[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Verkehrslichtsignalanlage, bei welcher der Verkehrsfluß
durch unterschiedliche Leuchten geregelt wird, wobei jede der Leuchten durch eine
Vielzahl von rastermäßig angeordneten Einzellichtern gebildet ist, die zusammen eine
vorgegebene geometrische Form ergeben.
[0002] Derartige Ausbildungen sind bereits in vollkommen anderer Art bei Verkehrszeichen,
z.B. bei Geschwindigkeitsbegrenzungen u.dgl., die je nach Verkehrserfordernissen geändert
werden können oder aber auch zur Warnung der Autofahrer aufblinken, verwirklicht.
[0003] Weiters geht aus der US-A 4 167 001 eine Ausführung hervor, bei welcher auf einer
Anzeigetafel ein Lichtbalken langsam schrittweise von oben nach unten wandert, u.zw.
entweder sind nur rote Lampen oder nur grüne Lampen beaufschlagt, wobei neben dem
Lichtbalken, der langsam schrittweise nach unten wandert, seitlich ein sich in Längsrichtung
der Gesamtanlage erstreckender Lichtstreifen vorgesehen ist, der die gleiche Farbe
wie der wandernde Lichtbalken aufweist, wobei entweder ein roter oder ein grüner Lichtstreifen
eingeschaltet ist. Diese Ausbildung zeigt den Stand der Schaltphase nach Art eines
Standbildes.
[0004] Die deutsche Offenlegungsschrift DE-A1 34 40 856 betrifft eine elektrische Lampeneinheit
für Verkehrsignalleuchten oder andere Lichtsignalanlagen, bei welcher die Leuchten
reihenmäßig angeordnet sind und gezielt zur Erreichung eines Bildes mit einem besonderen
Aussehen, z.B. eines Pfeiles, angesteuert werden können.
[0005] Die US-A 4 839 647 beschreibt eine Verkehrsampel, bei welcher die einzelnen Leuchten
unterschiedliche geometrische Formen aufweisen. So ist z.B. die Rotlichtleuchte eine
runde Scheibe, die Gelblichtleuchte ein auf die Spitze gestelltes Quadrat, und die
Grünleuchte ein auf die Basis gestelltes Dreieck. Bei einer anderen Ausführungsform
gemäß der genannten Druckschrift sind verschieden gerichtete Vierecke vorgesehen,
die gegebenenfalls mit Pfeilen versehen sein können.
[0006] Die einzelnen Leuchten sind mit je einer zentralen Lichtquelle von innen her beleuchtet,
wobei an der Sichtseite entsprechende Farbscheiben vorhanden sind, welche zum leichteren
Erkennen durch Farbblinde vom Kreis abweichende geometrische Formen aufweisen. Diese
Verkehrslichtsignalanlage hat dabei den Nachteil, daß zusätzlich zur Hauptanlage spezielle
Überwachungsanlagen vorgesehen sein müssen, mit welchen überwacht wird, ob tatsächlich
in den jeweiligen Schaltphasen die richtigen Lampen eingeschaltet sind. Derartige
Überwachungseinrichtungen sind aufwendig und bedürfen überdies einer genauen zusätzlichen
Wartung.
[0007] Diese Nachteile werden durch die bereits vorstehend als bekannt dargelegten Verkehrszeichen,
die aus rastermäßig angeordneten Einzellichtern zusammengesetzt sind, insofern vermieden,
als bei Ausfall des einen oder anderen Einzellichtes der übrige Bereich der Leuchte
nach wie vor sichtbar und erkennbar bleibt.
[0008] Die BE-A 875.404 betrifft eine Lichtsignalanlage, bei welcher auf ein- und derselben
Scheibe abwechselnd verschiedene Farben projiziert werden, u.zw. mit dem Ziel, aufgrund
der Linsenwirkung der großen Scheibe eine größere beleuchtete Fläche zu erzielen,
um so dem Autofahrer schon von größerer Entfernung her die Ampelphase anzuzeigen.
[0009] All die bekannten Ausbildungen haben jedoch den Nachteil, daß ein herannahender Autofahrer
oder sonstiger Verkehrsteilnehmer an der Leuchte nicht erkennt, welche Phase im Verkehrsfluß
zeitmäßig und ablaufmäßig als nächstes auftreten wird. Dabei ist zu bedenken, daß
Autofahrer aufgrund der um sie auftretenden Verkehrsbewegungen oft nicht in der Lage
sind, die zugehörige Verkehrsampel einen längeren Zeitraum genau zu beobachten, sodaß
auch der zeitmäßige Phasenablaufzustand der Ampel innerhalb eines sehr kurzen Betrachtungszeitraumes
vollkommen erfaßbar sein sollte.
[0010] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die rastermäßig angeordneten Einzellichter
jeder Leuchte systembezogen in Form eines flächigen Lichtlaufeffektes sichtbar gemacht
sind, wobei die Fließgeschwindigkeit und/oder die Fließrichtung des flächigen Lichtlaufeffektes
entsprechend der verstrichenen Dauer des Einschaltens der zugehörigen Leuchte veränderbar
ist. Dadurch wird erreicht, daß durch die Art des Verlaufes des Lichtvorhanges der
herannahende Autofahrer erkennen kann, welcher zeitmäßige Phasenablaufzustand der
Verkehrslichtsignalanlage gegeben ist, sodaß durch diese Verbesserung eine Zusatzinformation
hinsichtlich des zu erwartenden Zeitablaufes für den Verkehrsteilnehmer gegeben ist.
Durch die genannte Veränderbarkeit der Fließgeschwindigkeit und/oder Fließrichtung
ist es möglich, dem Verkehrsteilnehmer anzuzeigen, ob ein Wechsel nahe bevorsteht
bzw. eine Zeitspanne zu zeigen, wie lange er noch signaltechnisch gesichert in die
Kreuzung einfahren kann. Dies ist insbesondere für die Gelblichtphase interessant,
da man damit nämlich anzeigen kann, ob bei Vorhandensein der Gelblichtphase als nächstes
eine Grünphase oder eine Rotphase folgt. Es wird dann die Fließbewegung des Lichtvorhanges
in Richtung zu der jeweils als nächstes geschalteten Leuchte gewählt werden.
[0011] Bei einer weiteren Ausführungsvariante können zur Erzielung des flächigen Lichtlaufeffektes
die Leuchten bzw. Einzellichter mittels einer oder mehrerer Blenden gesteuert abdeckbar
sein. Es erübrigt sich damit ein elektronisch gesteuerter Lichtvorhang und eventuell
eine Vielzahl von Einzellichtern, da mittels einer derartigen Blende auch durch mehrere
Einzelleuchten erhellte einheitliche Farbscheiben im Sinne der Erzielung eines flächigen
Lichlaufeffektes beaufschlagbar sind. Dabei kann die Blende als lamellenartige Jalousie
ausgebildet sein, deren Lamellen um ihre Längsache schwenkbar und getrennt antreibbar
sind. Zur Betätigung dieser Lamellen ist jede Art von Antrieb möglich, so z.B. ein
Magnetantrieb, mit welchem die Lamellen je nach Erregung des Magneten verschwenkt
werden oder aber ein Motorantrieb, welcher die jeweilige Verschwenkung der Lamellen
ergibt. Es kann jedoch die Blende auch eine rotierende Lochblende sein, wobei die
Blende als mit Durchbrechungen versehene Scheibe, Kegelmantel oder Zylindermantel
ausgebildet ist, mit welcher die Lichteingänge von die Einzellichter bildenden Lichtleitern
abblendbar sind. Dies ist eine besonders einfache Ausbildung, da nur ein einziger
Antrieb vorhanden sein muß, welcher die optische Erscheinung des Lichtvorhanges hinsichtlich
Fließrichtung bzw. Fließgeschwindigkeit durch einfaches Umdrehen der Drehrichtung
bzw. Beschleunigen oder Abbremsen der rotierenden Lochblende ergeben kann.
[0012] Vorteilhafterweise können die geometrischen Formen aller Leuchten unterschiedlich
sein, wobei die Rotlichtleuchte vorzugsweise die Umrißform eines regelmäßigen Achteckes
und die Gelblichtleuchte vorzugsweise die Form eines auf die Basis gestellten Dreieckes
aufweist. Dadurch ist es auch farbsehgeschwächten Verkehrsteilnehmern unverwechselbar
erleichtert, die jeweilige Schaltphase der Verkehrslichtsignalanlage von weitem zu
erkennen, da die Rotlichtleuchte der Form einer Stopptafel und die Gelblichtleuchte
der Form einer Warntafel angepaßt ist, wobei weiters unterschiedlich dazu dann die
Grünlichtleuchte die Form eines Pfeiles aufweisen kann, der bildlich im Idealfall
jeder Fahrspur zuzuordnen sein wird. Außerdem sind derartige Leuchten vom Verkehrspsychologischen
her günstig, da der Verkehrsteilnehmer die Form der jeweils aufleuchtenden Leuchte
automatisch mit dem jeweiligen Gebotszeichen aus der Straßenverkehrsordnung assoziiert
und damit eine höhere Verkehrssicherheit ergibt. Zur besseren Erkennbarkeit auch für
farbblinde Verkehrsteilnehmer können die Leuchten entsprechend ihrer geometrischen
Form mit weißen Einzellichtern umrahmt sein. Außerdem ist es möglich, in die Rotlichtleuchte
den Schriftzug "STOP" in weißer Schrift auf dem roten Grund einzufügen
[0013] Für eine bessere Erkennbarkeit und Aussagekraft der Grünphase kann die Grünlichtleuchte
als pfeilartiger Balken ausgebildet sein, wobei der Lichtlaufeffekt visuell eine Bewegung
in Richtung zur Spitze bzw. von dieser weg vortäuscht. Dies ist insbesondere dann
günstig, wenn man anzeigen will, daß sich die Grünphase in ihrer Anfangsphase befindet,
dann wird der Lichtvorhang sich in Richtung zur Spitze hin bewegen bzw. wenn sich
die Grünphase in ihrer Endphase befindet, wird der Lichtvorhang in Richtung von der
Spitze wegbewegt werden. Durch entsprechende Geschwindigkeitswahl kann dann auch noch
angezeigt werden, ob der Umschaltvorgang nahe bevorsteht oder noch einige Zeit bis
dahin verstreichen wird.
[0014] Um schon von weitem dem herannahenden Kraftfahrzeuglenker anzuzeigen, welche Verkehrsampel
für die von ihm gewählte Fahrtrichtung maßgebend ist, kann die Form der Verkehrslichtsignalanlage
und/oder der Grünlichtleuchte und/oder einer Umrahmung der Verkehrslichtsignalanlage
der zugeordneten Befahrvorschrift des zugehörigen Fahrstreifens angepaßt sein. Dem
herannahendem Verkehrsteilnehmer wird daher schon an der Form der Verkehrslichtsignalanlage
bzw. des Grünlichtes oder der Umrandung von weitem angezeigt, wie er sich kreuzungsbezogen
zu verhalten hat. Zum besseren Erkennen der Form auch unter schlechten Sichtverhältnissen
kann die Umrahmung mit reflektierender oder fluoreszierender Oberfläche versehen sein
und/oder mit gegebenenfalls intermittierend aufleuchtenden Lichtquellen beleuchtbar
sein.
[0015] Bei einer anderen Ausführungsvariante können die Lichtquellen aller Leuchten auf
einem gemeinsamen Feld einander überlagernde Leuchten bildend in einer der zu erzielenden
Form entsprechenden Anordnung vorgesehen sein. Dadurch werden größere Einzelzeichen
als Verkehrslichtsignalanlagen ermöglicht.
[0016] Um eine bessere Erkennbarkeit von weitem zu ermöglichen, also um auch von weitem
bereits leicht erkennen zu können, ob die Ampel für eine gerade Ausfahrspur oder eine
Abbiegefahrspur vorgesehen ist, kann auf Abbiegespuren die Grünlichtleuchte neben
der Gelblichtleuchte angeordnet sein, u.zw. auf jener Seite, die die Abbiegerichtung
wiedergibt, wobei die Grünlichtleuchte die Form eines in die Abbiegerichtung weisenden
Pfeiles aufweist.
[0017] Dabei ist es bereits bekannt, bei herkömmlichen Ampeln Grünpfeile neben den Ampeln
anzuordnen, wobei die Grünpfeile für Farbsehgeschwächte verwechslungsbegünstigt zumeist
neben der Rotlichtphase der einen Ampel angeordnet sind.
[0018] Um auch bei schlechtem Wetter bzw. schlechten Sichtverhältnissen noch besser von
weitem her erkennen zu können, welche Ampeln den entsprechenden Abbiegespuren zugeordnet
sind, können zufolge der verschiedenen Symbole alle Leuchten nebeneinander angeordnet
sein, wobei die Umrahmung der Verkehrslichtsignalanlage die Form eines in die gleiche
Richtung wie die Grünlichtleuchte weisenden Pfeiles aufweist. Es kann aber auch die
Rotlichtleuchte unterhalb der Gelblichtleuchte angeordnet sein, wobei die Umrahmung
die Form eines abgewinkelten, in die Abbiegerichtung weisenden Pfeiles aufweist.
[0019] Schließlich können noch zusätzlich getrennte, der entsprechenden Phasenleuchte entsprechend
aufgebaute, mit dieser korrespondierend geschaltete Einzelleuchten, insbesondere für
eine Grünlichtphase, vorgesehen sein, wobei durch derartige Zusatzleuchten erreicht
wird, daß die Verkehrsteilnehmer in verkehrsmäßig logischer Weise auch bei komplizierten
Kreuzungen sicher durch den Kreuzungsverlauf geleitet werden.
[0020] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
[0021] Fig. 1 zeigt eine Variante, bei welcher drei getrennte Leuchten übereinander angeordnet
vorgesehen sind.
[0022] Fig. 2 veranschaulicht ein anderes Ausführungsbeispiel, bei welchem die Lichtquellen
der einzelnen Leuchten flächengleich einander überlagernd auf einem kleinen Feld angeordnet
sind.
[0023] Fig. 3 gibt ein weiteres Ausführungsbeispiel wieder, bei welchem drei getrennte Leuchten
vorgesehen sind, die nebeneinanderliegend auf einem gemeinsamen Trägerfeld angeordnet
sind.
[0024] Fig. 4 stellt eine abgewandelte Ausführungsform dar, u.zw. in Form eines abgewinkelten
Pfeiles.
[0025] Fig. 5 gibt eine Detaildarstellung einer Grünlichtleuchte wieder, bei welcher die
Einzellichter durch die Ausgänge von Lichtleitern gebildet sind.
[0026] Fig. 6 zeigt einen Radialschnitt durch den Bereich der Lichtleitereingänge, welche
mittels einer rotierenden Lochblende zeitweise von den Lichtquellen abschirmbar sind.
Im unteren Bereich der Fig. 6 ist strichliert eine andere Ausführungsvariante der
Lochblendenausbildung gezeigt.
[0027] Fig. 7 ist ein Teilausschnitt der rotierenden Lochblende, und
[0028] Fig. 8 die Ansicht der sektorartig angeordneten Lichtleichteranordnung.
[0029] Fig. 9 zeigt eine Vorderansicht des Reflektors mit darin angeordneten Lichtquellen.
[0030] Fig. 10a bis 10d veranschaulichen ein zusammenhängendes Prinzipblockschaltbild einer
Ansteuerung der Zeitschaltglieder und des Lichtvorhanges.
[0031] Fig. 11 gibt die Legende bezüglich der verwendeten Schaltungssymbole wieder.
[0032] Fig. 12a und b veranschaulichen die Anordnung der Einzellichter innerhalb der Leuchten,
wobei die Zeilen bezüglich der einzelnen Leuchten in Längsrichtung gestreckt sind.
[0033] Fig. 13 illustriert einen möglichen Programmablauf für das Durchlaufen von Ampelphasen.
Die am Kopf des Diagramms aufscheinenden Ampelanschlüsse sind in Fig. 10a und b bezüglich
des Ampelprogrammzyklus-Gebers -Gebers aufgeführt.
[0034] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind die drei Verkehrssymbolleuchten getrennt
voneinander angeordnet, und zwar in vorliegendem Fall die grüne Leuchte an oberster
Stelle, die gelbe Leuchte in der Mitte und die rote Leuchte an unterster Stelle. Dies
deshalb, weil damit der psychologische Ablauf der Schaltung die vom Fahrer vorzunehmenden
Handlungen besser andeutet ("Freie Fahrt" wird immer in Richtung nach oben angezeigt).
Mit 1 ist allgemein die Ampel bezeichnet, mit 2 die Grünleuchte, mit 3 die Gelbleuchte
und mit 4 die Rotleuchte. Die Ampel ist mit einer Umrandung 5 versehen, welche mit
einer reflektierenden Oberfläche versehen ist. In gleicher Weise könnte natürlich
auch fluoreszierende Farbe oder auch ein gegebenenfalls intermittierendes Lichtband
vorgesehen sein. In der Rotlichtleuchte ist bevorzugt noch der Schriftzug "STOP" in
weißer Schrift eingefügt.
[0035] Bei den Leuchten 2, 3, 4 ist in Fig. 1 mit 6, 7, 8 noch eine zusätzliche Lichtquelle
angedeutet, welche entweder permanent bei der jeweiligen Phasenschaltung mit dem Lichtvorhang
mitbeaufschlagt werden kann oder welche nur dann beaufschlagt wird, wenn die Elektronik
aus irgendwelchen Gründen ausfällt.
[0036] Die Gelbleuchte 3 kann dabei in nicht dargestellter Weise mit einer Umrandung versehen
sein, welche in Form eines Lichtbandes bei Gelbblinken der Ampel umläuft, um so dem
Fahrer zu signalisieren, daß er auf den Querverkehr achten muß.
[0037] Die Leuchten 2, 3, 4 bestehen dabei aus einer Vielzahl von Lichtquellen, die, wie
in der Zeichnung angedeutet, zeilenförmig angeordnet sind. Die einzelnen Lichtquellen
werden dabei über eine elektronische Schaltung angesteuert, u.zw. derart, daß die
Aufeinanderfolge des Aufleuchtens der Lichtquellen in Form eines sogenannten Lichtvorhanges
erfolgt. Bei einem Lichtvorhang wird eine optische Lichtlaufrichtung vermittelt, so
daß sich das Licht entweder aufwärts, seitwärts oder abwärts bewegt. Bei der Grünleuchte
2 wird man den Lichtvorhang von unten nach oben laufen lassen, um dem Fahrer anzudeuten,
daß er eine Vorwärtsbewegung ausführen soll. Der Lichtvorhang kann dabei mit unterschiedlicher
Geschwindigkeit gesteuert werden, d.h. daß innerhalb eines gewissen Zeitabschnittes
der Lichtvorhang relativ schnell läuft, innerhalb eines zweiten Zeitabschnittes ein
langsamer Ablauf ist, und zu Ende der Grünphase kommt der gesamte Lichtvorhang zum
Stehen, daß also die gesamte Leuchte kurz einheitlich beleuchtet ist. Nach einer vorgegebenen
Zeit erlischt dann das grüne Licht und das gelbe Licht, also die Leuchte 3, wird eventuell
überschneidend angesteuert. Die Grünleuchte 2 zeigt dabei durch ihre Form an, welche
Fahrtrichtung auf dem Streifen einzunehmen ist, auf welchem sich das Fahrzeug befindet
bzw. über welchem die Ampel angeordnet ist. In dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel
handelt es sich um eine Fahrspur, bei welcher geradeaus gefahren oder links abgebogen
werden muß. In gleicher Weise könnte natürlich nur ein Geradeauspfeil oder nur ein
Linksabbiegepfeil oder auch nur ein Rechtsabbiegepfeil bzw. eine Kombination von Geradeaus-
und Rechtsabbiegepfeil gegeben sein. Auch die Form der Umrandung 5 bzw. der gesamten
Ampel ist der Form des Grünpfeiles angepaßt, sodaß auch bereits anhand der Form der
Umrandung 5 schon von ferne erkannt werden kann, daß es sich bei dem Fahrstreifen,
über dem sich die in Fig. 1 dargestellte Ampel befindet, um einen solchen Fahrstreifen
handelt, bei welchem geradeaus gefahren oder links abgebogen werden muß. Dies ist
deshalb wichtig, weil sich der überwiegende Teil der motorisierten und insbesondere
vielfach situationsfremden Verkehrsteilnehmer speziell im Stadtverkehr aus meist unübersichtlicher
Situation ampelgeregelten Kreuzungen nähert, wobei durch den Gesamtverkehr die Konzentration
des Fahrers auf die Ampel herabgesetzt ist. Daher muß dem Fahrer zeitgerecht und leicht
erkenntlich und auch psychologisch richtig und daher leicht erfaßbar angezeigt werden,
in welchen Fahrstreifen er sich einzuordnen hat, um den weiteren Fließverkehr nicht
zu behindern.
[0038] Bei der Gelbleuchte wird der Vorhang dann, wenn von grün auf gelb geschaltet wurde
und als nächste Schaltphase die Rotphase zu erwarten ist, abgesenkt, d.h. daß dem
Fahrer, der nur kurzzeitig zur Ampel aufblickt, sofort bewußt wird, daß die Gelbphase
in eine Rotphase mündet. Nach einer bestimmten Gelbphase wird dann auf die Leuchte
4, also die Rotphase, umgeschaltet. Die Gelbleuchte hat dabei die Form eines Warndreieckes,
so daß auch farbenblinde Personen sofort anhand der Form der Leuchte erkennen können,
welche Ampelphase gerade in Tätigkeit ist.
[0039] Die der Gelbleuchte 3 nachgeschaltete Rotleuchte hat in vorliegendem Fall die Form
eines regelmäßigen Achteckes, ist also der Form der herkömmlichen Stopptafel angepaßt,
wodurch also der Fahrer bereits aufgrund der Form der Verkehrsleuchte erfassen kann,
welche Verkehrssituation als nächstes folgt. Bei der Rotleuchte sind die zeilenmäßig
angeordneten Lichtquellen so angesteuert, daß der Vorhang eine von oben nach unten
gehende Bewegung ausübt, wodurch dem Fahrer angezeigt wird, daß er "zurückgehalten"
wird. Auch bei der Rotphase kann die Geschwindigkeit des Durchlaufens des Lichtvorhanges
veränderbar sein, wobei auch hier ein langsameres Laufen des Vorhanges das baldige
Ende der Rotphase anzeigt. Das eigentliche Ende der Rotphase wird durch den kurzen
Stillstand des Lichtvorhanges und gleichmäßige Beleuchtung der Leuchte 4 angezeigt
werden. Nach Beendigung der Rotphase wird dann wieder die Gelbphase eingeleitet, wobei
in diesem Fall dann die Leuchte 3 so beaufschlagt ist, daß das Lichtband in Form eines
Anhebens des Vorhanges abläuft, wodurch der Fahrer sieht, daß als nächstes die Grünphase
folgen wird, daß also die Anhaltephase beendet ist.
[0040] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist eine solche Ampel dargestellt, bei welcher
alle drei Leuchten einander überlagert sind. Die einzelnen zusammengehörigen Lichtquellen
jeder Leuchte sind durch unterschiedliche Symbole gekennzeichnet, u.zw. die grünen
Lämpchen durch kleine Ringe, die gelben Lämpchen durch kleine Vierecke, die roten
Lämpchen durch kleine Kreuzchen. Aufgrund des Rasters ist erkennbar, daß bei beleuchteten
Grünlämpchen ein Pfeil erzielt ist, der die Geradeausfahrt und das Linksabbiegen erlaubt.
Die gelben Lämpchen sind wieder in Form eines Dreieckes angeordnet, und die roten
Lämpchen analog zu Fig. 1 in Form eines regelmäßigen Achteckes. Auch bei dieser Ausführungsform
kann natürlich eine zeilenmäßige Anordnung der Lämpchen vorgesehen sein, wobei dann
die entsprechenden Zeilen nebeneinander verlaufen müßten. Dies ist aber eine reine
Anordnungsfrage und ist mit Hilfe kleiner Punktlichtquellen od.dgl. ohneweiters erzielbar.
In Fig. 2 ist die Ampel mit 10 angedeutet, die grünen Lämpchen für die Erzielung des
Pfeiles mit 11, die gelben Lämpchen für die Erzielung der Gelbleuchte mit 12 und die
roten Lämpchen für die Rotphase mit 13. Auch bei dieser Ausführung ist eine Umrahmung
14 vorgesehen, welche gleichfalls wieder mit reflektierender Oberfläche versehen sein
kann. In vorliegendem Fall sind zusätzlich noch weiße Lämpchen 15 eingesetzt, die
durch kleine Punkte angedeutet sind. Diese weißen Lämpchen 15 können dabei ständig
leuchten oder aber mit Hilfe einer entsprechenden Schaltung intermittierend aufleuchten.
Auch die in Fig. 2 wiedergegebene Ausführungsvariante ist so ausgestaltet, daß die
Form der Umrahmung 14 und die darin vorgesehene Anordnung der weißen Lämpchen 15 schon
von ferne her anzeigt, welche Fahrtrichtungen mit Hilfe der wiedergebenen Ampel geregelt
werden. Auch diese Ampeln sind den jeweiligen Fahrstreifen direkt zugeordnet, so daß
dem Kraftfahrzeuglenker schon von ferne leicht ersichtlich ist, in welchen Fahrstreifen
er sich einzuordnen hat.
[0041] Auch bei den Ausführungsvarianten gemäß Fig. 3 und 4 wurden die gleichen Teile mit
gleichen Bezugszeichen versehen, u.zw. ist mit 1 die Verkehrsampel generell bezeichnet.
Bei 2 ist die in Form eines liegenden Pfeiles ausgebildete Grünlichtleuchte gezeigt,
welche vorliegend für die Rechtsabbiegespur gedacht ist. Bei Linksabbiegespuren sind
die entsprechenden Figuren spiegelverkehrt. Bei 3 ist die Gelblichtleuchte angedeutet,
welche die Umrißform eines Warndreiecks aufweist. Die Rotlichtleuchte ist mit 4 bezeichnet
und weist die Form eines regelmäßigen Achtecks auf, also die Form der sogenannten
"Stopptafel". Die gesamte Anlage ist mit einer Umrahmung 5 versehen, in welcher zusätzlich
noch weiße Lämpchen 15 angeordnet sein können, was die Erkennbarkeit der Form der
Ampel auch bei schlechter Sicht wesentlich erhöht. In den meisten Fällen wird allerdings
ausreichend sein, die Umrahmung mit einem fluoreszierenden oder reflektierenden Anstrich
zu versehen.
[0042] Bei der Ausführungsvariante gemäß den Fig. 5 - 9 ist mit 20 grundsätzlich die Ampelleuchte
bezeichnet, bei welcher auf einer Grundplatte 21 Lichtleiterauslässe 22 ausmünden.
Die Grundplatte 21 ist mit einer Umrahmung 23 versehen, welche gleichfalls Lichtleiterauslässe
24 aufweist. Die Lichtleiterauslässe 22 sind dabei zeilenmäßig angeordnet, wobei die
einzelnen Zeilen mit Z1, Z2, Z3 bezeichnet sind, welche periodisch wiederkehren. Diese
zeilenmäßig angeordneten Lichtleiterauslässe sind entsprechend der zugehörigen Fläche
in der rotierenden Lochblende gemäß Fig. 7 gekennzeichnet, u.zw. die mit Z1 bezeichneten
Lichtleiterauslässe analog der mit Z1 bezeichneten Fläche auf Fig. 7 mit waagrechten
Strichen, die Lichtleiterauslässe Z2 analog der Fläche Z2 in Fig. 7 mit senkrechten
Strichen und die Lichtleiterauslässe Z3 punktiert. Mit Z4 ist die Steuerfläche für
die Lichtleiterauslässe 24 bezeichnet, welche ebenfalls ein intermittierendes Aufleuchten
der in der Umrandung 23 vorgesehenen Lichtleiterauslässe ergibt.
[0043] Die Lochblende, welche mit den Durchbrechungen Z1 - Z4 versehen ist, ist in den Fig.
6 und 7 mit 25 bezeichnet. Die Lochblende 25 ist auf einer Welle 26 drehfest angeordnet,
welche Welle durch einen Elektromotor 27 antreibbar ist. Die rotierende Lochblende
25 deckt einen Reflektor 28 ab, in welchem Lichtquellen 29 verteilt sind. Durch diese
Mehrzahl von Lichtquellen wird erzielt, daß selbst bei Ausfall einer der Lichtquellen
immer noch einige Lichtquellen vorhanden sind, die eine ausreichende Beleuchtung und
damit eine entsprechende Lichtmenge am Eingang der Lichtleiter ermöglichen. Die Lichtleiter
sind an der dem Reflektor gegenüberliegenden Seite der rotierenden Blende 25 angeordnet
und in Fig. 6 mit 30 - 33 bezeichnet. Dabei ergibt sich aus Fig. 6, daß die mit 30
bezeichneten Lichtleiter die Beaufschlagung der Zeilen 1, die mit 31 bezeichneten
Lichtleiter Zeilen 2, die mit 32 bezeichneten Lichtleiter die Zeile 3 und die mit
34 bezeichneten Lichtleiter die weiße Umrandung 24 beaufschlagen. Die Lichtleitereingänge
sind in Draufsicht auch in Fig. 8 wiedergegeben, wobei sie auf einer Tragplatte 34
vorgesehen sind, welche an der dem Reflektor 28 gegenüberliegenden Seite der rotierenden
Blende 25 zu liegen kommt. Eine derartige Steuerung erreicht einen Lichtvorhangeffekt,
der ähnlich jenem einer elektronischen Steuerung ist, wobei durch die Wahl der Drehrichtung
der rotierenden Blende 25 das Aufsteigen oder Absteigen des Lichtvorhanges bzw. durch
Veränderung der Drehzahl die Geschwindigkeit des Lichtvorhanges steuerbar ist.
[0044] In nicht dargestellter Weise könnte natürlich auch anstelle der rotierenden Blende
eine Jalousie vorgesehen sein, bei welcher dann einzelne Lamellen entsprechend der
jeweils benötigten Lichtbeaufschlagung die Lichtleitereingänge periodisch abdekken.
Eine derartige lamellenartige Jalousie ist natürlich auch an der Sichtseite einer
Leuchte anbringbar, wobei dann ausreichend ist, wenn diese Leuchte permanent mit Strom
beaufschlagt ist und es von der Stellung der Lamellen abhängt, ob das Licht der Leuchte
für den herannahenden Verkehrsteilnehmer sichtbar ist oder nicht.
[0045] Was die strichlierte Ausbildung in Fig. 6 anbelangt, so unterscheidet sie sich von
der vorstehend beschriebenen Ausführung lediglich dadurch, daß gemäß der voll ausgezogenen
Darstellung die rotierende Lochblende der Mantel eines Kegelstumpfes ist, wogegen
gemäß der strichlierten Ausbildung die Lochblende der Mantel eines Zylinders ist,
der über eine radiale Verbindungsfläche mit der Ache 26 verbunden ist. Die Lichtleitereingänge
(in Fig. 6 mit LLE bezeichnet) gehen dann von der einer die rotierende zylindrische
Blende umgebenden Zylindermantelfläche aus. Die Wirkungsweise ist identisch mit jener
der voll ausgezogenen Darstellung.
[0046] Bei allen Erscheinungsformen der Verkehrslichtsignalanlagen können die Flächen zwischen
den Einzelleichtern bzw. auch zwischen den gesamten Leuchten schwarz sein und gegenüber
dem Gehäuse zurückversetzt sein, um solcherart auch bei ungünstigen Lichteinfallen
ein einwandfreies Erkennen der einzelnen Schaltphasen zu ermöglichen. Dabei kann auch
die Umrahmung 5; 14; 23 indirekt mittels einzelner Beleuchungsquellen beleuchtbar
sein, welche zentral hinter den Einzelleichtern angeordnet sind und deren Licht über
Reflektoren zu den Umrahmungen geleitet wird.
[0047] Was die elektronische Steuerung des Lichtvorhanges anbelangt, so ist diese aus den
Fig. 10 - 13 eindeutig erkennbar, wobei die Steuerschaltung gemäß Fig. 10A und 10B
aufgrund der Legende der Fig. 11 selbsterklärend ist. Gleiches gilt auch hinsichtlich
der Leuchtenanordnung gemäß Fig. 12 und des Phasenablaufes gemäß Fig. 13. Nicht dargestellte
Variationen und Adaptionen für die jeweiligen Schaltphasen und -vorgänge sind im Rahmen
der Erfindung möglich..
1. Verkehrslichtsignalanlage, bei welcher der Verkehrsfluß durch unterschiedliche Leuchten
geregelt wird, wobei jede der Leuchten durch eine Vielzahl von rastermäßig angeordneten
Einzellichtern gebildet ist, die zusammen die vorgegebene geometrische Form ergeben,
dadurch gekennzeichnet, daß die rastermäßig angeordneten Einzellichter (2,3,4) jeder
Leuchte systembezogen in Form eines flächigen Lichtlaufeffektes sichtbar gemacht sind,
wobei die Fließgeschwindigkeit und/oder die Fließrichtung des flächigen Lichtlaufeffektes
entsprechend der verstrichenen Dauer des Einschaltens der zugehörigen Leuchte (2,
3 oder 4) veränderbar ist.
2. Verkehrslichtsignalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung
des flächigen Lichtlaufeffektes die rastermäßig angeordneten Einzelleuchten (2,3,4)
systembezogen mit Strom beaufschlagbar sind.
3. Verkehrslichtsignalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung
des flächigen Lichtlaufeffektes die Leuchten bzw. Einzellichter mittels einer oder
mehrerer Blenden (25) gesteuert abdeckbar sind.
4. Verkehrslichtsignalanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende
als lamellenartige Jalousie ausgebildet ist, deren Lamellen um ihre Längsachse schwenkbar
und getrennt antreibbar sind.
5. Verkehrslichtsignalanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende
(25) eine rotierende Lochblende ist, wobei die Blende als mit Durchbrechungen (Z1-Z3)
versehene Scheibe, Kegelmantel oder Zylindermantel ausgebildet ist, mittels welcher
die Lichteingänge von die Einzellichter bildenden Lichtleitern (30-33) abblendbar
sind.
6. Verkehrslichtsignalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fließgeschwindigkeit des flächigen Lichtlaufeffektes entsprechend der verstrichenen
Dauer des Einschaltens der zugehörigen Leuchte (2, 3 oder 4) veränderbar und die Fließrichtung
des flächigen Lichtlaufeffektes der nächstfolgenden Schaltphase der Anlage (1;10)
anpaßbar ist.
7. Verkehrslichtsignalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die geometrischen Formen aller Leuchten (2, 3, 4) unterschiedlich sind, wobei
die Rotlichtleuchte (4) vorzugsweise die Umrißform eines regelmäßigen Achteckes und
die Gelblichtleuchte (3) vorzugsweise die Form eines auf die Basis gestellten Dreickes
aufweist.
8. Verkehrslichtsignalanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchten
entsprechend ihrer geometrischen Form mit weißen Einzellichtern umrahmt sind.
9. Verkehrslichtsignalanlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Grünlichtleuchte als auch abgewinkelter pfeilartiger Balken ausgebildet ist, wobei
der Lichtvorhang visuell in Richtung zur Spitze bzw. von dieser weg bewegbar ist.
10. Verkehrslichtsignalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Form der Verkehrslichtsignalanlage (1; 10) und/oder der Grünlichtleuchte (2)
und/oder einer Umrahmung (5; 14) der Verkehrslichtsignalanlage (1; 10) der zugeordneten
Befahrvorschrift des zugehörigen Fahrstreifens angepaßt ist.
11. Verkehrslichtsignalanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Umrahmung
(5; 14) mit reflektierender und/oder fluoreszierender Oberfläche versehen ist und/oder
mit gegebenenfalls intermittierend aufleuchtenden Lichtquellen (15) beleuchtbar ist.
12. Verkehrslichtsignalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtquellen (11, 12, 13) aller Leuchten auf einem gemeinsamen Feld einander
überlagernde Leuchten bildend in einer der zu erzielenden Form entsprechenden Anordnung
vorgesehen sind.
13. Verkehrslichtsignalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß auf Abbiegespuren die Grünlichtleuchte (2) neben der Gelblichtleuchte (3) angeordnet
ist, und zwar auf jener Seite, die die Abbiegerichtung wiedergibt, wobei die Grünlichtleuchte
(2) die Form eines in die Abbiegerichtung weisenden Pfeiles aufweist.
14. Verkehrslichtsignalanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß alle Leuchten
(2, 3, 4) nebeneinander angeordnet sind, wobei die Umrahmung (5) der Verkehrslichtsignalanlage
(1) die Form eines in die gleiche Richtung wie die Grünlichtleute (2) weisenden Pfeiles
aufweist.
15. Verkehrslichtsignalanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotlichtleuchte
(4) unterhalb der Gelblichtleuchte (3) angeordnet ist, wobei die Umrahmung (5) die
Form eines abgewinkelten, in die Abbiegerichtung weisenden Pfeiles aufweist.
16. Verkehrslichtsignalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich noch getrennte, der entsprechenden Phasenleuchte entsprechend aufgebaute,
mit dieser korrespondierend geschaltete Einzelleuchten, insbesondere für eine Grünlichtphase,
vorgesehen sind.
1. Traffic light signalling equipment, in which the traffic flow is regulated by various
lights, each light being made up by a plurality of individual lights disposed in a
grid and which together yield the predetermined geometrical form, characterised in
that the gridwisely arranged individual lights (2, 3, 4) of each light are rendered
visible in a system-related fashion in the form of a flat running light effect, the
flow speed and/or flow direction of the flat running light effect being variable according
to the period of connection of the associated lights (2, 3 or 4) which has already
elapsed.
2. Traffic lights signalling equipment according to claim 1, characterised in that the
gridwisely arranged lights (2, 3, 4) can be supplied with current in a system-related
fashion in order to achieve the flat running light effect.
3. Traffic light signalling equipment according to claim 1, characterised in that in
order to achieve the flat running light effect, the lights or the individual lights
can be masked in controlled fashion by one or a plurality of shutters (25).
4. Traffic light signalling equipment according to claim 3, characterised in that the
shutter is constructed as a multi-leaf blind, the leaves of which can be pivotally
and separably driven about their longitudinal axis.
5. Traffic light signalling equipment according to claim 3, characterised in that the
shutter (25) is a rotating perforated shutter, the shutter being constructed as a
disc, conical jacket or cylindrical jacket provided with apertures (Z 1 to Z3) by
means of which the light inputs from light conductors (30 to 33) which constitute
the individual lights can be dipped.
6. Traffic light signalling equipment according to one of claims 1 to 5, characterised
in that the flow speed of the flat running light effect is variable according to the
elapsed period of connection of the associated lights (2, 3 or 4) and in that the
flow direction of the flat running light effect can be adapted to the following switching
phase ofthe equipment (1; 10).
7. Traffic light signalling equipment according to one of claims 1 to 6, characterised
in that the geometrical form of all lights (2, 3, 4) is different, the red light (4)
preferably having the contours of a regular octagon while the amber light (3) preferably
has the form of a triangle standing on its base.
8. Traffic light signalling equipment according to claim 7, characterised in that the
lights are, according to their geometrical shape, framed with white individual lights.
9. Traffic light signalling equipment according to claim 7 or 8, characterised in that
the green light is constructed also as an angled-over arrow-like bar, the light curtain
being adapted to be moved visually in the direction of or away from the point.
10. Traffic light signalling equipment according to one of claims 1 to 9, characterised
in that the form of the traffic light signalling equipment (1; 10) and/or the green
light (2) and/or of a framing (5; 14) of the traffic light signalling equipment (1;
10) is adapted to the associated regulations governing driving on the associated strip
of carriageway.
11. Traffic light signalling equipment according to claim 10, characterised in that the
framing (5; 14) is provided with a reflective and/or fluorerent surface and/or can
be illuminated with possibly intermittently illuminating light sources (15).
12. Traffic light signalling equipment according to one of claims 1 to 11, characterised
in that the light sources (11,12,13) of all lights are provided in an arrangement
corresponding to the form to be achieved, forming mutually superimposing lights on
a common field.
13. Traffic light signalling equipment according to one of claims 1 to 12, characterised
in that on bends the green light (2) is disposed beside the amber light (3) and in
fact on that side which reproduces the direction of the bend, the green light (2)
having the form of an arrow which points in the direction of the bend.
14. Traffic light signalling equipment according to claim 13, characterised in that all
lights (2, 3, 4) are disposed beside one another, the framing (5)of the traffic light
signalling equipment (1) having the form of an arrow pointing in the same direction
as the green light (2).
15. Traffic light signalling equipment according to claim 13, characterised in that the
red light (4) is disposed under the amber light (1), the framing (5) having the form
of an angled-over arrow pointing in the dlrection of the bend.
16. Traffic light signalling equipment according to one of claims 1 to 15, charaterised
in that in addition there are separate individual lights, particularly for a green
light phase, which are constructed in accordance with the appropriate phase light
and connected to correspond therewith.
1. Installation de feux de signalisation, dans laquelle le flux de circulation est régulé
par différents feux, chacun des feux étant formé par une pluralité de lumières disposées
en réseau, qui produisent en commun la forme géométrique imposée, caractérisée en
ce que les lumières (2, 3, 4) disposées en réseau de chaque feu sont rendues visibles
d'une manière rapportée au système sous la forme d'un effet de défilement lumineux
surfacique, la vitesse de défilement et/ou le sens de défilement de l'effet de défilement
lumineux surfacique pouvant être modifiées en fonction de la durée écoulée de mise
en route du feu associé (2, 3 ou 4).
2. Installation de feux de signalisation selon la revendication 1, caractérisée en ce
que pour obtenir l'effet de défilement surfacique, les lumières (2, 3, 4) disposées
en réseau peuvent recevoir un courant électrique d'une manière rapportée au système.
3. Installation de feux de signalisation selon la revendication 1, caractérisée en ce
que pour obtenir l'effet de défilement surfacique, les feux ou les lumières peuvent
être recouverts de manière contrôlée au moyen d'un ou plusieurs écrans (25).
4. Installation de feux de signalisation selon la revendication 3, caractérisée en ce
que l'écran est conformé en persienne de type à lamelles, dont les lamelles peuvent
être pivotées autour de leur axe longitudinal et entraînées séparément.
5. Installation de feux de signalisation selon la revendication 3, caractérisée en ce
que l'écran (25) est un écran perforé rotatif, l'écran étant conformé en plaque munie
de passages (Z1-Z3), enveloppe conique et enveloppe cylindrique, au moyen desquelles
les entrées de lumière de conducteurs optiques (30-33) formant les lumières peuvent
être masquées.
6. Installation de feux de signalisation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée
en ce que la vitesse de défilement de l'effet de défilement lumineux surfacique peut
être modifiée en fonction de la durée écoulée de mise en route du feux associé (2,
3 ou 4) et la direction de défilement de l'effet de défilement lumineux surfacique
de la phase de commutation suivante de l'installation (1 ; 10) est adaptable.
7. Installation de feux de signalisation selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée
en ce que les formes géométriques de tous les feux (2, 3, 4) sont différentes, le
feu rouge (4) présentant de préférence la forme générale d'un octogone régulier et
le feu orange (3) de préférence la forme d'un triangle posé sur sa base.
8. Installation de feux de signalisation selon la revendication 7, caractérisée en ce
que les feux sont entourés de lumières blanches en correspondance avec leur forme
géométrique.
9. Installation de feux de signalisation selon la revendication 7 ou 8, caractérisée
en ce que le feu vert est conformé en barre en forme de flèche également coudée, le
rideau lumineux étant mobile visuellement en direction de la pointe ou depuis celle-ci.
10. Installation de feux de signalisation selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée
en ce que la forme de l'installation de feux de signalisation (1 ; 10) et/ou du feu
vert (2) et/ou d'un encadrement (5 ; 14) de l'installation de feux de signalisation
(1 ; 10) est adaptée à la directive de franchissement de la voie de circulation associée.
11. Installation de feux de signalisation selon la revendication 10, caractérisée en ce
que l'encadrement (5 ; 14) est muni d'une surface réfléchissante et/ou fluorescente
et/ou peut être éclairé par des sources lumineuses (15) s'allumant éventuellement
par intermittence.
12. Installation de feux de signalisation selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée
en ce que les sources lumineuses (11, 12, 13) de tous les feux sont prévues sur une
zone commune en formant des feux se superposant, selon une disposition correspondant
à la forme à obtenir.
13. Installation de feux de signalisation selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée
en ce que, sur les voies de bifurcation, le feu vert (2) est placé à côté du feu orange
(3), du côté correspondant à la direction de bifurcation, le feu vert (2) présentant
la forme d'une flèche tournée dans la direction de bifurcation.
14. Installation de feux de signalisation selon la revendication 13, caractérisée en ce
que tous les feux (2, 3, 4) sont disposés les uns à côté des autres, l'encadrement
(5) de l'installation de feux de signalisation (1) présentant la forme d'une flèche
tournée dans la même direction que le feu vert (2).
15. Installation de feux de signalisation selon la revendication 13, caractérisée en ce
que le feu rouge (4) est placé au-dessous du feu orange (3), l'encadrement (5) présentant
la forme d'une flèche coudée tournée dans la direction de bifurcation.
16. Installation de feux de signalisation selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisée
en ce que sont prévus en plus des feux séparés, construits de manière correspondante
au feu de phase correspondant et commutés en correspondance avec celui-ci, en particulier
pour une phase de feu vert.