| (19) |
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(11) |
EP 0 486 053 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.10.1994 Patentblatt 1994/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.11.1991 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E01H 12/00 |
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| (54) |
Fahrzeug zur Strandreinigung
Vehicle for cleaning beaches
Véhicule pour le nettoyage des plages
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
16.11.1990 DE 9015718 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.05.1992 Patentblatt 1992/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Karl Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH |
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D-89077 Ulm (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Haug, Walter
W-7906 Blaustein (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 387 794 FR-A- 2 612 965
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FR-A- 2 214 793 GB-A- 822 889
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug zur Strandreinigung mit einem Fahrzeugrahmen,
wenigstens einer an diesem angeordneten Radachse, mit einem höhenverstellbaren Müllaufnehmer,
einem an diesen anschließenden, den vom Müllaufnehmer übernommenen Müll an einen am
hinteren Ende des Fahrzeugrahmens angeordneten Sammelbehälter überführenden Förderer(wie
z.B. aus der EP-A-0 387794 vorbekannt) und einem dem Einzugsbereich des Müllaufnehmers
zugeordneten Zuführrotor.
[0002] Ein solches Strandreinigungsfahrzeug ist auch aus der US-A-4 482 019 bekannt. Von
einem mit Zinken ausgebildeten Zuführrotor wird Abfall vom Untergrund z. B. eines
Sandstrandes aufgenommen und auf ein Förderband überführt. Die Zinken des Zuführrotors
sind an Ihren Enden in Fahrtrichtung gekrümmt, der Rotor dreht sich in die gleiche
Richtung.
[0003] Nachteilig daran ist, daß die Verunreinigungen in Fahrtrichtung vom Untergrund aufgenommen
und zumindest über einen Bereich von 180
o über den Zuführrotor hinweggeführt werden müssen. Von den Zinken nach vorne weggeschleuderte
Verunreinigungen prallen teilweise an ein Rotorgehäuse, teilweise fallen sie zurück
auf den Strand, geraten dadurch wieder vor den Zuführrotor und müssen neu aufgenommen
werden.
[0004] Die Umdrehungsgeschwindigkeit des Rotors addiert sich im Aufnahmebereich zur Fahrgeschwindigkeit,
so daß der Abfall beim Kontakt mit den Zinken tangential in Fahrtrichtung nach vorne
geschleudert wird. Auf diese Weise können sich Verunreinigungen vermehrt vor dem Zuführrotor
ansammeln und einen weiteren Einsatz beeinträchtigen.
[0005] Die Zinken sind beim Auftreffen auf die Verunreinigungen bzw. den Sand durch die
hohe Relativgeschwindigkeit stark belastet und können brechen.
[0006] Faserige Verunreinigungen wie Algen, können sich durch die Drehung des Zuführrotors
und die lange Mitnahme bis zur Abgabe an das Transportband um den Zuführrotor und
die Sinken wickeln und mit diesen verfilzen. Bei verstärkter Algenverunreinigung muß
der bekannte Zuführrotor häufig gereinigt und von den Algen befreit werden.
[0007] Durch die Ausbildung des Zuführrotors und dessen Zuordnung zum Transportband werden
nur Verunreinigungen vom Strand aufgenommen, die der Rotor erfaßt. Nicht vom Zuführrotor
aufgenommene Verunreinigungen können nicht mehr vom Transportband aufgenommen werden
und verbleiben auf dem Strand.
[0008] Zur Höhenverstellung des Zuführrotors wird der gesamte Fahrzeugrahmen mit allen daran
befestigten Einrichtungen abgesenkt. Die an einer bügelförmigen Halterung gelagerten
Räder werden durch eine Stelleinrichtung nach hinten verschwenkt und dadurch das gesamte
Fahrzeug abgesenkt. Eine Höhenverstellung des Zuführrotors relativ zum Transportband
ist nicht möglich. Ebenso ist der Abstand zwischen Zuführrotor und Transportband nicht
variierbar. Sperrige Verunreinigungen können gar nicht aufgenommen werden und führen
gegebenenfalls zu einer Beschädigung des Fahrzeugs.
[0009] Eine Trennung von Verunreinigungen und Sand findet bei dem vorbekannten Strandfahrzeug
erst mit Hilfe eines dem Transportband nachgeordneten Siebbandes statt. Es muß sowohl
die Verunreinigungen als auch den Sand transportieren. Dies kann insbesondere bei
feuchtem Sand das Fahrzeug gewichtsmäßig stark belasten. Außerdem wird ein Teil des
Sandes mit den Verunreinigungen bis zum Sammelbehälter weitertransportiert. Der Sammelbehälter
ist vorzeitig gefüllt und muß gegen einen anderen Behälter ausgetauscht oder entleert
werden.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeug zur Strandreinigung der eingangs
genannten Art zu schaffen, das beim Zuführen, Aufnehmen und Transportieren von Abfall
und beim Trennen des Abfalls vom Sand und beim Entsorgen der Verunreinigungen verbessert
ist.
[0011] Diese Aufgabe wird bei einem Fahrzeug zur Strandreinigung mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruches 1 dadurch gelöst, daß ein den Müllaufnehmer und den Zuführrotor tragender
Schwenkrahmen zur Höhenverstellung absenkbar am Fahrzeugrahmen gelagert ist, an diesem
der Zuführrotor mittels Lenker über einen verschiedene Betriebsstellungen umfassenden
Schwenkbereich von vorne nach hinten oben verschwenkbar gelagert ist und um eine an
den Lenkern gelagerte horizontale Drehachse insbesondere entgegen des Uhrzeigersinns
drehbar ist.
[0012] Dabei ist der Zuführrotor in einer ersten, vorderen Betriebsstellung zum Zuführen
von Müll und/oder Sand zum Müllaufnehmer in Fahrtrichtung vor einer vorne am Müllaufnehmer
angeordneten Aufnahmekeilleiste angeordnet, in einer zweiten, mittleren Betriebsstellung
ist der Abstand zwischen der Aufnahmekeilleiste und dem Zuführrotor minimal und in
einer dritten, hinteren Betriebsstellung ist der Züführrotor in einem im Vergleich
zur zweiten Betriebsstellung größeren Abstand zur Aufnahmekeilleiste bzw. zum Müllaufnehmer
oberhalb angeordnet.
[0013] Gemäß der Erfindung muß daher nicht der gesamte Fahrzeugrahmen zur Höhenverstellung
des Müllaufnehmers abgesenkt werden, sondern nur der Schwenkrahmen. Der Müllaufnehmer
wird je nach Einsatz mit der Aufnahmekeilleiste bis auf den Sand bzw. in den Sand
hinein abgesenkt. Über die Keilleiste werden die Verunreinigungen und eventuell Sand
aufgenommen. Gleichzeitig wird auch der Zuführrotor mit abgesenkt. Da dieser relativ
zum Müllaufnehmer verschwenkbar gelagert ist, ist sowohl der Abstand von Zuführrotor
zu Müllaufnehmer bzw. Keilleiste und die Höhe des Zuführrotors relativ zum Sand unabhängig
vom Müllaufnehmer variierbar.
[0014] In einer ersten Betriebsstellung ist der Zuführrotor in Fahrtrichtung vor der Keilleiste
und damit auch vor dem Müllaufnehmer angeordnet. Wenn in dieser Stellung die Keilleiste
in etwa auf dem Sand aufliegt, dreht sich der Zuführrotor oberhalb des Sandes bzw.
dringt nur wenig in die Sandoberfläche ein. In dieser Stellung führt der Zuführrotor
alle oberflächlichen Verunreinigungen dem Müllaufnehmer zu. Es findet nur eine geringe
Sandaufnahme statt und daher ist eine hohe Fahrtgeschwindigkeit möglich. Da sich außerdem
der Rotor im Gegenuhrzeigersinn dreht, addieren sich Rotationsgeschwindigkeit und
Fahrgeschwindigkeit nicht, was zu einer geringeren Belastung des Rotors führt. Dieser
schleudert die Verunreinigungen in Richtung Keilleiste und Müllaufnehmer, wobei gleichzeitig
eine teilweise Trennung der Verunreinigung in Abhängigkeit ihres Gewichtes auftritt.
Leichtere Verunreinigungen werden weiter in Richtung des Müllaufnehmers geschleudert
als schwerere, z. B. Sand.
[0015] Eventuell von dem Zuführrotor nicht erfaßte Verunreinigungen werden nachträglich
noch von der Keilleiste aufgenommen und an den Müllaufnehmer weitergeführt. Auf diese
Weise werden bis zu einer gewissen Eintauchtiefe alle Verunreinigungen vom Strand
aufgenommen und dieser intensiv gesäubert.
[0016] Die erste Betriebsstellung ist insbesondere bei nassem Sand bzw. im Flutsaumbereich
von Vorteil, da nur eine geringe Sandaufnahme erfolgt und die Oberfläche gründlich
gereinigt wird.
[0017] Bei trockenem Sand wird vorzugsweise die zweite Betriebsstellung des Zuführrotors
benutzt. In dieser Stellung dient der Rotor nicht nur zum Zuführen von Verunreinigungen
zum Müllaufnehmer, sondern auch zum Beschleunigen des von der Keilleiste aufgenommenen
Sandes und der Verunreinigungen. Die Keilleiste ist hierbei teilweise in den Sand
eingetaucht. Der mit der Keilleiste einen Kanal bildende Zuführrotor erfaßt sowohl
teilweise den Sand als insbesondere den oberflächlich auf dem Sand liegenden Müll.
Ähnlich wie bei der ersten Betriebsstellung schleudert der Rotor die in seinem Drehbereich
befindlichen Materialien in Richtung des Müllaufnehmers. Die leichteren Teile werden
weiter als die schwereren Teile geschleudert. Auf diese Weise werden Sand und Verunreinigungen
schon teilweise getrennt dem Müllaufnehmer zugeführt und sind auf diesem umso leichter
weiter voneinander zu trennen. Gleichzeitig ist durch die beschleunigte Weiterführung
der aufgenommenen Materialien eine höhere Fahrgeschwindigkeit möglich.
[0018] In der dritten Betriebsstellung ist es insbesondere möglich, auch sperrige Teile
aufzunehmen. Da der Abstand zwischen Zuführrotor und Keilleiste bzw. Müllaufnehmer
relativ groß ist, können die durch die Keilleiste aufgenommene Teile in dem zwischen
Rotor und Keilleiste gebildeten Spalt zum Müllaufnehmer durchgeführt werden. Der Rotor
unterstützt durch seine Drehung den Weitertransport.
[0019] Die sowohl durch Zuführrotor als auch Müllaufnehmer schon zum großen Teil vom Sand
getrennten Verunreinigungen werden auf dem anschließenden Förderer nahezu vollständig
von eventuell mittransportiertem Sand befreit und dem Sammelbehälter zugeführt.
[0020] Günstig sind ferner die Merkmale der Ansprüche 2 und 3, da auf diese Weise der Schwenkrahmen
einfach ausgebildet und vollständig unterhalb des Fahrzeugrahmens angeordnet ist.
Die Oberseite des Fahrzeugrahmens kann zusätzlich vielfältig genutzt werden, wie z.
B. zum Transportieren von Baumaterial, Erdreich, Gärtnereiartikeln oder dergleichen.
Der Schwenkrahmen selbst ist durch die Lagerung an seinem hinteren Ende mit seinem
in Fahrtrichtung liegenden Ende absenkbar. An diesem Ende sind Zuführrotor und Aufnahmekeilleiste
angeordnet.
[0021] Die Merkmale der Schutzansprüche 4 und 5 sind insofern vorteilhaft, als auf diese
Weise ein vielfältiger Einsatz des Fahrzeuges möglich ist. Der Schwenkrahmen kann
zusammen mit Müllaufnehmer und Zuführrotor mit Hilfe lösbarer Schnellverschlüsse gegen
einen anderen Schwenkrahmen mit entsprechenden Einrichtungen ausgetauscht werden.
Ein Umrüsten des Fahrzeuges auf anderen Einsatzgebiete ist ohne großen Zeitaufwand
möglich. Die Flexibilität des Fahrzeugs wird dadurch erhöht. Z. B. ist auch ein Einsatz
zur Reinigung von asphaltierten Straßen möglich, wobei in diesem Fall die Aufnahmekeilleiste
vorzugsweise elastisch und der Zuführrotor insbesondere als Bürstenrolle ausgebildet
ist. Ebenso ist das Fahrzeug auch ohne Schwenkrahmen zum allgemeinen Transport einsetzbar.
[0022] Vorteilhaft sind auch die Merkmale der Ansprüche 6 bis 9, da auf diese Weise der
Müllaufnehmer für viele Einsatzgebiete verwendbar ist. Die Verunreinigungen werden
von dem Elevator vom Zuführrotor bzw. der Keilleiste übernommen und an den nachgeordneten
Förderer weitergeführt. Falls der Elevator über einen eigenen Antrieb verfügt, ist
dessen Geschwindigkeit unabhängig von der Drehgeschwindigkeit des Zuführrotors bzw.
der Geschwindigkeit des Förderers einstellbar und an Einsätze mit unterschiedlichem
Müllaufkommen leicht anpaßbar.
[0023] Günstig ist auch die Ausbildung des Fahrzeuges gemäß der Ansprüche 10 bis 12. Der
Einzugsbereich von Keilleiste, Zuführrotor und Müllaufnehmer kann entsprechend der
Fahrzeugbreite ausgebildet sein. Über die angeordneten Seitenschare und Einweisbleche
wird die Breite des Müllstromes entsprechend der vorgegebenen Bedingungen verkleinert
und ist so z. B. zwischen den an der Radachse angebrachten Rädern durchführbar. Die
Verunreinigungen werden bevor sie mit den Rädern des Fahrzeuges möglicherweise verdichtet
oder gar in den Untergrund eingedrückt werden, aufgenommen und der Sand über die gesamte
Fahrzeugbreite gereinigt. Prinzipiell wäre auch eine größere Breite z. B. der Keilleiste
möglich, dies würde aber die Handhabung des Fahrzeuges erschweren und durch die aus
der Fahrzeugkontur seitlich hervorstehenden Enden der Keilleiste werden möglicherweise
Personen verletzt.
[0024] Die Merkmale der Schutzansprüche 13 und 14 sind insofern vorteilhaft, als mit Hilfe
der Stelleinrichtung ein z. B. automatisch gesteuertes Absenken und Anheben des Schwenkrahmens
möglich ist. Die Stelleinrichtung kann als hydraulischer Stellzylinder ausgebildet
sein und z. B. vom Fahrer des Fahrzeuges fernbedient werden. Um die gesamte Breite
des Schwenkrahmens für den Müllaufnehmer nutzen zu können, ist die Stelleinrichtung
seitlich an den Rahmen angeordnet.
[0025] Weiterhin ist es günstig, wenn der Anstellwinkel zur Müllaufnanme der Aufnahmekeilleiste
relativ zum Boden größer ist als der Anstellwinkel des Müllaufnehmers. Auf diese Weise
erhält man in der zweiten Betriebsstellung zwischen Aufnahmekeilleiste und Zuführrotor
einen sich verengenden Transportkanal zum Weitertransportieren von aufgenommenem Müll
und Sand, wobei das Ende des Transportkanals einen größeren Öffnungswinkel aufweist
und dadurch das aufgenommene Material besser über den Müllaufnehmer verteilt werden
kann.
[0026] Außerdem ist eine Weiterbildung des Fahrzeuges gemäß der Schutzansprüche 16 bis 18
zweckmäßig. Mit Hilfe der Prallverkleidung wird eventuell vom Rotor nach oben oder
potentiell über den Müllaufnehmer hinausgeschleudertes Material abgefangen und auf
den Müllaufnehmer zurückgelenkt. Gleichzeitig werden beim Aufprall z. B. Sandklumpen
zerkleinert, was eine nachfolgende Trennung von Müll und Sand auf dem Müllabnehmer
bzw. dem Förderer erleichtert. Insbesondere die entgegengesetzt zur Fahrtrichtung
abnehmende Höhe der Prallverkleidung verhindert, daß der Müll bzw. Sand über den Müllaufnehmer
fortgeschleudert wird. Zusätzlich dient die Abdeckung der Prallverkleidung als Anschlag
beim Zurückschwenken des Schwenkrahmens in Richtung des Fahrzeugrahmens und zur Lagerung
der Rotorschwenkachse.
[0027] Vorteilhafte Ausgestaltungen einer Zuführrotoraufhängung sind in Ansprüchen 19 bis
21 zu entnehmen. Durch die Verwendung des U-förmigen Rahmens ist der Zuführrotor im
Prinzip pendelförmig mit Hilfe des Rahmens aufgehängt. Mit Hilfe der vom U-Steg abstehenden
Flanschlager und den entsprechenden an der Abdeckung abstehenden Lagerlaschen ist
der gesamte Rahmen um die Schwenkachse verschwenkbar.
[0028] Der Rotor ist somit leicht zugänglich aufgehängt. Außerdem ist durch die Anordnung
der Flanschlager und Lagerlaschen in einfachster Weise ein Verschwenken über den die
Betriebsstellungen umfassenden Schwenkbereich möglich. Der Schwenkradius des Zuführrotors
ist relativ groß, und doch ist es möglich, den Schwenkrahmen bis nah an den Fahrzeugrahmen
heranzuschwenken, wobei Flanschlager und Lagerlaschen des Rotors seitlich neben dem
Fahrzeugrahmen angeordnet sind. Durch die spezielle Lagerung der Rotordrehachse ist
außerdem eine Höhenfeineinstellung des Rotors möglich.
[0029] Um den Zuführrotor unabhängig von anderen Einrichtungen in seiner Rotationsgeschwindigkeit
einzustellen, ist es außerdem günstig, wenn einem Ende der Rotordrehachse eine Antriebseinrichtung
zugeordnet ist. Dies kann ein Hydromotor sein, der an das Hydrauliksystem des Fahrzeuges
angeschlossen, und vom Fahrer gegebenenfalls einstellbar ist.
[0030] Vorteilhaft sind auch die Merkmale der Ansprüche 23 und 24, da sich durch die Stelleinrichtung
zum Verschwenken des Rotors dieser unabhängig vom Müllaufnehmer verschwenken läßt.
Die Stelleinrichtung kann z. B. als hydraulisch betätigbarer Kolben ausgebildet sein.
Damit keine größeren Hebelkräfte auftreten, ist die Stelleinrichtung mit einem Ende
nahe an der Rotordrehachse befestigt. Um weiterhin das Verschwenken zu erleichtern,
ist das andere Ende der Stelleinrichtung an einer Seitenwand der Prallverkleidung
angeordnet.
[0031] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Zuführrotor eine Vielzahl von radial
abstehenden, den Rotorumfang bestimmenden Zinken auf. Mit Hilfe der Zinken werden
die Verunreinigungen bzw. der Sand in Richtung der Keilleiste bzw. des Müllaufnehmers
geschleudert. Die Zinken können als fest an der Drehachse des Rotors angeordnete elastische
Zinken aus Metall oder Kunststoff ausgebildet sein. Ebenso ist es möglich, die Zinken
federbeaufschlagt zu lagern.
[0032] Um in der zweiten Betriebsstellung einen minimalen Abstand zwischen Keilleiste und
Rotordrehachse zu erreichen, sowie in dieser Stellung die Transportwirkung des Rotors
zu optimieren, ist es von Vorteil, wenn sich die Aufnahmekeilleiste in Fahrtrichtung
im wesentlichen in eine Richtung parallel zu einer Tangente einer Verschwenkkurve
erstreckt, wobei die Verschwenkkurve als Einhüllende eines dem Schwenklager gegenüberliegenden
Teils des Rotorumfanges bestimmt ist.
[0033] Vorteilhafte Anordnungen von Zuführrotor und Keilleiste ergeben sich durch die Merkmale
der Ansprüche 27 bis 30.
[0034] Die Merkmale der Schutzansprüche 31 und 32 sind insofern vorteilhaft, als mit Hilfe
des Förderers ein zusätzliches Trennen des Mülls von dem mitgeführten Bodenmaterial
möglich ist. Um ein Verschmutzen bzw. Beschädigen der Radachse und sämtlicher unterhalb
der Fördereinrichtung angeordneter Leitungen zu verhindern, ist der Einbau eines Prallblechs
über der Hinterachse vorteilhaft. An dem Förderer wie aber auch an dem Müllaufnehmer
kann eine Umlenkachse als Unwuchtwelle ausgebildet sein und durch eine gezielte, vertikal
zur Transportrichtung laufende Schwingbewegung das Abschütteln des Sandes bzw. des
Bodenmateriales erleichtern.
[0035] Zur Lagerung der Stelleinrichtungen des Schwenkrahmens ist es von Vorteil, wenn der
vordere Querträger des Fahrzeugrahmens seitlich über die Langsträger bis in etwa zur
Fahrzeugbreite übersteht und an seinen Enden die Stelleinrichtungen gelagert sind.
Gleichzeitig können an diesen Enden auch Kippeinrichtungen für eine auf dem Fahrzeugrahmen
angeordnete Ladefläche gelagert sein. Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Fahrzeugrahmen
im wesentlichen durch ein durch zwei Langsträger und zwei Querträger gebildetes Rahmenrechteck
und ein an dessen vorderem Ende angeordnetes Rahmendreieck gebildet. An der Spitze
des Rahmendreiecks ist eine Kupplungseinrichtung für ein Zugfahrzeug angeordnet.
[0036] Um eine möglichst große Ladefläche zu erhalten, ist es von Vorteil, wenn die Ladefläche
sich nahezu vollständig über Müllaufnehmer und Förderer erstreckt. Der Sammelbehälter
ist über die Ledefläche durch zwei seitlich am Fahrzeugrahmen oder an der Ledefläche
angeordnete Träger verschwenkbar und kann gleichmäßig auf die Ledefläche entleert
werden.
[0037] Außerdem sind die Merkmale der Schutzansprüche 35 bis 37 insofern vorteilhaft, als
mit Hilfe der Kipplenker ein gleichmäßiges Ausschütten des Sammelbehälters über die
gesamte Länge der Ladefläche möglich ist. Über eine Schüttkante des Sammelbehälters
wird der erste Müll direkt oberhalb des hinteren Endes der Ladefläche auf diese entleert
und durch die Anordnung von Kipplenker und Träger der Sammelbehälter während des Verschwenkens
zum vorderen Ende der Ladefläche allmählich weiter verschwenkt. Durch den dreieckförmigen
Anschlußrahmen ist der Träger des Sammelbehälters von einer im wesentlichen horizontalen
Stellung in eine in etwa vertikale Stellung mit Hilfe einer Kippeinrichtung drehbar.
Sowohl die Kippeinrichtung für den Sammelbehälter als auch die Kippeinrichtung für
die Ladefläche können als hydraulisch betätigbare Kolben ausgebildet sein kann.
[0038] Außerdem ist eine Weiterbildung des Fahrzeugs gemäß der Ansprüche 38 bis 40 zweckmäßig.
Durch die als Liftachse ausgebildete Radachse ist eine Höhenverstellung des hinteren
Endes des Fahrzeugs möglich. Insbesondere zum Entleeren der Ladefläche wird mit Hilfe
Hubeinrichtung der Fahrzeugrahmen angehoben und der gesammelte Müll kann auch in einen
höheren Container gekippt werden.
[0039] Die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösungen und vorteilhafte Ausführungsbeispiele
davon werden im folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Figuren weiter
erläutert und beschrieben.
[0040] Es zeigen :
Figur 1 das Fahrzeug zur Strandreinigung in einer Seitenansicht mit verschwenkter
Ladefläche und Sammelbehälter;
Figur 2 eine Seitenansicht des Fahrzeugs zur Strandreinigung mit abgesenktem Schwenkrahmen;
Figur 3 eine Draufsicht des Fahrzeuges;
Figur 4 eine Draufsicht auf Müllaufnehmer und Förderer;
Figur 5 eine Vorderansicht des Zuführrotors;
Figur 6 eine Seitenansicht eines Rahmens zur Legerung des Zuführrotors;
Figur 7 eine Seitenansicht einer Antriebseinrichtung des Zuführrotors;
Figur 8 eine Seitenansicht einer ersten Betriebsstellung des Zuführrotors;
Figur 9 eine Seitenansicht einer zweiten Betriebsstellung des Zuführrotors;
Figur 10 eine Seitenansicht einer dritten Betriebsstellung des Zuführrotors;
Figur 11 eine Vorderansicht einer Liftachse gemäß der Erfindung;
Figur 12 eine Seitenansicht der Liftachse, und
Figur 13 eine weitere Seitenansicht der Liftachse.
[0041] In Figur 1 ist das erfindungsgemäße Fahrzeug zur Strandreinigung 1 zusammen mit einem
Zugfahrzeug 2 dargestellt. Das Strandreinigungsfahrzeug 1 ist mit Hilfe einer Kupplungseinrichtung
3 und einer am Zugfahrzeug 2 ausgebildeten Ankuppeleinrichtung 77 mit diesem verbunden
und über einen Untergrund 68 bewegbar. Das Fahrzeug 1 ist im wesentlichen aus dem
Fahrzeugrahmen 4, einer hochgeklappten Ladefläche 5, einem unter dem Fahrzeugrahmen
4 angeordneten Schwenkrahmen 7 und einem über die Ladefläche 5 geschwenkten Sammelbehälter
6 gebildet.
[0042] Am Fahrzeugrahmen 4 ist an seinem vorderen Ende die Kupplungseinrichtung 3 und an
seinem hinteren Ende eine im wesentlichen horizontale Kippachse 51 für die Ladefläche
5 angeordnet. Die Ladefläche 5 ist gegenüber dem Fahrzeugrahmen 4 um die Kippachse
51 um etwa 45
o nach oben verschwenkt. An ihrem hinteren Ende ist eine verstellbare Hinterwand 50,
die am hinteren oberen Ende der Ladefläche 5 schwenkbar gelagert ist, teilweise geöffnet.
An einer Seitenwand 87 der Ladefläche ist nahe der dem Fahrzeugrahmen zuweisenden
Unterseite eine Sammelbehälterschwenkeinrichtung 39 angeordnet. Diese verläuft im
wesentlichen parallel und nahe benachbart zur Unterseite der Seitenfläche 87. An einem
vorderen Ende 40 ist die Schwenkeinrichtung 39 an der Seitenfläche 87 gelagert, während
das hintere Ende 41 an der Spitze eines dreieckförmigen Rahmenelementes 48, 49 gelagert
ist. Die Enden der Schenkel 48 und 49 des dreieckförmigen Rahmenelementes sind mit
einem Träger 42 verbunden. Dieser und die Dreieckschenkel schließen ein im wesentlichen
gleichseitiges Dreieck ein. In der Nähe der Verbindung zwischen Dreieckschenkel 48
und Träger 42 ist dieser an der Unterseite der Seitenwand 87 der Ladefläche 5 an seinem
Ende 43 verschwenkbar gelagert. Am gegenüberliegenden Ende 44 ist der Sammelbehälter
6 relativ zum Träger 42 verschwenkbar gelagert. Das Ende 44 des Trägers 42 ist in
etwa im Flächenschwerpunkt einer Seitenfläche des Sammelbehälters 6 angeordnet. Ein
Querträger 45 verläuft rechtwinklig zum Träger 42 entlang des Sammelbehälters 6.
[0043] Benachbart zum Ende 43 des Trägers 42 ist an der Seitenwand 87 der Ladefläche 5 ein
Kipplenker 46 drehbar gelagert. Der Lagerpunkt 164 des Kipplenkers 46 ist in Figur
2 bzw. 3 dargestellt und liegt relativ zum Lagerpunkt 43 des Trägers 42 versetzt in
Richtung der Oberkante der Seitenwand 87. Am anderen Ende 47 ist der Kipplenker 46
am Sammelbehälter 6 drehbar gelagert. Dieses Ende liegt im wesentlichen auf einer
zur Bodenfläche vertikalen, durch den Endpunkt 44 des Trägers 42 laufenden Gerade
in Richtung der Oberseite des Sammelbehälters 6 versetzt. Der Kipplenker 46 ist mit
einer etwas geringeren Länge als der Träger 42 ausgebildet.
[0044] Mit Hilfe einer Ladeflächenkippeinrichtung 36, die zwischen einem Querträger 35 des
Rahmens 4 und der Seitenfläche 87 der Ladefläche 5 angeordnet ist, ist diese gegenüber
dem Fahrzeugrahmen 4 verschwenkt. Die Kippeinrichtung 36 ist mit einem Ende 37 drehbar
am Querträger 35 gelagert und mit dem anderen Ende 38 in etwa oberhalb des Endes 43
des Trägers 42 mittig zur Seitenwand 87 angeordnet.
[0045] Gegenüberliegend zum Ende 37 der Kippeinrichtung 36 ist am Querträger 35 eine Stelleinrichtung
32 mit einem Ende 34 drehbar gelagert. Mit ihrem anderen Ende 33 ist diese an einem
unterhalb des Fahrzeugrahmens 4 angeordneten Schwenkrahmen 7 drehbar gelagert.
[0046] Mit Hilfe der Stelleinrichtung 32 ist der Schwenkrahmen 7 um eine in der Nähe seines
hinteren Endes angeordnete, im wesentlichen horizontale Schwenkachse 8 in Richtung
des Bodens 68 absenkbar. Im Schwenkrahmen 7 sind eine Anzahl von Rollen 20, 21, 24,
25, 26, 27 und 28 drehbar gelagert. Die Rollen 20 und 21 dienen als Umlenkachsen für
ein aus Obertrum 22 und Untertrum 23 gebildetes Förderband. Die Rollen 24, 25 und
26 sind als Stützrollen ausgebildet und legen zusammen mit den Umlenkachsen 20 und
21 eine Transportebene des Obertrums 22 fest. Die Rollen 27 und 28 sind jeweils zwischen
den Umlenkachsen 20 bzw. 21 und den diesen benachbarten Stützrollen 24 bzw. 26 angeordnet.
Sie sind gegenüber diesen Rollen nach unten versetzt und nicht mit dem Obertrum 22
in Berührung. Die Rollen 27 und 28 dienen als Spannrollen und sind unterhalb des Untertrums
23 angeordnet und lenken diesen in Richtung des Obertrums 22. Der Untertrum 23 zwischen
den Spannrollen 27 und 28 hängt in Richtung des Bodens 68 durch.
[0047] Oberhalb der Umlenkachse 20 und der Stützrolle 24 ist am Schwenkrahmen 7 eine Prallverkleidung
15 angeordnet. Diese weist vom Schwenkrahmen 7 in Richtung des Fahrzeugrahmens 4.
In dem in Figur 1 dargestellten Verschwenkungszustand des Schwenkrahmens 7 ist eine
Abdeckung 16 der Prallverkleidung 15 mit der Unterseite des Fahrzeugrahmens 4 über
ihre gesamte Länge in Anlage. Am hinteren Ende der Prallverkleidung 15 ist nahe des
Schwenkrahmens 7 das Ende 33 der Stelleinrichtung 32 angeordnet. Zwischen dem Ende
33 und dem am Fahrzeugrahmen 4 gelagerten Ende 8 des Schwenkrahmens 7 ist ein Einweisblech
65 angeordnet, das sich in Längsrichtung des Schwenkrahmens den Obertrum 22 überragend
erstreckt.
[0048] Zwischen einer hinteren oberen Kante der Prallverkleidung 15 und einem vor dieser
angeordneten Zuführrotor 11 erstreckt sich zum Verschwenken des Rotors eine Stelleinrichtung
29. Sie ist an ihrem hinteren Ende 31 an der Prallverkleidung 15 und an ihrem vorderen
Ende 30 am Zuführrotor 11 gelagert.
[0049] Der Zuführrotor 11 ist um eine Drehachse 18 drehbar. Er weist eine Vielzahl von radial
abstehenden Zinken 67 auf. Zwische Drehachse 18 und dem Fahrzeugrahmen 4 erstreckt
sich eine Antriebseinrichtungsabdeckung 17. Diese überragt teilweise seitlich den
Fahrzeugrahmen 4. Auf das obere Ende der Abdeckung 17 ist eine Lagerlasche 19 gerichtet.
Diese ist an einer vorderen Kante der Abdeckung 16 der Prallverkleidung 15 angeordnet.
[0050] Direkt unterhalb der Zuführwalze 11 ist eine diese teilweise seitlich abdeckende
Seitenschar 64 in Verlängerung des Schwenkrahmens 7 angeordnet. Die Höhe der Seitenschar
64 entspricht in etwa der Höhe des ihr benachbarten Endes des Schwenkrahmens 7. Während
der Schwenkrahmen 7 mit dem Fahrzeugrahmen 4 einen spitzen Winkel einschließt und
in Richtung des Bodens 68 weist, weist die Seitenschar 64 in Richtung des Zugfahrzeugs
2 und etwas nach oben, wobei sie in etwa parallel zu dem gegenüberliegenden, auf einen
Förderer 12 weisenden Ende des Schwenkrahmens 7 verläuft.
[0051] Der Förderer 12 ist zwischen Radachse 13 und Fahrzeugrahmen 4 angeordnet. Er weist
eine im wesentlichen dem Schwenkrahmen entsprechende Neigung auf. Über Umlenkachsen
52 und 53, sowie über Stützrollen 54 und 55 und Spannrollen 56 und 57 läuft ein aus
Oberund Untertrum gebildeter Trum 58. Die Transportrichtung des Förderers 12 und des
im Schwenkrahmen 7 angeordneten Müllaufnehmers 9 ist gleich und in Richtung des hinteren
Endes des Fahrzeuges 1 gerichtet. Ähnlich wie der Schwenkrahmen 7 weist auch der Förderer
12 seitlich begrenzende Einweisbleche 66 auf.
[0052] In Figur 1 ist der Fahrzeugrahmen 4 gegenüber der Radachse 13 geliftet dargestellt.
Zwei mit dem Fahrzeugrahmen 4 verbundene Stützarme 62 und 63 weisen vom Fahrzeugrahmen
in Richtung der Radachse 13. Mittig zwischen ihnen ist ein Hubzylinder 61 angeordnet.
Ein Hubkolben 60 ist nahezu vollständig aus dem Hubzylinder 61 ausgefahren, wobei
an dessem Ende ein die Radachse 13 teilweise umfassendes Halteteil 59 angeordnet ist.
Dieses weist einen einem gleichschenkligen Dreieck ähnlichen Querschnitt auf. Mit
der Basis dieses Dreieckes ist mittig der Hubkolben 60 verbunden.
[0053] Durch Anliften des Fahrzeugrahmens 4 mit Hilfe der Hubeinrichtung 60, 61 ist das
Rad 14 fast vollständig sichtbar.
[0054] Nahe der Kupplungseinrichtung 3 ist senkrecht zum Fahrzeugrahmen 4 ein höhenverstellbares
Stellrad 162 zum Abstellen des Fahrzeugs 1 angeordnet.
[0055] In Figur 2 ist das Strandreinigungsfahrzeug 1 mit zum Boden 68 abgesenkten Schwenkrahmen
7 dargestellt. Gleiche Teile sind entsprechend Figur 1 mit gleichen Bezugszeichen
versehen und werden nur noch teilweise erwähnt.
[0056] Die Ladefläche 5 ist in dieser Figur auf den Fahrzeugrahmen 4 aufgelegt. Die Kippeinrichtung
36 bewegt bei Betätigung ihr Ende 38 entlang des Kreisbogens 72, wobei am Ende des
Kreisbogens die Ladefläche 5 in etwa die in Figur 1 dargestellte Stellung einnimmt.
Mit Hilfe der Sammelbehälterschwenkeinrichtung 39 ist die Spitze 41 des dreieckförmigen
Rahmenteils entlang des Halbkreisbogens 71 führbar. Während der in Figur 1 dargestellten
Stellung des Sammelbehälters 6, dieser so weit wie möglich über die Ladefläche 5 verschwenkt
ist und die Dreiecksspitze 41 in Richtung der Schwenkeinrichtung 39 zeigt, ist in
der in Figur 2 dargestellten Stellung des Sammelbehälters 6, dieser nahe dem Boden
68 unterhalb der hinteren Umlenkachse 53 des Förderers 12 angeordnet. Bei Betätigung
der Sammelbehälterschwenkeinrichtung 39 bewegt sich der Flächenmittelpunkt 44 des
Sammelbehälters 6 entlang des Kreises 69 bis zur Position des Sammelbehälters 6'.
Gleichzeitig bewegt sich der Endpunkt 47 des Kipplenkers 46 entlang des Bogens 70.
Durch die in Figur 1 beschriebene relative Anordnung und Länge von Träger 42 und Kipplenker
46 schneiden sich die entsprechenden Führungsbogen 69 und 70 und der Sammelbehälter
6 weist mit seinem offenen Ende immer mehr in Richtung der Ladefläche 5 und ist über
eine Schüttkante 161 in Richtung der Ladefläche 5 entleerbar.
[0057] Der Schwenkrahmen 7 ist um den Legerpunkt 8 mit einem Ende bis auf den Boden 68 abgesenkt.
Eine unterhalb des Zuführrotors 11 am Schwenkrahmen 7 angeordnete Aufnahmekeilleiste
10 berührt mit ihrem freien Ende den Boden 68 und die Seitenschar 64 verläuft mit
ihrer Unterseite im wesentlichen parallel zum Boden.
[0058] Beim Abheben des Schwenkrahmens 7 in Richtung auf den Fahrzeugrahmen 4 mit Hilfe
der Stelleinrichtung 32 ist deren am Schwenkrahmen 7 gelagertes Ende 33 entlang des
Bogens 73 führbar. Weiterhin ist die Drehachse 18 des Zuführrotors 11 mit Hilfe der
Stelleinrichtung 29 über den Schwenbereich 74 verschwenkbar. In der in Figur 2 dargestellten
Anordnung des Zuführrotors ist dieser in einer zweiten Betriebsstellung, während die
Stellungen 11' und 11'' einer ersten bzw. einer dritten Betriebsstellung entsprechen.
Diese werden in den Figuren 8 bis 10 näher erläutert.
[0059] Gegenüber der in Figur 1 gelifteten Darstellung des Fahrzeugrahmens 4, ist in Figur
2 die Radachse 13 direkt an den Enden der Stützarme 62 und 63 gelagert und der Fahrzeugrahmen
verläuft im wesentlichen horizontal.
[0060] In Figur 3 ist das Strandreinigungsfahrzeug 1 in einer Draufsicht dargestellt. Der
Fahrzeugrahmen 4 weist einen mit der Kupplungseinrichtung 3 verbundenen dreieckförmigen
und einen an diesen anschließenden rechteckförmigen Rahmenabschnitt auf. Der dreieckförmige
Rahmenabschnitt wird durch zwei symmetrisch zur Längsrichtung 100 von der Kupplungseinrichtung
3 in Richtung eines ersten Querträgers 35 verlaufende Träger 81 und 82 gebildet. Die
Dreiecksspitze ist in der Kupplungseinrichtung 3 angeordnet, während die Dreiecksbasis
durch den Querträger 35 gebildet ist. Parallel zur Längsachse 100 schließen sich an
die Träger 81 und 82 Längsträger 75 und 76 an. Durch diese Träger, den Querträger
35 sowie einen nahe des Fahrzeugendes angeordneten Querträger 78 wird der rechteckige
Rahmenabschnitt gebildet. Die Längsträger 75 und 76 weisen einen dem Abstand der Räder
14 und 14' entsprechenden Abstand auf. An ihren hinten liegenden Enden 51 und 51'
ist die Ladefläche 5 schwenkbar gelagert, wobei diese Enden über den Querträger 78
nach hinten hinausragen. Während der Querträger 78 sich von einem Längsträger zum
anderen erstreckt, weist der zu diesem parallele Längsträger 35 eine größere Länge
auf. Mit seinen Enden 79 und 80 überragt er auf beiden Seiten die Längsträger um jeweils
die gleiche Länge. An den äußeren Enden der Querträgerenden 79 und 80 sind die Stelleinrichtungen
32 und 36 schwenkbar gelagert.
[0061] Oberhalb des Rahmens 4 ist auf diesen aufliegend die Ladefläche 5 angeordnet. In
der in Figur 3 dargestellten Draufsicht sind von der Ladefläche 5 eine Vorderwand
88, zwei Seitenwände 87 und 89 sowie eine Hinterwand 50 erkennbar. Die Seitenwände
bzw. Vorder- und Rückwand sind parallel zu den Längsträgern 75 und 76 bzw. Querträgern
35 und 78 und bilden die rechteckförmige Ladefläche 5. Die Hinterwand 50 verläuft
entsprechend zur Darstellung in Figur 2 unter einem Winkel zur Vertikalen nach hinten
in Richtung zum Sammelbehälter 6. Während die Oberkante der Hinterwand 50 vor dem
Sammelbehälter angeordnet ist, ist die dem Sammelbehälter näher liegende Unterkante
oberhalb einer Öffnung 90 des Sammelbehälters 6 angeordnet. Die Schüttkante 161 befindet
sich somit unterhalb der Ladefläche 5. Schüttkante und ihr gegenüberliegende Seite
des Sammelbehälters verlaufen im wesentlichen parallel zur Hinterwand 50. Die Ausdehnung
des Sammelbehälters 6 senkrecht zur Längsrichtung 100, d. h. dessen Breite, ist geringfügig
kürzer als der innere Abstand der Seitenwände 87 und 89 der Ladefläche. An den Querseiten
ist der Sammelbehälter 6 mittig über die Lager 44 und 44' bzw. 47 und 47' mit dem
Träger 42 und 42' bzw. den Kipplenkern 46 und 46' verbunden. Die Träger 42 und 42'
verlaufen parallel zu den Kipplenkern 46 und 46' außerhalb der Seitenwände 87 und
89. An ihren Enden 43 und 164 sind sowohl Träger 42 als auch Kipplenker 46 mit der
Seitenwand 87 und entsprechend auf der anderen Seite mit der Seitenwand 89 verbunden.
Seitlich außerhalb und parallel zu diesen sind Sammelbehälterschwenkeinrichtung 39
und 39' an den Seitenwänden 87 und 89 angeordnet. Die Schwenkeinrichtung 39 verläuft
zwischen einem ersten Lagerpunkt 40 und einem zweiten Lagerpunkt 41. Dieser ist oberhalb
des Trägers 42 entsprechend der Figuren 1 und 2 als Dreiecksspitze ausgebildet. Der
Abstand von Träger 42 und Sammelbehälterschwenkeinrichtung 39 zur Seitenwand 87 ist
im wesentlichen gleich. Entsprechendes gilt für die Sammelbehälterschwenkeinrichtung
39' an der anderen Seitenwand 89 der Ladefläche 5.
[0062] Vor der Vorderwand 88 ist auf dem durch den Träger 81 und 82 gebildeten dreieckförmigen
Rahmenabschnitt eine Hydraulikabdeckung 91 angeordnet. Diese erstreckt sich symmetrisch
zur Längsrichtung 100, wobei ihre Seitenflächen im wesentlichen parallel zu den Trägern
81 und 82 verlaufen und diese überragen.
[0063] Unterhalb der Hydraulikabdeckung 91 und unter dem Rahmen 4 ist die Abdeckung 16 symmetrisch
zur Längsrichtung 100 angeordnet. An beiden Seiten steht sie relativ zu den Seitenwänden
87 und 89 der Ladefläche 5 etwas über, wobei an diesen Seiten die Stelleinrichtungen
29 und 29' angeordnet sind. Der Abstand dieser Stelleinrichtungen entspricht dabei
im wesentlichen dem Abstand der Sammelbehälterschwenkeinrichtungen 39 und 39' bzw.
dem Abstand der Träger 42 und 42'.
[0064] Am vorderen Ende der Abdeckung 16 sind symmetrisch zur Längsrichtung 100 Lagerlaschen
19 und 19' angeordnet. Diese sind mit Lagereinrichtungen 85 und 86 eines Rahmens 84
in Eingriff. Der Rahmen 84 verläuft parallel zur Vorderseite der Abdeckung 16 und
überragt diese seitlich durch zwei in Richtung der Stelleinrichtungen 29 und 29' gerichteten
Arme. Auf einer Seite des Rahmens 84 ist die Antriebseinrichtungsabdeckung 17 angeordnet,
wobei ein Motor 83 in Richtung der Längsachse des Rahmens 84 aus der Abdeckung 17
hervorragt.
[0065] In Figur 4 ist das Strandreinigungsfahrzeug 1 in einer Draufsicht auf den Müllaufnehmer
9, den Förderer 12 und den Sammelbehälter 6 dargestellt.
[0066] Sowohl der Trum 22 des Müllaufnehmers 9 als auch der Trum 58 des Förderers 12 sind
als Siebbänder ausgebildet. Diese weisen eine Vielzahl von im wesentlichen rautenförmigen
Öffnungen auf.
[0067] An der Vorderseite des Fahrzeuges 1 sind an den Enden der Keilleiste 10 zwei symmetrisch
zur Längsrichtung 100 nach außen abgewinkelte Seitenschare 64 und 64' angeordnet.
Die Aufnahmebreite 92 der Seitenschare 64 und 64' entspricht dabei im wesentlichen
der Fahrzeugbreite 93. Die Keilleiste 10 ragt vom Müllaufnehmer 9 ungefähr über die
Hälfte der Längsausdehnung der Seitenschare 64 und 64' in Richtung der Kupplungseinrichtung
3. An den rückwärtigen Enden der Seitenschare ist deren Abstand geringfügig kleiner
als die Breite 95 des Obertrums 22 des Müllaufnehmers 9. An diese Enden schließen
sich beidseitig symmetrisch zur Längsrichtung 100 verlaufende Einweisbleche 96 und
97 an. Diese verlaufen über einen direkt an die Seitenschare 64 und 64' anschließenden
Abschnitt parallel zur Längsrichtung 100, während sie in dem darauffolgenden Abschnitt
aufeinander zulaufen. Am Ende des Müllaufnehmers 9 ist der Abstand der Einweisbleche
96 und 97 etwas geringer als die Breite 94 des Trums 58 des Förderers 12. Dieser ist
entsprechend z. B. zu Figur 1 mit seiner vorderen Umlenkachse 52 unterhalb der hinteren
Umlenkachse 21 des Müllaufnehmers 9 angeordnet. Die Einweisbleche 96 und 97 werden
durch parallele Einweisbleche 66 und 66' des Förderers 12 bis zu dessen hinterem Ende
fortgesetzt. An diesem Ende ist der Sammelbehälter 6 mit einer Breite 102 angeordnet,
wobei diese Breite größer ist, als die Breite 94 des Obertrums 58 des Förderers 12.
[0068] Zum Antrieb des Müllaufnehmers 9 ist einseitig an der hinteren Umlenkachse 21 eine
Antriebseinrichtung 98 angeordnet. Durch Antriebsverbindungen 99 sind zumindest die
Stützrollen 25 und 26 mit der Umlenkachse 21 antriebsverbunden.
[0069] Der Förderer 12 weist ebenfalls an seiner hinteren Umlenkachse 53 eine einseitig
angeordnete Abtriebseinrichtung 101 auf.
[0070] Da der Förderer 12 zwischen den Rädern 14 und 14' oberhalb der Radachse 13 angeordnet
ist, ist seine Breite 94 geringer als der Innenabstand der beiden Räder.
[0071] In Figur 5 ist der Zuführrotor 11 dargestellt. Der Rahmen 84 weist im wesentlichen
eine U-Form auf. Ein U-Steg 103 verläuft horizontal und parallel zu der Rotorschwenkachse
120 bzw. Rotordrehachse 18. An seinen Enden weist der U-Steg 103 rechtwinklig zu diesem
angeordnete U-Schenkel 104 und 105 auf. Diese erstrecken sich bis nahe oberhalb einer
zur Drehachse 18 konzentrischen Rotorwelle 106. An den Enden 109 und 110 der U-Schenkel
104 und 105 sind Lagerflansche 107 bzw. 108 angeordnet. Diese sind von außen auf die
U-Schenkel 104 bzw. 105 aufgelegt und mit diesen verbunden.
[0072] In den Lagerflanschen 107 und 108 ist die Drehachse 18 gelagert.
[0073] Auf der Drehachse 18 sind konzentrische Rotorendscheiben 132 und 133 angeordnet.
Diese begrenzen den Zuführrotor 11 in Richtung der Drehachse. Auf der Rotorwelle 106
sind eine Vielzahl von radial abstehenden Zinken 67 angeordnet. Zur Verdeutlichung
sind in Figur 5 nur einige wenige Zinken dargestellt.
[0074] Zur Lagerung des Zuführrotors 11 an der Schwenkachse 120 sind am U-Steg 103 Lagereinrichtungen
85 und 86 angeordnet. Diese sind durch jeweils ein Paar von Lagerflanschen 116, 117
bzw. 118, 119 gebildet. Zur Aufnahme der Schwenkachse weisen die Lagerflansche eine
entsprechende Öffnung auf.
[0075] Einseitig zum Zuführrotor 11 ist eine Antriebseinrichtung 111 angeordnet. Diese umfaßt
einen oberhalb des U-Stegs 103 angeordneten Motor 112 und eine auf dessen Antriebsachse
gelagerte Antriebsscheibe 113. Diese ist über einen Keilriemen 115 mit einer koaxial
an der Drehachse angeordneten Antriebsscheibe 114 verbunden.
[0076] In Figur 6 ist eine Seitenansicht insbesondere des Flanschlagers 108 dargestellt.
Dieses weist im wesentlichen eine U-Form auf. In den U-Stegen sind symmetrisch zu
einer die Drehachse aufnehmenden Langnut 122 Langlöcher 123 und 124 angeordnet. Ein
U-Schenkel weist eine Verdickung auf, in der eine Bohrung 30 angeordnet ist. In dieser
Bohrung ist ein Ende der Stelleinrichtung 29 lagerbar.
[0077] Oberhalb des Lagerflansches 108 ist ein U-Schenkel 105 des Rahmens 84 aus Figur 5
sichtbar. Sowohl die Längsnut 122 als auch der U-Schenkel 105 erstrecken sich vertikal
in Richtung 125. Am oberen Ende des U-Schenkels 105 verläuft in Richtung 126 der Lagerflansch
119. Dieser weist an seinem freien Ende eine Schwenklagerbohrung 121 auf. Zwischen
Richtung 125 der Längsnut 122 und Richtung 126 des Lagerflansches 119 ist der Winkel
127 eingeschlossen.
[0078] In Figur 7 ist die Antriebseinrichtung des Zuführrotors 11 dargestellt. Konzentrisch
zur Drehachse 18 ist die Rotorendscheibe 133 angeordnet. Über diese stehen radial
Zinken 67 hervor und legen bei Drehung in Richtung 128 die Umfangslinie 129 fest.
[0079] Koaxial zur Drehachse 18 ist die Antriebsscheibe 114 mit dieser verbunden. Vertikal
oberhalb dieser Antriebsscheibe ist die mit dem Motor verbundene Antriebsscheibe 113
angeordnet. Über einen Keilriemen 115 sind beide antriebsverbunden. Zur Spannung des
Keilriemens ist zwischen den Antriebsscheiben 113 und 114 eine seitlich zur Verbindungslinie
dieser beiden versetzte Spannrolle 131 angeordnet.
[0080] In Figur 8 ist der Zuführrotor in einer ersten Betriebsstellung dargestellt. Gleiche
Bezugszeichen bezeichnen gleiche Teile, wie sie schon aus den vorhergehenden Figuren
bekannt sind. Auf diese wird nur noch teilweise eingegangen.
[0081] Der Zuführrotor 11 ist mit Hilfe der Stelleinrichtung 29 um die Schwenklagerachse
120 nach vorne verschwenkt. Der tiefste Punkt des Zuführrotors 11 befindet sich nahe
der Oberfläche 68 und vor der Aufnahmekeilleiste 10. Die Zinken 67 greifen bei Drehung
im Gegenuhrzeigersinn 128 in eine auf der Oberfläche liegende Schicht von Müll 136
ein. Sowohl durch Drehung des Zuführrotors 11 als auch durch Bewegung des Fahrzeugs
in Richtung 140 wird über die Aufnahmekeilleiste 10 der Müll 136 auf den Obertrum
22 des Müllaufnehmers befördert. Dieser transportiert den Müll in Richtung 137 ab.
In der in Figur 8 dargestellten Betriebsstellung ist die Aufnahmekeilleiste 10 in
der Nähe der Oberfläche 68 aber oberhalb dieser angeordnet. Der Zuführrotor 11 kann
mit Hilfe der Stelleinrichtung 29 so weit nach vorne verschwenkt werden, bis die Länge
des Kolbens 138 in etwa der Länge der Stelleinrichtung 29 entspricht. In der am weitesten
nach hinten verschwenkten Stellung des Zuführrotors ist der Kolben 138 vollständig
in die Stelleinrichtung 29 eingezogen. Der gesamte Schwenkbereich des Zuführrotors
entspricht dabei im wesentlichen dem Schwenkbogen 74 der Drehachse 18.
[0082] Mit Hilfe der in Figur 6 dargestellten Langlöcher 123 und 124 ist eine Höhenfeineinstellung
der Drehachse 18 in Richtungen 141 möglich.
[0083] In einer Seitenwand 134 der Prallverkleidung 15 ist eine keilförmige Aussparung 139
angeordnet. Diese dient beim Verschwenken des Zuführrotors 11 zum Aufnehmen der Drehachse
18.
[0084] In der in Figur 8 dargestellten Betriebsstellung greifen die Zinken 67 nicht in den
unterhalb der Oberfläche 68 liegenden Sand 135 ein.
[0085] In Figur 9 ist eine zweite Betriebsstellung des Zuführrotors 11 dargestellt. In diesem
Fall ist die Aufnahmekeilleiste mit ihrer Spitze 144 bis zur Tiefe d in den Sand 135
eingeführt. Zwischen Aufnahmekeilleiste 10 und Zuführrotor 11 ist sowohl Sand 135
als auch Müll 136 angeordnet. In dieser Betriebsstellung ist der Zuführrotor 11 so
weit nach hinten verschwenkt, daß der Abstand e zwischen Umfangslinie 129 und Keilleiste
10 minimal ist. Weitere charakteristische Größen gemäß der Erfindung sind der Abstand
a der Spitze 144 der Aufnahmekeilleiste 10 und des Lotfußpunktes 143 des durch die
Schwenkachse 120 gelegten Lotes 142, und der Abstand b bzw. c der Schwenkachse 120
vom Lotfußpunkt bzw. von der durch die Aufnahmekeilleiste 10 gebildeten Ebene.
[0086] Die Aufnahmekeilleiste schließt mit der Horizontalen einen Winkel α ein, der um den
Winkel 145 größer ist als der zwischen Obertrum 22 und der Horizontalen eingeschlossene
Winkel β.
[0087] In Figur 10 ist der Zuführrotor 11 in einer dritten Betriebsstellung dargestellt.
Der Kolben 138 ist vollständig in die Stelleinrichtung 29 eingeführt und der Zuführrotor
in seiner am weitesten nach hinten verschwenkten Stellung angeordnet. In dieser Stellung
berührt dessen Umfangslinie 129 nahezu die Abdeckung 16 von unten und die Drehachse
18 ist möglichst weit in den Ausschnitt 139 der Seitenwand der Prallverkleidung eingeführt.
[0088] In der dritten Betriebsstellung sind Umfangslinie 129 und Obertrum 22 im Abstand
f angeordnet. Der Abstand f ist in etwa doppelt so groß wie der Abstand e zwischen
Umfangslinie und Aufnahmekeilleiste 10 in der zweiten Betriebsstellung. Wie anhand
der Einhüllenden 163 der Umfangslinie 129 während des Verschwenkens zu erkennen ist,
ist der Abstand e der Minimalabstand.
[0089] In Figur 11 ist die Radachse 13 in einer Vorderansicht dargestellt. Eine Bodenwand
146 der Ladefläche 5 verläuft horizontal und liegt auf dem Querträger 78 des Fahrzeugrahmens
auf. Dieser wird durch Langsträger 75 und 76 seitlich eingeschlossen. Die die Ladefläche
5 in vertikaler Richtung einschließenden Seitenwände 82 und 87 sind oberhalb der Längsträger
75, 76 und nach außen versetzt zu diesen angeordnet.
[0090] Mit den Längsträgern 75 und 76 sind mittels seitlich an ihnen anliegender oberer
Hubeinrichtungsbefestigungen 152 und 153 Hubzylinder 61 bzw. 61' befestigt. Die Hubzylinder
sind direkt unterhalb der Langsträger 75 und 76 angeordnet und wie diese symmetrisch
zur mittleren Vertikalachse 164 des Fahrzeugs angeordnet. Zwischen den Rädern 14 und
14' sind direkt benachbart zu diesen die Hubkolben 61 und 61' mit Hilfe von Halteteilen
59 und 151 an der Radachse 13 befestigt. An jedem der Halteteile sind untere Hubeinrichtungsbefestigungen
149 und 150 ausgebildet. An diesen sind die in den Hubzylindern beweglichen Hubkolben
gelagert. Oberhalb der unteren Hubeinrichtungsbefestigungen 149 und 150 sind die Enden
der Hubkolben 61 und 61' durch Hubkolbenführüngen 147 und 148 durchgeführt.
[0091] In Figur 12 ist die Hubeinrichtung in einer Seitenansicht dargestellt. Unterhalb
des Längsträgers 76 ist die obere Hubeinrichtungsbefestigung 153 sichtbar. Diese wird
im wesentlichen durch ein parallel zum Längsträger 76 seitlich auf ihm angeordnetes
Profil gebildet. Mittig in diesem Profil ist eine Bohrung 154 zur Lagerung des oberen
Endes des Hubzylinders 61 ausgebildet. An den Enden des Profils sind am Längsträger
76 zwei in Richtung der Radachse weisende Stützarme 62 und 63 angeordnet. Nahe der
freien Enden der Stützarme ist zwischen diesen ein Profil 148 zur Fixierung des unteren
Endes des Hubzylinders 61 angebracht. Der Hubzylinder 61 selbst verläuft mittig zu
den mit dem Längsträger 76 im wesentlichen ein Dreieck einschließenden Stützarmen
62 und 63. Unterhalb des Profils 148 ist in der Darstellung nach Figur 12 direkt der
untere Lagerpunkt der Hubeinrichtung angeordnet. An den freien Enden der Stützarme
62 und 63 ist an diesen anliegend das Halteteil 59 dargestellt. Dieses weist im Querschnitt
wesentlichen die Form eines gleichschenkligen Dreiecks auf. An den Enden der Basislinie
dieses Dreiecks liegen die freien Enden der Stützarme 62 und 63 an. Mittig zwischen
diesen freien Enden ist in der Mitte der Basislinie der untere Lagerpunkt 150 der
Hubeinrichtung angeordnet. Die beiden Schenkel des Dreiecks weisen in Richtung der
Radachse 13 und umfassen diese teilweise.
[0092] In Figur 13 ist die Hubeinrichtung mit maximal ausgefahrenem Hubkolben 60 dargestellt.
Gleiche Bezugszeichen bezeichnen entsprechend Figur 12 gleiche Teile. Auf diese wird
nur noch teilweise eingegangen.
[0093] Der Längsträger 76 ist gegenüber der Radachse 13 um den Abstand g nach oben geliftet
dargestellt. Die freien Enden 157 und 158 der Stützarme 62 und 63 weisen Lagerzapfen
155 und 156 auf. Diese sind parallel zum Hubzylinder 61 bzw. Hubkolben 60 angeordnet
und weisen auf das Halteteil 59. In diesem sind entsprechende Lageröffnungen 159 und
160 angeordnet, die in der Darstellung nach Figur 12 mit den Lagerzapfen 155 und 156
in Eingriff stehen.
1. Fahrzeug zur Standreinigung mit einem Fahrzeugrahmen (4), wenigstens einer an diesem
angeordneten Radachse (13), mit einem höhenverstellbaren Müllaufnehmer (9), einem
an diesen anschließenden, den vom Müllaufnehmer (9) übernommenen Müll an einen am
hinteren Ende des Fahrzeugrahmens (4) angeordneten Sammelbehälter (6) überführenden
Förderer (12) und einem dem Einzugsbereich des Müllaufnehmers (9) zugeordneten Zuführrotor
(11) mit horizontaler Drehachse (18),
dadurch gekennzeichnet,
daß ein den Müllaufnehmer (9) und den Zuführrotor (11) tragender Schwenkrahmen (7)
zur Höhenverstellung absenkbar am Fahrzeugrahmen (4) gelagert ist, an diesem der Zuführrotor
(11) mittels Lenker (84) über einen verschiedene Betriebsstellungen umfassenden Schwenkbereich
(74) von vorne nach hinten oben verschwenkbar gelagert ist und um eine an den Lenkern
(84) gelagerte horizontale Drehachse (18) insbesondere gegen den Uhrzeigersinn drehbar
ist, wobei der Zuführrotor (11) in einer ersten, vorderen Betriebsstellung zum Zuführen
von Müll und/oder Sand zum Müllaufnehmer (9) in Fahrtrichtung (100) vor einer vorne
am Müllaufnehmer (9) angeordneten Aufnahmekeilleiste (10) angeordnet ist, in einer
zweiten, mittleren Betriebsstellung der Abstand (e) zwischen der Aufnahmekeilleiste
(10) und dem Zuführrotor (11) minimal ist und in einer dritten, hinteren Betriebsstellung
der Zuführrotor (11) in einem im Vergleich zur zweiten Betriebsstellung größeren Abstand
(f) zur Aufnahmekeilleiste (10) bzw. zum Müllaufnehmer (9) oberhalb angeordnet ist.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkrahmen (7), sowie Müllaufnehmer (9) und Zuführrotor (11) unterhalb
des Fahrzeugrahmens (4) angeordnet sind.
3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkrahmen (7) im wesentlichen aus ein Rechteck bildenden Längsträgern
und wenigstens einem Querträger gebildet ist, wobei er an seinem hinteren Ende am
Fahrzeugrahmen (4) drehbar gelagert ist.
4. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkrahmen (7) mit Zuführrotor (11) und Müllaufnehmer (9) als schnell austauschbare
Kassetten-Einheit ausgebildet ist.
5. Fahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zuführrotor (11) als Rotor mit Federzinken, Bürstenrolle oder dergleichen
ausgebildet ist.
6. Fahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Müllaufnehmer (9) einen Elevator mit einer vorderen Umlenkachse (20) am vorderen
Ende und einer hinteren Umlenkachse (21) am hinteren Ende des Schwenkrahmens (7) aufweist.
7. Fahrzeug nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Elevator als Kettenband und/oder Förderband und/oder Siebband und/oder Rechen-
oder Gliederband ausgebildet ist.
8. Fahrzeug nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Elevator einen Ober- und Untertrum (22, 23) aufweist, wobei der Obertrum (22)
nach hinten läuft, d. h. die Drehrichtung des Elevators dem Uhrzeigersinn entspricht.
9. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens einer, insbesondere der hinteren Umlenkachse (21) ein Antrieb (98)
zugeordnet ist.
10. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmekeilleiste (10) und/oder der Zuführrotor (11) und/oder der Müllaufnehmer
(9) mit einer in etwa der Fahrzeugbreite (93) entsprechenden Breite ausgebildet sind.
11. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmekeilleiste (10) seitlich zwei im wesentlichen vertikale, in Richtung
des Müllaufnehmers (9) aufeinander zulaufende Seitenschare (64, 64') aufweist.
12. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Müllaufnehmer (9) den Obertrum (22) seitlich begrenzende Einweisbleche (65,
66) aufweist, die an die Seitenschare (64, 64') anschließen, über einen Teil ihrer
Länge parallel zueinander verlaufen und in Richtung der hinteren Enden des Müllaufnehmers
(9) trichterförmig aufeinander zulaufen.
13. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Stelleinrichtung (32) zwischen Fahrzeugrahmen (4) und Schwenkrahmen
(7) zum Verschwenken des Schwenkrahmens (7) angeordnet ist.
14. Fahrzeug nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stelleinrichtung (32) seitlich am Fahrzeugrahmen (4) und am Schwenkrahmen
(7) gelagert ist.
15. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anstellwinkel α zur Müllaufnahme der Aufnahmekeilleiste (10) relativ zum Boden
(68) größer ist als der Anstellwinkel β des Müllaufnehmers (9).
16. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im wesentlichen am vorderen Ende des Schwenkrahmens (7) eine nach vorne und hinten
offene Prallverkleidung (15) angeordnet ist, die zwei vertikale, mit den Längsträgern
des Schwenkrahmens (7) verbundene Seitenwände (134) und eine diese verbindenden Abdeckung
(16) umfaßt.
17. Fahrzeug nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände (134) in Fahrtrichtung (100) mit zunehmender Höhe ausgebildet
sind und die Abdeckung (16) beim in Richtung des Fahrzeugrahmens (4) verschwenkten
Schwenkrahmen (7) mit dem Fahrzeugrahmen in Anlage ist.
18. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß am vorderen Ende der Abdeckung (16) eine im wesentlichen horizontale Rotorschwenkachse
(120) zur Lagerung des Lenkers (84) des Zuführrotors (11) angeordnet ist.
19. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lenker (84) Teil eines U-förmigen Rahmens sind, dessen U-Steg (103) parallel
zur Rotorschwenkachse (120) verläuft und mit Hilfe wenigstens zweier Lager (85, 86)
an dieser gelagert ist, und dessen beide U-Schenkel (104, 105) als Lenker seitlich
den Zuführrotor (11) umfassen und an ihren Enden (109, 110) die Rotordrehachse (18)
aufnehmen.
20. Fahrzeug nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lager (85, 86) als jeweils ein Paar von beabstandeten, schräg nach hinten
und oben vom U-Steg (103) abstehende Flanschlager (116, 117; 118, 119) ausgebildet
sind und mit schräg nach vorne und oben vom vorderen Ende der Abdeckung (16) abstehenden
Lagerlaschen (19) in Eingriff sind.
21. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die die Rotordrehachse (18) lagernden Enden (109, 110) der U-Schenkel (104, 105)
Lagerflansche (107, 108) aufweisen, die eine einseitig offene Lagernut (122) und zu
dieser seitlich beabstandete, parallele Langlöcher (123, 124) zur Höhenfeineinstellung
der Rotordrehachse (18) aufweisen.
22. Fahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß einem Ende der Rotordrehachse (18) eine Antriebseinrichtung (111) zugeordnet ist.
23. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Stelleinrichtung (29) zum Verschwenken des Rotors (11) zwischen
diesem und dem Schwenkrahmen (7) angeordnet ist.
24. Fahrzeug nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotorschwenkeinrichtung (29) zwischen in etwa einer oberen hinteren Ecke einer
Seitenwand (134) der Prallverkleidung (15) und einem Lagerflansch (107, 108) angeordnet
ist.
25. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zuführrotor (11) eine Vielzahl von radial abstehenden, den Rotorumfang (129)
bestimmenden Zinken (67) aufweist.
26. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Aufnahmekeilleiste (10) in Fahrtrichtung (100) im wesentlichen in eine
Richtung parallel zu einer Tangente einer Verschwenkkurve (163) erstreckt, wobei die
Verschwenkkurve (163) als Einhüllende eines dem Schwenklager (120) gegenüberliegenden
Teils des Rotorumfanges (129) bestimmt ist.
27. Fahrzeug nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand (e) zwischen der Verschwenkkurve (163) und der durch die Keilleiste
(10) vorgegebenen Ebene in der zweiten Betriebsstellung in etwa 1/4 bis 1/6 des Rotorradius
ist.
28. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand (a) des Lotfußpunktes (143) des Schwenklagers (120) zur Spitze (144)
der Keilleiste (10) 0,8 r ≦ a ≦ 1,5 r beträgt, vorzugsweise a = 1,15 r, wobei r der
Radius des Rotors (11) ist.
29. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand (b) des Schwenklagers (120) von der durch die Spitze (144) der Keilleiste
(10) bestimmten Horizontalen 2 r ≦ b ≦ 3 r, vorzugsweise in etwa 2,4 r, beträgt.
30. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand (c) zwischen Schwenklager (120) und der durch die Keilleiste (10)
bestimmten Ebene 2,5 r ≦ c ≦ 3,2 r, vorzugsweise gleich 2,8 r, beträgt.
31. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Förderer (12) unterhalb des Fahrzeugrahmens (4) angeordnet ist und sein vorderes
Ende unterhalb des hinteren Endes des Müllaufnehmers (9) und sein hinteres Ende oberhalb
einer Öffnung (90) des Sammelbehälters (6) angeordnet ist.
32. Fahrzeug nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Förderer (12) oberhalb der Radachse (13) und zwischen den an der Radachse
(13) angeordneten Rädern (14, 14') verläuft und eine Breite (94) aufweist, die im
wesentlichen dem Abstand der Einweisbleche (65) am hinteren Ende des Müllaufnehmers
(9) entspricht.
33. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der vordere Querträger (35) des Fahrzeugrahmens (4) seitlich über die Längsträger
(75, 76) bis in etwa zur Fahrzeugbreite (93) übersteht und an seinen Enden (79, 80)
die Stelleinrichtungen (32) des Schwenkrahmens (7) und eine Kippeinrichtung (36) für
eine Ladefläche (5) gelagert sind.
34. Fahrzeug nach Anspruch 33,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ladefläche (5) sich nahezu vollständig über Müllaufnehmer (9) und Förderer
(12) erstreckt und auf dem Fahrzeugrahmen (4) angeordnet ist, und der Sammelbehälter
(6) durch zwei seitlich an der Ladefläche (5) angeordnete Träger (42, 42') gehalten
ist, wobei die Träger an beiden Enden (43, 43'; 44, 44') verschwenkbar gelagert sind.
35. Fahrzeug nach Anspruch 34,
dadurch gekennzeichnet,
daß benachbart zu den Trägern (42, 42') Kipplenker (46, 46') angeordnet sind, die
am vorderen Ende (164) direkt oberhalb der Träger (42, 42') an der Ladefläche (5)
und am hinteren Ende (47, 47') im wesentlichen am oberen Rand des Sammelbehälters
(6) gelagert ist und eine gegenüber den Trägern (42, 42') geringere Länge aufweisen.
36. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sammelbehälter (6) als Kippmulde ausgebildet ist, wobei dessen dem Förderer
(12) zugewandte Seite zur Bildung einer Schüttkante (161) mit einer geringeren Höhe
als die gegenüberliegende Seite ausgebildet ist.
37. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Träger (42, 42') an ihren an der Ladefläche (5) drehbar gelagerten Enden (43,
44) einen dreieckförmigen, senkrecht zum Träger verlaufenden Anschlußrahmen (48, 49)
aufweisen, an dessen Dreieckspitze (41) die Kippeinrichtung (39) drehbar gelagert
ist.
38. Fahrzeug nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Radachse (13) als Liftachse ausgebildet ist und seitlich am Fahrzeugrahmen
(4) mit Hilfe jeweils zweier aufeinander zulaufender Stützarme (62, 63) und eines
an den freien Enden (157, 158) der Stützarme (62, 63) angeordneten, die Radachse (13)
zumindest teilweise umgreifenden Halteteils (59) gelagert ist.
39. Fahrzeug nach Anspruch 38,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteteil (59) zum Heben und Senken des Fahrzeugrahmens (4) mit einer mittig
zwischen den Stützarmen (62, 63) verlaufenden und am Rahmen (4) gelagerten, längenveränderlichen
Hubeinrichtung (60, 61) verbunden ist.
40. Fahrzeug nach Anspruch 38 oder 39,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteteil (59) Fixieröffnungen (159, 160) aufweist, die mit Fixierzapfen (155,
156), die an den freien Enden (157, 158) der Stützarme (62, 63) ausgebildet sind,
zumindest bei Anlage des Halteteils (59) an den Stützarmen (62, 63) in Eingriff ist.
1. Beach cleaning vehicle with a chassis (4), at least one wheel axle (13) mounted thereon,
with an up and down adjustable rubbish pickup unit (9), a conveyor (12) following
that unit for transferring rubbish from the pickup (9) to a skip (6) arranged at the
rear end of the chassis (4), and a feed rotor (11) with horizontal axle (18) at the
intake to the rubbish pickup (9), characterized in that a tilting frame (7) carrying
the rubbish pickup (9) and feed rotor (11) is lowerably mounted on the chassis (4)
for up and down adjustment, the feed rotor (11) being mounted thereon by means of
forks (84) so as to be pivotable between a forward and a rear, raised position over
a range of swing (74) including various operatic positions, and being rotatable, particularly
anticlockwise, about a horizontal axle (18) mounted on the forks (84), such that in
a first, forward operating position for feeding rubbish and/or sand to the rubbish
pickup (9) the feed rotor (11) is located in front of (i.e. in the direction of travel
(100)) a pickup plough blade (10) at the front end or the rubbish pickup (9); in a
second, central operating position the distance (e) between the pickup plough blade
(10) and the feed rotor (11) is minimal; and in a third, rear operating position the
feed motor (11) is located at a greater distance (f) from the pickup plough blade
(10), and above the rubbish pickup (9), than in the second operating position.
2. Vehicle according to Claim 1, characterized in that the tilting frame (7) together
with rubbish pickup (9) and feed rotor (11) are arranged underneath the chassis (4).
3. Vehicle according to Claim 1 or 2, characterized in that the tilting frame (7) is
essentially constituted by a rectangle formed by side bars and at least one cross
bar, with its rear end hinged to the chassis (4).
4. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
tilting frame (7) with feed rotor (11) and rubbish pickup (9) is constructed as a
quickly exchangeable module.
5. Vehicle according to one of the preceding claims, characterized in that the feed rotor
(11) is constructed as a rotor with spring tines, or as a brush roller or similar.
6. Vehicle according to one of the preceding claims, characterized in that the rubbish
pickup (9) possesses an elevator with a forward pulley shaft (20) at the front end,
and a tail pulley shaft (21) at the rear end, of the tilting frame (7).
7. Vehicle according to Claim 6, characterized in that the elevator is constructed as
a chain conveyor and/or belt conveyor and/or screen-belt conveyor and/or link or apron
conveyor.
8. Vehicle according to Claim 6 or 7, characterized in that the elevator has upper and
lower strands (22, 23), with the upper strand (22) running rearwards i.e. with the
elevator turning clockwise.
9. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that at
least one pulley shaft, in particular the rear one (21), is provided with a drive
unit (98).
10. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
pickup plough blade (10) and/or feed rotor (11) and/or rubbish pickup (9) are constructed
in a width approximating to that of the vehicle (93).
11. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
pickup plough blade (10) laterally possesses two essentially vertical side-shares
(64, 64') inclined inwards towards one another in the direction of the rubbish pickup
(9).
12. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
rubbish pickup (9) has lead-in plates (65, 66) laterally bounding the upper strand
(22) and following the side-shares (64, 64') and extending parallel with one another
over part of their length and inwards towards one another, in funnel fashion, towards
the rear ends of the rubbish pickup (9).
13. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that at
least one positioning mechanism (32) is arranged between the chassis (4) and tilting
frame (7) to tilt the frame (7).
14. Vehicle according to Claim 13, characterized in that the positioning mechanism (32)
is mounted laterally on the chassis (4) and tilting frame (7).
15. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
pitch angle α, for picking up rubbish, of the pickup plough blade (10) relative to
the around (68) is greater than the pitch angle β of the rubbish pickup unit (9).
16. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that a
deflector shield (15), open to front and rear, comprising two vertical side walls
(134) connected to the side bars of the tilting frame (7) and a cover (16) connecting
these, is arranged essentially at the forward end of the tilting frame (7).
17. Vehicle according to Claim 16, characterized in that the side walls (134) are made
with their height increasing in the direction of travel (100) and the cover (16) is
in contact with the chassis when the tilting frame (7) is swung towards the chassis
(4).
18. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that a
rotor hinge (120) with an essentially horizontal axis is arranged at the forward end
of the cover (16) for mounting the fork (84) for the feed rotor (11).
19. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
forks (84) are part of a U-shaped frame with the web (103) of the U extending parallel
with the rotor hinge (120) and mounted thereon by means of at least two bearings (85,
86), and with the two arms (104, 105) of the U laterally surrounding the feed rotor
as forks and holding the rotor axle (18) at their ends (109, 110).
20. Vehicle according to Claim 19, characterized in that each of the bearings (85, 86)
is constructed as a pair of flange bearings (116, 117; 118, 119) spaced apart and
projecting rearwards and upwards at an angle from the web (103) of the U, and in engagement
with bearing bars (19) projecting forwards and upwards at an angle from the forward
end of the cover (16).
21. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
ends (109, 110) of the arms (104, 105) carrying the rotor axle (18) have bearing flanges
(107, 108) which have an open-ended bearing slot (122) and parallel closed slots (123,
124) on either side thereof, for fine adjustment of the height of the rotor axle (18).
22. Vehicle according to one of the preceding claims, characterized in that one end of
the rotor axle (18) is provided with a drive unit (111).
23. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that at
least one positioning mechanism (29) is arranged between the rotor (11) and the tilting
frame (7) to tilt the rotor.
24. Vehicle according to Claim 23, characterized in that the rotor tilting device (29)
is arranged between an upper rear corner of a side wall (134) of the deflector shield
(15) and a bearing flange (107, 108).
25. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
feed rotor (11) possesses a plurality of radially projecting tines (67) determining
the circumference (129) of the rotor.
26. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
pickup plough blade (10) extends in the direction of travel (100) essentially in a
direction parallel with a tangent to an arc of swing (163) defined as the envelope
of a part of the rotor circumference (129) opposite the hinge (120).
27. Vehicle according to Claim 26, characterized in that the distance (e) between the
arc of swing (163) and the plane of the plough blade (10) is about 1/4 to 1/6 of the
rotor radius, in the second operating position.
28. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
distance (a) between the base (143) of the perpendicular through the hinge point (120)
and the tip (144) of the plough blade (10) is: 0.8r ≦ a ≦ 1.5r, preferably a = 1.15r,
where r is the radius of the rotor (11).
29. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
distance (b) between the hinge (120) and the horizontal defined by the tip (144) of
the plough blade (10) is: 2r ≦ b ≦ 3r, preferably about 2.4r.
30. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
distance (c) between the hinge (120) and the plane defined by the plough blade (10)
is: 2.5r ≦ c ≦ 3.2r, preferably 2.8r.
31. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in chat the
conveyor (12) is arranged under the chassis (4) and its forward end is arranged under
the rear end of the rubbish pickup (9) and its rear end is arranged above the mouth
(90) of the skip (6).
32. Vehicle according to Claim 31, characterized in that the conveyor (12) extends over
the wheel axle (13) and between the wheels (14, 14') fitted to the wheel axle (13)
and has a width (94) essentially corresponding to the distance between the lead-in
places (65) at the rear end of the rubbish pickup (9).
33. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
forward cross bar (35) of the chassis (4) projects laterally beyond the side bars
(75, 76) approximately to the width of the vehicle (93) and its ends (79, 80) carry
the positioning mechanisms (32) for the tilting frame (7) and a tipping mechanism
(36) for a load-bed (5).
34. Vehicle according to Claim 33, characterized in that the load-bed (5) extends almost
completely over the rubbish pickup (9) and conveyor (12) and is mounted on the chassis
(4), and the skip (6) is held by two outriggers (42, 42') arranged laterally on the
load-bed (5), the outriggers being pivotably mounted at both ends (43, 43'; 44, 44').
35. Vehicle according to Claim 34, characterized in that tipping arms (46, 46') are arranged
adjacent to the outriggers (42, 42') and are mounted at the forward end (164) on the
load-bed (5) directly above the outriggers (42, 42') and at the rear end (47, 47')
essentially at the upper rim of the skip (6) and are shorter in length than the outriggers
(42, 42').
36. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
skip (6) is constructed as a tipper tub with its side facing the conveyor (12) constructed
with a smaller height than the opposite side, so as to form a dumping edge (161).
37. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
outriggers (42, 42') have a triangular connecting frame (48, 49), extending perpendicularly
to the outrigger, at their ends (43, 44) pivotably mounted on the load-bed 5), the
tipping mechanism (39) being pivotably mounted at the apex (41) of the said triangle.
38. Vehicle according to at least one of the preceding claims, characterized in that the
wheel axle (13) is constructed as a lift-axle and each of its two ends is mounted
on the chassis (4) by means of two support arms (62, 63) inclined towards one another
and a retainer part (59) arranged at the free ends (157, 153) of the support arms
(62, 63) and at least partly clasping the wheel axle (13).
39. Vehicle according to Claim 38, characterized in that the retainer part (59) is connected
to a jacking mechanism (60, 61) of variable length, mounted on the chassis (4) and
extending centrally between the support arms (62, 63), for raising and lowering the
chassis (4).
40. Vehicle according to Claim 38 or 39, characterized in that the retainer part (59)
has locating holes (159, 160) which are engaged by pegs (155, 156) on the free ends
(157, 158) of the support arms (62, 63) at least when the retainer part (59) is abutting
the support arms (62, 63).
1. Véhicule pour le nettoyage des plages, comprenant un châssis de véhicule (4), au moins
un essieu (13) monté sur celui-ci, un ramasseur de déchets (9) réglable en haureur,
suivi d'un transporteur (12) transférant les déchers ramassés par le ramasseur de
déchets (9) à un collecteur (6) monté à l'extrémité postérieure du châssis de véhicule
(4), et un rotor d'alimentation (11) avec un axe de rotation (18) horizontal, associé
à la zone d'entrée du ramasseur de déchets (9), caractérisé en ce qu'un châssis pivotant (7) portant le ramasseur de déchets (9) et le rotor d'alimentation
(11) est monté sur le châssis de véhicule (4) de façon à pouvoir être abaissé pour
le réglage en hauteur, que le rotor d'alimentation (11) est monté au moyen de bras
oscillants (84) sur ledit châssis pivotant de façon à pouvoir être pivoté de l'avant
vers l'arrière en haut sur une plage de pivotement (74) comprenant différentes positions
de fonctionnement, et tourné, en particulier dans le sens antihoraire, autour d'un
axe de rotation (18) horizontal monté sur les bras oscillants (84), dans une première
position de fonctionnement antérieure l'amenée de déchets et/ou de sable au ramasseur
de déchets (9), le rotor d'alimentation (11) étant disposé, dans la direction de marche
(100), en avant d'un lardon conique de ramassage (10) monté à l'avant du ramasseur
de déchets (9); dans une seconde position de fonctionnement médiane, la distance (e)
entre le lardon conique de ramassage (10) et le rotor d'alimentation (11) étant minimale,
et dans une troisième position de fonctionnement postérieure le rotor d'alimentation,
(11) étant disposé plus haut et se situant par rapport à la seconde position de fonctionnement
à une distance (f) plus grande du lardon conique de ramassage (10) et respectivement
du ramasseur de déchers (9).
2. Véhicule selon la revendication 1, caractérisé en ce que le châssis pivotant (7) ainsi
que le ramasseur de déchets (9) et le rotor d'alimentation (11) sont disposés en dessous
du châssis de véhicule (4).
3. Véhicule selon l'une des revendications 1 ou 2 caractérisé en ce que le châssis pivotant
(7) est constitué pour l'essentiel de longerons formant un rectangle et d'au moins
une traverse, son extrémité postérieure étant couplée de manière tournante avec le
châssis de véhicule (4).
4. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le châssis pivotant (7) avec le rotor d'alimentation (11) et le ramasseur de déchets
(9) sont conformés en une unité de cassette rapidement interchangeable.
5. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le rotor d'alimentation (11) est réalisé sous la forme de rotor à dents élastiques,
de rouleau-brosse ou analogue.
6. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le ramasseur de déchets (9) comprend un élévateur avec un axe de renvoi (20) antérieur
à l'extrémité antérieure et un axe de renvoi (21) postérieur à l'extrémité postérieure
du châssis pivotant (7)
7. Véhicule selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élévateur est conformé
en bande à chaîne et/ou bande transporteuse et/ou bande de tamisage et/ou bande à
râteaux ou à maillons.
8. Véhicule selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que l'élévateur
comprend un brin supérieur et un brin inférieur (22, 23), le brin supérieur (22) se
déplaçant vers l'arrière, c'est-à-dire que le sens de rotation de l'élévateur correspond
au sens horaire.
9. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'un système d'entraînement (98) est associé à au moins un axe de renvoi, notamment
à l'axe de renvoi postérieur (21).
10. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le lardon conique de ramassage (10) et/ou le rotor d'alimentation (11) et/ou le
ramasseur de déchets (9) présentent une largeur qui correspond sensiblement à la largeur
(93) du véhicule.
11. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérise en ce
que le lardon conique de ramassage (10) est équipe latéralement de deux lames latérales
(64, 64') orientées sensiblement dans le sens vertical et convergeant en direction
du ramasseur de déchers (9).
12. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le ramasseur de déchets (9) comprend ces tôles de guidage (65, 66) qui délimitent
le brin supérieur (22) dans le sens latéral et se raccordent aux lames latérales (64,
64'), s'étendent parallèlement l'une par rapport à l'autre sur une partie de leur
longueur et convergent en forme d'entonnoir en direction des extrémités postérieures
du ramasseur de déchets (9).
13. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'au moins un dispositif de réglage (32) est monté entre le châssis de véhicule (4)
et le châssis pivotant (7) pour le pivotement dudit châssis pivotant (7).
14. Véhicule selon la revendication 13, caractérisé en ce que le dispositif de réglage
(32) est monté latéralement sur le châssis de véhicule (4) et sur le châssis pivotant
(7).
15. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que l'angle d'inclinaison (α) du lardon conique de ramassage (10), pour le ramassage
des déchets, par rapport au sol (68) est plus grand que l'angle d'inclinaison (β)
du ramasseur de déchets (9).
16. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'il comprend, essentiellement à l'extrémité antérieure du châssis pivotant (7),
un habillage de rebondissement (15) ouvert vers l'avant et vers l'arrière lequel comporte
deux parois latérales (134) verticales rattachées aux longerons du châssis pivotant
(7), et un recouvrement (16) qui relie entre elles lesdites parois latérales.
17. Véhicule selon la revendication 16, caractérisé en ce que la hauteur des parois latérales
(134) augmente dans en ce que la hauteur des parois latérales (134) augmente dans
la direction de marche (100) et que, lorsque le châssis pivotant (7) est pivoté en
direction du châssis de véhicule (4), le recouvrement (16) est en contact avec ledit
châssis de véhicule.
18. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'à l'extrémité antérieure du recouvrement (16) est monté un axe de pivotement de
rotor (120) orienté sensiblement dans le sens horizontal et destiné à la fixation
du bras oscillant (84) du rotor d'alimentation (11).
19. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les bras oscillants (84) font partie d'un cadre en U dont le dos (103) s'étend
parallèlement à l'axe de pivotement de rotor (120) et est monté sur celui-ci à l'aide
d'au moins deux paliers (85, 86) et dont les deux branches du profil en U (104, 105)
enveloppent latéralement, comme guides, le rotor d'alimentation (11) et reçoivent
à leurs extrémités (109, 110) l'axe de rotation (18) du rotor.
20. Véhicule selon la revendication 19, caractérisé en ce que les paliers (85, 86) sont
réalisés à chaque fois sous la forme d'une paire de brides de fixation (116, 117;
118, 119) disposées à distance les unes des autres et dépassant en oblique vers l'arrière
et vers le haut du dos (103) du profil en U et qu'ils coopèrent avec des pattes de
fixation (19) dépassant en oblique vers l'avant et vers le haut de l'extrémité antérieure
du recouvrement (16).
21. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les extrémités (109, 110) des branches (104, 105) du profil en U qui portent l'axe
de rotation (18) du rotor, comportent des brides de fixation (107, 108) munies d'une
rainure de fixation (122) ouverte sur un côté, et des trous oblongs (123, 124) parallèles
disposés latéralement à distance de ladite rainure et destinés au réglage en hauteur
précis de l'axe de rotation (18) du rotor.
22. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'à l'une des extrémités de l'axe de rotation (18) du rotor est associé un système
d'entraînement (111).
23. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'au moins un dispositif de réglage (29) pour le pivotement du rotor (11) est monté
entre ce dernier et le châssis pivotant (7).
24. Véhicule selon la revendication 23, caractérisé en ce que le dispositif de pivotement
de rotor (29) est monté entre un coin sensiblement supérieur et postérieur d'une paroi
latérale (134) de l'habillage de rebondissement (15) et l'une des brides de fixation
(107, 108).
25. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le rotor d'alimentation (11) est pourvu d'une multiplicité de dents (67) en saillie
radiale qui définissent la circonférence (129) du rotor.
26. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le lardon conique de ramassage (10) s'étend sensiblement, dans la direction de
marche (100), dans une direction parallèle à une tangente à une courbe de pivotement
(163), ladite courbe de pivotement (163) étant définie comme l'enveloppante d'une
partie de la circonférence (129) du rotor située en face du palier pivotant (120).
27. Véhicule selon la revendication 26, caractérisé en ce que, dans la seconde position
de fonctionnement, la distance (e) entre la courbe de pivotement (163) et le plan
prédéterminé par le lardon conique (10) est sensiblement égale à 1/4 à 1/6 du rayon
du rotor.
28. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que la distance (a) entre le pied (143) de la verticale du palier pivotant (120) et
la pointe (144) du lardon conique (10) est de 0,8 r ≦ a ≦ 1,5 r, de préférence a =
1,15 r, r étant le rayon du rotor (11).
29. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que la distance (b) entre le palier pivotant (120) et l'horizontale déterminée par
la pointe (144) du lardon conique (10) est de 2 r ≦ b ≦ 3 r, de préférence d'environ
2,4 r.
30. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que la distance (c) entre le palier pivotant (120) et le plan déterminé par le lardon
conique (10) est de 2,5 r ≦ c ≦ 3,2 r, et de préférence égale à 2,8 r.
31. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le transporteur (12) est disposé en dessous du châssis de véhicule (4), que son
extrémité antérieure est située en dessous de l'extrémité postérieure du ramasseur
de déchets (9) et son extrémité postérieure, au-dessus d'une ouverture (90) du collecteur
(6).
32. Véhicule selon la revendication 31, caractérisé en ce que le transporteur (12) s'étend
au-dessus de l'essieu (13) et entre les roues (14, 14') montées sur l'essieu (13)
et présente une largeur (94) qui correspond sensiblement à l'écartement ces rôles
de guidage (65) à l'extrémité postérieure du ramasseur de déchets (9).
33. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que la traverse antérieure (35) du châssis de véhicule (4) dépasse latéralement, d'une
quantité sensiblement égale à la largeur (93) du véhicule, des longerons (75, 76),
et qu'à ses extrémités (79, 80) sont montés les dispositifs de réglage (32) du châssis
pivotant (7) et un dispositif de basculement (36) pour une surface de chargement (5).
34. Véhicule selon la revendication 33, caractérisé en ce que la surface de chargement
(5) s'étend presque entièrement au-dessus du ramasseur de déchets (9) et du transporteur
(12) et est montée sur le châssis de véhicule (4), et que le collecteur (6) est maintenu
par deux supports (42, 42') montés latéralement sur la surface de chargement (5),
les supports étant montés die manière pivotante aux deux extrémités (43, 43'; 44,
44').
35. Véhicule selon la revendication 34, caractérisé en ce qu'au voisinage des supports
(42, 42') sont disposés des bras oscillants (46, 46') dont l'extrémité antérieure
(164) est fixée sur la surface de chargement (5), immédiatement au-dessus des supports
(42, 42'), alors que l'extrémité postérieure (47, 47') est fixée sensiblement sur
le bord supérieur du collecteur (6), et dont la longeuer est inférieure à celle des
supports (42, 42').
36. Véhicule salon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le collecteur (6) est conformé en bac basculant, son côté dirigé vers le transporteur
(12) présentant, pour la formation d'un bord de déversement (161), une hauteur inférieure
à celle du côté opposé.
37. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les extrémités (43, 44) des supports (42, 42') montées de manière tournante sur
la surface de chargement (5) comportent un cadre de raccordement (48, 49) de forme
triangulaire qui s'étend perpendiculairement au support et a la pointe de triangle
(41) duquel est monté de manière tournante le dispositif de pivotement (39).
38. Véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que l'essieu (13) est conformé en essieu relevable et monté sur le côté du châssis
de véhicule (4) à l'aide de respectivement deux bras de support (62, 63) convergents
et d'un élément de retenue (59) disposé aux extrémités libres (157, 158) des bras
de support (62, 63) et enveloppant au moins partiellement l'essieu (13).
39. Véhicule selon la revendication 38, caractérisé en ce que l'élément de retenue (59)
est couplé, pour la montée et la descente du châssis de véhicule (4), avec un dispositif
de levage (60, 61) à longueur variable qui s'étend au milieu entre les bras de support
(62, 63) et est monté sur le châssis (4).
40. Véhicule selon l'une des revendications 38 ou 39, caractérisé en ce que l'élément
de retenue (59) présente des ouvertures de fixation (159, 160) qui coopèrent au moins
lorsque l'élément de retenue (59) est en contact avec les bras de support (62, 63),
avec des tourillons (155, 156) conformés aux extrémités libres (157, 158) desdits
bras de support (62, 63).