| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 483 065 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
20.12.1995 Patentblatt 1995/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.10.1991 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: G04C 10/00 |
|
| (54) |
Armbanduhr
Wristwatch
Montre-bracelet
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
CH DE FR GB LI |
| (30) |
Priorität: |
22.10.1990 CH 3356/90
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
29.04.1992 Patentblatt 1992/18 |
| (73) |
Patentinhaber: CHARLES GIGANDET S.A. |
|
2720 Tramelan (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Affolter, Walter
Ch-8134 Adliswil (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Jörchel, Dietrich R.A. et al |
|
c/o BUGNION S.A.
Case postale 375 1211 Genève 12 - Champel 1211 Genève 12 - Champel (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 170 303 DE-A- 2 751 797 DE-U- 1 811 389
|
EP-A- 0 334 088 DE-B- 1 058 942 US-A- 4 008 566
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Armbanduhr gemäss dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Eine derartige Armbanduhr ist aus der EP-A-0 334 088 bekannt und weist ein Induktionssystem
in Form eines Generators auf, welcher im Innern des Uhrwerks, radial neben dem Zeigerwerk,
montiert ist. Die Drehbewegung des Rotors, der mittels eines Kugellagers im Zentrum
des Gehäuses gelagert ist, wird mittels eines Zahnradgetriebes auf die Läuferwelle
des Generators übertragen. Zu diesem Zwecke ist der Aussenring des Kugellagers mit
einer ein Ritzel bildenden Verzahnung versehen, welches mit einem Zwischenritzel kämmt,
das seinerseits in die Verzahnung eines auf der Läuferwelle sitzenden Ritzels eingreift.
[0003] Aus der EP-A-0 170 303 ist ausserdem ein in Form einer Baueinheit ausgebildeter Uhrengenerator
mit einem eine Unwucht aufweisenden Rotor bekannt, der um die zentral gelegene Läuferwelle
des Generators drehbar ist. An dieser Läuferwelle ist konzentrisch das zum Läufer
gehörende Magnetsystem befestigt, welches seinerseits konzentrisch von dem eine Ringspule
tragenden Stator des Generators umgeben ist. Der Rotor hat ein exzentrisches Umfangsteil,
welches im wesentlichen die Unwucht bildet, parallel zur Läuferwelle abgewinkelt ist
und seitlich im Abstand vor dem Umfang des ringförmigen Stators liegt. Um die kinetische
Energie der Unwucht besonders wirkungsvoll ausnutzen zu können, ist die Anordnung
so getroffen, dass die Bewegungsübertragung von der Unwucht auf den Läufer des Generators
mittels einer losen Kupplung erfolgt, welche durch die magnetischen Felder zwischen
den Polen des Läufers und den betreffenden Statorpolen gespannt wird. Ueber die Anordnung
dieses Generators relativ zum Uhrwerk innerhalb eines Uhrgehäuses wird nichts ausgesagt.
[0004] Ferner ist aus der DE-B-1 058 942 eine tragbare elektrische Uhr bekannt, die einen
raumsparenden schichtweisen Aufbau aufweist. In einer ersten Schicht sind ein Akkumulator
als Stromquelle und eine Ladevorrichtung in Form eines Generators mit einem Pendelläufer
so angeordnet, dass Stromquelle und Ladevorrichtung annähernd gleiche Höhe haben;
in einer darüber angeordneten zweiten Schicht sind ein elektronischer Oszillator mit
einem von diesem angetriebenen Motor und das Räderwerk der Uhr untergebracht, wobei
die Spulenanordnung des Oszillators gleichzeitig die Spulenanordnung des Motors bildet
und auf einem Kreisumfang der Schicht rotationssymetrisch angeordnet ist.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Armbanduhr dieses Typs
derart zu verbessern, dass bei der Bewegung des Rotors eine grössere Relativgeschwindigkeit
zwischen Dauermagnet und Spule und damit stärkere induzierte Ströme erreicht werden
und dass ausserdem eine derartige Uhr ohne weiteres mit vorgefertigten Uhrwerken verschiedener
Kaliber und Typen versehen werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
[0007] Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass der Rotor in einem Gehäuse von gegebener
Grösse den maximal möglichen Durchmesser haben kann und demzufolge der an seinem Umfang
befestigte Teil des Induktionssystems, Spule oder Dauermagnet, mit entsprechend hoher
Geschwindigkeit bewegbar ist, wobei eine Zahnradübertragung vorteilhafterweise entfällt.
Ausserdem steht der gesamte zentrale Bereich der Uhr zur Unterbringung des Uhrwerks
zur Verfügung, da das Induktionssystem lediglich im Umfangsbereich des Gehäuses angeordnet
ist.
[0008] Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, dass im Gehäuse eine Grundplatte mit
einer im mittleren Bereich derselben vorgesehenen, topfförmigen Vertiefung, die nach
der einen Seite hin offen ist und in welcher das Uhrwerk sitzt, und mit einer im Umfangsbereich
dieser Grundplatte vorgesehenen, nach der anderen Seite hin offenen kreisringförmigen
Vertiefung montiert ist, welche den erwähnten Ringraum bildet.
[0009] Hierbei dient die Grundplatte vorteilhafterweise gleichzeitig als magnetischer Rückschluss
im Induktionssystem und als Werkhalter. Die zentrale topfförmige Vertiefung der Grundplatte
erlaubt es, auf einfache Weise Uhrwerke beliebigen Kalibers und beliebigen Typs in
das Gehäuse einzusetzen und gegebenenfalls auszutauschen; wenn ein Uhrwerk mit einem
kleineren Kaliber verwendet wird, als es der Grösse der topfförmigen Vertiefung entspricht,
kann beispielsweise ein zusätzlicher, angepasster Werkhaltering vorgesehen sein.
[0010] In einer vorteilhaften Ausführungsform sind am Umfang des scheibenförmig ausgebildeten
Rotors, der auf seiner einen Hälfte eine Unwucht, zweckmässigerweise in Form einer
grösseren Materialdicke, aufweist, vier Spulen im gleichen Winkelabstand voneinander
befestigt, welche mit vier ebenfalls im gleichen Winkelabstand voneinander im Ringraum
befestigten Magnetpaaren zusammenarbeiten, wobei vorzugsweise eine Spule mit einem
Weicheisenkern versehen ist.
[0011] Weitere zweckmässige Ausgestaltungen der Armbanduhr nach der Erfindung ergeben sich
aus den abhängigen Ansprüchen.
[0012] Die Erfindung wird anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigen :
Figur 1 eine etwas schematisch dargestellte Armbanduhr nach der Erfindung, im Schnitt,
Figur 2 eine Draufsicht in Richtung des Pfeils II nach Figur 1, ohne Zifferblatt,
Figur 3 eine Draufsicht auf den Rotor der Armbanduhr, in Richtung des Pfeils III nach
Figur 1,
Figur 4 eine Ansicht der auf dem Kondensator befestigten Printplatte mit ihren breiten
Leiterbahnen,
Figur 5 eine Seitenansicht des Kondensators mit der montierten Printplatte,
Figur 6 eine schematische Darstellung der relativen Anordnung von Spulen und Dauermagneten
des Induktionssystems und
Figur 7 ein Schaltbild mit den parallel geschalteten und an den Kondensator angeschlossenen
Spulen.
[0013] Nach Figur 1 weist die Armbanduhr ein Gehäuse aus einem Mittelteil 1 mit Bandanschlüssen
1a und aus einem Boden 2, eine in den Mittelteil 1 eingesetzte Grundplatte 3, ein
Uhrwerk 4, ein auf einer Auflage 5a ruhendes Zifferblatt 5 und ein Uhrglas 6 auf.
Die aus Weicheisen bestehende Grundplatte 3 ist gestuft ausgebildet und hat im mittleren
Bereich 3a eine nach oben hin offene topfförmige Vertiefung zur Aufnahme des Uhrwerks
4 und an ihrem Umfangsbereich 3b eine nach der anderen Seite, also zum Boden 2 hin
offene, kreisringförmige Vertiefung, welche einen Ringraum 9 zur Aufnahme des Induktionssystems
bildet.
[0014] Im Uhrwerk 4 ist eine nach unten hin offene Ausnehmung zur Aufnahme eines Kondensators
7 vorgesehen. Zwischen der Unterseite des Uhrwerks 4 und dem Boden 2 ist ein um einen
zentralen Zapfen 23 frei drehbarer scheibenförmiger Rotor 8 montiert, der sich praktisch
über den gesamten Innendurchmesser des Gehäuses erstreckt. Die eine Hälfte dieses
Rotors 8 bildet eine Unwucht 8a bzw. eine Schwungmasse, indem im betrachteten Beispiel
die Materialdicke dieser Rotorhälfte mehr als doppelt so gross wie die andere Hälfte
8b des Rotors ist.
[0015] Die Umfangszone 8c des Rotors 8 ist nach innen abgewinkelt, so dass sie in den Ringraum
9 hineinragt, und trägt im betrachteten Beispiel vier Spulen 10 im gleichen Winkelabstand
von je 90°. Die Spulenachsen liegen parallel zur Gehäuseachse. Im Ringraum 9 sind,
ebenfalls im gleichen Winkelabstand von je 90°, vier Dauermagnetpaare befestigt, von
denen der eine Dauermagnet 11 jedes Paares an der oberen Wand des Umfangsbereichs
3b der Grundplatte 3 und der andere Magnet 11a jedes Paares auf einer aus Weicheisen
bestehenden Ringplatte 12 befestigt ist, welche den durch die kreisringförmige Vertiefung
gebildeten Ringraum 9 unten, also auf der zum Boden hin gerichteten Seite, nahezu
abdeckt. Diese Ringplatte 12 ist am äusseren Rand der Grundplatte 3 befestigt.
[0016] Die beiden Dauermagnete 11, 11a jedes Paares liegen im Abstand einander gegenüber
und sind mit ihren magnetischen Achsen parallel zur Achse des Gehäuses orientiert,
wobei jeweils entgegengesetzte Magnetpole einander gegenüberliegen und die Pole von
in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Dauermagneten abwechseln. Der Abstand zwischen
den beiden Dauermagneten 11, 11a jedes Paares ist so bemessen, dass die Umfangszone
8c des Rotors 8 mit den daran befestigten Spulen 10 frei durch den Raum zwischen den
jeweiligen Dauermagneten hindurchschwingen kann.
[0017] Der Kondensator 7 ist durch eine entsprechende Aussparung der Grundplatte 3 hindurch
zugänglich und kann wie eine Batterie auf einfache Weise eingesetzt oder herausgenommen
werden, wenn der Boden 2 und der Rotor 8 abmontiert sind.
[0018] Figur 6 zeigt schematisch die abgewickelte Anordnung der vier Dauermagnetpaare 11,
11a mit der Lage ihrer Pole und die zwischen den Dauermagneten jedes Paares beweglichen
vier Spulen 10, wobei in diesen beim Vorbeigang an den Magneten jeweils Spannungen
in von Spule zu Spule entgegengesetzter Richtung induziert werden, wie durch Pfeile
angedeutet. Alle vier Spulen 10 sind auf dem Rotor 8, der beispielsweise aus Messing
besteht, durch entsprechende Leitungen parallelgeschaltet, wie Figur 7 zeigt.
[0019] Vorzugsweise ist im Innern einer der Spulen 10 ein Weicheisenkern 10a angeordnet,
wodurch bevorzugte Ruhelagen des Rotors 8 definiert werden, da diese Spule aufgrund
der magnetischen Anziehung ihres Kerns durch die beiden Dauermagneten eines Magnetpaares
die Tendenz hat, gerade zwischen diesen Dauermagneten zur Ruhe zu kommen. Wenn der
Rotor 8 einen kleinen Bewegungsimpuls erhält, verlässt er diese Ruhelage und wird
bevorzugt in die folgende Ruhelage bewegt, in der die Spule mit Kern zwischen den
beiden Dauermagneten eines anderen Magnetenpaares zur Ruhe kommt. Das begünstigt das
Zustandekommen verhältnismässig rascher Rotorbewegungen. Eine zu starke magnetische
Anziehungskraft auf den in einer Ruhelage befindlichen Rotor wird dadurch vermieden,
dass nur eine der Spulen mit einem Kern versehen ist.
[0020] Die übrige Schaltung zum Laden des Kondensators 7 ist auf einer Printplatte 13 untergebracht,
die auf der nach aussen weisenden Fläche des Kondensators 7, beispielsweise durch
Kleben, befestigt ist. Wie in den Figuren 4 und 5 schematisch dargestellt, trägt die
Printplatte 13 zwei Kontaktfedern 14 und 15, einen Gleichrichter 18, zwei Leiterbahnen
19 und 20, welche die Kontaktfedern 14 und 15 mit den Wechselstromeingängen des Gleichrichters
18 verbinden, und zwei weitere breite Leiterbahnen 21 und 22, die mit den Gleichstromausgängen
des Gleichrichters 18 verbunden sind und deren Enden als entsprechend umgebogene Kontaktfahnen
mit den Elektrodenanschlüssen des Kondensators 7 in Verbindung stehen. Die flexiblen
Leiterbahnen 21 und 22 gehören zu einer gedruckten Schaltung, auf der der Gleichrichter
und die Kontaktfedern angelötet sind. Die Leiterbahn 22 ist um den Kondensator 7 gelegt
und berührt unten den Minuskontakt des Gehäuses und den Minuspol des Kondensators.
Die kleine zungenförmige Leiterbahn 21 steht mit dem Pluskontakt des Uhrwerks und
dem Pluspol des Kondensators in Berührung. In Figur 4 sind die Kontaktfahnen der Leiterbahnen
21 und 22 vor ihrer Umbiegung im geraden Zustand gezeigt.
[0021] Im montierten Zustand der Uhr liegen die beiden Kontaktfedern 14 und 15 als Schleifkontakte
an zwei ringförmigen, konzentrischen Kontaktbahnen 16 und 17 an, die auf der Unterseite
des Rotors 18 angeordnet und mit den beiden die Spulen 10 parallelschaltenden Leitungen
verbunden sind, wie schematisch in Figur 7 angedeutet. Auf diese Weise werden beim
Schwingen des Rotors 8 durch die die Magnetfelder der Dauermagnetpaare 11, 11a kreuzenden
Spulen 10 Ströme unterschiedlicher Richtung erzeugt, die im Gleichrichter 18 gleichgerichtet
werden und den Kondensator 7 aufladen, der seinerseits als Stromquelle an das Uhrwerk
4 angeschlossen ist.
[0022] Das Uhrwerk 4 kann in üblicher Weise eine elektronische Zeitbasis mit einem quarzgesteuerten
Oszillator mit einem Frequenzteiler aufweisen, der einen Schrittmotor als Antriebseinrichtung
für das Zeigerwerk steuert. Derartige handelsübliche elektronische Uhrwerke haben
eine Stromaufnahme von ungefähr 2

A. Als Kondensator 7 wird vorzugsweise ein Elektrolytkondensator von 0,2 F verwendet.
Das bietet eine Gangreserve von ungefähr 36 Stunden.
[0023] Als Dauermagnete können vorzugsweise Samarium-Kobalt-Magnete verwendet werden, wobei
im betrachteten Beispiel die Magnete 11 einen Durchmesser von 3,2 mm und eine axiale
Höhe von 1,2 mm und die Magnete 11a einen Durchmesser von 3,0 mm und eine axiale Höhe
von 0,6 mm haben, während die Spulen einen Durchmesser von 3,2 mm und eine Höhe von
1,5 mm haben können. Die im allgemeinen erforderliche Stromstabilisierungsschaltung
kann auch noch auf der Printplatte 13 untergebracht werden.
[0024] Bei einer bevorzugten Ausführungsform beträgt der Durchmesser des Uhrwerks etwa 24
mm, der Aussendurchmesser der Grundplatte 3 etwa 32 mm und der Aussendurchmesser des
Gehäuses, also der Gesamtdurchmesser der Uhr, etwa 33 bis 34 mm.
[0025] Wie Figur 1 zeigt, dient die Grundplatte 3 nicht nur als magnetischer Rückschluss,
sondern auch als Werkhalter, wobei der Uhrwerkrand auf einer Ringschulter der zentralen
topfförmigen Vertiefung aufliegt. Es lassen sich jedoch mit ein und derselben Grundplatte
auch ohne weiteres Uhrwerke anderen Kalibers verwenden, wenn ein zusätzlicher angepasster
Werkhaltering vorgesehen wird.
[0026] Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern
lässt insbesondere hinsichtlich der Gestalt der Grundplatte und des Rotors, der Anzahl
und Verteilung der Spulen und der Dauermagnete mannigfache Varianten zu. Auch können
die Spulen fest im Ringraum 9 und die Dauermagnete auf der Umfangszone 8c des Rotors
8 angeordnet sein. Wesentlich ist, dass bei mehreren Spulen und Dauermagneten der
Vorbeigang der bewegten an den feststehenden Teilen des Induktionssystems stets gleichzeitig
erfolgt, die Winkelabstände der feststehenden Teile also denen der bewegten Teile
entsprechen, um eine maximal mögliche Aufladung des Kondensators zu erhalten.
1. Elektronische Armbanduhr mit einem das Uhrwerk (4) aufnehmenden Gehäuse (1), einem
Kondensator (7) als Stromquelle zur Speisung des Uhrwerks (4), einem um das Gehäusezentrum
frei drehbaren, mit einer Unwucht (8a) versehenen Rotor (8), dessen Umfangszone (8c)
in einen das Uhrwerk (4) umgebenden Ringraum (9) hineinragt, sowie mit einem Induktionssystem
aus wenigstens einer, über einen Gleichrichter (18) an den Kondensator (7) angeschlossenen
Spule (10) und wenigstens einem Dauermagneten (11), von denen der eine Teil, Spule
oder Dauermagnet, vom Rotor relativ zum anderen, feststehenden Teil bewegbar ist,
um den Kondensator (7) durch Induktion zu laden, dadurch gekennzeichnet, dass das
Induktionssystem im erwähnten Ringraum (9) angeordnet ist, derart, dass der vom Rotor
(8) bewegte Teil, Spule (10) oder Dauermagnet, an der erwähnten Umfangszone (8c) des
Rotors (8) befestigt ist und sich innerhalb des Ringraums (9) bewegt und dass der
andere Teil (11) im Ringraum (9) befestigt ist.
2. Armbanduhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (1) eine Grundplatte
(3) mit einer im mittleren Bereich (3a) derselben vorgesehenen, topfförmigen Vertiefung,
die nach der einen Seite hin offen ist und in welcher das Uhrwerk (4) sitzt, und mit
einer im Umfangsbereich (3b) dieser Grundplatte vorgesehenen, nach der anderen Seite
hin offenen kreisringförmigen Vertiefung montiert ist, welche den erwähnten Ringraum
(9) bildet.
3. Armbanduhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (8) auf
der Bodenseite des Uhrwerks (4) angeordnet und scheibenförmig ausgebildet ist und
in seiner einen Hälfte die Unwucht (8a), vorzugsweise in Form grösserer Materialdicke,
aufweist und dass das Induktionssystem aus mehreren Spulen (10) und mehreren Dauermagneten
(11) besteht, wobei die einen Teile auf der Umfangszone (8c) des Rotors verteilt und
die anderen Teile im erwähnten Ringraum (9) verteilt befestigt sind.
4. Armbanduhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (8) mehrere, elektrisch
parallel geschaltete Spulen (10) trägt, die gleichmässig über seinen Umfang verteilt
sind, und dass die erwähnte Grundplatte (3) aus Weicheisen besteht und Dauermagnete
(11) trägt, deren Abstand voneinander in Umfangsrichtung dem Spulenabstand entspricht.
5. Armbanduhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im erwähnten Ringraum (9)
jeweils Paare von im axialen Abstand einander gegenüberliegenden Dauermagneten (11,
lla) angeordnet sind, und dass die Umfangszone (8c) des Rotors (8) mit den Spulen
(10) in den Raum zwischen den beiden Dauermagneten jedes Magnetpaares hineinragt.
6. Armbanduhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Achsen der
Dauermagnete und die Spulenachsen parallel zur Gehäuseachse orientiert sind und dass
die einen Dauermagnete (11) jedes Magnetpaares auf der Grundplatte (3) und die anderen
Dauermagnete (11a) jedes Magnetpaares auf einer am Ende der Grundplatte (3) befestigten
Ringplatte (12) aus Weicheisen angebracht sind, welche die erwähnte, den Ringraum
(9) bildende kreisringförmige Vertiefung wenigstens teilweise überdeckt.
7. Armbanduhr nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Spulen (10)
in ihrem Innern einen Weicheisenkern (10a) aufweist.
8. Armbanduhr nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator
(7) in einer Ausnehmung des Uhrwerks (4) eingesetzt ist und auf seiner dem Rotor (8)
zugewandten Seite eine Printplatte (13) trägt, auf der zwei Kontaktfedern (14, 15),
der Gleichrichter (18) und Leiterbahnen (19 bis 22) zwischen den Kontaktfedern und
dem Gleichrichter sowie zwischen diesem und den Kondensatorelektrodenanschlüssen,
und gegebenenfalls eine Stromstabilisierungsschaltung, angeordnet sind, und dass auf
der der Printplatte (13) zugewandten Seite des Rotors (8) zwei an die Spulen (10)
angeschlossene ringförmige konzentrische Kontaktbahnen (16, 17) angebracht sind, an
denen die erwähnten Kontaktfedern (14, 15) gleitend anliegen.
9. Armbanduhr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass vier im
gleichen Abstand voneinander angeordnete Spulen (10) und vier im gleichen Abstand
voneinander angeordnete Dauermagnete (11) bzw. Dauermagnetpaare (11, 11a) vorgesehen
sind.
1. Electronic wrist watch with a watch case (1) containing the clockwork-movement (4),
a capacitor (7) as source of current for the supply of the movement (4), a rotor (8)
provided with an unbalanced weight (8a) and free rotatable about the watch case center,
the peripheral zone (8c) of the rotor (8) extending in the annular room (9) surrounding
the movement (4) , so as with an induction system consisting of at least one coil
(10) connected with the capacitor (7) above a rectifier (8) and at least a permanent
magnet (11), one part, coil or permanent magnet, being movable by the rotor in regard
to the other fixed part for loading the capacitor (7) through induction, characterized
in that the induction system is disposed in said annular room (9) in such a way, that
the part moved by the rotor (8), coil (10) or permanent magnet (11), is fixed to said
peripheral zone (8c) of the rotor (8) and is moved in the annular room (9) and that
the other part is fixed in the annular room (9).
2. Wrist watch as claimed in claim 1, characterized in that a base plate (3) is mounted
in the watch case (1), this plate (3) being provided with a cup formed recess provided
in its central part (3a), opened in direction of one of its side and containing the
movement (4), and with an annular recess provided in the peripheral zone (3b) of this
base plate, opened in direction of the other side and constituting the annular room
(9).
3. Wrist watch as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the rotor (8) is arranged
on the inferior side of the movement (4), has the form of a disk and presents in one
of its halfs the unbalanced weight (8a), preferentially in form of a higher material
thickness, and that the induction system comprises several coils (10) and several
permanent magnets (11), part of them being distributed and fixed on the peripheral
zone (8c) of the rotor and the other part of them being distributed and fixed in said
annular room (9).
4. Wrist watch as claimed in claim 3, characterized in that the rotor (8) bears several
coils (10) electrically connected in parallel and uniformly distributed over the peripheral
zone of the rotor and that said base plate (3) is in soft iron and bears permanent
magnets (11), the distance between two permanent magnets in peripheral direction corresponding
to the distance between the coils.
5. Wrist watch as claimed in claim 4, characterized in that pairs of permanent magnets
(11, 11a) disposed at an axial distance in front of each other are arranged in said
annular room (9), and that the peripheral zone (8c) of the rotor (8) is extending
with the coils (10) in the room between the two permanent magnets of each pair of
magnets.
6. Wrist watch as claimed in claim 5, characterized in that the magnetic axes of the
permanent magnets and the axes of the coils are adjusted parallel to the axis of the
watch case and that one permanent magnet (11) of each pair of magnets is arranged
on the base plate (3) and the other permanent magnet (lla) of each pair of magnets
is arranged on an annular plate (12) in soft iron fixed on the end of the base plate
(3), this annular plate covering, at least partially the annular recess constituting
the annular room (9).
7. Wrist watch as claimed in claim 5 or 6, characterized in that one of the coils (10)
presents a soft iron core (10a) in its interior.
8. Wrist watch as claimed in one of claims 4 to 7, characterized in that the capacitor
(7) is disposed in a recess of the movement (4) and bears on its side facing the rotor
(8) a printed card (13) on which are disposed two contact springs (14, 15), the rectifier
(18) and strip conductors (19 to 22) between the contact springs and the rectifier
so as between the rectifier and the capacitor electrode connexions, and optionally
a current regulator circuit, and that on the side of the printed card (13) facing
the rotor (8) two annular, excentrical contact tracks (16, 17) connected to the coils
(10) are provided, the contact springs (14, 15) leaning slidably against this contact
tracks (16, 17).
9. Wrist watch as claimed in one of claims 1 to 8, characterized in that four coils (10)
disposed at the same distance of each other and four permanent magnets (11), respectively
permanent magnet pairs (11, 11a) disposed at the same distance of each other are provided.
1. Montre-bracelet électronique munie d'un boîtier (1) contenant le mouvement (4), d'un
condensateur (7) comme source de courant pour l'alimentation du mouvement (4), d'un
rotor (8) muni d'une masse non équilibrée (8a), tournant librement autour du centre
du boîtier et s'étendant par sa partie périphérique (8c) jusqu'à l'intérieur d'un
espace annulaire (9) entourant le mouvement (4), ainsi que d'un système inducteur
comprenant au moins une bobine (10) reliée au condensateur (7) par l'intermédiaire
d'un redresseur de courant (18) et au moins un aimant permanent (11), la bobine ou
l'aimant permanent étant entraînable par le rotor pour charger le condensateur (7)
par induction, caractérisée en ce que le système inducteur est disposé dans ledit
espace annulaire (9) de telle façon que la partie mue par le rotor (8), bobine (10)
ou aimant permanent (11), est fixée à la partie périphérique (8c) du rotor (8) et
se déplace à l'intérieur de l'espace annulaire (9) et que l'autre partie est fixée
dans l'espace annulaire (9).
2. Montre-bracelet selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une plaque de montage
(3) est disposée dans le boîtier (1), cette plaque (3) présentant dans sa partie centrale
(3a) un renfoncement en forme de pot, ouvert d'un côté, dans lequel est placé le mouvement
(4), et dans sa partie périphérique (3b) un renfoncement annulaire ouvert de l'autre
côté formant ledit espace annulaire (9).
3. Montre-bracelet selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le rotor (8)
est disposé sur le côté inférieur du mouvement (4), qu'il est en forme de disque et
présente dans une de ses moitiés la masse non équilibrée (8a), de préférence sous
la forme d'une plus grande épaisseur de matériau, et que le système inducteur est
constitué de plusieurs bobines (10) et de plusieurs aimants permanents (11), certaines
de ces pièces étant réparties et fixées sur la partie périphérique (8c) du rotor et
les autres étant fixées et réparties dans ledit espace annulaire (9).
4. Montre-bracelet selon la revendication 3, caractérisée en ce que le rotor (8) porte
plusieurs bobines (10) montées électriquement en parallèle et réparties uniformément
sur sa périphérie et que ladite plaque de montage (3) est constituée de fer doux et
porte des aimants permanents (11), l'espacement angulaire entre deux aimants permanents
correspondant à l'espacement entre les bobines.
5. Montre-bracelet selon la revendication 4, caractérisée en ce que des paires d'aimants
permanents (11, 11a) placés l'un en face de l'autre à distance axiale sont disposées
dans ledit espace annulaire (9) et que la partie périphérique (8c) du rotor (8) s'étend
avec les bobines (10) jusque dans l'espace entre les deux aimants permanents de chaque
paire d'aimants.
6. Montre-bracelet selon la revendication 5, caractérisée en ce que les axes magnétiques
des aimants permanents et les axes des bobines sont orientés parallèlement à l'axe
du boîtier et qu'un aimant permanent (11) de chaque paire d'aimants est disposé sur
la plaque de montage (3) alors que l'autre aimant permanent (11a) de chaque paire
d'aimants est disposé sur une plaque annulaire (12) en fer doux fixée à l'extrémité
de la plaque de montage (3), cette plaque annulaire (12) recouvrant au moins partiellement
le renfoncement annulaire formant l'espace annulaire (9).
7. Montre-bracelet selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisée en ce qu'une des
bobines (10) présente à l'intérieur un noyau de fer doux (10a).
8. Montre-bracelet selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisée en ce que le condensateur
(7) est disposé dans une découpe du mouvement (4) et porte sur son côté en regard
du rotor (8) une carte de circuits imprimés (13) sur laquelle sont disposés deux ressorts
de contact (14, 15), le redresseur de courant (18), et des pistes conductrices (19
à 22) entre les ressorts de contact et le redresseur de courant ainsi qu'entre celui-ci
et les bornes des électrodes du condensateur, et le cas échéant un circuit régulateur
de courant, et que deux pistes de contact (16, 17) annulaires, concentriques, reliées
aux bobines (10), sont disposées sur la partie de la carte de circuits imprimés (13)
faisant face au rotor (8), lesdits ressorts de contact (14, 15) étant appuyés sur
ces pistes (16, 17) de façon à glisser sur elles.
9. Montre-bracelet selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'elle comprend
quatre bobines (10) disposées à même distance l'une de l'autre, et quatre aimants
permanents (11), respectivement paires d'aimants (11, 11a) disposés à même distance
les uns des autres.