(19)
(11) EP 0 481 579 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.07.1996  Patentblatt  1996/31

(21) Anmeldenummer: 91250288.7

(22) Anmeldetag:  16.10.1991
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B41J 2/505

(54)

Verfahren zum Drucken magnetisch lesbarer Schriftzeichen und Verwendung eines Matrixdruckkopfes hierfür sowie Verfahren zu dessen Herstellung

Magnetic readable character printing process using matrix print heads and method for making the same

Méthode d'impression de caractère lisible magnétiquement utilisant une tête d'impression matricielle et méthode de production de celle-ci


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 19.10.1990 DE 4033698

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.04.1992  Patentblatt  1992/17

(73) Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft
D-40027 Düsseldorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Stellmach, Dieter
    W-7737 Bad Dürrheim (DE)

(74) Vertreter: Presting, Hans-Joachim, Dipl.-Ing. et al
Meissner & Meissner, Patentanwaltsbüro, Postfach 330130
14171 Berlin
14171 Berlin (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 170 976
DE-A- 3 213 937
US-A- 4 157 224
EP-A- 0 452 934
US-A- 3 822 005
US-A- 4 260 270
   
  • IBM TECHNICAL DISCLOSURE BULLETIN Band 22, Nr. 7, Dezember 1979, Seiten 2710, 2711, New York, US; T.A. BRESKI et al.: "Ribbon Feed Mechanism"
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Drucken magnetisch lesbarer Schriftzeichen, bei dem von einem Einmalfarbband magnetisch lesbare Farbe auf einen Aufzeichnungsträger übertragen wird, wobei Aufzeichnungsträger und Farbband bewegt werden und der Druckkopf ortsfest gehalten wird, die Verwendung eines hierzu geeigneten Matrixnadeldruckkopfes und dessen Herstellung.

[0002] In der Praxis sind die magnetisch lesbaren Schriftarten CMC 7 und E13B von Bedeutung. Beide Schriftarten werden gegenwärtig mit Typendruckwerken, d.h. mit Vollkonturen-Schriftzeichen (wie bei Schreibmaschinen üblich) ausgeführt. Hierbei werden als Farbband Folien aus Kunststoff mit einer Beschichtung aus einer wachsartigen, eingefärbten und mit magnetischen Partikeln durchsetzten Schicht verwendet.

[0003] Das Druckverfahren mit Vollkonturen-Druckwerken, z.B sind die einzelnen Lettern auf den Typenhebeln einer Schreibmaschine angebracht, arbeitet sehr langsam. Die hierzu verwendeten Druckwerke sind groß und teuer.

[0004] Es ist auch schon vorgeschlagen worden, für einen gegenüber Vollkonturen-Druckwerken schneller druckenden Drucker Typenscheiben (sogenannte daisy-wheel) zu verwenden. Mit Typenscheiben-Druckern können 30 bis 40 Zeichen/s gedruckt werden. Dieses Druckverfahren kann jedoch wegen der Massenträgheit des Typenrades bzw. dessen Antriebsteilen nicht mehr viel schneller drucken.

[0005] Außerdem bauen die Typenscheiben-Drucker ebenfalls sehr groß und die Standzeit solcher Typenscheiben ist auf ca. 60.000 Zeichen, d.h. ca. 60 Schreibmaschinenseiten beschränkt, weil die einzelnen Typen aus Kunststoff hergestellt sind und mittels eines Hammers aus Stahl betätigt werden und aus diesem Grunde einem erheblichen Verschleiß unterliegen.

[0006] Ein Punkt-Matrixdruckkopf unter Verwendung eines Matrixnadeldruckkopfes für die Erzeugung einer magnetisch lesbaren MICR-Schrift auf der Grundlage eines Magnettintenfarbbandes für einen Aufzeichnungsträger, auf dem mittels Drucknadeln gedruckt wird, ist in der prioritätsälteren EP 0452 934 A1 beschrieben. Hierbei sind die Spitzen der Drucknadeln mit einer balkenförmigen, senkrecht angeordneten Druckfläche versehen. Aus der Beschreibung kann jedoch nicht abgeleitet werden, wie das Farbband und der Druckkopf relativ zueinander bewegt werden. Außerdem kann hieraus nicht entnommen werden, wie die balkenförmigen, senkrecht angeordneten Druckflächen der Drucknadeln zu gestalten sind, um eine breitere oder schmalere Schritt zu erzeugen. Sodann wird das Problem des älteren Vorschlags nicht gelöst, wie die einzelnen Druckflächen gleichmäßig auf dem Aufzeichnungsträger aufschlagen können. Hierzu wird lediglich eine seitliche Bearbeitung durch Fräsen zur Erzeugung der Druckflächenbreite beschrieben.

[0007] Aus der DE 32 13 937 A1 ist ein wärmeempfindliches magnetisches Übertragungselement bekannt, das die Erzeugung eines gedruckten Magnetbildes mittels einer thermischen Druckvorrichtung gestattet. Die Ablesung erfolgt durch einen Magnetkopf. Das "Aufdrucken" erfolgt mittels einer wärmeempfindlichen Übertragungsschicht aufgrund einer ferromagnetischen Pulversubstanz, und außerdem wird das zu verwendende Farbband bzw. Einmalfarbband beschrieben. Weitere Angaben über das Verfahren, die Verwendung eines Matrixnadeldruckkopfes und ein Verfahren zu dessen Herstellung sind nicht enthalten.

[0008] Der Erfindung liegt demzufolge die Aufgabe zugrunde, für magnetisch lesbare Schriften (wie z.B. CMC 7 und E13B) ein schnelleres Druckverfahren bei trotzdem zufriedenstellend lesbaren Schriftzeichen vorzuschlagen, aus dem sich außerdem Vorteile für die Gerätebauart ergeben.

[0009] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß in der Fassung der Patentansprüche für die Vertragsstaaten AT, BE, CH, IT, LI, NL dadurch gelöst, daß alternativ Aufzeichnungsträger und Farbband ortsfest sind und der Druckkopf bewegt wird, wobei das Farbband in Druckpausen vorgeschoben wird und daß in der Grundform senkrechtstehende, balkenförmige Druckflächen auf den Aufzeichnungsträger übertragen werden, die nach dem Prinzip einer Matrix zu einem Zeichen zusammengesetzt werden und daß die jeweiligen Druckelemente mit den balkenförmigen Druckflächen aus einer oder mehreren Spalten von Druckelementen mit jeweils balkenförmiger Druckfläche angesteuert werden.

[0010] Dadurch wird ermöglicht, magnetisch lesbare Schriften erheblich schneller zu schreiben, so auch die Schriften CMC 7 und E13B. Hierzu können erheblich kleinere Druckwerke eingesetzt werden, wodurch Kosten erspart werden. Solche Druckwerke erreichen Druckgeschwindigkeiten von mehreren hundert Zeichen pro Sekunde. Von besonderer Bedeutung sind jedoch die gegenüber üblichen Matrixdruckern andersartigen Druckflächen. Die Schriften CMC 7 und E13B könnten nicht mit kreisrunden Punkten magnetisch lesbar gestaltet werden. Die Linienstärken der gedruckten Zeichen eines üblichen Punkt-Matrixdruckers entsprechen nicht den in der Norm für CMC 7 und E13B verlangten Dimensionen, die zu einem eindeutigen Lese-Ergebnis notwendig sind.

[0011] Die Verwendung eines Einmalfarbbandes muß durch entsprechende Steuerung des Farbbandes beim Drucken berücksichtigt werden. Hier können zunächst der Aufzeichnungsträger und das Einmalfarbband ortsfest sein und der Matrixnadeldruckkopf wird bewegt und das Farbband wird in Druckpausen vorgeschoben oder der Aufzeichnungsträger und das Einmalfarbband werden bewegt und der Matrixnadeldruckkopf steht still. In allen Fällen wird vorteilhafterweise während des Druckens eine Relativbewegung zwischen Aufzeichnungsträger und Farbband vermieden. Die wachsartige Schicht des Farbbandes wird durch den Druckkopf über Wärme oder Schlag auf den Aufzeichnungsträger (z.B. das Papier) übertragen. An der Stelle, an der vom Einmalfarbband ein Strichzeichen auf den Aufzeichnungsträger übertragen wird, fehlt nach der Übertragung die Wachsschicht auf dem Einmalfarbband vollständig.

[0012] Die Steuerung kann nach weiteren Merkmalen auch derart erfolgen, daß bei bewegtem Druckkopf und ortsfestem Aufzeichnungsträger das Einmalfarbband abschnittsweise zusammen mit dem Druckkopf bewegt wird.

[0013] Es ist auch möglich, daß bei ortsfestem Druckkopf in Druckpausen nur das Farbband abschnittsweise bewegt wird, ohne daß die nachteilige Relativbewegung auftreten könnte.

[0014] Eine einfache Methode des Transports des Einmalfarbbandes besteht nach weiteren Merkmalen darin, daß das Einmalfarbband während einer druckfreien Rückpaßbewegung des Matrixnadeldruckkopfes in Zeilenanfangsposition entgegen der Vorlaufbewegung beim Drucken jeweils um die Länge des zu druckenden Zeilenabschnitts bewegt wird.

[0015] Eine bessere Ausnutzung des Einmalfarbbandes ist durch die nachfolgende Steuerung möglich: Es wird vorgeschlagen, daß das Einmalfarbband innerhalb von Druckpausen zwischen zwei Schriftzeichen in derselben Richtung wie der Matrixnadeldruckkopf, und zwar um die Länge zwischen zwei benachbarten Schriftzeichen bewegt wird. Während des Druckens von Schriftzeichen erfolgt selbstverständlich kein Transport des Einmalfarbbandes. Die verbrauchte Strecke des Einmalfarbbandes wird unmittelbar vor dem Druck der nächsten Zeile weitertransportiert, so daß vor dem Druck einer Zeile für den zu druckenden Bereich ein Abschnitt unbedruckten Farbbandes zur Verfügung steht.

[0016] Die Verwendung eines Matrixnadeldruckkopfes für das Drucken magnetisch lesbarer MICR-Schriftzeichen, bei dem von einem Einmalfarbband magnetisch lesbare Farbe auf einen Aufzeichnungsträger übertragbar ist, dient als Grundlage für das schnelle Drucken.

[0017] Die magnetische Lesbarkeit der Schriftzeichen wird jedoch nur dann erreicht, wenn die Drucknadeln an ihren Spitzen eine balkenförmige, bezogen auf die Breite des Aufzeichnungsträgers senkrechtstehende Druckfläche aufweisen. Mit solchen Drucknadeln oder Wärme übertragenden Kontaktelementen lassen sich vorteilhafterweise die magnetisch lesbaren Schriftzeichen nur schreiben.

[0018] Hierbei wurde aufgrund von Versuchen festgestellt, daß es bei Verwendung eines vorstehend gekennzeichneten Matrixdruckkopfes besonders vorteilhaft ist, wenn die Breite der senkrechtstehenden, balkenförmigen Druckfläche 0,08 bis 0,19 mm beträgt.

[0019] Ein Verfahren zum Herstellen eines Matrixnadeldruckkopfes für das Drucken magnetisch lesbarer Schriftzeichen mit in einem vorderen Gehäuse in einer Führungsplatte geführten Drucknadeln und mit in einem hinteren Gehäuse angeordneten Elektromagnetspulen-Antrieben und zwischen dem vorderen und hinteren Gehäuse einlegbaren Zwischenlagen, gestattet eine besonders vorteilhafte Gestaltung des erforderlichen Matrixnadeldruckkopfes. Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß die mit einer Ausnehmung für die Drucknadelgruppe versehenen Zwischen lagen entfernt werden, daß daraufhin die Drucknadeln an ihren Spitzen im eingebauten Zustand in der Form einer senkrechtstehenden Druckfläche keilförmig bzw. stempelartig beschliffen werden und daß danach die Zwischenlagen wieder eingefügt werden.

[0020] Die Erfindung ist in der Fassung der unabhängigen Patentansprüche 1, 4 und 5 für die Vertragsstaaten DE, FR, GB und SE definiert.

[0021] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Abb. 1
einige Zeichen der Schrift CMC 7,
Abb. 2
einige Zeichen der Schrift E13B,
Abb. 3
die erfindungsgemäße Ausführung der Schrift gem. Abb. 1,
Abb. 4
die erfindungsgemäße Ausführung von Zeichen der Schrift E13B,
Abb. 5
einen Querschnitt durch die in einer Führungsplatte gehaltenen Drucknadeln eines Matrixnadeldruckkopfes,
Abb. 6
einen Querschnitt wie Abb. 5 für eine alternative Ausführungsform,
Abb. 7
eine Ansicht auf die Drucknadeln von vorne,
Abb. 8
eine Ansicht auf die Drucknadeln eines 2-spaltigen Matrixnadeldruckkopfes,
Abb. 9
einen gedruckten senkrechten Zeichenstrich, gedruckt mit Druckwerk nach Abb. 8,
Abb.10
ein gedrucktes Flächenelement, gedruckt mit Druckwerk nach Abb. 8,
Abb.11
einen vergrößerten Ausschnitt eines bereits benutzten Einmalfarbbandes,
Abb.12
drei Zeichen der Schrift E13B im vergrößerten Maßstab,
Abb.13
das Prinzip des Transportes eines Einmalfarbbandes entgegen der Druckrichtung,
Abb.14
einen vergrößerten Ausschnitt des Einmalfarbbandes nach dem Druck,
Abb.15
eine Gegenüberstellung der auf dem Aufzeichnungsträger gedruckten Schriftzeichen und der aus dem Einmalfarbband entnommenen Schriftzeichen,
Abb.16
einen Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Matrixnadeldruckkopf in einem Stadium ohne Zwischenlagen,
Abb.17
einen Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Matrixnadeldruckkopf in einem Stadium mit Zwischenlagen,
Abb.18
die in Abb.16 bezeichnete Einzelheit y in vergrößertem Maßstab und
Abb.19
die in Abb.17 bezeichnete Einzelheit z in einem vergrößerten Maßstab.


[0022] In Abb.1 sind einige Zeichen der Schrift CMC 7 dargestellt, wie diese der Norm ISO 1004-1977 entsprechen und international vorgeschrieben sind, um magnetisch lesbare Schrift zu gestalten (MICR = Magnetic Ink Character Recognition). Die einzelnen Zeichen sind aus Balkenstücken 10 zusammengesetzt, die alle parallel verlaufen, um entsprechende Signale beim Lesen, d.h. beim Abtasten erzeugen zu können.

[0023] Nach einer anderen genormten Schrift E13B sind die Zeichen gem. Abb.2 gestaltet. Die magnetisch lesbare Schrift E13B ist ebenfalls in der Norm ISO 1004-1977 beschrieben.

[0024] Gemäß Abb.3 wird der Schrift gem. Abb.1 eine aufgrund der Erfindung im Matrixdruckverfahren hergestellte CMC 7-Schrift gegenübergestellt, wobei praktisch keinerlei Abweichungen erkennbar sind, mit dem Unterschied, daß die Schriftzeichen gem. Abb.3 erheblich schneller geschrieben worden sind.

[0025] Die Schrift E13B ist anhand Abb.4 in vergrößertem Maßstab gezeichnet, so daß das Matrixdruckverfahren deutlich wird und senkrechtstehende, balkenförmige Druckflächen 11 einzeln erkennbar sind und außerdem deutlich wird, wie ein Schriftzeichen zusammengesetzt, d.h. gebildet wird.

[0026] In den Abb. 16 bis 19 ist ein Matrixnadeldruckkopf 12 gezeigt für das Drucken magnetisch lesbarer MICR-Schriftzeichen (vgl. Abbildungen 1 bis 4), bei dem von einem Einmalfarbband 13 magnetisch lesbare Farbe auf einen Aufzeichnungsträger 14 übertragbar ist. In einem vorderen Gehäuse 6, das durch Zwischenlagen 5 von einem hinteren Gehäuse 7 beabstandet ist, sind in einer Führungsplatte 14' Drucknadeln 15 geführt. Im hinteren Gehäuse 7 befinden sich Elektromagnetspulen-Antriebe 16, die jeweils einer Drucknadel 15 zugeordnet sind und eine Drucknadel 15 antreiben. Hierzu wird ein Anker 17 gegen die Kraft einer Rückstellfeder 18 durch den Elektromagnetspulen-Antrieb 16 nach vorn gestoßen und später wieder in die gezeichnete rückwärtige Ruhestellung durch die Kraft der Rückstellfeder 18 bewegt.

[0027] Die Drucknadeln 15 weisen an ihren Spitzen 19 eine balkenförmige, bezogen auf die Breitenrichtung des Aufzeichnungsträgers senkrechtstehende Druckfläche 1 (Abb.5) bzw. 2 (Abb.6) auf. Die Breite "a" dieser senkrechtstehenden Druckflächen 1 bzw. 2 beträgt praktisch 0,08 bis 0,19 mm.

[0028] In den Abbildungen 7 bis 9 ist eine Drucknadelgruppe 20 bestehend aus einer Drucknadelspalte 21 (Abb.7) oder aus zwei Drucknadelspalten 21 (Abb.8) dargestellt.

[0029] Die Drucknadeln 15 in Abb.5 sind mit einem konkaven Übergang 22 und die Drucknadeln 15 in Abb.6 mit einem keilförmigen Übergang 22 versehen.

[0030] In Abb.7 sind die in der Grundform senkrechtstehenden, balkenförmigen Druckflächen 1 schraffiert dargestellt und in Abb.9 ebenso, wobei Abb.7 die Druckfläche 1 aufgrund des konkaven Übergangs 22 und Abb.9 aufgrund des keilförmigen Übergangs 22 die Druckflächen 2 zeigt.

[0031] Gemäß Abb.10 ist ein Flächenelement 23 aufgrund der zwei Drucknadelspalten 21 gem. Abb. 8 gedruckt. Solche Flächenelemente 23 werden für die Schriftzeichenbegrenzung benötigt. Das Ergebnis dieser Ausgestaltungen ist in den Abbildungen 11 bis 15 dargestellt.

[0032] Abb.11 zeigt das verbrauchte Farbband 13 mit der auf den Aufzeichnungsträger 14 übertragenen magnetischen Tinte, wobei die Farbbandbewegungsrichtung 24 nach links und die Druckwerk- oder Druckkopfbewegungsrichtung 25 (Abb.12) nach rechts zeigt.

[0033] In Abb.13 ist das Zusammenwirken zwischen dem Druck auf das Farbband 13 und dem Druck auf den Aufzeichnungsträger 14 bei einer Farbbandbewegungsrichtung 26 entgegen der Druckrichtung 27 dargestellt.

[0034] In Abb.14 ist ein vergrößerter Ausschnitt des Farbbandes 13 nach dem Druck der Schriftzeichen gem. Abb.12 gezeigt, wobei die einzelnen ausgedruckten, verbrauchten Schriftzeichen im Farbband 13 dicht nebeneinanderliegen, so daß das Farbband 13 voll ausgenutzt ist. Das Farbband 13 wurde zwischen dem Drucken benachbarter Zeichen abschnittsweise in Druckwerk- oder Druckkopfbewegungsrichtung 25 transportiert.

[0035] In Abb.15 wird in Zeile 1 der Druckkopf in Druckkopfbewegungsrichtung 25 und das Farbband 13 in Farbbandbewegungsrichtung 28 wie in Abb. 14 bewegt. In Zeile 2 wird darauffolgend das Farbband 13 in Farbbandbewegungsrichtung 28 um eine größere Strecke als der Druckkopf bewegt und dieser Vorgang setzt sich in Zeile 3 fort. Wesentlich ist hier die komprimierte Ausnutzung des Farbbandes 13.

[0036] In den Abbildungen 18 und 19 ist nunmehr noch das Verfahren zum Herstellen eines Matrixnadeldruckkopfes 12 dargestellt. Hierbei sind die Zwischenlagen 5 mit einer Ausnehmung 29 für die Nadelgruppe 20 versehen. Die Zwischenlagen 5 werden entfernt und das vordere Gehäuse 6 und das hintere Gehäuse 7 werden verbunden und dann können in der Lage der Abb.18 Drucknadeln 15 wie beschrieben keilförmig oder stempelartig beschliffen werden. Anschließend werden die Zwischenlagen 5 wieder eingesetzt, wonach die Lage der Drucknadeln 15 nach Abb.19 entsteht. Das Verfahren kann auch dann angewendet werden, wenn mehrere Drucknadelspalten 21 in verschiedenen parallel auf- und abbewegbaren Führungsplatten 3 bzw. 4 vorhanden sind (vgl. Abbildungen 5 und 6).


Ansprüche

Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): AT, BE, CH, IT, LI, NL

1. Verfahren zum Drucken magnetisch lesbarer Schriftzeichen, bei dem von einem Einmal-Farbband magnetisch lesbare Farbe auf einen Aufzeichnungsträger übertragen wird, wobei Aufzeichnungsträger und Farbband bewegt werden und der Druckkopf ortsfest gehalten wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß alternativ Aufzeichnungsträger und Farbband ortsfest sind und der Druckkopf bewegt wird, wobei das Farbband in Druckpausen vorgeschoben wird und daß in der Grundform senkrecht stehende, balkenförmige Druckflächen auf den Aufzeichnungsträger übertragen werden, die nach dem Prinzip einer Matrix zu einem Zeichen zusammengesetzt werden und daß die jeweiligen Druckelemente mit den balkenförmigen Druckflächen aus einer oder mehreren Spalten von Druckelementen mit balkenförmiger Druckfläche angesteuert werden.
 
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei bewegtem Druckkopf und ortsfestem Aufzeichnungsträger das Farbband abschnittsweise zusammen mit dem Druckkopf bewegt wird.
 
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei ortsfestem Druckkopf in Druckpausen nur das Farbband abschnittsweise bewegt wird.
 
4. Verwendung eines Matrix-Nadeldruckkopfes für das Drucken magnetisch lesbarer MICR-Schriftzeichen, bei dem von einem Einmal-Farbband magnetisch lesbare Farbe auf einen Aufzeichnungsträger übertragbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drucknadeln (15) an ihren Spitzen (19) eine balkenförmige, senkrecht angeordnete Druckfläche (1,2) aufweisen.
 
5. Verwendung eines Matrix-Nadeldruckkopfes nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der senkrecht stehenden, balkenförmigen Druckfläche 0,08 bis 0,19 mm beträgt.
 
6. Verfahren zum Herstellen eines Matrix-Nadeldruckkopfes für das Drucken magnetisch lesbarer Schriftzeichen mit in einem vorderen Gehäuse geführten Drucknadeln und mit in einem hinteren Gehäuse angeordneten Elektromagnetspulen-Antrieben und zwischen dem vorderen und hinteren Gehäuse einlegbaren Zwischenlagen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit einer Ausnehmung für die Drucknadelgruppe versehenen Zwischenlagen entfernt werden, daß daraufhin die Drucknadeln an ihren Spitzen im eingebauten Zustand in der Form einer senkrecht stehenden Druckfläche keilförmig bzw. stempelartig beschliffen werden und daß danach die Zwischenlagen wieder eingefügt werden.
 


Ansprüche

Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): DE, FR, GB, SE

1. Verfahren zum Drucken magnetisch lesbarer Schriftzeichen, bei dem von einem Einmalfarbband (13) magnetisch lesbare Farbe auf einen Aufzeichnungsträger (14) übertragen wird, und der Aufzeichnungsträger (14) und das Einmalfarbband (13) entweder ortsfest und der Matrixnadeldruckkopf (12) bewegt wird, wobei das Einmalfarbband (13) in Druckpausen vorgeschoben wird oder der Aufzeichnungsträger (14) und das Einmalfarbband (13) bewegt werden und der Matrixnadeldruckkopf (12) ortsfest gehalten wird , bei dem außerdem in der Grundform senkrecht stehende, balkenförmige Druckflächen (1) auf den Aufzeichnungsträger (14) übertragen werden, die nach dem Prinzip einer Matrix zu einem Zeichen zusammengesetzt werden und bei dem die jeweiligen Druckelemente (15) mit den balkenförmigen Druckflächen (1) aus einer oder mehreren Spalten (21) von Druckelementen (15) mit balkenförmiger Druckfläche (1) angesteuert werden.
 
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei bewegtem Matrixnadeldruckkopf (12) und ortsfestem Aufzeichnungsträger (14) das Einmalfarbband (13) abschnittsweise zusammen mit dem Matrixnadeldruckkopf (12) bewegt wird.
 
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei orsfestem Matrixnadeldruckkopf (12) in Druckpausen nur das Einmalfarbband (13) abschnittsweise bewegt wird.
 
4. Verwendung eines Matrixnadeldruckkopfes (12) für das Drucken magnetisch lesbarer MICR-Schriftzeichen, bei dem von einem Einmalfarbband (13) magnetisch lesbare Farbe auf einen Aufzeichnungsträger (14) übertragbar ist, wobei die Drucknadeln (15) an ihren Spitzen (19) eine balkenförmige, senkrecht angeordnete Druckfläche (1,2) aufweisen und die Breite der senkrecht stehenden, balkenförmigen Druckfläche 0,08 bis 0,19 mm beträgt.
 
5. Verfahren zum Herstellen eines Matrixnadeldruckkopfes (12) für das Drucken magnetisch lesbarer Schriftzeichen mit in einem vorderen Gehäuse (6) geführten Drucknadeln (15) und mit in einem hinteren Gehäuse (7) angeordneten Elektromagnetspulen-Antrieben (16) und zwischen dem vorderen Gehäuse (6) und dem hinteren Gehäuse (7) einlegbaren Zwischenlagen (5), bei dem die mit einer Ausnehmung für die Drucknadelgruppe versehenen Zwischenlagen (5) entfernt werden, daraufhin die Drucknadeln (15) an ihren Spitzen (19) im eingebauten Zustand in der Form einer senkrecht stehenden Druckfläche (1) keilförmig bzw. stempelartig beschliffen werden und danach die Zwischenlagen (5) wieder eingefügt werden.
 


Claims

Claims for the following Contracting State(s): AT, BE, CH, IT, LI, NL

1. Process for printing magnetically readable characters in which magnetically readable ink is transferred from a single-use inking ribbon to an image carrier, whereby the image carrier and inking ribbon are moved and the print head is held stationary, characterised in that, as an alternative the image carrier and inking ribbon are held stationary and the print head is moved, whereby the inking ribbon is advanced during the intervals when printing is not taking place and that in the basic form vertical, bar-shaped, print areas are transferred to the image carrier and are combined to give a character in accordance with the principle of a matrix, and that the respective print elements with bar-shaped, print areas are shaped from one or more columns of print elements with bar-shaped, print areas.
 
2. Process in accordance with Claim 1, characterised in that, with a moving print head and a stationary image carrier, the inking ribbon is moved stepwise together with the print head.
 
3. Process in accordance with Claim 1, characterised in that, with a stationary print head the printing ribbon is moved stepwise only during the intervals when printing is not taking place.
 
4. Use of a dot matrix print head for printing magnetically readable MICR characters in which magnetically readable ink is transferred from a single-use inking ribbon to an image carrier, characterised in that, the print pins (15) have a vertically-arranged bar-shaped print area (1,2) at their tips (19).
 
5. Use of a dot matrix print head in accordance with Claim 4, characterised in that, the width of the vertically-arranged bar-shaped print area is 0.08 to 0.19 mm.
 
6. Process for the preparation of a dot matrix print head for printing magnetically readable characters with print pins located in a front housing and with actuation units comprising electromagnetic coils located in a rear housing, with spacers which can be inserted between the front housing and the rear housing, characterised in that, the spacers which have a recess for the group of print pins are removed and that thereupon the print pins in their installed state are ground at their tips to give a vertically-arranged wedge-shaped or punch-shaped print area, and that thereafter the spacers are inserted once again.
 


Claims

Claims for the following Contracting State(s): DE, FR, GB, SE

1. Process for printing magnetically readable characters in which magnetically readable ink is transferred from a single-use inking ribbon (13) to an image carrier (14), and either the image carrier (14) and the single-use inking ribbon (13) are held stationary and the dot matrix print head (12) is moved whereby the single-use inking ribbon (13) is advanced during the intervals when printing is not taking place, or the image carrier (14) and single-use inking ribbon (13) are moved and the dot matrix print head (12) is held stationary, and also in which in the basic form vertical, bar-shaped, print areas (1) are transferred to the image carrier (14) and are combined to give a character in accordance with the principle of a matrix, and in which the respective print elements (15) with bar-shaped, print areas (1) are shaped from one or more columns (21) of print elements (15) with bar-shaped, print areas (1).
 
2. Process in accordance with Claim 1, characterised in that, with a moving dot matrix print head (12) and a stationary image carrier (14), the single-use inking ribbon (13) is moved stepwise together with the dot matrix print head (12).
 
3. Process in accordance with Claim 1, characterised in that, with a stationary dot matrix print head (12) the single-use printing ribbon (13) is moved stepwise only during the intervals when printing is not taking place.
 
4. Use of a dot matrix print head (12) for printing magnetically readable MICR characters in which magnetically readable ink is transferred from a single-use inking ribbon (13) to an image carrier (14), whereby the print pins (15) have a vertically-arranged bar-shaped print area (1,2) at their tips (19) and the width of the vertically-arranged bar-shaped print area is 0.08 to 0.19 mm.
 
5. Process for the preparation of a dot matrix print head (12) for printing magnetically readable characters with print pins (15) located in a front housing (6) and with actuation units (16) comprising electromagnetic coils located in a rear housing (7), with spacers (5) which can be inserted between the front housing (6) and the rear housing (7), and wherein the spacers (5) which have a recess for the group of print pins are removed and thereupon the print pins (15) in their installed state are ground at their tips (19) to give a vertically-arranged wedge-shaped or punch-shaped print area (1), and thereafter the spacers (5) are inserted once again.
 


Revendications

Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): AT, BE, CH, IT, LI, NL

1. Procédé pour imprimer des caractères lisibles magnétiquement, pour lequel de l'encre lisible magnétiquement est transmise d'un ruban encreur à usage unique sur un support, le support et le ruban encreur étant déplacés et la tête d'impression étant maintenue fixe,
caractérisé en ce que, de façon alternative, le support et le ruban encreur sont fixes et la tête d'impression est déplacée, le ruban encreur étant avancé lors de pauses d'impression, et en ce que des faces d'impression orientées perpendiculairement dans la forme de base, et en forme de barres, sont transmises sur le support, faces d'impression qui sont assemblées ensemble selon le principe d'une matrice en un caractère, et en ce que les éléments d'impression correspondants avec les faces d'impression en forme de barres sont commandés par une ou plusieurs fentes d'éléments d'impression avec des faces d'impression en forme de barres.
 
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, pour une tête d'impression mobile et un support fixe, le ruban encreur est déplacé par tronçons, conjointement avec la tête d'impression.
 
3. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, pour un tête d'impression fixe, uniquement le ruban encreur est déplacé par tronçons, lors de pauses d'impression.
 
4. Utilisation d'une tête d'impression matricielle à aiguilles pour l'impression de caractères lisibles magnétiquement, pour laquelle de l'encre lisible magnétiquement peut être transmise d'un ruban encreur à usage unique sur un support,
caractérisée en ce que les têtes d'impression (15) présentent à leur pointe (19), une face d'impression (1,2) agencée perpendiculairement, en forme de barre.
 
5. Utilisation d'une tête d'impression matricielle à aiguilles selon la revendication 4,
caractérisée en ce que la largeur des faces d'impression orientées perpendiculairement, en forme de barres, vaut 0,08 à 0,19 mm.
 
6. Procédé pour la réalisation d'une tête d'impression matricielle à aiguilles pour l'impression de caractères lisibles magnétiquement, comportant des aiguilles d'impression guidées dans un boîtier avant, et des entraînements à bobines électromagnétiques, agencés dans un boîtier arrière, et des lames intermédiaires pouvant être montées entre les boîtiers avant et arrière,
caractérisé en ce que les lames intermédiaires munies d'un évidement pour les groupes d'aiguilles d'impression sont enlevées, en ce qu'ensuite les aiguilles d'impression sont taillées, de façon cunéiforme ou à la manière d'un poinçon, à leur pointe dans l'état monté, sous forme d'une face d'impression orientée perpendiculairement, et en ce qu'ensuite les lames intermédiaires sont de nouveau montées.
 


Revendications

Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): DE, FR, GB, SE

1. Procédé pour imprimer des caractères lisibles magnétiquement, pour lequel de l'encre lisible magnétiquement est transmise d'un ruban encreur (13) à usage unique sur un support (14), et le support (14) et le ruban encreur (13) à usage unique sont fixes et la tête d'impression matricielle à aiguilles (12) est déplacée, le ruban encreur (13) à usage unique étant avancé lors de pauses d'impression, ou le support (14) et le ruban encreur (13) à usage unique sont déplacés et la tête d'impression matricielle à aiguilles (12) est fixe, pour lequel en outre des faces d'impression (1) orientées perpendiculairement dans la forme de base, et en forme de barres, sont transmises sur le support (14), faces d'impression qui sont assemblées selon le principe d'une matrice en un caractère, et pour lequel les éléments d'impression correspondants (15) avec les faces d'impression (1), en forme de barres, sont commandés par une ou plusieurs fentes (21) d'éléments d'impression (15) avec des faces d'impression (1) en forme de barres.
 
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, pour une tête d'impression matricielle à aiguilles (12) mobile et un support (14) fixe, le ruban encreur (13) à usage unique est déplacé, par tronçons, conjointement avec la tête d'impression matricielle à aiguilles (12).
 
3. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, pour une tête d'impression matricielle à aiguilles (12) fixe, uniquement le ruban encreur (13) à usage unique est déplacé lors de pauses d'impression.
 
4. Utilisation d'une tête d'impression matricielle à aiguilles (12) pour l'impression de caractères lisibles magnétiquement, pour laquelle de l'encre lisible magnétiquement peut être transmise d'un ruban encreur (13) à usage unique sur un support (14), les aiguilles d'impression (15) étant munies à leur pointe (19) d'une face d'impression (1,2) agencée perpendiculairement, en forme de barre, et la largeur de la face d'impression orientée perpendiculairement en forme de barre valant 0,08 à 0,19 mm.
 
5. Procédé pour la réalisation d'une tête d'impression matricielle à aiguilles (12) pour l'impression de caractères lisibles magnétiquement, comportant des aiguilles d'impression (15) guidées dans un boitier avant (6) et des entraînements (16) à bobines électromagnétiques agencées dans un boîtier arrière (7), et des lames intermédiaires (5) pouvant être montées entre le boitier avant (6) et le boîtier arrière (7), pour lequel les lames intermédiaires (5) munies d'un évidement pour les groupes d'aiguilles d'impression sont enlevées, ensuite les têtes d'impression (15) sont taillées, de façon cunéiforme ou à la manière d'un poinçon, à leur pointe (19) dans l'état monté, sous forme d'une face d'impression (1) orientée perpendiculairement, et ensuite les lames intermédiaires (5) sont de nouveau montées.
 




Zeichnung