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(11) |
EP 0 482 230 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.1995 Patentblatt 1995/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.10.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01J 65/04 |
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Hochleistungsstrahler
High power radiation device
Dispositif de rayonnement à haute puissance
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI NL |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.04.1992 Patentblatt 1992/18 |
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Patentinhaber: Heraeus Noblelight GmbH |
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D-63801 Kleinostheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- von Arx, Christoph
CH-4600 Olten (CH)
- Stutz, Stefan
CH-5442 Fislisbach (CH)
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| (74) |
Vertreter: Kühn, Hans-Christian et al |
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Heraeus Holding GmbH,
Stabsstelle Schutzrechte,
Heraeusstrasse 12-14 63450 Hanau 63450 Hanau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 363 832
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EP-A- 0 385 205
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochleistungsstrahler, insbesondere für ultraviolettes
Licht, mit einem unter Entladungsbedingungen Strahlung aussendendem Füllgas gefüllten
Entladungsraum, mit Elektroden, die paarweise an eine oder mehrere Hochspannungsquellen
angeschlossen sind, wobei zwischen zwei auf unterschiedlichem Potential liegenden
Elektroden dielektrisches Material liegt, das an den Entladungsraum angrenzt.
Die Erfindung nimmt dabei Bezug auf einen Stand der Technik, wie er sich etwa aus
der EP-A-0 363 832 oder EP-A-0 385 205.
Technologischer Hintergrund und Stand der Technik
[0002] Der industrielle Einsatz photochemischer Verfahren hängt stark von der der Verfügbarkeit
geeigneter UV-Quellen ab. Die klassischen UV-Strahler liefern niedrige bis mittlere
UV-Intensitäten bei einigen diskreten Wellenlängen, wie z.B. die Quecksilber-Niederdrucklampen
bei 185 nm und insbesondere bei 254 nm. Wirklich hohe UV-Leistungen erhält man nur
aus Hochdrucklampen (Xe, Hg), die dann aber ihre Strahlung über einen grösseren Wellenlängenbereich
verteilen. Die neuen Excimer-Laser haben einige neue Wellenlängen für photochemische
Grundlagenexperimente bereitgestellt. Diese sind z.Zt. aus Kostengründen für einen
industriellen Prozess wohl nur in Ausnahmefällen geeignet.
[0003] In der eingangs genannten EP-Patentanmeldung oder auch in dem Konferenzdruck "Neue
UV- und VUV-Excimerstrahler" von U.Kogelschatz und B.Eliasson, verteilt an der 10.Vortragstagung
der Gesellschaft Deutscher Chemiker, Fachgruppe Photochemie, in Würzburg (BRD) 18.-
20.November 1987, wird ein neuer Excimerstrahler beschrieben. Dieser neue Strahlertyp
basiert auf der Grundlage, dass man Excimerstrahlung auch in stillen elektrischen
Entladungen erzeugen kann, einem Entladungstyp, der in der Ozonerzeugung grosstechnisch
eingesetzt wird. In den nur kurzzeitig (< 1 Mikrosekunde) vorhandenen Stromfilamenten
dieser Entladung werden durch Elektronenstösse Edelgasatome angeregt, die zu angeregten
Molekülkomplexen (Excimeren) weiterreagieren. Diese Excimere leben nur einigen 100
Nanosekunden und geben beim Zerfall ihre Bindungsenergie in Form von Strahlung ab,
deren Wellenlängenbereich je nach Zusammensetzung des Füllgases im UV-A, UV-B, UV-C
oder auch im sichtbaren Spektralbereich liegen kann.
[0004] In der jüngsten Vergangenheit hat die Nachfrage nach derartigen Hochleistungsstrahlern
zugenommen, weil die besonderen Eigenschaften des Strahlers viele neue Anwendungsgebiete
in der chemischen und physikalischen Verfahrenstechnik, im grafischen Gewerbe, für
Beschichtungen etc. eröffnet haben. Es besteht daher ein grosses Bedürfnis nach wirtschaftlichen,
möglichst modular aufgebauten und betriebssicheren UV-Strahlern.
Darstellung der Erfindung
[0005] Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Hochleistungsstrahler,
insbesondere für UV- oder VUV-Licht, zu schaffen, der aufgrund seines modularen Aufbaus
wirtschaftlich zu fertigen ist und den Aufbau auch sehr grosser Flächenstrahler ermöglicht.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe bei einem Hochleistungsstrahler der eingangs genannten
Gattung ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass der Entladungsraum nach aussen von einem
für die erzeugte Strahlung transparenten Rohr begrenzt ist, in welchem Rohr voneinander
und vom transparenten Rohr distanzierte Dielektrikumsrohre mit Innenelektroden angeordnet
sind.
[0007] Bei Anliegen einer genügend hohen Wechselspannung bildet sich eine Vielzahl von Teilentladungen
von einer Elektrode durch das Dielektrikum und den angrenzenden Entladungsraum und
wieder in das Dielektrikum hinein zur benachbarten Elektrode aus. Diese Entladungen
strahlen das verwendbare UV-Licht ab, das dann durch die Rohrwand oder Rohrwände dringt.
Im Gegensatz zu den bekannten Konfigurationen wird hier die gesamte Ausdehnung der
Entladungskanäle zur Strahlungserzeugung ausgenutzt.
[0008] Die Herstellung des erfindungsgemässen Hochleistungsstrahlers ist vereinfacht und
kostengünstiger als bei den bekannten Strahlern. Man kann z.B. handelsübliche Quarzrohrproflle
verwenden, die es in vielen Dimensionen gibt. Auch für das begrenzende Glas/Quarz-Material
sind keine sehr hohen Ansprüche zu stellen, da die begrenzenden Wände lediglich für
die Nutzstrahlung transparent sein müssen und nicht durch die Entladung beansprucht
werden. Dies führt zu einer höheren Lebensdauer des Strahlers. Auch ist die Spaltweite
und deren Toleranzen weit weniger kritisch. Insbesondere lassen sich nunmehr wegen
der geringeren Anforderungen bezüglich Toleranzen sehr grosse Flächenstrahler realisieren,
die sehr dünn ausgeführt werden können. Weil praktisch die gesamte Länge des Entladungsraum
zu Emission beiträgt, ist die UV-Ausbeute sehr hoch. Transmissionsverluste eines Elektrodengitters
oder einer teildurchlässigen Schicht liegen nicht vor.
[0009] Im Gegensatz zum Bekannten können bei der erfindungsgemässen Anordnung die Dielektrika
für die zu erzeugende UV-Strahlung optimiert werden, weil sie für das UV-Licht nicht
transparent sein müssen, was für besondere Anwendungen besonders hohe Wirkungsgrade
erwarten lässt. Zu solchen Anwendungen mit wachsender wirtschaftlicher Bedeutung zählen
z.B. der Einsatz als starker UV-Strahler für Vorionisierungszwecke anderer Entladungen,
z.B. Laser, Behandlung von Oberflächen mit UV-Belichtung, chemische Prozesse wie Präparation
neuer Chemikalien oder Oberflächen und Beschichtungsverfahren wie UV-unterstütztes
CVD oder Plasma-CVD (Chemical Vapor Deposition), Photo-CVD, bei denen ein zu behandelndes
Substrat bei geeignetem Füllgas möglichst dicht an eine UV-Lichtquelle gebracht wird.
[0010] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0011] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt;
darin zeigt
- Fig. 1
- Ein erstes Ausführungsbeispiel eines Flächenstrahlers mit einseitiger Abstrahlung
im Querschnitt;
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch den Flächenstrahler nach Fig.1 längs deren Linie AA mit einer
schematischen Darstellung der elektrischen Anspeisung;
- Fig. 3
- eine erste Abwandlung des Flächenstrahlers nach Fig.1 und 2 mit Aussenelektroden,
die auf den Schmalseiten des äusseren Rohres angeordnet sind, und einer elektrischen
Speisung mit einseitig geerdeter Spannungsquelle;
- Fig. 4
- eine zweite Abwandlung des Flächenstrahlers nach Fig.1 und 2 mit Aussenelektroden,
die auf den Schmalseiten des äusseren Rohres angeordnet sind, und einer erdsymmetrischen
elektrischen Speisung;
- Fig. 5
- einen Flächenstrahler gemäss Fig.1 und 2 mit externer Kühlung;
- Fig.6
- eine Möglichkeit zur Abstützung der Dielektrikumsrohre bei langgestreckten Strahlern;
- Fig.7
- eine Alternative zu den bisherigen Konfigurationen mit mehr als einer Lage Dielektrikumsrohre
im Innern eines Quarzrohrs;
- Fig.8
- ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Form eines Zylinderstrahlers, zum Teil im
Querschnitt, zum Teil in Stirnansicht;
- Fig.9
- eine Abwandlung der Ausführungsform gemäss Fig.5 mit mehreren Strahlern in einem gemeinsamen
Kühlelement;
- Fig.10
- eine Abwandlung der Ausführungsform gemäss FIg.9 mit mehrerer Strahlern auf der Innenseite
eines gekrümmten Kühlelements.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
[0012] Bei dem Flächenstrahler nach Fig.1 und 2 sind in einem Quarzrohr 1 mit den Breitseiten
2, 3 und den Schmalseiten 4, 5 Dielektrikumsrohre 6 mit Innenelektroden 7 angeordnet.
Die Dielektrikumsrohre 6 sind voneinander und auch von den Wänden des Quarzrohrs 1
beabstandet. Die Dielektrikumsrohre 6 sind beispielsweise Quarzröhrchen, deren inneres
Ende 8 abgeschmolzen, d.h. verschlossen ist (vgl. Fig.2). Die Innenelektrode 7 ist
ein Metallstab, der in das Quarzröhrchen eingeschoben ist. Statt dessen kann auch
ein von dielektrischem Material umhüllter Metallstab oder Metalldraht verwendet werden.
Die beiden Schmalseiten 4,5 und eine der Breitseiten 3 des Quarzrohrs 1 sind aussen
je mit einer Aluminiumschicht 9 versehen. Die drei Beschichtungen können - müssen
aber nicht - elektrisch voneinander isoliert sein. Die Aluminiumschicht 9 ist vorzugsweise
aufgedampft, flammgespritzt, plasmagespritzt oder gesputtert und dient als Reflektor.
[0013] Wie aus Fig.2 zu erkennen ist, ist das Quarzrohr 1 an seinen beiden Stirnseiten durch
Platten 10, 11 aus Isoliermaterial verschlossen. Diese Platten sind beispielsweise
auf die Stirnseiten aufgeklebt oder im Falle von Quarz- oder Glasplatten mit den besagten
Stirnwänden verschmolzen. Die Platten 10, 11 sind mit Durchbrüchen 12 versehen, in
welchen wechselweise die Dielektrikumsrohre 6 von beiden Seiten des Quarzrohrs 1 eingeschoben
und darin befestigt und versiegelt sind. An den den Einbaustellen gegenüberliegenden
Enden sind die Dielektrikumsrohre abgeschmolzen oder verklebt. Bei langgestreckten
Strahlern sind die Dielektrikumsrohre 6 am freien Ende 8 in rohrförmigen Stützelementen
13 gehalten, in welche diese Enden 8 eintauchen. Optional können auch in Rohrmitte
zusätzliche Stützen 14 vorgesehen sein (vgl. Fig.6). Ueber einen Füllstutzen 15 kann
der Innenraum des Quarzrohrs 1 evakuiert und dann mit einem Füllgas gefüllt werden.
[0014] Wie aus Fig.2 ersichtlich ist, erfolgt die elektrische Anspeisung des Strahlers aus
einer Wechselstromquelle 16 derart, dass abwechselnd benachbarte Innenelektroden 7
an die Wechselstromquelle 16 angeschlossen sind. Wie später (anhand der Fig.9) noch
näher erläutert wird, können auch mehrere Wechselstromquellen eingesetzt werden. Die
Entladungen 17 bilden sich dann im Zwischenraum zwischen je zwei benachbarten Dielektrikumsrohren
6 aus.
[0015] Die Wechselstromquelle 16 entspricht grundsätzlich jenen, wie sie zur Anspeisung
von Ozonerzeugern verwendet werden. Typisch liefert sie eine einstellbare Wechselspannung
in der Grössenordnung von mehreren 100 Volt bis 20000 Volt bei Frequenzen im Bereich
des technischen Wechselstroms bis hin zu einigen MHz - abhängig von der Elektrodengeometrie,
Druck im Entladungsraum und Zusammensetzung des Füllgases.
[0016] Das Innere des Quarzrohrs 1 ist mit einem unter Entladungsbedingungen Strahlung aussendenden
Füllgas gefüllt, z.B. Quecksilber, Edelgas, Edelgas-Metalldampf-Gemisch, Edelgas-Halogen-Gemisch,
gegebenenfalls unter Verwendung eines zusätzlichen weiteren Edelgases, vorzugsweise
Ar, He, Ne, als Puffergas.
[0017] Je nach gewünschter spektraler Zusammensetzung der Strahlung kann dabei eine Substanz/Substanzgemisch
gemäss nachfolgender Tabelle Verwendung finden:

[0018] Daneben kommen eine ganze Reihe weiterer Füllgase in Frage:
- Ein Edelgas (Ar, He, Kr, Ne, Xe) oder Hg mit einem Gas bzw. Dampf aus F₂, J₂, Br₂,
Cl₂ oder eine Verbindung, die in der Entladung ein oder mehrere Atome F, J, Br oder
Cl abspaltet;
- ein Edelgas (Ar, He, Kr, Nr, Xe) oder Hg mit O₂ oder einer Verbindung, die in der
Entladung ein oder mehrere O-Atome abspaltet;
- ein Edelgas (Ar, He, Kr, Ne, Xe) mit Hg.
[0019] In der sich bildenden elektrischen Teilentladung (micro discharge) kann die Elektronenenergieverteilung
durch Wandstärke der Dielektrikumsrohre 6 und deren dielektrische Eigenschaften, Abstand
zwischen den Dielektrikumsrohren 6, Druck und/oder Temperatur des Füllgases optimal
eingestellt werden.
[0020] Bei Anliegen einer Spannung zwischen je zwei benachbarten Elektroden 7 bildet sich
eine Vielzahl von Entladungskanälen 17 aus, welche das UV-Licht abstrahlen, das dann
durch die transparente Breitseite 2 des Quarzrohrs 1 nach aussen dringt.
Breitseiten 2, 3.
[0021] Wie in Fig.3 veranschaulicht ist, können die metallischen Reflektorschichten 9 auf
den Schmalseiten des Quarzrohrs 1 auch als Aussenelektroden verwendet werden. Die
elektrische Kontaktierung kann dabei durch Litzenbänder 18 oder federnde Kontaktstreifen
erfolgen. Hierbei ist es zweckmässig, eine ungeradzahlige Anzahl Dielektrikumsrohre
6 vorzusehen, damit beide Aussenelektroden auf dem selben Potential, im Beispielsfall
auf Erdpotential zu liegen kommen. Dann bilden sich auch Entladungen 17a zwischen
den äussersten Dielektrikumsrohren 6 und den Schmalseiten 4, 5 des Quarzrohrs 1 aus.
[0022] Weil bei Stromversorgungseinrichtungen mit erdsymmetrischem Ausgang die Isolationsbeanspruchungen
der dabei verwendeten Bauteile geringer ist als bei solchen mit einseitiger Versorgung,
sind derartige Einrichtungen wirtschaftlicher. In der Fig.4 ist die Anspeisung eines
Strahlers nach Fig.3 mit einer Stromversorgungseinrichtung mit erdsymmetrischem Ausgang
veranschaulicht. Zwischen benachbarten Innenelektroden 7 liegt jeweils die volle Ausgangsspannung
der Wechselstromquelle 16, während zwischen den Innenelektroden 7 der äusseren Dielektrikumsrohre
6 und den Aussenelektroden 9 die halbe Ausgangsspannung liegt. Dementsprechend ist
auch der Abstand zwischen den Dielektrikumsrohren 6 grösser als der Abstand der beiden
äusseren Dielektrikumsrohre 6 von den Schmalseiten 4, 5 des Quarzrohrs 1 bemessen.
[0023] Hochleistungsstrahler der beschriebenen Art können aufgrund ihrer neuen Geometrie
sehr einfach gekühlt werden. Wie Fig.5 veranschaulicht, kann das Quarzrohr 1 in ein
entsprechend bemessenes Metallprofil 19 mit U-förmigem Querschnitt, beispielsweise
aus Aluminium oder Kupfer, mit darin enthaltenen, z.B. in Profillängsrichtung verlaufenden
Kühlmittelbohrungen 20 eingelegt werden.
[0024] Zwischen den Schenkeln des U-Profils und den Schmalseiten 4,5 des Quarzrohrs 1 ist
ein federnder metallischer Kontaktstreifen 21 eingelegt, der sich über die gesamte
Rohrlänge erstreckt. Er dient neben der elektrischen Kontaktierung der Schicht 9 auch
zum Festlegen des Quarzrohres 1 im Raum zwischen den Schenkeln des Metallprofils 19.
Gegebenenfalls kann eine Zwischenlage aus wärmeleitender Paste 30 zwischen dem Profilgrund
und dem Quarzrohr 1 vorgesehen werden, um den Wärmeübergang zu verbessern. Die elektrische
Anspeisung erfolgt analog Fig.4, d.h. das Metallprofil 19 liegt auf Erdpotential.
Selbstverständlich kann die elektrische Anspeisung auch so erfolgen, wie sie in Fig.2
oder 3 veranschaulicht ist.
[0025] Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung weisen eine Reihe von
Vorteilen auf, die nachfolgend zusammengefasst sind:
- Es können handelsübliche, in vielen Dimensionen erhältliche Quarzprofile für die Quarzrohre
1 eingesetzt werden, welche sich durch hohe mechanische Belastbarkeit auszeichnen;
- einfache Erweiterung bestehender Bestrahlungseinrichtungen durch die mit der Erfindung
mögliche modulare Bauweise;
- die (auf Hochspannungspotential liegenden) Elektroden samt ihrer Anschlussarmaturen
lassen sich mit einfachen Mitteln berührungssicher gestalten;
- der Einsatz von Stromversorgungseinrichtungen mit erdsymmetrischer Ausgangsspannung
ermöglicht wirtschaftliche Speisung;
- der Einsatz meherer voneinander unabhängiger Stromversorgungseinheiten ist möglich;
- ein Drahtnetz, Drahtgitter oder eine transparente äussere Elektrode entfällt, wodurch
die Reinigung des Strahlers, z.B. beim Einsatz im grafischen Gewerbe, erleichtert
ist;
- die Quarzpartien des Strahlers, welche für die Transmission des UV-Lichts verantwortlich
sind, werden nicht durch den Entladungsangriff belastet;
- die Aluminiumbedampfung macht einen Grossteil der entstehenden Strahlung nutzbar;
- die ganze Einrichtung einschliesslich Kühlung kann extrem flach und in ihrer Flächenausdehnung
nahezu beliebig gross gestaltet werden und ist daher für sehr viele technische Anwendungen
geeignet.
[0026] Ohne den durch die Erfindung gesteckten Rahmen zu verlassen, sind eine Fülle von
Modifikationen des vorstehend beschriebenen UV-Hochleistungsstrahlers möglich, auf
die nachstehend eingegangen werden soll.
[0027] So können statt einer ungeradzahligen Anzahl von Quarzrohren 1 für Konfigurationen
gemäss Fig.2, 3 und 4 auch geradzahlige Varianten vorgesehen sein.
Anstelle nur einer einzigen Lage von Dielektrikumsrohren 6 in einem Quarzrohr 1 können
zwei oder mehr Lagen vorgesehen sein, wie es in Fig.7 verdeutlicht ist. Die Dielektrikumsrohre
6 der einen Lage sind gegenüber den Dielektrikumsrohren der benachbarten Lage um einen
halben Rohrabstand versetzt. Die Dielektrikumsrohre 6 jeder Lage sind parallelgeschaltet
und an die beiden Pole der Wechselstromquelle 16 angeschlossen. Die Entladungskanäle
verlaufen schräg durch den Entladungsraum von einer Lage zur nächsten.
[0028] Ferner bietet die Erfindung die Möglichkeit, meherer Einzelstrahler, z.B. gemäss
Fig.1 oder Fig.3 in einem gemeinsamen Kühlement einzubetten, wie es in Fig.9 verdeutlicht
ist. Dort ist ein Aluminium- oder Kupferprofil 19a mit im Beispielsfall 3 in Profillängsrichtung
verlaufenden Kanälen mit U-förmigem Querschnitt versehen. In diese Kanäle sind analog
Fig.5 Quarzrohre 1 eingelegt, deren Aufbau im Zusammenhang mit Fig.1, 3 oder 5 ausführlich
beschrieben wurde. Die elektrische Anspeisung kann analog den bisherigen Ausführungsbeispielen
erfolgen. Abweichend hiervon ist in Fig.9 veranschaulicht, dass die einzelnen Strahler
an separate Wechselstromquellen 16a, 16b, 16c a angeschlossen sind. Diese Massnahme
wird dann von nöten sein, wenn eine einzige Quelle nicht zur Speisung einer Mehrzahl
von Strahlern ausreicht.
[0029] Die bisherigen Ausführungsformen der Erfindung bezogen sich allesamt auf Quarzrohre
mit rechteckförmigen Querschnitt. Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Dielektrikumsrohre
6 im Zwischenraum 22 zwischen zwei koaxial ineinander angeordneten Quarzrohre 23,
24 anzuordnen. Die Innenelektroden 7 sind analog Fig.2 oder 3 abwechselnd mit den
beiden Anschlüssen der Wechselstromquelle 16 verbunden, wobei analog Fig.1 die Innenelektroden
7 der ersten Gruppe von Innenelektroden 7 an der einen Stirnfläche untereinander verbunden
sind, die Innenelektroden 7 der anderen Gruppe an der anderen Stirnfläche der Rohre
23, 24 zusammengeführt sind. Analog Fig.2 ist der Innenraum 22 an beiden Stirnflächen
der Quarzrohre 23, 24 mit je einem ringförmigen Deckel 25 verschlossen, der gleichzeitig
auch Halterung für die Dielektrikumsrohre 6 ist.
[0030] Je nachdem, ob man die Einrichtung als Aussen- oder Innenstrahler konzipiert, ist
auf der Innenfläche des inneren Quarzrohres 23 bzw. auf der Aussenfläche des äusseren
Quarzrohres 24 eine als Reflektor dienende Aluminiumschicht 9 vorzusehen. In Anlehnung
an Fig.5 besteht auch bei einem Rundstrahler nach Fig.8 die Möglichkeit zur forcierten
Kühlung des Strahlers, z.B. durch Hindurchleiten von Kühlmittel durch den Innenraum
26 des inneren Quarzrohres 23, oder durch Ausfüllen dieses Innenraums 26 mit einem
Kühlkörper (nicht dargestellt). Bei einem Innenstrahler kann entweder der Aussenmantel
des äusseren Quarzrohres 24 von Kühlmittel umspült werden, oder es kann ein eigenständiger
Kühlkörper über das äussere Quarzrohr 24 gestülpt sein. Vorteilhaft ist dabei eine
Anordnung, wie sie in Fig.10 am Beispiel einer Bestrahlungseinrichtung für banförmige
Materialien wie Folien- oder Papierbahnen, dargestellt ist. Das zu bestrahlende Material
31 wird über eine Trommel 32 geführt. Das Kühlelement 19b aus einem gut wärmeleitenden
Metall, z.B. Kupfer oder Aluminium, besteht aus einem der Trommel 32 angepasstem Rohrabschnitt
mit in Rohrlängsrichtung verlaufenden Kühlbohrungen 20. Die Innenwandung des Rohrabschnitts
weist offene Kanäle 33 mit rechteckförmigem Querschnitt auf, in welche Quarzprofile
gemäss Fig.1 oder Fig.3 eingelegt und darin befestigt sind. Die elektrische Anspeisung
erfolgt analog den bisherigen Ausführungsbeispielen.
[0031] Statt runder Dielektrikumsrohre 6 und Innenelektroden 7 können bei allen Ausführungsformen
auch Elektroden mit nahezu beliebigem Querschnitt verwendet werden. Zur Verbesserung
der Wärmeabfuhr aus dem Dielektrikum 6 ist es zudem möglich, die Innenelektroden 7
als Hohlelektroden auszuführen.
1. Hochleistungsstrahler, insbesondere für ultraviolettes Licht, mit einem unter Entladungsbedingungen
Strahlung aussendendem Füllgas gefüllten Entladungsraum, mit Elektroden (7), die paarweise
an eine oder mehrere Hochspannungsquellen (16) angeschlossen sind, wobei zwischen
zwei auf unterschiedlichem Potential liegenden Elektroden (7) dielektrisches Material
(6) liegt, das an den Entladungsraum angrenzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Entladungsraum
von einem für die erzeugte Strahlung zumindest abschnittsweise transparentem Rohr
(1;23,24) begrenzt ist, in welchem Rohr (1;23,24) voneinander und vom transparenten
Rohr (1;23,24) distanzierte Dielektrikumsrohre (6) mit Innenelektroden (7) angeordnet
sind und sich die stille elektrische Entladung (17) im freien Raum des Rohres (1;23,24)
ausbildet.
2. Hochleistungstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr ein Quarzrohr
(1) mit rechteckförmigem Querschnitt ist und die Innenelektroden (7) in einer Lage
angeordnet sind, wobei benachbarte Innenelektroden (7) jeweils an die zwei Pole der
Hochspannungsquelle (16) angeschlossen sind.
3. Hochleistungstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr ein Quarzrohr
(1) mit rechteckförmigem Querschnitt ist und die Innenelektroden (7) in mehreren Lagen
angeordnet sind, wobei alle Innenelektroden (7) einer jeden Lage parallelgeschaltet
sind, und lagenweise an die zwei Pole der Hochspannungsquelle (16) angeschlossen sind.
4. Hochleistungsstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Entladungsraum
von zwei koaxial ineinanderliegenden Rohren (23,24) begrenzt ist, und die Dielektrikumsrohre
(6) im Ringraum (25) zwischen den besagten Rohren angeordnet sind.
5. Hochleistungstrahler nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr
(1) bzw. die Rohre (23,24) an beiden Enden mittels Platten (10,11) bzw. Deckeln (25)
verschlossen ist, welche Platten bzw. Deckel als Träger für die Dielektrikumsrohre
(6) dienen.
6. Hochleistungstrahler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die freien Enden (8) der Dielektrikumsrohre (6) an der der Halterung gegenüberliegenden
Platte (10,11;25) mittels Stützelementen (13) und/oder im mittigen Rohrabschnitt mittels
zusätzlicher Stützen (14) abgestützt sind.
7. Hochleistungstrahler nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
dass drei der vier Rohrwände (3,4,5) des Rohres (1) mit einer äusseren reflektierenden
Schicht (9), vorzugsweise einer aufgedampften Aluminiumschicht, versehen sind.
8. Hochleistungsstrahler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass entweder die Innenfläche
des inneren Rohres (23) oder die Aussenfläche des äusseren Rohres (24) mit einer äusseren
reflektierenden Schicht (9), vorzugsweise einer aufgedampften Aluminiumschicht, versehen
sind.
9. Hochleistungsstrahler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
zur Kühlung das Rohr (1) teilweise von einem Kühlkörper (19;19a;19b) umgeben ist oder
in ihm angeordnet ist.
10. Hochleistungsstrahler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Rohr
mit Rechteckquerschnitt im Kühlkörper (19;19a;19b) ein oder mehere offene Kanäle (33)
vorgesehen sind, in welche das bzw. die Rohre (1) eingelegt und darin gehalten sind.
1. A high power emitter, in particular for ultraviolet light, with a discharge chamber,
filled with a filling gas emitting radiation under discharge conditions, with electrodes
(7) which are connected in pairs to one or more high voltage sources (16), in which
dielectric material (6) lies between two electrodes (7) lying at different potential,
which material adjoins the discharge chamber, characterised in that the discharge
chamber is delimited by a tube (1;23;24) which is transparent, at least in sections,
for the radiation which is produced, in which tube (1;23;24) dielectric tubes (6)
with internal electrodes (7) are arranged, which dielectric tubes (6) are spaced apart
from each other and from the transparent tube (1;23;24), and the silent electric discharge
(17) is formed in the free space of the tube (1;23;24).
2. A high power emitter according to Claim 1, characterised in that the tube is a quartz
tube (1) with a rectangular cross-section and the internal electrodes (7) are arranged
in a position in which adjacent internal electrodes (7) are connected in each case
to the two poles of the high voltage source (16).
3. A high power emitter according to Claim 1, characterised in that the tube is a quartz
tube (1) with a rectangular cross-section and the internal electrodes (7) are arranged
in several layers, in which all the internal electrodes (7) of each layer are connected
in parallel and are connected in layers to the two poles of the high voltage source
(16).
4. A high power emitter according to Claim 1, characterised in that the discharge chamber
is delimited by two tubes (23,24) lying coaxially one inside the other, and the dielectric
tubes (6) are arranged in the annular space (25) between the said tubes.
5. A high power emitter according to Claim 2 or 3, characterised in that the tube (1)
or the tubes (23,24) are closed at both ends by means of plates (10,11) or covers
(25), which plates or covers serve as carriers for the dielectric tubes (6).
6. A high power emitter according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the
free ends (8) of the dielectric tubes (6) are supported on the plate (10,11;25) lying
opposite the mounting by means of support elements (13) and/or are supported in the
central tube section by means of additional supports (14).
7. A high power emitter according to one of Claims 1 to 3 or 5 or 6, characterised in
that three of the four tube walls (3,4,5) of the tube (1) are provided with an outer
reflecting layer (9), preferably an aluminium layer deposited by evaporation.
8. A high power emitter according to Claim 4, characterised in that either the inner
surface of the inner tube (23) or the outer surface of the outer tube (24) is provided
with an outer reflecting layer (9), preferably an aluminium layer deposited by evaporation.
9. A high power emitter according to one of Claims 1 to 8, characterised in that for
cooling, the tube (1) is partially surrounded by a cooling element (19;19a;19b) or
is arranged in the latter.
10. A high power emitter according to Claim 9, characterised in that in the case of a
tube with a rectangular cross-section, in the cooling element (19;19a;19b) one or
more open channels (33) are provided, into which the tube or tubes (1) are placed
and are held therein.
1. Dispositif de rayonnement de haute puissance, en particulier pour lumière ultraviolette,
comportant un espace de décharge rempli d'un gaz de remplissage qui émet un rayonnement
sous des conditions de décharge, comportant des électrodes (7) qui sont reliées, par
paire, à une ou plusieurs sources de haute tension (16), dispositif dans lequel, entre
deux électrodes (7) placées à un potentiel différent se trouve un matériau diélectrique
(6) qui est adjacent à un espace de décharge, caractérisé par le fait que l'espace
de décharge est limité par un tube (1, 23, 24) transparent, au moins par tronçons,
pour le rayonnement produit, tube (1, 23, 24) dans lequel sont disposés des tubes
du diélectrique (6), avec des électrodes intérieures (7), distants l'un de l'autre
et distants du tube transparent (1, 23, 24) et dans lequel se forme, dans l'espace
libre du tube (1, 23, 24), la décharge électrique silencieuse (17).
2. Dispositif de rayonnement de haute puissance selon la revendication 1, caractérisé
par le fait que le tube est un tube de quartz (1) de section rectangulaire et que
les électrodes intérieures (7) sont disposées dans une couche, les électrodes intérieures
voisines (7) étant, chacune, reliées aux deux pôles de la source de haute tension
(16).
3. Dispositif de rayonnement de haute puissance selon la revendication 1, caractérisé
par le fait que le tube est un tube de quartz (1) de section rectangulaire et que
les électrodes intérieures (7) sont disposées en plusieurs couches, toutes les électrodes
intérieures (7) de chacune des couches étant reliées en parallèle et étant reliées,
par couche, aux deux pôles de la source de haute tension (16).
4. Dispositif de rayonnement de haute puissance selon la revendication 1, caractérisé
par le fait que l'espace de décharge est limité par deux tubes (23, 24) coaxiaux disposés
à l'intérieur l'un de l'autre et que les tubes du diélectrique (6) sont disposés dans
l'espace annulaire (25) existant entre lesdits tubes.
5. Dispositif de rayonnement de haute puissance selon la revendication 2 ou 3, caractérisé
par le fait que le tube (1) ou les tubes (23, 24) sont reliés aux deux extrémités
au moyen de plaques (10, 11) ou de couvercles (25), plaques ou couvercles qui servent
de supports pour les tubes du diélectrique (6).
6. Dispositif de rayonnement de haute puissance selon l'une des revendications de 1 à
5, caractérisé par le fait que les extrémités (8) des tubes du diélectrique (6) s'appuient,
au moyen d'éléments d'appui (13), contre la plaque (10, 11, 25) située en face de
la fixation et/ou s'appuient, dans le tronçon médian du tube, au moyen d'appuis supplémentaires
(14).
7. Dispositif de rayonnement de haute puissance selon l'une des revendications de 1 à
3 ou 5 ou 6, caractérisé par le fait que trois des quatre parois (3, 4, 5) du tube
(1) sont munies d'une couche extérieure réfléchissante (9), de préférence d'une couche
d'aluminium déposée par métallisation sous vide.
8. Dispositif de rayonnement de haute puissance selon la revendication 4, caractérisé
par le fait que soit la surface intérieure du tube intérieur (23), soit la surface
extérieure du tube extérieur (24) sont munies d'une couche extérieure réfléchissante
(9), de préférence d'une couche d'aluminium déposée par métallisation sous vide.
9. Dispositif de rayonnement de haute puissance selon l'une des revendications de 1 à
8, caractérisé par le fait que pour le refroidissement, le tube (1) est partiellement
entouré d'une masse de refroidissement (19, 19a, 19b) ou est disposé dans cette masse.
10. Dispositif de rayonnement de haute puissance selon la revendication 9, caractérisé
par le fait que dans le cas d'un tube de section rectangulaire sont prévus dans la
masse de refroidissement (19, 19a, 19b) un ou plusieurs canaux ouverts (33) dans lequel
le ou les tubes (1) sont introduits et maintenus.