| (19) |
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(11) |
EP 0 484 484 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.1994 Patentblatt 1994/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.05.1991 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05D 5/02 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9100/417 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9118/173 (28.11.1991 Gazette 1991/27) |
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| (54) |
MÖBELSCHARNIER
FURNITURE HINGE
CHARNIERE DE MEUBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
22.05.1990 DE 9005813 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.05.1992 Patentblatt 1992/20 |
| (73) |
Patentinhaber: PAUL HETTICH GMBH & CO. |
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D-32269 Kirchlengern (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GROSS, Jürgen
D-4904 Enger (DE)
- SUNDERMEIER, Günter
D-4980 Bünde (DE)
- BENEKE, Ulrich
D-4980 Bünde (DE)
- WALTEMATE, Dieter
D-4971 Hüllhorst (DE)
- UTHOFF, Detlev
D-4972 Löhne (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stracke, Alexander, Dipl.-Ing. et al |
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Jöllenbecker Strasse 164 33613 Bielefeld 33613 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-87/07672
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DE-U- 8 907 480
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Möbelscharnier mit einem auf einer Grundplatte
verstellbar festgelegten Scharnierarm, der an zwei über seine Länge versetzten Lagerstellen
über ein Zwischenstück an der Grundplatte gehalten ist, wobei das Zwischenstück an
einer ersten Lagerstelle formschlüssig in die Grundplatte einhängbar und an einer
zweiten Lagerstelle durch eine federnde Rastverbindung siehe Ansprüche befestigt ist,
wobei an der der Gelenkachse siehe Ansprüche abgewandten Seite des Scharnierarms mit
dem Zwischenstück verbundene, mit einem Rastmittel ausgerüstete federnde Zungen vorgesehen
sind, deren Rastmittel eine Rastfläche der Grundplatte untergreifen und die Zungen
durch Betätigungslaschen entsperrbar sind.
[0002] Es ist ein Möbelscharnier dieser Art bekannt (DE-U-89 07 480), bei dem der Scharnierarm
über ein Zwischenstück mit der Grundplatte verbunden wird. Zur Erzielung einer Rastverbindung
zwischen dem Zwischenstück und der Grundplatte ist das im Querschnitt U-förmige Zwischenstück
an seinen Längsseiten mit Rastzungen versehen, die mit dem Zwischenstück einstückig
sind und sich bis zum hinteren Ende des Scharnierarms erstrecken. In diesem Bereich
sind die federnden Zungen U-förmig gestaltet und greifen mit einem innenliegenden
Schenkel durch eine schlitzartige Durchbrechung einer Stirnplatte des Zwischenstücks.
Die freien Schenkel der Zungen ragen in den Innenraum des Zwischenstücks und werden
bei dem Aufsetzen auf die Grundplatte im Zusammenarbeiten mit Schrägflächen der Grundplatte
nach innen und in eine hinterschnittene Rastaussparung der Grundplatte eingeführt.
Zum Lösen der Verriegelung werden die Zungen von Hand aus zusammengedrückt und aus
dem Bereich der hinterschnittenen Flächen herausgeführt.
[0003] Diese Ausbildung des Möbelscharniers ist in der Fertigung aufwendig, da die als Rastmittel
wirkenden Zungen und die damit zusammenwirkenden Funktionsteile der Grundplatte mit
engen Toleranzen gefertigt werden müssen.
[0004] Die Erfindung betrifft ferner ein Möbelscharnier mit einem auf einer Grundplatte
verstellbar festgelegt Scharnierarm, der an zwei über seine Länge versetzten Lagerstellen
unmittelbar an der Grundplatte gehalten ist, wobei der Scharnierarm in ersten Lagerstelle
formschlüssig in die Grundplatte einhängbar und an einer zweiten Lagerstelle durch
eine federnde Rastverbindung siehe Ansprüche befestigt ist.
[0005] Ein derartiges Möbelscharnier gehört zum betriebsinternen Stand der Technik der Anmelderin.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Möbelscharnier der genannten Arten
so zu gestalten, daß es konstruktiv einfach, preisgünstig zu fertigen und im Betrieb
wenig störanfällig ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der nebengeordneten Patentansprüche 1 und 2
gelöst.
[0008] Beim erfindungsgemäßen Möbelscharnier ist nur eine federnde Zunge vorgesehen, die
an dem der Gelenkachse abgewandten Ende des Zwischenstücks bzw. des Scharnierarms
angeordnet ist. Diese Zunge kann durch Nachinnendrücken von zwei Betätigungslaschen
in eine entriegelte Stellung geschwenkt werden. Bei der Fertigung der Betätigungslaschen
brauchen keine engen Toleranzen beachtet zu werden. Beim erfindungsgemäßen Möbelscharnier
ist der Gesamtaufbau einfacher als bei den bekannten Möbelscharnieren.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Möbelscharniers ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im folgenden beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- in Seitenansicht und teilweise im Schnitt einen Scharnierarm mit daran befestigtem
Zwischenstück sowie die zugeordnete Grundplatte in einer getrennten Darstellung,
- Fig. 2
- die Teile nach der Fig. 1 in montiertem Zustand,
- Fig. 3
- das in den Fig. 1 und 2 aufgezeigte Zwischenstück in Seitenansicht,
- Fig. 4
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3 und
- Fig. 5
- einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4.
[0010] Der Scharnierarm 1 ist über Gelenklaschen 2,3 mit einem nicht dargestellten Scharnierteil
verbunden, das an einer Klappe, einer Tür oder dergleichen festgelegt wird.
[0011] Der Scharnierarm 1 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mittels einer Befestigungsschraube
4 und einer Stellschraube 5 mit einem Zwischenstück 6 verbunden, das an der der Gelenkachse
des Scharniers Zugewandten Seite einen Bolzen 7 aufweist, der in den Seitenstegen
8 des im Querschnitt U-förmigen Zwischenstücks festgelegt ist.
[0012] An der der Gelenkachse des Möbelscharniers Zugewandten Seite weist die Grundplatte
9, die durch Befestigungsschrauben 10 an einer Möbelwand 11 festgelegt wird, eine
Lageraussparung 12 auf, in die der Bolzen 7, wie sich aus der Fig. 2 ergibt, formschlüssig
eingehängt wird, so daß die Lageraussparung 12 und der Bolzen 7 eine erste Lagerstelle
bilden.
[0013] An dem der Gelenkachse des Möbelscharniers abgewandten Stirnseite ist das Zwischenstück
6 mit einer federnden Zunge 13 ausgerüstet, die in dem Ausführungsbeispiel mit dem
Zwischenstück 6 einstückig ist und eine Rastnut 14 aufweist, in die eine Rastleiste
15 der Grundplatte 9 im Zuge der Montagebewegung des Zwischenstücks bzw. des mit dem
Zwischenstück ausgerüsteten Scharnierarms eingreift.
[0014] Zur Verbindung des Scharnierarms 1 und des Zwischenstücks mit der Grundplatte 9 wird
die in der Fig. 1 dargestellte Baueinheit aus dem Scharnierarm 1 und dem Zwischenstück
6 zunächst mit dem Bolzen 7 in die Lageraussparung 12 der Grundplatte 9 eingehängt.
Die Baueinheit aus dem Scharnierarm und dem Zwischenstück wird dann um dieses Lager
im Uhrzeigersinn geschwenkt, bis die Rastnut 14 die Rastleiste 15 der Grundplatte
9 aufnimmt.
[0015] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Zunge 13 seitlich angreifende,
mit dem Zwischenstück 6 verbundene Betätigungslaschen 16 Zugeordnet. Diese Betätigungslaschen
sind aus den Seitenstegen 8 des Zwischenstücks 6 geformt und weisen jeweils einen
schmalen Steg 17 auf, der Zu einem breiten Griffteil 18 führt.
[0016] Von diesem Griffteil erstreckt sich nach innen ein Arm 19, und zwar bis Zur Zunge
13.
[0017] In dem Ausführungsbeispiel ist die Zunge 13 mit nach hinten abgewinkelten Endteilen
20 versehen, mit deren der Gelenkachse zugewandten Begrenzungsflächen 21 die Arme
19 der Betätigungslaschen 16 Zusammenwirken. Die Arme 19 sind, wie sich aus der Fig.
4 ergibt, bogenförmig nach innen geformt.
[0018] In dem Ausführungsbeispiel wird die Rastnut 14 durch Zwei in Abstand übereinander
angeordnete Einformungen 22, 23 begrenzt.
[0019] Die Rastverbindung zwischen der Zunge 13 und der Grundplatte 9 kann dadurch gelöst
werden, daß die Betätigungslaschen nach innen gedrückt werden, wobei die federnde
Zunge 13 durch die mit dieser Zunge zusammenwirkenden Arme 19 elastisch deformiert
und in eine Entriegelungsstellung gebracht wird.
[0020] Anschließend kann der Scharnierarm zusammen mit dem Zwischenstück um den Bolzen 7
entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt werden. Der Scharnierarm kann dann zusammen
mit dem Zwischenstück von der Grundplatte getrennt werden.
[0021] Die mit Rastmitteln ausgestattete Zunge 13 bildet zusammen mit der Rastleiste 15
der Grundplatte 9 eine zweite Lagerstelle.
[0022] Im dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Zunge 13 einstückig
mit dem Zwischenstück ausgebildet.
[0023] In Abwandlung dieser Konstruktion ist es auch möglich, die Zunge am Scharnierarm
1 vorzusehen und die Betätigungslaschen, die der Zunge Zugeordnet sind, aus den Seitenstegen
24 des Scharnierarms 1 zu formen.
1. Möbelscharnier mit einem auf einer Grundplatte (9) verstellbar festgelegten Scharnierarm
(1), der an zwei über seine Länge versetzten Lagerstellen über ein Zwischenstück (6)
an der Grundplatte (9) gehalten ist, wobei das Zwischenstück (6) an einer ersten Lagerstelle
(12) formschlüssig in die Grundplatte (9) einhängbar und an einer zweiten Lagerstelle
durch eine federnde Rastverbindung an der Grundplatte befestigt ist, wobei an der
der Gelenkachse des Möbelscharniers abgewandten Seite des Scharnierarms (1) mit dem
Zwischenstück (6) verbundene, mit einem Rastmittel ausgerüstete federnde Zungen (13)
vorgesehen sind, deren Rastmittel eine Rastfläche (15) der Grundplatte (9) untergreifen
und die Zungen (13) durch Betätigungslaschen (16) entsperrbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastverbindung ausschließlich eine federnde Zunge (13) aufweist und die Zunge
(13) durch Nachinnendrücken von zwei Betätigungslaschen (16) in eine entriegelte Stellung
schwenkbar ist.
2. Möbelscharnier mit einem auf einer Grundplatte (9) verstellbar festgelegten Scharnierarm
(1), der an zwei über seine Länge versetzten Lagerstellen unmittelbar an der Grundplatte
(9) gehalten ist, wobei der Scharnierarm (1) in einer ersten Lagerstelle (12) formschlüssig
in die Grundplatte (9) einhängbar und an einer zweiten Lagerstelle durch eine federnde
Rastverbindung an der Grundplatte befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der
der Gelenkachse des Möbelscharniers abgewandten Stirnseite des Scharnierarms (1) ausschließlich
eine mit dem Scharnierarm verbundene, mit einem Rastmittel ausgerüstete federnde Zunge
(13) vorgesehen ist, deren Rastmittel eine Rastfläche (15) der Grundplatte (9) untergreift
und der Zunge (13) zwei seitlich angreifende, mit dem Scharnierarm (1) verbundene
Betätigungslaschen (16) zugeordnet sind und die Zunge (13) durch Nachinnendrücken
der Betätigungslaschen (16) in eine entriegelte Stellung schwenkbar ist.
3. Möbelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Längsrichtung des
Scharnierarms sich erstreckenden Betätigungslaschen (16) aus den Seitenstegen des
im Querschnitt U-förmigen Zwischenstücks (16) geformt sind.
4. Möbelscharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (13) mit dem
Scharnierarm (1) einstückig ist.
5. Möbelscharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in Längsrichtung des
Scharnierarms sich erstreckenden Betätigungslaschen (16) aus den Seitenstegen des
im Querschnitt U-förmigen Scharnieramrs (1) geformt sind.
6. Möbelscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungslaschen
(16) einen schmalen Steg (17) aufweisen, der zu einem breiten Griffteil (18) führt,
von dem sich nach innen ein Arm (19) bis zur Zunge erstreckt.
7. Möbelscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (13)
an beiden Seiten mit nach hinten abgewinkelten Endteilen (20) versehen ist, mit deren
der Gelenkachse zugewandten Begrenzungsflächen (21) die nach innen gerichteten Arme
(19) der Betätigungslaschen (16) zusammenwirken.
8. Möbelscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastmittel
der Zunge (13) als Rastnut (14) ausgebildet ist, in die eine Rastleiste (15) der Grundplatte
(9) eingreift.
9. Möbelscharnier nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (14) durch zwei
in Abstand übereinander angeordnete Einformungen (22,23) der Zunge (13) gebildet ist.
1. A furniture hinge comprising a hinge arm (1) which is fixed adjustably on a base plate
(9) and which is held to the base plate (9) by way of an intermediate portion (6)
at two mounting locations which are displaced over the length of the hinge arm, wherein
the intermediate portion (6) can be hung into the base plate (9) in positively locking
relationship at a first mounting location (12) and is secured to the base plate at
a second mounting location by a resilient retaining connection, wherein provided at
the end of the hinge arm (1) that is remote from the pivot axis of the furniture hinge
are resilient tongues (13) which are connected to the intermediate portion (6) and
which are provided with a retaining means, the retaining means engaging under a retaining
surface (15) of the base plate (6) and the tongues (13) being releasable by actuating
plates (16), characterised in that the retaining connection has exclusively one resilient
tongue (13) and the tongue (13) is pivotable into an unlocked position by two actuating
plates (16) being pressed inwardly.
2. A furniture hinge comprising a hinge arm (1) which is fixed adjustably on a base plate
(9) and which is held directly to the base plate (9) at two mounting locations which
are displaced over the length of the hinge arm, wherein the hinge arm (1) can be hung
into the base plate (9) in positively locking relationship in a first mounting location
(12) and is secured to the base plate at a second mounting location by a resilient
retaining connection, characterised in that provided at the end of the hinge arm (1)
that is remote from the pivot axis of the furniture hinge is exclusively one resilient
tongue (13) which is connected to the hinge arm and which is provided with a retaining
means, the retaining means of the tongue engaging under a retaining surface (15) of
the base plate (9) and the tongue (13) having associated therewith two actuating plates
(16) which laterally engage sane and which are connected to the hinge arm (1) and
the tongue (13) is pivotable into an unlocked position by the actuating plates (16)
being pressed inwardly.
3. A furniture hinge according to claim 1 characterised in that the actuating plates
(16) which extend in the longitudinal direction of the hinge arm are shaped out of
the side limbs of the intermediate portion (6) which is of U-shaped cross-section.
4. A furniture hinge according to claim 2 characterised in that the tongue (13) is integral
with the hinge arm (1).
5. A furniture hinge according to claim 2 characterised in that the actuating plates
(16) which extend in the longitudinal direction of the hinge arm are formed from the
side limbs of the hinge arm (1) which is U-shaped in cross-section.
6. A furniture hinge according to claim 1 or claim 2 characterised in that the actuating
plates (16) have a narrow limb (17) leading to a wide gripping portion (18) from which
an arm (19) extends inwardly to the tongue.
7. A furniture hinge according to claim 1 or claim 2 characterised in that the tongue
(13) is provided at both sides with end portions (20) which are bent over rearwardly,
the inwardly directed arms (19) of the actuating plates (16) co-operating with the
boundary surfaces (21) of the end portions (20), which are towards the pivot axis.
8. A furniture hinge according to claim 1 or claim 2 characterised in that the retaining
means of the tongue (13) is in the form of a retaining groove (14) into which a retaining
bar portion (15) of the base plate (9) engages.
9. A furniture hinge according to claim 8 characterised in that the groove (14) is formed
by two inwardly shaped portions (22, 23) of the tongue (13), which are arranged at
a spacing one above the other.
1. Charnière de meuble comportant, placé de manière réglable sur une plaque de base (9),
un bras de charnière (1) qui est maintenu à la plaque de base (9) par une pièce intermédiaire
(6) en deux points d'appui espacés le long de sa longueur, la pièce intermédiaire
(6) s'accrochant à la plaque de base (9) en un premier point d'appui (12) en en épousant
la forme et étant fixée à la plaque de base en un deuxième point d'appui par un encliquetage
élastique, des languettes élastiques (13) munies d'un moyen d'encliquetage et liées
à la pièce intermédiaire (6) étant prévues sur la face du bras de charnière (1) opposée
à l'axe d'articulation (2) de la charnière de meuble, languettes dont le moyen d'encliquetage
s'engage dans une surface d'encliquetage (15) de la plaque de base (9) et les languettes
(13) pouvant être dégagées grâce à des pattes de manoeuvre (16), caractérisée en ce
que l'encliquetage présente une seule languette élastique (13) et la languette (13)
peut pivoter pour l'amener dans une position déverrouillée en pressant vers l'intérieur
deux pattes de manoeuvre (16).
2. Charnière de meuble comportant, placé de manière réglable sur une plaque de base (9),
un bras de charnière (1) qui est maintenu directement à la plaque de base (9) en deux
points d'appui espacés le long de sa longueur, le bras d'articulation (1) s'accrochant
à la plaque de base (9) en un premier point d'appui (12) en en épousant la forme et
étant fixé à la plaque de base en un deuxième point d'appui par un encliquetage élastique,
caractérisée en ce qu'une seule languette élastique (13) munie d'un moyen d'encliquetage
et liée au bras de charnière est prévue sur la face du bras de charnière (1) opposée
à l'axe d'articulation (2) de la charnière de meuble, languette dont le moyen d'encliquetage
s'engage dans une surface d'encliquetage (15) de la plaque de base (9) et deux pattes
de manoeuvre (16) reliées au bras de charnière et s'engageant par les côtés étant
associées à la languette (13), la languette (13) pouvant pivoter pour l'amener dans
une position déverrouillée en pressant vers l'intérieur les pattes de manoeuvre (16).
3. Charnière de meuble selon la revendication 1, caractérisée en ce que les pattes de
manoeuvre (16) s'étendant dans le sens longitudinal du bras de charnière sont constituées
des parois latérales de la pièce intermédiaire (16) de section en U.
4. Charnière de meuble selon la revendication 2, caractérisée en ce que la languette
(13) et le bras de charnière (1) ne font qu'une pièce.
5. Charnière de meuble selon la revendication 2, caractérisée en ce que les pattes de
manoeuvre (16) s'étendant dans le sens longitudinal du bras de charnière sont constituées
des parois latérales du bras d'articulation (1) de section en U.
6. Charnière de meuble selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les pattes
de manoeuvre (16) présentent une traverse étroite (17) qui conduit à une large partie
de prise (18) depuis laquelle un bras (19) s'étend vers l'intérieur jusqu'à la languette.
7. Charnière de meuble selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la languette
(13) est munie des deux côtés de parties d'extrémité (20) recourbées vers l'arrière,
dont les surfaces extérieures (21) tournées vers l'axe d'articulation coopérant avec
les bras (19) orientés vers l'intérieur des pattes de manoeuvre (16).
8. Charnière de meuble selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le moyen
d'encliquetage de la languette (13) est constitué d'une rainure d'encliquetage (14)
dans laquelle s'engage une moulure d'encliquetage (15) de la plaque de base (9).
9. Charnière de meuble selon la revendication 8, caractérisée en ce que la rainure (14)
est formée par deux moulages (22,23) de la languette (13) placés à distance l'un au-dessus
de l'autre.

