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(11) |
EP 0 480 295 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.05.1995 Patentblatt 1995/18 |
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Anmeldetag: 01.10.1991 |
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Bausatz zum Errichten eines Wohn- oder Ferienhauses
Set for the construction of private or holiday homes
Ensemble pour la construction d'une maison d'habitation ou de vacances
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
04.10.1990 DE 4031405
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.04.1992 Patentblatt 1992/16 |
| (73) |
Patentinhaber: Schumann, Klaus |
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F-06250 Mougins (FR) |
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Erfinder: |
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- Schumann, Klaus
F-06250 Mougins (FR)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 511 396 CH-A- 293 955 FR-A- 1 365 323 FR-A- 2 201 693 US-A- 3 897 050
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BE-A- 550 666 DE-A- 3 736 077 FR-A- 1 589 090 FR-A- 2 503 225 US-A- 4 412 407
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Bausatz zum Errichten eines Wohn- oder Ferienhauses,
bei dem man die Hauswände nach Errichten eines Fundaments von aus Schalungswänden
gebildeten Hohlräumen mit Beton, Leicht- oder Schaumbeton herstellt, mit einzelnen,
tafelförmigen Schalungselementen zum Erstellen der Schalungswände und Verankerungselementen
zum Befestigen der Schalungselemente an den Fundamenten.
[0002] Wie es die Patenschrift FR-A-1 589 090 beschreibt, ist die Erstellung von Gebäuden
oder Gebäudeteilen aus Beton, mit oder ohne Zuschlagstoffe, bereits seit einiger Zeit
bekannt. Es handelt sich hierbei um ein besonders wirtschaftliches Verfahren, mit
dem der Rohbau eines Hauses zeitsparend errichtet werden kann. Zum Ausrichten der
Schalungswände bzw. der die Schalungswände bildenden Schalungselemente war es bislang
erforderlich, den Wandverlauf mit einer Kreideschnur anzuzeichnen, nach dieser Linie
die Wände auszurichten und an dem Fundament zu verankern. Abgesehen davon, daß diese
Arbeiten zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen, benötigt man hierfür erfahrene Fachkräfte,
wenn man sicherstellen will, daß die Pläne eingehalten werden.
[0003] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Bausatz der eingangs genannten
Art zur Verfügung zu stellen, mit dem sich der Rohbau eines Gebäudes noch schneller
herstellen läßt, wobei insbesondere ein besonderes Ausrichten der Schalungselemente
entfallen kann und zugleich die Anbringung der Schalungselemente vereinfacht wird.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Bausatz Verankerungsdübel
zum Einsetzen in den noch weichen Beton des Fundaments, eine Schablone zum Fixieren
und lagegerechten gleichzeitigen Einsetzen aller benötigten Verankerungsdübel und
in die Verankerungsdübel passende Befestigungsschrauben umfaßt, und daß zumindest
ein Teil der Schalungselemente an ihrer Unterkante einen im wesentlichen rechtwinklig
abstehenden Befestigungsflansch aufweisen, in dem Löcher zum Durchgreifen von in die
Verankerungsdübel eingreifenden Befestigungsschrauben vorgesehen sind.
[0005] Die Schablone entspricht in ihrer Größe vorzugsweise dem Grundriß des Fundaments,
so daß alle Verankerungselemente für sämtliche Schalungswände mit der Schablone in
das Fundament eingebracht werden können. Nach Fertigstellung des Fundamentes und Abnehmen
der Schablone brauchen nun die Schalungswände lediglich mit ihren Gegenstücken an
den Verankerungselementen befestigt zu werden, wodurch die Schalungswände automatisch
richtig ausgerichtet sind. Da die Schalungswände nicht mehr falsch ausgerichtet werden
können, kann man für das Errichten der Schalungswände Hilfskräfte heranziehen. Ferner
wird durch das Verfahren vermieden, daß erst beim Aufstellen der Schalungswände noch
Verankerungselemente am Fundament angebracht werden müssen. Dadurch, daß der Bausatz
als Verankerungselement Dübel vorsieht, ist es nicht bloß möglich, die Schalungselemente
unmittelbar an diesen Dübeln festzuschrauben; es ist vielmehr auch möglich, die Dübel
zum Einsetzen in den noch weichen Beton mittels Schrauben an der Schablone zu befestigen.
Es ist hierbei auch denkbar, daß die Dübel, die aus Kunststoff bestehen können, auf
an der Schablone angebrachte Zapfen aufgesteckt werden können. Dann läßt sich die
Schablone nachher noch leichter entfernen; zudem kann kein Beton in irgendwelche Gewinde
geraten, um diese zu verkrusten.
[0006] Es ist ferner günstig, wenn der Bausatz auch einen Teil Schalungselemente enthält,
die an ihren Unterkanten ebenfalls im wesentlichen rechtwinklig abstehende Befestigungsflansche
aufweisen, an denen waagerechte Stellschrauben eingreifen, die sich im eingebauten
Zustand einer Außenschalungswand an im Fundament eingelassenen Verankerungselementen
abstützen. Auf diese Weise läßt sich der Abstand zwischen den Außenschalungselementen
und den Innenschalungselementen einstellen, was u.a. für das Befestigen von Hohlschalungen
für z.B. Fensteröffnungen u.dgl. günstig ist.
[0007] Ferner wird bevorzugt, wenn der Bausatz eine auf einer flächigen Matrize befestigte
und die Fassade abbildende Formhaut z.B. aus Gummi aufweist, die bei zusammengebauter
Außenschalungswand von zugehörigen Schalungselementen gehalten ist. Diese Formhaut
kann z.B. der Außenseite der Außenwand eine Putzstruktur verleihen, die monolithisch
mit dem Ausgießen der Schalungswände hergestellt wird. Damit eine durchgehende, einheitliche
Fassadengestaltung erreicht werden kann, ohne daß es zu Sprüngen in der Fassade kommt,
wird bevorzugt, wenn die Flächenmaße der Matrize von denen der Schalungselemente abweichen.
Dann kann z.B. eine Matrize für die gesamte Hausbreite vorgesehen sein, obgleich kleinere
Schalungselemente verwendet werden.
[0008] In bevorzugter Weise kann die Matrize an ihrer Unterkante mit nach unten weisenden
Einsatzstiften versehen sein, die mit Spiel in im Fundament eingelassene Verankerungsdübel
passen. Diese Dübel, die mit Hilfe der Schablone bereits in das noch weiche Fundament
eingesetzt wurden, sorgen in Verbindung mit den Einsatzstiften dafür, daß die Außenschalwände
automatisch richtig angeordnet werden. Das Spiel zwischen Einsatzstiften und Verankerungsstiften
ist deswegen vorgesehen, damit die die Matrizen abstützenden Schalungselemente geringfügig
verschoben werden können, um die Schalung dicht zu bekommen. Sollte das Spiel zwischen
Einsatzstiften und Dübeln nicht ausreichen, können die Einsatzstifte auch in der Matrize
in einem Schlitz verschiebbar geführt gehalten sein. Hierzu werden sie in dem Schlitz
vorzugsweise durch eine Feder oder einen Gummi zu einer Seite der Matrize gedrückt.
[0009] Obgleich die an der Schablone angebrachten Verankerungsdübel im Abstand zueinander
fest sind und es somit nicht genau darauf ankommt, wie die Schablone auf das Fundament
aufgesetzt wird, läßt sich das Einsetzen der Verankerungsdübel dadurch vereinfachen,
wenn der Bausatz Ausrichtrohre umfaßt, die man beim Erstellen des Fundamentes an dessen
Ecken anbringt, und wenn ferner an den Ecken der Schablone Ausrichtstifte befestigt
sind, die man beim Ausrichten der Schablone in die Ausrichtrohre einsetzt. Auf diese
Weise kann auch das Anbringen der Schablone durch Hilfskräfte ausgeführt werden, da
die Lage der Schablone durch die an den Ecken des Fundaments angebrachten Ausrichtrohre
eindeutig festgelegt ist.
[0010] In bevorzugter Weise lassen sich Baustahlmatten als Schablone verwenden. Je nach
Größe des Fundaments muß man mehrere Baustahlmatten miteinander verbinden.
[0011] Insbesondere dann, wenn man mit dem Bausatz ein Wohn- oder Ferienhaus an einem Hang
herstellen will, ist es günstig, wenn man zur Bildung eines umlaufenden Sockels den
Grundriß des Fundaments größer wählt als den Grundriß der Außenwände. Dann können
in den Sockel zusätzliche Verankerungsdübel eingesetzt werden, an denen ein Gerüst,
eine Hubplattform od.dgl. anbringbar ist. Da sich auf der Hangseite Gerüste in der
Regel nur sehr schlecht aufstellen lassen, sieht der Bausatz gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform auch eine Schiene vor, die so bemessen ist, daß sie zumindest mit
einem Ende über eine Längsseite des Grundrisses des Fundamentes übersteht, und die
man bei der Herstellung des Fundaments in dieses mit einläßt. Am gegenüberstehenden
Ende können Befestigungspunkte für das Anbringen eines Gerüstes bzw. einer Hubplattform
vorgesehen sein. Mit Hilfe dieser Schiene ist es möglich, einen dritten Befestigungspunkt
außerhalb einer zwei auf dem Sockel liegende Befestigungspunkte miteinander verbindenden
gedachten Linie zu plazieren, so daß die Hubplattform sicher steht.
[0012] In besonders günstiger Weise umfaßt der Bausatz ferner Installationshalter, die als
langgestreckte Drahtkäfige ausgebildet und zum Einsetzen in den noch weichen Beton
des Fundaments an der Schablone befestigbar sind. In diese Drahtkäfige können sämtliche
Leitungs- und Rohrinstallationen eingelegt werden, ohne daß es einer weiteren Befestigung
bedarf. Da die Installationshalter bereits beim Einsetzen der Verankerungsdübel mit
eingesetzt werden, können die Leitungen in den Wänden bereits verlegt werden, bevor
die Schalungswände errichtet werden. Diese Drahtkäfige übernehmen zugleich die Funktion
von Anschlußeisen für die Wände. Gesonderte Anschlußeisen sind daher entbehrlich.
[0013] Das Einlegen der Leitungen in die Drahtkäfige läßt sich weiter dadurch vereinfachen,
daß die Drahtkäfige an einer Käfiglängswand gegenüberliegende und versetzt angeordnete,
frei endende Quersprossen aufweisen, wobei diese Käfigwand ansonsten offen ist. In
diesem Zusammenhang wird bevorzugt, wenn die Quersprossen nur etwa bis zur Längsmitte
der Käfigwand reichen. Diese Konstruktion ermöglicht einerseits das einfache Einlegen
sämtlicher Kabel, andererseits reichen die frei endenden Quersprossen aus, um zu verhindern,
daß die Kabel durch Aufschwimmen beim Einfüllen des Betons aus den Drahtkräfigen herausrutschen.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.
[0015] Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- die Draufsicht auf ein Streifenfundament für ein zu errichtendes Haus, mit eingelegter
Befestigungsschiene,
- Fig. 2
- eine Schablone mit daran lösbar angebrachten Verankerungselementen, in einer Draufsicht,
- Fig. 3
- in einer schematischen Seitenansicht die Schablone gemäß Fig. 2 beim Aufsetzen auf
die inzwischen gegossene, noch nicht ausgehärtete Fundamentplatte,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Fundamentplatte und die darin eingesetzten Verankerungselemente
nach Abnehmen der Schablone,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die Fundamentplatte mit bereits errichteten Schalungswänden und
teilweise ausgegossenem Hohlraum, sowie an dem Fundamentsockel angebrachten Hubplattformen,
- Fig. 6
- eine Draufsicht, ähnlich wie Fig. 5, jedoch nach Abnehmen der Schalungswände,
- Fig. 7
- eine Schnittansicht durch eine Befestigungsstelle einer Hubplattform entlang der
Linie VII/VII in Fig. 5, in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 8
- einen Schnitt durch eine eingeschalte Außenwand, entlang der Linie VIII/VIII aus Fig.
5 in vergrößerter Darstellung.
[0016] Anhand der Zeichnung wird beispielhaft die typische Errichtung eines Wohn- oder Ferienhauses
mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben.
[0017] Zunächst wird, je nach statischen Erfordernissen, ein Fundamentgraben ausgehoben
und mit Beton gefüllt. In die Ecken des Fundamentes setzt man jeweils ein Ausrichtrohr
1, insgesamt jedoch mindestens zwei solcher Rohre. Je nach Größe des Hauses legt man
zudem eine an den Längsseiten des Fundaments überstehende und an beiden Enden abgekröpfte
Befestigungsschiene 2 ein, zu einem Zweck, der später noch erläutert werden wird.
[0018] Bis hierhin entsprechen die Arbeiten dem in Fig. 1 gezeigten Zustand.
[0019] Wie anhand der Draufsicht in Fig. 2 dargestellt ist, bereitet man eine Schablone
3 vor, deren Flächenmaß etwa dem Grundriß des Fundamentes des Hauses entspricht. An
den vier Ecken der Schablone 3, die in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel aus
einer Baustahlmatte besteht, sind Ausrichtstifte 4 befestigt, die in die Ausrichtrohre
1 des Fundamentes hineinpassen. An der Schablone 3 werden Verankerungselemente 5 in
Form von Dübeln angebracht. Dies geschieht, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, dadurch,
daß durch die Schablone 3 hindurch Schrauben 6 in Dübel 5 eingedreht werden, die zur
Unterseite der Schablone 3 überstehen. Zugleich werden an der Schablone 3 Installationshalter
in Form von Drahtkäfigen 35 angebracht. Dies kann in nicht näher dargestellter Weise
durch Schrauben oder Verdrahten geschehen. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ragen die
an der Schablone 3 befestigten Drahtkäfige 35 mit nicht näher bezeichneten Verankerungsfüßen
etwa so weit nach unten wie die Dübel 5 und 8.
[0020] Nun wird die Fundamentplatte 7 gegossen und in üblicher Weise glatt abgezogen. Solange
der Beton der Fundamentplatte 7 noch weich ist wird dann die Schablone, wie in Fig.
3 gezeigt, von oben auf die Fundamentplatte 7 abgesenkt, und zwar so, daß die Ausrichtstifte
4 in die Ausrichtrohre 1 eingreifen. Die Dübel 5 werden auf diese Weise in die noch
weiche Fundamentplatte 7 eingedrückt und schließen dort im wesentlichen bündig mit
der Oberseite der Fundamentplatte 7 ab. Nach Aushärten der Fundamentplatte 7 werden
die Schrauben 6 aus den Dübeln 5 herausgeschraubt, wonach dann die Schablone 3 nach
oben abgehoben werden kann. Das Fundament sieht nun so aus, wie in Fig. 4 gezeigt,
mit in der Fundamentplatte 7 eingelassenen und verankerten Dübeln 5. Aus Fig.4 ist
auch die Anordnung der Dübel 5 zu erkennen. Die Dübel 5 dienen, wie später noch erläutert
wird, zum Anschrauben der Schalungsungswände zum Erstellen der Hauswände. Demzufolge
sind die Dübel auf der Schablone bereits so ausgerichtet und angebracht worden, daß
die Schalungswände, die mit entsprechenden Löchern versehen sind, angeschraubt werden
können. Zusätzlich sind am äußeren Rand der Fundamentplatte 7 weitere Dübel 8 eingesetzt,
an welchen, wie später noch erläutert werden wird, Hubplattformen 26 befestigt werden
können. Aus Fig. 4 ist ferner zu erkennen, wie die Drahtkäfige 35 für die Installation
in das Fundament eingelassen sind. Die Anordnung der Drahtkäfige 35 hängt nicht zuletzt
davon ab, wo in den späteren Wänden Türen und Fenster vorgesehen sind. In Fig. 4 sind
die Drahtkäfige 35 der Übersichtlichkeit halber umlaufend am Boden und in den Ecken
vertikal nach oben angeordnet. In den Ecken können die Drahtkäfige 35 auch als Armierung
verwendet werden, ohne daß Leitungen durchgezogen werden. In Fig. 8 sind ein horizontal
angeordneter Drahtkäfig 35 im Schnitt und ein vertikal angeordneter Drahtkäfig 35
in gestrichelten Linien dargestellt. Jeweils eine Längseite des Drahtkäfigs 35 ist
im wesentlichen offen ausgebildet und gestattet einen Zugriff in das Innere des Drahtkäfigs.
Hierzu weist die offene Längswand 36 sich quer zur Längsrichtung erstreckende Quersprossen
37 auf, die einander gegenüberliegend versetzt zueinander angeordnet sind, frei enden
und jeweils nur bis zur Längsmitte des Drahtkäfigs 35 reichen. Auf diese Weise läßt
sich durch die offene Seite 36 des Drahtkäfigs eine Leitung einlegen, ohne daß die
Gefahr besteht, daß sie aus dieser Seite wieder heraustritt.
[0021] Aus Fig. 5 in Verbindung mit Fig. 8 wird deutlich, wie die Schalungswände 9 bzw.
10 errichtet werden. Die Schalungswände 9 für die Zimmerwände sind zu sogenannten
Raumschalungen 11 zusammengefaßt. Was sich dahinter verbirgt, wird aus Fig. 5 deutlich.
Dort sind die Schalungswände 9 in Rechteckanordnung miteinander zu einem quaderförmigen
Kasten verbunden. Die äußeren Schalungswände 9 bestehen aus Schalungselementen 12
und einer Matrize 13, auf der eine Formhautschürze aus Gummi oder dergleichen aufgeklebt
ist, in welcher die Negativform der späteren Fassade eingeformt ist. Während bei der
Einschalung einer Gebäudeaußenseite mehrere Schalungselemente 12 erforderlich sind,
läuft die Matrize 13 über eine gesamte Gebäudeseite durch, ebenso wie die Formhaut
14. Auf diese Weise wird erreicht, daß Unterbrechungen in der Fassadengestaltung vermieden
werden. Selbstverständlich kann, wenn eine Unterbrechung in der Fassadenarchitektur
gewünscht ist, die Matrize auch kürzer als die vollständige Länge einer Gebäudeseite
sein.
[0022] Sowohl die Schalungselemente 12 als auch die die Raumschalungen 11 bildenden Schalungswände
9 weisen an Ihrer Unterkante jeweils einen nach außen gerichteten Befestigungsflansch
15 bzw. 16 auf.
[0023] An der Unterkante der Matrizen 13 sind Einsetzstifte 17 vorgesehen. Diese Einsetzstifte
17 weisen einen geringeren Durchmesser als die im Fundament 7 eingegossenen Dübel
5 auf, so daß sich die Matrizen 13 geringfügig quer zu ihrer Ebene verschieben lassen.
Sollte es erforderlich sein, daß sich die Matrizen weiter verschieben lassen müssen,
als das Spiel zwischen Dübeln und Einsetzstiften zuläßt, ist es günstig, wenn die
Einsetzstifte in der Matrize in einem Schlitz verschieblich gehalten werden, wobei
sie durch eine Feder oder durch ein Stück Gummizug einer der Matrizenseiten gedrückt
werden. Somit lassen sich die Matrizen noch um den Betrag ihrer Dicke zusätzlich zu
dem Spiel zwischen Einsetzstift und Dübel verschieben.
[0024] An den Befestigungsflansch 15 der Schalungselemente 12 der äußeren Schalungswände
9 greifen waagerecht ausgerichtete Stellschrauben 18 an, die in einem mit einem Innengewinde
versehenen Verankerungsstück 19 geführt sind, welches Verankerungsstück 19 selbst
wiederum in einen in der Fundamentplatte 7 eingelassenen Dübel 5 eingeschraubt ist.
[0025] Der Befestigungsflansch 16 der die Raumschalung 11 bildenden Schalungswände 10 ist
mit Durchgangslöchern 20 versehen, durch welche hindurch Befestigungsschrauben 21
in die in der Fundamentplatte 7 eingelassenen Dübel 5 eingeschraubt werden können,
um so die Raumschalung 11 an der Fundamentplatte 7 zu befestigen.
[0026] Was den Aufbau der Schalungswände 9 und 10 anbetrifft, so ist nochmals daraufhinzuweisen,
daß sämtliche Dübel 5 bereits an den dafür vorgesehenen Stellen mittels der Schablone
3 in die Fundamentplatte 7 eingesetzt worden sind. Es werden dann zunächst die Raumschalungen
11 auf das Fundament aufgesetzt und so ausgerichtet, daß die Befestigungsschrauben
21 durch die Löcher 20 hindurch in die Dübel 5 eingeschraubt werden können. Dann werden
auf den Außenseiten der Raumschalung die Verdrängungskörper 23, gegebenenfalls mit
den Rahmen 24 aufgeklebt, oder durch Haftmagnete befestigt. Anschließend werden dann
von außen die mit der Formhaut 14 versehenen Matrizen 13 mit den Einsetzstiften 17
in die dafür vorgesehenen Dübel eingesetzt. Gegebenenfalls können vorher an den Verdrängungskörpern
noch Dichtstreifen angebracht werden, je nachdem, wie rauh oder unregelmäßig die Struktur
der Formhaut 14 ist. Dann werden an den oberen Enden der Schalungen die Abstandsstangen
22 eingehängt, wonach die Schalung an sich bereits steht. Damit jedoch der beim Einfüllen
des Betons auftretende hydrostatische Druck nicht dazu führt, daß die Schalungswände
am unteren Ende auseinandergedrückt werden, werden die äußeren Schalungselemente 12
aufgestellt und mit der Matrize verschraubt. In die äußeren Dübel 5 wird das Verankerungsstück
19 eingesetzt und die Stellschraube 18 eingeschraubt, so daß sie einen Druck gegen
den unteren Befestigungsflansch 15 der Schalungselemente 12 ausübt, der ein Ausweichen
der Schalungselemente nach außen verhindert.
[0027] Nun kann die so aufgestellte Schalung mit dem gewünschten Beton, z. B. Leichtbeton,
Schaumbeton oder auch Gasbeton ausgegossen werden.
[0028] Wie aus der Fig. 5 ersichtlich ist, ist die Größe der Fundamentplatte 7, im Umriß
gesehen, größer als der Umriß der Außenwände des zu erstellenden Gebäudes. Dadurch
bleibt außerhalb der Außenwände ein Sockel 25 stehen. Die zuvor erwähnten Dübel 8
zur Befestigung der ebenfalls in Fig. 5 dargestellten Hubplattformen 26 sind im Bereich
dieses Sockels 25 vorgesehen und weisen Auslegerarme 27 und 28 auf, mit der die Basis
29 der Hubplattform bereits an 2 in die Fundamentplatte 7 eingelassenen Dübeln 8 befestigt
werden kann. Die Länge der Auslegerarme 27 und 28 ist bestimmt durch den Abstand der
Dübel 8 zur Basis 29. Man wird jedoch die Länge der Auslegerarme 27 und 28 bereits
bei der Anbringung der Dübel 8 mit Hilfe der Schablone 3 berücksichtigen.
[0029] Während die Basis 29 an einer Ecke des Fundamentes, z. B. in dem Ausrichtrohr 1 einen
weiteren Befestigungspunkt finden kann, für den Fall daß die Hubplattform 26 an einer
Ecke angebracht werden soll, ist für eine Anbringung der Hubplattform an einer Seite
ein weiterer Befestigungspunkt vorzusehen, der eine Momenteneinleitung in das Fundament
7 gestattet. Hierzu ist die bereits weiter oben beschriebene Befestigungsschiene 2
vorgesehen, deren beide Enden aus der Fundamentplatte 7 herausragen. Wie aus Fig.
7 deutlich ersichtlich ist, wird die Basis 29 fest an einem Ende 31 der Befestigungsschiene
2 angeschraubt, so daß die Befestigungsschiene einen Teil der Momentenbelastung aufnehmen
kann. Seitlich wird die Basis 29 der Hubplattform 26 wiederum durch die beiden Auslegerarme
27 und 28 abgefangen, die an den seitlich angeordneten Dübeln 8 befestigt sind. Mit
auf die Art und Weise angebrachten Hubplattformen, die in der Regel einen unteren
Schwenkarm 32 und einen oberen Schwenkarm 33 aufweisen, an dem die eigentliche Plattform
34 angebracht ist, läßt sich nahezu jede Stelle des Bauwerkes erreichen, auch dann,
wenn das Gebäude an einem Hang errichtet werden soll, wo zumindest auf der Hangseite
keine Möglichkeit besteht, mit einem üblichen Hubwagen an das Gebäude heranzufahren.
Die Hubplattform 26 kann auch gleichzeitig als Beton-Verteiler-Arm ausgeführt sein,
geführt werden, um die Schalungszwischenräume mit Beton auszufüllen. Es gibt bereits
solche Beton-Verteilerarme, an denen ein Arbeitskorb angebracht ist.
[0030] Sobald der Beton in den Schalungszwischenräumen ausreichend verfestigt ist, können
die Schalungen herausgenommen werden, zu welchem Zweck die Raumschalungen 11 auch
in üblicher Weise unterteilt sein können.
[0031] Die Decke kann in üblicher Weise als Fertigdecke installiert werden.
[0032] Es ist auch möglich, auf dieselbe Art und Weise ein zweites Stockwerk aufzusetzen,
wobei man dann die äußeren Schalungswände für das obere Stockwerk an denen für das
darunter liegende Stockwerk befestigt.
[0033] Um das Aufsetzen der Schalungswände mit einem Kran weiter zu vereinfachen, kann man
mit der Schablone auch für jedes Schalungselement zwei weitere Dübel in die Fundamentplatte
einlassen, in die man dann konische Zentrierzapfen einschraubt, die in entsprechende
Ausnehmungen der Schalungselemente eingreifen.
1. Bausatz zum Errichten eines Wohn- oder Ferienhauses, bei dem man die Hauswände nach
Errichten eines Fundaments von aus Schalungswänden gebildeten Hohlräumen mit Beton,
Leicht- oder Schaumbeton herstellt, mit einzelnen, tafelförmigen Schalungselementen
zum Erstellen der Schalungswände und Verankerungselementen zum Befestigen der Schalungselemente
an dem Fundamenten, wobei der Bausatz Verankerungsdübel (5) zum Einsetzen in den noch
weichen Wänden des Fundaments (7), eine Schablone (3) zum Fixieren und lagegerechten
gleichzeitigen Einsetzen aller benötigten Verankerungsdübel (5) und in die Verankerungsdübel
(5) passende Befestigungsschrauben (6) umfaßt, und zumindest ein Teil der Schalungselemente
(10) an ihrer Unterkante einen im wesentlichen rechtwinklig abstehenden Befestigungsflansch
(16) aufweisen, in dem Löcher (20) zum Durchgreifen von in die Verankerungsdübel (5)
eingreifenden Befestigungsschrauben (21) vorgesehen sind.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungsdübel (5) an der Schablone mit Hilfe der Befestigungsschrauben
(6) fixierbar sind.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Teil der Schalungselemente (12) ebenfalls an ihren Unterkanten
einen im wesentlichen rechtwinklig abstehenden Befestigungsflansch (15) aufweisen,
an dem waagerechte Stellschrauben (18) angreifen, die sich im aufgebauten Zustand
einer Außenschalungswand (9) an im Fundament (7) eingelassenen Verankerungselementen
(19) abstützen und mit denen sich der lichte Abstand zwischen einer Außenschalungswand
(9) und der dazugehörigen Innenschalungswand (10) einstellen läßt.
4. Bausatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die die Fassade abbildenden Außenschalungswände (9) eine auf einer flächigen
Matrize (3) befestigte Formhaut (14) z.B. aus Gummi vorgesehen ist, die bei zusammengebauter
Außenschalungswand (9) von den zugehörigen Schalungselementen (12) gehalten ist.
5. Bausatz nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenmaße der Matrize (13) von denen der die Matrize (13) stützenden Schalungselemente
(12) verschieden sind.
6. Bausatz nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize (13) an ihrer Unterkante mit nach unten weisenden Einsatzstiften
(17) versehen ist, die mit Spiel in im Fundament (7) eingelassene Dübel (5) passen.
7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Oberkanten sich gegenüberliegender Schalungselemente (10, 12) diese verbindende
einstellbare Abstandsstangen (22) angebracht sind.
8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bausatz ferner eine in den Beton des Fundaments (7) einzulassende Schiene
(2) umfaßt, die so bemessen ist, daß zumindest eines ihrer Enden an einer Längsseite
des Grundrisses des Fundaments (7) übersteht, und daß an diesem Ende der Schiene (2)
Befestigungspunkte (31) für ein Gerüst bzw. eine Hubplattform (26) vorgesehen sind.
9. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bausatz ferner Ausrichtrohre (1) umfaßt, die beim Erstellen des Fundaments
(7) an dessen Ecken angebracht werden, und daß ferner an den Ecken der Schablone (3)
angebrachte und in die Ausrichtrohre (1) passende Ausrichtstifte (4) angebracht sind.
10. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone aus einer oder mehreren Baustahlmatten zusammengesetzt ist.
11. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Bausatz ferner Installationshalter (35) umfaßt, die als langgestreckte Drahtkäfige
ausgebildet und zum einen in den noch weichen Beton des Betons (7) an der Schablone
(3) befestigbar sind.
12. Bausatz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtkäfige (35) an einer ihrer Käfiglängswände (36) einander gegenüberliegende
und versetzt zueinander angeordnete, frei endende Quersprossen (37) aufweisen, wobei
diese Käfigwand (36) ansonsten offen ist.
13. Bausatz nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Quersprossen (37) nur etwa bis zur Längsmitte der Käfigwand (36) reichen.
1. A kit for the building of a living or holiday house, by which walls are set up on
a foundation, by pouring light of foamed concrete into the cavities between formwork
walls composed of individual, flat formwork elements and anchorage elements for fastening
of the formwork elements to the said foundations, characterised by the fact that the
kit provides anchorage pegs (5) for the fixing of a pattern (3) for the simultaneous
alignment and fixing of all necessary anchorage pegs (5) and suitable fixing bolts
(6) that match the said anchorage pegs (5), into the said foundation (7) still soft,
and that at least a part of the formwork elements (10) bear on their lower edge an
essentially right-angled diverging mounting flange (16), provided with holes (20)
through which attachment screws (21) intended for the anchorage pegs (5) are driven.
2. A kit as in claim 1, characterised by the fact that the anchorage pegs (5) are fixable
to the pattern with the help of fixing bolts (6).
3. A kit as in claims 1 or 2, thereby characterised by the fact that a further part of
the formwork elements (12) also bear on their lower edges an essentially right-angled
diverging mounting flange (15), into which horizontally-set screws (18) are driven,
which push into the external formwork walls (9) that are attached to the anchorage
elements (19), which are cast into in the foundation (7) and which allow the adjustment
of the distance between external formwork walls (9) and interior formwork walls (10).
4. A kit as in claim 3, characterised by the fact that the external formwork walls (9)
that decorate the facade are planned with a rubber form skin (14) to be fastened on
a laminar die (13) , which is upheld by the associated formwork elements (12).
5. A kit as in claim 4, characterised by the fact that the square measures of the die
(13) are different of those of the supporting formwork elements (12) supporting the
die (13).
6. A kit as in one of claims from 4 to 5, characterised by the fact that the die (13)
is provided in its lower edge with employment pins (17) downward-pointing, which fit
with the set of pegs (5) let in the foundation (7).
7. A kit as in one of claims from 1 to 6, characterised by the fact connecting adjustable
spacer-bars are attached to the upper edges of opposite face-to-face formwork elements
(10, 12).
8. A kit as in one of claims from 1 to 7, characterised by the fact that it also comprises
an imbued rail (2) to be set into the concrete of the foundation slab (7) in such
a way that at least one of its ends sticks out of the said foundation slab (7), and
that to this protruding end of the rail (2) fastening spots (31) for a stand and/or
a hydraulic platform (26) are attached.
9. A kit as in one of claims from 1 to 8, characterised by the fact that the kit comprises
further orientation pipes (1), which are attached during the casting of the foundation
(7) to its corners, and that furthermore at the corners of the pattern (3) suitable
orientation pins (4) that match with the orientation pipes (1) are attached.
10. A kit as in one of claims from 1 to 9, characterised by the fact that the pattern
is composed by one or more structural steel mats set together.
11. A kit as in one of the claims, characterised by the fact that the kit also includes
installation supports (35), made of elongated wire cages which are attachable into
the still soft concrete of foundation slab (7) with the help of the pattern (3).
12. A kit as in one of the claims, characterised by the fact that the wire cages (35)
bear on one side of the cage freely ending transversal rungs (37) intercalated, whereby
this cage wall is otherwise open (36).
13. A kit as in claim 12, characterised by the fact that the transversal rungs (37) reach
only about the longitudinal centre of the cage wall (36).
1. Équipement pour bâtir une maison d'habitation ou une maison de vacances, avec lequel
on fabrique les murs de la maison après la fabrication d' une fondation en coulant
du béton, béton léger ou béton mousse dans des espaces crées par des parois de coffrages,
avec des éléments de coffrages singuliers en forme de tables et des éléments d' ancrage
pour la fixation des coffrages aux fondations caractérisées par le fait que l' équipement
possède des chevilles d'ancrage (5) pour la pose dans les fondations encore molles
(7), un gabarit (3) pour l'alignement et la fixation de toutes les chevilles d'ancrage
(5) et des vis de fixation (6) qui correspondent aux chevilles d'ancrage (5), et qu'au
moins une partie des éléments de coffrage (10) portent en leur partie inférieure des
collerettes (16) en angle de 90 degrés par rapport à la paroi de coffrage, dans lesquelles
sont prévus des trous (20) à travers lesquels on visse des vis de fixation (21) dans
les chevilles d'ancrage (5).
2. Équipement d'après la revendication 1, caractérisé, par le fait que les chevilles à vis d'ancrage sont fixables (5) au gabarit à l'aide
de boulons de fixation (6).
3. Équipement d' après la revendication 1 ou 2, caractérisé, par le fait qu'une autre partie des éléments de coffrage (12) présentent également,
à leur bords inférieurs, une collerette d'encastrement fixée rectangulairement (15),
qui enclenche des vis de serrage horizontales (18) qui viennent ensuite s'appuyer
en l'état dans le coffrage monté aux éléments d'ancrage (19) fixés dans la dalle de
fondation (7) et avec lesquelles on règle la distance entre le coffrage extérieur
(9) et le coffrage intérieur correspondant (10).
4. Équipement selon la revendication 3, caractérisé, par le fait que pour les coffrages extérieurs (9) qui décorent la façade est prévue
une matrice (14) p.ex. de caoutchouc fixé sur un support plat (13), qui est soutenue
par des éléments de coffrages (12) quand elle est montée.
5. Équipement selon la revendication 4, caractérisé, par le fait que les mesures de la superficie du support de la matrice (13) sont
diffèrent des mesures des éléments de coffrage (12) qui soutiennent le support de
la matrice (13).
6. Équipement selon une des revendications de 4 à 5, caractérisé, par le fait que le support-matrice (13) porte à son bord inférieur des goujons indiquants
(17) tournés vers le bas qui s' adaptent au jeu des chevilles introduites (5) dans
la fondation (7).
7. Équipement, selon une des revendications de 1 à 6, caractérisé, par le fait qu'aux bords supérieurs des éléments de coffrage vis-a-vis, des (10,
12) des barres d'espacement réglables liantes (22) sont installées.
8. Équipement selon une des revendications de 1 à 7, caractérisé par le fait que l' équipement comprend un rail (2) à poser dans le béton de la fondation
(7) de telle façon qu'au moins l'un de ses bouts dépasse le plan de la dalle des fondations
(7) et qu' à cet point du rail (2) on prévoit des points de fixation (31) pour un
échafaudage ou une nacelle (26).
9. Équipement selon une des revendications de 1 à 8, caractérisé, par le fait que l' équipement comprend, par la suite, des tuyaux d'alignement (1)
qui seront fixés avec la construction de la fondation (7) à ses coins, et qu'ensuite
aux coins du gabarit (3) soient fixés les goujons d'alignement (4) correspondants.
10. Équipement selon une des revendications de 1 à 9, caractérisé, par le fait que le gabarit est assemblé par plusieurs treillis soudés.
11. Équipement selon une des revendications, caractérisé, par le fait que l' équipement comprend des supports d'installation (35) en forme
de cages de fil métalliques allongés et qu'ils sont fixables dans le béton encore
mou de la dalle de fondations (7) à l'aide du gabarit (3).
12. L'Équipement, selon une des revendications, se caractérisé par le fait que les cages de fil (35) portent sur l'une des parois longitudinales
des échelons de travers intercalés qui terminent librement (37) et qu'en outre cette
paroi de cage est ouverte (36).
13. Équipement selon la revendication 12, caractérisé, par le fait que les échelons de travers (37) vont seulement environ jusqu' au milieu
longitudinal de la paroi de la cage (36).