
| (73) |
Patentinhaber: ALMATEC Technische Innovationen GmbH |
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W-4100 Duisburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Budde, Dirk
W-4018 Langenfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: König, Reimar, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte Dr.-Ing. Reimar König
Dipl.-Ing. Klaus Bergen
Postfach 260254 40095 Düsseldorf 40095 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-89/10485 FR-A- 2 553 149 US-A- 4 509 402
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DE-A- 3 310 131 GB-A- 2 003 976 US-A- 4 889 035
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Doppel-Membranpumpe mit durch eine Koppelstange miteinander
verbundenen, zwei Membrankammern teilenden Membranen, einem in Abhängigkeit von den
Membranen verschiebbaren Steuerschieber sowie einem von der Membranbewegung abhängigen
Betätigungselement.
[0002] Eine derartige Doppelmembranpumpe ist in der deutschen Offenlegungsschrift 33 10
131 beschrieben. Bei dieser Doppelmembranpumpe besteht das Betätigungselement aus
einer axial verschiebbaren, aus dem Steuerschiebegehäuse heraustragenden, koaxial
im Steuerschieber angeordneten Betätigungsstange. Diese Betätigungsstange wirkt in
beiden Richtungen über eine Druckfeder auf den Steuerschieber, der durch federbeaufschlagte
Rastkugeln in seinen Endstellungen so lange festgehalten wird, bis die Kraft der koaxial
auf der Betätigungsstange angeordneten Feder die Rastkraft übersteigt. Danach schnellt
der Steuerschieber, durch Federkraft getrieben in die entgegengesetzte Steuerstellung
und bewirkt das Umsteuern der Membranbewegung. Auf diese Weise wird der Steuerschieber
zwischen zwei stabilen Endstellungen hin- und herbewegt.
[0003] Da die Bewegung des Steuerschiebers mechanisch von den starr über eine Koppelstange
miteinander verbundenen Membranen gesteuert wird und im Wege einer Ausnutzung von
potentieller Federenergie eine Schnappvorrichtung den Steuerschieber zwischen seinen
beiden Endstellungen hin- und herbewegt, ergibt sich als Nachteil, daß der Steuerschieber
bei sehr geringer Pumpenleistung zum Hängenbleiben in einer Zwischenstellung neigt
und bei sehr hoher Pumpenleistung infolge Flatterns im Federmechanismus keine genaue
Ventilsteuerung möglich ist. Des weiteren sind eine Vielzahl bewegter Einzelteile
erforderlich, die aufeinander gleiten und daher eine entsprechende Schmierung erfordern.
Die Feder auf der Betätigungsstange ist hoch belastet und muß in der Regel aus Edelstahl
bestehen. Dennoch besitzt sie eine begrenzte Standzeit, so daß ein verhältnismäßig
hoher Reparaturaufwand gegeben ist. Darüber hinaus ist auch der Montageaufwand verhältnismäßig
hoch.
[0004] Diesen Nachteilen soll - gemäß der deutschen Offenlegungsschrift 33 10 131 - dadurch
abgeholfen werden, daß die den Steuerschieber über die Feder direkt beaufschlagende
Betätigungsstange durch ein Pilotventil ersetzt wird, das durch die Membranbewegung
gesteuert, den als Kolben ausgebildeten Steuerschieber mit Druckmittel abwechselnd
beaufschlagt, so daß für das Betätigen des Pilotventils nur geringe Kräfte erforderlich
sind, während der Steuerschieber selber mittels des Druckmittels verschoben wird.
[0005] Dieser Ausführung haftet als Nachteil an, daß eine Vielzahl von Dichtflächen mit
entsprechender Reibung und Leckverlusten erforderlich sind, und daß auch hier die
Gefahr einer funktionslosen Mittelstellung besteht, die zum Stillstand führen kann.
Zum Umschalten des Steuerschiebers ist zudem ein Mindestdruck des Treibmittels erforderlich,
so daß insbesondere bei kleinen Doppelmembranpumpen ein Betrieb mit Drücken unter
2 bar nicht möglich ist. Bei dieser Ausführung ist es erforderlich, einen Kompromiß
zwischen geringen Druckmittelverlusten, aber damit verbundener Schwergängigkeit oder
umgekehrt Leichtgängigkeit und damit verbundenen Druckmittelverlusten einzugehen.
Diese Doppelmembranpumpe stellt zudem hohe Anforderungen an die Fertigungsgenauigkeit,
erfordert aufgrund der Vielzahl von Einzelteilen einen hohen Montageaufwand und muß
überwiegend aus Metall bestehen.
[0006] Ein Umschaltventil mit einem Betätigungselement, das magnetisch mit einem Steuerschieber
gekoppelt ist und für eine Kolbenpumpe bestimmt ist, ist aus der US-Patentschrift
4 509 402 bekannt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Doppelmembranpumpe zu schaffen, die
aus wenigen Teilen einfach aufgebaut ist, keine bedeutenden inneren Reibungskräfte
ergibt, verläßlich wirkt, sich problemlos von geringer Leistung bis zur Höchstleistung
betreiben läßt und möglichst geringe Druckmittelverluste verursacht.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß bei einer Doppelmembranpumpe der eingangs
erwähnten Art erfindungsgemäß die Betätigungsstange oder die Membranen bzw. Membranteller
magnetisch mit dem Steuerschieber gekoppelt sind. Diese Koppelung läßt sich berührungslos
gestalten, so daß in diesem Bereich keine Reibung auftritt und keine Dichtflächen
erforderlich sind, außer dort, wo die Betätigungsstange in den Bereich der Membranen
geführt ist.
[0009] Die Betätigungsstange kann mit dem Steuerschieber durch sich gegenseitig abstoßende
gleichpolige Magnete gekoppelt sein. Ebenso kann die Betätigungsstange aber auch mit
dem Steuerschieber durch entgegengesetzt gepolte Magnete oder einen Magneten und ein
ferromagnetisches Teil, die sich gegenseitig anziehen, gekoppelt sein.
[0010] Des weiteren kann je ein Magnet oder ferromagnetisches Teil an je einer Membran und
mindestens ein Magnet oder ein ferromagnetisches Teil im Steuerschieber angeordnet
sein.
[0011] Die Betätigungsstange kann aus einer in koaxial im Steuerschieber angeordneten Stange
bestehen. Diese Stange kann die Koppelstange selbst sein oder aber aus einer axial
verschiebbaren und abgedichtet aus dem Steuerschieber herausragenden, parallel zur
Koppelstange verlaufenden Betätigungsstange bestehen.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, wenn an der Betätigungsstange und am Steuerschieber
mindestens je ein Magnet so angeordnet ist, daß sich in den entgegengesetzten Endstellungen
gleiche Pole gegenüberliegen und sich abstoßen.
[0013] Des weiteren können jeweils zwei Magnete mit Abstand voneinander auf der Betätigungsstange
und im Steuerschieber mit einander zugekehrten ungleichnamigen Polen angeordnet sein,
wenn die einander zugekehrten ungleichnamigen Pole auf der Betätigungsstange und im
Steuerschieber jeweils ungleich gepolt sind. Diese Tandemanordnung der Magnetpaare
ergibt einen genauen, lastunabhängigen Schaltpunkt mit doppelter Umschaltkraft und
stabilen Endlagen des Steuerschiebers, basierend auf einer axialen Magnetisierungsrichtung.
[0014] Diese Ausführung eignet sich insbesondere für relativ kleine Umsteuerventile. Ist
jedoch mehr Platz für größere Magnete vorhanden und somit eine radiale Magnetisierung
möglich, so ist dies günstiger, da die Betätigungskräfte in diesem Fall größer sind.
Die Außenflächen der Magnete auf der Betätigungsstange sind gleich gepolt mit den
Innenflächen der Magnete im Steuerschieber.
[0015] Die erfindungsgemäße Doppelmembranpumpe läßt sich besonders einfach herstellen, wenn
die Abstände der Magnete auf der Betätigungsstange und im Steuerschieber gleich und
bezüglich ihrer Abstände zu Gehäuseanschlägen so bemessen sind, daß die Betätigungsstange
und der Steuerschieber an entgegengesetzten Gehäuseanschlägen anschlagen sowie bei
einem Betätigen der Betätigungsstange nach einem vorgegebenen Betätigungsweg in die
entgegengesetzte Stellung gegenläufig umspringen.
[0016] Die Umschaltkräfte im Punkte größter Näherung lassen sich wesentlich erhöben, wenn
jeweils drei Magnete mit Abstand voneinander auf der Betätigungsstange und im Steuerschieber
mit einander zugekehrten gleichnamigen Polen angeordnet sind und die in den Endstellungen
einander zugewandten Pole auf die Betätigungsstange und im Steuerschieber jeweils
ungleichnamig sind. Dabei können die Abstände der Magnete auf der Betätigungsstange
und im Steuerschieber gleich sein. Bezüglich ihres Abstandes zu Gehäuseanschlägen
können die Magnete so angeordnet sein, daß die Betätigungsstange und der Steuerschieber
an entgegengesetzten Gehäuseanschlägen anliegen und dabei jeweils zwei Magnetpaare
in einer zur Achse der Betätigungsstange senkrechten Ebene liegen, so daß sie bei
einem Betätigen der Betätigungsstange nach einem vorgegebenen Betätigungsweg in die
entgegengesetzte Endlage gegenläufig umspringen. Mit dieser Anordnung ergibt sich
eine bessere Kraftverteilung auf dem gesamten Schaltweg des Steuerschiebers und eine
Kraftreserve auch bei verschmutzter Antriebsluft. Durch das anziehende Zusammenwirken
der mittleren Magnete auf der Betätigungsstange und im Steuerschieber jeweils mit
äußeren Magneten in den Endstellungen ergibt sich eine sehr stabile, erschütterungsfeste
Endlage des Steuerschiebers und der Betätigungsstange.
[0017] Es können auch jeweils drei radial magnetisierte Magnete mit Abstand voneinander
auf der Betätigungsstange und im Steuerschieber angeordnet sein. In diesem Fall sind
die äußeren Magnete jeweils gleich gepolt und mit gleichen Polen einander zugewandt,
während die mittleren Magnete dazu entgegengesetzt gepolt aber auch mit gleichen Polen
einander zugewandt sind. In den Endstellungen sind dann benachbarte Magnete auf der
Betätigungsstange und im Steuerschieber jeweils entgegengesetzt gepolt und ziehen
sich an, während sich die Magnete auf der Betätigungsstange und im Steuerschieber,
die keinem entsprechenden Magneten gegenüberliegen, abstoßen. In der Mittelstellung,
in der sich alle drei radial magnetisierte Magnetpaare gegenüberstehen, sind bei jedem
Magnetpaar gleichnamige Pole einander zugewandt, so daß in dieser Position ein augenblickliches
Umspringen der Betätigungsstange und des Steuerschiebers in die jeweils entgegengesetzte
Endlage eintritt.
[0018] Die auf der von den Membranen bewegten Betätigungsstange angeordneten ringförmigen
Dauermagnete unterfahren die im konzentrischen Steuerschieber angeordneten, ebenfalls
ringförmigen Dauermagneten und stoßen diese nach Überschreiten des Punktes größter
Näherung in die entgegengesetzte Richtung ab, so daß sich der Steuerschieber sprungartig
in seine entgegengesetzte Arbeitsstellung bewegt. Der Steuerschieber und die Betätigungsstange
benötigen jeweils nur zwei bewegte Dichtflächen und nur eine eng tolerierte Gegenlauffläche
für den Steuerschieber. Reibung tritt somit nur noch an diesen vier Dichtflächen auf.
Außer dem Steuerschieber und der Betätigungsstange gibt es keine bewegten Teile; außerdem
gibt es zwischen der Betätigungsstange und dem Steuerschieber keine Reibung, da diese
berührungslos ineinander gleiten. Des weiteren treten keine Druckmittelverluste und
kein Druckmittelverlauf wie bei einem durch ein Pilotventil angesteuerten Steuerschieber
auf, und die Umschaltkraft besitzt eine konstante, vom Druck des Druckmittels unabhängige
Größe.
[0019] Die Magnete können vorteilhafterweise als Ringmagnete ausgebildet sein.
[0020] Vorzugsweise werden Dauermagnete verwendet, die stark genug sind, um die Betätigungskräfte
aufzubringen, und die keinerlei Verbindung nach außen bedürfen.
[0021] Für den Betrieb der Doppelmembranpumpe genügt ein Druck bis herunter zu 0,3 bar,
wenn das Druckmittel aus Druckluft besteht. Die Doppelmembranpumpe läuft sehr leicht
an und weist einen gegenüber pilotventilgesteuerten Doppelmembranpumpen erheblich
höheren Wirkungsgrad, insbesondere im wichtigen Teillastbereich auf.
[0022] Die erfindungsgemäße Doppelmembranpumpe ist zudem wenig anfällig gegen Verschmutzungen,
kann schmierungs- und ermüdungsfrei arbeiten und weist dementsprechend einen verminderten
Verschleiß auf.
[0023] Da den Endstellungen des Steuerschiebers stabile Endstellungen der Magnete entsprechen,
ergibt sich beim Umschalten eine magnetische Endlagendämpfung mit einer entsprechenden
Verminderung der Umschaltgeräusche.
[0024] Die Verwendung von sich gegenseitig abstoßenden Dauermagneten gewährleistet eine
absolut sichere Totpunktfreiheit und ein ständiges Selbstzentrieren des Steuerschiebers
bei sehr geringen Radialkräften. Der Steuerschieber schwimmt sozusagen auf seinen
beiden Dichtungen.
[0025] Der Steuerschieber und die Betätigungsstange lassen sich in besonders einfacher Weise
herstellen, wenn sie aus Kunststoff bestehen und die Magnete sowie andere Metallteile
mit Kunststoff umspritzt werden. Diese Herstellungsweise erfordert praktisch keine
Nachbearbeitung. Auch das Steuerschiebergehäuse läßt sich als Kunststoff-Spritzgußteil
fertigen. so daß die erfindungsgemäße Doppelmembranpumpe in ihren wesentlichen, insbesondere
den bewegten Teilen aus Kunststoff besteht und insoweit metallfrei ist, was besonders
wichtig für den Einsatz in der Halbleiterindustrie ist.
[0026] Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
des näheren erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine ausschnittsweise, schnittbildliche Darstellung einer Doppelmembranpumpe mit Koppelstange
und Betätigungsstange für den Steuerschieber,
- Fig. 2
- eine entsprechende ausschnittweise, schnittbildliche Darstellung mit einer Koppelstange
als Betätigungsstange,
- Fig. 3
- den Steuerschieber nach Fig. 1, jedoch mit anders magnetisierten Magneten,
- Fig. 4
- eine Ventilsteuerung mit Stirnmagneten am Steuerschieber,
- Fig. 5
- eine Doppelmembranpumpe entsprechend Fig. 1, jedoch mit je drei Magneten auf der Betätigungsstange
und dem Steuerschieber.
[0027] Von einer Doppelmembranpumpe ist in Fig. 1 ein Steuerschiebergehäuse 1 mit Steuerkanälen
2, 3, 4, 5, 6 dargestellt. Diese Steuerkanäle führen in einen Umsteuerblock 9. Der
Steuerkanal 2 ist mit einer Druckquelle verbunden, der Steuerkanal 3 mit einer nicht
dargestellten Treibmittelkammer, der Steuerkanal 5 mit der anderen nicht dargestellten
Treibmittelkammer, der Steuerkanal 4 mit einem Treibmittelauslaß und der Steuerkanal
6 ebenfalls mit einem Treibmittelauslaß. Als Treibmittel dient in der Regel Druckluft.
Die Steuerkanäle 2, 3, 4, 5, 6 sind untereinander und nach außen mittels O-Ring-Dichtungen
abgedichtet und im Umsteuerblock 9 mittels Sprengringen 8 festgelegt. Des weiteren
befinden sich in Deckelbereichen des Steuerschiebergehäuses 1 weiterer O-Ring, der
als Dämpfungselement für den hin- und hergehenden Steuerschieber 12 wirkt. Die O-Ringe
10 und die Stirnflächen 21 bilden jeweils Anschlagflächen.
[0028] Im Gehäuse 1 ist ein Steuerschieber 12 axial verschiebbar angeordnet. In den Endbereichen
des Steuerschiebers 12 sind radial vorstehende Verschlußorgane 13 mit Gleitdichtungen
14 angeordnet.
[0029] In der in Fig. 1 dargestellten Stellung ergibt sich für die eine Treibmittelkammer
eine Verbindung zur Druckmittelzufuhr über die Kanäle 5, 2 sowie für die andere Treibmittelkammer
eine Verbindung zu einer Druckmittelentlastung über die Kanäle 3, 4. Bewegt sich der
Steuerschieber 12 nach links, werden die Treibmittelkammern umgekehrt beaufschlagt
bzw. entlastet. Der Steuerschieber 12 besteht aus Kunststoff und besitzt ringförmige
Dauermagnete 15, die mit Kunststoff umspritzt sind. Die Ringmagnete 15 sind mit Abstand
voneinander so angeordnet, daß ihre ungleichnamigen Pole benachbart sind, beispielsweise
Nordpole links und Südpole rechts.
[0030] Im Steuerschiebergehäuse 1 ist des weiteren eine Betätigungsstange 16 mit Endzapfen
17 kleineren Durchmessers axial verschiebbar und mittels Gleitdichtungen 11 abgedichtet
geführt. Absätze 19 an der Betätigungsstange 16 bilden in Verbindung mit entsprechenden
Stirnflächen 20 im Deckelbereich des Steuerschiebergehäuses 1 Anschlagflächen für
die Bewegung der Betätigungsstange 16.
[0031] Die Betätigungsstange 16 besteht aus einem Kunststoff-Spritzgußteil, in das ebenfalls
Ringmagnete 18 eingebettet sind. Diese Ringmagnete 18 sind im selben Abstand wie die
Ringmagnete 15 angeordnet und ebenfalls einander mit ungleichnamigen Polen zugekehrt,
und zwar in gleicher Weise wie die Ringmagnete 15, d.h. Nordpole links und Südpole
rechts.
[0032] In der dargestellten Lage ziehen sich alle Magnete gleichstark an. Dies hat zur Folge,
daß der Steuerschieber 12 sich in einer stabilen Endlage befindet.
[0033] Durch Verändern des axialen Abstands der beiden Ringmagnetpaare unter Beibehaltung
der Wege für den Steuerschieber sowie der Betätigungsstange läßt sich die axiale Restkraft
in den Endlagen beeinflussen. Bei Verringerung des Abstandes ergibt sich eine anziehende
resultierende Kraft zwischen Steuerschieber und Betätigungsstange und bei Vergrößerung
eine abstoßende Kraft. Diese können entweder zur Sicherung der Endlagen (abstoßend)
oder als Bremskraft für die Umsteuerung (anziehend) genutzt werden.
[0034] In der stabilen Endlage verbleiben der Steuerschieber 12 und die Betätigungsstange
16 so lange, bis die Betätigungsstange 16 nach rechts verschoben wird und die Ringmagnete
15, 18 zur Deckung kommen. Eine geringfügige Weiterbewegung der Betätigungsstange
nach rechts genügt dann, um die gleichgerichteten Pole der Ringmagnete 15, 16 in der
Weise zur Wirkung zu bringen, daß der Steuerschieber 12 schlagartig nach links und
die Betätigungsstange 16 nach rechts schnellen, um in die entgegengesetzte stabile
Endstellung zu gelangen.
[0035] Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel, sind das Steuerschiebergehäuse
1 mit dem Steuerschieber 12 in gleicher Weise aufgebaut wie nach Fig. 1, so daß insoweit
dieselben Bezugsziffern gelten. Die Koppelstange 22 dient hier jedoch als Betätigungsstange.
Dementsprechend sind das Steuerschiebergehäuse 1 und der Steuerschieber 12 koaxial
zur Koppelstange 22 angeordnet. Die Koppelstange 22 besteht ebenfalls aus Kunststoff.
Ringmagnete 18 sind dementsprechend wie nach Fig. 1 mit Kunststoff umspritzt.
[0036] In den Endbereichen der Koppelstange 22 sind umspritzte Hülsen 28 angeordnet, die
zur Befestigung je einer Membrane 25 mittels eines eingelagerten Membrankerns 24 dienen.
In diesem Fall bilden die Außenflächen 26 des Steuerschiebergehäuses 1 Anschlagflächen
für Innenflächen 27 der Membranen 25; sie dienen somit als Hubbegrenzung. Bewegt sich
die linke Membrane 25 mit der Koppelstange 22 nach rechts, so bleibt der Steuerschieber
12 so lange in der dargestellten Lage, bis die Ringmagnete 18 in den Bereich der Ringmagnete
15 gelangen. In diesem Moment bewirkt die abstoßende Wirkung der Ringmagnete 15 und
18, daß der Steuerschieber 12 schlagartig nach links springt. Hierdurch wird, wie
bereits beschrieben eine Bewegungsumkehr eingeleitet. Somit wiederholt sich der Vorgang
jeweils am Ende des Weges der Koppelstange 22.
[0037] Reicht ein berührungsloses Mitnehmen des Steuerschiebers 12 durch die Betätigungsstange
16 oder die Koppelstange 22 aus, läßt sich eine gegensinnige Bewegung des Steuerschiebers
12 und der Betätigungsstange 16 bzw. der Koppelstange 22 durch die Anordnung eines
Ringmagneten im Steuerschieber 12 und eines ferromagnetischen Teils in der Betätigungsstange
16 bzw. der Koppelstange 22 erreichen. Ebenso kann ein weiterer Ringmagnet in der
Betätigungsstange 16 oder der Koppelstange 22 angeordnet sein, wenn dessen Polarität
zu der des Ringmagneten im Steuerschieber 12 entgegengesetzt gerichtet ist.
[0038] Der Steuerschieber gemäß Fig. 3 entspricht dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1, jedoch
mit radial magnetisierten inneren und äußeren Magneten. Diese Version eignet sich
besonders für größere Steuerventile, da, bezogen auf die gleich Magnetmasse, die Betätigungskraft
hier höher als bei axialer Magnetisierung ist.
[0039] Die Umsteuerung des Steuerschiebers kann entsprechend Fig. 4 auch durch entsprechend
starke axial wirkende Stirnmagnete 30 an den Enden des Steuerschiebers 12 geschehen,
die mit einem ferromagnetischen Membrankern oder Membranteller 25 direkt zusammenwirken
und die Umsteuerung bei Annäherung einer Membrane durch Anziehen auslösen. Hierbei
entfällt dann auch noch die Betätigungsstange. Die Seitenwand des Steuerschiebergehäuses
ist dann möglichst dünnwandig.
[0040] Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist zudem die Koppelstange 22 beiderseits
des Steuerkanals 2 mit zwei Dichtungen 29 versehen. Der Verlauf des Steuerkanals 2
erlaubt dabei ein Kühlen der vorzugsweise in einem Kunststoffblock 9 geführten Koppelstange.
[0041] Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 sind jeweils drei Magnete 15, 31; 18, 32 mit
Abstand voneinander auf der Betätigungsstange 16, 17 und im Steuerschieber 12 angeordnet.
Die Magnete 15, 31 im Steuerschieber 12 und die Magnete 18, 32 auf der Betätigungsstange
16, 17 sind so angeordnet, daß gleichnamige Pole einander zugekehrt sind.
[0042] Die Abstände der Magnete 15, 31 im Steuerschieber 12 und der Magnete 18, 32 auf der
Betätigungsstange 16, 17 sind jeweils gleich. Die Magnete 15, 31 sind bezüglich ihrer
Abstände zu den Gehäuseanschlägen 10 so angeordnet, daß die Betätigungsstange 16,
17 und der Steuerschieber 12 an entgegengesetzten Gehäuseanschlägen 10 anliegen, dabei
jeweils zwei Magnetpaare 15, 32; 31, 18 in einer zur Achse der Betätigungsstange 16,
17 senkrechten Ebene liegen und bei einem Betätigen der Betätigungsstange 16, 17 nach
einem vorgegebenen Betätigungsweg in die entgegengesetzte Endlage gegenläufig umspringen.
[0043] Die Magnete 15, 31; 18, 32 können auch radial magnetisiert sein, wie dies in Fig.
3 dargestellt ist. In diesem Fall sind die mittleren Magnete 31, 32 jeweils entgegengesetzt
gepolt zu den äußeren Magneten 15, 18, so daß sich in den Endlagen jeweils entgegengesetzt
gepolte Magnete 15, 32 und 31, 18 gegenüberliegen und dadurch eine stabile Endstellung
definieren, während sich beim Umschalten in der mittleren Position die Magnete 15,
18, 31, 32 und nochmals 15, 18 gegenüberliegen, gleichnamige Pole einander zugekehrt
sind und ein sofortiges Umspringen in die entgegengesetzte Endstellung bewirken.
1. Doppelmembranpumpe mit durch eine Koppelstange (22) miteinander verbundenen, zwei
Membrankammern teilen- den Membranen (24), einem in Abhängigkeit von den Membranen
(24) verschiebbaren Steuerschieber (12) sowie einer koaxial im Steuerschieber (12)
angeordneten, mit dem Steuerschieber (12) gekoppelten, von der Membranbewegung abhängigen
Betätigungsstange (16, 17; 22, 28), dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsstange (16, 17; 22, 28) magnetisch mit dem Steuerschieber (12)
gekoppelt ist.
2. Doppelmembranpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsstange (16, 17; 22, 28) mit dem Steuerschieber (12) durch sich
gegenseitige abstoßende, gleichpolige Magnete (15, 18) gekoppelt ist.
3. Doppelmembranpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsstange (16, 17; 22, 28) mit dem Steuerschieber (12) durch sich
gegenseitig anziehende, entgegengesetzt gepolte Magnete (15, 18) oder einen Magneten
und ein ferromagnetisches Teil gekoppelt ist.
4. Doppelmembranpumpe nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (12) parallel zur Koppelstange (22) angeordnet ist und die
Betätigungsstange (16, 17) axial verschiebbar aus dem Steuerschiebergehäuse (1) herausragt.
5. Doppelmembranpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Betätigunsstange (16, 17; 22, 28) und am Steuerschieber (12) mindestens
je ein Magnet (15, 18) angeordnet ist, deren gleiche Pole in den entgegengesetzten
Endstellungen einander gegenüberliegen.
6. Doppelmembranpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Magnete (15, 18) mit Abstand voneinander auf der Betätigungsstange
(16, 17; 22, 28) und im Steuerschieber (12) mit einander zugekehrten ungleichnamigen
Polen angeordnet sind sowie die einander zugewandten ungleichnamigen Pole auf der
Betätigungsstange (16, 17; 22, 28) und im Steuerschieber (12) jeweils entgegengesetzt
gepolt sind.
7. Doppelmembranpumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der Magnete (15, 18) auf der Betätigungsstange (16, 17; 22, 28)
und im Steuerschieber (12) gleich sind und bezüglich ihrer Abstände zu Gehäuseanschlägen
(10, 20, 26) so bemessen sind, daß die Betätigungsstange (16, 17; 22, 28) und der
Steuerschieber (12) an entgegengesetzten Gehäuseanschlägen (10, 20, 26) anliegen und
bei einem Betätigen der Betätigungsstange (16, 17; 22, 28) nach einem vorgegebenen
Betätigungsweg in die entgegengesetzte Stellung gegenläufig umspringen.
8. Doppelmembranpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (12) und/oder die Betätigungsstange (16, 17; 22, 28) aus
Kunststoff bestehen.
9. Doppelmembranpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils drei axial magnetisierte Magnete (15, 31; 18, 32) mit Abstand voneinander
auf der Betätigungsstange (16, 17) und im Steuerschieber (12) mit einander zugekehrten
gleichnamigen Polen angeordnet und die in den Endstellungen einander zugewandten Pole
auf der Betätigungsstange und im Steuerschieber jeweils ungleichnamig sind.
10. Doppelmembranpumpe nach Anspruch 5, dadurch ge-kennzeichnet, daß jeweils drei radial magnetisierte Magnete (15, 31; 18, 32) mit Abstand voneinander
auf der Betätigungsstange (16, 17) und im Steuerschieber (12) angeordnet sind, die
äußeren Magnete (15; 18) jeweils gleichnamig und mit gleichen Polen einander zugewandt
sind, während die mittleren Magnete (31; 32) dazu entgegengesetzt gepolt aber auch
mit gleichen Polen einander zugewandt sind und die in den Endstellungen benachbarten
Magnete (15, 32 bzw. 31, 18) auf der Betätigungsstange und im Steuerschieber jeweils
entgegengesetzt gepolt sind.
11. Doppelmembranpumpe nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der Magnete (15, 31; 18, 32) auf der Betätigungsstange (16, 17)
und im Steuerschieber (12) gleich sind, die Magnete bezüglich ihrer Abstände zu Gehäuseanschlägen
(10) so angeordnet sind, daß die Betätigungsstange und der Steuerschieber an entgegengesetzten
Gehäuseanschlägen (10) anliegen, dabei jeweils zwei Magnetpaare (15, 32; 31, 18) in
einer zur Achse der Betätigunsstange senkrechten Ebene liegen und die Betätigungsstange
sowie die Steuerschieber bei einem Betätigen der Betätigungsstange nach einem vorgegebenen
Betätigungsweg in die entgegengesetzte Endlage gegenläufig umspringen.
12. Doppelmembranpumpe nach einem oder mehreren der Anprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelstange (22) koaxial im Steuerschieber (12) angeordnet ist.
13. Doppelmembranpumpe mit durch eine Koppelstange mit einander verbundenen, zwei Membrankammern
teilenden Membranen und einem in Abhängigkeit von den Membranen verschiebbaren Steuerschieber,
dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (12) magnetisch mit den Membranen (24) oder Membrantellern
(25) gekoppelt ist.
14. Doppelmembranpumpe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Magnet (30) oder ein ferromagnetisches Teil an je einer Membrane (24)
und mindestens ein Magnet (30) oder ferromagnetisches Teil am Steuerschieber (12)
angeordnet ist.
15. Doppelmembranpumpe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber (12) mit Stirnmagneten (30) und die Membranen (24) mit einem
ferromagnetischen Kern versehen sind.
16. Doppelmembranpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12 bzw. 13 bis 15,
gekennzeichnet durch die Verwendung von Dauermagneten (15, 18).
17. Doppelmembranpumpe nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (15, 18) als Ringmagnete ausgebildet sind.
18. Doppelmembranpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (15, 18) und/oder das ferromagnetische Material mit Kunststoff umspritzt
sind.
1. A double diaphragm pump having diaphragms (24) connected together by a coupling rod
(22) and separating two diaphragm chambers, a control spool (12) displaceable in dependence
on the diaphragms (24) and an actuating rod (16, 17; 22, 28) arranged coaxially in
the control spool (12), coupled with the control spool (12) and dependent on the diaphragm
movement, characterised in that the actuating rod (16, 17; 22, 28) is magnetically
coupled with the control spool (12).
2. A double diaphragm pump according to claim 1, characterised in that the actuating
rod (16, 17; 22, 28) is coupled with the control spool (12) by means of mutually repelling,
like-polarity magnets (15, 18).
3. A double diaphragm pump according to claim 1, characterised in that the actuating
rod (16, 17; 22, 28) is coupled with the control spool (12) by means of mutually attracting,
opposite-polarity magnets (15, 18) or of a magnet and a ferromagnetic member.
4. A double diaphragm pump according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the control
spool (12) is parallel to the coupling rod (22) and the actuating rod (16, 17) projects
axially displaceably from the control spool housing (1).
5. A double diaphragm pump according to any one of claims 1 to 4, characterised in that
on the actuating rod (16, 17; 22, 28) and in the control spool (12) respectively at
least one magnet (15, 18) each is arranged so that like poles thereof lie opposite
one another in the opposite end positions.
6. A double diaphragm pump according to claim 5, characterised in that two magnets (15,
18) each are arranged spaced apart from one another on the actuating rod (16, 17;
22, 28) and in the control spool (12) respectively, in each case with unlike poles
facing one another, and that the unlike poles on the actuating rod (16, 17; 22, 28)
and in the control spool (12) respectively that face one another are in each case
of opposite polarity.
7. A double diaphragm pump according to claim 6, characterised in that the distances
apart of the magnets (15, 18) on the actuating rod (16, 17; 22, 28) and in the control
spool (12) are the same and are such, in respect of their distance from stops (10,
20, 26) in the housing, that the actuating rod (16, 17; 22, 28) and the control spool
are in contact with opposite housing stops (10, 20, 26) and, on actuation of the actuating
rod (16, 17; 22, 28), spring over in opposite directions into the opposite position
after a predetermined actuation distance.
8. A double diaphragm pump according to one or more of claims 1 to 7, characterised in
that the control spool (12) and/or the actuating rod (16, 17; 22, 28) is or are of
plastics material.
9. A double diaphragm pump according to claim 5, characterised in that three axially
magnetised magnets (15, 31; 18, 32) each are arranged spaced apart on the actuating
rod (16, 17; 22, 28) and in the control spool (12), in each case with like poles facing
one another and with the poles on the actuating rod and in the control spool respectively
that face one another in the end positions being in each case unlike.
10. A double diaphragm pump according to claim 5, characterised in that three radially
magnetised magnets (15, 31; 18, 32) each are arranged spaced apart on the actuating
rod (16, 17; 22, 28) and in the control spool (12), in each case the outer magnets
(15; 18) being alike and having like poles facing one another while the middle magnets
(31; 32) are polarised oppositely to them but also have like poles facing one another
and the respective magnets (15, 32 and 31, 18) on the actuating rod and in the control
spool that are adjacent in the end positions have opposite polarity.
11. A double diaphragm pump according to claim 9 or claim 10, characterised in that the
distances apart of the magnets (15, 31; 18, 32) on the actuating rod (16, 17) and
in the control spool (12) are the same, the magnets being so arranged, in respect
of their distance from the housing stops (10), that the actuating rod and the control
spool are in contact with opposite housing stops with two pairs of respective magnets
(15, 32; 31, 18) each lying in a plane at right angles to the axis of the actuating
rod, and, on actuation of the actuating rod, the actuating rod and the control spool
jump over in opposite directions to the opposite end positions after a predetermined
actuation distance.
12. A double diaphragm pump according to one or more of claims 1 to 11, characterised
in that the coupling rod (12) is arranged coaxially in the control spool (12).
13. A double diaphragm pump having diaphragms coupled together by a coupling rod and separating
two diaphragm chambers and a control spool displaceable in dependence on the diaphragms,
characterised in that the control spool (12) is magnetically coupled with the diaphragms
(24) or diaphragm discs (25).
14. A double diaphragm pump according to claim 12, characterised in that a magnet (30)
or a ferromagnetic member is arranged on each diaphragm (24) and at least one magnet
(30) or ferromagnetic member is arranged on the control spool (12).
15. A double diaphragm pump according the claim 14, characterised in that the control
spool (12) is provided with magnets (30) at its end faces and that the diaphragms
(24) are provided with a ferromagnetic core.
16. A double diaphragm pump according to any one or more of claims 1 to 12 or 13 to 15,
characterised by the use of permanent magnets (15, 18).
17. A double membrane pump according to claim 16, characterised in that the magnets (15,
18) are annular magnets.
18. A double membrane pump according to one or more of claims 1 to 17, characterised in
that plastics material is injection moulded round the magnets (15, 18) and/or the
ferromagnetic material.
1. Pompe à double membrane, avec des membranes (24) mutuellement reliées par une tringle
de couplage (22) et séparant deux chambres de membrane, avec un tiroir de commande
(12) pouvant coulisser en fonction des membranes (24), et avec une tringle d'actionnement
(16, 17 ; 22, 28) disposée coaxialement dans le tiroir de commande (12), couplée au
tiroir de commande (12) et dépendante du mouvement des membranes, caractérisée en ce que la tringle d'actionnement (16, 17 ; 22, 28) est couplée au tiroir de commande
(12) par voie magnétique.
2. Pompe à double membrane selon la revendication 1, caractérisée en ce que la tringle d'actionnement (16, 17 ; 22, 28) est couplée au tiroir de commande
(12) par des aimants (15, 18) de même polarité qui se repoussent mutuellement.
3. Pompe à double membrane selon la revendication 1, caractérisée en ce que la tringle d'actionnement (16, 17 ; 22, 28) est couplée au tiroir de commande
(12) par des aimants (15, 18) de polarités opposées qui s'attirent mutuellement, ou
par un aimant et un élément ferromagnétique.
4. Pompe à double membrane selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que le tiroir de commande (12) est disposé parallèlement à la tringle de couplage
(22), et la tringle d'actionnement (16, 17) dépasse à coulissement axial hors du boîtier
(1) de tiroir de commande.
5. Pompe à double membrane selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'au moins un aimant respectif (15, 18) est disposé sur la tringle d'actionnement
(16, 17 ; 22, 28) et sur le tiroir de commande (12), aimants dont les pôles de même
nom se font face dans les positions finales opposées.
6. Pompe à double membrane selon la revendication 5, caractérisée en ce que deux aimants (15, 18) sont respectivement disposés à distance l'un de l'autre
sur la tringle d'actionnement (16, 17 ; 22, 28) et dans le tiroir de commande (12),
avec leurs pôles de noms contraires tournés l'un vers l'autre, et les pôles de noms
contraires tournés l'un vers l'autre sur la tringle d'actionnement (16, 17 ; 22, 28)
et dans le tiroir de commande (12) sont chaque fois de polarités opposées.
7. Pompe à double membrane selon la revendication 6, caractérisée en ce que les distances entre les aimants (15, 18) sont les mêmes sur la tringle
d'actionnement (16, 17 ; 22, 28) et dans le tiroir de commande (12), et sont dimensionnées,
par rapport aux distances entre les aimants et des butées (10, 20, 26) du boîtier,
de telle sorte que la tringle d'actionnement (16, 17 ; 22, 28) et le tiroir de commande
(12) s'appliquent contre des butées opposées (10, 20, 26) du boîtier et, lors d'un
actionnement de la tringle d'actionnement (16, 17 ; 22, 28), "sautent" en sens contraires
dans la position opposée à la suite d'une course d'actionnement prédéterminée.
8. Pompe à double membrane selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le tiroir de commande (12) et/ou la tringle d'actionnement (16, 17 ; 22,
28) sont réalisés en matière plastique.
9. Pompe à double membrane selon la revendication 5, caractérisée en ce que trois aimants axialement magnétisés (15, 31 ; 18, 32) sont respectivement
disposés à distance les uns des autres sur la tringle d'actionnement (16, 17) et dans
le tiroir de commande (12), avec leurs pôles de même nom tournés les uns vers les
autres, et les pôles sur la tringle d'actionnement et dans le tiroir de commande qui
sont tournés les uns vers les autres dans les positions finales sont chaque fois de
noms contraires.
10. Pompe à double membrane selon la revendication 5, caractérisée en ce que trois aimants radialement magnétisés (15, 31 ; 18, 32) sont respectivement
disposés à distance les uns des autres sur la tringle d'actionnement (16, 17) et dans
le tiroir de commande (12), les aimants extérieurs respectifs (15 ; 18) étant de même
polarité et tournés vers les aimants voisins par les pôles de même nom, tandis que
les aimants centraux (31 ; 42) sont de polarité opposée mais également tournés vers
les aimants voisins par les pôles de même nom, et les aimants (15, 32 ou 31, 18) sur
la tringle d'actionnement et dans le tiroir de commande qui sont voisins dans les
positions finales sont chaque fois de polarités opposées.
11. Pompe à double membrane selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que les distances entre les aimants (15, 31 ; 18, 32) sont les mêmes sur la
tringle d'actionnement (16, 17) et dans le tiroir de commande (12), et les aimants
sont disposés, en ce qui concerne leurs distances avec des butées (10) du boîtier,
de telle sorte que la tringle d'actionnement et le tiroir de commande s'appliquent
contre des butées opposées (10) du boîtier, deux paires d'aimants (15, 32 ; 31, 18)
se trouvant alors chaque fois dans un plan perpendiculaire à l'axe de la tringle d'actionnement
et, lors d'un actionnement de la tringle d'actionnement, la tringle d'actionnement
ainsi que le tiroir de commande "sautant" en sens contraires dans la position finale
opposée à la suite d'une course d'actionnement prédéterminée.
12. Pompe à double membrane selon une ou plusieurs des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que la tringle de couplage (22) est disposée coaxialement dans le tiroir de
commande (12).
13. Pompe à double membrane avec des membranes mutuellement reliées par une tringle de
couplage et séparant deux chambres de membrane, et avec un tiroir de commande pouvant
coulisser en fonction des membranes, caractérisée en ce que le tiroir de commande (12) est couplé aux membranes (24) ou disques de
membrane (25) par voie magnétique.
14. Pompe à double membrane selon la revendication 12, caractérisée en ce qu'un aimant respectif (30) ou un élément ferromagnétique respectif est disposé
sur chaque membrane (24), et au moins un aimant (30) ou un élément ferromagnétique
est disposé sur le tiroir de commande (12).
15. Pompe à double membrane selon la revendication 14, caractérisée en ce que le tiroir de commande (12) est doté d'aimants frontaux (30) et les membranes
(24) d'une âme ferromagnétique.
16. Pompe à double membrane selon une ou plusieurs des revendications 1 à 12 ou 13 à 15,
caractérisée par l'utilisation d'aimants permanents (15, 18).
17. Pompe à double membrane selon la revendication 16, caractérisée en ce que les aimants (15, 18) sont réalisés sous la forme d'aimants annulaires.
18. Pompe à double membrane selon une ou plusieurs des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que les aimants (15, 18) et/ou le matériau ferromagnétique sont enrobés par
injection de matière plastique.