[0001] Die Erfindung betrifft eine Einbauleuchte. Einbauleuchten sind in vielfältiger Form
bekannt, beispielsweise im Wohnungsbau, aber auch für Schwimmbäder, Whirl-Pools oder
dergleichen.
[0002] Die Erfindung ist auf eine Einbauleuchte mit einer darin angeordneten Halogenlampe
gerichtet, die lösbar in eine Fassung einsteckbar ist, wobei die Halogenlampe von
einem am Gehäuse und/oder der Fassung befestigten Glas abgedeckt wird.
[0003] Ein wesentliches Problem der gattungsgemäßen Einbauleuchten mit Halogenlampe besteht
in der hohen Wärmeentwicklung durch die Halogenlampe, die zu einem Hitzestau unterhalb
des Abdeckglases und damit im Extremfall zu einer Zerstörung der Leuchte führen kann.
[0004] Dieses Problem ist vor allem bei Einbauleuchten relevant, weil eine Wärmeabfuhr in
der Regel ausschließlich über die Frontfläche des Abdeckglases möglich ist und weil
die Leuchte im übrigen zum Beispiel in einer Betondecke oder der Wand eines Schwimmbeckens
einliegt, wo eine Wärmeabfuhr weitestgehend ausgeschlossen ist.
[0005] Die Schwierigkeiten der Wärmeabfuhr werden umso größer, je kleiner die Bauform der
Einbauleuchte ist, weil entsprechend der Raum zwischen der Halogenlampe und dem Abdeckglas
beziehungsweise dem Gehäuse und der Fläche des zur Wärmeabfuhr geeigneten Abdeckglases
reduziert wird.
[0006] Bei einer Miniaturisierung der Bauform tritt das weitere Problem hinzu, daß der Streuwinkel
des austretenden Lichtes kleiner wird. Der üblicherweise um die Halogenlampe herum
angeordnete Reflektor muß zwangsläufig eine kleinere Öffnungsweite aufweisen. Durch
Reflexionen wird gleichzeitig die Wärmeintensität innerhalb der Leuchte nochmals verstärkt.
[0007] Der Erfindung liegt insoweit die Aufgabe zugrunde, eine Einbauleuchte, insbesondere
für Schwimmbäder, Whirl-Pools oder dergleichen, anzubieten, die gegenüber bekannten
Ausführungsformen eine verbesserte Wärmeabfuhr ermöglicht. Dabei wird gleichzeitig
angestrebt, die Bauform der Leuchte so klein wie möglich zu halten, ohne die technischen
Sicherheitsanforderungen von Halogenleuchten zu vernachlässigen. Hierzu gehören zum
Beispiel bei der Anwendung als Schwimmbad-Scheinwerfer die Wasserdichtigkeit und generell
die Aufforderung, elektrische Anschlußkabel für den Verbraucher unlösbar innerhalb
des Gehäuses an der Fassung für die Halogenlampe zu befestigen.
[0008] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß sich eine Erhöhung der Wärme-Übertragungsfläche
trotz verkleinerter Bauform dadurch realisieren läßt, daß das Frontglas im Abstand
zur Innenwand des Gehäuses in dieses hineingezogen wird, wodurch eine Art offener
Ringkanal gebildet wird, in den Luft oder Wasser zur Kühlung/Wärmeabfuhr strömen kann.
[0009] Danach betrifft die Erfindung in ihrer allgemeinsten Ausführungsform eine Einbauleuchte,
insbesondere für Schwimmbäder, Whirl-Pools oder dergleichen, mit einem äußeren Gehäuse,
einer darin angeordneten Halogenlampe, die lösbar in eine Fassung einsteckbar ist
und einem, die Halogenlampe zumindest an ihrem freien Ende übergreifenden und gegenüber
dem Gehäuse und/oder der Fassung lösbar, aber gegenüber der Umgebung in der Montagestellung
abgedichteten Frontglas, bei der das Gehäuse und das Frontglas so ausgebildet sind,
daß sich Teilabschnitte unmittelbar, jedoch beabstandet gegenüberliegen und der zwischen
der entsprechenden Außenfläche des Frontglases und der korrespondierenden Innenfläche
des Gehäuses ausgebildete Raum zum lichtaustrittsseitigen Ende der Leuchte hin offen
ist.
[0010] Bei einer Einbauleuchte der eingangs beschriebenen Art stehen häufig nur der lichtaustrittsseitige
Endabschnitt des Gehäuses und der entsprechende Abschnitt des Frontglases über die
Einbaufläche vor. Für die zuvor beschriebene Wärmeabfuhr würde dies bedeuten, daß
die in das Frontglas geleitete Wärme zunächst in den über die Einbaufläche vorstehenden
Abschnitt des Abdeckglases geführt werden müßte, um dort in die Umgebung abzuströmen.
Bei einer Verwendung der Einbauleuchte in einem Schwimmbecken oder dergleichen wird
die Wärmeabfuhr durch das gegen das Abdeckglas anstehende Wasser begünstigt. Trotzdem
ist die Wärmeaustauschfläche relativ gering, insbesondere wenn die Leuchte - wie oben
dargestellt - eine kleine Bauform aufweist. Erfindungsgemäß wird zwischen Gehäuse
und Frontglas ein zusätzlicher Raum geschaffen, in den zum Beispiel bei einer Anwendung
im Schwimmbecken, Wasser einströmen und das Frontglas über eine größere Fläche von
außen kühlen kann, so daß entsprechend größere Wärmeübertragungsflächen angeboten
werden.
[0011] Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die genannten Teilabschnitte zylindrisch
ausgebildet sind. Bei einer solchen Ausführungsform entsteht dann ein ringförmiger
Spalt zwischen Gehäuse und Frontglas, der wasserdurchströmbar ist, weil er in Richtung
auf die im Schwimmbecken befindliche Flüssigkeit offen ist. Auf diese Weise erfolgt
automatisch eine kontinuierliche Nachführung von Kühlflüssigkeit (Wasser).
[0012] Bei dieser Ausführungsform kann das Frontglas auf besonders einfache Art und Weise
an seinem offenen, unteren Ende über eine Dichtung gas- und wasserdicht gegenüber
der korrespondierenden Innenwand des Gehäuses befestigt werden.
[0013] Diese Ausführungsform hat den weiteren Vorteil, daß das Frontglas praktisch nur auf
Haftreibung gegenüber dem Gehäuse festgelegt ist, so daß es, zum Beispiel zum Austausch
der Halogenlampe, jederzeit leicht abnehmbar ist. Im einfachsten Fall wird zwischen
dem Frontglas und dem korrespondierenden Gehäuseabschnitt eine Dichtung in Form eines
O-Ringes angeordnet. Um ein Verrutschen der Dichtung zu verhindern, kann in einer
der korrespondierenden Flächenabschnitte des Frontglases beziehungsweise des Gehäuses
eine Nut zur teilweisen Aufnahme der Dichtung vorgesehen werden.
[0014] Nach einer vorteilhaften Ausführungsform wird eine Einbauleuchte vorgesehen, bei
der die Halogenlampe zumindest teilweise von einem, in Richtung auf das lichtaustrittsseitige
Ende der Leuchte sich erweiternden Reflektor umgeben ist, der zumindest an seinem
freien Ende in geringem Abstand zum Frontglas steht oder gegen dieses anliegt.
[0015] Eine nochmals verbesserte Wärmeabfuhr läßt sich dabei realisieren, daß eine mehr
oder weniger durchgehende Wärmebrücke von der Halogenlampe über den Reflektor auf
das Abdeckglas geschaffen wird. Die Leuchte ist so gestaltet, daß die Halogenlampe
in flächigem Kontakt mit dem Reflektor oder unmittelbar neben diesem steht und der
Reflektor selbst direkt gegen die Innenwand oder das freie Ende des Abdeckglases anliegt
beziehungsweise in dessen unmittelbarer Nähe verläuft.
[0016] Da der Reflektor üblicherweise aus Metall besteht, ist er in besonderem Maße geeignet,
die Wärme von innen nach außen abzuleiten.
[0017] Bevorzugt ist, wenn der Reflektor an seinem offenen, freien Ende gegen die Innenwand
des Frontglases anliegt. Der Reflektor ist in diesem Abschnitt vorzugsweise mit einem
kleinen zylinderförmigen Bereich ausgebildet, so daß nicht nur ein linienförmiger,
sondern auch ein flächiger Kontakt zu der Innenwand des Frontglases hergestellt wird.
[0018] Die Positionierung des Reflektors selbst erfolgt vorzugsweise in einer zylinderförmigen
Aufnahme, die selbst an der Fassung für die Halogenlampe oder am Gehäuse befestigt
ist.
[0019] Sowohl die Aufnahme als auch der Reflektor weisen vorzugsweise einen Kreisquerschnitt
auf, wobei der Reflektor, ausgehend von der Fassung, vorzugsweise zunächst einen zylinderförmigen,
gegen die Halogenlampe anliegenden Abschnitt aufweist, an den sich dann ein erweiterter
Reflektorabschnitt anschließt. Dieser kann zum Beispiel halbkugelförmig gestaltet
sein.
[0020] Bei dieser Ausführungsform wird sichergestellt, daß zur Wärmeableitung in dem Bereich,
wo die höchsten Temperaturen entstehen, das ist im Steckbereich der Fassung, eine
große Wärme-Übertragungsfläche durch den Reflektor zur Verfügung gestellt wird.
[0021] Um den Streuwinkel des Lichtes einstellbar zu gestalten, schlägt eine vorteilhafte
Ausführungsform der Erfindung vor, den Reflektor entlang der Aufnahme höhenverstellbar
anzuordnen. Hierzu stehen dem Fachmann verschiedene Ausführungsformen zur Verfügung.
Beispielhaft sei die Verbindung von Aufnahme und Reflektor mittels eines Bajonettverschlusses
genannt.
[0022] Die Erfindung ermöglicht es ferner, insbesondere bei der vorstehend genannten Ausführungsform,
trotz relativ kleiner Bauformen einen überraschend großen Streuwinkel für das austretende
Licht bereitzustellen. Um den Lichtkegel noch zu vergrößern schlägt eine weitere Ausführungsform
der Erfindung vor, die Leuchte mit einem zweiten Reflektor auszubilden, der, in Richtung
auf das lichtaustrittsseitige Ende, in Verlängerung des ersten Reflektors auf der
Innenwand des Gehäuses angeordnet ist. Dabei können sich - in Axialrichtung der Leuchte
betrachtet - das obere freie Ende des ersten Reflektors und das untere freie Ende
des zweiten Reflektors über einen gewissen Teilabschnitt überlappen, um sicherzustellen,
daß auch Streustrahlung vollständig reflektiert wird. Diese Ausführungsform hat den
wichtigen Vorteil, daß aufgrund der "Doppel-Reflektor-Ausbildung" keine störenden
Reflektionen im Blickfeld des Benutzers auftreten, selbst wenn dieser direkt in den
Strahler schaut. Aufgrund der sich kreuzenden Strahlenbündel nimmt der Benutzer allenfalls
einen dunklen Punkt wahr.
[0023] Ist das Gehäuse an seinem freien, lichtaustrittsseitigen Ende, nach außen umgebördelt,
um entsprechend um die Öffnung der Einbauwand herum befestigt zu werden, läßt sich
der zweite Reflektor durch einfaches Aufsetzen/Aufstecken auf das freie Ende des Gehäuses
von außen positionieren. Der zweite Reflektor kann insoweit auch nachgerüstet werden.
Das nachfolgende Ausführungsbeispiel veranschaulicht diese Ausführung im einzelnen.
[0024] Um die Sicherheit der Leuchte zu gewährleisten wird weiter angeregt, die Fassung
für die Halogenlampe am Gehäuse zu befestigen.
[0025] Um die Sicherheitsanforderungen in Bezug auf die Unlösbarkeit des elektrischen Anschlußkabels
an der Fassung zu erfüllen, sieht eine weitere alternative Ausführungsform vor, die
Fassung am unteren Aufnahmeende für das elektrische Anschlußkabel mit einem zylinderförmigen
Aufnahmeteil auszubilden, der innenseitig einen oder mehrere Rastvorsprünge aufweist,
die im Montagezustand der Fassung in die Ummantelung des Anschlußkabels vorstehen.
Mit anderen Worten: Der Aufnahmeteil der Fassung ist so ausgebildet, daß die Rastvorsprünge
im Montagezustand den Mantel des elektrischen Anschlußkabels festklemmen.
[0026] Dies läßt sich unter anderem dadurch bewerkstelligen, daß der Aufnahmeteil sich umfangseitig
zum freien unteren Ende hin verjüngt und das Gehäuse in diesem Bereich mit einer korrespondierenden
Öffnung ausgebildet ist, deren Querschnitt jedoch zumindest am unteren Ende geringer
als der korrespondierende Querschnitt des Aufnahmeteils ist. Dies führt dazu, daß
beim Einstecken der Fassung in die Öffnung des Gehäuses der Aufnahmeteil nach innen
gedrückt wird, womit gleichzeitig sich die Rastvorsprünge in die Kabelummantelung
hineindrücken und diese so festlegen.
[0027] Es ist selbstverständlich, daß bei dieser Ausführungsform der Aufnahmeteil aus einem
verformbaren Material bestehen muß. Hierzu stehen dem Fachmann zum Beispiel verschiedene
Kunststoffe zur Verfügung, die gleichzeitig elektrische Isoliereigenschaften aufweisen.
[0028] Über eine zusätzliche Dichtung kann gleichzeitig die Leuchte nach außen über den
Kabelanschluß hinaus abgedichtet werden.
[0029] Die erfindungsgemäße Gestaltung der Einbauleuchte ermöglicht es, sie in besonders
kleiner Bauform auszubilden, ohne Risiko, daß die entstehende Wärme nicht mehr abgeführt
werden kann. Dabei sind Ausführungsformen mit einem maximalen Durchmesser von weniger
als 70 mm ohne weiteres möglich.
[0030] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche
sowie den sonstigen Anmeldungsunterlagen.
[0031] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
[0032] Dabei zeigt die einzige Figur eine erfindungsgemäße Einbauleuchte, teilweise im Längsschnitt,
die in die Wand eines Whirl-Pools eingesetzt ist.
[0033] Die Einbauleuchte weist ein topfartiges, zylinderförmiges Gehäuse 10 auf, das am
oberen freien Ende nach außen umgebogen ist und mit dem vorstehenden Randabschnitt
10a die in der Wand 12 des (im übrigen nicht dargestellten) Whirl-Pools vorgesehene
Öffnung 14 randseitig umgreift und mittels einer Halterung 16 im Bereich der Öffnung
14 festgelegt ist.
[0034] An den zylindrischen Wandabschnitt 10b schließt sich zum unteren Ende hin ein materialmäßig
verdickter, konisch verjüngender Abschnitt 10c an, der mittig eine konisch sich zum
unteren Ende hin verjüngende Öffnung 18 aufweist, die zur Aufnahme eines Aufnahmeteils
20 einer Fassung 22 dient, die selbst wiederum zur lösbaren Aufnahme einer Halogenlampe
24 vorgesehen ist. Der Aufnahmeteil 20 weist ebenfalls eine Zylinderform auf. Während
die Innenöffnung weitestgehend zylindrisch ist, ist der Außenumfang zum unteren Ende
hin konisch verjüngt ausgebildet, wobei - im unmontierten Zustand - der äußere Durchmesser
des Aufnahmeteils 20 am unteren Ende etwas größer ist als der Innendurchmesser der
Öffnung 18 im Gehäuseteil 10c an der entsprechenden Stelle im montierten Zustand.
Dies hat zur Folge, daß beim Einsetzen des Aufnahmeteils 20 in die Öffnung 18 (nachdem
zuvor ein elektrisches Anschlußkabel 26 mit der Fassung 22 verbunden wurde) der zylinderförmige
Aufnahmeteil 20 an seinem unteren freien Ende nach innen gedrückt wird, so daß an
der Innenseite vorspringende Rastnasen 28 sich in den äußeren Mantel des Kabels 26
drücken. Wie die Figur zeigt, sind die Rastnasen 28 in Form von Widerhaken gestaltet,
so daß anschließend ein Herausziehen des Kabels 26 nach unten nicht mehr möglich ist.
[0035] Um die Verformbarkeit des Aufnahmeteils 20 sicherzustellen, ist dieser - ebenso wie
das Gehäuse 10 - aus Kunststoff hergestellt.
[0036] Die Fassung 22 ist über Schrauben 30 am Gehäuseteil 10c befestigt. Die Schrauben
30 sind im Winkel von 120 Grad zueinander angeordnet. Sie fixieren gleichzeitig den
horizontal verlaufenden Rand 32a einer im übrigen zylinderförmigen Aufnahme 32 für
einen Reflektor 34 für die Halogenlampe 24.
[0037] Der Reflektor 34 besitzt einen zylinderförmigen unteren Teil 34a, der außen im unteren
Teil zwei diametral gegenüberliegende vorspringende Noppen aufweist, die in korrespondierende,
gewindeförmig verlaufende Nuten in der Innenfläche der Aufnahme 32 einliegen, und
so nach Art eines Bajonettverschlusses eine vertikale Verschiebbarkeit des Reflektors
34 entlang der zylinderförmigen Aufnahme 32 ermöglichen.
[0038] An den zylinderförmigen Abschnitt 34a schließt sich ein halbkugelförmiger weiterer
Abschnitt 34b an, dessen oberes freies Ende wiederum angenähert zylinderförmig ist
und gegen die zylindrische Innenfläche 36a eines, die Halogenlampe 24 abdeckenden
Frontglases 36 anliegt. Das Front- oder Abdeckglas 36 weist eine zum Gehäuse 10 umgekehrte
Topfform auf, so daß das offene freie Ende in das Gehäuse 10 hineinragt. Das Abdeckglas
36 ist etwa halb so hoch/lang wie das Gehäuse 10. Am unteren freien Ende weist das
Abdeckglas 36 umfangseitig eine Ringnut 38 auf, in der eine Dichtung 40 teilweise
einliegt, die das Glas 36 gegenüber der Innenwand des Gehäuses 10 abdichtet und es
dort gleichzeitig über Haftreibung festlegt. Um ein Verrutschen des Glases 36 zu verhindern,
ist die Gehäusewand innenseitig mit einem ringförmigen Vorsprung 42 ausgebildet. Bei
der Montage läßt sich das Glas 36 mit der einliegenden Dichtung 40 durch Verquetschen
der Dichtung 40 am Vorsprung 42 vorbeiführen; anschließend sorgt der Vorsprung 42
dafür, daß ein unbeabsichtigtes Lösen des Glases 36 aus dem Gehäuse 10 verhindert
wird.
[0039] Die Figur läßt weiter erkennen, daß zwischen der zylindrischen Außenfläche 36b des
Abdeckglases 36 und der korrespondierenden zylindrischen Innenfläche des Gehäuses
10 ein Abstand besteht, durch den ein Hohlraum 44 ausgebildet wird, der nach vorne
(zum lichtaustrittsseitigen Ende hin) offen ist. In den Raum 44 ragt auch der vertikale
Abschnitt eines zweiten Reflektors 46, der im übrigen um den Teil 10a des Gehäuses
10 herumgeführt ist und gegen die Außenfläche der Wand 12 anliegt. Er kann durch einfaches
Aufsetzen auf den entsprechenden Gehäuseabschnitt 10, 10a nachträglich aufgesetzt
werden und verlängert den Reflektor 34 damit in Richtung auf das lichtaustrittsseitige
Ende.
[0040] Im Betrieb werden im Bereich der Fassung 22 beziehungsweise der Halogenlampe 24 die
höchsten Temperaturen erreicht. Die Wärme wird unmittelbar auf den gut wärmeleitenden
Reflektor 34 übertragen, von dort wiederum mittels Flächenkontakt auf das Frontglas
36, das umfangseitig im Bereich des Raumes 44, aber selbstverständlich auch im Bereich
der Frontplatte 36c bei einer Anwendung im Whirl-Pool ständig von kaltem Wasser bespült
wird, das für eine entsprechende Wärmeabfuhr sorgt.
[0041] Gleichzeitig ermöglicht der Raum 44 die Anordnung eines weiteren Reflektors, so daß
trotz miniaturisierter Bauform eine deutlich verbesserte Wärmeabfuhr bei gleichzeitig
hervorragender Beleuchtungsqualität erreichbar wird.
1. Einbauleuchte, insbesondere für Schwimmbäder, Whirl-Pools oder dergleichen, mit einem
äußeren Gehäuse (10), einer darin angeordneten Halogenlampe (24), die lösbar in eine
Fassung (22) einsteckbar ist und einem, die Halogenlampe (24) zumindest an ihrem freien
Ende übergreifenden und gegenüber dem Gehäuse (10) und/oder der Fassung (22) lösbar,
aber gegenüber der Umgebung in der Montagestellung abgedichteten Frontglas (36), bei
der das Gehäuse (10) und das Frontglas (36) so ausgebildet sind, daß sich Teilabschnitte
unmittelbar, jedoch beabstandet gegenüberliegen und der zwischen der entsprechenden
Außenfläche (36b) des Frontglases (36) und der korrespondierenden Innenfläche des
Gehäuses (10) ausgebildete Raum (44) zum lichtaustrittsseitigen Ende der Leuchte hin
offen ist.
2. Einbauleuchte nach Anspruch 1, bei der die Teilabschnitte zylindrisch ausgebildet
sind.
3. Einbauleuchte nach Anspruch 1 oder 2, bei der zwischen den Teilabschnitten ein ringförmiger,
zum lichtaustrittsseitigen Ende der Leuchte hin offener Ringkanal ausgebildet ist.
4. Einbauleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der das Frontglas (36) an seinem
offenen unteren Ende mit einer Dichtung (40) gas- und/oder wasserdicht gegen die korrespondierende
Innenwand des Gehäuses (10) anliegt.
5. Einbauleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Halogenlampe (24) zumindest
teilweise von einem, in Richtung auf das lichtaustrittsseitige Ende der Leuchte sich
erweiternden Reflektor (34) umgeben ist, der zumindest an seinem freien Ende in geringem
Abstand zum Frontglas (36) steht oder gegen dieses anliegt.
6. Einbauleuchte nach Anspruch 5, bei der der Reflektor (34) an seinem offenen freien
Ende gegen die Innenwand (36a) oder das freie Ende des Frontglases (36) anliegt.
7. Einbauleuchte nach Anspruch 5 oder 6, bei der der Reflektor (34) in einer, an der
Fassung (22) befestigten zylinderförmigen Aufnahme (32) befestigt ist.
8. Einbauleuchte nach Anspruch 7, bei der der Reflektor (34) entlang der zylinderförmigen
Aufnahme (32) höhenverstellbar befestigt ist.
9. Einbauleuchte nach Anspruch 7 oder 8, bei der die Aufnahme (32) und der Reflektor
(34) entlang ihrer korrespondierenden Abschnitte nach Art eines Bajonettverschlusses
miteinander verbunden sind.
10. Einbauleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, mit einem zweiten Reflektor (46),
der, in Richtung auf das lichtaustrittsseitige Ende der Leuchte, in Verlängerung des
ersten Reflektors (34) auf der Innenwand beziehungsweise dem freien Ende des Gehäuses
(10) angeordnet ist.
11. Einbauleuchte nach Anspruch 10, bei der der zweite Reflektor (46) auf das freie Ende
(10a) des Gehäuses (10) aufsteckbar ist.
12. Einbauleuchte nach Anspruch 10 oder 11, bei der die Reflektorfläche des zweiten Reflektors
(46) in einer gedachten Verlängerung der Reflektorfläche des ersten Reflektors verläuft.
13. Einbauleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, mit einem nach außen radial am freien
Ende umgebogenen Gehäuse (10).
14. Einbauleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei der die Fassung (22) am Gehäuse
(10) verankert ist.
15. Einbauleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, bei der die Fassung (22) am unteren
Aufnahmeende für ein elektrisches Anschlußkabel (26) mit einem zylinderförmigen Aufnahmeteil
(20) ausgebildet ist, der innenseitig einen oder mehrere Rastvorsprünge (28) aufweist,
die im Montagezustand der Fassung (22) in die Ummantelung des Anschlußkabels (36)
vorstehen.
16. Einbauleuchte nach Anspruch 15, bei der der Aufnahmeteil (20) sich umfangsseitig zum
freien unteren Ende hin verjüngt und das Gehäuse (10) in diesem Bereich mit einer
korrespondierenden Öffnung (18) ausgebildet ist, die jedoch zumindest an ihrem unteren
freien Endabschnitt eine geringere Öffnungsweite aufweist als der korrespondierende
Außendurchmesser des Aufnahmeteils (20).
17. Einbauleuchte nach Anspruch 15 oder 16, bei der das Anschlußkabel (26) über Schrauben
oder Stifte festgelegt ist.
18. Einbauleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 17 mit einem maximalen Durchmesser von
70 mm.