| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 483 677 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
09.04.1997 Patentblatt 1997/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.10.1991 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E04H 4/16 |
|
| (54) |
Arbeitsverfahren und Reinigungsgerät zum Reinigen eines Schwimmbeckens
Functioning method and cleaning device for swimming pools
Méthode de fonctionnement et appareil de nettoyage d'un bassin de natation
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
31.10.1990 CH 3470/90 16.10.1991 CH 3032/91
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
06.05.1992 Patentblatt 1992/19 |
| (73) |
Patentinhaber: 3S SYSTEMTECHNIK AG |
|
CH-5236 Remigen (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Sommer, Peter
CH-5213 Villnachern (CH)
|
| (74) |
Vertreter: EGLI-EUROPEAN PATENT ATTORNEYS |
|
Horneggstrasse 4
Postfach 473 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 099 489 DE-A- 3 110 203 US-A- 4 692 956
|
EP-A- 0 257 006 US-A- 3 439 368
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Arbeitsverfahren für ein in einem Schwimmbecken
hin- und herfahrbares Reinigungsgerät gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
sowie auf ein Reinigungsgerät zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Aus der DE-A 3 110 203 ist ein Verfahren zum Betreiben eines hin- und herfahrenden
Gerätes zum Reinigen eines Schwimmbekkens bekannt, welches Gerät mit etwa in Fahrtrichtung
orientierten Kontaktelementen versehen ist, mittels welcher beim Kontaktieren der
Beckenwand der dem zuerst angefahrenen Kontaktelement zugeordnete Antriebsmotor angehalten
wird. Dann wird das Gerät mittels des noch nicht angehaltenen Antriebsmotors an der
Beckenwand ausgerichtet, wonach auch dieser Antriebsmotor abgeschaltet wird. Durch
das Einschalten des zuerst angehaltenen Antriebsmotors in umgekehrter Fahrtrichtung
wird das Gerät um einen Winkel verschwenkt, wonach auch der andere Antriebsmotor in
umgekehrter Fahrtrichtung zugeschaltet wird. Mit diesem Gerät wird das Schwimmbecken
mit einem im wesentlichen zickzackartigen Fahrmuster gereinigt, so dass entsprechende
keilförmige Streifen nicht gereinigt werden. Zudem werden zwei Absaugfronten benötigt,
weil das Gerät nicht gewendet wird. Dadurch ist auch eine Pumpe mit einem grossen
Saugvermögen erforderlich.
[0003] Die EP-A-0 099 489 betrifft ein Verfahren zum Reinigen eines Wasserbeckens mittels
eines unter Wasser einsetzbaren Reinigungsgerätes, welches beim Kontakt mit einer
Wand oder einem anderen Hindernis eine Umkehr der Fahrtrichtung durchführt. Somit
wird das Gerät nicht gewendet, und es werden zwei Absaugfronten benötigt. Das Gerät
wird von einem Kursregler zur Einhaltung einer bestimmten Fahrtrichtung gesteuert,
wobei ein relativ ungenauer, störungsempfindlicher Kompass verwendet wird.
[0004] Nach einem anderen Verfahren zum Reinigen eines Wasserbeckens mittels eines Reinigungsgerätes
(EP-A 0 257 006) wird das Gerät längs eines geraden Fahrmuster-Pfades bewegt, wobei
das Gerät beim Kontakt mit einer Wand ein Wendemanöver durchführt und dabei quer zur
Fahrtrichtung versetzt wird, wonach es der gegenüberliegenden Wand zugeführt wird.
Dieses Gerät arbeitet mit parallel zueinander orientierten Fahrmuster-Pfaden und wird
so lange von der einen zur anderen Wand bewegt, bis eine gewünschte Bodensektion oder
die gesamte Bodenfläche gereinigt ist. Die Bewegung des Gerätes wird mittels eines
einzigen Impulssensors überwacht. Das Wendemanöver wird mit Hilfe einer Zeitschaltung
durchgeführt, was vor allem bei unregelmässig geformten Schwimmbecken, wo eine Ausrichtung
an der Beckenwand nicht möglich ist, zu erheblichen Abweichungen von den Sollwerten
führt, so dass das erwünschte Fahrmuster nicht verwirklicht werden kann. Bei rechteckigen
Schwimmbecken wird zusätzlich eine Ausrichtung des Gerätes an der Beckenwand mittels
einer Stossstange durchgeführt, welche jedoch keine Sensoren aufweist.
[0005] Bei den bekannten Verfahren und Geräten zur Durchführung des Verfahrens besteht das
Problem, dass das Gerät durch etwaige Hindernisse, zum Beispiel durch Einstiegsleitern,
Stehstufen, Scheinwerfer, Einströmdüsen usw. und/oder durch Uebergänge, unterschiedliche
Becken-Niveaus oder dergleichen, in eine unkontrollierbare Richtungsänderung gelenkt
wird, wodurch eine optimale Reinigung des Beckenbodens gar nicht oder nur unzureichend
gewährleistet ist.
[0006] Die vorliegende Erfindung befasst sich mit dem Problem der selbsttätigen, systematischen
Reinigung von Schwimmbecken, wobei der Erfindung die Aufgabe zugrunde liegt, ein Verfahren
sowie ein Gerät zur Durchführung des Verfahrens anzugeben, mittels welchen etwaige
Richtungsänderungen des Gerätes erfasst und daraus ermittelte Werte zur Bestimmung
einer Richtungskorrektur verwendet werden.
[0007] Diese Aufgabe wird nach dem erfindungsgemässen Verfahren durch die Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0008] Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung ist das Verfahren dadurch gekennzeichnet,
dass nach dem Ausführen der Drehbewegung das Reinigungsgerät zum Ausrichten mit der
Umschaltleiste auf das Hindernis auftrifft, wobei in der Umschaltleiste schwenkbar
gelagerte Schaltelemente in Abhängigkeit von der Relativlage des Reinigungsgerätes
in bezug auf das Hindernis betätigt werden.
[0009] Das erfindungsgemässe Reinigungsgerät zur Durchführung des Arbeitsverfahrens umfasst
ein auf Vorwärts- und Rückwärtsfahrt umschaltbares und mit Antriebsrädern oder Fahrbändern
in Wirkverbindung stehendes Fahrwerk, eine an einem Gehäuse des Reinigungsgerätes
frontseitig angeordnete Kontaktleiste sowie eine rückseitig angeordnete Umschaltleiste,
von welchen Leisten beim Auffahren des Gerätes auf ein Hindernis über eine Steuerlogik
dem Fahrwerk korrekturabhängige Signale zuführbar sind, und ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Reinigungsgerät mit mindestens einem ersten optisch/elektronischen Sensor
zum Erfassen der momentanen Bewegungsrichtung sowie mit einem Richtungssensor-System
zum Messen des momentanen Drehwinkels versehen ist.
[0010] Weitere, auf das Verfahren sowie auf das Reinigungsgerät bezogene Merkmale der Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung und den
einzelnen Patentansprüchen.
[0011] Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Es
zeigt:
- Fig. 1
- ein in schematischer Draufsicht dargestelltes Schwimmbecken-Reinigungsgerät,
- Fig.2
- ein in grösserem Massstab und teilweise im Schnitt dargestelles Teilstück einer Umschaltschiene
für das Reinigungsgerät gemäss Fig.1, und
- Fig.3
- ein schematisch dargestelltes Fahrmuster des Reini gungsgerätes.
[0012] Fig.1 zeigt in schematischer Draufsicht ein in der Gesamtheit mit 100 bezeichnetes
Schwimmbecken-Reinigungsgerät mit den wesentlichen Funktionselementen für einen vollautomatischen
und systematischen Antriebs- und Steuerungsvorgang.
[0013] Das Reinigungsgerät 100 hat ein schematisch dargestelltes Gehäuse 1, welches mit
einer zum Ansaugen der Flüssigkeit sowie zur Aufnahme von Verunreinigungen ausgebildeten
und in der Gesamtheit mit 101 bezeichneten Saugfront versehen ist. An der in Fahrtrichtung
Y orientierten und im wesentlichen die Saugfront 101 bildenden Stirnseite 1' des Gehäuses
1 sind mindestens eine entsprechend gelagerte, nicht dargestellte Reinigungsbürste
sowie eine zugeordnete Filtervorrichtung vorgesehen. Weiterhin erkennt man in Fig.1
eine an der Stirnseite 1' des Gehäuses 1 in nicht näher dargestellter Weise befestigte
Kontaktleiste 18 sowie eine an der Rückseite 1'' des Gehäuses 1 entsprechend befestigte
Umschaltleiste 20. Die Funktion der Kontaktleiste 18 und der Umschaltleiste 20 wird
später noch im einzelnen beschrieben.
[0014] Für den Antrieb des Reinigungsgerätes 100 in Pfeilrichtung Y ist eine Antriebswelle
8 vorgesehen, welche in nicht näher dargestellter Weise in dem Gehäuse 1 gelagert
ist. Die Antriebswelle 8 ist unter Zwischenschaltung im Gehäuse 1 angeordneter Kupplungen
11 und 12 mit einem im Gehäuse 1 angeordneten Getriebe 10 wirkverbunden. Die beiden
Kupplungen 11,12 sind als an sich bekannte Elektro- oder Magnetkupplungen ausgebildet.
An der um ihre Längsachse 8' in Pfeilrichtung 8'' angetriebenen Antriebswelle 8 sind
entsprechend ausgebildete Antriebsräder 3,3' angeordnet.
[0015] In achsparallelem Abstand zu der Antriebswelle 8 ist eine mit Laufrädern 4,4' in
Wirkverbindung stehende Welle 7 angeordnet und in dem Gehäuse 1 gelagert. Die an der
Antriebswelle 8 sowie an der Welle 7 angeordneten Laufräder 3,3' und 4,4' sind jeweils
über ein endloses, beispielsweise raupenartig ausgebildetes Fahrband 2,2' miteinander
wirkverbunden. Zwischen den Antriebsrädern 3,3' und Laufrädern 4,4' können noch weitere,
mit dem Fahrband 2,2' in Wirkverbindung stehende, nicht näher dargestellte Umlenk-
oder Antriebsräder angeordnet werden.
[0016] Dem vorzugsweise mit einer Reduktions-Getriebestufe versehenen Getriebe 10 ist ein
Antriebs-Aggregat 9 zugeordnet, welches beispielsweise als Drehstrom-Asynchronmotor
ausgebildet ist und mit moduliertem Drehstrom gespeist wird. Hiermit wird erreicht,
dass unabhängig von der Stromart und Stromfrequenz von dem Antriebs-Aggregat 9 über
das Getriebe 10 eine konstante Drehzahl auf die Antriebswelle 8 übertragen wird.
[0017] Dem Antriebs-Aggregat 9 ist ein Umrichter 13 vorgeschaltet, in welchem die über ein
Kabel 15 einer Steuerlogik 14 zugeführte Ein-Phasen-Spannung gleichgerichtet wird
und in der Folge durch eine mit Leistungstransistoren versehene elektronische Schaltung
(nicht dargestellt) eine Drei-Phasen-Wechselspannung mit stabiler Ausgangsfrequenz
erzeugt wird. Mittels der Steuerlogik 14, welche über Leitungen 43,43' mit den beiden
Kupplungen 11,12 verbunden ist, kann somit eine entsprechende Umschaltung des Antriebs-Aggregates
9 von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt erreicht werden.
[0018] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass das Fahrband 2, 2', die über die Antriebswelle
8 miteinander wirkverbundenen Antriebsräder 3,3', die über die Welle 7 miteinander
wirkverbunden Laufräder 4,4', das Getriebe 10 mit den beiden Kupplungen 11,12 sowie
das Antriebs-Aggregat 9 zusammen ein auf Vorwärts- und Rückwärtsfahrt umschaltbares,
nicht näher bezeichnetes Fahrwerk bilden.
[0019] Die elektrische Speisung des Reinigungsgerätes 100 erfolgt im wesentlichen über das
mit der Steuerlogik 14 in Verbindung stehende Kabel 15, welches an eine ausserhalb
des Schwimmbeckens angeordnete Steckdose (nicht dargestellt) angeschlossen wird. Das
Kabel 15 ist ferner über einen entsprechend wasserdichten Servicestecker (nicht dargestellt)
mit dem Gehäuse 1 trennbar verbunden.
[0020] Zwischen dem Netzanschluss (Steckdose) und dem Kabel 15 ist ein nicht dargestellter
Trenntransformator angeordnet, mittels welchem die vorliegende Netzspannung von über
50 Volt auf einen entsprechenden Wert transformiert wird, so dass der Einsatz des
Reinigungsgerätes 100 auch während des Badebetriebes erfolgen kann. Der transformierte
Wert der Ein-Phasen-Spannung liegt in der Grössenordnung von 42 Volt.
[0021] Das Reinigungsgerät 100 arbeitet normalerweise im Automatikbetrieb mittels einer
entsprechend ausgebildeten und angeordneten Autopilot-Steuerung. Das Reinigungsgerät
100 kann auch über eine entsprechende Steuerbox 16 ferngesteuert werden. Hierzu ist
das Kabel 15 vorzugsweise mit einem nicht dargestellten Leiter als Empfangsantenne
versehen.
[0022] In dem Gehäuse 1 des Reinigungsgerätes 100 sind weiterhin optisch/elektronische Sensoren
25 und 26 sowie eine damit in Verbindung stehende Auswerteeinheit 27 angeordnet. Von
der Auswerteeinheit 27 werden entsprechende Signale der Steuerlogik 14 zugeführt.
[0023] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass anstelle der optisch/elektronischen
Sensoren 25,26 auch ein nicht näher dargestelltes elektronisches Richtungssensor-System
verwendet und in das Gehäuse 1 des Reinigungsgerätes 100 eingebaut werden kann.
[0024] Wie in Fig.3 schematisch dargestellt, wird mit dem ersten Sensor 25 während der in
Pfeilrichtung Y orientierten Fahrbewegung des Reinigungsgerätes 100 die Relativlage
des Reinigungsgerätes 100 in bezug auf eine fiktive Fahrlinie F oder aber in bezug
auf einen fiktiven, in Pfeilrichtung Y orientierten Fahrstreifen F' gemessen. Vorzugsweise
wird die Relativlage der Gehäuse-Symmetrieachse S in bezug auf die Fahrlinie F oder
in bezug auf den Fahrstreifen F' gemessen.
[0025] Die Breite b des Fahrstreifens F' entspricht im wesentlichen der zulässigen Bahnabweichung,
innerhalb welcher sich das Reinigungsgerät 100 bewegen darf. Die Breite b des Fahrstreifens
F' kann jedoch auch dem Wirkungsbereich des Sensor-Strahlenbündels 25' entsprechen
oder das Strahlenbündel 25' der Breite b entsprechend ausgelegt werden.
[0026] Eine während der Fahrbewegung des Reinigungsgerätes 100 von der einen Wand W zur
anderen Wand W' (Fig.3) entstehende Abweichung von der vorgegebenen Richtung wird
dabei in Form eines in horizontaler Ebene orientierten Versatzes unter einem Winkel
α oder α' in der Seite bestimmt und als entsprechendes Signal von dem ersten Sensor
25 der Auswerteeinheit 27 zugeführt. In der Auswerteeinheit 27 wird ein Vergleich
der vorgegebenen Bewegungsrichtung mit der momentanen Bewegungsrichtung (SOLL-ISTWERT-Vergleich)
durchgeführt. Von der Auswerteeinheit 27 wird ein von dem Vergleich abhängiges Signal
der Steuerlogik 14 für eine erforderliche Korrektur der Fahrtrichtung zugeführt, wodurch
die eine oder andere Kupplung 11 oder 12 und somit das zugeordnete Antriebsrad 3 oder
3' entsprechend betätigt wird. Die auf den horizontalen Versatz bezogene Korrektur
der Fahrtrichtung erfolgt dabei vorzugsweise unter Einbezug und somit in Abhängigkeit
von der vorgegebenen Fahrgeschwindigkeit des Reinigungsgerätes 100.
[0027] Mit dem zweiten Sensor 26 kann bei der Fahrbewegung eine etwaige Steigung oder aber
ein Gefälle im Schwimmbecken erkannt und ein entsprechendes Umsteuersignal der Auswerteeinheit
27 zugeführt werden. Dieses Signal bewirkt im wesentlichen einen "STOP" beziehungsweise
eine in der Ebene orientierte Richtungsänderung (Wendevorgang) des Reinigungsgerätes
100. Mit dieser Richtungsänderung kann ein Absturz des Reinigungsgerätes 100 in ein
tiefer gelegenes Schwimmbecken-Teil oder ein Stehenbleiben an einer unüberwindbaren
Steigung vermieden werden.
[0028] Wie bereits erwähnt, ist an der Stirnseite 101 des Gehäuses 1 die Kontaktleiste 18
angeordnet und mit nicht näher dargestellten Mitteln befestigt. Wie in Fig.1 mit Pfeilrichtung
40 dargestellt, wird beim Auftreffen des Reinigungsgerätes 100 auf die eine Beckenwand
W oder auf die andere Beckenwand W' (Fig.3) beziehungsweise auf ein nicht dargestelltes
Hindernis über eine Leitung 41 ein entsprechendes Signal an die Steuerlogik 14 abgegeben,
von welcher über die Leitungen 43,43' die entsprechende Kupplung 11 oder 12 betätigt
und das zugeordnete Antriebsrad 3 oder 3' zur Einleitung eines Wende- oder Ausweichvorganges
beispielsweise abgebremst wird.
[0029] An der Rückseite 1'' des Gehäuses 1 ist die Umschaltleiste 20 angeordnet und entsprechend
gelagert. Beim Wendevorgang werden beim Auftreffen der Umschaltleiste 20 auf die jeweilige
Beckenwand W oder W' entsprechend ausgebildete Schaltelemente 60 und 60' betätigt.
Die Betätigung der Schaltelemente 60, 60' erfolgt dabei in Abhängigkeit von der Relativlage
des Reinigungsgerätes 100 in bezug auf die jeweilige Beckenwand W oder W' (Fig.3).
Die Schaltelemente 60,60' werden entsprechend der Relativlage des Reinigungsgerätes
100 zur Beckenwand W oder W' etwa gemäss Pfeilrichtung 74,74' und 75,75' betätigt,
wodurch über Leitungen 42,42' entsprechend winkellagenabhängige Signale der Steuerlogik
14 zuführbar sind.
[0030] Fig.2 zeigt ein teilweise im Schnitt und in grösserem Massstab dargestelltes Teilstück
der in der Gesamtheit mit 20 bezeichneten Umschaltleiste, und man erkennt das zur
Aufnahme der Umschaltleiste 20 ausgebildete Gehäuse 1 mit der Rückwand 30 sowie der
Seitenwand 31.
[0031] Die Umschaltleiste 20 umfasst ein teilweise als Hohlkörper ausgebildetes und in nicht
näher dargestellter Weise an einer Tragplatte 55 angeordnetes und mit einer Stossleiste
51 sowie mit einem angeformten Seitenteil 52 versehenes Trägerelement 50. Das mit
einer Hauptkammer 53 sowie einer Seitenkammer 54 für das darin gelagerte Schaltelement
60 versehene Trägerelement 50 ist mit einem Wandteil 56 an der Rückwand 30 des Gehäuses
1 abgestützt. Weiterhin ist das Trägerelement 50 mit einem an der Tragplatte 55 angeordneten
Haltestück 35 an einem Winkelstück 32 mittels Schrauben 33,33' befestigt. Das an der
Seitenwand 31 des Gehäuses 1 angeordnete Winkelstück 32 ist in nicht näher dargestellter
Weise an der Seitenwand 31 befestigt.
[0032] Das in der Hauptkammer 53 des Trägerelements 50 angeordnete Schaltelement 60 umfasst
ein um einen Bolzen 59 schwenkbar gelagertes Hebelstück 61, welches sich im wesentlichen
an der Innenseite 51' der Stossleiste 51 abstützt. An dem einen Ende des Hebelstücks
61 ist ein erstes Kopfstück 62 und an dem anderen Ende ein zweites Kopfstück 65 angeformt.
In dem ersten Kopfstück 62 ist eine Ausnehmung 63 vorgesehen, welche zur Aufnahme
eines Permanentmagneten 64 ausgebildet ist. Das zweite Kopfstück 65 ist in einer die
Schwenkbewegung des Schaltelements 60 begrenzenden Ausnehmung 57 des Trägerelement-Seitenteils
52 angeordnet. Das Hebelstück 61 ist weiterhin mit einer Ausnehmung 66 versehen, in
welcher ein sich am Haltestück 35 abstützendes Federelement 67 angeordnet ist.
[0033] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass das andere, nicht dargestellte Teilstück
des Trägerelements 50 mit dem darin angeordneten Schaltelement 60' (Fig.1) und den
einzelnen Teilen analog dem vorstehend in Verbindung mit Fig.2 beschriebenen Teilstück
ausgebildet ist und deshalb nicht näher beschrieben wird.
[0034] Die Funktionsweise des beschriebenen Reinigungsgerätes wird nachstehend beschrieben:
Zu Beginn wird das Reinigungsgerät 100 auf den zu reinigenden Boden des Schwimmbeckens
gesetzt und der Antrieb betätigt, mittels welchem das Reinigungsgerät, wie in Fig.1
oder Fig.3 schematisch dargestellt, in Pfeilrichtung Y bewegt wird. Bei dieser Bewegung
kann das Reinigungsgerät über die Steuerbox 16 entsprechend ferngesteuert werden.
Sobald das Reinigungsgerät mit der Kontaktleiste 18 mit der Beckenwand in Berührung
kommt, erfolgt eine Signalabgabe an die Steuerlogik 14, welche die Kupplung 11 oder
12 betätigt und das damit in Wirkverbindung stehende Antriebsrad 3' oder 3 mit dem
Fahrband 2' oder 2 bremst und stillsetzt. Gleichzeitig schaltet die Steuerlogik 14
über den Umrichter 13 den Antrieb 9 auf Rückwärtsfahrt, wodurch das Reinigungsgerät
100 um eine fiktive Geräteachse so lange gedreht wird, bis die Umschaltleiste 20 an
die Beckenwand anschlägt und dabei das entsprechende Schaltelement 60 oder 60' betätigt.
Hierdurch wird wiederum ein Umschalten des Antreibs-Aggregates 9 erreicht, so dass
das Reinigungsgerät 100 nunmehr eine benachbarte Fahrbahn abfahren und reinigen kann.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird, wie in Fig.3 schematisch dargestellt,
mittels dem optisch/elektronischen Sensor 25 eine fiktive Fahrlinie F oder ein Fahrstreifen
F' während der Fahrt vermessen und dabei die momentane Bewegungsrichtung mit der vorgegebenen
Bewegungsrichtung verglichen und gegebenenfalls entsprechend korrigiert.
[0035] Zur Erreichung einer optimalen Ausricht-Bewegung des Reinigungsgerätes 100 an der
zugeordneten Beckenwand erfolgt das Umschalten der Kupplungen 11 und 12 so lange,
bis von den Schaltelementen 60,60' gleichzeitig die entsprechenden Signale zur Steuerlogik
14 gelangen und dadurch die Parallelität zur Beckenwand angezeigt ist. Das Ausrichten
des Reinigungsgerätes 100 wird durch die seitlichen, in Pfeilrichtung 74, 74' und
75,75' ermittelten Signale noch optimiert.
[0036] Bei Schwimmbecken mit unregelmässiger Formgebung, beispielsweise in Form eines sogenannten
Nierenbeckens oder dergleichen, oder aber bei Schwimmbecken mit unterschiedlich angeordneten
Hindernissen wird vorzugsweise während des Versetzvorganges der Drehwinkel gemessen.
Hierbei wird nach Erreichung einer Rotationbewegung von 180° die jeweils ruhende Kupplung
zugeschaltet. Das Reinigungsgerät 100 wird dadurch so weit zurückgesetzt, bis die
Umschaltleiste 20 den Wandkontakt signalisiert.
[0037] Ist jedoch nach erfolgtem Umsteuersignal der gemessene Drehwinkel nicht vollständig
um 180° ausgeführt (Signal: Wendevorgang nicht beendet), dann wird die entsprechende
Differenz zum Sollwinkel von 180° ergänzt, derart, dass durch Betätigung der entsprechenden
Kupplung 11 oder 12 eine Umschaltung des Antriebs-Aggregates 9 durchgeführt wird.
[0038] Der Wendevorgang des Reinigungsgerätes 100 kann auch bei der Vorwärtsfahrt und bei
Erkennung eines Hindernisses mittels des Sensors 26 durch eine Vorwärtsrotation um
180° erreicht werden. Hierbei wird mittels des Sensors der entsprechende Rotationswinkel
gemessen.
1. Arbeitsverfahren für ein in einem Schwimmbecken hin- und herfahrbares Reinigungsgerät,
mit einem auf Vorwärts- und Rückwärtsfahrt umschaltbaren und mit Antriebsrädern oder
Fahrbändern in Wirkverbindung stehenden Fahrwerk, einer an einem Gehäuse (1) des Reinigungsgerätes
(100) frontseitig angeordneten Kontaktleiste (18) sowie einer rückseitig angeordneten
Umschaltleiste (20), von welchen Leisten [18,20) beim Auffahren des Gerätes auf ein
Hindernis über eine Steuerlogik (14) dem Fahrwerk korrekturabhängige Signale zugeführt
werden, dadurch gekennzeichnet, dass während der Fahrbewegung des Reinigungsgerätes (100) von mindestens einem ersten
optisch/elektronischen Sensor (25) die momentane Bewegungsrichtung in bezug auf eine
Fahrlinie (F) oder in bezug auf einen Fahrstreifen (F') erfasst wird, das Reinigungsgerät
(100) bei Erkennung eines Hindernisses eine Drehbewegung mit einem Sollwinkel von
180° ausführt, wobei der momentane Drehwinkel von einem zugeordneten Richtungssensor-System
(26) gemessen wird, und die derart ermittelten Abweichungen als Signale umgewandelt
und zu einer Richtungskorrektur herangezogen werden, und wobei die Drehbewegung so
ausgeführt wird, dass bei Betätigung der frontseitigen Kontaktleiste (18) das eine
Antriebsrad oder Fahrband abgebremst und so lange stillgesetzt wird, bis das andere,
nun rückwärts angetriebene Antriebsrad oder Fahrband das Reinigungsgerät (100) bis
zur Betätigung der rückseitigen Umschaltleiste (20) in der Ebene dreht, und dass dabei
von der Umschaltleiste (20) ermittelte Signale für die Abschaltung des Fahrwerks bei
Rückwärtsfahrt und zum Ausrichten des Reinigungsgerätes (100) am Hindernis verwendet
und vom Ausrichten abhängige Signale für ein anschliessendes Umschalten des Fahrwerks
auf eine parallel zur bestehenden Fahrbahn oder zur seitlichen Beckenwand orientierte
Vorwärtsfahrt herangezogen werden.
2. Arbeitsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Ausführen der Drehbewegung das Reinigungsgerät (100) zum Ausrichten mit
der Umschaltleiste (20) auf das Hindernis auftrifft, wobei in der Umschaltleiste (20)
schwenkbar gelagerte Schaltelemente (60,60') in Abhängigkeit von der Relativlage des
Reinigungsgerätes (100) in bezug auf das Hindernis betätigt werden.
3. Arbeitsverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche auf die Umschaltleiste (20) frontseitig und/oder quer dazu orientiert wirkenden
Kontaktierungen von den Schaltelementen (60,60') erfasst und in Abhängigkeit davon
ermittelte Signale der Steuerlogik (14) zugeführt werden.
4. Arbeitsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschalten des Fahrwerks auf die Vorwärtsfahrt erst bei Parallelität der Umschaltleiste
(20) zum Hindernis durchgeführt wird.
5. Arbeitsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer nicht vollständig durchgeführten Drehbewegung des Reinigungsgerätes (100)
die in bezug auf den vorgegebenen Sollwinkel gemessene Differenz als Abweichung ergänzt
wird.
6. Arbeitsverfahren nach einem der Ansprüche 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die bei der Drehbewegung des Reinigungsgerätes (100) in bezug auf den Sollwinkel
gemessene Differenz durch Umschaltung des Fahrwerks ergänzt wird.
7. Arbeitverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsgerät (100) bei Erkennung eines Hindernisses während der Vorwärtsfahrt
um 180° gedreht und der dabei ausgeführte Winkel der Drehbewegung von dem Richtungssensor-System
(26) gemessen wird.
8. Arbeitsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die von der momentanen Bewegungsrichtung abhängigen Abweichungen unter Einbezug der
momentanen Fahrgeschwindigkeit ermittelt sowie unter Vergleich mit der vorgegebenen
Fahrgeschwindigkeit als umgewandelte Signale zu der Richtungskorrektur herangezogen
werden.
9. Arbeitsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass während der Fahrbewegung des Reinigungsgerätes (100) die in bezug auf die Fahrlinie
(F) oder auf den Fahrstreifen (F') orientierte momentane Bewegungsrichtung von dem
optisch/elektronischen Sensor (25) erfasst wird und dabei ermittelte Abweichungen
als Signale umgewandelt und zur Korrektur der Richtungsbewegung herangezogen werden,
und dass bei Betätigung der frontseitigen Kontaktleiste (18) das Reinigunggerät (100)
bis zur Betätigung der rückseitigen Umschaltleiste (20) in der Ebene rückwärts gedreht
wird und dabei ermittelte Signale für die Abschaltung des Fahrwerks bei Rückwärts
fahrt sowie zum Ausrichten des Reinigungsgerätes (100) am Hindernis verwendet und
vom Ausrichten abhängige Signale für eine Umschaltung des Fahrwerks auf die Vorwärtsfahrt
herangezogen werden.
10. Reinigungsgerät zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 9, mit einem
auf Vorwärts- und Rückwärts fahrt umschaltbaren und mit Antriebsrädern oder Fahrbändern
in Wirkverbindung stehenden Fahrwerk, einer an einem Gehäuse (1) des Reinigungsgerätes
(100) frontseitig angeordneten Kontaktleiste (18) sowie einer rückseitig angeordneten
Umschaltleiste (20), von welchen Leisten (18,20) beim Auffahren des Gerätes auf ein
Hindernis über eine Steuerlogik (14) dem Fahrwerk korrekturabhängige Signale zuführbar
sind, und wobei die an einer Antriebswelle (8) angeordneten Antriebsräder (3,3') unter
Zwischenschaltung mindestens einer Kupplung (11,12) über ein Getriebe (10) mit einem
Antriebs-Aggregat (9) und die Kupplung (11,12) mit der Steuerlogik (14) verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsgerät (100) mit mindestens einem ersten optisch/elektronischen Sensor
(25) zum Erfassen der momentanen Bewegungsrichtung sowie mit einem Richtungssensor-System
(26) zum Messen des momentanen Drehwinkels versehen ist.
11. Reinigunggerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Steuerlogik (14) in Wirkverbindung stehende Umschaltleiste (20) als hohlkörperartiges
Trägerelement (50) ausgebildet ist, in welchem zwei im Abstand zueinander jeweils
um einen Bolzen (59) schwenkbar gelagerte Schaltelemente (60,60') angeordnet sind.
12. Reinigungsgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente (60,60') in dem Trägerelement (50) derart angeordnet und schwenkbar
gelagert sind, dass von diesen sämtliche auf das Trägerelement (50) frontseitig und/oder
quer dazu orientiert wirkenden Kontaktierungen erfasst und in Abhängigkeit davon ermittelte
Signale der Steuerlogik (14) zuführbar sind.
13. Reinigungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem Antriebs-Aggregat (9) ein mit einer elektrischen Schaltung versehener Umrichter
(13) vorgeschaltet ist, mittels welchem eine Ein-Phasen-Spannung in eine Drei-Phasenwechsel-Spannung
mit stabiler Ausgangsfrequenz erzeugbar ist.
14. Reinigungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden mit der Antriebswelle (8) wirkverbundenen Kupplungen (11,12) als Elektro-
oder Magnetkupplungen ausgebildet sind und das dazwischen angeordnete Getriebe (10)
als ein mit kraftschlüssiger Reduktion-Getriebestufe versehenes Schneckengetriebe
ausgebildet ist.
1. Method of operation for a cleaning device which can move backwards and forwards in
a swimming pool, having a drive unit which can be changed over to forward travel and
reverse travel and which is operatively connected to driven wheels or driven belts,
having a contact bar (18) arranged at the front of a housing (1) of the cleaning device
(100), and having a change-over bar (20) arranged at the rear, from which bars (18,
20) correction-dependent signals are fed to the drive unit via a control logic unit
(14) when the device strikes an obstacle, characterized in that, during the travel
movement of the cleaning device (100), the instantaneous direction of movement is
detected in relation to a travel line (F) or in relation to a travel strip (F') by
at least a first optical/electronic sensor (25), the cleaning device (100) executes
a rotary movement with a setpoint angle of 180° when an obstacle is detected, the
instantaneous angle of rotation being measured by an associated direction sensor system
(26), and the deviations which are determined in this way being converted as signals
and used for a direction correction, and the rotary movement being executed in such
a way that, when the front contact bar (18) is activated, one driven wheel or driven
belt is braked and deactivated until the other driven wheel or driven belt, which
is then being driven in reverse, rotates the cleaning device (100) on the flat until
the rear change-over bar (20) is activated, and in that signals which are determined
by the change-over bar (20) in this process are used for switching off the drive unit
during reverse travel and for aligning the cleaning device (100) with respect to the
obstacle, and signals which are dependent on the alignment process are used for subsequent
changing over of the drive unit to forward travel oriented parallel to the present
course or to the side wall of the swimming pool.
2. Method of operation according to Claim 1, characterized in that, after executing the
rotary movement, the cleaning device (100) strikes the obstacle with the change-over
bar (20) for alignment purposes, switching elements (60, 60') which are pivotably
mounted in the change-over bar (20) being activated as a function of the relative
position of the cleaning device (100) with respect to the obstacle.
3. Method of operation according to Claim 2, characterized in that all the occasions
when contact is made in a fashion which acts on the front of the change-over bar (20)
and/or oriented transversely thereto are detected by the switching elements (60, 60')
and signals which are determined as a function thereof are fed to the control logic
unit (14).
4. Method of operation according to Claim 1, characterized in that the drive unit is
not changed over to forward travel until the change-over bar (20) is parallel to the
obstacle.
5. Method of operation according to Claim 1, characterized in that, in the case of an
incomplete rotary movement of the cleaning device (100), the difference measured with
respect to the prescribed setpoint angle is supplemented as a deviation.
6. Method of operation according to one of Claims 1 and 5, characterized in that the
difference measured in relation to the setpoint angle in the case of the rotary movement
of the cleaning device (100) is supplemented by changing over the drive unit.
7. Method of operation according to Claim 1, characterized in that, when an obstacle
is detected during forward travel, the cleaning device (100) is rotated through 180°
and the rotary-movement angle executed in this process is measured by the direction
sensor system (26).
8. Method of operation according to Claim 1, characterized in that the deviations, which
are dependent on the instantaneous movement direction, are determined taking into
account the instantaneous travel speed and are used, on the basis of a comparison
with the prescribed travel speed, as converted signals for correcting the direction.
9. Method of operation according to one of Claims 1 to 8, characterized in that, during
the travel movement of the cleaning device (100), the instantaneous movement direction,
which is oriented in relation to the travel line (F) or the travel strip (F'), is
detected by the optical/electronic sensor (25) and deviations which are determined
in this process are converted as signals and are used to correct the directional movement,
and in that, when the front contact bar (18) is activated, the cleaning device (100)
is rotated rearwards on the flat until the rear change-over bar (20) is activated,
and signals which are determined in this process are used for switching off the drive
unit during reverse travel and for aligning the cleaning device (100) with respect
to the obstacle, and signals which are dependent on the alignment process are used
for changing over the drive unit to forward travel.
10. Cleaning device for implementing the method according to Claims 1 to 9, having a drive
unit which can be changed over to forward travel and reverse travel and which is operatively
connected to driven wheels or driven belts, having a contact bar (18) arranged at
the front of a housing (1) of the cleaning device (100), and having a change-over
bar (20) arranged at the rear, from which bars (18, 20) correction-dependent signals
can be fed to the drive unit via a control logic unit (14) when the device strikes
an obstacle, the driven wheels (3, 3') which are arranged on a drive shaft (8) being
connected to a drive assembly (9) via a gearbox (10) with the interposition of at
least one clutch (11, 12), and the clutch (11, 12) being connected to the control
logic unit (14), characterized in that the cleaning device (100) is provided with
at least a first optical/electronic sensor (25) for detecting the instantaneous movement
direction and with a direction sensor system (26) for measuring the instantaneous
angle of rotation.
11. Cleaning device according to Claim 10, characterized in that the change-over bar (20),
which is operatively connected to the control logic unit (14), is constructed as a
hollow-body-like carrier element (50) in which two switching elements (60, 60') which
are each mounted at a distance from one another so as to be capable of pivoting about
a pin (59) are arranged.
12. Cleaning device according to Claim 11, characterized in that the switching elements
(60, 60') are arranged and pivotably mounted in the carrier element (50) in such a
way that all the occasions when contact is made in a fashion which acts on the front
of the carrier element (50) and/or oriented transversely thereto are detected and
signals which are determined as a function thereof can be fed to the control logic
unit (14).
13. Cleaning device according to Claim 10, characterized in that a converter (13) which
is provided with an electric circuit is connected upstream of the drive assembly (9),
by means of which converter (13) a single-phase voltage can be converted into a three-phase
alternating voltage with a stable output frequency.
14. Cleaning device according to Claim 10, characterized in that the two clutches (11,
12), which are operatively connected to the drive shaft (8), are constructed as electroclutches
or magnetic clutches, and the gearbox (10) which is arranged between them is constructed
as a worm drive provided with a frictionally engaging reduction gear stage.
1. Mode opératoire pour un appareil de nettoyage apte à effectuer un mouvement alternatif
dans un bassin de natation, comprenant un mécanisme de déplacement apte à passer par
commutation à un déplacement vers l'avant et à un déplacement vers l'arrière, et relié
en entraînement à des roues de commande ou à des courroies mobiles, une réglette de
contacts (18) disposée côté frontal, ainsi qu'une réglette de commutation (20) disposée
côté dorsal d'un boîtier (1) de l'appareil de nettoyage (100), des signaux respectifs
de correction provenant desdites réglettes (18, 20) lorsque l'appareil heurte un obstacle
étant acheminés au mécanisme de déplacement via un logiciel de commande (14), caractérisé
en ce que, au cours du déplacement de l'appareil de nettoyage (100), la direction
de mouvement momentanée par rapport à une ligne de déplacement (F) ou par rapport
à une courroie de déplacement (F') est enregistrée par au moins un premier capteur
optique/électronique (25), l'appareil de nettoyage (100) opère un mouvement rotatif
en formant un angle de consigne de 180°, lors de la détection d'un obstacle, l'angle
de rotation momentané étant mesuré par un système correspondant (26) de détection
de direction, et les déviations déterminées de cette manière sont transformées en
signaux et utilisées pour une correction de direction, et dans lequel le mouvement
de rotation est négocié de telle sorte que, lors de la mise en action de la réglette
de contacts (18) côté frontal, une des roues de commande ou une des courroies mobiles
est freinée et mise à l'arrêt jusqu'à ce que l'autre roue de commande ou l'autre courroie
mobile maintenant entraînée vers l'arrière opère la rotation planaire de l'appareil
de nettoyage (100) jusqu'à la mise en action de la réglette de commutation (20) côté
dorsal, et en ce que, en l'occurrence, on utilise des signaux émis par la réglette
de commutation (20) pour la mise hors-circuit du mécanisme de déplacement lors de
son déplacement vers l'arrière et pour l'alignement de l'appareil de nettoyage (100)
par rapport à l'obstacle, et des signaux dépendant de l'alignement pour faire passer
par commutation ultérieure le mécanisme de déplacement à un déplacement vers l'avant
parallèle à la trajectoire existante ou orientée en direction de la paroi latérale
du bassin.
2. Mode opératoire selon la revendication 1, caractérisé en ce que, après avoir réalisé
son mouvement de rotation, l'appareil de nettoyage (100) heurte l'obstacle à des fins
d'alignement avec la réglette de commutation (20), des éléments de commutation (60,
60') montés en pivotement dans la réglette de commutation (20) étant actionnés en
fonction de la position relative de l'appareil de nettoyage (100) par rapport à l'obstacle.
3. Mode opératoire selon la revendication 2, caractérisé en ce que les autres contacts
qui s'établissent en ayant un effet sur la réglette de commutation (20), côté frontal
et/ou dans une orientation transversale à cette dernière, sont enregistrés par les
éléments de commutation (60, 60'), et des signaux émis en fonction de ces derniers
sont acheminés à un logiciel de commande (14).
4. Mode opératoire selon la revendication 1, caractérisé en ce que le passage par commutation
du mécanisme de déplacement au déplacement vers l'avant ne se réalise que lorsque
la réglette de commutation (20) est disposée parallèlement à l'obstacle.
5. Mode opératoire selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans le cas d'un
mouvement de rotation de l'appareil de nettoyage (100) qui n'a pas été réalisé complètement,
la différence mesurée par rapport à l'angle de consigne prédéfini est complétée comme
déviation.
6. Mode opératoire selon l'une quelconque des revendications 1 et 5, caractérisé en ce
que la différence mesurée par rapport à l'angle de consigne lors du mouvement de rotation
de l'appareil de nettoyage (100) est complétée via la commutation du mécanisme de
déplacement.
7. Mode opératoire selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage
(100), lors de la détection d'un obstacle au cours de son déplacement vers l'avant,
effectue une rotation de 180° et l'angle du mouvement de rotation qui se forme en
l'occurrence est mesuré par le système (26) de détection de direction.
8. Mode opératoire selon la revendication 1, caractérisé en ce que les déviations dépendant
de la direction de mouvement momentanée sont déterminées en prenant en compte la vitesse
de déplacement momentanée et sont utilisées, par comparaison avec la vitesse de déplacement
prédéfinie, sous forme de signaux transformés pour la correction de direction.
9. Mode opératoire selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce
que, au cours du mouvement de déplacement de l'appareil de nettoyage (100), la direction
de mouvement momentanée, orientée par rapport à la ligne de déplacement (F) ou par
rapport à la courroie de déplacement (F') est enregistrée par le capteur optique/électronique
(25), des déviations déterminées en l'occurrence étant transformées en signaux et
utilisées pour la correction du mouvement directionnel, et en ce que, lors de la mise
en action de la réglette de contacts (18) côté frontal, l'appareil de nettoyage (100)
opère une rotation planaire en marche arrière, et on utilise les signaux émis en l'occurrence
pour la mise hors-circuit du mécanisme de déplacement lors de son déplacement vers
l'arrière et pour l'alignement de l'appareil de nettoyage (100) par rapport à l'obstacle
et les signaux dépendant de l'alignement pour faire passer par commutation le mécanisme
de déplacement à un déplacement vers l'avant.
10. Appareil de nettoyage pour la mise en oeuvre du procédé selon les revendications 1
à 9, comprenant un mécanisme de déplacement apte à passer par commutation à un déplacement
vers l'avant et à un déplacement vers l'arrière, et relié en entraînement à des roues
de commande ou à des courroies mobiles, une réglette de contacts (18) disposée côté
frontal, ainsi qu'une réglette de commutation (20) disposée côté dorsal d'un boîtier
(1) de l'appareil de nettoyage (100), des signaux respectifs de correction provenant
desdites réglettes (18, 20) lorsque l'appareil heurte un obstacle étant acheminés
au mécanisme de déplacement via un logiciel de commande (14), et dans lequel les roues
de commande (3, 3') disposées sur un arbre de commande (8), en intercalant au moins
un accouplement (11, 12) sont reliées, via un engrenage (10), à un agrégat de commande
(9), l'accouplement (11, 12) étant relié au logiciel de commande (14), caractérisé
en ce que l'appareil de nettoyage (100) est muni d'au moins un premier capteur optique/électronique
(25) pour enregistrer la direction de mouvement momentanée, ainsi qu'un système de
détection de direction (26) pour mesurer l'angle de rotation momentané.
11. Appareil de nettoyage pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 10,
caractérisé en ce que la réglette de commutation (20) reliée en entraînement au logiciel
de commande (14) est réalisée sous forme d'éléments de support (50) du type d'un corps
creux, dans lequel sont disposés deux éléments de commutation (60, 60') disposés à
l'écart l'un de l'autre et montés respectivement en pivotement autour d'un boulon
(59).
12. Appareil de nettoyage pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 11,
caractérisé en ce que les éléments de commutation (60, 60') sont disposés et montés
en pivotement dans l'élément de support (50) de telle sorte que les autres contacts
qui s'établissent en ayant un effet sur l'élément de support (50), côté frontal et/ou
dans une orientation transversale par rapport à ce dernier, sont enregistrés par les
premiers cités et des signaux émis de manière correspondante peuvent être acheminés
au logiciel de commande (14).
13. Appareil de nettoyage pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 10,
caractérisé en ce qu'un changeur de fréquence (13) muni d'un commutateur électrique
est monté en amont de l'agrégat de commande (9), au moyen duquel on peut transformer
une tension monophasique en une tension alternative triphasique possédant une fréquence
de départ stable.
14. Appareil de nettoyage pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 10,
caractérisé en ce que les deux accouplements (11, 12) reliés en entraînement à l'arbre
de commande (8) sont réalisés sous forme d'accouplements électriques ou magnétiques,
et l'engrenage (10) disposé entre eux est réalisé sous la forme d'un engrenage à vis
sans fin muni d'un réducteur mécanique.

