[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum maschinellen Spritzen von Flächen oder Einblasen
in Hohlräume von Dämm- und/oder Isolierstoff, insbesondere aus Mineralfasern, durch
gleichmäßiges Fördern und Beschleunigen des Dämm-/Isolierstoffes bis zur Austragsöffnung
des Einblasschlauches unter Zumischung eines Spezialschaumes und ggf. von fein verteiltem
Bindemittel und gemeinsames Austragen mit Hilfe einer Spritzpistole. Die Erfindung
betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Spritzen oder Einblasen von Mineralfasern zum
Dämmen oder Isolieren, mit einem mit einer Pumpe oder Gebläse verbundenen Einblasschlauch,
einer Zufuhrung für das Bindemittel und einer Spritzdüse ausgangsseitig des Einblasschlauches
zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Ein derartiges Verfahren sowie eine derartige Vorrichtung sind aus der Druckschrift
US-A-4 768 710 bekannt.
[0003] Zur Isolierung gegen Wärme und Kälte, zum Dämmen gegen Geräuschbelastung, zur Herstellung
eines Brandschutzes und zu vielen anderen Zwecken werden Mineralfasern eingesetzt,
wobei diese in Form von Matten oder Formteilen den jeweils zu isolierenden oder dämmenden
Teilen zugeordnet werden. Schlecht zugängliche Bereiche, insbesondere Hohlräume und
enge Körper sind auf diese Weise nicht zu isolieren bzw. dort ist ein Dämmstoff nicht
unterzubringen. Daher ist man dazu übergegangen, den Dämmstoff bzw. Isolierstoff einzublasen
und durch Zugabe von beispielsweise von Bindemittel zu fixieren, so daß er durch Vibration
o. ä. Belastung nicht verdichtet werden kann. Damit ist eine gleichmäßige Isolierung
nach dem Aushärten des Materials gewährleistet. Das eingeblasene Dämmstoffmaterial
ist nämlich durch das Bindemittel so verklebt, daß eine Formschale entsteht, die alle
Hohlräume gleichmäßig füllt und auch langfristig erhalten bleibt. Hierzu wird dem
Dämm-/Isolierstoff im Bereich der Spritzpistole bzw. Düse das Bindemittel zugemischt
und zwar so, daß es von schräg her in den Ausblasstrom hineingelangt, sich hierbei
vermischt und zu der gewünschten Benetzung führt. Nachteilig ist, daß auch dann, wenn
Bindemittel zugegeben wird, eine gleichmäßige Benetzung nicht immer zu erreichen ist,
so daß Staub entsteht. Insbesondere entsteht Staub, wenn derartige Mineralfasern o.
ä. Materialien ohne Bindemittelzugabe verblasen werden sollen. Einsprühen von Wasser
reicht nicht. Aus der US-A1-4 768 710 ist ein gattungsgemäßes Verfahren bekannt, nach
dem kurz vor dem Einblasschlauch Schaum zugemischt wird, der vorher zubereitet wurde.
Aufgrund der Transportwege und der Beeinflussung des Schaumes beim Zusammenführen,
wird die Mischung des Schaumes und seine Beständigkeit stark beeinträchtigt.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein die Wirkung des Spezialschaumes
voll garantierendes Spritz- oder Einblasverfahren für Dämm- oder Isolierstoffe aus
Mineralfasern o. ä. Material und eine zur Durchführung geeignete Vorrichtung zu schaffen.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Wasser und ein Spezialschäumer
unter Zuführung von Luft vermischt und gleichzeitig mit dem Dämm-/Isolierstoff vermengt
wird.
[0006] Mit einem solchen Verfahren ist es möglich, einen Spezialschaum zu erzeugen, der
so mit den Fasern vermengt wird, daß selbst feinste und kleinste Faserpartikel in
einem Schaumkissen schwebend ausgetragen werden, da die Vermengung mit Entstehen des
frischen Schaumes erfolgt. Diese Masse kann dann problemlos weiterverarbeitet werden,
indem daraus Formen hergestellt oder Hohlräume ausgefüllt werden und indem Decken,
Wände oder Stahlteile angespritzt und anschließend geglättet werden. Besonders vorteilhaft
ist, daß diese Masse nach dem Austragen optimal verarbeitet, beispielsweise von Hand
verarbeitet und geformt werden kann, wobei mit dem Verschwinden des Trägerschaumes
während des Trocknungsvorganges ein festes Formteil aus gebundenen Fasern entsteht,
welches langfristig elastisch und stabil bleibt. Dabei ist es möglich, bei Wärmeisolierungen
beispielsweise mit Hilfe von Mineralwolle, beim Brandschutz oder bei Hochtemperaturisolierung
keramische Fasern mit Bindemitteln einzusetzen, so daß das erfindungsgemäße Verfahren
sehr vielseitig angewendet und verwirklicht werden kann. Besonders vorteilhaft ist
es dabei, daß auch bei feinstem Material, d. h. kleinsten Faserpartikeln und beim
Spritzen beispielsweise auf eine Fläche die kleinsten Partikel nicht freigesetzt werden,
sondern vielmehr im Schaum gebunden auf die Fläche aufgebracht werden und damit unschädlich
bzw. umweltfreundlich zu verarbeiten sind. Der dafür notwendige Aufwand ist gering,
so daß ein derartiges Verfahren als besonders technisch fortschrittlich angesehen
werden muß.
[0007] Der Schaum steht voll wirksam zur Verfügung, weil das Wasser und der Spezialschäumer
unter Zuführung von Luft vermischt und dabei gleichzeitig mit dem Dämm- und Isolierstoff
vermengt wird. Es ist allerdings darauf zu achten, daß es dabei nicht zu einer starken
Befeuchtung kommt, weil die Gefahr besteht, daß die Fasern den Schäumprozeß beeinflussen.
[0008] Je nach Anwendungszweck ist die Zugabe von Bindemittel von Vorteil, wenn als Dämm-/Isolierstoff
Material zum Einsatz kommt, das eine besonders gute Formbeständigkeit aufweisen soll,
beispielsweise weil es in Sicherheitsschränken, Schornsteinen, Stahlkaminen, für Geräteauskleidungen
o. ä. zum Einsatz kommt. Dann ist es von Vorteil, wenn der Schaum aus dem Bindemittel,
Spezialschäumer und Luft erzeugt wird. Das Bindemittel übernimmt hier die Funktion
des Wassers, wobei je nach Art des Bindemittels sogar auch auf den Spezialschäumer
verzichtet werden kann, da Bindemittel und Luft gemeinsam das Schaumkissen erbringen,
in das dann das Dämm-/Isoliermaterial eingebettet werden kann.
[0009] In der Regel ist der Anteil an Spezialschäumer gering zu halten. Erfindungsgemäß
ist vorgesehen, daß er mit einem Anteil von 0,5 bis 6 % beigemischt wird, wobei dies
im wesentlichen von den Anforderungen an den Schaum bezüglich seiner Stabilität und
der Größe seiner Bläschen abhängt. Auch die Größe der einzubindenden Mineralfasern
ist mitentscheidend, wobei zweckmäßigerweise vorgesehen ist, daß der Anteil des Spezialschäumers
mit Verringerung der Faserabmessungen gesteigert wird, um auf diese Art und Weise
die Stabilität vor allem des Schaums zu erhöhen. Wichtig ist auch, ob das Material
anschließend noch von Hand weiterverarbeitet werden soll, da dann eine entsprechende
Optimierung des Schaumes von Vorteil ist. Werden aber einfach Hohlräume ausgespritzt,
so kann auch der Anteil an Schäumer verringert werden, da es dabei im wesentlichen
um das staubfreie Einbringen der Mineralfasern bzw. des Dämm- und Isolierstoffes geht.
[0010] Zur Durchführung des Verfahrens dient eine Vorrichtung, bei der Dämm-/Isolierstoff
über ein Gebläse oder eine Pumpe durch einen Einblasschlauch herangebracht wird, um
dann Bindemittel u. ä. zuzugeben und das Material durch die ausgangsseitige Spritzdüse
auszutragen. Zur Durchführung des Verfahrens wird eine solche Vorrichtung erweitert,
indem der Einblasschlauch ausgangsseitig und noch vor der Spritzdüse als Doppelrohr
ausgebildet ist, in das ein den Spezialschäumer zuführendes Schaumrohr von außen schräg
in Förderrichtung geführt einmündet und dessen Innenrohr mit einstellbar ausgebildeten
Schleusen ausgerüstet ist. Bei einer derartigen Ausbildung wird in dem Doppelrohr
der gerade erzeugte Schaum über die Schleusen in das Innere des Einblasschlauches
bzw. in das Innere des Doppelrohres eingegeben, wo er den Dämm-/Isolierstoff aufnimmt,
einbettet und mit diesem zusammen dann über die Düse ausgetragen wird.
[0011] Die für eine optimale Einstellung des Schaumes notwendige Luft kann noch nachgemischt
werden, wenn das Außenrohr des Doppelrohres wie erfindungsgemäß vorgeschlagen, mehrere
zur Luftzuführung dienende, über den Umfang verteilt angeordnete Bohrungen aufweist.
Durch diese Bohrungen tritt die Luft je nach Bedarf in den Zwischenraum ein, um dort
mit Wasser, Schäumer bzw. Bindemittel durchmischt und zu Schaum verarbeitet zu werden.
Dieser Schaum wird dann, wie weiter oben erwähnt, durch die Schleusen in den Innenraum
ausgetragen, wo die Durchmischung mit dem Dämm-/Isolierstoff erfolgt. In diesen Bohrungen
soll eine Art Rückschlagventil angeordnet werden, so daß durch den Innendruck im Zwischenraum
zwischen Außen- und Innenrohr Luft eingesaugt wird, nicht aber den umgekehrten Weg
strömen kann.
[0012] Weiter oben ist bereits darauf hingewiesen worden, daß entweder Wasser oder Bindemittel
für die Schaumherstellung zum Einsatz kommt. Von daher wird der Aufbau einerseits
erleichtert und die Spritzpistole besser handhabbar, wenn das Schaumrohr, wie erfindungsgemäß
vorgesehen, mit einem Bindemittel- oder mit einem Wasserspeicher verbunden ist. Damit
kann durch entsprechende Ventile entweder Bindemittel und/oder Wasser zur Herstellung
des Schaumes zugeführt werden, je nachdem, welcher Einsatzzweck für das Endprodukt
vorgesehen ist, wobei die Herstellung in der Maschine bzw. dem entsprechend ausgebildeten
Schaumrohr erfolgt. Da sowohl das Bindemittel wie auch das Wasser nur in relativ geringen
Mengen benötigt wird, kann ein Schlauch geringen Durchmessers verwendet werden, so
daß mit der Spritzpistole und den nachgeordneten Schläuchen auch größere Distanzen
zur Einblasmaschine überbrückt werden können, so daß die Arbeiten insgesamt dadurch
erleichtert sind.
[0013] Eine optimale Durchmischung des Materials vor dem Verlassen der Spritzdüse wird sichergestellt,
indem zwischen Doppelrohr und Spritzdüse ein Mischschlauch angeordnet ist. In diesen
Mischschlauch wird der getrennt hergestellte und mit dem Dämm-/Isolierstoff dann vermischte
Schaum noch einmal mit dem Stoff so durchgemischt, daß an der Spritzdüse auch wirklich
das gewünschte, die kleinsten Faserpartikel einbettende Schaumkissen austritt, um
den vorgesehenen Hohlraum auszufüllen oder aber die vorgesehene Fläche zu bedecken.
[0014] Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß ein Verfahren geschaffen
worden ist, mit dem auf überraschende Art und Weise auch feinstfasriges Fasermaterial
für Dämm- und Isolierzwecke sicher und staubfrei verarbeitet werden kann. Dabei ist
es nicht nur möglich, dieses Material in Hohlräume einzublasen, sondern auch damit
Flächen zu bespritzen, auf denen dieses Material dann vorteilhaft haften bleibt. Der
hergestellte Spezialschaum, der aus Luft und Wasser oder aus Luft und Bindemittel
bzw. auch Schäumer besteht, kann mit einer Misch- bzw. Spritzpistole ausgetragen werden,
wobei er diese Faserpartikel sicher mitnimmt und einbettet. Diese Masse ist dann wiederum
überraschend problemlos weiterzuverarbeiten, wobei sie vorteilhaft in Formen oder
Hohlräume eingefüllt werden kann oder auf Decken, Wände und Stahlteile aufgespritzt
werden kann, um dann anschließend geglättet zu werden. Der Trägerschaum verschwindet
nach einer gewissen Zeit, so daß dann ein optimal festes und vorteilhaftes Formteil
entsteht, das die vorgesehene Dämm- oder Isolieraufgabe vorteilhaft erfüllen kann.
Für entsprechende Einsatzgebiete als Wärmeisolierung mit Mineralwolle, als Brandschutz
oder als Hochtemperaturisolierung mit keramischen Fasern stehen eine Reihe von Bindemitteln
zur Verfügung, die den jeweils gewünschten Anforderungen gerecht werden und mit Hilfe
des Verfahrens und der Vorrichtung optimal zu verarbeiten sind. Das Verfahren und
die Vorrichtung sind somit sehr vielseitig einsetzbar und genügen den besonderen Umweltschutzbedingungen
optimal, weil die zu verarbeitenden Mineralfasern und sonstigen Dämm-/Isolierstoffe
während des Verarbeitungsprozesses nicht in die Umwelt gelangen können und weil sie
nach dem Verarbeiten auch noch optimal als Formteil wirken. Als besonders vorteilhaft
ist anzusehen, daß nur eine relativ geringe Wassermenge zugeführt werden muß, so daß
ein schnelles Austrocknen des Endmaterials erreicht werden kann. Vorteilhaft ist weiter
ein wesentlich verringerter Spritzverlust und ein geringes Raumgewicht, da durch den
Schaum ein entsprechend günstiger Aufbau erreicht wird. Auf die staubfreie Verarbeitung
sowie die Möglichkeit des Glättens und Verformens des aufgebrachten Materials ist
bereits hingewiesen worden.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Darstellung der Einblasmaschine mit Zubehör,
- Fig. 2
- die Spritzpistole in Seitenansicht und
- Fig. 3
- die Spritzspistole im Bereich des Doppelrohres im Schnitt.
[0016] Fig. 1 zeigt eine Einblasmaschine 1 in einfacher Ausfertigung, wobei auf der Vorderseite
der Ansaugschlauch 2 und der Einblasschlauch 3 über Anschlüsse mit der Einblasmaschine
1 zu verbinden sind. Weiter sind Steckanschlüsse 4 zu erkennen, über die die verschiedenen
Bindemittel oder Wasserzuführungsschläuche mit den in der Einblasmaschine 1 untergebrachten
Speichern zu verbinden sind. Weiter sind auch Steckanschlüsse 4 für die elektrische
Versorgung der in dem Gehäuse der Einblasmaschine 1 untergebrachten Gebläse vorgesehen.
Mit 5 ist eine Spritzdüse angedeutet bzw. der dafür vorgesehene Anschluß, mit 7 die
Spritzpistole, wobei Einzelheiten der Fig. 2 zu entnehmen sind.
[0017] Als Spritzpistole 7 dient die aus Fig. 2 ersichtliche Vorrichtung, wobei es sich
auch um ein Rohrstück handelt, in das einmal der Einblasschlauch 3 einmündet und zum
anderen das Schaumrohr 6. Vorne an der Spritze ist die Spritzdüse 5 vorgesehen, über
die das Material nach dem Mischprozeß ausgetragen wird.
[0018] Mittig der Spritzpistole 7 befindet sich ein Doppelrohr 8, in das auch das Schaumrohr
6 einmündet. Das Außenrohr 9 des Doppelrohres 8 weist einen deutlich größeren Durchmesser
als das mit den Schleusen 10, 11 ausgerüstete Innenrohr 13 auf. Fig. 3 zeigt, daß
die Schleusen 10, 11 über den Umfang des Innenrohrs 13 verteilt angeordnet sind und
über Schieber 12 teilweise oder ganz verschlossen werden können. Über Einstellschrauben
kann die Menge geregelt werden. Der Verschäumungsprozeß kann ggf. im Zwischenraum
17 zwischen Innenrohr 13 und Außenrohr 9 ergänzt werden, um dann einen entsprechend
aufgebauten Schaum durch die Schleusen 11, 12 in den Innenraum 18 hineinzubringen.
Bei der Schaumherstellung kann im übrigen die Zufuhr von Wasser/Bindemittel und Luftdruck
variiert werden. Dadurch ist jederzeit eine Einstellung des Schaumes den Einsatzbedingungen
entsprechend möglich.
[0019] Soll zur Beeinflussung des Schaumes noch Luft zugeführt werden, erfolgt dies über
die Bohrungen 14, 15 im Außenrohr 9. Diese Bohrungen 14, 15 können durch Rückschlagventile
gesichert werden, um das Austreten des Schaumes sicher zu unterbinden und sicherzustellen,
daß dieses Material ausschließlich über die Schleusen 11, 12 in den Innenraum 18 hineingebracht
wird. Es ist auch denkbar, Bindemittel mit Wasser und Luft sowie Schäumer zu einem
entsprechenden Schaum zu verarbeiten.
[0020] Die im Innenraum 18 gemischte Masse wird anschließend in einen Mischschlauch 16 hineingefördert,
dessen Lage und Ausbildung in Fig. 2 gezeigt und angedeutet ist. In diesem Mischschlauch
16 erfolgt eine weitere und abschließende Durchmischung von Schaum und Fasern, so
daß dann nur optimal eingebettete Fasern über die Spritzdüse 5 die Spritzpistole 7
verlassen können. Diese Masse kann dann, wie bereits erwähnt, problemlos weiterverarbeitet
werden.
[0021] Vorteilhaft ist der um rd. 50 % geringere Wasserverbrauch, ein geringer Spritzverlust
(vernachlässigbar), ein geringes Raumgewicht der Masse und vor allem ein völlig staubfreies
Spritzen und sonstiges Verarbeiten der Masse.
1. Verfahren zum maschinellen Spritzen von Flächen oder Einblasen in Hohlräume von Dämm-
und/oder Isolierstoff, insbesondere aus Mineralfasern, durch gleichmäßiges Fördern
und Beschleunigen des Dämm-/Isolierstoffes bis zur Austragsöffnung des Einblasschlauches
unter Zumischung eines Spezialschaumes und gegebenenfalls von fein verteiltem Bindemittel
und gemeinsames Austragen mit Hilfe einer Spritzpistole,
dadurch gekennzeichnet,
daß Wasser und ein Spezialschäumer unter Zuführung von Luft vermischt und gleichzeitig
mit dem Dämm-/Isolierstoff vermengt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Spezialschaum aus dem Bindemittel, Schäumer und Luft erzeugt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Spezialschäumer mit einem Anteil von 0,5 bis 6 % beigemischt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anteil des Spezialschäumers mit Verringerung der Faserabmessungen gesteigert
wird.
5. Vorrichtung zum Spritzen oder Einblasen von Mineralfasern zum Dämmen oder Isolieren,
mit einem mit einer Pumpe oder Gebläse verbundenen Einblasschlauch (3), einer Zuführung
für das Bindemittel und einer Spritzdüse (5) ausgangsseitig des Einblasschlauches
(3) zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Einblasschlauch (3) ausgangsseitig und noch vor der Spritzdüse (5) als Doppelrohr
(8) ausgebildet ist, in das ein den Spezialschäumer zuführendes Schaumrohr (6) von
außen schräg in Förderrichtung geführt einmündet und dessen Innenrohr (13) mit einstellbar
ausgebildeten Schleusen (10, 11) ausgerüstet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Außenrohr (9) des Doppelrohres (8) mehrere zur Luftzuführung dienende, über
den Umfang verteilt angeordnete Bohrungen (14, 15) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaumrohr (6) mit einem Bindemittel- oder einem Wasserspeicher verbunden
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Doppelrohr (8) und einer Spritzdüse (5) ein Mischschlauch (16) angeordnet
ist.
1. Process for spraying surfaces by machine or injecting damping and/or insulating material,
in particular mineral fibres, into cavities by means of uniform transport and acceleration
of the damping/insulating material up to the discharge opening of the injection pipe,
with the addition of a special foam and optionally a finely dispersed binding agent,
and discharging these in combination by means of a spray gun, characterised in that
water and a special foaming agent are mixed with air and at the same time mixed with
the damping/insulating material.
2. Process according to Claim 1, characterised in that the special foam is formed from
the binding agent, foaming agent and air.
3. Process according to Claim 1, characterised in that the special foaming agent is added
in a proportion of 0.5 to 6%.
4. Process according to Claim 3, characterised in that the proportion of special foaming
agent is increased as the dimensions of the fibres decrease.
5. Apparatus for spraying or injecting mineral fibres for damping or insulation purposes,
with an injection pipe (3) connected to a pump or blower, a supply pipe for the binding
agent and a spray nozzle (5) on the outlet side of the injection pipe (3), for implementation
of the process according to Claims 1 to 4, characterised in that the injection pipe
(3) is provided on the outlet side and upstream of the spray nozzle (5) in the form
of a double pipe (8), into which a foam pipe (6) carrying the special foaming agent
feeds obliquely from outside in transport direction, and the inner pipe (13) of said
double pipe (8) is provided with adjustable valves (10, 11).
6. Apparatus according to Claim 5, characterised in that the outer pipe (9) of the double
pipe (8) has several holes (14, 15) distributed over its periphery for the supply
of air.
7. Apparatus according to Claim 5, characterised in that the foam pipe (6) is connected
to a storage means for binding agent or water.
8. Apparatus according to Claim 5, characterised in that a mixer pipe (16) is disposed
between the double pipe (8) and a spray nozzle (5).
1. Procédé pour mécaniquement pulvériser des surfaces ou injecter des corps creux avec
un matériau d'étanchement et/ou d'isolation en particulier de fibres minérales à l'aide
d'une alimentation uniforme et d'une activation du matériau d'étanchement/d'isolation
jusqu'à l'orifice de sortie du tuyau de pulvérisation lors du mélange d'une mousse
spécifique et le cas échéant d'un liant finement divisé et d'une distribution commune
à l'aide d'un pistolet de pulvérisation, caractérisé en ce que de l'eau et un agent
moussant spécifique sont mélangés lors d'un transport d'air et simultanément mêlés
au matériau d'étanchement/d'isolation.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la mousse spécifique se forme
avec le liant, l'agent moussant et l'air.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'agent moussant spécifique
est mélangé dans la proportion de 0,5 à 6 %.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la proportion d'agent moussant
spécifique s'élève avec la réduction du dosage en fibres.
5. Dispositif pour pulvériser ou injecter des fibres minérales pour calfeutrer ou isoler
avec un tuyau (3) d'injection relié à une pompe ou une soufflerie, une conduite pour
le liant et une tuyère (5) à la sortie du tuyau d'injection (3) pour la mise en oeuvre
du procédé selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le tuyau d'injection
(3) du côté de la sortie mais avant la tuyère (5) est un tube double (8) dans lequel
un tube de moussage (6) pour l'amenée de l'agent de moussage spécifique débouche obliquement
dans la direction de transport et dont le tube intérieur (13) est équipé d'évents
(10, 11) régiables.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le tube extérieur (9) du
tube double (8) est muni d'orifices (14, 15) répartis à sa périphérie pour l'alimentation
en air.
7. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le tube de moussage (6)
est relié à un réservoir de liant et/ou d'eau.
8. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que un tuyau de mélange (16)
est placé entre le tube double (8) et la tuyère (5).