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EP 0 484 656 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.11.1994 Patentblatt 1994/48 |
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Anmeldetag: 10.09.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F02D 21/08 |
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Vorrichtung zum dosierten Einspeisen von verbrannten Gasen in den Brennraum einer
Verbrennungskraftmaschine
Device for metering exhaust gases into the combustion chamber of an internal combustion
engine
Dispositif pour doser des gaz d'échappement dans la chambre de combustion d'un moteur
à combustion interne
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB |
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Priorität: |
06.11.1990 DE 4035176
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.05.1992 Patentblatt 1992/20 |
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Patentinhaber: Firma Carl Freudenberg |
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69469 Weinheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Sausner, Andreas
W-6000 Frankfurt 71 (DE)
- Zabeck, Sebastian
W-6944 Hemsbach (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 363 021 DE-A- 2 315 432 FR-A- 2 219 304 FR-A- 2 506 389 US-A- 3 916 857
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DE-A- 2 128 646 DE-A- 2 529 208 FR-A- 2 372 319 GB-A- 1 299 310 US-A- 4 005 692
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-OS 23 15 432 bekannt. Sie ist zur Verringerung
der Schadstoffemissionen von Brennkraftmaschinen vorgesehen und zeichnet sich durch
einen einfachen Aufbau aus. Dabei ist allerdings zu beachten, daß sich das Betriebsverhalten
während einer langen Gebrauchsdauer ändern kann, wenn das Sperrventil im Bereich seines
Dichtsitzes Anbackungserscheinungen aufweist, die zu einer Veränderung des Öffnungsquerschnittes
führen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art derart weiterzuentwickeln, daß sich bei kostengünstiger Herstellbarkeit gleichbleibend
gute Gebrauchseigenschaften während einer langen Gebrauchsdauer ergeben. Die Öffnungscharakteristik
des Sperrventils im langfristigen Gebrauch stets übereinstimmend sein.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art
mit den kennzeichnenden Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Auf vorteilhafte Ausgestaltungen
nehmen die Unteransprüche Bezug.
[0005] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es vorgesehen, daß das Schließglied selbsthemmend,
jedoch in Öffnungsrichtung verschiebbar auf dem zugeordneten Tragteil abgestützt ist
und/oder daß der Ventilsitz selbsthemmend, jedoch entgegen der Öffnungsrichtung des
Schließglieds verschiebbar auf dem zugeordneten Tragteile abgestützt ist. Durch diese
Ausgestaltung wird eine stets gleichbleibende Ansteuerungscharakteristik während einer
sehr langen Gebrauchsdauer der erfindungsgemäßen Vorrichtung erhalten. In Offenstellung
des Sperrventils ergibt sich ein Übertrittsquerschnitt von stets übereinstimmender
Größe.
[0006] Der Ventilsitz kann beispielsweise durch die Stirnseite eines Rohres gebildet sein,
welches sich achsparallel zur Bewegungsrichtung des Schließgliedes erstreckt und das
mittels eines elastischen Dichtungselementes selbsthemmend in einer umschließenden
Bohrung aufgenommen ist. Auch beim Auftreten von Anbackungserscheinungen im Bereich
der Stirnseite ergibt sich in diesem Falle unabhängig von der Gebrauchsdauer stets
ein übereinstimmender Öffnungsquerschnitt. Eine entsprechende Befestigung ist selbstverständlich
auch auf Seiten des Schließgliedes möglich. In diesem Falle ist es lediglich erforderlich,
das Schließglied als solches unabhängig von seinem eigentlichen Antriebsmittel auszubilden
und an diesem entsprechend den vorstehenden Darlegungen verschiebbar festzulegen.
[0007] Der Hilfsantrieb des Ventils kann ein Federelement umfassen, um einen Spielausgleich
der zur Anwendung gelangenden Betätigungsmittel zu bewirken. Zweckmäßigerweise ist
die Feder
dabei als Druckfeder gestaltet und so angeordnet, daß sie bei einer Entlastung eine
Überführung des Stellgliedes des Ventils in eine Geschlossenstellung bewirkt.
[0008] Die Betätigungseinrichtung des Ventils kann einen Servoantrieb umfassen, der auf
der Grundlage einer elektrischen, hydraulischen oder pneumatischen Kopplung durch
die Drosselklappe oder deren Antriebsmittel gesteuert ist. Die Ansteuerungscharakteristik
des Ventils läßt sich bei solchen Ausführungen besonders einfach speziellen Erfordernissen
des Anwendungsfalles anpassen.
[0009] Es besteht auch die Möglichkeit, die Drosselklappe und das Sperrventil durch eine
elektrische Welle zu verbinden und auf diese Weise gemeinsam betätigbar zu machen.
Der in diesem Falle zur Anwendung gelangende Hilfsantrieb kann mindestens einen signalbetätigbaren
Servo-Motor umfassen, wobei der Servo-Motor signalleitend mit einem Betriebskenndaten
der Verbrennungskraftmaschine bestimmenden Steuergerät verbunden ist. Hierdurch läßt
sich erreichen, daß sich eine optimale Ansteuerung des Sperrventils auch dann ergibt,
wenn die tatsächlichen Betriebsdaten der Verbrennungskraftmaschine in erheblichem
Maße von den normalen Gegebenheiten abweichen, was beispielsweise bei einer Betriebsstörung
der Fall sein kann.
[0010] Der Hilfsantrieb kann einen Elektromagneten umfassen. Er läßt sich in einem solchen
Falle kostengünstig erhalten und besonders einfach ansteuern.
[0011] Die Vorrichtung läßt sich durch die gemeinsame Betätigungseinrichtung kostengünstig
herstellen und montieren. Sie zeichnet sich außerdem durch eine ausgezeichnete Betriebssicherheit
aus, wobei sich überraschenderweise bereits dann eine deutliche Verminderung von umweltbelastenden
Abgasemissionen ergibt, wenn auf eine ergänzende Verwendung von elektronischen Steuereinrichtungen
verzichtet wird. Eine Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung empfiehlt sich
dadurch insbesondere bei der Ausstattung von solchen Verbrennungskraftmaschinen, bei
denen einer kostengünstigen Verfügbarkeit der benötigten Teile größere Aufmerksamkeit
gewidmet wird.
[0012] Die Ausbildung der Vorrichtung hängt maßgeblich von der Gestaltung des Antriebsmittels
von Sperrventil und Drosselklappe ab. Im Normalfall ist davon auszugehen, daß die
Drosselklappe unverdrehbar auf einer Betätigungswelle festgelegt und durch eine Relativverdrehung
der Betätigungswelle im gewünschten Maße verstellbar ist. Bei Sperrventilen ist es
demgegenüber eher gebräuchlich, durch eine geradlinige Hin- und Herbewegung eines
Stellgliedes eine Veränderung des Durchflußquerschnittes zu erzielen. Das gemeinsame
Betätigen eines solchen Sperrventils und einer solchen Drosselklappe erfordert daher
die Verwendung von Betätigungsmitteln, die geeignet sind, eine hin- und hergehende
Bewegung in eine Drehbewegung umzuwandeln. Diesbezüglich ist eine Vielzahl mechanischer
Hilfsmittel bekannt.
[0013] Durch die Verwendung eines Spindeltriebs besteht die Möglichkeit, das Stellglied
des Ventils auf einer Bewegungsachse anzuordnen, die eine Verlängerung der Rotationsachse
der Drosselklappenwelle bildet. Die Herstellung ist besonders einfach und es ergibt
sich der weitere Vorteil, daß das Gehäuse des Ventils in unmittelbarer Nähe des Ansaugrohres
angebracht werden kann und gegebenenfalls als integrierter Bestandteil desselben.
[0014] Bei einer Ausführung, bei der die Betätigungseinrichtung als Kurventrieb gestaltet
ist, resultiert eine vereinfachte Möglichkeit, die Öffnungscharakteristika der Drosselklappe
einerseits und des Ventils andererseits in der Weise aneinander anzupassen, daß sich
ein optimiertes Betriebsverhalten der jeweiligen Verbrennungskraftmaschine ergibt.
Zweckmäßigerweise wird eine solche Kurvenscheibe austauschbar befestigt, was es ermöglicht,
eine ansonsten identisch gestaltete Vorrichtung durch einfachen Austausch der Kurvenscheibe
für Verbrennungskraftmaschinen unterschiedlicher Größe brauchbar zu machen.
[0015] Die Betätigungseinrichtung kann einen Zahnstangentrieb umfassen, was es gestattet,
große räumliche Entfernungen zwischen der Drosselklappenwelle und dem Stellglied des
Ventils zu überbrücken. Ein ähnlicher Vorteil resultiert bei einer Ausführung, bei
der die Betätigungseinrichtung durch einen Pleueltrieb gebildet ist. Im letztgenannten
Falle sind die Herstellkosten vergleichsweise geringer, es ist jedoch erforderlich,
eine statische Vorlast, beispielsweise durch eine Druckfeder, zu erzeugen, um unerwünschtes
Spiel zu unterdrücken.
[0016] Bei Verwendung von Ventilen, bei denen das Stellglied durch eine Relativverdrehung
betätigbar ist, besteht demgegenüber die Möglichkeit, eine Schubstangenverbindung
zwischen der Drosselklappenwelle und der Welle des entsprechenden Stellgliedes des
Ventiles vorzusehen. Dabei besteht zugleich die Möglichkeit, in Abhängigkeit von den
radialen Abständen zwischen der jeweiligen Anlenkstelle der Schubstange und der Drehachse
des Stellgliedes die Öffnungscharakteristika in gezielter Weise aneinander anzupassen.
[0017] Bowdenzüge ermöglichen die Realisierung einer schwingungstechnischen Abkopplung des
Ventils von der Drosselklappenwelle. Die Dauerhaltbarkeit wird hierdurch verbessert.
Eine Verwendung von Nockentrieben ist ebenfalls möglich.
[0018] Die Antriebseinrichtung des Sperrventils kann mit einer Einrichtung zum relativ verzögerten
Öffnen und zum drosselklappensynchronen Schließen versehen sein. Eine solche Einrichtung
kann beispielsweise durch einen unsymmetrischen Strömungsmitteldämpfer gebildet sein.
Entsprechende Strömungsmitteldämpfer sind an sich bekannt. Sie gelangen beispielsweise
im Bereich der Radfederung von Kraftfahrzeugen zur Anwendung.
[0019] Der Gegenstand der Erfindung wird nachfolgend anhand der als Anlage beigefügten Skizze
weiter verdeutlicht:
[0020] Die Skizze zeigt in schematischer Darstellung eine Vorrichtung zum dosierten Einleiten
von Verbrennungsgasen in den Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine 22 mit einem
Ansaugrohr 6, in dem eine Drosselklappe 3 angeordnet ist und einem Abgasrohr 23, wobei
das Ansaugrohr 6 und das Abgasrohr 23 durch eine Leitung 20 mit einem darin enthaltenen
Sperrventil 1 verbunden sind und wobei dem Sperrventil 1 und der Drosselklappe 3 Antriebsmittel
zur Überführung in eine Offenstellung zugeordnet sind. In dem Ansaugrohr 6 ist eine
Drosselklappe 3 angeordnet, welche unverdrehbar an dem Außenumfang einer Drosselklappenwelle
14 festgelegt ist. Die Drosselklappenwelle 14 ist außerhalb des Ansaugrohres 6 mit
einem Zahnkranz versehen, der mit einer Zahnstange 16 in Eingriff steht. Diese ist
durch ein Gestänge 12 mit dem Fahrpedal 24 verbunden und in eine hin- und hergehende
Relativbewegung versetzbar, wobei sich eine Relativverdrehung der Drosselklappenwelle
14 ergibt und damit zugleich eine Veränderung der Zuordnung der Drosselklappe zu der
sie umschließenden Wandung des Ansaugrohres 6. Das je Zeiteinheit durch das Ansaugrohr
6 durchsetzbare Gasvolumen läßt sich hierdurch nach Bedarf verändern.
[0021] An der Zahnstange 16 ist eine Kurvenscheibe 17 befestigt. Diese ist mit einer Kurvenbahn
13 versehen, welche mit einer Rolle 25 des Stellgliedes 15 des Sperrventiles 1 im
Eingriff steht. Die Andrückung der Rolle 25 an die Kurvenbahn 13 bewirkt eine Andrückfeder
10, welche einerseits auf einem in radialer Richtung nach außen vorspringenden Ansatz
des Stellgliedes 15 abgestützt ist und andererseits auf einem Bestandteil des Gehäuses
11 des Sperrventils 1. Das Schließglied 29 des Sperrventils 1 wird hierdurch bei einer
Relativverschiebung des Stellgestänges 12 nach links selbsttätig in eine Offenstellung
überführt. In Abhängigkeit von der Gestalt der Kurvenbahn 13 gelangt es hierbei definiert
in eine Offenstellung, wodurch je Zeiteinheit eine Abgasmenge definierter Größe aus
dem Abgasrohr 23 in das Ansaugrohr 6 überführt wird. In Abhängigkeit von der Ausbildung
der Kurvenbahn 13 lassen sich die diesbezüglichen Gegebenheiten den Erfordernissen
des speziellen Anwendungsfalles angleichen. Das Verhältnis des der Verbrennungskraftmaschine
22 je Zeiteinheit durch das Ansaugrohr 6 zugeführten Gemisches aus Frisch- und Abgasen
läßt sich hierdurch im erforderlichen Maße verändern.
[0022] Um im langfristigen Gebrauch eine unveränderliche Öffnungscharakteristik des Sperrventils
1 zu erreichen ist es bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel vorgesehen, das zugehörige
Schließglied 29 und den zugehörigen Ventilsitz 28 in Öffnungsrichtung selbsthemmend,
jedoch verschiebbar auf den zugehörigen Tragteilen abzustützen. Hierzu ist das Schließglied
29 mittels elastisch verformter Dichtringe 26 aus wärmebeständigem Werkstoff auf einem
sich parallel zur Öffnungsrichtung erstreckenden, säulenförmigen Abschnitt des Stellgliedes
15 abgestützt und der durch die Stirnseite eines Rohres gebildete Ventilsitz 28 in
gleicher Weise mittels zweier elastischer Dichtringe 27 in einer sich parallel zur
Öffnungsrichtung erstreckenden Bohrung des Gehäuses 11. In Abhängkeit vom Umfang der
sich bei längerer Dauer der Benutzung ergebenden Anbackungen im Bereich der miteinander
in Eingriff bringbaren Flächen des Schließgliedes 29 und des Ventilsitzes 28 resultiert
ein entsprechend große Relativverschiebung beider Teile in der Schließstellung, wodurch
sich bei der anschließenden Betätigung eine völlig unveränderte Öffnungscharakteristik
ergibt. Ein entsprechender Effekt läßt sich ebenfalls erreichen, wenn nur eines der
beiden Teile relativ verschiebbar abgestützt ist.
[0023] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Hilfsantrieb 4 für das Sperrventil
1 vorgesehen. Dieser besteht aus einem auf der Zahnstange 16 abgestützten Elektromagneten,
der mit der Kurvenscheibe 17 verbunden ist und es ermöglicht, diese in Abhängigkeit
von besonderen Gegebenheiten parallel zur Längsrichtung der Zahnstange 16 zu verschieben
und auf diese Weise die Öffnungcharakteristik des Sperrventils 1 in bezug auf die
Drosselklappe 3 zu verändern und besonderen Gegebenheiten anzupassen. Für die Erzielung
eines optimalen Betriebsverhaltens ist diese Möglichkeit von großem Vorteil. Sie ist
gegebenenfalls verzichtbar und die Kurvenscheibe in diesem Falle in starrer Weise
an der Zahnstange 16 befestigt.
1. Vorrichtung zum dosierten Einspeisen von verbrannten Gasen in den Brennraum einer
Verbrennungskraftmaschine (22) mit einem Ansaugrohr (6), in dem eine Drosselklappe
(3) angeordnet ist und einem Abgasrohr (23), wobei das Ansaugrohr (6) und das Abgasrohr
(23) durch eine Leitung (20) mit einem darin enthaltenen Sperrventil (1) verbunden
sind und wobei dem Sperrventil (1) und der Drosselklappe (3) Antriebsmittel (4) zur
Überführung in eine Offenstellung zugeordnet sind, wobei die Antriebsmittel (4) des
Sperrventils (1) und der Drosselklappe (3) durch eine gemeinsame Betätigungseinrichtung
gemeinsam betätigbar sind, wobei das Sperrventil (1) ein Schließglied (29) aufweist,
das mit einem Ventilsitz (28) in Eingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schließglied (29) selbsthemmend, jedoch in Öffnungsrichtung verschiebbar auf dem
zugeordneten Tragteil abgestützt ist und/oder daß der Ventilsitz (28) selbsthemmend,
jedoch entgegen der Öffnungsrichtung des Schließglieds (29) verschiebbar auf dem zugeordneten
Tragteile abgestützt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrventil (1) durch
einen Hilfsantrieb (4), der der Betätigungseinrichtung zugeordnet ist, betätigbar
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsantrieb (4) ein
Federelement (10) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsantrieb (4) einen
signalbetätigbaren Servo-Motor umfaßt und daß der Servo-Motor signalleitend mit einem
Betriebskenndaten der Verbrennungskraftmaschine bestimmenden Steuergerät verbunden
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsantrieb (4) einen
Elektromagneten umfaßt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät mit Sensoren
zur kontinuierlichen Erfassung von Kenndaten des Verbrennungsmotors versehen ist sowie
mit einer Abgleicheinrichtung zur Optimierung des Signals in Abhängigkeit von dem
jeweiligen Wert der Kenndaten.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung
einen Spindeltrieb umfaßt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung
einen Kurventrieb umfaßt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung
einen Zahnstangentrieb umfaßt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung
einen Pleueltrieb umfaßt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung
eine Schubstangenverbindung umfaßt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung
einen Bowdenzug umfaßt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung
einen Nockenantrieb umfaßt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung
des Sperrventils (1) mit einer Einrichtung zum relativ verzögerten Öffnen und zum
bewegungssynchronen Schließen der Drosselklappe (3) versehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung durch einen
unsymmetrischen Strömungsmitteldämpfer gebildet ist.
1. An apparatus for the metered feed of burnt gases into the combustion space of an internal-combustion
engine (22) having an intake pipe (6), in which a throttle flap (3) is arranged, and
having an exhaust pipe (23), the intake pipe (6) and the exhaust pipe (23) being connected
by means of a conduit (20) to a stop valve (1) contained therein, and the stop valve
(1) and the throttle flap (3) being assigned drive means (4) for transferring into
an open position, the drive means (4) of the stop valve (1) and of the throttle flap
(3) being actuable jointly by means of a joint actuating device, the stop valve (1)
having a closing member (29) which can be brought into engagement with a valve seat
(28), characterized in that the closing member (29) is supported on the associated
carrier part in a self-locking manner, but so as to be displaceable in the opening
direction, and/or in that the valve seat (28) is supported on the associated carrier
part in a self-locking manner, but so as to be displaceable counter to the opening
direction of the closing member (29).
2. An apparatus according to claim 1, characterized in that the stop valve (1) is actuable
by means of an auxiliary drive (4) which is assigned to the actuating device.
3. An apparatus according to claim 2, characterized in that the auxiliary drive (4) has
a spring element (10).
4. An apparatus according to claim 2, characterized in that the auxiliary drive (4) comprises
a signal-actuable servomotor, and in that the servomotor is connected in a signal-conducting
manner to a control unit determining operating characteristic data of the internal-combustion
engine.
5. An apparatus according to claim 4, characterised in that the auxiliary drive (4) comprises
an electro-magnet.
6. An apparatus according to claim 4, characterised in that the control unit is provided
with sensors for the continuous recording of characteristic data of the internal-combustion
engine and with a balancing device for optimizing the signal as a function of the
respective value of the characteristic data.
7. An apparatus according to any of claims 1 to 6, characterised in that the actuating
device comprises a spindle drive.
8. An apparatus according to any of claims 1 to 6, characterised in that the actuating
device comprises a cam drive.
9. An apparatus according to any of claims 1 to 6, characterised in that the actuating
device comprises a rack drive.
10. An apparatus according to any of claims 1 to 6, characterised in that the actuating
device comprises a connecting-rod drive.
11. An apparatus according to any of claims 1 to 6, characterised in that the actuating
device comprises a push-rod connection.
12. An apparatus according to any of claims 1 to 6, characterised in that the actuating
device comprises a Bowden pull.
13. An apparatus according to any of claims 1 to 6, characterised in that the actuating
device comprises a tappet drive.
14. An apparatus according to any of claims 1 to 13, characterised in that the drive device
of the stop valve (1) is provided with a device for the relatively delayed opening
and for the motionally synchronous closing of the throttle flap (3).
15. An apparatus according to claim 14, characterised in that the device is formed by
an asymmetric flow-medium damper.
1. Dispositif pour doser des gaz d'échappement dans la chambre de combustion d'un moteur
à combustion interne (22) pourvu d'un tuyau d'aspiration (6) dans lequel est située
une soupape d'étranglement (3) et d'un tuyau d'échappement (23), dispositif dans lequel
le tuyau d'aspiration (6) et le tuyau d'échappement (23) sont reliés par une conduite
(20) comportant un clapet (1) et dans lequel des moyens de commande (4) sont adjoints
au clapet (1) et à la soupape d'étranglement (3) pour les amener dans une position
ouverte, les moyens de commande (4) du clapet (1) et de la soupape d'étranglement
(3) pouvant être actionnés ensemble par un dispositif d'actionnement commun et le
clapet (1) étant pourvu d'un élément de fermeture (29) qui peut être mis en contact
avec un siège de soupape (28), caractérisé en ce que l'élément de fermeture (29) est
appuyé, de manière autobloquante, mais mobile toutefois dans le sens de l'ouverture,
sur la pièce de support associée, et/ou en ce que le siège de soupape (28) est appuyé,
de manière autobloquante, mais mobile toutefois dans le sens contraire de l'ouverture
de l'élément de fermeture (29), sur la pièce de support associée.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le clapet (1) peut être
actionné par une commande auxiliaire (4) qui est adjointe au dispositif d'actionnement.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la commande auxiliaire
(4) est pourvue d'un élément élastique (10).
4. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la commande auxiliaire
(4) comporte un servomoteur pouvant être commandé par signaux et en ce que ce servomoteur
communique, par acheminement des signaux, avec un appareil de commande déterminant
des caractéristiques de fonctionnement du moteur à combustion interne.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que la commande auxiliaire
(4) comporte un électroaimant.
6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'appareil de commande
est pourvu de capteurs adaptés pour la saisie continue de données caractéristiques
du moteur à combustion interne, ainsi que d'un dispositif d'équilibrage pour l'optimisation
du signal en fonction de la valeur respective des données caractéristiques.
7. Dispositif selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement
comporte une commande à vis sans fin.
8. Dispositif selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement
comporte une came.
9. Dispositif selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement
comporte une commande à crémaillère.
10. Dispositif selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement
comporte une commande à bielle.
11. Dispositif selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement
comporte une liaison par bielle.
12. Dispositif selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement
comporte un câble Bowden.
13. Dispositif selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement
comporte une commande à came.
14. Dispositif selon les revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le dispositif de
commande du clapet (1) est pourvu d'un dispositif adapté pour l'ouverture relativement
différée du clapet et sa fermeture en mouvement synchrone avec la soupape d'étranglement
(3).
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que le dispositif est constitué
par un amortisseur intermédiaire asymétrique de flux.
