| (19) |
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(11) |
EP 0 482 333 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.09.1994 Patentblatt 1994/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.09.1991 |
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| (54) |
Tisch mit beweglicher Arbeitsplatte
Table with movable worktop
Table avec une surface de travail mobile
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
26.10.1990 DE 9014828 U 13.07.1991 DE 4123240
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.04.1992 Patentblatt 1992/18 |
| (73) |
Patentinhaber: WASA Massivholzmöbel GmbH |
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D-67714 Waldfischbach-Burgalben (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Auer, Gerhard
W-6791 Hermersberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuchs Mehler Weiss |
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Patentanwälte
Postfach 46 60 65036 Wiesbaden 65036 Wiesbaden (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 377 598 US-A- 1 560 131
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GB-A- 2 168 246 US-A- 2 027 609
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Tisch mit beweglicher Arbeitsplatte auf einem mit Beinen
versehenen Tischgestell, wobei die Arbeitsplatte in horizontaler Ebene gegenüber dem
Tischgestell in einer Laufleistenanordnung verschiebbar und von der horizontalen Ebene
in eine angewinkelte Stellung um einen Drehpunkt am vorderen Ende der Laufleistenanordnung
durch ein Arretierungselement fixierbar ist.
[0002] Es ist grundsätzlich bekannt, die bewegliche Führung einer Tischplatte durch unterhalb
der Tischplatte angebrachte Gratleisten zusammen mit seitlich an der Tischauflage
oder den Tischbeinen angeordneten Laufleisten zu gewährleisten. Eine solche Anordnung
eines Tisches ist beispielsweise aus der GB-A-2 268 246 bekannt. Durch eine Anordnung
dieser Art macht man beispielsweise eine Tischplatte auf einem Tischgestell verschieblich.
Dabei wird das vordere Ende der Tischplatte auf einem beliebigen, nicht mit dem Tisch
in Verbindung stehenden Ort aufgelegt. In dieser Patentschrift ist zwar eine Neigbarkeit
der Tischplatte angedeutet, jedoch deren Funktionsweise nicht offenbart und ersichtlich.
Somit ist es prinzipiell bekannt, Arbeitsplatten von Tischen aus ergonometrischen
Gründen relativ zur Auflageebene der Arbeitsplatte zu neigen. Insbesondere Zeichentische
aus Kunststoff verfügen heutzutage über einfache Klappmechanismen, die eine bestimmte
Schrägstellung z.B. durch Hochklappen der Arbeitsplatte und Arretierung mit Feststellelementen
ermöglichen. Bei Kipp- und Klappvorrichtungen nach dem Stand der Technik ist jedoch
die Gefahr des Versagens dieser Elemente evident, was kausal für die Beschädigung
oder die Zerstörung des Kipp- oder Klappmechanismus bei besonders schweren massiven
Arbeitsplatten bzw. Tischen, z.B. Massivholz sein kam. Im Zuge der Schaffung eines
gesunden Arbeitsplatzklimas ist aber gerade die Verwendung natürlicher Materialien
wie z.B. Massivholz erstrebenswert.
[0003] Demgegenüber liegt der Erfindung das Problem zugrunde, einen Tisch mit beweglicher
Arbeitsplatte gegenüber dem Stand der Technik so weiterzubilden, daß auch schwere
massive Arbeitsplatten, insbesondere aus Massivholz, in bestimmter Neigung und in
der Horizontalen relativ zur Auflageebene auf dem Tischgestell sicher bei gleichzeitig
einfacher und kraftsparender Handhabung fixierbar sind, um ergonomisch günstige Arbeitsbedingungen
für den Benutzer zu erreichen. Dabei soll die Konstruktion möglichst einfach und ökonomisch
produzierbar sein.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe gemäß dem Kennzeichen des Anspruches 1 dadurch, daß das
Tischgestell an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Laufleistenanordnung aufweist,
die jeweils mit einer an der Unterseite der Arbeitsplatte angebrachten Gratleiste
formschlüssig zusammenwirkt und die Laufleistenanordnung in zwei Laufleistenelemente
geteilt ist, von denen das eine Laufleistenelement fest am Tischgestell montiert ist,
und das andere Laufleistenelement an einem dem fest montierten Laufleistenelement
gegenüberliegenden Drehpunkt drehbeweglich angelenkt ist, wobei das fest montierte
Laufleistenelement an seiner dem Drehpunkt zugewandten Stirnseite eine schräge Auflagefläche
aufweist, auf der das bewegliche Laufleistenelement in der ebenen Stellung der Arbeitsplatte
aufliegt, und die Gratleiste ein das bewegliche Laufleistenelement auf dessen Unterseite
hintergreifendes Halte- und Gleitelement aufweist, das im Gebrauchszustand der Arbeitsplatte
entweder unter dem festen Laufleistenelement angeordnet ist oder unter Kippen der
Arbeitsplatte auf der schrägen Auflagefläche des festen Laufleistenelementes aufliegt.
[0005] Dadurch kann man die saubere und exakte Führung der Arbeitsplatte in ebener Position
sowie die kraftsparende und einfache Aufrichtung in einem Schiebe/Kipp-Vorgang zu
einer definierten Neigung erreichen.
[0006] Durch die Anbringung einer jeweils zweigeteilten Laufleiste auf jeder der beiden
Tischschmalseiten kann man die sichere Führung beim Schieben und die Fähigkeit des
Kippens kombinieren. Hierbei ist ein zur Sitzposition entfernt liegendes Laufleistenelement
fest mit der Tischauflage z.B. durch Schrauben oder sonstige Befestigungsmittel mit
beispielsweise einem hinteren Tischbein und einem die beiden auf der jeweiligen Schmalseite
angeordneten Tischbeine verbindenden Zwischenelement verbunden. Bei gleichzeitiger
beweglicher Anordnung des vorderen zweiten Laufleistenelements bezüglich einer bestimmten
Drehachse rechtwinklig zur gemeinsamen Längsachse der beiden Laufleistenelemente,
jedoch ortsfest in axialer Längsrichtung als Führung für die Gratleisten der Tischplatte,
kann man eine axiale Bewegung der Platte ermöglichen, wobei diese axiale Bewegung
in eine Drehung um die Drehachse übergehen kann, sobald das erste Laufleistenelement
nicht mehr von der jeweiligen Gratleiste ausgenommen ist.
[0007] Unter fest ist auch zu verstehen, daß das zur Tischvorderseite entfernt liegende
Laufleistenelement mit seinem vorderen Ende um sein hinteres Ende nach oben klappbar
ist, so daß das hintere Ende des Laufleistenelementes drehgelenkig ausgebildet ist.
Daher kann das Laufleistenelement mit seinem vorderen Ende im hochgeklappten Zustand
als Auflage für die Arbeitsplatte dienen, wobei die Arbeitsplatte eine derart steil
geneigte Lage einnehmen kann, daß sie als Zeichenbrett dienen kann. Die Klappbarkeit
des Laufleistenelementes nach unten wird vermieden, indem diese beispielsweise durch
einen Stift oder ein anderes Festlegelement in seiner waagerechten Position gehalten
wird. Das Drehgelenk kann aus einem Arretierelement, beispielsweise einem Knebeldrehgriff,
bestehen.
[0008] Prinzipiell ist es also nur nötig die Tischplatte so weit nach vorne zu ziehen, bis
das erste Laufleistenelement freigegeben ist und dann kann durch leichten Druck auf
die über das Tischgestell des Tisches nach vorne überstehende Tischplattenfläche ein
Kippen der Tischplatte, bzw. eine Drehung um die Drehachse erreicht werden und unter
Verwendung geeigneter Arretiermittel wird dann eine angestrebte Neigung der Tischplattenposition
ermöglicht.
[0009] Gerade bei der Benutzung von Stühlen, insbesondere Bürostühlen, deren Sitzfläche
und Lehnenfläche verstellbar sind, ist bei herkömmlichen Tischen die Verstellung dieser
Elemente immr dann sinnlos, wenn die Arbeitsstellung am Tisch, insbesondere an einem
Arbeitstisch, durch den Benutzer eingenommen wird, da er mit dem Rücken die Lehne
des Stuhles verlassen muß, um sich auf dem Arbeitstisch zu stützen. Durch das Heranziehen
der Arbeitsplatte kann nun der Benutzer den Rücken an der Stuhllehne behalten und
somit eine dauernde ergonomisch günstige, den Oberkörper entlastende Arbeitsposition
in einer entspannten Haltung einnehmen. Hinzu kommt die positive Wirkung durch ds
Ankippen der Arbeitsplatte in eine gewünschte Neigungsposition. Gegebenenfalls kann
der Benutzer die Vorderkante der Arbeitsplatte auf seinen Oberschenkeln an- bzw. ablegen.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß an der Hinterkante der klappbaren Arbeitsplatte
vorzugsweise ein Zeichengerät befestigt werden kann.
[0010] Weitere abhängige Ansprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Grundsätzlich definiert das hintere erste Laufleistenelement durch seine der Tischvorderseite
zugewandte, von unten nach oben zur Tischrückseite hin schräg ansteigende Stirnseite,
bzw. durch seine maximale Höhe die Schräglage der geneigten Tischplatte. Es ist jedoch
zweckmäßig, nicht nur das hintere Laufleistenelement mit einer Schräge, sondern auch
das vordere Laufleistenelement an seiner der Tischrückseite zugewandten Seite mit
einer von oben nach unten zur Tischvorderseite hin schräg abfallenden Neigung zu versehen,
wobei die Schrägen der beiden Laufleistenelemente der jeweiligen Tischschmalseite
im wesentlichen zueinander komplementär sind. Dadurch wird bei Ausübung eines zur
Tischrückseite gerichteten Druckes auf die in ihrer vorderen Stellung fixierte und
um die Drehachse angehobene Tischplatte ein leichtes und kraftsparendes Laufen der
Gratleiste auf dem hinteren ersten Laufleistenelement erreicht.
[0011] Weiterhin lassen sich beim Vorlegen einer im wesentlichen komplementären Schräge
die beiden Laufleisten vorteilhaft aus einer einzigen Rechteckleiste mit einem Trennschritt
herstellen. Im übrigen ist es möglich, die Laufleisten aus jedem geeigneten Material,
insbesondere jedoch auch aus einem Kunststoff zu fertigen.
[0012] In einer besonderen Ausführungsform weist die Gratleiste an ihrer Unterseite eine
zur Tischvorderseite des Tisches hin ansteigende, die Gratleiste verstärkende Profilierung
auf, die gegebenenfalls mehrstufig ansteigend ausgebildet ist. Dadurch läßt sich die
Arbeitsplatte in verschiedenen Neigungswinkeln bzw. -ebenen einstellen, sowohl stufenlos
bei stetig geneigter Profilierung oder stufenweise bei absatzweiser Profilierung.
[0013] Es ist weiterhin vorteilhaft, die Gratleisten, die in Verbindung mit den Laufleistenelementen
die einfache und sichere Führung der Arbeitsplatte auf dem Tischgestell gewährleisten,
mit Langlochführungen zu versehen, die sich parallel zur Längsnut in jeder Gratleiste
erstrecken und die mit den Längsnuten in Verbindung sind. Dabei ist es besonders zweckmäßig,
daß sich die Langlochführungen in ihrer Länge von einem tischvorderseitennahen Bereich
bis etwa zu einem der tischvorderseitenfernen Stirnseite des zweiten Laufleistenelements
korrespondierenden Bereich in den Gratleisten erstrecken. Das hintere Ende der Langlochbohrung
in der Gratleiste muß dabei mindestens so weit vom vorderen Ende der Langlochbohrung
entfernt sein, daß beim Vorschieben der Arbeitsplatte mindestens das erste hintere
Laufleistenelement gänzlich von der Gratleiste freigegeben wird. Nur dadurch wird
ein Kippen der Arbeitsplatte überhaupt möglich.
[0014] Die Gratleisten sind besonders zweckmäßig mit der Arbeitsplatte über eine Schwalbenschwanzführung
verbunden, da hierdurch eine hohe Stabilität der Gesamtkonstruktion erreicht wird.
[0015] In einer weiteren abgewandelten Ausbildung ist, insbesondere bei großen Arbeits-
bzw. Schreibtischen, nicht die gesamte Arbeits- bzw. Tischplatte verschiebbar oder
klappbar ausgebildet, sondern nur ein Ausschnittsteil der Arbeits- bzw. Tischplatte.
[0016] Um die Arbeitsplatte aus ihrer vordersten, unter Kraftausübung auf die Tischplattenvorderseite
erzwungende Position in eine fixierte selbsttragende Position zu bewegen, bedarf es
eines Arretierelements. Dieses greift vorteilhaft durch die Langlochbohrung in der
Gratleiste und das zweite Laufleistenelement hindurch in das Tischgestell und definiert
dadurch unter gleichzeitiger, im wesentlichen ortsfester Ausbildung des zweiten Laufleistenelements
coaxial zur Gratleiste eine dazu rechtwinklige Drehachse, um die die zweite Laufleiste
schwenkbar angeordnet ist. Das Arretierelement weist zweckmäßig ein Mutternelement,
ein Bolzenelement sowie einen Feststellgriff auf, wobei sich das Bolzenelement durch
die Langlochführung in der Gratleiste hindurch und durch das zweite Laufleistenelement
in das Tischgestell erstreckt, dort vom Mutternelement gelagert wird und gleichzeitig
an einem anderen Ende an der Gratleiste durch das Feststellelement arretierbar ist.
Durch das Feststellelement, das z.B. als Knebelschraube oder Drehgriff ausgebildet
sein kann, wird die Arbeitsplatte entweder in ihrer ebenen oder auch in ihrer geneigten
Position fest und sicher gehalten. Wie bereits erwähnt, ist der Tisch mit seiner beweglichen
Arbeitsplatte aus Massivholz gefertigt. Grundsätzlich kann der Tisch auch aus gepreßten
Spanplatten, Kunststoff oder Metall gefertigt sein.
[0017] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform wird anhand der Figuren 1 bis 6 unter
Bezugnahme auf die Bezugszeichen erläutert.
[0018] In den Figuren zeigen:
- Figur 1:
- Die seitliche Ansicht einer Ausführungsform des neuen Arbeitstisches, wobei die durch
die Gratleiste verdeckten Laufleistenelemente strichliert dargestellt sind;
- Figur 2:
- eine analoge Darstellung zu Figur 1, wobei die Arbeitsplatte sich in ihrer äußersten
vorderen Position befindet;
- Figur 3:
- eine zu den Figuren 1 und 2 analoge Darstellungsweise, wobei die Arbeitsplatte sich
in ihrer zurückgeschobenen geneigten Position befindet;
- Figur 4:
- eine vergrößerte Vorderansicht im Bereich eines Drehpunktes;
- Figur 5:
- eine perspektivische Teilexplosionsdarstellung von der Schmalseite einer Ausführungsform
der Erfindung im Bereich der Führung der Arbeitsplatte auf dem Tischgestell; und
- Figur 6:
- eine Prinzipdarstellung, um die Bewegungsrichtungen der Arbeitsplatte zu verdeutlichen.
[0019] Die Orientierung bei der Beschreibung der Erfindung basiert auf der Sitzposition
einer Person am Arbeitstisch 1. Die der Sitzposition zugewandte Seite der Arbeitsplatte
beispielsweise wird mit Vorderseite, die entsprechende Richtung mit tischvorderseitennah
bezeichnet. Für die umgekehrte Richtung gelten analoge Definitionen.
[0020] Weiterhin werden die beiden Seiten des Tisches, die nicht Vorder- oder Rückseite
sind, als Tischschmalseiten bezeichnet.
[0021] Es sollte an dieser Stelle angemerkt sein, daß bei der Beschreibung der Figuren nur
jeweils auf eine Schmalseite des Tisches und den betreffenden Verstellmechanismus
Referenz genommen wird. Zur einwandfreien Funktionstüchtigkeit ist es jedoch selbstverständlich,
daß der Verstellmechanismus mit seinen Einzelheiten pro Tisch zweimal vorhanden sein
muß, nämlich an jeder Tischschmalseite.
[0022] Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform der Erfindung zeigt in seitlicher Ansicht
einen Arbeitstisch 1. Dieser weist ein Tischgestell 20 mit Tischbeinen 21 auf. Die
beiden sichtbaren Tischbeine 21 werden in ihrem oberen Bereich durch eine Querstrebe
22 verbunden und stabilisiert. Auf dem Tischgestell 20 ist die Arbeitsplatte 10 angeordnet,
wobei diese über eine vordere abgeschrägte Stirnseite 80, sowie eine hintere abgeschrägte
Stirnseite 81 verfügen kann.
[0023] Seitlich unterhalb der Arbeitsplatte 10, jedoch an ihrem das Tischgestell 20 überragenden
Teil ist parallel zur Schmalseite des Tisches 1 eine Gratleiste 70 vorgesehen, in
der eine langlochbohrung 75 erkennbar ist. Die Langlochbohrung 75 erstreckt sich von
einem Bereich, der zum vorderen Tischbein 21 korrespondiert, bis zu einem bezüglich
der Tischrückseite in der hinteren Hälfte der Gratleiste 70 befindlichen Bereich.
Strichliert angedeutet ist die von der Gratleiste 70 aufgenommene zweigeteilte Laufleiste
40 erkennbar, welche ein hinteres tischrückenseitennahes erstes Laufleistenelement
45 und ein vorderes tischvorderseitennahes zweites Laufleistenelement 50 umläßt. Dabei
sind die Laufleistenelemente 45, 50 parallel zur Gratleiste 70 zwischen Tischgestell
20 und Gratleiste 70 angeordnet. Gleichzeitig ist die zweigeteilte Laufleiste 40 insgesamt
kürzer als die Schmalseite des Arbeitstisches 1.
[0024] In Figur 2 kann man erkennen, daß das erste Laufleistenelement 45 mittels zweier
Befestigungselemente bzw. Verschraubungen 47 fest mit dem Tischgestell 20, teils mit
einem Tischbein 21 und teils mit der Querstrebe 22 verbunden ist.
[0025] Weiterhin kann man der Figur 1 ein Arretierelement 60 entnehmen, welches in der dargestellten
ebenen Grundstellung der Arbeitsplatte 1 durch den äußersten tischvorderseiternahem
Punkt der Langlochführung 75 in der Gratleiste 70 durch das zweite Laufleistenelement
50 hindurch in das Tischgestell 20 bzw. in das Tischbein 21 greift und die Arbeitssplatte
10 dergestalt in ihrer in der Figur 1 gezeigten Normalposition fixiert.
[0026] Aus den Figuren 4 und 5 kann am besten der Aufbau eines Arretierelementes 60, sowie
die Struktur und Befestigung einer Gratleiste 70 entnommen werden.
[0027] Die Gratleiste 70 weist über eine zur Tischschmalseite zeigende Längsnut 77 auf.
Diese ist in ihrem Profil der Laufleiste 40 angepaßt. Insbesondere erstreckt sich
die Längsnut 77 über die gesmte Länge der Gratleiste 70. Die untere Seite der Gratleiste
70, die auch die Unterseite der Längsnut 77 begrenzt, kann wahlweise vorgesehen sein.
Allgemein kann dieser Teil der Gratleiste 70 als ein Halte- und Mitnahmeelement 71
ausgebildet sein, beispielsweise durch mindestens einen Stift, der an der Unterseite
des beweglichen Laufleistenelementes 50 angreift und damit die untere Begrenzung der
Längsnut 77 bildet. Es muß in jedem Fall gesichert sein, daß das bewegliche Laufleistenelement
50 eder im vorgeschobenen noch im zurückgeschobenen Zustand der Arbeitsplatte 10 nach
unten wegklappen kann.
[0028] Weiterhin ist die Gratleiste 70 bevorzugt mittels einer Schwalbenschwanzführung 73
so in der Arbeitsplattenunterseite verankert, daß die Längsnut 77 exakt die Laufleiste
40 aufnimmt, wobei sowohl der Abstand der Gratleiste 70 zum Tischgestell 20, als auch
der Abstand der Arbeitsplatte 10 zur Laufleiste 40 durch diese spezielle Anordnung
exakt festgelegt sind und ein leichtes Verschieben der geführten Arbeitsplatte 10
ermöglicht wird.
[0029] Die Gratleiste 70 kann in einer besonderen Ausführungsform an ihrer Unterseite eine
zur Vorderseite des Tisches 1 ansteigende, die Gratleiste 70 verstärkende Profilierung
aufweisen, die mehrstufig ansteigend ausgebildet sein kann, wie durch die Strich-Punkt-Linie
in Figur 2 angedeutet.
[0030] Das Arretierelement 60 weist ein Mutternelement 61, ein Bolzenelement 62, ein Feststellelement
63, sowie günstigerweise mindestens eine Unterlegscheibe 64 auf. Die dargestellte
Einschlagschraube 61 ist auf der zum Laufleistenelement 50 korrespondierenden gegenüberliegenden
Seite des Tischgestells 20 befestigt. Ein Schraubenbolzen 62 gestattet in Verbindung
mit der Knebelschraube 63 und einer Unterlegscheibe 64 die Arretierung der Gratleiste
70 und damit der gesamten Arbeitsplatte 10 in gewünschter Position.
[0031] Im folgenden soll die Wirkungsweise und die zweckmäßige Handhabung des neuen Arbeitstisches
1 beschrieben sein.
[0032] Soll die Tischplatte 10 geneigt werden, so wird zunächst das Arretierelement 60 soweit
gelöst, daß durch die von außen zugänglichen Teile des Arretierelements, also beispielsweise
die Knebelschraube oder ein Griffelement, der auf das Tischgestell 20, das zweite
Laufleistenelement 50 und die Gratleiste 70 ausgeübte Anpreßdruck aufgehoben ist.
Dann kann die Arbeitsplatte durch geringen Kraftaufwand manuell aus der in Figur 1
gezeigten in die in Figur 2 dargestellte Position nach vorne zur Tischvorderseite
hin gezogen werden. Dabei wird die Arbeitsplatte von den Laufleisten 40 geführt. Die
Arbeitsplatte muß dabei wenigstens so weit nach vorne in Richtung Tischvorderseite
relativ zum Tischgestell 20 bewegt werden, daß das erste hintere LAufleistenelement
45 vollständig von der Gratleiste 70 freigegeben ist. In solcher Position ist es frühestens
möglich, durch Ausübung von Druckkraft auf die Oberseite der Arbeitsplatte 10 unter
Verwendung der Hebelwirkung der Arbeitsplatte 10 in Verbindung mit dem Tischgestell
20 ein Kippen der Arbeitsplatte 10 um den Drehpunkt 30 zu erreichen. Ein zu weites
Vorziehen der Arbeitsplatte 1 wird jedoch durch die geeignete Länge der Langlochbohrung
75 in der Gratleiste 70 vermieden. Dadurch ist ein Vornüberkippen der gesamten Arbeitsplatte
10 oder ein Umkippen des Tisches 1 unter Einfluß der eigenen Schwerkraft durch Handhabungsfehler
im wesentlichen ausgeschlossen.
[0033] Befindet sich die Arbeitsplatte 10 in der in Figur 2 dargestellten Position, so wird
durch sanften Druck auf die Tischplattenoberseite im das Tischgestell 20 überstehenden
Bereich die Platte im Drehpunkt 30 gedreht. Unter gleichzeitiger Ausübung von abwärts-
und nach hinten gerichteter Druckkraft wird ein sanftes Gleiten der Arbeitsplatte
1 in Richtung der Tischrückseite erreicht. Dabei ist die Gleitbewegung der Tischplatte
10 von den Laufleisten 50 und den Gratleisten 70 geführt. Da das erste Laufleistenelement
50 ebenso wie die Arbeitsplatte 10 im Drehpunkt 30 um eine Drehachse, die durch die
Verbindungslinie der beiden zueinander weisenden Schraubenbolzen 62 definiert ist,
geschwenkt wurde, gleitet die Gratleiste beim Zurückschieben der Arbeitsplatte auf
die Schräge Stirnseite 46 des ersten Laufleistenelementes 40.
[0034] In Figur 3 ist zu erkennen, daß im Effekt die Arbeitsplatte in ihrem hinteren Bereich
um die Höhe der Laufleiste 40, insbesondere des zweiten Laufleistenelements 45 angehoben
wird, während der vordere Bereich der Arbeitsplatte 10 in seiner ursprünglichen Höhe
verbleibt. Die maximale Verschiebestrecke der Arbeitsplatte nach hinten wird wiederum
durch die Langlochbohrung 75 in der Gratleiste 70 im Zusammenspiel mit dem Arretierelement
60 bestimmt. Die dadurch erzielte Neigung der Arbeitsplatte läßt sich nun wiederum
duch Betätigen des Arretierelements 60, d.h. durch Anziehen der Knebelschraube 63
einfrieren.
[0035] Figur 6 zeigt in einer Prinzipdarstellung die durch die Pfeile gezeigten möglichen
Bewegungsrichtungen der Arbeitsplatte 10, die einzeln oder kombiniert miteinander
eingenommen werden können.
[0036] Beim Verbringen der Arbeitsplatte in den Normalzustand ist genau der umgekehrte Weg
einzuschlagen. Lösen des Arretierelements 60, nach vorn Ziehen der Arbeitsplatte 10
bis zur Endposition, die durch die Langlochführung 75 vorgegeben ist, nach hinten
Schieben der Arbeitsplatte, so daß das erste Laufleistenelement 40 wieder in die Gratleiste
70 eingreift, gänzlich von ihr aufgenommen werden kann und soweit, bis das vordere
Ende der Langlochbohrung 75 ein weiteres Zurückschieben der Arbeitsplatte 10 verhindert.
Zum Schluß wird die Platte in der gewünschten Stellung mit dem Arretierelement festgeschraubt.
[0037] Durch diese beschriebene Konstruktion ist ein leichtes, kraftsparendes und sicheres
Verschieben und Schrägstellen auch schwerer, massiver Arbeitsplatten möglich.
1. Tisch (1) mit beweglicher Arbeitsplatte (10) auf einem mit Beinen versehenen Tischgestell,
wobei die Arbeitsplatte (10) in horizontaler Ebene gegenüber dem Tischgestell (20)
in einer Laufleistenanordnung (45, 50) verschiebbar und von der horizontalen Ebene
in eine angewinkelte Stellung um einen Drehpunkt (30) am vorderen Ende der Laufleistenanordnung
(45, 50) durch ein Arretierelement (60) fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Tischgestell (20) an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Laufleistenanordnung
(45, 50) aufweist, die jeweils mit einer an der Unterseite der Arbeitsplatte (10)
angebrachten Gratleiste (70) formschlüssig zusammenwirkt und die Laufleistenanordnung
in zwei Laufleistenelemente (45, 50) geteilt ist, von denen das eine Laufleistenelement
(45) fest am Tischgestell (20) montiert ist, und das andere Laufleistenelement (50)
an einem dem fest montierten Laufleistenelement (45) gegenüberliegenden Drehpunkt
(30) drehbeweglich angelenkt ist, wobei das fest montierte Laufleistenelement (45)
an seiner dem Drehpunkt (30) zugewandten Stirnseite eine schräge Auflagefläche aufweist,
auf der das bewegliche Laufleistenelement (50) in der ebenen Stellung der Arbeitsplatte
(10) aufliegt, und die Gratleiste (70) ein das bewegliche Laufleistenelement (50)
auf dessen Unterseite hintergreifendes Halte- und Gleitelement (71) aufweist, das
im Gebrauchszustand der Arbeitsplatte (10) entweder unter dem festen Laufleistenelement
(45) angeordnet ist oder unter Kippen der Arbeitsplatte (10) auf der schrägen Auflagefläche
des festen Laufleistenelementes (45) aufliegt.
2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Laufleistenelement (50) eine der Tischrückseite zugewandte von
oben nach unten zur Tischvorderseite hin schräg abfallende Stirnseite (51) aufweist,
wobei die Schrägen der Laufleistenelemente der jeweiligen Tischschmalseite im wesentlichen
zueinander komplementär sind.
3. Tisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengehörigen ersten und zweiten Laufleistenelemente (45, 50) mit einem
Trennschnitt aus einer Rechteckleiste gefertigt sind.
4. Tisch nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gratleisten (70) Langlochführungen (75) aufweisen, die sich parallel zur
Längsnut (77) erstrecken und mit ihr in Verbindung sind.
5. Tisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlochführungen (75) sich in ihrer Lange von einem tischvorderseitennahen
Bereich bis zu einem der tischvorderseitenfernen Stirnseite des zweiten Laufleistenelements
(50) korrespondierenden Bereich in den Gratleisten (70) erstrecken.
6. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gratleisten mit der Arbeitsplatte (10) über eine Schwalbenschwanzführung
(73) verbunden sind.
7. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die von der jeweiligen Gratleistennut (77) aufgenommenen zweiten Laufleistenelemente
(50) durch ein durch die Langlochbohrung (75) und durch sie selbst hindurch in das
Tischgestell (20) greifendes Arretierelement (60) coaxial zur Gratleiste (70) im wesentlichen
ortsfest und um eine dazu rechtwinklige Drehachse (30) definiert schwenkbar angeordnet
sind.
8. Tisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arretierelement (60) ein Mutternelement (61), Bolzenelement (62), sowie
Feststellelement (63) aufweist, wobei sich das Bolzenelement (62) durch die Langlochführung
(75) in der Gratleiste (70) hindurch durch das bewegliche Laufleistenelement (50)
in das Tischgestell (20) erstreckt, dort vom Mutternelement (61) gelagert wird und
gleichzeitig an seinem anderen Ende an der Gratleiste (70) durch ein Feststellelement
(63) arretierbar ist.
9. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Arbeitsplatte (10) und Tischgestell (20), sowie die wesentlichen Leistenelemente
aus Massivholz gefertigt sind, wobei die vordere und hintere Stirnseite der Arbeitsplatte
jeweils abgeschrägt sind.
10. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gratleiste (70) an ihrer Unterseite eine zur Vorderseite des Tisches (1)
ansteigende Profilierung aufweist.
11. Tisch nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung mehrstufig ansteigend ausgebildet ist.
1. Table (1) with a mobile worktop (10) on a trestle which is provided with legs, in
which the worktop (10) can be displaced in a horizontal plane with respect to the
trestle (20) in a running strip arrangement (45, 50) and moved from the horizontal
plane to be fixed in an angled position about a pivot (30) at the front end of the
running strip arrangement (45, 50) by a locking element (60), characterised in that
the trestle (20) comprises at two opposite sides a respective running strip arrangement
(45, 50) which in each case cooperates positively with a dovetail key (70), which
is attached to the underside of the worktop (10), and the running strip arrangement
is divided into two running strip elements (45, 50), one (45) of which is mounted
in a fixed manner on the trestle (20) and the other (50) is articulated in a rotatable
manner to a pivot (30) disposed opposite the fixed running strip element (45), the
fixed running strip element (45) comprising a sloping support surface at its end face
which faces the pivot (30), on which surface the mobile running strip element (50)
lies when the worktop (10) is in the flat position, and the dovetail key (70) comprises
a holding and sliding element (71) which engages behind the mobile running strip element
(50) at its underside and which, when the worktop (10) is in its position of use,
is disposed either under the fixed running strip element (45) or, with the worktop
(10) being tilted, lies on the sloping support surface of the fixed running strip
element (45).
2. Table according to claim 1, characterised in that the mobile running strip element
(50) has an end face (51) which faces the back of the table and slopes downwards towards
the front of the table, the slopes of the running strip elements of the respective
narrow side of the table being essentially complementary to one another.
3. Table according to claim 2, characterised in that the matching first and second running
strip elements (45, 50) are produced from a rectangular strip by a parting cut.
4. Table according to one of the preceding claims, characterised in that the dovetail
keys (70) comprise slot guides (75) which extend parallel to the longitudinal groove
(77) and communicate with the latter.
5. Table according to claim 4, characterised in that the slot guides (75) extend in terms
of length from an area near the front of the table to an area in the dovetail keys
(70) which corresponds to an end face of the second running strip element (50) which
is distant from the front of the table.
6. Table according to one of the preceding claims, characterised in that the dovetail
keys are connected to the worktop (10) by means of a dovetail guide (73).
7. Table according to one of the preceding claims, characterised in that the second running
strip elements (50), which are held in the respective dovetail key groove (77), are
disposed so as to be essentially stationary coaxially with the dovetail key (70) and
pivotable in a defined manner about an axis of rotation (30), which is at a right
angle to the latter, by means of a locking element (60) which passes through the slot
(75) and through the actual elements into the trestle (20).
8. Table according to claim 7, characterised in that a locking element (60) comprises
a nut element (61), a bolt element (62) and a securing element (63), the bolt element
(62) extending through the slot guide (75) in the dovetail key (70) and through the
mobile running strip element (50) into the trestle (20), in which it is mounted by
means of the nut element (61), and can at the same time be locked at its other end
at the dovetail key (70) by a securing element (63).
9. Table according to one of the preceding claims, characterised in that the worktop
(10), the trestle (20) and the essential strip elements are produced from solid wood,
the front and the back end face of the worktop in each case being bevelled.
10. Table according to claim 1, characterised in that the profile of the underside of
the dovetail key (70) rises towards the front of the table (1).
11. Table according to claim 10, characterised in that the profile rises in a plurality
of steps.
1. Table (1) à plateau de travail (10) mobile sur un châssis de table pourvu de pieds,
le plateau de travail (10) pouvant être déplacé dans le plan horizontal, par rapport
au châssis de table (20), dans un dispositif à glissière (45, 50) et pouvant être
amené en position inclinée à partir du plan horizontal, par pivotement autour d'un
pivot (30) situé à l'extrémité avant du dispositif à glissière (45, 50) et être bloqué
dans cette position au moyen d'un organe de blocage (60), caractérisée en ce que le
châssis de table (20) comporte, sur chacun de deux côtés opposés, un dispositif à
glissières (45, 50) qui agit de concert, par épousement des formes, avec une rampe
à nervures (70) placée sur la face inférieure du plateau de travail (10), et que le
dispositif à glissière est divisé en deux éléments de glissière (45, 50) dont l'un
(45) est monté de manière fixe sur le châssis (20) de la table et l'autre (50) est
monté, de façon à pouvoir pivoter, sur un pivot (30) situé en face de l'élément de
glissière (45) monté fixe, l'élément de glissière (45) monté fixe comportant, sur
sa face d'about tournée vers le pivot (30), une surface d'appui oblique sur laquelle
repose l'élément de glissière (50) mobile quand le plateau de travail (10) est en
position horizontale, et que la rampe a nervures (70) comporte un élément (71) de
glissement et de maintien qui s'étend sous la face inférieure de l'élément de glissière
mobile (50) et qui, quand le plateau de travail (10) est en état d'être utilisé, ou
bien est placé sous l'élément de glissière fixe (45), ou bien repose sur la surface
d'appui oblique de l'élément de glissière fixe (45), après basculement du plateau
de travail (10).
2. Table suivant la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de glissière mobile
(50) présente une face d'about (51) tournée vers l'arrière de la table, descendant
obliquement vers l'avant de la table, les inclinaisons des éléments de glissières
du petit côté considéré de la table étant sensiblement complémentaires l'une de l'autre.
3. Table suivant la revendication 2, caractérisée en ce que les premier et deuxième éléments
(45, 50) de glissière appariés sont fabriqués, à partir d'une glissière rectangulaire,
au moyen d'une coupure de sectionnement.
4. Table suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les rampes
à nervures (70) présentent des fentes de guidage (75) qui sont parallèles à la rainure
longitudinale (77) et qui communiquent avec celle-ci.
5. Table suivant la revendication 4, caractérisée en ce que les fentes de guidage (75)
s'étendent, dans le sens de leur longueur, dans les rampes à nervures (70), à partir
d'une zone proche de l'avant de la table jusqu'à une zone correspondant à la face
d'about du deuxième élément de glissière (50) éloignée de l'avant de la table.
6. Table suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce
que les rampes à nervures sont reliées au plateau de travail (10) par un guidage en
queue-d'aronde (73).
7. Table suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les deuxièmes
éléments de glissières (50) logés chacun dans la rainure (77) de la rampe à nervures
correspondante sont rendus sensiblement fixes, coaxialement avec la rampe à nervures
(70), par un élément de blocage (60) qui pénètre dans le châssis (20) de la table
en traversant la fente (75) et en les traversant eux-mêmes, et peuvent pivoter de
façon définie autour d'un axe de pivotement (30) qui leur est perpendiculaire.
8. Table suivant la revendication 7, caractérisée en ce qu'un élément de blocage (60)
comporte un élément écrou (61), un élément vis (62) et un élément d'immobilisation
(63), l'élément vis (62) pénétrant dans le châssis (20) de la table en traversant
la fente de guidage (75) de la rampe à nervures (70) et l'élément de glissière mobile
(50) et étant fixé dans le châssis par l'élément écrou (61) tout en pouvant être bloqué,
à son autre extrémité, sur la rampe à nervures (70), par un élément d'immobilisation
(63).
9. Table suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce
que le plateau de travail (10) et le châssis (20) de la table ainsi que les éléments
de glissières essentiels sont fabriqués en bois massif, les faces d'about avant et
arrière du plateau de travail étant chacune obliques.
10. Table suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la rampe à nervures (70)
présente, sur sa face inférieure, un profil qui va en montant vers l'avant de la table
(1).
11. Table suivant la revendication 10, caractérisée en ce que le profil est réalisé de
façon à monter en plusieurs paliers.