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EP 0 486 465 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.04.1994 Patentblatt 1994/16 |
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Anmeldetag: 12.11.1991 |
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Kunststoffschwelle
Sleeper in synthetic material
Traverse en matière synthétique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
14.11.1990 AT 2297/90
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.05.1992 Patentblatt 1992/21 |
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Patentinhaber: VAE EISENBAHNSYSTEME Aktiengesellschaft |
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A-1040 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Klein, Herbert, Dipl.-Ing.
A-8740 Zeltweg (AT)
- Freitag, Peter
A-8720 Knittelfeld (AT)
- Blumauer, Johannes, Dipl.-Ing.
A-8740 Zeltweg (AT)
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Vertreter: Haffner, Thomas M., Dr. et al |
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Patentanwalt
Schottengasse 3a 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 050 798 FR-A- 320 261 US-A- 1 522 209
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AT-B- 305 330 FR-A- 433 819
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Kunststoffschwelle für den Eisenbahnoberbau,
bei welcher in einen Kunststoff, insbesondere Polyurethan-Hartschaum, eine der Versteifung
dienende Einlageplatte mit Durchbrechungen für die Verankerung von Schienenschrauben
angeordnet ist.
[0002] Kunststoffschwellen der eingangs genannten Art sind beispielsweise der AT-B-387 412
zu entnehmen. Bei dieser bekannten Konstruktion sind teilweise Spanplattenkerne als
Einlagen angeordnet, wobei zusätzlich Einlagebleche mit relativ aufwendiger Formgebung
eingesetzt wurden, um die Verankerung von Schienenschrauben im Inneren von Kunststoffschwellen
zu verbessern. Auch aus einer aus der AT-B-305 330 bekannten Ausführungsform derartiger
Kunststoffschwellen ist es bereits bekannt geworden, in denjenigen Bereichen, in welchen
Schienen festgelegt werden sollen, Stahlarmierungen vorzusehen. Bei einer derartigen
Anordnung von mittig verlaufenden Stahlarmierungen besteht insbesondere bei besonders
hohen Belastungen und hohen Achsdrücken die Gefahr von Rissen über die Breite bzw.
Höhe des Polyurethan-Schaumes, welcher an diese Armierungen anschließt. Die Herstellung
derartiger Kunststoffschwellen erfolgt üblicherweise in einem Formkasten, welcher
nach dem Einlegen von Kernbauteilen mit Polyurethan vergossen werden kann. Durch den
Aushärteprozeß erfolgt eine Volumsvergrößerung und es entsteht entsprechend der Formgebung
durch den Formkasten die Außenkontur einer derartigen Kunststoffschwelle.
[0003] Bisher bekannte Konstruktionen von Kunststoffschwellen hatten gegenüber bekannten
Holz-, Beton- oder Stahlschwellen den Nachteil, daß sie nur bis zu einer Achslast
von maximal 17 t zum Einsatz gelangen konnten. Insbesondere bei höheren Achslasten
wurden häufig Risse im Bereich der Kanten der Einlagen innerhalb des Polyurethanschaumes
beobachtet.
[0004] Die vorliegende Erfindung zielt nun darauf ab, eine Kunststoffschwelle der eingangs
genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß sie ohne Gefahr von Rißbildungen auch
höhere Achslasten mit Sicherheit aufnehmen kann, wobei gleichzeitig eine besonders
einfache Herstellung und sichere Verankerungsmöglichkeit für Schienenschrauben od.dgl.
geboten wird. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die erfindungsgemäße Schwelle im wesentlichen
darin, daß an den in Schwellenlängsrichtung verlaufenden Rändern der Einlage über
die Höhe der Einlage vorstehende Profile angeschlossen sind. Dadurch, daß die in Schwellenlängsrichtung
verlaufenden Einlage nunmehr an ihren Längsrändern mit einem zusätzlichen Profil ausgestattet
sind, welches die Höhe dieser Einlagen übersteigt, wurde überraschenderweise beobachtet,
daß nunmehr die Ausbildung von Rissen an den Kanten der Einlage auch bei höheren Achslasten
nicht mehr beobachtet werden konnte. Durch die in Höhenrichtung über die Höhe der
Einlage vorstehenden Profile wurde somit nicht nur die Steifigkeit der Einlage verbessert,
sondern gleichzeitig der Rißbildung wirkungsvoll entgegengewirkt.
[0005] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schwelle ist die Ausbildung
so getroffen, daß die Profile als U- oder C-Profile ausgebildet sind, wobei die freien
Schenkel eines Profils den freien Schenkeln des gegenüberliegenden Profils zugewandt
sind. Eine derartige Ausgestaltung der in Längsrichtung längs der Ränder der Einlage
verlaufenden Profile führt zu einer Verbesserung der Lagesicherung der Einlage, wobei
die einwärts ragenden freien Schenkel derartiger U- bzw. C-Profile ein gewisses Maß
an Elastizität aufweisen, welches einer Rißbildung weiter entgegenwirkt. Zusätzlich
wird durch eine derartige Profilform die Biegesteifigkeit der Schwelle bei gleichzeitig
geringem Gewicht der Einlage verbessert.
[0006] Eine weitere Verbesserung der Steifigkeit in besonders hoch beanspruchten Bereichen
und insbesondere eine exakte Lagesicherung der in Schwellenlängsrichtung verlaufenden
Profile läßt sich dadurch erreichen, daß die Ausbildung so getroffen ist, daß die
Profile im Bereich unterhalb der Schienenauflage über wenigstens zwei in Höhenrichtung
übereinanderliegende, zur Schienenauflage parallele Bleche zu einem Hohlkasten verbunden,
insbesondere verschweißt, sind. Das auf diese Weise ausgebildete Kastenprofil ermöglicht
eine sichere Verankerung von Dübeln für die Aufnahme von Schienenschrauben, wobei
sich die Einlagen in den Hohlkasten erstrecken können, sofern eine entsprechende Durchflutung
durch das Kunststoffmaterial beim Anschäumen auch im Bereich des Kastenprofiles sichergestellt
wird. Um Dübel in Ausnehmungen derartiger Bleche sicher zu verankern, kann die Ausbildung
bevorzugt so getroffen sein, daß die Bleche Durchbrechungen für die Aufnahme von Dübeln
für Schienenschrauben aufweisen, wobei vorzugsweise die Durchbrechungen in einer Richtung
eine den Durchmesser der Dübel übersteigende Abmessung aufweisen. Insbesondere die
einachsige Verbreiterung derartiger Durchbrechungen für die Aufnahme von Dübeln gewährleistet
beim Anschäumen das Eindringen von in der Folge härtender Kunststoffmasse in den Bereich
der Dübel bzw. in das Innere des Hohlkastens, welcher von den zueinander parallelen
Flächen und den Profilen begrenzt wird, so daß die Auszugfestigkeit verbessert wird
und die Aufnahme von Kippmomenten durch derartige Schienenschrauben bei einfacher
Konstruktion der Verankerungseinlagen gewährleistet ist. Gleichzeitig kann durch eine
derartige Ausbildung bei besonders geringem Eigengewicht die Standzeit der Schwellen
wesentlich erhöht werden. Um sicherzustellen, daß Polyurethanschaum tatsächlich im
Bereich der Dübel nicht durch das Material der Einlagen an einem Eindringen in das
Innere des Hohlprofiles behindert wird, ist die Ausbildung mit Vorteil so getroffen,
daß die Einlagen innerhalb des von den Profilen und den Blechen gebildeten Hohlkastens
im Bereich der Durchbrechungen der Bleche gleichfalls Durchbrechungen aufweist, deren
lichte Weite den Außendurchmesser der Dübel übersteigt.
[0007] Eine weitere Erhöhung der Standzeit und insbesondere eine Verbesserung der Standfestigkeit
bei besonders hohen Achslasten kann dadurch erreicht werden, daß die der Schienenauflage
zugewandte Fläche des Bleches eine Auflage aus druckverteilendem Material, insbesondere
ein Raster- oder Noppenplatte aus Kunststoff, trägt. Eine derartige druckverteilende
Auflage wird üblicherweise als "Construct-Material" bezeichnet, wobei eine derartige
Auflage neben einer besseren Druckverteilung im Polyurethan auch eine Verbesserung
der Verankerung des Polyurethans an den glatten Metalloberflächen mit sich bringt.
In an sich bekannter Weise können die Einlagen hiebei aus Holz-, insbesondere Preßspanplatten
bestehen, wodurch besonders billige Konstruktionsmaterialien bei gleichzeitig hoher
Festigkeit und sicherer Verankerung der Schrauben zum Einsatz gelangen können.
[0008] Zur Verbesserung der isolierenden Wirkung der Schwelle ist die Ausbildung mit Vorteil
so getroffen, daß die Dübel als Kunststoffdübel ausgebildet sind.
[0009] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser zeigen Fig.1 einen Längsschnitt durch
eine erfindungsgemäß Kunststoffschwelle mit einer schematisch dargestellten, auf dieser
befestigten Schiene; Fig.2 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles II auf die Künststoffschwelle
gemäß Fig.1 ohne Darstellung der Schiene; Fig.3 einen Schnitt nach der Linie III-III
der Fig.1 und 2 im Bereich der Anordnung von Schienenschrauben zur Festlegung einer
Schiene an der erfindungsgemäßen Kunststoffschwelle in vergrößertem Maßstab; Fig.4
in einer zur Fig.3 ähnlichen Darstellung einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig.1
und 2 in einem Bereich außerhalb einer Schienenauflage; und Fig.5 in nochmals vergrößertem
Maßstab eine Draufsicht auf ein im wesentlichen parallel zur Schienenauflage verlaufendes
Blech, welches gemeinsam mit den Profilen einen Hohlkasten ausbildet.
[0010] In den Fig.1 und 2 ist mit 1 eine Kunststoffschwelle bezeichnet, in welcher eine
von einem in Längsrichtung der Schwelle verlaufenden Preßspanplattenkern 2 gebildete
Einlage angeordnet ist. Die Einlage bzw. der Kern 2 wird, wie dies aus den nachfolgenden
Figuren noch deutlicher ersichtlich werden wird, an den in Schwellenlängsrichtung
verlaufenden Rändern von Profilen 3 begrenzt, wobei diese Profile über die Höhe der
Einlage 2 vorragen. Im Bereich der Auflage einer Schiene 4, welche unter Zwischenschaltung
einer Rippenplatte 5 und einer Druckverteilungsplatte 6 sowie gegebenenfalls vorhandenen
Dämfpungsschichten an der Kunststoffschwelle 1 über schematisch angedeutete Verschraubungen
7 festgelegt wird, sind die in Längsrichtung der Einlage 2 verlaufenden Profile 3
durch wenigstens zwei in Höhenrichtung übereinanderliegende, zur Schienenauflage im
wesentlichen parallele Bleche 8 miteinander verbunden. Die insbesondere miteinander
verschweißten Profile 3 sowie die Bleche 8 bilden dann eine Hohlkastenstruktur aus,
welche die Einlage bzw. den Preßspanplattenkern 2 vollständig umgibt. Die Bleche 8
weisen Ausnehmungen bzw. Durchbrechungen 9 für die Aufnahme von Kunststoffdübeln 10
fur eine Festlegung von Schienenschrauben auf. Weiters sind in Fig.2 zusätzliche Durchbrechungen
11 in den Blechen 8 angedeutet, um ein Eindringen von Kunststoff beim Ausschäumen
der Schwellen in einer Form sicherzustellen, wie dies unter Bezugnahme auf die nachfolgenden
Figuren noch näher erläutert werden wird.
[0011] Aus den Fig.3 und 4 sind deutlich die in Längsrichtung der Schwelle 1 verlaufenden
Profile 3 ersichtlich, welche an den Rändern der Einlage bzw. des Preßspanplattenkerns
2 angeordnet sind. Die Profile 3 werden dabei von U- bzw. C-Profilen gebildet, deren
freie Schenkel 12 jeweils einander zugewandt ist. Durch die Verwendung von U- bzw.
C-Profilen wird einerseits die Biegesteifigkeit der Schwelle erhöht und es wird andererseits
eine Rißbildung der Schwelle unter Beanspruchungen im Bereich der Kante der Einlage
bzw. der Profile verhindert. Es ist dabei deutlich ersichtlich, daß die in Längsrichtung
verlaufenden Profile 3 die Höhe der Einlage 2 überragen.
[0012] In dem in Fig.3 dargestellten Bereich der Schienenauflage sind die Profile 3 miteinander
über die quer zur Oberfläche der Schwelle verlaufenden Bleche 8 verbunden, in welche
wiederum Kunststoffdübel 10 für die Festlegung von Schienenschrauben eingesetzt sind.
Im Bereich der Dübel 10 weist die Einlage bzw. der Kern 2 ebenfalls Ausnehmungen bzw.
Durchbrechungen 13 auf, deren lichte Weite den Außendurchmesser der Dübel übersteigt,
so daß mit der in Fig.5 näher gezeigten Ausbildung der Durchbrechungen 9 in den Versteifungsblechen
8 ein Eindringen und Ausschäumen des von den Profilen 3 und den Blechen 8 gebildeten
Hohlkasten sichergestellt wird. Zusätzlich wird im oberen Bereich an dem von den Profilen
3 und den Blechen 8 gebildeten Hohlkasten eine Auflage 14 aus druckverteilendem Material,
beispielsweise eine aus "Construct-Material" bestehende Raster- oder Noppenplatte
aus Kunststoff angeordnet, wodurch eine bessere Druckverteilung im Polyurethanschaum
entsteht.
[0013] In Teilbereichen außerhalb einer Schienenauflage, wie dies in Fig.4 dargestellt ist,
finden lediglich die in Längsrichtung der Schwelle an den Rändern der Einlage bzw.
des Kernes verlaufenden Profile 3 Verwendung.
[0014] Bei der in Fig.5 dargestellten Draufsicht auf ein Versteifungsblech 8 ist deutlich
ersichtlich, daß die Ausnehmungen bzw. Durchbrechungen 9 für die Auflage der Kunststoffdübel
in der mit 15 bezeichneten Richtung bzw. Achse eine den Durchmesser der Dübel übersteigende
Abmessung aufweisen. Derart wird beim Ausschäumen des in einen Formkasten eingesetzten
vorbereiteten Schwellenkerns mit den Armierungen und den Kunststoffdübeln ein Eindringen
von Kunststoff, insbesondere Polyurethan-Hartschaum, in den Bereich der mit größerem
Durchmesser als den Außendurchmesser der Dübel ausgebildeten Ausnehmungen 13 der Einlage
2 und somit eine stabile Verankerung der Kunststoffdübel über die gesamte Dicke der
Schwelle ermöglicht. Aus Fig.5 sind weiters die zusätzlich vorgesehenen Durchbrechungen
11 für ein Eindringen von Kunststoff beim Ausschäumen und eine entsprechend sichere
Verbindung des Kunststoffes mit dem Preßspanplattenkern ersichtlich.
[0015] Bei der Ausbildung der Kunststoffschwelle gemäß der vorliegenden Erfindung hat sich
gezeigt, daß durch die Verwendung von in Schwellenlängsrichtung verlaufenden Profilen
an den Rändern der Einlage eine hohe Standfestigkeit für die Belastung mit hohen Achslasten
von beispielsweise 25 t möglich wird. Somit können auch für derartig hohe Achslasten
die vorteilhaften Eigenschaften von Kunststoffschwellen von praktisch nicht vorliegenden
störenden Umwelteinflüssen und einer überaus langen Standzeit bis zu 60 Jahren bei
geringem Eigengewicht erhalten werden.
1. Kunststoffschwelle für den Eisenbahnoberbau, bei welcher in einen Kunststoff, insbesondere
Polyurethan-Hartschaum, eine der Versteifung dienende, als Einlageplatte ausgebildete
Einlage (2) mit Durchbrechungen (13) für die Verankerung von Schienenschrauben angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den in Schwellenlängsrichtung verlaufenden Rändern
der Einlage (2) über die Höhe der Einlage (2) vorstehende Profile (3) angeschlossen
sind.
2. Kunststoffschwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile (3) als
U- oder C-Profile ausgebildet sind, wobei die freien Schenkel (12) eines Profils (3)
den freien Schenkeln (12) des gegenüberliegenden Profils zugewandt sind.
3. Kunststoffschwelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile
im Bereich unterhalb der Schienenauflage über wenigstens zwei in Höhenrichtung übereinanderliegende,
zur Schienenauflage parallele Bleche (8) zu einem Hohlkasten verbunden, insbesondere
verschweißt, sind.
4. Kunststoffschwelle nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche
(8) Durchbrechungen (9) für die Aufnahme von Dübeln (10) für Schienenschrauben aufweisen.
5. Kunststoffschwelle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen
(9) in einer Richtung (15) eine den Durchmesser der Dübel (10) übersteigende Abmessung
aufweisen.
6. Kunststoffschwelle nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage
(2) innerhalb des von den Profilen (3) und den Blechen (8) gebildeten Hohlkastens
im Bereich der Durchbrechungen (9) der Bleche (8) gleichfalls Durchbrechungen (13)
aufweist, deren lichte Weite den Außendurchmesser der Dübel (10) übersteigt.
7. Kunststoffschwelle nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
der Schienenauflage zugewandt Fläche des Bleches (8) eine Auflage aus druckverteilendem
Material, insbesondere eine Raster- oder Noppenplatte aus Kunststoff, trägt.
8. Kunststoffschwelle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als
Material für die Einlage (2) Holz-, insbesondere Preßspanplatten, eingesetzt sind.
9. Kunststoffschwelle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dübel (10) als Kunststoffdübel ausgebildet sind.
1. Plastic sleeper for the railway permanent way, in which, in a plastic, in particular
rigid polyurethane foam, an insert (2) which serves for stiffening, is designed as
an insert plate and has openings (13) for anchoring rail bolts is arranged, characterized
in that profiles (3) projecting above the height of the inserts (2) are connected
to the edges of the insert (2) running in the sleeper longitudinal direction.
2. Plastic sleeper according to Claim 1, characterized in that the profiles (3) are designed
as U-profiles or C-profiles, the free legs (12) of one profile (3) facing the free
legs (12) of the opposite profile.
3. Plastic sleeper according to Claim 1 or 2, characterized in that the profiles are
joined, in particular welded, in the region below the rail support, via at least two
metal plates (8) which lie one above the other in the vertical direction and are parallel
to the rail support, to form a hollow box.
4. Plastic sleeper according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the metal plates
(8) have openings (9) to receive dowels (10) for rail bolts.
5. Plastic sleeper according to Claim 4, characterized in that the openings (9) have
in one direction (15) a size exceeding the diameter of the dowels (10).
6. Plastic sleeper according to Claim 3, 4 or 5, characterized in that the insert (2)
within the hollow box formed by the profiles (3) and the metal plates (8) also has,
in the region of the openings (9) in the metal plates (8), openings (13) whose clear
width exceeds the external diameter of the dowels (10).
7. Plastic sleeper according to one of Claims 3 to 6, characterized in that that surface
of the metal plate (8) facing the rail support bears a covering of pressure-distributing
material, in particular a grid plate or knubbed plate made of plastic.
8. Plastic sleeper according to one of Claims 1 to 7, characterized in that wooden boards,
in particular pressboards, are used as material for the inserts (2).
9. Plastic sleeper according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the dowels
(10) are designed as plastic dowels.
1. Traverse en matière plastique pour une superstructure de chemin de fer, dans laquelle
une armature intérieure, configurée en plaque intercalaire (2) avec ajours (13), servant
de renfort, est prévue dans une matière plastique, en particulier une mousse dure
de polyuréthanne, pour l'ancrage de boulons de rails, caractérisée en ce qu'aux bords
de l'armature (2), s'étendant dans la direction longitudinale de la traverse, sont
raccordés des profilés (3) faisant saillie par rapport à la hauteur de l'armature
(2).
2. Traverse en matière plastique selon la revendication 1, caractérisée en ce que les
profilés (3) sont des profilés en U ou en C, les ailes (12) libres d'un profilé (3)
étant tournées vers les ailes (12) libres du profilé en vis-à-vis.
3. Traverse en matière plastique selon les revendications 1 ou 2, caractérisée en ce
que les profilés sont assemblés, en particulier soudés, pour former un caisson creux
dans la zone située au-dessous du support des rails, par au moins deux tôles (8) parallèles
au support des rails, superposées en hauteur.
4. Traverse en matière plastique selon les revendications 1, 2 ou 3, caractérisée en
ce que les tôles (8) présentent des ajours (9) destinés à loger des chevilles (10)
pour des boulons de rails.
5. Traverse en matière plastique selon la revendication 4, caractérisée en ce que les
ajours (9) présentent dans une direction (15) une cote supérieure au diamètre des
chevilles (10).
6. Traverse en matière plastique selon les revendications 3, 4 ou 5, caractérisée en
ce que l'armature (2) présente également des ajours (13) à l'intérieur du caisson
creux formé par les profilés (3) et les tôles (8), dans la zone des ajours (9) des
tôles (8), ajours dont l'ouverture est supérieure au diamètre extérieur des chevilles
(10).
7. Traverse en matière plastique selon l'une des revendications 3 à 6, caractérisée en
ce que la surface de la tôle (8), tournée vers le support des rails, porte un revêtement
en matière répartissant la pression, en particulier une plaque tramée ou à nopes en
matière plastique.
8. Traverse en matière plastique selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en
ce qu'on utilise comme matériau pour l'armature (2), des panneaux en bois, en particulier
des panneaux d'aggloméré.
9. Traverse en matière plastique selon l'une des revendications 1 à a, caractérisée en
ce que les chevilles (10) sont des chevilles en matière plastique.

