[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Zapfsäulen-Anzeigevorrichtung für eine gleichzeitige
Anzeige einer Treibstoffabgabemenge, eines zu bezahlenden Betrages sowie eines Grundpreises
je Mengeneinheit der abgegebenen Menge mit mehrstelligen, in drei Zeilen angeordneten
Ziffernreihen bestehend aus transflektiven LC-Anzeigepaneelen und einer innerhalb
eines gemeinsamen Gehäuses hinter den Anzeigepaneelen angeordneten Lichtquelle.
[0002] Flüssigkristallanzeigen (LCD = Liquid Crystal Display) sind in mannigfaltigen Ausführungsvarianten
bekannt, und die Anzeigetechnik ist soweit fortgeschritten, daß, wie beispielsweise
die US-A 4 410 949 zeigt, derartige Bauelemente auch Eingang gefunden haben im Anwendungsbereich
von Tankstellen. Bei den bekannten Zapfsäulen für eine Treibstoffentnahme hat sich
beinahe weltweit ein Standard für die Anzeigegeometrie herausgebildet, die so aussieht,
daß beispielsweise in drei mehrstelligen Zeilen untereinander die Angaben für einen
Betrag, eine Menge und einen Grundpreis je Mengeneinheit angezeigt werden. Es sind
auch Fortschritte zu verzeichnen in der technischen Entwicklung der LC-Anzeigen dahingehend,
daß beispielsweise der Ablesewinkel erheblich verbessert wurde, der Temperaturgang
erweitert werden konnte und somit die Zuverlässigkeit und Lebensdauer gesteigert wurden.
Unter den verbesserten Voraussetzungen schließlich erwiesen sich die LC-Anzeigen durchaus
als geeignet in der Anwendung bei Anzeigen im an sich rauhen Tankstellenbetrieb. Die
LC-Anzeige entwickelte sich kurzum zu einem kostengünstigen, mit geringer Leistungsaufnahme
und einfach anzusteuernden Anzeigeelement. Als gravierender Nachteil speziell in der
Anwendung bei Tankstellen stellte sich heraus, - da es sich bei LC-Anzeigen um sog.
passive Anzeigen handelt -, daß die Ablesbarkeit bei unzulänglichen Lichtverhältnissen
in unmittelbarer Umgebung nicht ausreichend oder gar schlecht war. Schlechte Umlichtverhältnisse
ergeben sich aber schon allein durch die großflächigen Überdachungen der Zapfsäulenbereiche.
Auch sind die üblicherweise angebrachten Deckenbeleuchtungen in solchen Fällen nicht
geeignet, das Ablesefeld der LC-Anzeigen ausreichend zu erhellen.
[0003] Aus diesen Gründen haben auch schon die Hersteller von LC-Anzeigen Vorschläge zur
zusätzlichen Beleuchtung der LC-Anzeige-Bauelemente erarbeitet. Es gibt hier nach
den Prinzipien der Beleuchtungsart beurteilt zwei Gruppen von LC-Anzeigen. Eine zusätzliche
Beleuchtung durch direktes Anstrahlen bei einem sog. reflektiven Anzeigeelement verbessert
zwar die Kontrastbildung der Anzeigezeichen, sie ist jedoch sehr schlecht und nur
mit viel zusätzlichem Aufwand realisierbar.
[0004] Die zweite Möglichkeit einer kontrastreichen Anzeige ergibt sich durch die Anwendung
von so bezeichneten transflektiven Anzeigeelementen mit einer auf der Rückseite angeordneten,
durchscheinenden Beleuchtung.
[0005] Die reflektiven LC-Anzeigen haben sich für eine Anwendung im Zapfsäulenbereich bislang
kaum durchsetzen können. Grund hierfür war der verhältnismäßig große Aufwand und ein
zusätzlicher Raumbedarf, was von den Anwendern nicht angenommen wird.
[0006] Bei den transflektiven LC-Anzeigen ist für eine Hintergrundbeleuchtung zu beachten,
daß es sich bei allen gängigen Zapfsäulenanzeigen stets um in drei Zeilen angeordnete
Ziffernanzeigen handelt, die untereinander in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet
sind und entsprechend der Anzeige von Betrag, Menge und Grundpreis je Mengeneinheit
aus drei voneinander getrennten LC-Anzeige-Paneels bestehen. Es sind damit in einer
Anzeige immer gleichzeitig drei LC-Anzeige-Paneels zu beleuchten und dies möglichst
in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen.
[0007] Es wird dabei angstrebt, daß Anzeigeelemente plus Beleuchtung als kompaktes Anzeigegerät
ausgebildet und als solches in praktisch jeder Standard-Zapfsäule eingebaut und betrieben
werden kann.
[0008] Es sind Beleuchtungseinrichtungen für transflektive LC-Anzeigen bekannt, die im wesentlichen
aus Lichtsystemen mit Glüh- oder Halogenlampen oder mit Leuchtdioden bestehen und
zumeist kombiniert sind mit aufwendigen optischen Lichtverteilereinrichtungen. Solche
Anordnungen sind durchaus brauchbar für Anwendungen in Innenräumen; sie haben sich
jedoch nicht bewährt gegen die Anforderungen im rauhen Betrieb der Zapfsäulen, wo
sie extremen Klimaeinwirkungen ausgesetzt sind und somit nur eine äußerst begrenzte
Lebensdauer aufweisen. Ein Austausch der Lichtelemente bei den bekannten Beleuchtungssystemen
ist aufwendig und oft nur von geschultem Personal durchführbar.
[0009] Da bekannte Lichtsysteme jeweils nur auf die Ausleuchtung eines einzelnen Paneels
abgestimmt sind, verdreifacht sich der Beleuchtungsaufwand für eine Zapfsäulenanzeige.
[0010] Die für Einzelanzeigen angewandten Lichtsysteme sind bezüglich der Leuchtdichte grundsätzlich
nie stark ausgelegt, um größere Aufwendungen für Energieversorgung aus dem Netzteil
sowie etwa auftretende Wärmeabstrahlung in gewissen Grenzen zu halten.
[0011] Bei einer Anwendung von LC-Anzeigen in Zapfsäulen ist es für eine Einstellung einer
optimalen Ablesefähigkeit der angezeigten Ziffern erforderlich, daß über alle tageszeitbedingten
Lichtverhältnisse hinweg eine zuverlässige und entsprechend kräftige Ausleuchtung
der LC-Anzeigeelemente stattfindet mit dem Ziel einer kontrastreichen Abbildung der
angsteuerten Zeichenelemente. Die problemlose Ablesung muß bei vorliegendem Anwendungsfall
insbesondere auch möglich sein bei jeder Art der zusätzlichen Tankstellenbeleuchtung
und vor allem auch aus Entfernungen zwischen ca. 1 m und 5 m, da sich diese Distanzen
aus den unterschiedlichen Positionen der Fahrzeuge beim Befüllen ergeben.
[0012] Es sind auch Lösungen mit transflektiven LC-Anzeigen in Zapfsäulen bekannt, die von
einer Leuchtstoffröhre beleuchtet werden. In diesen Anwendungsfällen ist die Leuchtstoffröhre
jedoch in einem sehr großen Abstand zur LC-Anzeige angeordnet und ist zusätzlich in
einem großvolumigen Reflektor untergebracht, der nach Gesetzmäßigkeiten optischer
Strahlengänge konstruktiv gestaltet ist, um die LC-Anzeigen möglichst gleichmäßig
auszuleuchten. Diese Lösungsform erfordert naturgemäß einen sehr großen Raumbedarf
und hohen Fertigungsaufwand. Eine derart beleuchtete und aufwendig gestaltete Anzeige
paßt nicht in die bisherigen Zapfsäulengehäuse, das würde bedeuten, daß nahezu alle
Zapfsäulengehäuse baulich umgestaltet werden müssen, um eine LC-Anzeige der eingangs
erwähnten Art in Anwendung zu bringen. Mit der bekannten Lösung sind außerdem mit
einem Leuchtelement nur zwei LC-Paneele, in der Regel die Angaben für Betrag und Menge
ausleuchtbar, während die dritte Anzeigezeile nur ungenügend Hintergrundlicht erhält
oder durch eine weitere Lichtquelle erhellt werden muß.
[0013] Mit der EP-A 0 374 085 ist eine weitere aus mehreren Anzeigepaneelen bestehende LC-Anzeigeeinrichtung
mit nur einer Lichtquelle bekannt geworden. Diese Lichtquelle ist jedoch außerhalb
eines den Anzeigepaneelen zugeordneten Gehäuses angeordnet. Die rückwärtige Beleuchtung
der LC-Anzeigepaneele erfolgt durch geeignete Lichtleitmittel sowie durch mit jedem
LC-Anzeigepaneel zusammenwirkende Reflektoren, die den einzelnen LC-Anzeigepaneelen
zugeordneten Kammern untergebracht sind. Diese Lösung ist abgesehen von dem Problem
einer gleichmäßigen Ausleuchtung der einzelnen LC-Paneele mit einem erheblichen baulichen
Aufwand verbunden, was die Lichtleitmittel und die Anbringung der Elektronikbauteile
anbelangt.
[0014] Aufgabe der Erfindung ist es, eine den gestellten Anforderungen der Zapfsäulen genügende
Beleuchtungsvorrichtung für eine LC-Anzeigeeinrichtung der eingangs bezeichneten Art
mit einfachen Mitteln und wirtschaftlich vertretbarem Aufwand und unter Beachtung
der bisherigen Anzeigegeometrie und Einbauweise zu schaffen.
[0015] Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die drei LC-Anzeigepaneele (2, 3, 4)
auf einer gemeinsamen Leiterplatte (1) als Trägerelement montiert sind, daß in der
Leiterplatte (1) den Anzeigeflächen der LC-Anzeigepaneele (2, 3, 4) entsprechende
Aussparungen (21, 22, 23) vorgesehen sind und daß zwischen der Lichtquelle und der
Leiterplatte eine Streuscheibe angeordnet ist, welche derart inhomogen ausgebildet
ist, daß alle LC-Anzeigepaneele (2, 3, 4) mit Hintergrundlicht gleichmäßiger Intensität
beleuchtet werden.
[0016] Aufgrund der Ausbildung der Anzeigevorrichtung und der Gestaltung der Hintergrundbeleuchtung
genügt es, als Beleuchtungskörper eine handelsübliche Leuchtstoffröhre als zentrale
Lichtquelle unmittelbar hinter den in drei Zeilen untereinander angeordneten Flüssigkristallanzeigen
vorzusehen. Eine einzige Leuchtstoffröhre für drei LC-Anzeigen stellt nur eine geringe
Belastung des Netzteiles dar gegenüber der sonst üblichen Anordnung von entsprechend
drei getrennten Beleuchtungskörpern für die drei Anzeige-Paneels einer Anzeigevorrichtung
und ist daher weit kostengünstiger zu realisieren. Gegenüber eine Hintergrundbeleuchtung
mit Glühlampen vergleichbarer Helligkeit ist nur ein Viertel der Leistungsaufnahme
erforderlich bei gleichzeitig geringerer Verlustwärme.
[0017] Durch die Anordnung von Aussparungen in der Größe der Flüssigkristallelemente ist
das von rückwärts einfallende Licht in der jeweils erforderlichen Beleuchtungsstärke
für jeden Bereich einstellbar, dergestalt daß eine gleichmäßige Kontrastbildung auf
allen drei Anzeigezeilen entsteht. Zur Einstellung einer gleichen Beleuchtungsstärke
wird zwischen der Lichtquelle und den LC-Anzeige-Paneels eine inhomogene optische
Streuscheibe eingesetzt, die das Licht der einzigen Lichtquelle mit absolut gleichmäßiger
Intensität auf die Rückseite der LC-Anzeige-Paneels einfallen läßt. Dies kann dadurch
erreicht werden, indem man die tatsächlich existenten Lichtverhältnisse durch ein
fotografisches Aufnahmeverfahren ermittelt und quasi das Ergebnis der inhomogenen
Schwarzfärbung auf dem Negativfilm über ein Siebdruckverfahren auf eine so bezeichnete
Streuscheibe überträgt. Durch diese Verfahrensweise erreicht man auf der Streuscheibe
eine Siebdruckdichte, die gemessen an der Beleuchtungsstärke hinter den drei LC-Anzeige-Paneels
eine entsprechend eingestellte, gleichmäßige Lichtstärke durch die Streuscheibe hindurch
auf die LC-Anzeigen einfallen läßt. Durch das mit der Streuscheibe erzielbare Hintergrundlicht
gleicher Intensität ist die Kontrastbildung hinsichtlich der Abbildung der angesteuerten
Zeichen auf allen drei Anzeige-Paneelen übereinstimmend gleich. Im Ergebnis ist mit
der erfindungsgemäßen Einstellung der Hintergrundbeleuchtung ein optimales Anzeigebild
einstellbar.
[0018] Die Art der Anordnung von LC-Elementen, Streuscheibe und Lichtquelle läßt eine dicht
gedrängte und damit äußerst flache Bauweise zu, so daß die Anzeigevorrichtung unter
Beibehaltung aller bisherigen Zapfsäulengehäuseformen einsetzbar und austauschbar
ist gegen alle bisherigen, nicht beleuchtbaren Anzeigevorrichtungen.
[0019] Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel einer Zapfsäulen-Anzeigevorrichtung anhand
der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Frontansicht einer Zapfsäulen-Anzeigevorrichtung der bezeichneten Art,
Fig. 2 ein schematisiertes Schnittbild durch die Anzeigevorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine schematisierte Draufsicht auf eine beispielsweise mit Siebdruckauflage
ausgebildete Streuscheibe.
[0020] In der Fig. 1 ist eine Frontansicht einer Zapfsäulen-Anzeigevorrichtung dargestellt,
wie sie sich gemäß der Anordnung von drei untereinander gesetzten Anzeigezeilen als
Standard-Anzeige durchgesetzt hat. Jede Anzeigezeile besteht aus einem mehrstelligen,
getrennten Flüssigkristallanzeige-Paneel oder LCD 2, 3, 4, und es ist jeder Zeile
durch einen entsprechenden Aufdruck auf einem Gehäuseabdeckblech 13 eine ihr zugeordnete
Bedeutung aufgebracht. Drei im Abdeckblech 13 vorgesehene Fenster 14, 15, 16 geben
den Blick frei auf die Anzeigeelemente in transflektiver LC-Technik, wobei sich die
sieben Balken in einer Sieben-Segment-Anordnung aufgrund des erfindungsgemäßen Aufbaus
der Hintergrundbeleuchtung nach der Ansteuerung mit sehr gutem Kontrast abbilden und
unabhängig vom Umgebungslicht durch gute Ablesbarkeit auszeichnen. In den Fenstern
14 und 15 ist während eines Treibstoffentnahmevorganges jeweils eine aus fünf Ziffern
bestehende Zahl für die Angabe eines Betrages 18 (z. B. in DM) bzw. einer Anzahl von
Abgabemengeneinheiten 19 (beispielsweise in 1 = Liter) ansteuerbar. Die Angaben im
Fenster 16 beziehen sich auf einen Grundpreis je Mengeneinheit der jeweils gewählten
Treibstoffsorte. Die Positionierung der Kommata 17 ist an vorgesehener Stelle über
ein nicht näher gezeigtes Tastenmodul zu Beginn der Inbetriebnahme einstellbar. Das
Anzeigeelement für einen Grundpreis 20 besteht aus vier Ziffern mit einer durch ein
Komma 17 markierten Kennzeichnung der Pfennig- und 1/10 Pfennig-Einheiten.
[0021] Wie in Fig. 2 dargestellt ist, sind die drei transflektiven LCD-Paneels 2, 3, 4 auf
einer Leiterplatte 1 als Trägerelement montiert, die auf Befestigungspfeilern 11 in
einem wannenförmigen Gehäuse 5 aufgenommen ist. Entsprechend der Anordnung und Größe
der Flüssigkristallanzeigen 2, 3, 4 sind in der Leiterplatte 1 flächenhafte Aussparungen
21, 22, 23 vorgesehen, die von im Hintergrund des Gehäuses 5 durch eine zentrale Lichtquelle
6 erzeugtes, von rückwärts auf die Flüssigkristallanzeige-Paneele 2, 3, 4 einfallendes
Licht durchlassen. Die zentrale Lichtquelle 6 ist hinter dem mittleren Flüssigkristallanzeige-Paneel
3 angeordnet und besteht aus einer handelsüblichen Leuchtstoffröhre 24, die ihrerseits
auf einer Trägerplatte 7 montiert ist. Die komplette Beleuchtungseinheit aus Leuchtstoffröhre
24 und Trägerplatte 7 ist für die Montage oder zum Auswechseln der Leuchtstoffröhre
24 durch einen Ausschnitt 25 im Boden des Gehäuses 5 ein- und ausbaubar angeordnet
und mit Schrauben 26 oder einem Klemmverschluß gesichert. Ein nach hinten weggeführtes
Kabel 8 führt zur Stromversorgung an ein nicht näher gezeigtes Vorschaltgerät.
[0022] Um auf der Anzeigeseite die Ziffern und Zeichen der drei transflektiven LCD-Paneele
2, 3, 4 in gleichmäßiger, kontraststarker Abbildung anzuzeigen, ist es erforderlich,
unmittelbar hinter den LCD-Paneelen 2, 3, 4 für eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung
des Hintergrundraumes zu sorgen. Hierzu ist einmal die Gehäuseinnenwand 5/1 mit einer
Licht reflektierenden Farbschicht 27 ausgelegt, die einer Verstärkung der Ausleuchtung
dient. Zum anderen ist zwischen der Lichtquelle 6 und der Leiterplatte 1 eine Licht
verteilende Streuscheibe 9 eingelegt und möglichst räumlich dicht hinter den LCD-Paneelen
2, 3, 4 angeordnet. Die Streuscheibe 9 wird gehalten in vier aus dem Gehäuse 5 herausgeprägten
Lappen 10 und ist in der Einbaulage fixiert durch die Befestigungspfeiler 11. Die
Streuscheibe 9 kann eine transparente, entsprechend eingefärbte Glas- oder Kunststoffscheibe
sein, die letztlich einer nachfolgend erklärten Lichtverteilung dient. Ziel jedenfalls
muß es bei dem angezeigten Beispiel sein, den Strahlengang einer stabförmigen Lichtquelle
6 durch die Wirkung der Streuscheibe 9 in ein homogenes Hintergrundlicht hinter den
LCD-Paneelen 2, 3, 4 umzuwandeln.
[0023] Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist in Abhängigkeit der Lage und Ausbildung
der Lichtquelle 6 zunächst das Paneel 3 in unmittelbarer Nähe zur Lichtquelle 6 das
am stärksten beleuchtete Anzeigefeld. Um nun die unterschiedlichen Beleuchtungsstärken
zu kompensieren bzw. in ein absolut gleichmäßiges Beleuchtungsfeld umzuwandeln, wird
über ein fotografisches Verfahren eine Negativaufnahme der beleuchteten Flächen gemacht,
so daß man im wahrsten Sinne des Wortes ein exaktes "Lichtbild" bezogen auf die Lichtverteilung
inklusive aller etwa auftretenden Schattierungen erhält. Die so erzielbare Licht-
oder Helligkeitsstruktur in Form eines Bildes setzt man über ein grafisches Verfahren
in ein Drucksieb um, wobei man für die stark belichteten Flächen sehr enge und für
die weniger belichteten Flächen in allmählichem Übergang weiter gefächerte Maschen
erhält.
[0024] In Fig. 3 ist der Versuch gemacht, durch eine schematisierte Darstellung von Linien
29 die Dichte des Siebdruckes darzustellen. Entsprechend ergibt sich im Bereich der
Anordnung der Leuchtstoffröhre 24 eine Siebdruck 12-Auflage größerer Dichte (dargestellt
durch mehr und dickere Linien) und mit zunehmender Entfernung von der Lichtquelle
6 (mit weniger und dünneren Linien) eine Auflage mit geringerer Dichte. Eine auf diese
Art und Weise erzielbare Siebdruck 12-Auflage von unterschiedlicher Dichte wird auf
eine transparente Glas- oder Kunststoffscheibe 28 aufgebracht, und es entsteht daraus
eine Streuscheibe 9, die aufgrund der unterschiedlichen Siebdruckdichte entsprechend
überschüssige oder ungleiche Helligkeit ausblendet, derart daß die aus der Streuscheibe
9 austretende Beleuchtungsstärke von homogener Helligkeit ist und als Hintergrundlicht
die drei transflektiven LCD-Paneele 2, 3, 4 absolut gleichmäßig beleuchtet. Dadurch
daß sowohl über die Fläche einer LC-Anzeige 2, 3 oder 4 als auch über die gesamte
Hintergrundfläche aller drei LC-Anzeigen 2, 3, 4 eine absolut homogene Lichtdichte
erzeugt wird, erscheinen die in den drei Anzeigefenstern 14, 15, 16 ablesbaren Ziffern
und Zeichen in einer optimal gleichmäßigen und kontrastreichen Abbildung.
[0025] Auf die beschriebene Art kann eine einzige Streuscheibe 9 mit entsprechend aufgebrachten
Siebdruckzonen für alle drei LC-Anzeigen gefertigt werden.
1. Zapfsäulen-Anzeigevorrichtung für eine gleichzeitige Anzeige einer Treibstoffabgabemenge,
eines zu bezahlenden Betrages sowie eines Grundpreises je Mengeneinheit der abgegebenen
Menge mit mehrstelligen, in drei Zeilen angeordneten Ziffernreihen bestehend aus transflektiven
LC-Anzeigepaneelen und einer innerhalb eines gemeinsamen Gehäuses hinter den Anzeigepaneelen
angeordneten Lichtquelle,
dadurch gekennzeichnet,
daß die drei LC-Anzeigepaneele (2, 3, 4) auf einer gemeinsamen Leiterplatte (1) als
Trägerelement montiert sind,
daß in der Leiterplatte (1) den Anzeigeflächen der LC-Anzeigepaneele (2, 3, 4) entsprechende
Aussparungen (21, 22, 23) vorgesehen sind und
daß zwischen der Lichtquelle und der Leiterplatte eine Streuscheibe angeordnet ist,
welche derart inhomogen ausgebildet ist, daß alle LC-Anzeigepaneele (2, 3, 4) mit
Hintergrundlicht gleichmäßiger Intensität beleuchtet werden.
2. Zapfsäulen-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiterplatte (1), die Streuscheibe (9) und die Lichtquelle (6) in ein wannenförmiges
Gehäuse (5) eingebettet sind, dessen Gehäuseinnenwände (5/1) zur Steigerung der Hintergrundbeleuchtung
mit einer licht-reflektierenden Farbschicht (27) ausgelegt sind.
3. Zapfsäulen-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtquelle (6) eine Leuchtstoffröhre (24) ist, die auf einer Trägerplatte
(7) montiert von außen durch einen Ausschnitt in das Gehäuse (5) einsetzbar und mittels
der Trägerplatte (7) mit dem Gehäuse (5) lösbar verbindbar ist.
4. Zapfsäulen-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Streuscheibe (9) eine transparente Glas- oder Kunststoffscheibe (28) ist und
entsprechend einer photographischen Negativaufnahme der auf die Fläche unterschiedlich
verteilten Beleuchtungsstärke mit einem Siebdruck (12) bedruckt ist, mittels welchem
hinter den Flüssigkristallanzeige-Paneels (2, 3, 4) eine homogene Beleuchtungsdichte
erzeugt wird, die auf der Rückseite der Flüssigkristallanzeigen (2, 3, 4) wirksam
alle Flüssigkristallanzeigeelemente (2, 3, 4) in homogenem Kontrast abbildet.
1. A dispensing pump display device for simultaneously displaying a quantity of fuel
discharged, a sum to be paid and a basic price per unit quantity of the quantity discharged,
having multi-digit rows of numerals arranged in three lines, comprising transflective
LC display fields and a light source arranged behind the display fields within a common
housing,
characterized in that the three LC display fields (2, 3, 4) are mounted on a common
printed circuit board (1) as a carrier element, in that cutouts (21, 22, 23) corresponding
to the display surfaces of the LC display fields (2, 3, 4) are provided in the printed
circuit board (1), and in that a scattering plate is arranged between the light source
and the printed circuit board and is constructed inhomogeneously such that all the
LC display fields (2, 3, 4) are lit by background light of uniform intensity.
2. A dispensing pump display device according to Claim 1, characterized in that the printed
circuit board (1), the scattering plate (9) and the light source (6) are embedded
in a trough-shaped housing (5) whereof the housing inner walls (5/1) are constructed
to increase the background lighting by a light-reflective paint layer (27).
3. A dispensing pump display device according to Claim 1, characterized in that the light
source (6) is a fluorescent tube (24) which, mounted on a carrier plate (7), can be
inserted from the outside through a hole into the housing (5) and is detachably connectable
to the housing (5) by means of the carrier plate (7).
4. A dispensing pump display device according to Claim 1, characterized in that the scattering
plate (9) is a transparent glass or plastics plate (28) and in accordance with a photographic
negative image of the light intensity distributed differently over the surface is
printed with a screen print (12) by means of which a homogeneous light intensity is
produced behind the liquid crystal display fields (2, 3, 4), this homogeneous light
intensity effectively providing an image on the rear side of the liquid crystal displays
(2, 3, 4) to all the liquid crystal display elements (2, 3, 4) with homogeneous contrast.
1. Dispositif d'affichage de distributeur d'essence destiné à afficher simultanément
une quantité de carburant distribuée, un prix à payer ainsi qu'un prix de base par
unité de quantité de la quantité distribuée, avec des séries de chiffres à plusieurs
décades disposés en trois rangées, constitué de panneaux afficheurs LC transflecteurs
et d'une source lumineuse disposée à l'intérieur d'un boîtier commun derrière lesdits
panneaux afficheurs,
caractérisé par le fait
que les trois panneaux afficheurs LC (2, 3, 4) sont montés sur une platine à circuits
imprimés commune (1) servant d'élément support,
que dans ladite platine à circuits imprimés (1) sont prévus des évidements (21, 22,
23) correspondant aux surfaces d'affichage des panneaux afficheurs LC (2, 3, 4) et
qu'entre la source lumineuse et ladite platine à circuits imprimés est disposé un
verre diffuseur dont l'hétérogénéité est telle que tous les panneaux afficheurs LC
(2, 3, 4) sont éclairés avec une lumière de fond d'une intensité uniforme.
2. Dispositif d'affichage de distributeur d'essence selon la revendication 1,
caractérisé par le fait
que la platine à circuits imprimés (1), le verre diffuseur (9) et la source lumineuse
(6) sont logés dans un boîtier (5) en forme de cuvette dont les parois intérieures
(5/1) sont recouvertes d'une couche de couleur (27) réfléchissant la lumière pour
renforcer l'éclairage de fond.
3. Dispositif d'affichage de distributeur d'essence selon la revendication 1,
caractérisé par le fait
que la source lumineuse (6) est un tube fluorescent (24) qui, étant monté sur une
plaque support (7), peut être inséré de l'extérieur, à travers une découpe, dans le
boîtier (5) et assemblé, de manière amovible, avec ledit boîtier (5) au moyen de ladite
plaque support (7).
4. Dispositif d'affichage de distributeur d'essence selon la revendication 1,
caractérisé par le fait
que le verre diffuseur (9) est une plaque de verre ou de matière plastique transparente
(28) et porte, conformément à un cliché photographique négatif de l'intensité d'éclairement
différemment répartie sur la surface, l'impression d'une image de sérigraphie (12)
au moyen de laquelle est produite, derrière les panneaux afficheurs à cristaux liquides
(2, 3, 4), une densité de flux lumineux homogène qui reproduit efficacement, sur la
face arrière des afficheurs à cristaux liquides (2, 3, 4), tous les éléments d'affichage
à cristaux liquides (2, 3, 4) avec un contraste homogène.