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EP 0 482 327 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.12.1995 Patentblatt 1995/50 |
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Anmeldetag: 06.09.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B25D 17/11 |
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Hydraulisch betriebene Antriebseinheit mit Schalldämmeinrichtung
Hydraulically operated power circuit with sound damping device
Unité motrice hydraulique avec dispositif de silencieux
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI |
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Priorität: |
24.09.1990 DE 4030126
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.04.1992 Patentblatt 1992/18 |
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Patentinhaber: KRUPP MASCHINENTECHNIK GESELLSCHAFT MIT
BESCHRÄNKTER HAFTUNG |
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45143 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- Bartels, Robert-Jan, Dr.-Ing.
W-4300 Essen 17 (DE)
- Piotrowski, Hans-Dieter
W-4300 Essen 1 (DE)
- Schwarz, Eckart, Dr.-Ing.
W-4330 Mülheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 144 282 US-A- 2 949 975
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FR-A- 2 327 039
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine hydraulisch betriebene Antriebseinheit mit einer Schalldämmeinrichtung
mit einem bezüglich dieser beweglichen Werkzeug, wobei die Schalldämmeinrichtung aus
einem Gehäuse besteht, welches die Antriebseinheit mit Ausnahme der Werkzeug-Durchlaßöffnung
und mit Ausnahme der Durchführungsöffnungen für Versorgungsleitungen umschließt, wobei
die Antriebseinheit über Führungselemente innerhalb des Gehäuses in Längs- und Querrichtung
abgestützt ist.
Unter Antriebseinheit ist dabei ein Schlagwerk, ein Drehwerk oder eine aus Schlagwerk
und Drehwerk zusammengesetzte Arbeitseinheit zu verstehen, wobei das zugehörige Schlagwerk
und Drehwerk ggf. auch allein betrieben werden kann; das Werkzeug kann im Bereich
der Antriebseinheit auch als Werkzeug-Einsteckende ausgebildet sein, an dem unterschiedlich
ausgebildete Werkzeuge auswechselbar gehalten sind.
[0002] Aus der Druckschrift EP-B1-0144 282 ist eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Gattung
mit einem Stahlgehäuse bekannt, welches die Antriebseinheit mit Ausnahme einer Durchlaßöffnung
für das freie Ende des als Meißel ausgebildeten Werkzeugs vollständig umschließt.
Die Antriebseinheit ist mittels elastischen und dämmenden Materials innerhalb des
Stahlgehäuses geführt und in der Weise abgestützt, daß im Normalfall eine Berührung
zwischen den Bestandteilen des Gehäuses und der Antriebseinheit vermieden wird.
[0003] Die Druckschrift FR-A-2 327 039 beschreibt ein Schlagwerkzeug mit einer Schalldämmeinrichtung,
die außerhalb des Befestigungs- und des Arbeitsbereichs am Werkzeugschaft befestigt
ist. Die Schalldämmeinrichtung besteht dabei aus einem mehrschaligen Gehäuse, dessen
zwischen zwei benachbarten Schalen ausgebildeter Zwischenraum mit einem Dämpfungsmaterial
nach Art einer Flüssigkeit gefüllt ist.
Die bekannte Vorrichtung ist daher dazu bestimmt und geeignet, die vom Schlagwerkzeug
selbst ausgehende Lärmbelästigung zu vermindern.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydraulisch betriebene Antriebseinheit
mit einer andersartigen Schalldämmeinrichtung zu entwickeln, deren Wirkung zumindest
im wesentlichen von der Verwendung elastischen und dämmenden Materials im Gehäuse-Innenraum
unabhängig ist.
Die Schalldämmeinrichtung soll erforderlichenfalls auch so beschaffen sein, daß die
Umgebung des Werkzeugs zumindest in der Nähe seines Austritts aus dem Gehäuse nach
außen abgeschirmt ist.
[0005] Die Aufgabe wird durch eine Antriebseinheit gelöst, welche die Merkmale des Anspruchs
1 aufweist. Der Grundgedanke der Erfindung besteht dabei darin, das die Antriebseinheit
nahezu vollständig umschließende Gehäuse in Sandwich-Bauweise, d. h. mehrschalig auszubilden,
und den Zwischenraum zwischen zwei benachbarten Schalen des Gehäuses mit einem fließfähigen,
in sich inkompressiblen Dämfungsmaterial auszufüllen. Wesentlich ist die Ausbildung
der in dem Zwischenraum befindlichen Zwischenschicht aus einem Dämpfungsmaterial,
dessen Bestandteile untereinander nach Art einer plastisch verformbaren Masse beweglich
sind, jedoch - wie beispielsweise Flüssigkeiten - keine elastischen Eigenschaften
aufweisen.
[0006] Abgesehen von etwa vorhandenen Leitungen, welche durch das mehrschalige Gehäuse hindurchgeführt
werden müssen, sind die den Zwischenraum begrenzenden Schalen lediglich im Bereich
der Durchlaßöffnung aneinander befestigt, und zwar vorzugsweise über ein verformbares
Verbindungselement (Anspruch 2). Dieses kann insbesondere als Rohrabschnitt aus elastischem
Werkstoff oder als nach Art eines Faltenbalges verformbarer Rohrabschnitt ausgebildet
sein.
[0007] Bei einer besonders einfachen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes stützen
die Führungselemente sich an der inneren der beiden den Zwischenraum begrenzenden
Schalen ab (Anspruch 3); in diesem Falle setzt sich das Gehäuse also im wesentlichen
aus einer Innenschale, der Zwischenschicht und einer Außenschale zusammen.
Im Rahmen der Erfindung kann das Gehäuse jedoch auch mit einer größeren Anzahl Schalen
ausgebildet sein: insbesondere ist es denkbar, die beiden den Zwischenraum begrenzenden
Schalen in der Weise auszubilden und anzuordnen, daß die innere Schale auf ihrer Innenseite
ihrerseits ein Innengehäuse umschließt und über dieses festgehalten ist; das Innengehäuse
kann dabei die eigentliche Tragkonstruktion für die Antriebseinheit darstellen.
[0008] Der Erfindungsgegenstand läßt sich hinsichtlich der insgesamt erzielbaren Schalldämmung
dadurch verbessern, daß das Gehäuse auf seiner dem Werkzeug zugewandten Vorderseite
mit einer rohrförmigen Verlängerung ausgestattet ist, welche das Werkzeug zumindest
auf einem Teil seiner Längserstreckung umschließt (Anspruch 4).
In Anlehnung an die Ausgestaltung des Gehäuses ist die Verlängerung vorzugsweise zumindest
in dem dem Gehäuse benachbarten Abschnitt doppelwandig ausgebildet und mit einem fließfähigen,
in sich inkompressiblen Dämpfungsmaterial gefüllt (Anspruch 5).
Die abschirmende Wirkung der Verlängerung gegen die Umgebung kann dadurch verstärkt
werden, daß die Verlängerung zumindest in der Nähe ihres vom Gehäuse abgewandten Endabschnitts
mit einer elastisch verformbaren Dichtmanschette ausgestattet ist. (Anspruch 6); diese
kann insbesondere die Form eines Trichters aufweisen, welcher während des Betriebs
der Antriebseinheit an dem zu bearbeitenden Material in Anlage gehalten wird. Der
Erfindungsgegenstand kann auch derart ausgebildet sein, daß der vom Gehäuse abgewandte
Endabschnitt der Verlängerung von einem auswechselbar befestigten Verschleißteil gebildet
wird, das aus nachgiebigem Werkstoff besteht (Anspruch 7). Bei einer derartigen Ausführungsform
wird die Antriebseinheit also unter Zwischenschaltung des Verschleißteils über die
rohrförmige Verlängerung an dem zu bearbeitenden Material in Anlage gehalten.
[0009] Das Dämpfungsmaterial zwischen den beiden in Frage kommenden Schalen des Gehäuses
und ggf. in der rohrförmigen Verlängerung kann insbesondere aus Sand bestehen (Anspruch
8); dieser sollte einigermaßen feinkörnig beschaffen sein. Die bevorzugte durchschnittliche
Korngröße liegt zwischen etwa 0,5 mm und 2 mm.
Als Dämpfungsmatial kommt jedoch auch ein Fluid (Anspruch 9) oder ein Gel (Anspruch
10) in Frage. Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind zur Bildung der Zwischenschicht
ggf. auch andersartige Dämpfungsmaterialien einsetzbar, die in dem hier interessierenden
Zusammenhang vergleichbare Eigenschaften aufweisen, beispielsweise Pasten oder Fette.
[0010] Das Gehäuse kann über den bereits angesprochenen Umfang hinaus dadurch vorteilhaft
ausgestaltet sein, daß seine Außenseite - insbesondere also die Außenseite der sich
an die Zwischenschicht anschließenden äußeren Schale - soweit möglich vollständig
mit einer schalldämmenden Beschichtung versehen ist.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
im einzelnen erläutert:
Es zeigen:
- Fig. 1
- stark schematisiert einen Schnitt durch ein doppelwandiges Gehäuse nebst Zwischenschicht,
in dem über Führungselemente ein Schlagwerk nebst Meißel abgestützt ist, und
- Fig. 2
- stark schematisiert einen Teilschnitt durch das Gehäuse mit einer sich an die Werkzeug-Durchlaßöffnung
anschließenden rohrförmigen Verlängerung, die teilweise doppelwandig ausgebildet und
mit Dämpfungsmaterial gefüllt ist.
[0012] Die in Fig. 1 dargestellte Antriebseinheit in Gestalt eines hydraulisch betriebenen
Schlagwerks 1 ist mit einem Schlagkolben 1a ausgestattet, dessen Einzelschlagenergie
über ein Werkzeug in Form eines Meißels 2 mit der Meißelspitze 2a an dem zu zertrümmernden
Material 3 zur Einwirkung gebracht wird.
Das Schlagwerk 1 nebst Schlagkolben 1a ist vollständig von einem Gehäuse 4 umschlossen,
welches - abgesehen von Durchführungsöffnungen für etwa vorhandene Versorgungsleitungen
wie beispielsweise die Energieversorgungsleitung 1b für das Schlagwerk 1 - lediglich
eine Durchlaßöffnung 4a für den Meißel 2 aufweist.
Die während des Einsatzes des Schlagwerks 1 aufzubringende Andruckkraft wird mittels
einer Konsole 5 übertragen, die über Gelenkarme 6, 7 an einer weiter nicht dargestellten
Trägereinheit - beispielsweise einem Baggerausleger - angebracht ist.
[0013] Nach der Lehre der Erfindung ist das Gehäuse 4 in Sandwich-Bauweise ausgeführt, d.
h. es weist (in der dargestellten einfachsten Ausführungform) eine` Außenschale 8
und eine Innenschale 9 auf, die - abgesehen von der Umgebung der Durchlaßöffnung 4a
- durch eine Zwischenschicht 10 voneinander getrennt und auf Abstand gehalten sind.
Die Zwischenschicht 10 besteht aus feinkörnigem Sand mit einer durchschnittlichen
Korngröße von 1 mm: Die Abschirmung des Gehäuse-Innenraums 4b gegen die Außenumgebung
wird also vor allem durch ein fließfähiges, in sich inkompressibles Dämpfungsmaterial
bewirkt.
Die beiden die Zwischenschicht 10 begrenzenden Schalen 8 und 9 sind lediglich an der
Durchlaßöffnung 4a über ein Verbindungselement in Form eines Rohrabschnitts 11 aneinander
befestigt.
[0014] Die Abstützung des Schlagwerks 1 innerhalb des Gehäuses 4 an dessen Innenschale 9
erfolgt über Führungselemente 12 und 13 bzw. 14 und 15, die jeweils zumindest überwiegend
in Längsrichtung (Führungselement 12, 13) bzw. in Querrichtung (Führungselemente 14,
15) des Schlagwerks wirksam sind, also die zwischen diesem und dem Gehäuse 4 wirksamen
Kräfte und/oder Momente übertragen. Im einfachsten Fall bestehen die Führungselemente
aus blockähnlichen Bauteilen beispielsweise aus Kunststoff, die zumindest an einem
der beiden sich gegenüberliegenden Bestandteile - dem Schlagwerk 1 oder der Innenschale
9 - befestigt sind.
[0015] Auf seiner dem Werkzeug 2 zugewandten Vorderseite 4c ist das Gehäuse 4 mit einer
als Rohrabschnitt 16 ausgebildeten Verlängerung ausgestattet, welche das Werkzeug
2 außerhalb der Außenschale 8 auf einem Teil seiner Längserstreckung umschließt. An
dem vom Gehäuse 4 abgewandten Endabschnitt 16a des Rohrabschnitts ist eine elastisch
verformbare Dichtmanschette 17 befestigt, die trichterförmig ausgebildet und unter
Einwirkung der auf das Gehäuse einwirkenden Andruckkraft an der Oberfläche des zu
zertrümmernden Materials 3 in Anlage gehalten ist. Der Innenraum 16b des Rohrabschnitts
weist eine Zuführbohrung 16c mit außenliegendem Anschluß 18 auf; über diesen kann
zum Zwecke der Reinhaltung des Meißels und der Meißelspitze 2a mittels einer nicht
dargestellten Druckluftquelle Druckluft zugeführt werden mit der Folge, daß eine an
der Dichtmanschette 17 austretende Luftströmung erzeugt wird.
Durch den Rohrabschnitt 16 und die Dichtmanschette 17 werden auch die im Bereich der
Durchlaßöffnung 4a und der Aufschlagstelle 3a des Meißels 2 auftretenden Geräusche
gedämmt.
[0016] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 sind die Innen- und Außenschale 9 bzw. 8 im
Bereich der Durchlaßöffnung 4a über einen aus Hartgummi bestehenden Rohrabschnitt
11 aneinander befestigt. Der an der Vorderseite 4c des Gehäuses 4 angebrachte Rohrabschnitt
16 weist - in Anlehnung an die Sandwich-Bauweise des Gehäuses 4 - im Anschluß an die
Außenschale 8 einen doppelwandigen Abschnitt 16d auf, der ebenfalls mit feinkörnigem
Sand 19 gefüllt ist.
Der vom Gehäuse abgewandte Endabschnitt 16a geht in ein buchsenförmiges Verschleißteil
20 aus Kunststoff über, welches auf den Rohrabschnitt 16 aufgeschoben ist.
Das Gehäuse 4 (vgl. dazu Fig. 1) kann über das Verschleißteil 20 während des Betriebes
des Schlagwerks 1 an dem zu zertrümmernden Material 3 in Anlage gehalten werden, wodurch
die vom Schlagwerk 1 und vom Meißel 2 ausgehende Lärmbelästigung herabgesetzt wird.
[0017] Der Erfindungsgegenstand kann abweichend von den beschriebenen Ausführungsformen
auch mit andersartig ausgebildeten Dämpfungsmaterialien ausgestattet sein. Wesentlich
ist dabei, daß die Dämpfungsmaterialien in sich inkompressibel ausgebildet sind und
sich aus gegeneinander beweglichen Bestandteilen zusammensetzen.
Im Rahmen des erfindungsgemäßen Lösungsgedankens kann das Gehäuse auch mit einer größeren
Anzahl Schalen ausgestattet sein; insbesondere ist es möglich, die Innen- und Außenschalung
nebst Zwischenschicht auf einem Innengehäuse abzustützen, welches dann den eigentlichen
Tragbestandteil des Gehäuses darstellt.
Erforderlichenfalls läßt sich eine verbesserte Schalldämmung dadurch erzielen, daß
die Außenschale auf ihrer Außenseite (soweit möglich) vollständig mit einer schalldämmenden
Beschichtung versehen ist.
[0018] Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, daß sich ohne
Rückgriff auf elastische und schalldämmende Materialien, die im Gehäuse-Innenraum
angeordnet sind, eine ausreichende Schalldämmung erzielen läßt.
1. Hydraulisch betriebene Antriebseinheit (1) mit einer Schalldämmeinrichtung mit einem
bezüglich dieser beweglichen Werkzeug (2), wobei die Schalldämmeinrichtung aus einem
Gehäuse (4) besteht, welches die Antriebseinheit (1) mit Ausnahme der Werkzeug-Durchlaßöffnung
(4a) und mit Ausnahme der Durchführungsöffnungen für Versorgungsleitungen (1b) umschließt,
wobei die Antriebseinheit (1) über Führungselemente (12 bis 15) innerhalb des Gehäuses
(4) in Längs- und Querrichtung abgestützt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (4) mehrschalig ausgebildet und daß der Zwischenraum zwischen zwei
benachbarten Schalen (8 bzw. 9) des Gehäuses mit einem fließfähigen, in sich inkompressiblen
Dämpfungsmaterial (10) gefüllt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zwischenraum (10)
begrenzenden Schalen (8 bzw. 9) lediglich im Bereich der Durchlaßöffnung (4a) über
ein verformbares Verbindungselement (11) aneinander befestigt sind.
3. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungselemente (12 bis 15) sich an der inneren (9) der beiden den Zwischenraum
(10) begrenzenden Schalen (8, 9) abstützen.
4. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (4) auf seiner dem Werkzeug (2) zugewandten Vorderseite (4c) mit einer
rohrförmigen Verlängerung (16) ausgestattet ist, welche das Werkzeug zumindest auf
einem Teil seiner Längserstreckung umschließt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung (16) zumindest
in dem dem Gehäuse (4) benachbarten Abschnitt (16d) doppelwandig ausgebildet und mit
einem fließfähigen, in sich inkompressiblen Dämpfungsmaterial (19) gefüllt ist.
6. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verlängerung (16) zumindest in der Nähe ihres vom Gehäuse (4) abgewandten Endabschnitts
(16a) mit einer elastisch verformbaren Dichtmanschette (17) ausgestattet ist.
7. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der vom Gehäuse (4) abgewandte Endabschnitt (16a) der Verlängerung (16) von einem
auswechselbar befestigten Verschleißteil (20) gebildet wird, das aus nachgiebigem
Werkstoff besteht.
8. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dämpfungsmaterial (10) aus Sand besteht.
9. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Dämpfungsmaterial (10) aus einem Fluid besteht.
10. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Dämpfungsmaterial (10) aus einem Gel besteht.
1. Hydraulically operated power circuit (1) with a sound damping device with a tool (2)
movable relative thereto, said sound damping device comprising a housing (4), which
encloses the power circuit (1) except for the passage (4a) for the tool and except
for the passages for supply lines (1b), said power circuit (1) being supported longitudinally
and transversely inside the housing (4) via guide elements (12 to 15), characterised
in that the housing (4) is of a multiple shell construction and that the gap between
two adjacent shells (8 or 9) of the housing is filled with a flowable, intrinsically
incompressible damping material (10).
2. Device according to Claim 1, characterised in that the shells (8 or 9) bordering the
gap (10) are fastened to one another via a deformable connecting element (11) only
in the area of the passage (4a).
3. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the
guide elements (12 to 15) are supported on the inner shell (9) of the two shells (8,
9) bordering the gap (10).
4. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that on
its front side (4c) facing the tool (2), the housing (4) is fitted with a tubular
extension (16) which encloses the tool at least on a portion of its longitudinal extension.
5. Device according to Claim 4, characterised in that the extension (16) is double-walled
at least in the section (16d) adjacent to the housing (4) and is filled with a flowable,
intrinsically incompressible damping material (19).
6. Device according to at least one of Claims 4 to 5, characterised in that the extension
(16) is equipped with a resilient sealing collar (17) at least in the vicinity of
its end section (16a) facing away from the housing (4).
7. Device according to at least one of Claims 4 to 6, characterised in that the end section
(16a) of the extension (16) facing away from the housing (4) is formed by a removably
attached wear part (20) made of flexible material.
8. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the
damping material (10) consists of sand.
9. Device according to at least one of Claims 1 to 7, characterised in that the damping
material (10) consists of a fluid.
10. Device according to at least one of Claims 1 to 7, characterised in that the damping
material (10) consists of a gel.
1. Unité motrice hydraulique (1), comportant un dispositif d'insonorisation, avec un
outil (2) mobile par rapport à celui-ci, le dispositif d'insonorisation étant constitué
d'un carter (4) entourant l'unité motrice (1), à l'exception de l'ouverture (4a) laissant
passer l'outil et des ouvertures destinées au le passage de conduites d'alimentation
(1b), étant entendu que l'unité motrice (1) s'appuie, dans la direction longitudinale
et dans la direction transversale, par l'intermédiaire d'organes de guidage (12 à
15), à l'intérieur du carter (4),
caractérisé en ce que
le carter (4) est réalisé avec plusieurs enveloppes et en ce que l'espace intercalaire
entre deux enveloppes voisines (8 et 9) du carter (4) est rempli par un matériau insonorisant
(10) incompressible par luimême, et susceptible de s'écouler.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les enveloppes (8 et
9) limitant l'espace intercalaire (10) sont fixées l'une à l'autre, simplement dans
la zone de passage (4a), par un élément de liaison (11) déformable.
3. Dispositif suivant au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les organes de guidage (12 à 15) s'appuient sur l'enveloppe intérieure (9) des
deux enveloppes (8, 9) délimitant l'espace intercalaire (10).
4. Dispositif suivant au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le carter (4), sur sa face avant (4c) tournée vers l'outil (2), est constitué
par un prolongement tubulaire (16), qui entoure l'outil, au moins sur une partie de
son extension longitudinale.
5. Dispositif suivant la revendication 4, caractérisé en ce que le prolongement (16)
est, au moins sur sa partie (16d) voisine du carter (4), réalisé avec une double paroi,
et est rempli d'un matériau insonorisant (19) incompressible par lui-même, et susceptible
de s'écouler.
6. Dispositif suivant au moins l'une des revendications 4 à 5, caractérisé en ce que
le prolongement (16), au moins au voisinage de sa partie d'extrémité (16a) opposée
au carter (4), est réalisé avec une manchette d'étanchéité (17) déformable élastiquement.
7. Dispositif suivant au moins l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que
la partie d'extrémité (16a) du prolongement (16), opposée au carter (4), est formée
par une pièce d'usure (20), fixée de façon à pouvoir être remplacée, qui est constituéee
par un matériau déformable.
8. Dispositif suivant au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le matériau insonorisant (10) est constitué de sable.
9. Dispositif suivant au moins l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
le matériau insonorisant (10) est constitué par un fluide.
10. Dispositif suivant au moins l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
le matériau insonorisant (10) est constitué par un gel.

