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(11) |
EP 0 482 317 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.04.1996 Patentblatt 1996/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.08.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: G07B 17/00 |
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Verfahren zum Frankieren von Postgut und Anordnung zu dessen Durchführung
Method for franking post and device for carrying out this method
Procédé d'affranchissement d'articles postaux et dispositif associé de mise en oeuvre
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
25.10.1990 DE 4034292
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.04.1992 Patentblatt 1992/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Francotyp-Postalia GmbH |
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D-16547 Birkenwerder (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Günther, Stephan
W-1000 Berlin 28 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 278 874 GB-A- 2 147 853 GB-A- 2 188 878
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WO-A-90/04824 GB-A- 2 178 696 GB-A- 2 190 044
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Frankieren von Postgut und Anordnung zu
dessen Durchführung, bei dem mit Frankierfunktionen ausgestattete Geräte eines Nutzers
mit einer entfernten, zentralen Datenverarbeitungsanlage zur Buchung von Portogebühren
über Telekommunikationseinrichtungen gekoppelt werden.
[0002] Die Zusammenarbeit von Frankiermaschinen mit Datenverarbeitungsanlagen zur zentralen
Verrechnung von Portogebühren unter Nutzung vorhandener Kommunikationsnetze ist bekannt
(DE-28 20 658 A1; DE-31 26 785 A1; DE-31 26 786 A1). Diese Einrichtungen dienen der
Anforderung von Guthabenwerten zum Laden einer Frankiermaschine. Dabei werden über
einen Rechenmodus und Kontrollkombinationen die Berechtigung sowie die Identifizierung
der Frankiermaschine überprüft.
[0003] Frankiermaschinen zählen bezüglich der Anschaffung und ihres Unterhaltes zu den höherwertigen
Industriegütern und sind demzufolge für Unternehmen mit mittlerem oder kleinem Postaufkommen
unrentabel.
[0004] Die Unteransprüche beschreiben weitere vorteilhafte Ausgestaltungen.
[0005] Das Verfahren beruht auf der Nutzung eines Telekommunikationssystems mit verschiedenen
Endgeräten, die mit einer zentralen Datenverarbeitungsanlage für die Buchung von Portogebühren
verbunden werden. Als Endgeräte finden hierbei besonders Fernkopierer für den Telefaxdienst
und multifunktionale Endgeräte des diensteintegrierenden digitalen Nachrichtennetzes
(ISDN) Verwendung.
[0006] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer aus vier Figuren bestehenden Zeichnung
für die Kombination eines Fernkopierers mit einer Frankiereinheit näher erläutert.
Darin zeigen die
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Fernkopierers, die
- Fig. 2
- das Blockschaltbild, die
- Fig. 3
- ein Informationsfluß-Diagramm und die
- Fig. 4
- das Ablaufdiagramm der Frankiereinheit des Fernkopierers nach der Figur 1.
[0007] Der in der Figur 1 dargestellte Fernkopierer 1 enthält eine Frankiereinheit 6. Die
vorhandene Tastatur 7 dient auch der Eingabe von Frankierwerten. Der jeweilige Modus,
in dem sich die Frankiermaschine befindet, wird durch die Anzeige 8 kenntlich gemacht.
Außerdem wird die Anzeige 8 umgesteuert, um Frankierwerte und andere frankierbezogene
Daten, wie z. B. Abrechnungsdaten, anzuzeigen. Eine durch die Frankiereinheit 6 gesteuerte
Farbbandkontrolle 5 steuert bzw. überwacht ein Spezialfarbband 4. Eine Rolle 3 mit
Leer-Frankierstreifen wird mit dem Papiereinzug des Fernkopierers gekoppelt. Die fertigen
Frankierstreifen 2 werden an der üblichen Ausgabe des Fernkopierers entnommen.
[0008] Eine Integration der Frankiervorrichtung in ein Telefon und die Kopplung mit der
Zentrale ist bereits in der DE 33 37 491 C2 vorgeschlagen worden. Jedoch ist die damals
verwendete Technik nicht einsetzbar, ohne andere Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
Es kann dort nicht gleichzeitig telefoniert und frankiert werden, wenn der jedem Fernsprechteilnehmer
zugeordnete Gebührenzähler der Fernsprechvermittlungsstelle zur Portogebührverrechnung
verwendet und die Abrechnung direkt mit einer zentralen Verrechnungsstelle bei jeder
Frankierung vorgenommen wird. Weil außerdem die Übertragung unverschlüsselt vorgenommen
werden soll, ist eine Manipulation in Fälschungsabsicht leicht. Das gilt ebenso, wenn
die Frankiermaschine mit einem Guthaben keditiert wird.
[0009] Es wurde bereits in der GB 21 78 696 B ein Frankiermaschinen-Verriegelungssystem
vorgeschlagen, um das Frankieren nur bei vorbestimmten durch den Benutzer einstellbaren
Bedingungen (Paßwort, Zeitschloß) zu ermöglichen. Eine Abrechnungseinheit ist über
einen Computer mit einem Drucker gekoppelt, und mit einer Steuerzentrale über ein
Telefon oder anderes Endgerät verbunden. Der Benutzer kann zwar zur Datenverarbeitung,
Buchung und Wiederaufladung bzw. Kreditierung Anforderungsdaten an die Steuerzentrale
senden, um dann Nachladedaten zu empfangen, jedoch wird das Wiederaufladen der Frankiermaschine
nur bei einer Kommunikation in Gang gesetzt, welche durch die Steuerzentrale gestartet
wird, um das Guthaben zum richtigen Ort in Form von verschlüsselten Daten zu übertragen.
Eine Vielzahl von verschlüsselten Daten ließe sich über ein Modem effektiv und sicher
übertragen, was aber hier nur zur Guthabenübertragung ausgenutzt wird. Das Modem und
ein Verschlüsselungsmodul müssen zusätzlich innerhalb der Abrechnungseinheit angeordnet
werden, was deren Kosten erhöht. Damit wäre aber noch keine rentable Frankiermöglichkeit
für mittlere oder kleine Postaufkommen erzielbar.
[0010] Es lag daher der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein sicheres Verfahren,
das für kleinere bis mittlere Postaufkommen eine rentable Frankiermöglichkeit mit
zentraler Abrechnung der Portogebühren bietet, zu schaffen und eine Anordnung zu dessen
Durchführung unter Mitbenutzung von Steuer- und Kommunikationsmitteln eines geeigneten
beim Nutzer installierten Endgerätes einer Telekommunikationseinrichtung zu entwickeln.
[0011] Diese Aufgabe wurde durch die in den Patentansprüchen 1 bzw. 4 dargestellte Erfindung
gelöst.
[0012] Wird als Endgerät ein Fernkopierer für den Telefaxdienst als Frankier-Druckvorrichtung
genutzt, ist diesem außerdem die Eingabevorrichtung als Tastatur 7 und die Anzeige
8 für die Führung des Dialogs mit der Datenverarbeitungszentrale zuzuordnen. Die Steuerung
des Datenflusses zwischen der Frankiereinheit 6 einerseits und der Bedienoberfläche
sowie dem Druckwerk andererseits übernimmt die Fernkopierersteuerung 12. Eine Kodierungseinrichtung
zur kryptographischen Verschlüsselung und Sicherungsmittel gegen Fälschen des Frankierabdruckes
sind vorgesehen.
[0013] Insbesondere dient als Sicherungsmittel ein zusätzliches Farbband 4, dessen Farbe
sich sichtbar von den anderen durch den Fernkopierer druckbaren Farben unterscheidet.
Dieses Farbband wird erst zum Druck freigegeben, nachdem z. B. durch die Portobox
16 eine Verrechnung der Portogebühr des Abdruckes vorgenommen wurde.
[0014] Ein beim Nutzer vorhandenes Endgerät, wie im vorgenannten Beispiel ein Fernkopierer,
wird durch eine Telekommunikationsverbindung 9, 17 mit einer an diesen Dienst angeschlossenen
Datenverarbeitungszentrale über ein Modem 10, Fig. 2 gekoppelt, wobei ein Mikroprozessor
14 die Steuerung der Frankiereinheit 6 und die Umsteuerung der Fernkopierersteuerung
12 veranlaßt und überwacht. Über diese Verbindung werden die Anforderung des Nutzers
zur zentralen Buchung von Portogebühren und zum Erzeugen von Frankierdaten an die
Datenverarbeitungszentrale übertragen. In der Gegenrichtung werden von der Datenverarbeitungszentrale
das dem Frankierwunsch entsprechende Frankierbild und/oder wesentliche Teile davon
an das Endgerät gesendet bzw. freigegeben, um das Endgerät in die Lage zu versetzen,
das vollständige Frankierbild drucken zu können.
[0015] Aus sicherungstechnischen Gründen ist es vorteilhaft, einen Teil des Frankierbildes
im Endgerät zu speichern und den anderen Teil von der Datenverarbeitungszentrale an
das Endgerät zu senden. Im Endgerät werden beide Teile zum endgültigen Frankierbild
zusammengesetzt.- Vorzugsweise werden die konstanten Teile des Frankierbildes im Endgerät
des Nutzers in einem Grafik-Speicher 15 gespeichert, wie dessen Werbefeld und ggf.
die Rahmenanordnung des Wertdruckes mit Ortsangabe, Postleitzahl und Datum. Als Speichermittel
für die konstanten Daten des Frankierbildes dient ein nichtflüchtiger Speicher.
[0016] Die Kommunikation zwischen dem Endgerät in seiner Eigenschaft als Frankier-Druckvorrichtung
und der Datenverarbeitungszentrale wird durch kryptographische Verschlüsselung gesichert,
z. B. nach der bekannten RSA-Datenverschlüsselung.
[0017] Dem Endgerät ist zur Portogebührenverrechnung für die einzelnen Frankierungen eine
gesicherte Portobox 16 zugeordnet, über die Kommunikationsverbindung wird bei jeder
Kreditanfrage durch den Nutzer die Portobox 16 durch die Datenverarbeitungszentrale
abgefragt und überprüft. Erst nach dem Erfüllen bestimmter, vorgegebener Voraussetzungen
wird der Guthabenwert der Portobox 16 aufgefüllt bzw. nachgeladen und der durch die
Datenverarbeitungszentrale überwachte Teil des Frankierbildes freigegeben.
[0018] Als weitere Sicherungsmaßnahme wird ein Sicherungscode erzeugt und gemeinsam mit
den Frankierdaten gedruckt. Dieser Sicherungscode ist aus Daten gebildet, die das
Endgerät kennzeichnen.
[0019] In der Fig. 3 ist der Informationsfluß für die Frankiereinrichtung 6 entsprechend
dem Blockschaltbild nach der Fig. 2 dargestellt.
[0020] Ein typisches Ablaufdiagramm für einen solchen Fernkopierer mit Frankiermöglichkeit
ist in der Fig. 4 gezeigt.
[0021] Der Portogebühren- oder Frankierdruck wird durch Steuerung des Druckträgers 18 über
die Umsteuerung der Fernkopierer-Funktion 12 auf Streifen 2 vorgenommen. Diese Streifen
2, beispielsweise selbstklebende Etiketten, werden ungetrennt für den Druck auf die
Druckrolle 3 des Fernkopierers gebracht. Als weitere Variante ist ein Streifengeber
vorgesehen, der mittels einer Zuführvorrichtung die Streifen 2 vereinzelt der Druckrolle
zuführt.
[0022] Bei der Nutzung eines multifunktionalen ISDN-Endgerätes mit einer Druckeinrichtung
wird ein im Endgerät implementierter Kommunikationsdienst verwendet. Die Sicherheitsmaßnahmen
entsprechen den zuvor beschriebenen Maßnahmen für einen Fernkopierer.
1. Verfahren zum Frankieren von Postgut, mit einer Kommunikation eines im Bereich des
Nutzers installierten Endgerätes eines Telekommunikationssystems mit einer Datenverarbeitungszentrale,
wobei die Datenübertragung zwischen Endgerät und Datenverarbeitungszentrale mittels
kryptographischer Verschlüsselung gesichert ist, und mit einer Steuerung des Nachladens
mit einem Guthaben und des Frankierens durch eine Frankiereinheit,
gekennzeichnet durch,
- Speichern der konstanten Bildteile des Frankierbildes durch nichtflüchtige Speicher
im Endgerät,
- Senden von Anforderungsdaten zur Erzeugung von Frankierdaten in Verbindung mit dem
Senden von Kreditanforderungsdaten an die Datenverarbeitungszentrale zur zentralen
Buchung von Portogebühren,
- Senden mindestens eines dem Frankierwunsch entsprechenden wesentlichen Teiles eines
Frankierbildes, welches die Sicherheit gegenüber einer Manipulation weiter erhöht,
an das Endgerät in Verbindung mit der Nachladung des Guthabens,
- Vervollständigung des Frankierbildes im Endgerät durch die im nichtflüchtigen Speicher
gespeicherten konstanten Bildteile vor Ausführung einer Frankierung.
2. Verfahren, nach Anspruch 1, dadurch ge-kennzeichnet, daß das Werbefeld und ggf. die Rahmenanordnung des Wertdruckes mit Ortsangabe, Postleitzahl
und Datum die gespeicherten konstanten Bildteile bilden.
3. Verfahren, nach den Ansprüchen 1 bis 2, gekennzeichnet, durch eine Gebührenverrechnung einzelner Frankierungen in einer gesicherten Portobox
(16) des Endgerätes (1) und eine Kommunikation zwischen Datenverarbeitungszentrale
und Portobox (16) zur Gebührenverrechnung und Auffüllen des Guthabenwertes.
4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 zum Frankieren von Postgut,
mit einem im Bereich des Nutzers installierten Endgerät (1) eines Telekommunikationssystems,mit
Mitteln (9,10,14,17) zum Senden von Kreditanforderungsdaten an die Datenverarbeitungszentrale
zur zentralen Buchung von Portogebühren und zum Empfang von Nachladedaten, mit einer
Eingabevorrichtung (7), einer Anzeige (8) und einer Frankiereinheit (6) zur Dialogführung
mit der Datenverarbeitungszentrale und zur Sicherung der Datenübertragung zwischen
dem Endgerät (1) und der Datenverarbeitungszentrale mittels kryptographischer Verschlüsselung
sowie mit einer Druckvorrichtung (18), dadurch
gekennzeichnet,
- daß die Mittel (9, 10, 14, 17) zum Senden von Kreditanforderungsdaten an die Datenverarbeitungszentrale
und zum Empfang von Nachladedaten ebenfalls zum Senden von Anforderungsdaten für die
Übermittlung von wesentlichen Frankierbildteilen und deren Empfang ausgebildet sind,
wobei das Endgerät (1) mit der Datenverarbeitungszentrale über ein Modem (10), eine
Telekommunikationsverbindung (9) und ein Telekommunikationsnetzwerk (17) gekoppelt
ist, um verschlüsselte Anforderungsdaten zu senden und verschlüsselt übermittelte
Daten zu empfangen,
- daß die Frankiereinheit (6) im Endgerät Sicherungsmittel (14,15,16) gegen Fälschung
aufweist, mit Portobox (16) und mit einem nichtflüchtigen Grafik-Speicher (15), in
welchem der konstante Teil des Frankierbildes gespeichert ist, um mit einem Mikroprozessor
(14) ein Frankierbild aus dem konstanten und dem übermittelten wesentlichen Frankierbildteil
zusammenzusetzen, und
- daß Mittel (14, 12) zur Nutzung der Druckvorrichtung (18) des Endgerätes (1) für
den Frankierdruck ausgebildet sind.
5. Anordnung, nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel (15) zum Speichern der konstanten Bildteile des Frankierbildes im
Endgerät (1) nichtflüchtige Speicher vorgesehen sind, in welchen mindestens ein Werbeklischee
als konstanter Teil gespeichert ist, und daß die Frankiereinheit (6) über eine Fernkopiersteuerung
(12) mit der Druckvorrichtung (18) verbunden ist, wobei ein Mikroprozessor (14) die
Steuerung der Frankiereinheit (6) und die Umsteuerung der Fernkopiersteuerung (12)
veranlaßt und überwacht, um einen Portogebühren- bzw. Frankierdruck vorzunehmen.
6. Anordnung, nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung gegen eine Fälschung ein zusätzliches Spezialfarbband (4) ausschließlich
für den Frankierdruck des Endgerätes (1) vorgesehen ist, daß eine Farbbandkontrolle
(5) zur Steuerung bzw. Überwachung des Spezialfarbbandes (4) vorgesehen und mit dem
Mikroprozessor (14) der Frankiereinheit (6) verbunden ist, wobei die Freigabe des
Spezialfarbbandes (4) nach der bekannten Verrechnung der Portogebühr des Abdruckes
durch die Portobox (16), die den Portowert als Debetsaldo verbucht, erfolgt.
7. Anordnung nach Anspruch 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sicherungscode
aus den das Endgerät kennzeichnenden Daten erzeugt und gemeinsam mit den Frankierdaten
abgedruckt wird.
8. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckvorrichtung des Endgerätes
Streifen für den Portogebührendruck zugeführt werden.
9. Anordnung nach Anspruch 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Streifen ungetrennte,
selbstklebende Etiketten verwendet werden.
10. Anordnung nach Anspruch 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen aus einem
Streifengeber mittels einer Zuführvorrichtung vereinzelt der Druckvorrichtung des
Endgerätes zugeführt werden.
11. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fernkopierer für den Telefaxdienst
als Endgerät verwendet wird.
12. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein multifunktionales ISDN-End-gerät
verwendet wird.
1. Procedure for the franking of postal consignments by means of the communication of
a terminal of a data processing center installed at the user's place where the data
transmission between the terminal and the data processing center is protected by means
of cryptographic encryption; it is further provided with a control feature for the
control of the reloading with a credit balance and the franking by means of a franking
unit; it is
characterized by
- the storage of the constant picture portions of the franking image by non-volatile
storage in the terminal; - the transmission of request data to the data processing
center for producing franking data in connection with credit request data for a central
accounting of postage fees;
- the transmission of at least one essential portion of a franking image to the terminal
together with a reloading of a credit balance corresponding with the desired franking
which will further increase the security against manipulations;
- the completion of the franking image within the terminal prior to the execution
of a franking process by means of the constant image portions stored in the non-volatile
storage.
2. Procedure according to claim No.1 characterized by the fact that the advertising space and, if applicable, the arrangement of the frame
of the imprint of the franking value with the name of the location, the zip-code,
and the date will form the stored constant picture elements.
3. Procedure according to claims No. 1 and 2 characterized by an accounting of the fees of individual franking in a secured postage box (16)
of the terminal (1) and a communication between the data processing center and the
postage box (16) for the accounting of fees and the reloading of the credit balance.
4. Provision for the execution of the procedure according to claim No. 1 for the franking
of consignments for mailing with a terminal (1) of a telecommunication system installed
in the user's area equipped with provisions (9, 10, 14, 17) for the transmission of
credit request data to the data processing center for a centralized accounting of
postage fees and the reception of reloading data, with an input device (7), a display
(8), and a franking unit (6) for conducting a dialogue with the data processing center
and for protecting the data transmission between the terminal (1)
and the data processing center by means of cryptographic encryption, as well as a printing
device (18)
characterized by the fact
- that the provisions (9, 10, 14; 17) for the transmission of credit request data
to the data processing center and for the reception of reloading data are also equipped
for the transmission of request data for the transmission and receipt of essential
portions of franking images; in this context the terminal (1) is connected with the
data processing center via a modem (10), a telecommunication connection (9) and a
telecommunication network (17) to send encoded request data and receive encoded data;
- that the franking unit (6) in the terminal is provided with security devices (14,
15, 16) against forgery, with a postage box (16) and a non-volatile graphic storage
memory (15) in which the constant portion of the franking picture is stored, in order
to compose, by means of a microprocessor (14), a franking picture out of the constant
and the transmitted essential portions of the franking picture, and
- that the devices (14, 12) are designed for the use of the printing device (18) of
the terminal (1) for the franking imprint.
5. Provision according to claim No. 4 characterized by non-volatile memories being provided as means (15) for the storage of constant
picture elements of the franking image in the terminal (1) in which at least one advertising
stereotype is stored as a constant portion, and that the franking unit (6) is connected
with the printing device (18) via a telecopier control (12); in this context a microprocessor
(14) controls the franking unit (6) and provides for and monitors the reversal control
of the telecopier control (12) for the printout of the postage fees and/or the franking
stamp.
6. Provision according to claims No. 4 and 5 characterized by the fact that a special ribbon (4) is provided exclusively for the franking stamp
printout of the terminal (1) as protection against forgery and that a ribbon check
(5) for the control and/or monitoring of the special ribbon (4) is provided which
is connected with the microprocessor (14) and the franking unit (6) in such a way
that the special ribbon (4) is released after the above mentioned accounting for the
postage fee of the imprint of the postage box (16) which registers the postage value
as a debit balance.
7. Provision according to claims No. 4, 5, and 6 characterized by the fact that a security
code is produced out of the data identifying the terminal and is jointly printed out
with the franking data.
8. Provision according to claim No. 4 characterized by the fact that stripes for the
printout of the postage fee are fed to the terminal's printing device.
9. Provision according to claims No. 4 and 8 characterized by the fact that continuous
adhesive labels are used as stripes.
10. Provision according to claims 4 and 8 characterized by the fact that, out of a stripe
feeder, the stripes are separately fed to the printing device of the terminal by means
of a feeding device.
11. Provision according to claim No. 4 characterized by the use of a telecopier as a terminal
for the telefax service.
12. Provision according to claim No. 4 by the use of a multifunctional ISDN terminal.
1. Opération pour affranchir la marchandise postale par communication d'un appareil terminal
-installé au niveau de l'usager- d'un système de télécommunication avec une centrale
de traitement de données, étant mise en sûreté au moyen d'un chiffrement cryptographique
la transmission des données entre l'appareil terminal et la centrale de traitement
de données, et avec une conduite de recharge avec un avoir et conduite d'affranchissement
par un dispositif d'affranchissement,
caractérisée par les faits de:
- sauvegarder des parties de l'image constantes de l'image d'affranchissement par
une sauvegarde constante dans l'appareil terminal,
- envoyer des données de demande, pour produire des données d'affranchissement en
relation avec l'envoi de données de demande de crédit, à la centrale de traitement
de données pour la comptabilité centrale des frais de port,
- envoyer au moins une partie importante d'une image d'affranchissement qui correspond
à la demande d'affranchissement, laquelle image rehausse la sécurité en face d'une
manipulation, à l'appareil terminal en relation avec la recharge de l'avoir,
- compléter l'image d'affranchissement dans l'appareil terminal par les parties constantes
de l'image emmagasinées dans la sauvegarde constante avant d'effectuer l'affranchissement.
2. Opération d'après la revendication 1, caractérisée par ce que le champ de publicité
et le cas échéant la donnée pour l'encadrement de l'impression du port avec indication
de lieu, code postal et date, forment les parties de l'image constantes sauvegardées.
3. Opération d'après les revendications 1 et 2, caractérisée par une passation en compte
de chaque affranchissement dans une boite à port (16) mise sous sécurité et se trouvant
dans l'appareil terminal (1), et une communication entre la centrale de traitement
des données et la boite à port (16) pour décompter les frais (de port) et remplir
du montant de l'avoir.
4. Indication pour procéder à l'opération d'après la revendication 1 pour affranchir
ae la marchandise postale avec un appareil terminal (1) -installé au niveau de l'usager-
d'un système de télécommunication, avec des moyens (9,10,14,17) pour envoyer des données
de demande de crédit à la centrale de traitement de données pour la comptabilité centralisée
des frais de port et pour la réception de données de recharge, avec un dispositif
d'entrée (7), une annonce (8) et un dispositif d'affranchissement (6) pour le dialogue
avec la centrale de traitement de données et pour la sécurité du transfert des données
entre l'appareil terminal (1) et la centrale de traitement de données au moyen d'un
chiffrement cryptographique de même qu'avec un dispositif d'impression (18), caractérisée
par ce que
- les moyens (9,10,14,17) sont capables d'envoyer des données de demande de crédit
à la centrale de traitement de données et de recevoir des données de recharge également
pour envoyer des données de demande pour la transmission de parties d'image d'affranchissement
importantes et de leur réception; par ce fait: l'appareil terminal (1) est accouplé
à la centrale de traitement de données par un modem (10), une ligne de télécommunication
(9) et un réseau de télécommunication (17), pour envoyer des données de demande chiffrées
et pour recevoir des données transmises chiffrées,
- le dispositif d'affranchissement (6) dans l'appareil terminal comporte des moyens
de sécurité (14,15,16) contre les falsifications, avec boite à port (16) et avec une
sauvegarde-graphique constante (15), dans lequel la partie constante de l'image d'affranchissement
est emmagasinée, pour assembler avec un microprocesseur (14) une image d'affranchissement
à l'aide de la partie d'image d'affranchissement constante et de celle essentielle
transmise, et
- des moyens (14,12) sont en place pour utiliser le dispositif d'impression (18) de
l'appareil terminal (1) pour l'empreinte d'affranchissement.
5. Indication d'après la revendication 4, caractérisée par ce que des sauvegardes constantes
sont prévues comme moyens (15) d'emmagasiner les parties de l'image constantes de
dans lesquelles sauvegardes dans l'appareil au moins un dans lesquelles sauvegardes
est emmagasiné au moins un cliché de publicité comme partie constante, et par ce que
le dispositif d'affranchissement (6) est relié au dispositif d'impression (18) par
une conduite télécopiante (12); par ce fait: un microprocesseur (14) dirige et surveille
la conduite du dispositif d'affranchissement (6) et le changement de la manipulation
du télécopieur (12), pour effectuer respectivement l'impression de frais de port et
d'affranchissement.
6. Indication d'après les revendications 4 et 5, caractérisée par ce qu'un ruban encré
spécial (4) supplémentaire est prévu seulement pour l'impression d'affranchissement
de l'appareil terminal (1) comme sécurité contre une falsification, par ce qu'un contrôle
du ruban (5) est prévu pour respectivement la conduite et la surveillance du ruban
encré spécial (4) et est relié au microprocesseur (14) du dispositif d'affranchissement
(6) ; par ce fait: le ruban encré spécial (4) est libéré après le décompte connu des
frais de port de l'empreinte par la boite à port (16) qui prend en compte le montant
du port comme solde débiteur.
7. Indication d'après les revendications 4, 5 et 6, caractérisée par ce qu'un code de
sécurité est produit avec les données définissant l'appareil terminal et est imprimé
en même temps que les données d'affranchissement.
8. Indication d'après la revendication 4, caractérisée par ce que des bandes pour l'impression
des frais de port sont ajoutées au dispositif d'impression de l'appareil terminal.
9. Indication d'après les revendications 4 et 8, caractérisée par ce que l'on utilise
comme bandes des étiquettes autocollantes et non séparées.
10. Indication d'après les revendications 4 et 8, caractérisée par ce que les bandes sont
menées une par une à partir d'un distributeur de bandes au moyen d'un dispositif de
menée vers le dispositif d'impression de l'appareil terminal.
11. Indication d'après la revendication 4, caractérisée par ce que l'on utilise comme
appareil terminal un télécopieur pour le service de télécopie.
12. Indication d'après la revendication 4, caractérisée par ce que l'on utilise un appareil
terminal ISDN multifonction.