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(11) |
EP 0 485 042 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.03.1994 Patentblatt 1994/09 |
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Anmeldetag: 04.10.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B66C 13/06 |
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Messeinrichtung zur Erfassung des Pendelwinkels
Measuring device for registration of pendulum angle
Dispositif de mesure pour l'enregistrement de l'angle d'oscillation de pendule
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
09.10.1990 DE 4032332
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.05.1992 Patentblatt 1992/20 |
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Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft |
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40027 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Becker, Eberhard
W-5800 Hagen 1 (DE)
- Knaack, Karl
W-4600 Dortmund 20 (DE)
- Duhme, Andreas, Dipl.-Ing.
W-5810 Witten 4 (DE)
- Hesse, Wilhelm, Dr.-Ing.
W-4320 Hattingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. et al |
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Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Postfach 33 01 30 14171 Berlin 14171 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DD-A- 154 288 DE-A- 1 940 375
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DD-A- 275 035 DE-A- 2 115 587
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Meßeinrichtung zur Erfassung des Pendelwinkels eines
flexiblen Haltemittels für Hebeeinrichtungen mit einem an einer Hubvorrichtung angeordneten
Tragelement, mit einem zwischen dem Tragelement und dem Haltemittel befestigten Gelenk
kardanischer Art mit rechtwinklig zueinander angeordneten Achsen sowie dem Gelenk
zugeordneten, die Bewegung abgreifenden Meßwertaufnehmern.
[0002] Es ist in der Fördertechnik ein seit langem bestehendes Problem, das durch die Anfahr-
und Abbremsbewegungen von Krananlagen hervorgerufene Pendeln der an Tragseilen hängenden
Last zu unterdrücken. Eine Lösungsmöglichkeit besteht in der Anwendung von Regel-
und SteuerVerfahren zur Pendeldämpfung. Diese Verfahren wirken durch gezielte Katz-
und Kranfahrbewegungen dem Pendeln der Last entgegen. Der Erfolg der Pendeldämpfung
ist u.a. abhängig von der Meßsignalgüte des Meßwertaufnehmers. Im allgemeinen werden
Genauigkeiten von mindestens 0,1° als notwendig betrachtet.
[0003] In der DD-Patentschrift 275 035 A 1 ist eine baulich einfache Meßeinrichtung zur
Erfassung des Pendelwinkels eines flexiblen Haltemittels für Hebeeinrichtungen angegeben,
bei der die Meßwertaufnehmer Drehwinkelgeber sind, deren Drehachsen senkrecht zueinander
verlaufen und einer der Drehwinkelgeber mit seiner Meßwelle fest mit der Achse der
letzten Seilrolle verbunden ist.
[0004] Aus der DE-OS 21 15 587 ist eine Ladevorrichtung mit einer verfahrbaren Hubvorrichtung
und einer Meßeinrichtung zur Erfassung des Pendelwinkels eines Tragseils bekannt.
Die Meßeinrichtung ist an der Hubvorrichtung und einem über eine Unterflasche geführten
Ende des Tragseils angeordnet. Die Pendelbewegung des Seils wird über zwei das Seil
umgreifende Ringe auf je einen zugeordneten zweiarmigen Hebel übertragen. Die Hebel
sind in 90° zueinander versetzten, senkrecht zum Seiltrum ausgerichteten Achsen nach
Art einer Kardanlagerung aufgehängt. Jeder Hebel ist durch ein weiteres Gelenk mit
einer quer zur Aufhängungsachse des Hebels ausgerichteten Schwenkachse getrennt. Durch
diese Anordnung der Gelenke wird die Pendelbewegung des Seils in zwei Richtungskomponenten
aufgeteilt. An dem oberen Ende sind die Hebel mit je einem Zahnsegment versehen, das
in ein Zahnrad eingreift. Das Zahnrad sitzt auf einer parallel zur Achse des Hebels
angeordneten Betätigungswelle eines Drehpotentiometers. Die Drehpotentiometer sind
an eine Signalverarbeitung angeschlossen, die über die Widerstandsänderungen den Pendelwinkel
bestimmt.
[0005] Diese Meßeinrichtung erweist sich als nachteilig, da die Genauigkeit der Winkelmessung
durch das Spiel in den vielen Lagerstellen der Achsen und zwischen dem Zahnsegment
und dem Zahnrad, sowie der mangelnden Genauigkeit des Drehpotentiometers beeinträchtigt
wird. Weiterhin verhindert die Reibung der Zahnpaarung sowie des Drehpotentiometers
die Rückkehr des Drehpotentiometers in die Nullage und ermöglicht keine Erfassung
von kleinen Änderungen der Meßgröße.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine baulich einfache Meßeinrichtung zur
Erfassung des Pendelwinkels zu schaffen, die eine hohe Genauigkeit aufweist.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Meßeinrichtung gemäß Gattungsbegriff des
Anspruchs 1 mit den Maßnahmen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Erfindungsgemäß erzielt die Meßeinrichtung zur Erfassung des Pendelwinkels durch
die Verwendung eines Gelenkes kardanischer Art mit kreuzförmig zueinander angeordneten
Achsen und die unmittelbare Anordnung von Drehwinkelgebern an diese Achsen Meßsignale
mit einer hohen Genauigkeit. Besonders vorteilhaft auf die Genauigkeit wirkt sich
die spielarme Lagerung der Achsen des einfachen Kreuzgelenkes aus, sowie die spielfreie
Verbindung zwischen den Achsen und den Meßwellen der Drehwinkelgeber über eine torsionssteife,
flexible Kupplung. Die Anordnung der Drehwinkelgeber mit ihren Meßwellen in Verlängerung
der zugehörigen Achse verhindert ein Verfälschen des Meßsignals durch eine winklige
Lage der Achse und der Welle zueinander. Die Befestigung des Drehwinkelgebers über
einen Zwischenflansch mit Aussparungen an dem Gelenkelement ermöglicht ein mechanisches
Einstellen des Drehwinkelgebers auf den Nullpunkt nach einem Lösen der Kupplung von
außen durch den Zwischenflansch. Die Verbindung zwischen dem unteren Gelenkelement
und dem flexiblen Haltemittel mit einer Stange bedingt eine saubere Einleitung der
Pendelbewegung des Haltemittels in das Gelenk. Die Verwendung von Leichtmetall, speziell
Aluminium, für die Gelenkelemente in Verbindung mit ihrer nahezu reibungsfreien Lagerung
erzielt über die dadurch geringen Trägheitskräfte eine Meßeinrichtung, die schnell
auf eine Änderung der Meßgröße anspricht. Im Sinne der Erfindung können die Achsen
auch aus Kunststoff gefertigt werden. Die Anordnung der Meßeinrichtung anstatt an
dem lasttragenden Haltemittel an einem zusätzlich gespannten und mit der Pendelbewegung
des Haltemittels gekoppelten Seil führt über eine geringere Belastung zu u.a. einer
vorteilhafteren, kleineren Dimensionierung des Gelenkes und der Wälzlager.
[0009] Ein zusätzlicher Vorteil der Meßeinrichtung liegt in der Anordnung des Seilabrißschalters
an der Anschlußstange für das flexible Haltemittel. Hierdurch wird die Kopplung der
Meßeinrichtung mit der pendelnden Last ständig überwacht. Die Führung der Achse in
dem unteren Gelenkelement über ein Gleitlager ist wiederum spielarm ausgeführt. Auch
vorteilhaft ist die Verwendung eines Winkelcodierers an sich bekannter Art als Drehwinkelgeber
mit einer Auflösegenauigkeit besser als 0,1°. Das Meßprinzip des verwendeten Winkelcodierers
beruht auf der Abtastung von äquidistanten Strichmarkierungen mit Hilfe optischer
Sensoren. Die Strichmarkierungen befinden sich auf einer Scheibe, die mit der Meßwelle
des Drehwinkelgebers verbunden ist. Die Genauigkeit des Winkelcodierers ist von der
Anzahl der optischen Sensoren und der Strichmarkierungen abhängig. Die Meßsignale
der Sensoren werden zu dem Pendelwinkel weiterverarbeitet.
[0010] Die nahezu reibungs- und spielfreie Lagerung der Meßwelle des Drehwinkelgebers in
Verbindung mit dem ebenfalls nahezu reibungs- und spielfreien Kardangelenk ermöglicht
die Messung auch von kleinen Pendelwinkeln mit hoher Genauigkeit und die Rückkehr
des Drehwinkelgebers in seine Nullage ist gewährleistet.
[0011] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele der
Erfindung darstellen, erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Prinzipskizze der Meßeinrichtung,
- Figur 2
- einen Querschnitt eines Konstruktionsbeispieles,
- Figur 3
- eine Ausschnittsvergrößerung von Fig. 2 aus dem Bereich des Gelenks.
[0012] Anhand der Fig. 1, die eine Prinzipskizze der Meßeinrichtung zur Erfassung des Pendelwinkels
a zeigt, wird deren Funktionsweise näher erläutert. Die Meßeinrichtung ist zwischen
einem Tragelement 1 und einem flexiblen Haltemittel 2 angeordnet und besteht im wesentlichen
aus einem Gelenk 3, insbesondere einem einfachen Kreuzgelenk, sowie aus zwei Drehwinkelgebern
4. Eine Pendelbewegung des Haltemittels 2 wird auf das Gelenk 3 mit seinen kreuzförmig
zueinander angeordneten Achsen 5 übertragen. Die Drehbewegung der Achsen 5 wird direkt
von den Drehwinkelgebern 4 erfaßt und an eine nicht dargestellte Signalverarbeitungseinrichtung
zur Bestimmung des Pendelwinkels weitergeleitet.
[0013] In Fig. 2 ist ein Konstruktionsbeispiel der erfindungsgemäßen Meßeinrichtung im Querschnitt
dargestellt. An einem Tragelement 1, das z.B. Bestandteil einer nicht dargestellten
Katze eines Laufkranes ist, ist über eine Einstelleinrichtung 6 und ein quaderförmiges
Gehäuse 7 die Meßeinrichtung befestigt. Mit Hilfe der Einstelleinrichtung 6 ist die
Meßeinrichtung in X-Richtung (z.B. Kranfahrrichtung) und Y-Richtung (z.B. Katzfahrrichtung)
auf eine lotrechte Ausrichtung des Haltemittels in Ruhelage justierbar. Das Tragelenent
1 ist zusätzlich mit nicht dargestellten weiteren Einstelleinrichtungen an der Laufkatze
winkelverstellbar befestigt. Die Meßeinrichtung besteht im wesentlichen aus einem
Gelenk 3 kardanischer Art und zwei Drehwinkelgebern 4 mit einer Auflösegenauigkeit
von 0,025°. Das Gelenk 3 ist aus zwei U-förmigen, die offenen Seiten einander zugewandten
Gelenkelementen 8, 8' aufgebaut, die über zwei kreuzförmig aneinander befestigte Achsen
5, 5' miteinander verbunden sind.
[0014] An dem unteren Gelenkelement 8' ist über eine Stange 12 ein flexibles Haltemittel
2, insbesondere ein über eine an einem Lastaufnahmemittel angeordnete Umlenkrolle
geführtes und von einem Stillstandsmotor unter Spannung gehaltenes Seil, verbunden.
An den Außenseiten der U-förmigen Gelenkelemente 8, 8' sind in Höhe der Bohrungen
für die Lagerung der Achsen 5, 5' über einen Zwischenflansch 9 die Drehwinkelgeber
4 lösbar befestigt. Die Drehwinkelgeber 4 sind mit ihren Meßwellen 11 über eine torsionssteife,
flexible Kupplung 10 mit den Achsen 5, 5' verbunden.
[0015] Fig. 3 zeigt eine Ausschnittsvergrößerung von Fig. 2 aus dem Bereich des Gelenks
3. Der Zwischenflansch 9 ist mit zwei Aussparungen 14 versehen. Die Aussparungen 14
sind derart angeordnet, daß die nicht dargestellten Madenschrauben für die Befestigung
der Kupplung 10 an der Meßwelle 11 und einer Zwischenachse 13 von außen durch den
Zwischenflansch 9 hindurch gelöst bzw. angezogen werden können. Hiermit ist eine Einstellung
des Drehwinkelgebers 4 auf seine Nullage möglich. Die Zwischenachse 13 ist mit einem
Ende in eine Bohrung der Achse 5 eingesteckt und mittels einer Schraube gegen Verdrehen
gesichert. Die Achsen 5, 5' sind über Kugellager 15, insbesondere Rillenkugellager,
in Bohrungen der U-förmigen Gelenkelemente 8, 8' gelagert. In dem unteren Gelenkelement
8' ist eine Stange 12, an der das Haltemittel 2 befestigt ist, über ein Gleitlager
18 geführt. An dem oberen Ende der Stange 12 ist mittels einer Verschraubung eine
Anschlagplatte 16 angeordnet, an der sich eine um die Stange 12 angeordnete Feder
17 abstützt. Das andere Ende der Feder 17 ist an einem Vorsprung des Gelenkelementes
8' abgestützt. Unterhalb des Gelenkelementes 8' ist ein Seilabrißschalter 19 angeordnet,
der mit seinem Schaltkontakt in eine Aussparung in Form einer umlaufenden Nut der
Stange 12 eingreift. In der Zeichnung ist die Stellung des Schalters bei Seilabriß
eingezeichnet. Die Feder ist etwa so ausgelegt, daß bei einer Seilkraft <30 N der
Schalter betätigt wird.
1. Meßeinrichtung zur Erfassung des Pendelwinkels eines flexiblen
Haltemittels (2) für Hebeeinrichtungen mit einem an einer Hubvorrichtung angeordneten
Tragelement (1), mit einem zwischen dem Tragelement (1) und dem Haltemittel (2) befestigten
Gelenk (3) kardanischer Art mit rechtwinklig zueinander angeordneten Achsen (5,5')
sowie dem Gelenk (3) zugeordneten, die Bewegung abgreifenden Meßwertaufnehmern (4)
dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (3) ein einfaches Kreuzgelenk ist, das aus
zwei bügelförmigen Gelenkelementen (8,8') besteht, deren jeweilige Enden über die
Achsen (5,5') verbunden sind, die Achsen (5,5') kreuzförmig zueinander angeordnet
und aneinander befestigt sowie an den Enden in Wälzlagern (15) in den Gelenkelementen
(8,8') gelagert sind, daß die Meßwertaufnehmer Drehwinkelgeber (4) sind und jeder
Drehwinkelgeber (4) mit seiner Meßwelle (11) mit einer Achse (5,5') des Gelenkes (3)
zur unmittelbaren Aufnahme der Drehbewegung der Achsen (5,5') verbunden ist.
2. Meßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwellen (11) über
torsionssteife, flexible Kupplungen (10) mit den Achsen (5,5') verbunden sind.
3. Meßeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehwinkelgeber
(4) mit ihren Meßwellen (11) in Verlängerung der zugehörigen Achse (5,5') angeordnet
sind.
4. Meßeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehwinkelgeber
(4) mit seinem Gehäuse (7) über einen Zwischenflansch (9) an dem Gelenkelement (8)
befestigt ist und der Zwischenflansch (9) in Achsrichtung gesehen auf Höhe der Befestigung
der Kupplung (10) an den Achsen (5,13) Aussparungen aufweist.
5. Meßeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die
Meßeinrichtung ein zusätzlich zu dem lasttragenden Haltemittel gespanntes Seil (2)
angreift, das einerseits ortsfest und andererseits über eine an einem Lastaufnahmemittel
angeordnete Umlenkrolle geführt und über einen Stillstandsmotor gespannt ist.
6. Meßeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Haltemittel (2) und dem Gelenk (3) eine Stange (12) angeordnet ist, die Stange
(12) in Richtung des Haltemittels (2) über ein Gleitlager (18) in dem Gelenkelement
(8,8') geführt und über eine Feder (17) auf dem Gelenkelement (8') abgestützt ist
sowie an dem Gelenkelement (8')in Höhe einer umlaufenden Nut an der Stange ein Seilabrißschalter
(19) angeordnet ist, wobei ein Wechsel zwischen Be- und Entlastung des Haltemittels
(2) den Seilabrißschalter (19) über die Nut oder den Rest der Stange (12) betätigt.
7. Meßeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkelemente
(8,8') aus Leichtmetall sind.
1. Measuring device for detecting the pendulum angle of a flexible holding means (2)
for hoisting appliances with a support element (1), which is arranged on a lifting
device, with a joint (3) of the universal type, which is secured between the support
element (1) and the holding means (2) and has shafts (5, 5') arranged at a right angle
to one another, and with sensors (4), which are associated with the joint (3) and
pick up the movement, characterised in that the joint (3) is a single universal joint
consisting of two U-shaped joint elements (8, 8'), the respective ends of which are
connected via the shafts (5, 5'), the shafts (5, 5') are arranged in the form of a
cross, secured to one another and mounted at the ends in rolling contact bearings
(15) in the joint elements (8, 8'), that the sensors are rotational angle transmitters
(4) and each rotational angle transmitter (4) is connected by its measuring shaft
(11) to a shaft (5, 5') of the joint (3) to directly pick up the rotational movement
of the shafts (5, 5').
2. Measuring device according to claim 1, characterised in that the measuring shafts
(11) are connected to the shafts (5, 5') via torsion-proof, flexible couplings (10).
3. Measuring device according to claim 1 or 2, characterised in that the rotational angle
transmitters (4) are arranged with their measuring shafts (11) in an extension of
the associated shaft (5, 5').
4. Measuring device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the rotational
angle transmitter (4) is secured with its housing (7) to the joint element (8) via
an intermediate flange (9) and, viewed in the axial direction, the intermediate flange
(9) comprises recesses on a level with the point at which the coupling (10) is secured
to the shafts (5, 13).
5. Measuring device according to one of claims 1 to 4, characterised in that a rope (2),
which is tensioned in addition to the load-bearing holding means, acts on the measuring
device, which rope is fixed at one end and at the other is guided over a deflection
pulley, which is arranged at a load-carrying means, and tensioned by a stationary
motor.
6. Measuring device according to one of claims 1 to 5, characterised in that a rod (12)
is arranged between the holding means (2) and the joint (3), the rod (12) is guided
via a plain bearing (18) in the joint element (8, 8') in the direction of the holding
means (2) and supported via a spring (17) on the joint element (8'), and a rope break
switch (19) is arranged on the joint element (8') on a level with a circulating groove
in the rod, the rope break switch (19) being actuated via the groove or the rest of
the rod (12) due to a change between the holding means (2) being loaded and relieved
of its load.
7. Measuring device according to one of claims 1 to 6, characterised in that the joint
elements (8, 8') consist of light metal.
1. Dispositif de mesure pour détecter l'angle d'oscillation d'un moyen de maintien souple
(2) pour des dispositifs de levage, comportant un élément de support (1) agencé sur
un dispositif de levage, une articulation (3) du type à la Cardan fixée entre l'élément
de support (1) et le moyen de maintien (2), présentant des axes (5,5') agencés orthogonalement
l'un par rapport à l'autre, ainsi que des capteurs (4) de valeurs de mesure mesurant
le mouvement et associés à l'articulation (3),
caractérisé en ce que l'articulation (3) est un simple joint de Cardan, qui est constitué
de deux éléments d'articulation (8,8') en forme d'étrier, dont les extrémité respectives
sont reliées par l'intermédiaire des axes (5,5'), les axes (5,5') étant agencés l'un
par rapport à l'autre en forme de croix et fixés l'un à l'autre, ainsi que montés,
aux extrémités, dans des paliers à roulement (15) dans les éléments d'articulation
(8,8'), en ce que les capteurs de valeur de mesure sont des capteurs d'angle de rotation
(4) et chaque capteur d'angle de rotation (4) est relié, par son arbre de mesure (11),
à un axe (5,5') de l'articulation (3) pour recevoir directement le mouvement de rotation
des axes (5,5').
2. Dispositif de mesure selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les arbres de mesure (11) sont reliés aux axes (5,5') par l'intermédiaire
de couplages souples (10) rigides à la torsion .
3. Dispositif de mesure selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que les capteurs d'angle de rotation (4) sont agencés, avec leurs
arbres de mesure (11), dans le prolongement de l'axe respectif (5,5').
4. Dispositif de mesure selon une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que le capteur d'angle de rotation (4), avec son boîtier (7), est
fixé par une bride intermédiaire (9) à l'élément d'articulation (8), et la bride intermédiaire
(9) présente, en direction axiale, au niveau de la fixation du couplage (10) aux axes
(5,13), des évidements.
5. Dispositif de mesure selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que, sur le dispositif de mesure, s'engage un câble tendu (2) en
plus du moyen de maintien portant la charge, qui, d'une part, est stationnaire et,
d'autre part, est guidé par l'intermédiaire d'un rouleau de renvoi agencé sur un moyen
de réception de charge et est tendu par l'intermédiaire d'un moteur d'arrêt.
6. Dispositif de mesure selon une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que, entre le moyen de maintien (2) et l'articulation (3), est agencée
une barre (12), la barre (12) est guidée en direction du moyen de maintien (2) par
l'intermédiaire d'un palier à glissement (18) dans l'élément d'articulation (8,8')
et est appuyée par l'intermédiaire d'un ressort (17) sur l'élément d'articulation
(8') et, sur l'élément d'articulation (8') au niveau d'une gorge périphérique sur
la barre, est agencé un commutateur de rupture de câble (19), un passage de la charge
à la décharge du moyen de maintien (2) actionnant le commutateur de rupture de câble
(19) par l'intermédiaire de la gorge ou du reste de la barre (12).
7. Dispositif de mesure selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les
éléments d'articulation (8,8') sont réalisés en métal léger.