| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 485 328 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
14.12.1994 Patentblatt 1994/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.10.1991 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D02G 1/16 |
|
| (54) |
Einrichtung zum Blastexturieren wenigstens eines Multifilamentgarns
System for airjet texturing at least one multifilament yarn
Système de texturation par jet d'air d'au moins un fil multifilament
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
06.11.1990 CH 3527/90
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
13.05.1992 Patentblatt 1992/20 |
| (73) |
Patentinhaber: Heberlein Maschinenfabrik AG |
|
CH-9630 Wattwil (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Simmen, Christian
CH-9105 Schönengrund (CH)
- Klesel, Kurt
CH-9427 Wolfhalden (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Ryffel, Rolf et al |
|
Hepp, Wenger & Ryffel AG,
Friedtalweg 5 9500 Wil 9500 Wil (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 1 592 665
|
US-A- 4 104 770
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Blastexturieren wenigstens eines
Multifilamentgarns, mit einem Leitkörper, der eine durchgehende Bohrung mit einem
konischen Eintrittsabschnitt und einer Austrittsöffnung aufweist, mit einem Nadelkörper,
der einen durchgehenden, mit der Bohrung des Leitkörpers etwa koaxial ausgerichteten
Garnkanal enthält, sich mit einem Ende in den genannten konischen Eintrittsabschnitt
erstreckt und eine Umfangsfläche aufweist, welche mit der Wand des konischen Eintrittsabschnittes
einen Durchtrittsspalt für ein Blasmedium bildet, das in den den Nadelkörper umgebenden
Ringraum vor dem Durchtrittsspalt einführbar ist, und mit einem auf der Austrittsseite
der Bohrung des Leitkörpers angeordneten Prallkörper, welche aus der Druckschrift
GB-A-1 592 665 bekannt ist.
[0002] Bei der Verarbeitung und Verwendung von mit solchen Einrichtungen texturierten Multifilamentgarnen
spielt der Zusammenhalt der Filamente untereinander eine wesentliche Rolle. Garne
mit einem guten inneren Zusammenhalt sind nicht nur leichter zu verarbeiten, sie haben
auch eine höhere Scheuerfestigkeit im Gebrauch. Dadurch ergibt sich ein höherer Gebrauchswert
der Garne, z.B. als Nähfäden, oder der mit den Garnen hergestellten textilen Flächengebilde.
Der innere Zusammenhalt von texturierten Multifilamentgarnen wird oft auch als Entanglementlevel
bezeichnet.
[0003] Zusätzlich haben die texturierten Multifilamentgarne die Eigenschaft, dass Filamente
aus einem Fadenkernteil herausragen und zu Schlingen geformt sind. Die Form und die
Verteilung der aus dem Fadenkernteil kernteil herausragenden Schlingen sind für die
Erscheinung und den textilen Griff der Erzeugnisse von Bedeutung. Obwohl Form und
Verteilung der Schlingen stark durch die Art der vorgelegten Garne und der Einstellungen
(Druck des Blasmediums und Garnzulauf- und -abziehgeschwindigkeit in die bzw. aus
der Texturiereinrichtung) mitbestimmt sind, leistet auch die Blastexturiereinrichtung
einen wesentlichen Beitrag. Eine gute Texturiereinrichtung sollte die Fähigkeit haben,
die Schlingen gleichmässig zu verteilen und gedrängt an den Fadenkernteil zu legen.
[0004] Die Verteilung der Filamente im Garnverband ist ebenfalls von Bedeutung, sie ist
beispielsweise verantwortlich für die Gleichmässigkeit der Farbkomponentenverteilung
in Garnen, die aus Vorlagegarnen mit Filamenten verschiedener Farben oder mit unterschiedlich
anfärbenden Filamenten erzeugt werden. Solche Garne werden typischerweise zur Herstellung
von Sitzbezügen verwendet. Massierungen einzelner Farbkomponenten wirken im Fertigprodukt
sehr störend.
[0005] Von einer effektiv arbeitenden Blastexturiereinrichtung wird erwartet, dass sie auch
bei einer hohen Garnüberlieferung eine gleichmässige, kompakte Textur erzeugt. Die
Garnüberlieferung ist definiert als das Verhältnis von Garnzulaufgeschwindigkeit in
die Texturiereinrichtung zur Abziehgeschwindigkeit, und zwar für jeden einzelnen der
Düse zugeleiteten Garnstrang separat berechnet. Typischerweise werden für hochüberlieferte
Garne mindestens zwei Multifilamentgarne bzw. Stränge zugeleitet, nämlich ein Coregarn
oder Stehergarn mit einer Ueberlieferung von 1,03 bis 1,2 und mindestens ein Effektgarnstrang
mit einer Ueberlieferung von 1,2 bis 4.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die eingangs angegebene Blastexturiereinrichtung
so auszubilden, dass das aus der Einrichtung austretende texturierte Garn eine höhere
Spannung hat als bei bekannten Blastexturiereinrichtugen, wodurch der Entanglementlevel
des Garns höher ist, und dass gleichzeitig eine egalere Durchmischung der Filamente
im Garn und eine gleichmässiger verteilte Schlingenstruktur mit dichter an den Fadenkern
gebundenen Schlingen erreicht werden.
[0007] In den bekannten Blastexturiereinrichtungen, von denen hier ausgegangen wird, z.B.
gemäss Figur 3 in GB-A-1 592 665 oder auch gemäss US-A-4 104 770, mündet in den den
Nadelkörper umgebenden Ringraum vor dem Durchtrittsspalt im Abstand von der Achse
der Leitkörperbohrung eine Zufuhrbohrung für das Blasmedium. Das die Austrittsöffnung
des Leitkörpers verlassende Garn wird mittels eines Fadenführers oder an einer Prallkörperoberfläche
aus der Achse der Leitkörperbohrung herausgelenkt. Die Umlenkung des laufenden Garns
erfolgt dabei stets in der Weise, dass das Garn in einer Mittelebene verbleibt, welche
die Achse der Leitkörperbohrung und die Achse der Blasmedium-Zufuhrbohrung enthält.
[0008] Ueberraschend ist nun gefunden worden, dass sich die angegebene Aufgabe lösen lässt,
indem die Blastexturiereinrichtung derart ausgebildet wird, dass ein aus der Austrittsöffnung
des Leitkörpers austretendes Garn aus einer Mittelebene heraus abgelenkt wird, die
die Achse der Leitkörperbohrung und den Flächenschwerpunkt des Mündungsquerschnittes
bzw. der Mündungsquerschnitte einer oder mehrerer in den genannten Ringraum mündender
Blasmedium-Zufuhrbohrungen enthält, welcher Flächenschwerpunkt von der Achse der Leitkörperbohrung
einen Abstand hat.
[0009] Daher ist die erfindungsgemässe Einrichtung in einer ersten Ausführungsform dadurch
gekennzeichnet, dass am Prallkörper ein Fadenleitstift angeordnet ist, der ein aus
der Austrittsöffnung der Leitkörperbohrung austretendes und um den Fadenleitstift
geführtes Garn aus einer Mittelebene heraus ablenkt, die die Achse der Leitkörperbohrung
und den Flächenschwerpunkt des Mündungsquerschnittes bzw. der Mündungsquerschnitte
einer oder mehrerer in den genannten Ringraum mündender Blasmedium-Zufuhrbohrungen
enthält, welcher Flächenschwerpunkt von der Achse der Leitkörperbohrung einen Abstand
hat.
[0010] In einer anderen Ausführungsform ist die erfindungsgemässe Einrichtung dadurch gekennzeichnet,
dass der Prallkörper eine Fadenleitrille aufweist, welche ein aus der Austrittsöffnung
der Leitkörperbohrung austretendes und durch die Fadenleitrille geführtes Garn aus
einer Mittelebene heraus ablenkt, die die Achse der Leitkörperbohrung und den Flächenschwerpunkt
des Mündungsquerschnittes bzw. der Mündungsquerschnitte einer oder mehrerer in den
genannten Ringraum mündender Blasmedium-Zufuhrbohrungen enthält, welcher Flächenschwerpunkt
von der Achse der Leitkörperbohrung einen Abstand hat.
[0011] In einer dritten Ausführungsform ist die erfindungsgemässe Einrichtung dadurch gekennzeichnet,
dass der Prallkörper zumindest im Bereich der Austrittsöffnung der Leitkörperbohrung
eine zylindrische Umfangsfläche aufweist und dass die Achse dieser zylindrischen Umfangsfläche
mit einer Normalen zu einer Mittelebene, die die Achse der Leitkörperbohrung und den
Flächenschwerpunkt des Mündungsquerschnittes bzw. der Mündungsquerschnitte einer oder
mehrerer in den genannten Ringraum mündender Blasmedium-Zufuhrbohrungen enthält, welcher
Flächenschwerpunkt von der Achse der Leitkörperbohrung einen Abstand hat, einen spitzen
Winkel bildet, z.B. einen Winkel von 2 bis 30°, so dass der Prallkörper ein aus der
Austrittsöffnung der Leitkörperbohrung austretendes und um den Prallkörper herumgelegtes
Garn aus der genannten Mittelebene heraus ablenkt.
[0012] In bevorzugten Ausführungsformen enthält der Nadelkörper zwei in den genannten Ringraum
mündende Blasmedium-Zufuhrbohrungen, die bezüglich der Mittelebene symmetrisch zueinander
angeordnet sind.
[0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. In diesen zeigen:
Fig. 1 Teile einer Einrichtung zum Blastexturieren schematisch in einem Axialschnitt,
Fig. 2 eine Ansicht von rechts in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III - III in Fig. 1,
Fig. 4 und Fig. 5 in ähnlichen Ansichten wie in Fig. 2 je eine Variante und
Fig. 6 bis Fig. 11 in ähnlichen Schnittansichten wie in Fig. 3 je eine andere Variante.
[0014] Die Einrichtung zum Blastexturieren wenigstens eines Multifilamentgarns, von der
in den Fig. 1 bis 3 Teile schematisch dargestellt sind, besitzt einen beispielsweise
aus Keramikmaterial bestehenden Leitkörper 1, der eine durchgehende Bohrung mit einem
konischen Eintrittsabschnitt 2 und einer Austrittsöffnung 3 enthält. Weiter besitzt
die Einrichtung einen Nadelkörper 4, der einen durchgehenden, mit der Bohrung des
Leitkörpers 1 koaxial ausgerichteten Garnkanal 5 enthält. Der Nadelkörper 4 erstreckt
sich mit einem Ende in den konischen Eintrittsabschnitt 2 der Bohrung des Leitkörpers
1 hinein und weist auf diesem Ende eine konische Umfangsfläche auf, die mit der Wand
des konischen Eintrittsabschnittes 2 einen ringförmigen Durchtrittsspalt 6 für ein
Blasmedium bildet, welches in den den Nadelkörper 4 umgebenden Ringraum 7 vor dem
Durchtrittsspalt 6 einführbar ist. Auf der Austrittsseite der Bohrung des Leitkörpers
1 ist ein Prallkörper 9 angeordnet, der beispielsweise die Form eines zylindrischen
Stiftes hat.
[0015] Eine in Umfangsrichtung verlaufende Ausnehmung 10 im Nadelkörper 4 steht mit einem
nicht dargestellten Blasmediumanschluss, z.B. Druckluftanschluss, in Verbindung. Aus
der Ausnehmung 10 wird das Blasmedium durch vorzugsweise zwei Blasmedium-Zufuhrbohrungen
11 und 12 in den Ringraum 7 geführt. Der Flächenschwerpunkt A der Querschnitte der
Mündungen der Bohrungen 11 und 12 in den Ringraum 7 hat von der Achse der Bohrung
des Leitkörpers 1 einen Abstand a von beispielsweise 3 bis 10 mm. Der Flächenschwerpunkt
A und die Achse der Bohrung des Leitkörpers 1 bestimmen eine Mittelebene M der Einrichtung.
[0016] Dem Garnkanal 5 des Nadelkörpers 4 werden beispielsweise zwei miteinander zu kombinierende
und zu texturierende Multifilamentgarne zugeführt, nämlich ein Coregarn F1 und ein
Effektgarn F2. Das Coregarn F1 kann unmittelbar vor dem Eintritt in den Garnkanal
5 durch einen nicht dargestellten Applikator benetzt werden, beispielsweise mit Wasser.
In der Bohrung des Leitkörpers 1 werden die Multifilamentgarne durch den Blasmediummantel
angeblasen, der aus dem Durchtrittsspalt 6 austritt. Dadurch werden die Garne miteinander
verwirbelt. Das kombinierte Garn wird am Prallkörper 9 abgelenkt. Es läuft um den
Prallkörper 9 herum und dann als texturiertes Garn FT zu einem Fadenführer 13. Dieser
Fadenführer 13 ist so angeordnet, dass das Garn einen sich über einen stumpfen Winkel
α erstreckenden Umfangbereich des Prallkörpers 9 umschlingt und danach eine zur Achse
der Bohrung des Leitkörpers 1 parallele Ebene E durchstösst, die durch den Flächenschwerpunkt
A geht und zur Mittelebene M senkrecht steht.
[0017] Erfindungsgemäss wird das aus der Austrittsöffnung 3 des Leitkörpers 1 austretende
Garn aus der Mittelebene M heraus abgelenkt. Dadurch kann, wenn die Multifilamentgarne
F1 und F2 mit Geschwindigkeiten zugeführt werden, welche höher sind als die Abzugsgeschwindigkeit
des texturierten Garns FT, eine Spannung des den Prallkörper 9 verlassenden texturierten
Garns FT erzielt werden, die höher ist als bei einem Garn, das zwischen der Austrittsöffnung
3 und dem Prallkörper 9 in der Mittelebene verbleibt. Dadurch wird entsprechend der
Entanglementlevel des Garns höher. Gleichzeitig werden auch eine egalere Durchmischung
der Einzelfilamente und gleichmässiger verteilte, dichter an den Fadenkern gebundene
Schlingen erzielt.
[0018] In der Ausführungsform gemäss den Fig. 1 bis 3 ist für das Ablenken des Garns aus
der Mittelebene M heraus ein Fadenleitstift 14 am Prallkörper 9 angeordnet.
[0019] An einer Stelle in einem in Richtung der Achse der Bohrung des Leitkörpers 1 gemessenen
Abstand von der Austrittsöffnung 3 von x = 4 bis 12 mm beträgt die Auslenkung y des
Garns aus der Mittelebene M heraus wenigstens 0,5 mm, vorzugsweise 2 bis 8 mm.
Beispiel
[0020] Ein texturiertes Garn wurde hergestellt aus einem Coregarn aus Polyester dtex 167f72,
das vor dem Eintritt in die Texturiereinrichtung durch einen wasserführenden Applikator
benetzt wurde, und einem Effektgarn aus Polyester dtex 167f72x2. Die Abzugsgeschwindigkeit
des texturierten Garns betrug 300 m/min. Die Zulaufgeschwindigkeit des Coregarns betrug
336 m/min (Ueberlieferung 12%). Die Zulaufgeschwindigkeit des Effektgarns betrug 555
m/min (Ueberlieferung 85%).
[0021] In einem ersten Versuch wurde eine Texturiereinrichtung wie in den Fig. 1 bis 3 dargestellt
verwendet, mit zwei Luftzufuhrbohrungen von 1,41 mm Durchmesser auf einem Teilkreis
mit Radius 8,3 mm. Der Prallkörper 9 und der Fadenleitstift 14 waren so bemessen und
angeordnet, dass im Abstand x = 8 mm von der Austrittsöffnung 3 die Garnauslenkung
y = 4,5 mm betrug. Bei einem Düsendruck von pe = 10 bar betrug die Fadenzugkraft in
dem den Prallkörper 9 verlassenden texturierten Garn 11,5 cN. Das texturierte Garn
hatte eine kompakte Struktur mit vielen kleinen, gleichmässig verteilten Schlingen.
[0022] In einem zweiten Versuch wurde zu Vergleichszwecken eine gleiche Texturiereinrichtung,
aber mit nur einer Luftzufuhrbohrung und ohne den Fadenleitstift (nicht erfindungsgemäss),
verwendet. Beim Düsendruck von pe = 10 bar betrug die Zugkraft in dem den Prallkörper
verlassenden texturierten Garn 7,5 cN. Das Garn hatte eine ziemlich geschlossene Struktur,
aber mit teilweise grösseren, ungleichmässig verteilten Schlingen. Im Vergleich zu
dieser Texturiereinrichtung nach dem Stand der Technik wurden also mit der erfindungsgemässen
Einrichtung eine Erhöhung der Fadenzugkraft um 50% und gleichzeitig eine Verbesserung
der Garngleichmässigkeit erzielt, die mit etwa 25% beziffert werden kann.
[0023] Die Fig. 4 zeigt in einer ähnlichen Ansicht wie Fig. 2 eine abgewandelte Ausführungsform
der Erfindung, in welcher der Prallkörper 9.1 anstelle des Fadenleitstiftes 14 von
Fig. 2 eine Rille 15 aufweist, die das aus der Austrittsöffnung 3 austretende Garn
aus der Mittelebene M heraus ablenkt.
[0024] Die Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform, in welcher der Prallkörper 9 wieder
die Form eines zylindrischen Stiftes hat. Der Fadenleitstift 14 ist auch hier weggelassen.
Stattdessen ist die Achse p des Prallkörpers zu einer Normalen n zur Mittelebene M
in einem spitzen Winkel β schräg gestellt, so dass die zylindrische Umfangsfläche
des Prallkörpers 9 das Garn aus der Mittelebene M heraus ablenkt. Der Winkel β kann
etwa 2 bis 30° betragen.
[0025] Verschiedene Massnahmen zum Ablenken des Garns aus der Mittelebene M heraus, z.B.
Fadenleitstift gemäss Fig. 1, 2, Rille gemäss Fig. 4, Schrägstellung des Prallkörpers
gemäss Fig. 5 oder auch Verschiebung des Fadenführers 13 aus der Zeichenebene von
Fig. 1 heraus, könnten natürlich auch in Kombinationen angewandt werden.
[0026] Für die Zufuhr des Blasmediums in den Ringraum 7 vor dem Durchtrittsspalt 6 werden
bevorzugt die beiden in den Fig. 1 bis 3 gezeigten, im Querschnitt kreisrunden Zufuhrbohrungen
11 und 12 verwendet, nicht nur wegen ihrer einfachen Form, sondern auch wegen der
guten Wirkung, die damit erzielbar ist.
[0027] Zufuhrbohrungen mit beliebigen anderen Querschnittformen, oder auch nur eine Zufuhrbohrung
oder mehr als zwei Zufuhrbohrungen, sind jedoch ebenfalls möglich. Die Fig. 6 bis
11 zeigen in ähnlichen Ansichten wie Fig. 3 die Mündungen verschiedener verwendbarer
Zufuhrbohrungen. Der Flächenschwerpunkt A des Mündungsquerschnitts bzw. der Mündungsquerschnitte
ist jeweils ebenfalls eingezeichnet, und ebenso die durch diesen Flächenschwerpunkt
A und die Achse der Leitkörperbohrung gehende Mittelebene M, aus der das aus der Leitkörperbohrung
austretende Garn wie beschrieben abgelenkt wird.
[0028] Die Fig. 6 zeigt eine Zufuhrbohrung 11.1 in Form eines um die Achse der Leitkörperbohrung
gekrümmten Schlitzes. Der Schlitz könnte auch gerade sein.
[0029] Die Fig. 7 zeigt eine Zufuhrbohrung 11.2, die die Form eines profilierten Schlitzes
hat. Der Querschnitt dieser Bohrung besteht aus zwei etwa kreisförmigen Abschnitten,
die miteinander durch einen engen Schlitzabschnitt verbunden sind.
[0030] Die Fig. 8 zeigt eine einzelne Zufuhrbohrung 11.3 mit kreisförmigem Querschnitt.
[0031] Die Fig. 9 zeigt ähnlich wie Fig. 3 zwei Zufuhrbohrungen 11.4 und 12.4, die jedoch
ovale Querschnittformen haben.
[0032] Die Fig. 10 zeigt zwei Zufuhrbohrungen 11.5 und 12.5 mit rechteckigen Querschnittsformen.
[0033] Die Fig. 11 schliesslich zeigt drei unsymmetrisch angeordnete Zufuhrbohrungen 11.6,
11.7 und 12.6.
1. Einrichtung zum Blastexturieren wenigstens eines Multifilamentgarns, mit einem Leitkörper
(1), der eine durchgehende Bohrung mit einem konischen Eintrittsabschnitt (2) und
einer Austrittsöffnung (3) aufweist, mit einem Nadelkörper (4), der einen durchgehenden,
mit der Bohrung des Leitkörpers (1) etwa koaxial ausgerichteten Garnkanal (5) enthält,
sich mit einem Ende in den genannten konischen Eintrittsabschnitt (2) erstreckt und
eine Umfangsfläche aufweist, welche mit der Wand des konischen Eintrittsabschnittes
(2) einen Durchtrittsspalt (6) für ein Blasmedium bildet, das in den den Nadelkörper
(4) umgebenden Ringraum (7) vor dem Durchtrittsspalt (6) einführbar ist, und mit einem
auf der Austrittsseite der Bohrung des Leitkörpers (1) angeordneten Prallkörper (9),
dadurch gekennzeichnet, dass am Prallkörper (9) ein Fadenleitstift (14) angeordnet
ist, der ein aus der Austrittsöffnung (3) der Leitkörperbohrung austretendes und um
den Fadenleitstift geführtes Garn aus einer Mittelebene (M) heraus ablenkt, die die
Achse der Leitkörperbohrung und den Flächenschwerpunkt (A) des Mündungsquerschnittes
beziehungsweise der Mündungsquerschnitte einer oder mehrerer in den genannten Ringraum
(7) mündender Blasmedium-Zufuhrbohrungen (11, 12) enthält, welcher Flächenschwerpunkt
(A) von der Achse der Leitkörperbohrung einen Abstand (a) hat.
2. Einrichtung zum Blastexturieren wenigstens eines Multifilamentgarns, mit einem Leitkörper
(1), der eine durchgehende Bohrung mit einem konischen Eintrittsabschnitt (2) und
einer Austrittsöffnung (3) aufweist, mit einem Nadelkörper (4), der einen durchgehenden,
mit der Bohrung des Leitkörpers (1) etwa koaxial ausgerichteten Garnkanal (5) enthält,
sich mit einem Ende in den genannten konischen Eintrittsabschnitt (2) erstreckt und
eine Umfangsfläche aufweist, welche mit der Wand des konischen Eintrittsabschnittes
(2) einen Durchtrittsspalt (6) für ein Blasmedium bildet, das in den den Nadelkörper
(4) umgebenden Ringraum (7) vor dem Durchtrittsspalt (6) einführbar ist, und mit einem
auf der Austrittsseite der Bohrung des Leitkörpers (1) angeordneten Prallkörper (9),
dadurch gekennzeichnet, dass der Prallkörper (9.1) eine Fadenleitrille (15) aufweist,
welche ein aus der Austrittsöffnung (3) der Leitkörperbohrung austretendes und durch
die Fadenleitrille geführtes Garn aus einer Mittelebene (M) heraus ablenkt, die die
Achse der Leitkörperbohrung und den Flächenschwerpunkt (A) des Mündungsquerschnittes
beziehungsweise der Mündungsquerschnitte einer oder mehrerer in den genannten Ringraum
(7) mündender Blasmedium-Zufuhrbohrungen (11, 12) enthält, welcher Flächenschwerpunkt
(A) von der Achse der Leitkörperbohrung einen Abstand (a) hat.
3. Einrichtung zum Blastexturieren wenigstens eines Multifilamentgarns, mit einem Leitkörper
(1), der eine durchgehende Bohrung mit einem konischen Eintrittsabschnitt (2) und
einer Austrittsöffnung (3) aufweist, mit einem Nadelkörper (4), der einen durchgehenden,
mit der Bohrung des Leitkörpers (1) etwa koaxial ausgerichteten Garnkanal (5) enthält,
sich mit einem Ende in den genannten konischen Eintrittsabschnitt (2) erstreckt und
eine Umfangsfläche aufweist, welche mit der Wand des konischen Eintrittsabschnittes
(2) einen Durchtrittsspalt (6) für ein Blasmedium bildet, das in den den Nadelkörper
(4) umgebenden Ringraum (7) vor dem Durchtrittsspalt (6) einführbar ist, und mit einem
auf der Austrittsseite der Bohrung des Leitkörpers (1) angeordneten Prallkörper (9),
dadurch gekennzeichnet, dass der Prallkörper (9) zumindest im Bereich der Austrittsöffnung
(3) der Leitkörperbohrung eine zylindrische Umfangsfläche aufweist und dass die Achse
(p) dieser zylindrischen Umfangsfläche mit einer Normalen (n) zu einer Mittelebene
(M), die die Achse der Leitkörperbohrung und den Flächenschwerpunkt (A) des Mündungsquerschnittes
beziehungsweise der Mundungsquerschnitte einer oder mehrerer in den genannten Ringraum
(7) mündender Blasmedium-Zufuhrbohrungen (11, 12) enthält, welcher Flächenschwerpunkt
(A) von der Achse der Leitkörperbohrung einen Abstand (a) hat, einen spitzen Winkel
(β) bildet, beispielsweise einen Winkel (β) von 2 bis 30°, so dass der Prallkörper
(9) ein aus der Austrittsöffnung (3) der Leitkörperbohrung austretendes und um den
Prallkörper herumgelegtes Garn aus der genannten Mittelebene (M) heraus ablenkt.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein Fadenleitelement
(13) zum Führen des aus der Austrittsöffnung (3) der Leitkörperbohrung austretenden
und um den Prallkörper (9) herumgelegten Garns an einer Stelle, die auf der von der
Achse der Leitkörperbohrung abgekehrten Seite einer zur Achse der Leitkörperbohrung
parallelen Ebene (E) liegt, welche durch den genannten Flächenschwerpunkt (A) geht
und zur Mittelebene (M) senkrecht steht.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an einer
Stelle im in Richtung der Achse der Leitkörperbohrung gemessenen Abstand (x) von der
Austrittsöffnung (3) des Leitkörpers (1) von 4 bis 12 mm das Garn durch den Fadenleitstift
(14) beziehungsweise die Fadenleitrille (15) bzw. die im spitzen Winkel (β) zu der
genannten Normalen (n) angeordnete Prallkörper-Umfangsfläche um wenigstens 0,5 mm,
vorzugsweise 2 bis 8 mm, aus der Mittelebene (M) heraus abgelenkt ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand
(a) des genannten Flächenschwerpunktes (A) von der Achse der Leitkörperbohrung 3 bis
10 mm beträgt.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelkörper
(4) zwei beispielsweise kreisrunde Blasmedium-Zufuhrbohrungen (11, 12) enthält, die
in den genannten Ringraum (7) münden.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelkörper
(4) eine schlitzförmige Blasmedium-Zufuhrbohrung (11.1; 11.2) enthält, die in den
genannten Ringraum (7) mündet.
1. Device for jet-bulking of at least one multi-filament yarn, with a guide body (1),
which exhibits a through bore with a conical inlet section (2) and an outlet opening
(3), with a needle body (4), which contains a through yarn channel (5) approximately
coaxially aligned with the bore of guide body (1), extends with one end into said
conical inlet section (2) and exhibits a peripheral surface, which, with the wall
of conical inlet section (2), forms a passage gap (6) for a blowing medium, which
can be introduced into the annular space (7) surrounding needle body (4) in front
of passage gap (6), and with an impact body (9) placed on the outlet side of the bore
of guide body (1), characterized in that a yarn guide pin (14) is placed on impact
body (9) for deflecting a yarn, leaving outlet opening (3) of the guide body bore
and guided around the yarn guide pin, from a median plane (M), which contains the
axis of the guide body bore and the surface centre of gravity (A) of the mouth cross
section or mouth cross sections, respectively, of one or more blowing medium feed
bores (11, 12) emptying into said annular space (7), said surface centre of gravity
(A) being at a distance (a) from the axis of the guide body bore.
2. Device for jet-bulking of at least one multi-filament yarn, with a guide body (1),
which exhibits a through bore with a conical inlet section (2) and an outlet opening
(3), with a needle body (4), which contains a through yarn channel (5) approximately
coaxially aligned with the bore of guide body (1), extends with one end into said
conical inlet section (2) and exhibits a peripheral surface, which, with the wall
of conical inlet section (2), forms a passage gap (6) for a blowing medium, which
can be introduced into the annular space (7) surrounding needle body (4) in front
of passage gap (6), and with an impact body (9) placed on the outlet side of the bore
of guide body (1), characterized in that impact body (9.1) exhibits a yarn guide groove
(15), which deflects a yarn, leaving outlet opening (3) of the guide body bore and
guided through the yarn guide groove, from a median plane (M), which contains the
axis of the guide body bore and the surface centre of gravity (A) of the mouth cross
section or mouth cross sections, respectively, of one or more blowing medium feed
bores (11, 12) emptying into said annular space (7), said surface centre of gravity
(A) being at a distance (a) from the axis of the guide body bore.
3. Device for jet-bulking of at least one multi-filament yarn, with a guide boy (1),
which exhibits a through bore with a conical inlet section (2) and an outlet opening
(3), with a needle body (4), which contains a through yarn channel (5) approximately
coaxially aligned with the bore of guide body (1), extends with one end into said
conical inlet section (2) and exhibits a peripheral surface, which, with the wall
of conical inlet section (2), forms a passage gap (6) for a blowing medium, which
can be introduced into the annular space (7) surrounding needle body (4) in front
of passage gap (6), and with an impact body (9) placed on the outlet side of the bore
of guide body (1), characterized in that impact body (9), at least in the area of
outlet opening (3) of the guide body bore, exhibits a cylindrical peripheral surface
and in that the axis (p) of this cylindrical peripheral surface forms an acute angle
(β) with a line (n) perpendicular to a median plane (M), which contains the axis of
the guide body bore and the surface centre of gravity (A) of the mouth cross section
or mouth cross sections, respectively, of one or more blowing medium feed bores (11,
12) emptying into said annular space (7), said surface centre of gravity (A) being
at a distance (a) from the axis of the guide body bore, for example an angle (β) of
2 to 30°, so that impact body (9) deflects a yarn, leaving outlet opening (3) of the
guide body bore and guided around the impact body, from said median plane (M).
4. Device according to one of claims 1 to 3, characterized by a yarn guide element (13)
for guiding the yarn, leaving outlet opening (3) of the guide body bore and placed
around impact body (9), at a location which is on a side opposite to the axis of the
guide body bore, of a plane (E) which is parallel to the axis of the guide body bore,
passes through said surface centre of gravity (A), and is perpendicular to median
plane (M).
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterized in that at one place in distance
(x), measured in the direction of the axis of the guide body bore, from outlet opening
(3) of guide body (1) of 4 to 12 mm, the yarn is deflected from median plane (M) by
at least 0.5 mm, preferably 2 to 8 mm, by said yarn guide pin (14), or by said yarn
guide groove (15), or by said impact body peripheral surface disposed at an acute
angle (β) to said line (n) perpendicular to median plane (M), respectively.
6. Device according to one of claims 1 to 5, characterized in that distance (a) of said
surface centre of gravity (A) from the axis of the guide body bore is 3 to 10 mm.
7. Device according to one of claims 1 to 6, characterized in that needle body (4), contains
two, for example, circular, blowing medium feed bores (11, 12), which empty into said
annular space (7).
8. Device according to one of claims 1 to 6, characterized in that needle body (4) contains
a slot-shaped blowing medium feed bore (11.1; 11.2), which empties into said annular
space (7).
1. Dispositif pour texturer au moins un fil multifilament par soufflage, avec un corps
de guidage (1) qui présente un perçage continu avec une section d'entrée conique (2)
et une ouverture de sortie (3), avec un corps à aiguilles (4) qui comprend un canal
de fil continu (5), orienté coaxialement avec le perçage du corps de guidage (1),
qui s'étend, à une extrémité, dans ladite section d'entrée conique (2) et présente
une surface périphérique qui forme, avec la paroi de la section d'entrée conique (2),
une fente de passage (6) pour un agent soufflant insérable dans l'espace annulaire
(7) entourant le corps à aiguilles (4) devant la fente de passage (6), et avec un
corps de rebondissement (9) disposé sur la face de sortie du perçage du corps de guidage
(1), caractérisé en ce qu'est disposée, sur le corps de rebondissement (9), une cheville
guide-fil (14) qui dévie un fil sortant de l'ouverture de sortie (3) du perçage du
corps de guidage et guidé autour de la cheville guide-fil, à l'extérieur d'un plan
médian (M) qui comprend l'axe du perçage du corps de guidage et la ligne passant par
le centre de gravité (A) de la coupe transversale d'embouchure resp. des coupes transversales
d'embouchure d'un ou de plusieurs perçages d'amenée (11, 12) de l'agent soufflant
débouchant dans ledit espace annulaire (7), la ligne passant par le centre de gravité
(A) étant à distance (a) de l'axe du perçage du corps de guidage.
2. Dispositif pour texturer au moins un fil multifilament par soufflage, avec un corps
de guidage (1) qui présente un perçage continu avec une section d'entrée conique (2)
et une ouverture de sortie (3), avec un corps à aiguilles (4) qui comprend un canal
de fil continu (5), orienté coaxialement avec le perçage du corps de guidage (1),
qui s'étend, à une extrémité, dans ladite section d'entrée conique (2) et présente
une surface périphérique qui forme, avec la paroi de la section d'entrée conique (2),
une fente de passage (6) pour un agent soufflant insérable dans l'espace annulaire
(7) entourant le corps à aiguilles (4) devant la fente de passage (6), et avec un
corps de rebondissement (9) disposé sur la face de sortie du perçage du corps de guidage
(1), caractérisé en ce que le corps de rebondissement (9.1) présente une rainure guide-fil
(15) qui dévie un fil sortant de l'ouverture de sortie (3) du perçage du corps de
guidage et guidé à travers la rainure guide-fil à l'extérieur d'un plan médian (M)
qui comprend l'axe du perçage du corps de guidage et la ligne passant par le centre
de gravité (A) de la coupe transversale d'embouchure resp. des coupes transversales
d'embouchure d'un ou de plusieurs perçages d'amenée (11, 12) de l'agent soufflant
débouchant dans ledit espace annulaire (7), la ligne passant par le centre de gravité
(A) étant à distance (a) de l'axe du perçage du corps de guidage.
3. Dispositif pour texturer au moins un fil multifilament par soufflage, avec un corps
de guidage (1) qui présente un perçage continu avec une section d'entrée conique (2)
et une ouverture de sortie (3), avec un corps à aiguilles (4) qui comprend un canal
de fil continu (5), orienté coaxialement avec le perçage du corps de guidage (1),
qui s'étend, à une extrémité, dans ladite section d'entrée conique (2) et présente
une surface périphérique qui forme, avec la paroi de la section d'entrée conique (2),
une fente de passage (6) pour un agent soufflant insérable dans l'espace annulaire
(7) entourant le corps à aiguilles (4) devant la fente de passage (6), et avec un
corps de rebondissement (9) disposé sur la face de sortie du perçage du corps de guidage
(1), caractérisé en ce que le corps de rebondissement (9) présente, au moins dans
la zone de l'ouverture de sortie (3) du perçage du corps de guidage, une surface périphérique
cylindrique et en ce que l'axe (p) de cette surface pérphérique cylindrique forme
un angle aigu (β), par exemple un angle (β) de 2 à 30°, avec une normale (n) à un
plan médian (M) qui contient l'axe du perçage du corps de guidage et la ligne passant
par le centre de gravité (A) de la coupe transversale d'embouchure resp. des coupes
transversales d'embouchure d'un ou de plusieurs perçages d'amenée (11, 12) de l'agent
soufflant débouchant dans ledit espace annulaire (7), la ligne passant par le centre
de gravité (A) étant à une distance (a) de l'axe du perçage du corps de guidage, de
manière que le corps de rebondissement (9) dévie un fil sortant par l'ouverture de
sortie (3) du perçage du corps de guidage et déposé autour du corps de rebondissement,
vers l'extérieur dudit plan médian.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par un élément guide-fil
(13) pour guider le fil sortant par l'ouverture de sortie (3) du perçage du corps
de guidage et placé autour du corps de rebondissement (9), à un endroit qui se trouve
sur la face d'un plan (E) parallèle à l'axe du perçage du corps de guidage, face qui
est détournée de l'axe du perçage du corps de guidage, lequel plan traverse ladite
ligne passant par le centre de gravité (A) et est perpendiculaire au plan médian (M).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'à un endroit
qui est éloigné de l'orifice de sortie (3) du corps de guidage (1) d'une distance
(x), mesurée dans la direction de l'axe du perçage du corps de guidage, de 4 à 12
mm, le fil est dévié, par la cheville guide-fil (14) resp. par la rainure guide-fil
(15) resp. par la surface périphérique du corps de rebondissement disposée en angle
aigu (β) à ladite normale (n), d'au moins 0,5 mm, de préférence 2 à 8 mm, hors du
plan médian.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la distance
(a) entre la ligne passant par le centre de gravité (A) et l'axe du perçage du corps
de guidage est de 3 à 10 mm.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le corps à
aiguilles (4) comprend deux perçages d'amenée (11, 12) de l'agent soufflant, qui sont
par exemple circulaires et qui débouchent dans ledit espace annulaire (7).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le corps à
aiguilles (4) comprend un perçage d'amenée (11.1, 11.2) de l'agent soufflant, qui
a la forme d'une fente débouchant dans ledit espace annulaire (7).

