[0001] Die Erfindung betrifft einen Aktenordner oder eine Schreibplatte, wobei der Aktenordner
mit einem Rückenteil und mit Deckelteilen als Wandteile versehen ist, die und das
Rückenteil einstückig über Gelenkrillen miteinander verbunden sind und mit mindestens
einer an der Innenwandfläche eines Wandteiles angeordneten Aufreihvorrichtung mit
einer an einer Grundplatte befestigten Zwei- oder Mehrringkipphebel- oder Reißmechanik
für lose, gelochte Blätter, die mit ihrer Grundplatte vermittels einer an dem Aktenordnerwandteil
angeordneten Halterung an dem Aktenordnerwandteil lösbar gehalten ist, in die die
Grundplatte eingreift, und wobei die Schreibplatte mit einer eine Grundplatte aufweisenden
Klemm-Mechanik versehen ist, wobei die Halterung für die Grundplatte als Montageplatte
ausgebildet ist, die und die Grundplatte im zusammengebauten Zustand auf verschiedenen
Seiten eines Deckelteils oder des Rückenteils des Aktenordners oder an dem oberen
Rand der Schreibplatte angeordnet sind.
[0002] Bei herkömmlichen Aktenordnern ist die Aufreihvorrichtung mit ihrer Grundplatte fest
mit dem eigentlichen Ordner verbunden. Dabei stellt sich das Problem, daß diese auch
im leeren Zustand viel Platz einnehmen. Es ist zwar möglich, jeweils zwei Ordner ineinander
zu stecken, aber auch durch diese Maßnahme kann der Platzbedarf nur etwa auf die Hälfte
des Raumes reduziert werden, den diese im Gebrauch einnehmen. Dies stellt bei der
Lagerhaltung, beim Transport und beim Verkauf ein Problem dar.
[0003] Ein Aktenordner nit einer an diesem befestigten Ringmechanik ist aus der im Oberbegriff
berücksichtigten US-A-4 765 768 bekannt. Die Ringmechanik besteht dabei aus zwei plattenförmigen
Zuschnitten, von denen der eine Zuschnitt als Tragplatte die Ringe der Ringmechanik
aufweist, während der andere Zuschnitt eine Gegenhalterung bildet, die auf der Außenseite
des Rückenteils des Aktenordners anliegt und die eine Anzahl von Einraststiften mit
hakenförmigen Köpfen trägt, die durch lochartige Durchbrechungen in der Aktenordnerrückwand
hindurchgeführt sind und in Durchbrechungen der die Ringe der Ringmechanik tragenden
Trägerplatte einrasten. Eine Vielzahl von Einraststiften ist vorgesehen, um eine Klemmverbindung
zur Tragplatte mit den Ringen der Ringmechanik zu schaffen. Ein Lösen der Klemmverbindung
ist aufgrund der Vielzahl der verwendeten Einraststifte überhaupt nicht vorgesehen
und ist sehr mühevoll, da die hakenförmig ausgebildeten Einraststifte einzeln aus
den Durchbrechungen in der Tragplatte mit den Ringen herausgedrückt werden müssen,
so daß eine Beschädigung der Einraststifte nicht vermeidbar ist. Eine Aufschiebemechanik
in Form einer Montageplatte mit durch in einem Wandteil des Aktenordners vorgesehenen
schlitzförmigen Durchbrechungen hindurchgeführten Führungs- und Halteschienen, in
die die Grundplatte mit der Ringmechanik einschiebbar und arretierbar ist, ist bei
diesem Aktenordner nicht vorgesehen.
[0004] Aus der FR-A-2 225 297 ist eine Aufreihvorrichtung für Aktenordner bekannt, die mittels
einer Montageplatte an der Innenwandfläche des hinteren Deckelteils gehalten ist.
Die Montageplatte für die Aufreihvorrichtung ist dabei auf die Innenwandfläche des
hinteren Deckelteils aufgesetzt und mit diesem unlösbar verbunden. Die Aufreihvorrichtung
ist vermittels ihrer Grundplatte in an der Montageplatte ausgebildeten Führungen derart
gehalten, daß ein Abnehmen der Aufreihvorrichtung mit ihrer Grundplatte von der Montageplatte
möglich ist. Die Montageplatte geht aus der von der Innenwandfläche des Deckelteils
gebildeten Ebene hervor, so daß es bei für den Transport von übereinander angeordneten
Aktenordnern im entfalteten Zustand bei abgenommener Aufreihvorrichtung während des
Transportes zu Beschädigungen durch die hervorstehende Montageplatte insofern kommen
kann, als die Montageplatte an der Außenwandfläche des jeweils darüberliegenden Aktenordners
scheuert. Um Beschädigungen zu vermeiden, werden für den Transport zwischen je zwei
wntfalteten Aktenordnern mit ihren plan liegenden Deckelteilen Schutzpapiere oder
Schutzabdeckungen aus Zuschnitten aus Karton oder Pappe gelegt, was jedoch arbeits-
und somit auch kostenaufwendig ist. Auch wird der Platzbedarf durch die mit den Ordnern
fest verbundenen Montageplatten vergrößert. Ein weiteres Problem bei den bekannten
Aktenordnern ist die Befestigung der Montageplatten. Diese sind mit den Deckelteilen
vernietet; die Vernietung ist aufwendig und stellt einen zusätzlichen Arbeitsschritt
bei der Herstellung dar. Zudem kann es bei großer Belastung zu einem Ausreißen der
Niete aus dem Aktendeckel kommen.
[0005] Bekannt sind ferner Schreibplatten mit einer an ihrem oberen Rand befestigten Klemmleiste
zum Halten von einer Anzahl von Papierblättern, wobei die Klemmleiste mit dem Mappenzuschnitt
unlösbar verbunden ist. Die Klemmleiste trägt stark auf und läßt kein raumsparendes
Stapeln zu.
[0006] So ist durch die US-A-4,763,389 eine Schreibplatte mit einer Klemmleiste bekannt,
die aus zwei unter der Einwirkung einer Feder stehenden Klemmschenkeln besteht, die
scharnierartig miteinander verbunden und mit an ihren einanderzugekehrten Schenkelrändern
mit einer Greifzähnung versehen sind, so daß beispielsweise Einzelbögen zwischen den
mittels Federdruck zusammengepreßten Schenkelrändern gehalten sind. Die Befestigung
der Klemmleiste an der Schreibplatte erfolgt mittels einer Nietverbindung, wobei der
schreibplattenseitige Klemmschenkel auf der Schreibplatte oder auf der Unterseite
der Schreibplatte angeordnet ist, wobei die an diesem Klemmschenkel angeformten, das
Scharnier bildenden Teile durch schlitzförmige Durchbrechnungen in der Schreibplatte
hindurchgeführt sind, um die die an dem anderen Klemmschenkel ausgebildeten Scharnierteile
mit den durch die Durchbrechungen hindurchgeführten Scharnierteile vermittels einer
Schwenkachse zu verbinden. Auch hier werden zur Befestigung der Klemmleiste an der
Schreibplatte keine Führungs- und Halteschienen verwendet, die durch schlitzförmige
Durchbrechungen in der Schreibplatte hindurchgeführt sind und in die eine Grundplatte
mit einem der beiden Klemmschenkel einschiebbar ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aktenordner oder eine Schreibplatte
der eingangs genannten Art zu schaffen, der bzw. die bei geringem Platzbedarf ohne
Beschädigung der einzelnen Aktenordner oder Schreibplatten stapelbar und einfach mit
einer Aufreihvorrichtung oder mit einer Klemmmechanik herstellbar ist, wobei auch
bei einer großen Belastung der Aufreihvorrichtung oder Klemmvorrichtung es nicht zu
einem Ausreißen der Aufreihvorrichtung aus dem Aktendeckel kommen kann und ein beschädigungsfreies
Lösen der Aufreihmechanik oder der Klemmmechanik möglich ist.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
[0009] Ein derart erfindungsgemäß ausgebildeter Aktenordner oder Schreibplatte besteht aus
drei Teilen, nämlich dem eigentlichen Ordner, der Aufreihvorrichtung mit der Grundplatte
und der Montageplatte. Alle drei Teile sind einfach zu transportieren und nehmen nicht
viel Raum in Anspruch. Hinzu kommt der Vorteil, daß größere Mengen an Aktenordnern
auf Lager vorrätig gehalten werden können, ohne daß viel Raum in Anspruch genommen
wird, denn der Ordner mit abgenommener Aufreihvorrichtung und Montageplatte ist im
entfalteten Zustand seiner Wandteile übereinander stapelbar; auch ein Verpacken mehrerer
Aktenordner für den Versand ist mühelos und ohne großen Raumaufwand durchführbar.
Die Montage der drei Teile zum gebrauchsfertigen Aktenordner ist mühelos, da lediglich
die Montageplatte mit ihren Führungs- und Halteschienen durch die im Deckelteil des
Ordners vorgesehenen Schlitze hindurchgeführt wird, so daß die Eingrifföffnungen der
Führungs- und Halteschienen für die Montageplatte der Aufreihvorrichtung an der Innenseite
des Deckelteils zu liegen kommen; die Aufreihvorrichtung wird dann lediglich mit ihrer
Grundplatte in die Führungs- und Halteschienen eingeschoben, wobei die Grundplatte
dann unter Klemmsitz in den Führungs- und Halteschienen gehalten ist, wodurch eine
stabile und zuverlässige Verbindung der Grundplatte der Aufreihvorrichtung mit dem
eigentlichen Ordner geschaffen wird. Im zerlegten Zustand ist weder die Montageplatte
noch die Grundplatte der Aufreihvorrichtung mit dem Deckelteil des Aktenordners verbunden.
Es ist darüber hinaus durchaus möglich, zur Vereinfachung des Zusammenbaues die Montageplatte
am Ordner vorläufig zu befestigen, wobei in jedem Fall die eigentliche Befestigung
erst durch die formschlüssige Einklemmung des Deckels zwischen der Montageplatte und
der Grundplatte der Aufreihvorrichtung erfolgt. In gleicher Weise, wie auch die Aufreih
vorrichtung an dem Aktenordner vermittels der Montageplatte befestigt ist, ist auch
die Klemmleiste an dem Schreibplattenzuschnitt lösbar angeordnet.
[0010] Die Befestigung der Grundplatte an der Montageplatte kann dabei in beliebiger, zweckentsprechender
Weise erfolgen; so sind Klemmverschlüsse oder Schnappverschlüsse denkbar. Dadurch,
daß die Grundplatte auf die Montageplatte aufschiebbar ist, wird der Zusammenbau durch
den Anwender vereinfacht. Besonders vorteilhaft ist es, wenn an der Montageplatte
die Führungs- und Halteschienen angeordnet sind, die im zusammengebauten Zustand durch
entsprechende Durchbrechungen im Deckelteil des Aktenordners hindurchgreifen. Auf
diese Weise kann die Grundplatte besonders einfach aufgebaut und ausgebildet sein.
Es ist daher auch möglich, Aktenordner in gleicher Weise auszubilden, bei denen eine
Vielringmechanik, z.B. mit achtzehn Ringen, an der Innenwandfläche des Rückenteils
des Aktenordners anzuordnen ist. In gleicher Weise wie bei einer Befestigung der Aufreihvorrichtung
an dem hinteren Deckelteil des Aktenordners ist auch eine Befestigung an dem Rückenteil
des Ordners möglich, der dann in gleicher Weise mit einer entsprechenden Anzahl von
Durchbrechungen zum Hindurchführen der Führungs- und Halteschienen der Montageplatte
versehen ist, die zur Befestigung der Aufreihvorrichtung auf die Außenwandfläche des
Rückenteils so aufgesetzt wird, daß die Führungs- und Halteschienen der Montageplatte
durch diese Durchbrechungen hindurchgreifen, so daß dann von innen her die Grundplatte
der Aufreihvorrichtung in die Führungs- und Halteschienen eingeschoben werden kann.
[0011] Durch die an der Montageplatte angeformten Führungs- und Halteschienen ist eine einfache
Ausführungsform geschaffen, die sich jedoch durch eine hohe Stabilität auszeichnet,
insbesondere dann, wenn an drei Seiten der Montageplatte Führungs- und Halteschienen
zur Aufnahme der Grundplatte vorgesehen sind. Zwei dieser Führungs- und Halteschienen
sind parallel zueinander an der Montageplatte vorgesehen, die insbesondere zur Führung
der Grundplatte beim Einschieben dienen, wohingegen eine dritte, rechtwinklig zu den
beiden anderen Führungs- und Halteschienen stehende Schiene als Anschlag zur endgültigen
Positionierung der Grundplatte dient. Auch diese dritte Führungs- und Halteschiene
ist so ausgebildet, daß eine sätzliche Halterung der Grundplatte erfolgt.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Klemmvorrichtung zur Arretierung der in die
Führungs- und Halteschienen der Montageplatte eingeführten Grundplatte vorgesehen
ist, die ein Lösen der Grundplatte von der Montageplatte verhindert. Auf diese Weise
wird zulässig verhindert, daß sich die Grundplatte unbeabsichtigt von der Montageplatte
löst. Diese Klemm- und Arretierungsvorrichtung kann so ausgebildet sein, daß ein Zerlegen
des Ordners ohne Zerstörung überhaupt nicht mehr möglich ist.
[0013] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0014] Besonders vorteilhaft ist hierbei die Ausgestaltung nach Anspruch 9, nach der in
die Durchbrechungen für die Führungs- und Halteschienen in dem hinteren Deckelteil
des Aktenordners ösen aus Kunststoff oder metallischen Werkstoffen eingesetzt sind,
die zur Erzielung einer vorgegegebenen Maßhaltigkeit in Bezug auf die Stärke des Deckelteils
dienen. Es ist bekannt, daß bei der Herstellung von Aktenordnern die Wandstärke der
Wandteile des Ordners geringfügig variiert, auch wenn der Ordner aus gleichen Materialien
besteht. Diese unterschiedlichen Materialstärken können bei der Montage der Aufreihvorrichtung
an dem Ordnerdeckelteil zu Schwierigkeiten führen, nämlich insofern, als das Einschieben
der Grundplatte in die Führungs- und Halteschienen der Montageplatten nur mit einem
hohen Kraftaufwand möglich ist. Außerdem ist zu berücksichtigen, daß die Deckelteile
und auch das Rückenteil von Ordnern mit einem Überzug aus einer Kunststoffolie oder
einem strukturierten Material, wie z.B. mit einer Hautnarbung, versehen sind, wodurch
die Stärke der Deckelteile variieren kann. Um eine Vorratshaltung von Montageplatten
mit unterschiedlichen Höhen aufweisenden Führungs- und Halteschienen zu vermeiden,
sind die Durchbrechungen im Wandteil des Aktenordners mit ösen versehen, die an dem
umlaufenden, die Durchbrechungen begrenzenden Ränder anliegen und eine gleichbleibende
Wandstärker der Wandteile des Ordners gewährleisten, so daß immer ein müheloses Einschieben
der Grundplatte mit der Aufreihvorrichtung in die Führungs- und Halteschienen der
am Deckelteil des Ordners angebrachten Montageplatte gewährleistet ist.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in einer schaubildlichen Rückansicht einen Aktenordner,
Fig. 2 in einer schaubildlichen Ansicht einen aufgeklappten Aktenordner mit einer
eine Grundplatte aufweisenden Aufreihvorrichtung,
Fig. 3 in einer schaubildlichen Ansicht den Aktenordner gemäß Fig.2, jedoch mit abgenommener
Aufreihvorrichtung,
Fig. 4 in einer Ansicht von oben eine Montageplatte für die Befestigung der Grundplatte
mit der Aufreihvorrichtung,
Fig. 5 in einer schaubildlichen Ansicht eine Ausführungsform der Montageplatte,
Fig. 6 eine Vorderansicht der Montageplatte,
Fig. 7 eine Rückansicht der Montageplatte,
Fig. 8 einen senkrechten Schnitt durch einen Abschnitt des Ordnerdeckelteils mit aufgesetzter
Montageplatte und eingeschobener Grundplatte,
Fig. 9 in einer schaubildlichen Ansicht einen Teil eines Aktenordners mit eingesetzter
Montageplatte während des Einschubes der Grundplatte der Aufreihvorrichtung in die
Führungs- und Halteschienen der Montageplatte,
Fig.10 in einer Ansicht von oben das Deckelteil des Aktenordners mit eingesetzter
Montageplatte mit in Grundplattenlängsrichtung verlaufenden Führungs- und Halteschienen
vor dem Einschub der Aufreihvorrichtung mit ihrer Montageplatte,
Fig.11 einen senkrechten Schnitt gemäß Fig. XI-XI in Fig. 10,
Fig.12 in einer Ansicht von oben eine weitere Ausführungsform einer Montageplatte
mit an deren Schmalseiten angeordneten Führungs- und Halteschienen vor dem Einschieben
der Grundplatte mit der Aufreihvorrichtung,
Fig.13 einen senkrechten Schnitt gemäß Linie XIII-XIII in Fig. 12,
Fig.14 in einer Ansicht von oben eine weitere Ausführungsform einer Montageplatte
mit einer Klemm- bzw. Arretierungsvorrichtung für die Grundplatte der Aufreihvorrichtung
vor deren Einschub in die Führungs- und Halteschienen der Grundplatte,
Fig.15 bis 17 teils in Ansichten, teils in senkrechten Schnitten die Montageplatte
mit der Aufreihvorrichtung in den verschiedenen Phasen des Zusammenbaues,
Fig.18 in einer Ansicht von oben einen Abschnitt des Deckelteils des Aktenordners
mit in die Durchbrechungen für das Hindurchführen der Führungs- und Halteschienen
der Montageplatte eingesetzten ösen,
Fig.19 einen vergrößerten senkrechten Schnitt gemäß Linie XIX-XIX in Fig. 18,
Fig.20 in einem vergrößerten senkrechten Schnitt einen Abschnitt des Aktenordnerdeckelteils
mit in die Durchbrechung eingesetzter Öse und mit durch die Öse hindurchgeführter
Führungs- und Halteschiene der eingesetzten Montageplatte,
Fig.21 teils in Ansicht, teils in einem vergrößerten senkrechten Schnitt eine Führungs-
und Halteschiene mit einer federnd-elastischen Zunge zur Klemmarretierung der Grundplatte
der Aufreihvorrichtung,
Fig.22 in einer schaubildlichen Ansicht eine Montageplatte mit aufsteckbaren Führungs-
und Halteschienen,
Fig. 23 in einer Seitenansicht die Montageplatte mit den Führungs- und Halteschienen
gemäß Fig. 22,
Fig. 24 die Montageplatte mit lösbar mit dieser verbundenen Führungs- und Halteschienen,
Fig. 25 in einer schaubildlichen Ansicht eine Schreibplatte mit einer Klemm-Mechanik
am oberen Rand des Schreibplattenzuschnittes und
Fig. 26 in einer Ansicht von oben den Schreibmappenzuschnitt mit abgenommener Klemm-Mechanik.
[0016] In den Fig. 1 bis 3 ist mit 10 ein Aktenordner bezeichnet, der aus einem vorderen
Deckelteil 11, einem hinteren Deckelteil 12 und einem die beiden Deckelteile miteinander
verbindenden Rückenteil 13 besteht. Rücken- und Deckelteile sind einstückig über Gelenk-
bzw. Falzrillen 14,14a miteinander verbunden. In dem Rückenteil 11 ist ein verstärktes
Griffloch 15 ausgebildet. An der Innenwandfläche 12b des hinteren Deckelteils 12 ist
eine Aufreihvorrichtung 20 angeordnet, die vermittels einer nachstehend näher beschriebenen
Halterung an dem Deckelteil 12 befestigt wird.
[0017] Diese Aufreihvorrichtung 20 ist als Hebelmechanik mit feststellbaren, das abzuheftende,
mit Lochungen versehene Schriftgut aufnehmenden Bügeln 21,22 ausgebildet, von denen
jeder Bügel 21,22 eine zweigeteilte Form mit feststehenden Bügelschenkeln 21a,22a
und vermittels der Kippmechanik verschwenkbaren Bügelschenkeln 21b,22b besteht, wobei
die feststehenden Bügelschenkel 21a,22a und die schwenkbaren Bügelschenkel 21b,22b
zusammen mit der Kippmechanik auf einer Grundplatte 25 angeordnet sind.
[0018] Die Aufreihvorrichtung 20 ist als Zwei- oder Mehrring-Kipphebel-Mechanik oder als
Zwei- oder Mehrring-Reiß-Mechanik ausgebildet, wobei auch Vielring-Mechaniken, die
z.B. aus 18 Ringen bestehen, eingesetzt werden können. Je nach Ausgestaltung des Ordners
10 ist die Aufreihvorrichtung 20 an der Innenwandfläche 12b des hinteren Deckelteils
12 oder an der Innenwandfläche des Rückenteils 13 befestigt.
[0019] Rücken- und Deckelteile 11,12,13 des Ordners 10 bestehen z.B. aus Pappe oder Karton,
wobei der Pappenzuschnitt auf der Außenseite mit Wolkenmarmorpapier und auf der Innenseite
mit Papier kaschiert ist. Der auf der Außenseite mit Wolkenmarmorpapier und auf der
Innenseite mit Papier kaschierte Pappenzuschnitt kann darüber hinaus auch so ausgebildet
sein, daß beide Kaschierungen noch zusätzlich mit einem Kunststoff beschichtet, inbesondere
extrusionsbeschichtet sind. Der Pappenzuschnitt kann auf der Außenseite und/oder auf
der Innenseite mit einer Kunststoffolie od.dgl. überzogen bzw. kaschiert sein. Das
überzugsmaterial kann strukturiert sein; es kann z.B. eine Hautnarbung aufweisen.
Auch besteht die Möglichkeit, Rücken- und Deckelteile 11,12,13 aus Kunststoffen herzustellen.
Die beiden Deckelteile 11,12 und das Rückenteil 13 können mit in der Zeichnung nicht
dargestellten Kantenschonleisten versehen sein, die aus Kunststoff oder metallischen
Werkstoffen bestehen.
[0020] Im vorderen Deckelteil 11 des Ordners 10 sind zwei Schlitze 11a,11b zur Erweiterung
des Fassungsvermögens vorgesehen, in die die Bügel 21,22 der Hebelmechanik eingreifen.
über den Unterkanten der beiden Schlitze 11a,11b steht je ein Rasternocken 11a',11b'
über,dessen auf den Schlitz zugerichtete Fläche als ansteigende Aufgleitfläche ausgebildet
ist, um eine lösbare Verbindung zwischen der Hebelmechanik und dem vorderen Deckelteil
11 zu erreichen, wodurch verhindert wird, daß die beiden Deckelteile 11,12 sich selbsttätig
seitlich aufstellen (Fig.1).
[0021] Die Befestigung der Grundplatte 25 der Aufreihvorrichtung 20 erfolgt mittels der
Halterung, die als Montageplatte 30 ausgebildet ist. Nach der in Fig. 4 bis 8 dargestellten
Ausführungsform besteht die Montageplatte 30 aus Stahlblech und weist einen etwa rechteckförmigen
Plattenzuschnitt 31 mit den Längsseiten 31a,31b und den Schmalseiten 31c,31d auf.
An den Schmalseiten 31c, 31d weist der Plattenzuschnitt 31 der Montageplatte 30 Führungs-
und Halteschienen 32,33 auf, die aus aus der Plattenebene im Kantenbereich heraus
im rechten Winkel abgebogenen Abschnitten mit leicht nach innen abgewinkelten oberen
Randabschnitten bestehen. Die Herstellung der Führungs- und Halteschienen 32,33 erfolgt
durch entsprechende Materialverformung.
[0022] Jede Führungs- und Halteschiene 32,33 wird gebildet von einem senkrecht zum Plattenzuschnitt
31 der Montageplatte 30 stehenden Schenkel 32a,33a, der in einen abgewinkelten, oberen
Randabschnitt 32b,33b übergeht, so daß Führungsöffnungen 32c,33c erhalten werden (Fig.6
und 7). Die beiden Führungs- und Halteschienen 32,33 sind in einem Abstand voneinander
angeordnet, der so bemessen ist, daß zwischen den beiden senkrechten Schenkeln 32a,33a
die Grundplatte 25 einführbar ist, die zwischen den senkrechten Schenkeln 32a,33a
gehalten und die von den abgewinkelten oberen Randabschnitten 32b,33b gegen Abheben
gesichert ist (Fig.8). Zur Einschubbegrenzung für die Grundplatte 25 der Aufreihvorrichtung
20 ist an der Langsseite 31a des Plattenzuschnittes 31 der Montageplatte 30 eine weitere
Führungs- und Halteschiene 34 vorgesehen, die entsprechend den Führungs- und Halteschienen
32,33 ausgebildet ist und ebenfalls aus einem senkrecht zum Plattenzuschnitt 31 stehenden
Schenkel 34a mit einem oberen, abgewinkelten Randabschnitt 34b besteht. Die drei Führungs-
und Halteschienen 32,33,34 stehen in rechten Winkeln zueinander und bilden in etwa
ein U. Die vom Schenkel 34a mit dem oberen, abgewinkelten Randabschnitt 34b gebildete
Öffnung nimmt nach dem Einschieben der Grundplatte 25 in die parallel zueinander verlaufenden
Führungs- und Halteschienen 32,33 die Grundplatte auf; diese Führungs- und Halteschiene
34 begrenzt den weiteren Einschub der Grundplatte 25 und trägt zu einem festen Sitz
der Grundplatte 25 an der Montageplatte 30 bei.
[0023] Des weiteren weist die Montageplatte 30 eine Klemm- und Arretierungsvorrichtung 40
auf, die aus einer aus dem Plattenzuschnitt 31 geformten federnd-elastischen Zunge
41 besteht, die, wie Fig. 5 zeigt, der Führungs- und Halteschiene 34 zugekehrt ist.
Nach dem Einschieben der Grundplatte 25 in die Führungs- und Halteschienen 32,33 wird
vermittels dieser Klemmzunge 41 die Grundplatte an der Montageplatte gegen ein Abziehen
gesichert. Besteht die Montageplatte 30 aus einem Stahlblech, dann wird die federnd-elastische
Eigenschaft des Stahlbleches für die Funktion der Klemmzunge 41 ausgenutzt.
[0024] Die Länge der Führungs- und Halteschienen 32,33 der Montageplatte 30 entspricht in
etwa der Länge der Schmalseiten der Grundplatte 25, wobei auch die Führungs- und Halteschienen
32,33 eine kürzere Länge aufweisen können. Die Länge der Führungs- und Halteschiene
34 kann beliebig gewählt sein. Ein ausreichender Halt der Grundplatte 25 an der Montageplatte
30 wird bereits durch die beiden Führungs- und Halteschienen 32,33 erreicht.
[0025] Um die Grundplatte 25 der Aufreihvorrichtung 20 vermittels der Montageplatte 30 an
dem hinteren Deckelteil 12 des Ordners 10 befestigen zu können, weist das Deckelteil
12 eine der Anzahl der Führungs- und Halteschienen 32,33,34 entsprechende Anzahl von
schlitzförmigen Durchbrechungen 16,17,18 auf (Fig.1 und 3). Eine weitere Durchbrechung
19 ist in dem Deckelteil 12 zum Hindurchführen der Klemmzunge 41 vorgesehen. Diese
Durchbrechungen 16,17,18,19 in dem Deckelteil 12 sind so bemessen, daß die Führungs-
und Halteschienen 32,33,34 und die Klemmzunge 41 beim Aufsetzen der Montageplatte
30 an die Außenwandfläche 12a des Deckelteils 12 durch die Durchbrechungen hindurchgreifen
und aus der Innenwandfläche 12b des Deckelteils 12 so weit herausragen, daß die Führungs-
und Haltefunktion für die Grundplatte 25 bestehen bleibt. Im montierten Zustand liegt
die Montageplatte 30 an der Außenwandfläche 12a des Deckelteils 12 an, während die
Führungs- und Halteschienen 32,33,34 und die Klemmzunge 41 aus der Innenwandfläche
12b des Deckelteils 12 herausragen (Fig.8).
[0026] Während die in Fig.4 bis 7 dargestellte Montageplatte 30 aus dünnem Stahlblech besteht
und nach der Montage zusammen mit der Grundplatte 25 der Aufreihvorrichtung 20 nur
geringfügig aus der Außenwandfläche 12a des Deckelteils 12 heraussteht, besteht nach
einer weiteren Ausführungsform gemäß Fig.9 bis 14 die Montageplatte 130 aus Kunststoffen,
wobei die an dieser Montageplatte 130 vorgesehenen Führungs- und Halteschienen 32,33,34
und die Klemmvorrichtung 40 bei der Herstellung der Montageplatte mit ausgeformt sind,
wobei jedoch auch die Möglichkeit besteht, Führungs- und Halteschienen und eine Klemmvorrichtung
40 aus einem anderen Material herzustellen und vermittels unlösbarer Verbindungen,
wie Schraub- oder Nietverbindungen, mit dem Plattenzuschnitt der Montageplatte 130
zu verbinden.
[0027] Der in Fig.9 teilweise dargestellte Aktenordner 10 besteht ebenfalls aus den beiden
Deckelteilen 11,12 und dem Rückenteil 13. Die Montageplatte 130 ist auf der Außenwandfläche
12a des Deckelteils 12 angeordnet, wobei durch die schlitzförmigen Durchbrechungen
16,17,18 die Führungs- und Halteschienen 32,33,34 hindurchragen und mit ihren oberen
Eingriffsbereichen auf der Innenseite des Deckelteils 12 zu liegen kommen. Die Grundplatte
25 der Aufreihvorrichtung 20 wird, geführt von den Führungs- und Halteschienen 32,33,
in Pfeilrichtung X in die Montageplatte 30 eingeschoben, wobei die Führungs- und Halteschiene
34 die Endstellung der Grundplatte 25 definiert. Bei der in Fig.9 gezeigten Ausführungsform
verlaufen die Führungs- und Halteschienen 32,33 parallel zur Längsrichtung des Rückenteils
13 des Ordners 10; die Einschubrichtung für die Grundplatte 25 in die Führungs- und
Halteschienen 32,33 der Montageplatte 30 erfolgt dann ebenfalls parallel zur Längsrichtung
des Rückenteils 13 des Ordners 10.
[0028] Die Ausführungsform gemäß Fig.10 und 11 entspricht im wesentlichen der in Fig.1 dargestellten
Ausführungsform. Zusätzlich ist hier jedoch noch eine Klemm- und Arretierungsvorrichtung
40 vorgesehen, die als aufgebogene Lasche 41' in der Montageplatte 25 ausgebildet
ist. Diese Arretierungslasche 41' verhindert ein unbeabsichtigtes Lösen der Grundplatte
25 der Aufreihvorrichtung 20 von der Montageplatte 30.
[0029] Bei der Ausführungsform gemäß Fig.12 und 13 erfolgt der Einschub der Grundplatte
25 in die Führungs- und Halteschienen der Montageplatte 130 in Pfeilrichtung X1 parallel
zu den Schmalseiten der Grundplatte 25, d.h. quer zur Längsrichtung des schmalen Rückenteils
13 des Ordners 10 (Fig.12). Die zu den Schmalseiten der Grundplatte 25 parallel verlaufenden
Führungs- und Halteschienen 32,33 führen die Grundplatte 25 während des Einschubes,
während die zu den Längsseiten der Grundplatte 25 parallel verlaufende Führungs- und
Halteschiene 34 die Endposition der Grundplatte 25 der Aufreihvorrichtung 20 definiert.
[0030] Die Ausführungsformen der Fig.14 bis 17 entsprechen weitgehend der Ausführungsform
gemäß Fig.12 und 13, wobei jedoch zusätzlich eine Klemm- und Arretierungsvorrichtung
40 vorgesehen ist. Diese Klemm-und Arretierungsvorrichtung 40 besteht aus einer aufgebogenen
Lasche der Montageplatte 25.
[0031] Die Fig.15, 16 und 17 zeigen die verschiedenen Phasen des Zusammenbaues des Aktenordners.
Zunächst wird die Montageplatte 25 an die Außenwandfläche 12a des Deckelteils 12 so
angelegt, daß die Führungs- und Halteschienen 32,33,34 durch die entsprechenden Durchbrechungen
16,17,18 in dem Deckelteil 12 hindurchgreifen. Die Klemm- und Arretierungsvorrichtung
40 z.B. in Form der Lasche 41' tritt dabei durch die entsprechende Durchbrechung 19
in dem Deckelteil 12 hindurch. Hierauf wird dann in Pfeilrichtung X3 die Aufreihvorrichtung
20 so eingeschoben, daß ihre Grundplatte 25 in den Führungs- und Halteschienen 32,33
gleitet (Fig.16). Wenn die in Fig.17 dargestellte Endposition erreicht ist, liegt
einerseits die Grundplatte 25 an der zur Längsseite der Montageplatte 30 parallelen
Führungs- und Halteschiene 34 an, so daß eine weitere Bewegung nicht mehr möglich
ist und andererseits schnappt die Klemm- und Arretierungsvorrichtung 40 in einen entsprechenden
Vorsprung der Grundplatte 25 ein. Auf diese Weise ist die Aufreihvorrichtung 20 mit
ihrer Grundplatte 25 fest an dem Deckelteil 12 des Aktenordners 10 fixiert und befestigt.
[0032] Die Aufreihvorrichtung 20 mit ihrer Grundplatte 25 ist sowohl reibschlüssig an dem
Deckelteil 12 des Aktenordners 10 befestigt, der zwischen der Grundplatte 25 und der
Montageplatte 30 eingeklemmt ist, als auch durch eine formschlüssige Verbindung gesichert.
Die Führungs- und Halteschienen 32,33 bzw. 32,33,34 sind exakt in die entsprechenden
Durchbrechungen 16,17 bzw. 18 in dem Deckelteil des Aktenordners 10 eingepaßt, so
daß ein einwandfreier Sitz der Montageplatte 30 und somit der gesamten Aufreihvorrichtung
20 gewährleistet ist. In zerlegtem Zustand ist der Aktenordner 10 auf platzsparendsteweise
stapelbar, da keine Bauteile von bzw. aus den Deckelteilen des Ordners 10 hervorragen.
[0033] Da die Stärken der für die Herstellung der Wandteile des Aktenordners 10 verwendeten
Materialien, wie Karton, Pappe od.dgl., oftmals variieren, könnten sich Schwierigkeiten
beim Einschub der Grundplatte 25 in die Führungs- und Halteschienen 32,33 bzw. 34
der Montageplatte 30 ergeben, insbesondere dann, wenn die durch die Durchbrechungen
16,17,18 in dem Deckelteil 12 hindurchgreifenden Führungs- und Halteschienen nicht
so weit aus der Deckelteilinnenwandfläche herausragen, daß ausreichender Freiraum
zum Einschieben der Grundplatte 25 gegeben ist. In solchen Fällen ist dann das Einschieben
der Grundplatte 25 in die Führungs- und Halteschienen der Montageplatte 30 nur mit
einem großen Kraftwand möglich, wobei es auch zu Beschädigungen der Innenwandfläche
des Deckelteils des Ordners kommen kann, der die Aufreihvorrichtung 20 zu halten hat.
Um im Einschubbereich der Führungs- und Halteschienen 32,33,34 eine immer gleichbleibende
Stärke des Materials, aus dem die Deckelteile 11,12 des Ordners bestehen, zu gewährleisten,
sind in die Durchbrechungen 16,17,18 und auch in die Durchbrechung 19 ösen 50 eingesetzt,
die der Form und den Abmessungen der Durchbrechungen entsprechen, d.h. es muß gewährleistet
sein, daß auch nach dem Einsetzen der ösen 50 in die Durchbrechungen in dem Deckelteil
12 die Führungs- und Halteschienen hindurchführbar sind. In gleicher Weise kann auch
die Durchbrechung 19 für die Klemmzunge 41 bzw. Klemmlasche 41' mit einer entsprechend
bemessenen öse ausgestattet sein (Fig.18 und 19). Die in die Durchbrechungen eingesetzten
ösen 50 bestehen aus Kunststoffen oder metallischen Werkstoffen, wobei im letzteren
Fall das Umbördeln der beiden umlaufenden Ränder einer jeden öse 50 vermittels Preßdruck
derart erfolgt, daß die umgebördelten Randbereiche in das Material des Deckelteils
12 eingepreßt sind und es somit in keiner Weise zu herausstehenden Teilen kommt. Die
Höhe H der öse 50 entspricht etwa der Höhe des senkrechten Schenkels 32a der Führungs-
und Halteschiene 32, so daß der obere abgewinkelte Randabschnitt 32b aus der vom oberen
umlaufenden Rand der öse gebildeten Ebene und somit aus der Innenwandfläche 12b des
Deckelteils 12 heraussteht, um die Führungsöffnung 32c für die Grundplatte 25 auszubilden
(Fig.20). Mit der öse 50 ist eine Dicke vorgegeben, aufgrund der immer gewährleistet
ist, daß die aus den Durchbrechungen 16 bis 19 herausragenden Führungs- und Halteschienen
32 bis 34 ihre volle Funktion zur Führung und Halterung der Grundplatte 25 beibehalten.
[0034] Es besteht auch die Möglichkeit in der Außenwandfläche 12a des Deckelteils 12, an
dem die Aufreihvorrichtung 20 befestigt werden soll, eine Vertiefung auszubilden,
die den Abmessungen des Plattenzuschnittes 31 der Montageplatte 30 bzw. 130 entspricht.
Die Tiefe dieser Ausnehmung entspricht in etwa der Materialstärke des Plattenzuschnittes
31, so daß nach dem Anlegen der Montageplatte 30 an die Außenwandfläche 12a des Deckelteils
12 die Montageplatte 30 bündig mit der Außenwandfläche 12a abschließt.
[0035] Die Montageplatte 30 ist nach Fig.4 und 10 einstückig ausgebildet. Es besteht jedoch
darüber hinaus auch die Möglichkeit, die Montageplatte 30 zweiteilig auszubilden,
wobei dann jedes Teil der Montageplatte die zur Halterung der Grundplatte 25 der Aufreihvorrichtung
20 erforderlichen Führungs- und Halteschienen trägt. Die zweiteilige Ausgestaltung
der Montageplatte 30 wird z.B. immer dann zur Anwendung gelangen, wenn für die Halterung
der Grundplatte 25 zwei Führungs- und Halteschienen, nämlich die Führungs- und Halteschienen
32,33, als ausreichend angesehen werden. Bei der zweiteiligen Ausgestaltung der Montageplatte
30 können die einzelnen Plattenzuschnitte eine quadratische, rechteckige oder kreisförmige
oder eine andere geometrische Form aufweisen. Auch bei dieser Ausführungsform der
Montageplatte sind im Deckelteil 12 des Aktenordners 10 die erforderlichen Durchbrechungen
für das Hindurchführen der Führungs- und Halteschienen vorgesehen, die einen quadratischen
oder rechteckförmigen Querschnitt und einen in Schienenlängsrichtung verlaufenden
Führungschlitz für die Grundplatte 25 aufweisen, wobei die Führungs- und Halteschienen
der Montageplatte 130 in gleicher Weise ausgebildet sind.
[0036] Für das Erzielen eines Klemmsitzes nach dem Einschieben der Grundplatte 25 in die
Führungs- und Halteschienen 32,33 kann auch eine Klemm- und Arretierungsvorrichtung
40 zur Anwendung gelangen, die z.B. an der Führungs- und Halteschiene 32 bzw. 33 selbst
ausgebildet ist. Bei der in Fig.21 gezeigten Ausführungsform weist der obere abgewinkelte
Randabschnitt 32b des Schenkels 32a der Führungs- und Halteschiene 32 an seiner Innenwandfläche
eine federnd-elastische Zunge 41'' auf, die so ausgebildet und angeordnet ist, daß
nach dem Einschieben der Grundplatte 25 in die Führungs- und Halteschienen vermittels
dieser federnden Zunge 41'' ein Druck auf die Grundplatte ausgeübt wird, so daß diese
sicher in den Führungs- und Halteschienen gehalten wird. Diese Ausführungsform und
Anordnung einer Klemm- und Arretierungsvorrichtung ist immer dann von Vorteil, wenn
durch eine Änderung der Materialstärke der Wandteile des Ordners 10 ein zu loser Sitz
der Grundplatte 25 in den Führungs- und Halteschienen gegeben ist. Aber auch andersartig
ausgestaltete Klemm- und Arretierungtsvorrichtungen für die Grundplatte 25 können
vorgesehen sein, so z.B. Rastverbindungen od.dgl..
[0037] Die Führungs- und Halteschienen 32,33 bzw. 34 sind bei den vorangehend beschriebenen
Ausführungsformen fest mit der Montageplatte 30 verbunden. Es besteht jedoch auch
die Möglichkeit, die Montageplatte 30 bzw. 130 mit Führungs- und Halteschienen zu
versehen, die mit der Montageplatte lösbar verbunden sind. Bei dieser in Fig. 22 gezeigten
Ausführungsform weisen die beiden Führungs- und Halteschienen 32,33 auf ihrer, der
Montageplatte 30 zugekehrten Wandfläche mindestens einen senkrechtstehenden Befestigungsdorn
60 auf, der in eine an der Montageplatte 30 befestigten Hülse 61 eingreift. Vorteilhaft
ist es, wenn jede Führungs- und Halteschiene je zwei Befestigungsdorne 60 und die
Montageplatte 30 eine der Anzahl der Dorne 60 entsprechende Anzahl von Hülsen 61 aufweist,
da aufgrund dieser Ausgestaltung die Führungs- und Halteschienen gegen Verdrehen gesichert
sind. Weisen jedoch der Dorn 60 und die entsprechend zugeordnete Hülse 61 etwa quadratische
oder rechteckförmige Querschnitte auf, dann ist auch eine Verdrehsicherheit dann gegeben,
wenn nur ein Dorn und eine Hülse zusammenwirken. Dorn 60 und Hülse 61 sind dabei so
ausgebildet, daß der in den Innenraum der Hülse 61 eingeführte Dorn 60 gegen Herausziehen
arretiert ist, z.B. vermittels Rastnocken od.dgl., die wohl ein Einführen des Dornes
60 in die Hülse 61 ermöglichen, jedoch einen Widerstand gegen ein Herausziehen der
Dorne aus den Hülsen bieten. Fig. 23 zeigt die beiden Führungs- und Halteschienen
32,33 vor dem Einsetzen in die Hülsen 61 an der Montageplatte 30, während Fig. 24
die mit der Montageplatte 30 verbundenen Führungs- und Halteschienen 32,33 zeigt.
[0038] Die Verwendung von mit der Montageplatte 30 lösbar verbundenen Führungs- und Halteschienen
erbringt den Vorteil, daß in dem Deckelteil 12 des Ordners 10 lediglich kleine Durchbrechungen
erforderlich werden, durch die die Hülsen 61 der Montageplatte 30 hindurchführbar
sind. Die Länge der Hülsen 61 entspricht in etwa der Materialstärke des Deckelteils
12. Die dann erforderlichen kleinen Durchbrechungen sind bei nicht montierter Aufreihvorrichtung
kaum sichtbar.
[0039] Die Grundplatten 25 der herkömmlichen Aufreihvorrichtung 20 sind so ausgebildet,
daß die Grundplatten in die von den Führungs- und Halteschienen 32 bis 34 ausgebildeten
Führungsöffnungen eingreifen können. In denjenigen Fällen, bei denen Ringmechaniken
zur Anwendung gelangen, sind Grundplatten vorgesehen, die keine entsprechenden Führungsränder
aufweisen, vermittels der die Grundplatten in die Führungs- und Halteschienen einführbar
sind. Hier reicht es aus, wenn bodenseitige Abschnitte dieser Grundplatten seitlich
abgebogen werden, um Führungsflächen zu erhalten, die in die Führungsöffnungen der
Führungs- und halteschienen eingreifen.
[0040] Die Anzahl der an dem hinteren Deckelteil 12 des Ordners 10 befestigten Aufreihvorrichtungen
20 beschränkt sich in keiner Weise auf nur eine einzige Aufreihvorrichtung. So kann
der Ordner auch mit zwei Hebel-Mechaniken oder mit drei Hebel-Mechaniken versehen
sein. In diesen Fällen wird eine der Anzahl der anzubringenden Aufreihvorrichtungen
entsprechende Anzahl von Montageplatten 30 bzw. 130 benötigt, von denen jede mit Führungs-
und Halteschienen und/oder einer Klemm- und Arretierungsvorrichtung 40 versehen ist.
Das hintere Deckelteil 12 des Ordners weist dann eine der Anzahl der an den Montageplatten
vorgesehenen Führungs- und Halteschienen 32 bis 34 entsprechende Anzahl von Durchbrechungen
auf, durch die die Führungs- und Halteschienen beim Aufsetzen der Montageplatten hindurchgreifen.
Soll die Aufreihvorrichtung 20, z.B. wenn es sich um eine Zwei- oder Mehrring-Reiß-Mechanik
handelt, an dem Rückenteil 13 des Ordners 10 befestigt werden, dann sind in diesem
Rückenteil die für das Hindurchführen der Führungs- und Halteschienen erforderlichen
Durchbrechungen ausgebildet. Die dann auf die Außenwandfläche des Rückenteils aufgesetzte
Montageplatte 30 kann gleichzeitig mit einer Einschubtasche 70 aus glasklarem Material
für Rückenschilder oder mit einem Beschriftungsfeld versehen sein (Fig.6).
[0041] Die Führungs- und Halteschienen 32,33, die als federndelastische Eingriffschenkel
für die Grundplatte 25 ausgebildet sein können, können auch so ausgebildet sein, daß
die quer zu diesen Führungs- und Halteschienen 32,33 verlaufende Führungs- und Halteschiene
34 in die ersteren derart integriert ist, daß z.B. zwei L-förmige Führungsschienen
32',33' verwendet werden (Fig.14). Das Deckelteil 12 weist dann Durchbrechungen auf,
die der Formgebung der Führungs- und Halteschienen entsprechen.
[0042] Die Montageplatte 30,130 kann auch aus mehreren einzelnen plattenförmigen Zuschnitten
30' bestehen (Fig.22). Jeder Plattenzuschnitt 30' weist einen senkrecht stehenden
Dorn 60' auf, der bei der Montage durch eine entsprechende Durchbrechung in dem Deckelteil
12 des Aktenordners 10 hindurchgreift und in eine entsprechende Durchbrechung in der
Grundplatte 125 eingreift. Mit der Grundplatte 25 wird der Dorn 60' verriegelt, z.B.
vermittels einer Schraubkappe od.dgl., so daß die Grundplatte 25 mittels der kleinflächigen
Montageplatten 30' und ihren Dornen 60' an dem Deckelteil 12 gehalten wird. Diese
Montageplatten 30' mit ihren Dornen, Zapfen o.dgl. 60' können auch nietenförmig ausgebildet
sein, jedoch mit der Maßgabe, daß eine Arretierung bzw. Verriegelung mit der Grundplatte
25 erfolgt. So können auch lösbare Schraubverbindungen eingesetzt werden mit Flachkopfschrauben,
deren Köpfe dann die Montageplatten bilden, mit denen die Schrauben an der Außenwandfläche
des Deckelteils 12 anliegen.
[0043] Die Schreibplatte 110 gemäß Fig 25 und 26 besteht aus einem etwa rechteckförmigen
Plattenzuschnitt 110a mit einer an dessen oberen Rand 110b befestigten Klemm-Mechanik
120, die auf einer Grundplatte 25 befestigt ist, deren Befestigung an dem Plattenzuschnitt
110a vermittels der Montageplatte 30,130 erfolgt; der Plattenzuschnitt 110a ist mit
schlitzformigen Durchbrechungen 16,17,18,19 versehen, so daß die Befestigung der Klemm-Mechanik
120 entsprechend der Befestigung der Aufreihvorrichtung 20 an dem Aktenordner erfolgt.
Auch die Klemm-Mechanik 120 von Schreibmappen, die aus einem Vorderteil und einem
Rückenteil bestehen, an dessen oberem Rand die Klemm-Mechanik befestigt ist und dessen
Vorderteil zum Durchgreifen der Klemm-Mechanik mit einer Aussparung versehen ist,
ist in gleicher Weise an dem Ruckenteil mittels der Montageplatte 30,130 gehalten
1. Aktenordner oder Schreibplatte, wobei der Aktenordner mit einem Rückenteil (13) und
mit Deckelteilen (11,12) als Wandteile versehen ist, die und das Rückenteil einstückig
über Gelenkrillen (14,14a) miteinander verbunden sind und mit mindestens einer an
der Innenwandfläche eines Wandteils angeordneten Aufreihvorrichtung (20) mit einer
an einer Grundplatte (25) befestigten Zweiring- oder Mehrring-Kipphebel- oder Reiß-Mechanik
für lose, gelochte Blätter, die mit ihrer Grundplatte (25) vermittels einer an dem
Aktenordnerwandteil angeordneten Halterung an dem Aktenordnerwandteil lösbar gehalten
ist, in die die Grundplatte (20) eingreift, und wobei die Schreibplatte (110) mit
einer eine Grundplatte (25) aufweisenden Klemm-Mechanik (120) versehen ist, wobei
die Halterung für die Grundplatte (25) als Montageplatte (30) ausgebildet ist, die
und die Grundplatte (25) im zusammengebauten Zustand auf verschiedenen Seiten eines
Deckelteils (12) oder des Rückenteils (13) des Aktenordners (10) oder an dem oberen
Rand der Schreibplatte (110) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihvorrichtung
(20)/Klemm-Mechanik (120) mittels einer auf der Außenwandfläche (12a) des Deckelteils
(12) oder des Rückenteils (13) oder der Schreibplatte (110) angeordneten Montageplatte
(30;130) mit durch das Deckelteil (12) oder das Rückenteil oder die Schreibplatte
(110) hindurchgreifenaen Führungs- und Halteschienen (32,33;34) für die Grundplatte
(25) der Aufreihvorrichtung/Klemm-Mechanik an der Innenwandfläche (12b) des Deckelteils
(12) oder des Rückenteils (13) oder der Schreibplatte (110) arretierbar ist.
2. Aktenordner oder Schreibplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihvorrichtung
(20) an der Innenwandfläche (12b) des hinteren Deckelteils (12) oder an der Innenwandfläche
des Rückenteils (13) angeordnet ist, und daß die Montageplatte (30;130) mit ihren
Führungs- und Halteschienen (32,33;34) auf der Außenwandfläche (12a) des Deckelteils
(12) oder des Rückenteils (13) angeordnet ist, das eine der Anzahl der Führungs- und
Halteschienen (32,33;34) entsprechende Anzahl von Durchbrechungen (16,17;18) aufweist,
durch die die Führungs- und Halteschienen (32,33;34) bei außenseitig auf das Deckelteil
(12) oder das Rückenteil (13) aufgesetzter Montageplatte (30;130) so weit hindurchgreifen,
daß die Führungs- und Halteschienen (32,33;34) mit einem Führungsabschnitt aus den
Durchbrechungen (16,17;18) herausragen, wobei die Führungsabschnitte mit der Innenwandfläche
des Deckelteils (12) oder des Rückenteils (13) je eine Führungsöffnung (32c,33c;34c)
bzw. einen Eingriffschlitz für die Grundplatte (25) der Aufreihvorrichtung (20) bilden,
die im in die Führungsöffnungen (32c,33c;34c) eingeführten Zustand vermittels Klemmsitz
gehalten und arretierbar ist.
3. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Montageplatte (30;130)
a) zwei im rechten Winkel oder parallel zueinander verlaufende und in einem der Breite
oder der Länge der Grundplatte (20) entsprechenden Abstand angeordnete Führungs- und
Halteschienen (32,33) oder
b) an drei Seiten Führungs- und Halteschienen (32,33,34) zur Führung und Halterung
der Grundplatte (20) aufweist,
wobei in dem Deckelteil (12) oder in dem Rückenteil (13) des Aktenordners (10) eine
der Anzahl der Führungs- und Halteschienen (32,33,34) entsprechende Anzahl von schlitzförmigen
Durchbrechungen (16,17,18) ausgebildet sind, die in dem Deckelteil (12) oder dem Rückenteil
(13) eine der Anordnung der Führungs- und Halteschienen (32,33,34) auf der Montageplatte
(30;130) entsprechende Anordnung aufweisen.
4. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die drei Führungs- und Halteschienen (32,33,34) im rechten Winkel zueinander unter
Ausbildung einer U-förmigen Zuordnung angeordnet sind.
5. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Führungs- und Halteschiene (32;33;34) aus einem etwa L-förmigen Profil mit
einem zu der Montageplatte (30;130) senkrechtstehenden Schenkel (32a;33a;34a) mit
einem oberen, nach innen abgewinkelten Randabschnitt (32b;33b;34b) besteht.
6. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Führungs- und Halteschiene (32;33;34) mit einem etwa quadratischen oder rechteckförmigen
Querschnitt mit einem Führungsschlitz zur Aufnahme der Grundplatte (20) versehen ist.
7. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungs- und Halteschiene (32;33;34) federnd-elastisch ausgebildet ist.
8. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Grundplatte (20) an der Montageplatte (30;130) mittels einer Klemm- oder Arretierungsvorrichtung
(40) feststellbar ist.
9. Aktenordner oder Schreibplatte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemm-
und Arretierungsvorrichtung (40) aus einer an der Montageplatte (30;130) ausgebildeten
federnd-elastischen Klemmzunge (41) oder Klemmlasche (41') besteht.
10. Aktenordner oder Schreibplatte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemm-
und Arretierungsvorrichtung (40) aus einer an der Innenwandfläche des abgewinkelten
oberen Randabschnittes (32b;33b;34b) des senkrechten Schenkels (32a;33a;34a) der Führungs-
und Halteschiene (32;33;34) angeordneten federnd-elastischen Zunge (41'') besteht.
11. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Deckelteil (12) oder in dem Rückenteil (13) des Aktenordners (10) im Befestigungsbereich
der Montageplatte (30;130) eine Durchbrechung (19) für das Hindurchführen der Klemmzunge
(41;41') ausgebildet ist.
12. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Durchbrechungen (16 bis 19) für die Führungs- und Halteschienen (32 bis
34) in dem Deckelteil (12) oder in dem Rückenteil (13) des Aktenordners (10) zur Erzielung
einer vorgegebenen Maßhaltigkeit bezüglich der Stärke des Deckelteils (12) oder des
Rückenteils (13) im Bereich der Durchbrechungen (16 bis 19) je eine Öse (50) aus Kunststoff
oder metallischem Werkstoff eingesetzt ist.
13. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Montageplatte (30;130) aus Kunststoff, metallischem Werkstoff oder einem anderen
geeigneten Werkstoff besteht.
14. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Montageplatte (30;130) zwei- oder mehrteilig ausgebildet ist und zur Halterung
der Grundplatte (25) der Aufreihvorrichtung (20) eine entsprechende Anzahl von Führungs-
und Halteschienen (32,33) aufweist.
15. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Deckelteil (12) oder das Rückenteil (13) des Ordners (10) im Anlagebereich
der Montageplatte (30;130) eine der Form und der Dicke der Montageplatte entsprechende
Vertiefung aufweist.
16. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungs- und Halteschienen (32 bis 34) und die Klemm- und Arretierungsvorrichtung
(40) fest mit der Montageplatte (30; 130) verbunden bzw. aus dem Material der Montageplatte
herausgeformt sind.
17. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungs- und Halteschienen (32 bis 34) lösbar mit der Montageplatte (30;130)
verbunden sind.
18. Aktenordner oder Schreibplatte nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs-
und Halteschienen (32 bis 34) an ihren, der Montageplatte (30;130) zugekehrten Wandfläche
senkrechtstehende Dorne (60) und die Montageplatte (30;130) im Befestigungsgbereich
der Führungs- und Halteschienen eine der Anzahl der Dorne (60) entsprechende Anzahl
von Hülsen (61) aufweist, in die die Dorne (60) beim Zusammenstecken der Führungs-
und Halteschienen mit der Montageplatte (30;130) eingreifen und mittels Klemm- oder
Rastverbindungen unlösbar mit der Hülse (61) verbunden sind.
19. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß bei auf die Außenwandfläche des Rückenteils (13) des Aktenordners (10) aufgesetzter
Montageplatte (30;130) diese auf ihrer Außenwandfläche ein Beschriftungsfeld oder
eine ein Rückenschild aufnehmende Tasche (70) aus einem glasklaren Werkstoff aufweist.
20. Aktenordner oder Schreibplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Montageplatte (30;130) aus mehreren einzelnen plattenförmigen Zuschnitten
(30') besteht, von denen jeder Plattenzuschnitt (30') einen senkrechtstehenden, im
montierten Zustand durch eine entsprechend in dem Deckelteil (12) ausgebildete Durchbrechung
hindurchgreifenden Dorn (60') aufweist, der in eine in der Grundplatte (25) ausgebildete
Durchbrechung hindurchgreift und der oberhalb der Grundplatte (25) arretiert ist.
1. Ring binder or writing board, wherein the ring binder is provided with a spine or
back portion (13) and with cover portions (11,12) in the form of wall portions, which,
as well as the back portion, are interconnected in one piece by means of articulated
grooves (14,14a) and with at least one lining up means (20) having a two-ring or multi-ring
rocker arm or yanking mechanism for loose perforated sheets which, with their base
plate (25) are, with the aid of a mounting means disposed on the ring binder wall
portion and is detachably retained on the ring binder wall portion, into which the
base plate (25) engages and in which the writing board (110) is provided with a clamping
mechanism (120) possessing a base plate (25), in which the mounting means of the base
plate (25) is constructed in the form of a mounting plate (30) which, as well as the
base plate (25), in the assembled state, are disposed on different sides of a cover
portion (12) or of the back portion (13) of the ring binder (10) or on the upper edge
of the writing board (110),
characterized in that
the clamping mechanism (120) of the lining up means (20), with the aid of a mounting
plate (30;130) disposed on the outer wall area (12a) of the cover portion (12) or
of the back portion (13) or of the writing board (110) is lockable by means of guide
and retaining rails (32,33;34) which engage through the cover portion (12) or the
back portion (13) or the writing board (110) of the base plate (25) of the clamping
mechanism (120) of the lining up means (20) on the inner wall area (12b) of the cover
portion (12) or of the back portion (13) or of the writing board (110).
2. Ring binder or writing board according to Claim 1,
characterized in that
the lining up means (20) is disposed on the inner wall area (12b) of the rear cover
portion (12) or on the inner wall area of the back portion (13), and in that the mounting
plate (30;130), with its guide and retaining rails (32,33;34) is disposed on the outer
wall area (12a) of the cover portion (12) or of the back portion (13), which possesses
a plurality of perforations (16, 17;18) which corresponds to the number of the guide
and retaining rails (32,33;34), through which the guide and retaining rails (32,33;34)
with the mounting plate (30; 130) externally attached to the cover portion (12) or
the back portion (13) engage so far that the guide and retaining rails (32,33;34)
project with a guide section from the perforations (16,17;18), in which case the guide
sections, together with the inner wall area of the cover portion (12) or the back
portion (13), form one guide aperture (32c,33c;34c) each or an engagement slot for
the mounting plate (25) of the lining up means (20) which, when introduced into the
guide apertures (32c,33c;34c), is retained and can be locked by means of a force fit.
3. Ring binder or writing board according to either Claim 1 or Claim 2,
characterized in that
the mounting plate (30;130) possesses
a) two guide and retaining rails (32,33) disposed so as to proceed at a right angle
or parallelly relative to each other at a distance corresponding to the width or the
length of the base plate (25), or
b) guide and retaining rails (32,33,34) for the guidance and retention of the baseplate
(25), wherein, in the cover portion (12) or in the back portion (13) of the ring binder
(10), a plurality of slot-like perforations (16,17,18), whose number corresponds to
the number of the guide and retaining rails (32,33, 34) are constructed which, in
the cover portion (12) or the back portion (13), possess a disposition of the guide
and retaining rails (32,33,34) on the mounting plate (30;130).
4. Ring binder or writing board according to any of Claims 1 to 3,
characterized in that
the three guide and retaining rails (32,33,34) are disposed at a right angle relative
to each other while forming a U-shaped association.
5. Ring binder or writing board according to any of Claims 1 to 4,
characterized in that
each guide and retaining rail (32;33;34) is comprised of an approximately L-shaped
section having a leg (32a; 33a;34a) arranged vertically to the mounting plate (30;
130) and having an upper edge section (32b;33b;34b) that is angled inwardly.
6. Ring binder or writing board according to any of Claims 1 to 5,
characterized in that
each guide and retaining rail (32;33;34) is provided with an approximately square
or rectangular cross-section with a guide slot for receiving the baseplate (25).
7. Ring binder or writing board according to any of Claims 1 to 5,
characterized in that
the guide and retaining rail (32;33;34) is constructed so as to be springably elastic.
8. Ring binder or writing board according to any of Claims 1 to 7,
characterized in that
the base plate (25) is securable to the mounting plate (30;130) with the aid of a
clamping or locking means (40).
9. Ring binder or writing board according to Claim 8,
characterized in that
the clamping or locking means (40) is comprised of a springably elastic clamping blade
(41) or clamping tab (41') constructed on the mounting plate (30;130).
10. Ring binder or writing board according to Claim 8,
characterized in that
the clamping or locking means (40) is comprised of a springably elastic tongue (41'')
disposed on the inner wall area of the angled upper edge section (32b;33b;34b) of
the vertical leg (23a;33a;34a) of the guide and retaining rail (32;33;34).
11. Ring binder or writing board according to any of Claims 1 to 10,
characterized in that,
in the cover portion (12) or in the back portion (13) of the ring binder (10), within
the attachment area of the mounting plate (30;130), a perforation (19) is constructed
for passing the clamping blade (41;41') through.
12. Ring binder or writing board according to any of Claims 1 to 11,
characterized in that,
into the perforations (16 to 18) for the guide and retaining reails (32 to 34) in
the cover portion (12) or in the back portion (13) of the ring binder (10), in order
to achieve a predetermined dimensional accuracy with regard to the thickness of the
cover portion (12) or the back portion (13) within the area of the perforations (16
to 19), one eyelet (50) each of plastic or metallic material is inserted.
13. Ring binder or writing board according to any of Claims 1 to 12,
characterized in that
the mounting plate (30;130) is comprised of plastic, metallic material or of some
other suitable material.
14. Ring binder or writing board according to any of Claims 1 to 13,
characterized in that
the mounting plate (30;130) is constructed in two or multiple parts and in that, for
mounting the base plate (25) of the lining up means (20), it possesses a corresponding
number of guide and retaining rails (32,33).
15. Ring binder or writing board according to any of Claims 1 to 14,
characterized in that
the cover portion (12) or the back portion (13) of the ring binder (10), within the
contact area of the mounting plate (30;130) possesses a recess corresponding to the
configuration and the thickness of the mounting plate.
16. Ring binder or writing board according to any of Claims 1 to 15,
characterized in that
the guide and retaining rails (32 to 34) and the clamping and locking means (40) are
rigidly connected with the mounting plate (30;130) or are formed from the material
of the mounting means.
17. Ring binder or writing board according to any of Claims 1 to 15,
characterized in that
the guide and retaining rails (32 to 34) are detachably connected with the mounting
plate (30;130).
18. Ring binder or writing board according to Claim 17,
characterized in that
the guide and retaining reails (32 to 34), on their wall area facing the mounting
plate (30;130), possess vertically arranged pins (60) and in that the mounting plate
(30;130), within the attachment area of the guide and retaining rails, possesses a
plurality of bushings (61), whose number corresponds to the number of the pins (60),
into which, when the guide and retaining rails are fitted together, engage into the
mounting plate (30;130) and, by means of clamping or snap-in connections, are undetachably
connected with the bushing (61).
19. Ring binder or writing board according to any of Claims 1 to 18,
characterized in that,
when the mounting plate (30;130) is attached to the outer wall area of the back portion
(13) of the ring binder (10), the same, on its external area, possesses an inscription
field or a pocket (70) of a crystal clear material accommodating a spine placard.
20. Ring binder or writing plate according to any of Claims 1 to 18,
characterized in that
the mounting plate (30;130) is comprised of several individual plate-shaped blanks
(30'), each of these plate-like blanks (30') possessing a vertically arranged pin
(60') which, in the mounted state, enagges through a perforation pertinently constructed
in the cover portion (12), which engages through a perforation formed in the base
plate (25) and which is locked above the base plate (25).
1. Classeur ou écritoire, le classeur étant pourvu d'une partie dos (13) et de parties
de dessus (11, 12) comme parties de parois, ces parties et la partie dos étant reliées
l'une à l'autre en une partie par des rainures articulées (14, 14a) et à au moins
un dispositif d'enfilement (20) placé sur la face de paroi intérieure d'une partie
de paroi avec un mécanisme à levier oscillant à deux ou à plusieurs anneaux ou à glissiére,
fixé sur une plaque de base (25) pour des feuilles mobiles perforées, qui est maintenu
mobile sur la partie de paroi du classeur avec sa plaque de base (25) au moyen d'un
support placé sur la partie de paroi du classeur, mécanisme dans lequel la plaque
de base (20) s'enclenche et l'écritoire (110) étant pourvu d'un mécanisme de serrage
(120) qui présente une plaque de base (25), le support pour la plaque de base (25)
étant configuré comme plaque de montage (30), celle-ci et la plaque de base (25) étant
placées, à l'état assemblé, sur différents côtés d'une partie de dessus (12) ou de
la partie dos (13) d'un classeur (10) ou sur le bord supérieur de l'écritoire (110),
caractérisé en ce que le dispositif d'enfilement (20)/mécanisme de serrage (120) peut être bloqué au
moyen d'une plaque de montage (30 ; 130), placée sur la face de paroi extérieure (12a)
de la partie de dessus (12) ou de la partie dos (13) ou de l'écritoire (110), avec
des rails de guidage et de support (32, 33 ; 34), traversant la partie de dessus (12)
ou la partie dos ou l'écritoire (110), pour la plaque de base (25) du dispositif d'enfilement/mécanisme
de serrage sur la face de paroi intérieure (12b) de la partie de dessus (12) ou de
la partie dos (13) ou de l'écritoire (110).
2. Classeur ou écritoire selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'enfilement (20) est placé sur la face de paroi intérieure (12b)
de la partie de dessus arrière (12) ou sur la face de paroi intérieure de la partie
dos (13) et que la plaque de montage (30 ; 130) avec ses rails de guidage et de support
(32, 33 ; 34) est placée sur la face de paroi extérieure (12a) de la partie de dessus
(12) ou de la partie dos (13) qui présente un nombre de découpures (16, 17 ; 18) qui
correspond au nombre des rails de guidage et de support (32, 33 ; 34), découpures
par lesquelles les rails de guidage et de support (32, 33 ; 34) pénètrent, lorsque
la plaque de montage (30 ; 130) est placée côté extérieur sur la partie de dessus
(12) ou sur la partie dos (13), de telle manière que les rails de guidage et de support
(32, 33 ; 34) font saillie avec une section de guidage hors des découpures (16, 17
; 18), les sections de guidage formant avec la face de paroi intérieure de la partie
de dessus (12) ou de la partie dos (13) respectivement une ouverture de guidage (32c,
33c ; 34c) ou une fente d'engrènement pour la plaque de base (25) du dispositif d'enfilement
(20) qui, à l'état introduit dans les ouvertures de guidage (32c, 33c ; 34c), est
maintenu et qui peut être bloqué au moyen d'un ajustement pressé.
3. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que la plaque de montage (30 ; 130) présente
a) deux rails de guidage et de support (32, 33) placés à angle droit ou parallèlement
l'un à l'autre à un écart qui correspond à la largeur ou à la longueur de la plaque
de base (20) ou
b) sur trois côtés des rails de guidage et de support (32, 33, 34) pour le guidage
et le support de la plaque de base (20),
un nombre de découpures en forme de fentes (16, 17, 18) qui correspond au nombre
des rails de guidage et de support (32, 33, 34) étant ménagé dans la partie de dessus
(12) ou dans la partie dos (13) du classeur (10), ces découpures présentant dans la
partie de dessus (12) ou la partie dos (13) une disposition qui correspond à la disposition
des rails de guidage et de support (32, 33, 34) sur la plaque de montage (30 ; 130).
4. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les trois rails de guidage et de support (32, 33, 34) sont placés à angle droit
l'un avec l'autre en formant une relation en forme d'U.
5. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que chaque rail de guidage et de support (32 ; 33 ; 34) est constitué par un profil
à peu près en forme de L avec un montant (32a ; 33a ; 34a) perpendiculaire à la plaque
de montage (30 ; 130) avec une section de bord supérieure (32b ; 33b ; 34b) qui est
coudée vers l'intérieur.
6. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que chaque rail de guidage et de support (32 ; 33 ; 34) est pourvu d'une section
à peu près carrée ou rectangulaire avec une fente de guidage pour loger la plaque
de base (20).
7. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le rail de guidage et de support (32 ; 33 ; 34) est configuré en étant élastique.
8. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la plaque de base (20) peut être immobilisée sur la plaque de montage (30 ; 130)
au moyen d'un dispositif de serrage ou de blocage (40).
9. Classeur ou écritoire selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de serrage et de blocage (40) est constitué par une languette de
serrage (41) ou un collier de serrage (41') sur la plaque de montage (30 ; 130) configuré
en étant élastique.
10. Classeur ou écritoire selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de serrage et de blocage (40) est constitué par une languette élastique
(41'') placée sur la face de paroi intérieure de la section marginale supérieure coudée
(32b ; 33b ; 34b) du montant vertical (32a ; 33a ;34a) du rail de guidage et de support
(32 ; 33 ; 34).
11. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'une découpure (19) pour le passage de la languette de serrage (41 ; 41') est configurée
dans la partie de dessus (12) ou dans la partie dos (13) du classeur (10) dans la
zone de fixation de la plaque de montage (30 ; 130).
12. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'un oeillet (50) en matière plastique ou en matière métallique est mis en place
dans chacune des découpures (16 à 19) pour les rails de guidage et de support (32
à 34) dans la partie de dessus (12) ou dans la partie dos (13) du classeur (10) pour
obtenir le respect de cotes pour ce qui est de l'épaisseur de la partie de dessus
(12) ou de la partie dos (13) dans la zone des découpures (16 à 19).
13. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la plaque de montage (30 ; 130) est constituée en matière plastique, en matière
métallique ou en une autre matière appropriée.
14. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la plaque de montage (30 ; 130) est configurée en deux ou en plusieurs parties
et qu'elle présente un nombre correspondant de rails de guidage et de support (32,
33) pour le support de la plaque de base (25) du dispositif d'enfilement (20).
15. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la partie de dessus (12) ou la partie dos (13) du classeur (10) présente, dans
la zone d'appui de la plaque de montage (30 ; 130), un enfoncement qui correspond
à la forme et à l'épaisseur de la plaque de montage.
16. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que les ras de guidage et de support (32 à 34) et le dispositif de serrage et de
blocage (40) sont reliés de manière fixe à la plaque de montage (30 ; 130) ou sont
formés dans la matière de la plaque de montage.
17. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que les rails de guidage et de support (32 à 34) sont reliés de manière amovible
à la plaque de montage (30 ; 130).
18. Classeur ou écritoire selon la revendication 17, caractérisé en ce que les rails de guidage et de support (32 à 34) présentent, sur leur face de paroi
tournée vers la plaque de montage (30 ; 130), des goujons perpendiculaires (60) et
la plaque de montage (30 ; 130) un nombre de douilles (61) dans la zone de fixation
des rails de guidage et de support qui correspond au nombre des goujons (60), douilles
dans lesquelles les goujons s'engrènent lors de l'assemblage des rails de guidage
et de support avec la plaque de montage (30 ; 130) et sont reliés de manière inamovible
avec la douille (61) au moyen de jonctions par serrage ou à encoche.
19. Classeur ou écritoire selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que, lorsque la plaque de montage (30 ; 130) est posée sur la face de paroi extérieure
de la partie dos (13) du classeur (10), la plaque de montage présente sur sa face
de paroi extérieure une case d'inscription ou un pochette (70) qui reçoit une étiquette
de dos en matière transparente.
20. Classeur ou écritoire selon t'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que la plaque de montage (30 ; 130) est constituée par plusieurs découpes individuelles
en forme de plaque (30') parmi lesquelles chaque découpe de plaque (30') présente
un goujon perpendiculaire (60'), qui traverse à l'état monté une découpure configurée
de manière correspondante dans la partie de dessus (12), qui traverse une découpure
configurée dans la plaque de base (25) et qui est bloqué au-dessus de la plaque de
base (25).