|
(11) | EP 0 480 959 B1 |
| (12) | EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
|
|
| (54) |
VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER MEHRSCHICHTIGEN LACKIERUNG UND BASISLACK ZUR HERSTELLUNG DER BASISSCHICHT EINER MEHRSCHICHTIGEN LACKIERUNG PROCESS FOR MAKING A MULTI-LAYER PAINT AND BASIC PAINT FOR MAKING THE BASIC LAYER OF A MULTI-LAYER PAINT PROCEDE DE FABRICATION D'UN VERNIS MULTICOUCHE ET VERNIS DE BASE POUR L'OBTENTION DE LA COUCHE DE BASE D'UN TEL VERNIS MULTICOUCHE |
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
(1) ein pigmentierter Basislack, der vernetzte Polymermikroteilchen und einen Celluloseester enthält, auf die Substratoberfläche aufgebracht wird
(2) aus der in Stufe (1) aufgebrachten Zusammensetzung ein Polymerfilm gebildet wird
(3) auf der so erhaltenen Basisschicht ein transparenter Decklack aufgebracht wird und anschließend
(4) die Basisschicht zusammen mit der Deckschicht eingebrannt wird.
Die Erfindung betrifft auch einen Basislack zur Herstellung der Basischicht einer mehrschichtigen Lackierung.(A) einem ethylenisch ungesättigten Monomeren, das eine ethylenisch ungesättigte Gruppe pro Molekül enthält oder einem Gemisch aus solchen Monomeren und
(B) einem ethylenisch ungesättigten Monomeren, das mindestens zwei ethylenisch ungesättigte Gruppen im Molekül enthält oder einem Gemisch aus solchen Monomeren
einer Emulsionspolymerisation unterworfen wird und die auf diese Weise erhaltene wäßrige Polymermikroteilchendispersion anschließend in ein organisches Lösemittel oder ein Gemisch aus organischen Lösemitteln überführt wird und das Celluloseacetobutyrat bzw. das Gemisch aus mindestens zwei Celluloseacetobutyrattypen so ausgewählt wird, daß eine Lösung von 15 Gewichtsteilen des Celluloseacetobutyrats bzw. der Mischung aus mindestens zwei Celluloseacetobutyrattypen in 85 Gewichtsteilen einer Mischung aus Aceton und Ethanol (Gewichtsverhältnis von Aceton zu Ethanol = 9:1) bei 23 °C eine Viskosität von 200 bis 600, vorzugsweise 300 bis 500 mPa.s aufweist.(A) einem ethylenisch ungesättigten Monomeren, das eine ethylenisch ungesättigte Gruppe pro Molekül enthält oder einem Gemisch aus solchen Monomeren und
(B) einem ethylenisch ungesättigten Monomer, das mindestens zwei ethylenisch ungesättigte Gruppen im Molekül enthält oder einem Gemisch aus solchen Monomeren
einer Emulsionspolymerisation unterworfen wird und die auf diese Weise erhaltene wäßrige Polymermikroteilchendispersion anschließend in ein organisches Lösemittel oder ein Gemisch aus organischen Lösemitteln überführt wird.1.1 Polymermikroteilchendispersion 1
In einem zylindrischen Glasdoppelwandgefäß mit Rührer, Rückflußkühler, rührbarem Zulaufgefäß,
Tropftrichter und Thermometer werden 27,673 g deionisiertes Wasser und
0,121 g Eikosa-ethylenglykolnonylphenylether (Antarox® CO 850 der GAF Corp., Emulgator
1) vorgelegt und auf 80°C aufgeheizt. Im rührbaren Zulaufgefäß wird aus 13,812 g deionisiertem
Wasser, 0,401 g einer 30 %igen wäßrigen Lösung des Ammoniumsalzes des Pentaethylenglykolnonylphenylethersulfats
(Fenopon® EP 110 der GAF Corp., Emulgator 2), 3,618 g Hexandiol-1,6-diacrylat, 7,719
g Methylmethacrylat und 0,724 g Hydroxipropylmethacrylat eine Emulsion hergestellt.
10 Gew.-% dieser Emulsion werden zur Vorlage gegeben. Dann werden 10 Gew.-% einer
Lösung von 0,091 g Ammoniumperoxodisulfat (APS) in 7,32 g deionisiertem Wasser innerhalb
von 5 Minuten zugetropft. Es tritt eine exotherme Reaktion ein. Die Reaktionstemperatur
wird zwischen 82 und 88°C gehalten. 15 Minuten nach Beendigung der Zugabe der APS-Lösung
werden die restlichen 90 Gew.-% der Emulsion innerhalb von 2 Stunden und der Initiatorlösung
innerhalb von 3 Stunden zugegeben, wobei die Temperatur bei 80°C gehalten wird.
Nach Beendigung der Zugabe wird die Reaktionsmischung noch für 1 Stunde bei 80 °C
gehalten. Danach wird abgekühlt auf mindestens 40 °C und 18,443 g n-Butanol unter
Rühren zugegeben und noch eine weitere Stunde gerührt. Nach Abschalten des Rührers
wird eine Stunde absitzen gelassen, die untere wäßrige Phase abgetrennt und 20,078
g n-Butylacetat zugegeben.
Unter Vakuum wird das verbliebene Restwasser azeotrop abdestilliert. Man erhält eine
stabile Dispersion polymerer Mikroteilchen mit einem Feststoffgehalt von 30 Gew.-%,
einer Säurezahl von 5 und einer Teilchengröße (gemessen mit Photonenkorrelationsspektroskopie)
von 160 nm.
1.2 Polymermikroteilchendispersion 2
In einem zylindrischen Glasdoppelwandgefäß mit Rührer, Rückflußkühler, rührbarem Zulaufgefäß,
Tropftrichter und Thermometer werden 27,673 g deionisiertes Wasser und 0,121 g Eikosa-ethylenglykolnonylphenylether
(Antarox® CO 850 der GAF Corp., Emulgator 1) vorgelegt und auf 80°C aufgeheizt. Im
rührbaren Zulaufgefäß wird aus 13,812 g deionisiertem Wasser, 0,401 g einer 30 %igen
wäßrigen Lösung des Ammoniumsalzes des Pentaethylenglykolnonylphenylethersulfats (Fenopon®
EP 110 der GAF Corp., Emulgator 2), 3,618 g Hexandiol-1,6-diacrylat, 7,719 g Methylmethacrylat
und 0,724 g Hydroxipropylmethacrylat eine Emulsion hergestellt. 10 Gew.-% dieser Emulsion
werden zur Vorlage gegeben. Dann werden 10 Gew.-% einer Lösung von 0,091 g Ammoniumperoxodisulfat
(APS) in 7,32 g deionisiertem Wasser innerhalb von 5 Minuten zugetropft. Es tritt
eine exotherme Reaktion ein. Die Reaktionstemperatur wird zwischen 82 und 88°C gehalten.
15 Minuten nach Beendigung der Zugabe der APS-Lösung werden die restlichen 90 Gew.-%
der Emulsion innerhalb von 2 Stunden und der Initiatorlösung innerhalb von 3 Stunden
zugegeben, wobei die Temperatur bei 80°C gehalten wird.
Nach Beendigung der Zugabe wird die Reaktionsmischung noch für 1 Stunde bei 80°C gehalten.
Danach wird abgekühlt auf mindestens 40°C und 18,443 g n-Butanol unter Rühren zugegeben
und noch eine weitere Stunde gerührt. Nach Abschalten des Rührers wird eine Stunde
absitzen gelassen, die untere wäßrige Phase abgetrennt und 0,123 g Dimethylethanolamin
sowie 19,955 g n-Butylacetat zugegeben. Unter Vakuum wird das verbliebene Restwasser
azeotrop abdestilliert. Man erhält eine stabile Dispersion polymerer Mikroteilchen
mit einem Feststoffgehalt von 30 Gew.-%, einer Säurezahl von 5 und einer Teilchengröße
(gemessen mit Photonenkorrelationsspektroskopie) von 160 nm.
1.3 Polymermikroteilchendispersion 3
In einem zylindrischen Glasdoppelwandgefäß mit Rührer, Rückflußkühler, rührbarem Zulaufgefäß,
Tropftricher und Thermometer werden 23,238 g deionisiertes Wasser und 0,099 g Eikosa-ethylenglykolnonylphenylether
(Antarox® CO 850 der GAF Corp., Emulgator 1) vorgelegt und auf 80°C aufgeheizt. Im
rührbaren Zulaufgefäß wird aus 10,780 g deionisiertem Wasser, 0,329 g einer 30 %igen
wäßrigen Lösung des Ammoniumsalzes des Pentaethylenglykolnonylphenylethersulfats (Fenopon®
EP 110 der GAF Corp., Emulgator 2), 2,967 g Hexandiol-1,6-diacrylat, 6,330 g Methylmethacrylat
und 0,594 g Hydroxipropylmethacrylat eine Emulsion hergestellt. 10 Gew.-% dieser Emulsion
werden zur Vorlage gegeben. Dann werden 10 Gew.-% einer Lösung von 0,075 g Ammoniumperoxodisulfat
in 6,003 g deionisiertem Wasser innerhalb von 5 Minuten zugetropft. Es tritt eine
exotherme Reaktion ein. Die Reaktionstemperatur wird zwischen 82 und 88 °C gehalten.
15 Minuten nach Beendigung der Zugabe der APS-Lösung werden die restlichen 90 Gew.-%
der Emulsion innerhalb von 2 Stunden und der Initiatorlösung innerhalb von 3 Stunden
zugegeben, wobei die Temperatur bei 80°C gehalten wird.
Nach Beendigung der Zugabe wird die Reaktionsmischung noch 1 Stunde bei 80°C gehalten.
Danach wird abgekühlt auf mindestens 40°C und 15,125 g n-Butanol unter Rühren zugegeben
und noch eine weitere Stunde gerührt. Nach Abschalten des Rührers wird eine Stunde
absitzen gelassen, die untere wäßrige Phase abgetrennt und 24,430 g einer 75 %igen
Lösung eines nach Beispiel 11 der EP-B-119 051 hergestellten Acrylatharzes sowie 10,030
g n-Butylacetat zugegeben. Das verbliebene Restwasser wird azeotrop abdestilliert.
Man erhält eine stabile Polymermikroteilchendispersion mit einem Feststoffgehalt von
50 Gew.-%.
2.1 Herstellung eines Vorprodukts A
296 g einer 7-gewichtsprozentigen Dispersion eines Copolymerisats, das aus 85 bis
95 Gew.-% Ethylen und 15 bis 5 Gew.-% Vinylacetat hergestellt worden ist, (z. B. EVA-1
von BASF AG), in einem Gemisch aus Xylol und Butylacetat (Mischungsverhältnis 1 :
1) wird vorgelegt. In diese Dispersion werden 566 g der Polymermikroteilchendispersion
1 unter intensivem Dissolvern zugegeben. Die so erhaltene Mischung wird 15 Minuten
dissolvert. Danach werden 495 g einer 75 Gew.-%igen Lösung eines nach Beispiel 11
der EP-B-119 051 hergestellten Acrylatharzes unter intensivem Mischen zugegeben und
etwa weitere 15 Minuten dissolvert. Danach werden 213 g einer 90 %igen xylolischen
Lösung eines epoxidierten Sojaöls mit einer Säurezahl nach DIN 53183 von maximal 1
und mit einer Viskosität von 160 bis 300 mPas (20 °C,D=344 s⁻¹) (Uralac® 303-X-90
von DSM-Resins) langsam zugemischt. Das so erhaltene Vorprodukt weist eine
Viskosität von 55 mPa.s auf.
2.2 Formulierung eines Basislackes mit Farbton silber
320 g des Vorproduktes A werden vorgelegt und unter intensivem Rühren mit 152 g einer
15 gewichtsprozentigen Lösung eines ersten Celluloseacetobutyrattyps (Celluloseacetobutyrat
381.05 von Eastman) in Butylacetat und 40 g einer 15 gewichtsprozentigen Lösung eines
zweiten Celluloseacetobutyrattyps (BP 900, Bayer AG) in Butylacetat vermischt. Danach
werden 130 g einer 60 gewichtsprozentigen Lösung eines nach Beispiel 1 der DE-OS-3
041 648 hergestellten Acrylatharzes in einem Gemisch aus Xylol und n-Butanol (4:1),
78 g einer 50 gewichtsprozenti- gen Lösung eines Melaminformaldehydharzes in Iso-
butanol (Maprenal® MF 650, Hoechst) sowie 80 g einer 50 gewichtsprozentigen Aufschlämmung
von Aluminiumpigment in Butylacetat zugegeben. Der so erhaltene Basislack weist eine
Auslaufzeit von 50 sec. im DIN-4-Becher auf.
2.3 Herstellung einer schwarzen Pigmentpaste
976 g einer 60 gewichtsprozentigen Lösung eines nach Beispiel 1 der DE-OS-3 041 648
hergestellten Acrylatharzes in einem Gemisch aus Xylol und n-Butanol (4 : 1), 226
g Xylol und 236 g Butylacetat werden in einem Dissolver gemischt. Dann werden 52,5
g Farbruß FW2 (Degussa) unter Rühren zugegeben und 30 Minuten dissolvert. Die Paste
wird in einer Sandmühle so lange gemahlen bis die Teilchengröße etwa 5 µm beträgt.
2.4 Formulierung eines Basislackes mit Farbton schwarz
176 g der gemäß 2.3 hergestellten Paste werden vorgelegt und unter intensivem Rühren
mit 320 g des Vorproduktes A vermischt. Danach werden unter intensivem Rühren 66 g
einer 15 gewichtsprozentigen Lösung von Celluloseacetobutyrat 381.05 (Eastman) in
Butylacetat und 40 g einer 15 gewichtsprozentigen Lösung von BP 900 (Bayer AG) in
Butylacetat zugegeben (vgl. 2.2). Danach werden 97 g einer 60 gewichtsprozentigen
Lösung eines nach Beispiel 1 der DE-OS-3 041 648 hergestellten Acrylatharzes in einem
Gemisch aus Xylol und n-Butanol (4 : 1), 90 g einer 50 gewichtsprozentigen Lösung
eines Melaminformaldehydharzes in Isobutanol (Maprenal MF 650, Hoechst) sowie 11 g
einer 50 gewichtsprozen- tigen Aufschlämmung von Aluminiumpigment in Bu- tylacetat
zugegeben.
3. Herstellung von Zweischicht-Metalleffektlackierungen unter Verwendung der erfindungsgemäßen
Basislacke gemäß 2.2 und 2.4
Die Auslaufzeit wird mit Butylacetat auf 35 sec. im ISO-4-Becher eingestellt.
Der so erhaltene Basislack wird mit Hilfe eines Lackierautomaten in zwei Aufträgen
auf ein mit einer Elektrotauchlackierung und einem Füller beschichtetes Blech aufgetragen.
Nach einer Ablüftzeit von 3 Minuten wird ein handelsüblicher Klarlack überlackiert
und 20 Minuten bei 140°C eingebrannt.
| Verwendeter Basislack gemäß | Gehalt an nicht flüchtigen Bestandteilen (1h, 130°C) | Resistenz gegen Wiederanlösen/Wolkenbildung | Decklack stand | Metalleffekt |
| 2.2 | 27 Gew.-% | 1(2) | 1 (2) | 2(2) |
| Vergleich(1) | 19 Gew.-% | 1 | 2 | 2 |
| 2.4 | 35 Gew.-% | 1 | 1 | - |
| Vergleich(1) | 24 Gew.-% | 2 | 2 | - |
| (1) Als Vergleich dienten Zweischichtlackierungen, die unter Verwendung von handelsüblichen Basislacken (silber und schwarz) hergestellt wurden. | ||||
| (2) Benotung: 1 = sehr gut, 5 = unbrauchbar |
(1) ein pigmentierter Basislack, der mindestens ein Bindemittel, vernetzte Polymermikroteilchen und einen Celluloseester enthält, auf die Substratoberfläche aufgebracht wird,
(2) aus der in Stufe (1) aufgebrachten Zusammensetzung ein Polymerfilm gebildet wird,
(3) auf der so erhaltenen Basisschicht ein transparenter Decklack aufgebracht wird und anschließend
(4) die Basisschicht zusammen mit der Deckschicht eingebrannt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Basislack 5 bis 20 Gewichtsprozent vernetzte Polymermikroteilchen, 2 bis 15 Gewichtsprozent eines Celluloseacetobutyrats oder eines Gemisches aus mindestens zwei Celluloseacetobutyrattypen mit unterschiedlichen Molekulargewichtsverteilungen und 5 bis 20 Gewichtsprozent eines epoxidierten Fettsäureesters oder eines Gemisches aus epoxidierten Fettsäureestern enthält, wobei die Gewichtsprozentangaben auf den Gesamtgehalt an nichtflüchtigen Anteilen, abzüglich Pigmente und anorganische Füllstoffe, bezogen sind, die vernetzten Polymermikroteilchen erhältlich sind, indem ein Gemisch aus(A) einem ethylenisch ungesättigten Monomeren, das eine ethylenisch ungesättigte Gruppe pro Molekül enthält oder einem Gemisch aus solchen Monomeren und
(B) einem ethylenisch ungesättigten Monomeren, das mindestens zwei ethylenisch ungesättigte Gruppen im Molekül enthält oder einem Gemisch aus solchen Monomeren
einer Emulsionspolymerisation unterworfen wird und die auf diese Weise erhaltene wäßrige Polymermikroteilchendispersion anschließend in ein organisches Lösemittel oder ein Gemisch aus organischen Lösemitteln überführt wird und das Celluloseacetobutyrat bzw. das Gemisch aus mindestens zwei Celluloseacetobutyrattypen so ausgewählt wird, daß eine Lösung von 15 Gewichtsteilen des Celluloseacetobutyrats bzw. der Mischung aus mindestens zwei Celluloseacetobutyrattypen in 85 Gewichtsteilen einer Mischung aus Aceton und Ethanol (Gewichtsverhältnis von Aceton zu Ethanol = 9:1) bei 23 °C eine Viskosität von 200 bis 600 mPa.s aufweist.(A) einem ethylenisch ungesättigten Monomeren, das eine ethylenisch ungesättigte Gruppe pro Molekül enthält oder einem Gemisch aus solchen Monomeren und
(B) einem ethylenisch ungesättigten Monomeren, das mindestens zwei ethylenisch ungesättigte Gruppen im Molekül enthält oder einem Gemisch aus solchen Monomeren
einer Emulsionspolymerisation unterworfen wird und die auf diese Weise erhaltene wäßrige Polymermikroteilchendispersion anschließend in ein organisches Lösemittel oder ein Gemisch aus organischen Lösemitteln überführt wird und das Celluloseacetobutyrat bzw. das Gemisch aus mindestens zwei Celluloseacetobutyrattypen so ausgewählt wird, daß eine Lösung von 15 Gewichtsteilen des Celluloseacetobutyrats bzw. der Mischung aus mindestens zwei Celluloseacetobutyrattypen in 85 Gewichtsteilen einer Mischung aus Aceton und Ethanol (Gewichtsverhältnis von Aceton zu Ethanol = 9:1) bei 23 °C eine Viskosität von 200 bis 600 mPa.s aufweist.(1) a pigmented base paint containing at least one binder, crosslinked polymer microparticles and a cellulose ester is applied to the surface of the substrate
(2) a polymer film is formed from the composition applied in stage (1)
(3) a transparent finish is applied to the base coat thus obtained, and then
(4) the base coat is baked, together with the top coat,
characterized in that the base paint contains 5 to 20 per cent by weight of crosslinked polymer microparticles, 2 to 15 per cent by weight of a cellulose acetobutyrate or of a mixture of at least two types of cellulose acetobutyrate having different molecular weight distributions, and 5 to 20 per cent by weight of an epoxidized fatty acid ester or of a mixture of epoxidized fatty acid esters, in which the weight percentages relate to the total content of nonvolatile constituents, excluding pigments and inorganic fillers, the crosslinked polymer microparticles are obtainable by subjecting a mixture of(A) an ethylenically unsaturated monomer containing one ethylenically unsaturated group per molecule, or a mixture of such monomers, and
(B) an ethylenically unsaturated monomer containing at least two ethylenically unsaturated groups in the molecule, or a mixture of such monomers,
to emulsion polymerization, and the aqueous polymer microparticle dispersion thus obtained is subsequently transferred to an organic solvent or a mixture of organic solvents, and the cellulose acetobutyrate or the mixture of at least two types of cellulose acetobutyrate is so selected that a solution of 15 parts by weight of the cellulose acetobutyrate or of a mixture of at least two types of cellulose acetobutyrate in 85 parts by weight of a mixture of acetone and ethanol (ratio by weight of acetone to ethanol = 9:1) at 23°C has a viscosity of 200 to 600 mPa.s.(A) an ethylenically unsaturated monomer containing one ethylenically unsaturated group per molecule, or a mixture of such monomers, and
(B) an ethylenically unsaturated monomer containing at least two ethylenically unsaturated groups in the molecule, or a mixture of such monomers,
to emulsion polymerization, and the aqueous polymer microparticle dispersion thus obtained is subsequently transferred to an organic solvent or a mixture of organic solvents, and the cellulose acetobutyrate or the mixture of at least two types of cellulose acetobutyrate is so selected that a solution of 15 parts by weight of the cellulose acetobutyrate or of a mixture of at least two types of cellulose acetobutyrate in 85 parts by weight of a mixture of acetone and ethanol (ratio by weight of acetone to ethanol = 9:1) at 23°C has a viscosity of 200 to 600 mPa.s.(1) on applique sur la surface de support un vernis de base pigmentée qui contient au moins un liant, des micro-particules polymères réticulées et un ester cellulosique
(2) un film polymère est formé à partir de la composition appliquée à l'étape (1)
(3) un vernis de finition transparent est appliqué sur la couche de base ainsi obtenue et enfin
(4) la couche de base et la couche de finition sont cuites ensemble,
caractérisé en ce que le vernis de base contient 5 à 20 pour cent en poids de micro-particules polymères réticulées, 2 à 15 pour cent en poids d'un acétobutyrate de cellulose ou d'un mélange d'au moins deux types d'acétobutyrates de cellulose ayant différentes répartitions de poids moléculaire et 5 à 20 pour cent en poids d'un ester d'acide gras époxydé ou d'un mélange d'esters epoxydés d'acide gras, où les indications de pourcentage en poids se rapportent au contenu total de constituants non volatils, déduction faite des pigments et des agents de remplissage inorganiques, où les microparticules polymères réticulées sont disponibles par le fait qu'un mélange de(A) un monomère éthyléniquement insaturé, qui contient un groupement éthyléniquement insaturé par molécule ou un mélange de monomères de ce type et
(B) un monomère éthyléniquement insaturé qui contient au moins deux groupements éthyléniquement insaturés par molécule ou un mélange de monomères de ce type
est soumis à une polymérisation en émulsion et où la dispersion aqueuse de micro-particules polymères obtenue de cette manière est ensuite transférée dans un solvant organique ou un mélange de solvants organiques et que l'acétobutyrate de cellulose, ou bien le mélange d'au moins deux types d'acétobutyrates de cellulose, est choisi de telle sorte qu'une solution de 15 parties en poids d'acétobutyrate de cellulose, ou bien du mélange d'au moins deux types d'acétobutyrates de cellulose dans 85 parties en poids d'un mélange constitué d'acétone et d'éthanol (rapport pondéral de l'acétone sur l'éthanol = 9:1), présente, à une température de 23 °C, une viscosité de 200 à 600 mPa.s.(A) un monomère éthyléniquement insaturé, qui contient un groupement éthyléniquement insaturé par molécule ou un mélange de monomères de ce type et
(B) un monomère éthyléniquement insaturé qui contient au moins deux groupements éthyléniquement insaturés par molécule ou un mélange de monomères de ce type
est soumis à une polymérisation en émulsion et où la dispersion aqueuse de micro-particules polymères obtenue de cette manière est ensuite transférée dans un solvant organique ou un mélange de solvants organiques et que l'acétobutyrate de cellulose, ou bien le mélange d'au moins deux types d'acétobutyrates de cellulose, est choisi de telle sorte qu'une solution de 15 parties en poids d'acétobutyrate de cellulose, ou bien du mélange d'au moins deux types d'acétobutyrates de cellulose dans 85 parties en poids d'un mélange constitué d'acétone et d'éthanol (rapport pondéral de l'acétone sur l'éthanol = 9:1), présente, à une température de 23 °C, une viscosité de 200 à 600 mPa.s.