[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abblasen einer Flüssigkeit
von einem mit derselben benetzten Gegenstand, wobei eine Vielzahl hochfrequenz pulsierende,
schlagartig erfolgende Stösse von mindestens annähernd parallel zueinander verlaufenden
Druckluftstrahlen gegen den Gegenstand gerichtet werden, um die Flüssigkeit wegzutreiben
und zwischen den Druckluftstrahlen und dem zu trocknenden Gegenstand eine mindestens
annähernd senkrecht zur Strömungsrichtung der Druckluftstrahlen gerichtete Relativbewegung
erzeugt wird.
[0002] In Anlagen zur Oberflächenbehandlung von Gegenständen gibt es Behandlungsstufen,
bei denen an der Oberfläche der Gegenstände vorhandene Flüssigkeiten entfernt werden
müssen, sei dies zur Werkstoffrückgewinnung, z.B. eines Elektrolyten oder dann zur
Trocknung derselben.
[0003] Bekannte Verfahren beruhen, z.B. wenn die Gegenstände mit Wasser benetzt sind, auf
einem Verdunsten oder wenn die Gegenstände von chemischen Behandlungsmitteln benetzt
sind, z.B. Elektrolyten, auf einem Trocknen mit Lösungsmitteln (FCKW, FKW, etc.).
Ein Trocknen mit Verdunstung benötigt lange Zeitspannen und einen hohen Energieaufwand,
und ein Trocknen mit Lösungsmitteln bedeutet eine Umweltbelastung oder dann einen
weiteren Energieaufwand zur Entsorgung der Lösungsmittel.
[0004] Aus der EP-A-0 205 819 ist eine Vorrichtung zum Abblasen einer Flüssigkeit von einem
mit derselben benetzten Flüssigkeit bekannt, bei der ein die Umwelt belastendes Lösungsmittel
stossweise gegen Brillengläser geblasen wird. Diese Vorrichtung ist zum Behandeln
eines vorgegebenen Gegenstandes, nämlich Brillengläser bestimmt und lässt sich nicht
für die unterschiedlichsten Gegenstände verwenden. Weiter ist ein Teil der Blasdüsen
der Vorrichtung nach der EP-A-0 205 819 ortsfest. Weil die Strahlrichtungen in einem
Winkel zueinander verlaufen und überdies die Luftabgabedüsen in bezug auf die zu trocknenden
Gegenstände sehr beschränkt bewegbar sind, bedarf ein mit einer solchen Vorrichtung
durchgeführtes Trocknen eine sehr lange Zeitspanne.
[0005] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in Anspruch 1 gekennzeichnet
ist, löst die Aufgabe, eine Vorrichtung zum Abblasen einer Flüssigkeit von einem mit
derselben benetzten Gegenstand zu zeigen, bei welcher zwei in einem gegenseitigen
Abstand angeordnete Luftstrahlabgabeeinrichtungen, mittels welchen Druckluftstrahlen
pulsierend stossweise gegen den zu trocknenden Gegenstand geblasen werden, derart
miteinander antriebsverbunden sind, dass sie im Betrieb parallel und gegensinnig zueinander
bewegt werden, wobei die von den zwei Luftstrahlabgabeeinrichtungen abgegebenen Druckluftstrahlen
gegeneinander gerichtet sind.
[0006] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
dass Flüssigkeitstropfen, die aus aerodynamischen Gründen bei einem ersten Druckluftstoss
lediglich ausgewichen sind und nach der Beendigung dieses Druckluftstosses wieder
zur ursprünglichen Stelle zurückkehren, durch den unmittelbar folgenden Druckluftstoss
getroffen und gesprengt werden. Damit lässt sich ein Trocknen von benetzten Gegenständen
schneller und besser durchführen. Auch können Gegenstände der unterschiedlichsten
Formen schnell und sicher getrocknet werden.
[0007] Nachfolgend wird der Erfindungsgegenstand anhand der Zeichnungen beispielsweise näher
erläutert.
[0008] Es zeigt:
Figur 1 schematisch eine Vorrichtung zum Trocknen von Gegenständen,
Figur 2 schematisch eine Vorrichtung zur Wertstoffrückgewinnung mit anschliessender
Benetzung, und
Figur 3 eine weitere Ausführung der Vorrichtung zum Trocknen von Gegenständen.
[0009] Die Figur 1 zeigt einen schematisch dargestellten Behälter 1, der als Wanne ausgebildet
ist und z.B. in einer Strasse aus verschiedenen Behandlungsbehältern einer Anlage
für die Oberflächenbehandlung von Gegenständen angeordnet ist. In einer solchen Anlage
kann z.B. ein Verkupfern, Verchromen, Versilbern, allgemein z.B. Galvanisieren stattfinden,
wobei unter anderem auch Elektrolytbäder, aber auch Bäder für stromlose Verfahren
wie z.B. Entfetten, Beizen, Phosphatieren und aussenstromlose Metallabscheidungsbäder,
aber auch Bäder für die anodische Oxydation von Aluminium, Bäder für die Tauchlackierung
vorhanden sein können. Solche Anlagen sind allgemein in der Oberflächentechnik bekannt.
[0010] In diesem Behälter befinden sich die zu behandelnden Gegenstände 2, wobei aus Gründen
der Uebersichtlichkeit der ebenfalls an sich bekannten Warenträger nicht gezeichnet
ist. Entlang den zwei Längswänden des Behälters 1 sind Luftstrahlabgabeeinrichtungen
angeordnete, welche wie folgt ausgebaut sind. Jede Luftstrahlabgabeeinrichtung weist
einen Längsträger 3 auf, der in diesem Beispiel geführt in der Höhenrichtung des Behälters
1 bewegbar ist. Der Antrieb erfolgt in diesem Beispiel durch einen Motor 4 mit regelbarer
Geschwindigkeit, welcher beispielsweise über Kettenzahnräder 5 und Ketten 6 mit den
Längsträgern 3 antriebsverbunden ist. Dabei ist die Antriebsübertragung derart ausgelegt,
dass die Längsträger gleichsinnig oder gegensinnig zueinander bewegbar sind, d.h.
wenn sich z.B. der links gelegene Längsträger 3 von oben nach unten bewegt, bewegt
sich der rechts gelegene Längsträger 3 gleichzeitig von unten nach oben.
[0011] Mit jedem Längsträger ist eine Anzahl beidseitig abgeschlossener Röhrchen 7 verbunden.
Die Röhrchen 7 sind miteinander axial ausgerichtet und verlaufen in diesem Beispiel
horizontal. Die Anzahl der gezeigten Röhrchen 7 ist aus zeichnerischen Gründen rein
beispielsweise. Es können z.B. 20 solcher Röhrchen 7 vorhanden sein.
[0012] Jedes Röhrchen 7 weist Luftaustrittsöffnungen 8 auf, die entlang einer Mantellinie
der jeweiligen Röhrchen 7 derart angeordnet sind, dass aus diesen austretende Luftstrahlen
mindestens annähernd in horizontaler Richtung gegen die zu behandelnden Gegenstände
2 gerichtet sind. Als Beispiel sei angegeben, dass die axiale Länge der Röhrchen etwa
150 mm beträgt, wobei jedes Röhrchen je 15 Luftaustrittsöffnungen 8 in einem gegenseitigen
Abstand von 10 mm enthält.
[0013] Die Pressluftversorgung erfolgt über einen Kompressor 9, welcher Luft aus der Umgebung
ansaugt. Vom Kompressor 9 wird die Pressluft über Schlauchleitungen 10 den Röhrchen
7 zugeführt. Aus zeichnerischen Gründen ist jeweils nur eine Schlauchleitung 10 eingezeichnet.
Es können auch mehrere Schlauchleitungen 10 vorhanden sein, die mindestens gruppenweise
den Röhrchen 7 zugeführt sind. Die Pressluftzufuhr zu den einzelnen Röhrchen 7 wird
durch Magnetventile 11 gesteuert, wobei jedem einzelnen Röhrchen ein solches Magnetventil
11 zugeorndet ist. Diese Magnetventile 11 sind einzeln über Steuerleitungen 12 mit
einer Steuereinrichtung 13 verbunden, deren Funktion weiter unten erklärt sein wird.
Weiter ist schematisch ein Abflussrohrstutzen 14 gezeichnet, über welchem die von
den Gegenständen 2 abgeschlagene Flüssigkeit entfernt, möglicherweise entsorgt oder
auch zu einer Behandlungsstufe der Anlage nach möglicher Aufbereitung zurückgeführt
wird.
[0014] Nachfolgend wird nun der Betrieb dieser beispielsweisen Ausführung zur Erläuterung
des Verfahrens beschrieben. Dabei sei angenommen, dass diese Ausführung in einer Elektrolyse-Anlage
eingesetzt ist und mittels welcher eine Rückgewinnung des Elektrolyten durchgeführt
werden kann.
[0015] Es sei angenommen, dass die Gegenstände 2 nach erfolgter Behandlung in einer Elektrolysenzelle
herausgehoben und in den Behälter 1 eingesetzt worden sind. Die Oberflächen der Gegenstände
2 sind folglich durch den Elektrolyten benetzt, welcher zur Rückgewinnung abgeblasen
werden soll und über dne Abflussrohrstutzen 14 zurückgeführt wird.
[0016] Die Versorgung jedes Röhrchens 7 mit Pressluft erfolgt über ein diesem zugeordneten
Magnetventil 11. Die Magnetventile 11 werden von einem Mikroprozessor in der Steuereinrichtung
13 angesteuert. Dabei lassen sich durch die Steuereinrichtung 13 sowohl die Oeffnungszeit
der Magnetventile als auch die Frequenz des Oeffnens und Schliessens derselben je
nach Anwendung einstellen. Der Druck der zugeführten Pressluft beträgt ungefähr 4
bis 6 bar. Weiter können die Magnetventile 11 derart durch die Steuereinrichtung 13
gesteuert werden, dass nicht alle Röhrchen 7 gleichzeitig beaufschlagt werden, sondern
aufeinanderfolgend, gruppenweise, etc. Als Beispiel sei weiter angegeben, dass alle
0,4 Sekunden aus den jeweiligen Luftaustrittsöffnungen 8 ein Druckluftstoss erfolgt.
[0017] Es werden also hochfrequent pulsierende, schlagartig erfolgende Stösse von Druckluftstrahlen
auf die jeweiligen Gegenstände auftreffen. Damit wird die abzublasende Flüssigkeit
vertrieben und fällt auf den Boden des Behälters 1 um abgeführt zu werden.
[0018] Es ist nun bekannt, dass nur ein Teil der auf einer jeweiligen Oberfläche vorhandenen
Flüssigkeit durch einen dagegen gerichteten Druckluftstrahl mitgerissen wird. Eine
gewisse Flüssigkeitsmenge weicht lediglich seitlich aus und strömt, sobald kein Luftstrahl
mehr gegen die betreffende Stelle gerichtet ist, beispielsweise aufgrund der Benetzungsfähigkeit,
wieder zurück. Weitere Teilmengen können in Form von Tropfen hinter die Kanten der
Gegenstände bewegt werden und während der Dauer des Luftstosses aus strömungstechnischen
Gründen versteckt bleiben, um nach Abbrechen des Luftstosses, z.B. aufgrund der Schwerkraft,
wieder zu einem Randbereich des Gegenstandes zurückwandern. Abhängig nun von der auf
den Behältern vorhandenen Flüssigkeit, sei dies Waschwasser oder in diesem Fall ein
Elektrolyt, erfolgt das Zurückkehren der nicht abgeblasenen Restmenge der Flüssigkeit
bzw. der Tropfen nach einer gewissen, offensichtlich äusserst kurzen Zeitspanne. Entsprechend
wird die Frequenz und Zeitdauer der Druckluftstösse gemäss Erfahrungswerten, erstweilig
durchgeführte Versuchsläufe derart in der Steuereinrichtung 13 festgelegt, dass sobald
die Restmenge der Flüssigkeit zum ursprünglichen Bereich zurückkehrt, der nächste
Druckluftstoss auf dieselbe auftrifft, um ein erneutes Wegtreiben zu bewirken.
[0019] Der Längsträger 3 mit den Röhrchen 7 wird äusserst langsam, z.B. 25 mm/Sekunde von
oben nach unten bewegt, so dass zwei aufeinanderfolgende Druckluftstösse auf praktisch
denselben Bereich auftreffen, so dass eigentlich die in senkrechter Richtung aufeinanderfolgenden
Bereiche der Auftreffstellen der Druckluftstösse einander um ein Vielfaches überlappen,
wobei die Verschiebung von zwei aufeinanderfolgenden Auftreffbereichen in senkrechter
Richtung lediglich z.B. 10 mm beträgt. Währenddem sich der in Figur 1 links gelegene
Düsenstock entlang der Gegenstände abwärts bewegt, bewegt sich der rechts gelegene
aufwärts.
[0020] Es hat sich herausgestellt, dass durch das oben erwähnte Vorgehen in der Regel ein
einmaliges Vorbeiziehen der Düsenstöcke an den Gegenständen genügt, um dieselben vollständig
trocknen zu können, bzw. den Elektrolyten zu einem solchen Masse abzuschlagen, dass
eine nur sehr dünne "Feuchtigkeitsschicht" auf den Gegenständen verbleibt, welche
dann in einem nachfolgenden Bad der Gesamtanlage entfernt werden kann. Praktische
Versuche haben ergeben, dass mit einem einmaligen Vorbeifahren der Düsenstöcke an
den Gegenständen zwischen 95-98 % der Verschleppungsmenge des Elektrolyten abgeschlagen
und damit zurückgewonnen werden kann. Voraussetzung für das Erreichen dieses hohen
Wertes ist eine behandlungsgerechte Aufhängung der Teile. Es gibt keine Anlage, welche
eine auch nur annähernd gleich grosse Rückgewinnungsziffer direkt ab dem Werkstück
aufweisen kann.
[0021] Die Figur 2 zeigt rein schematisch eine weitere Anwendung in einer Anlage zur Oberflächenbehandlung.
Gezeigt ist wieder der Behälter 1 in rein schematischer Darstellung. In diesem Behälter
1 sind die zu trocknenden Gegenstände 2 sowie die Längsträger 3 mit den Röhrchen 7
gezeichnet.
[0022] Ueber jedem Düsenstock 3, 7 für die Pressluft ist ein weiterer Düsenstock 16 für
Spülwasser angeordnet, wobei bei dieser Ausführung Düsen für kleinste Wassermengen
mit optimaler Streuung vorhanden sind.
[0023] Diese Ausführung ist zum Einsatz zum Beispiel zwischen einem Elektrolytbad und einer
Sparspülvorrichtung bestimmt. Die aus dem Elektrolytbad herausgehobenen und in den
Behälter 1 eingesetzten Gegenstände 2 werden vorerst gemäss dem oben erwähnten Vorgehen
den Druckluftstössen ausgesetzt, um den Elektrolyten abzuschlagen und entsprechend
zurückzugewissen. Jetzt soll jedoch verhindert werden, dass der noch filmförmig auf
den Gegenständen verbleibende Elektrolytanteil vollständig eintrocknet. Dazu werden
diese Gegenstände während dem ersten oder während einem zweiten Durchgang den Wasserstrahlen
ausgesetzt, wobei die Wassermengen derart gewählt sind, dass der Restelektrolyt bis
zum Einsetzen in das nachfolgende sogenannte Sparspülbad nicht eintrocknet.
[0024] Die Figur 3 zeigt, wieder rein schematisch, eine weitere Ausführung, die insbesondere
zum reinen Trocknen, also Abblasen von z.B. Spülwasser dient. Es ist bekanntlich ein
Ziel sämtlicher Trocknungsarten, ein sogenanntes fleckenfreies Trocknen zu erreichen,
d.h. dass keine Tropfen bzw. Tropfenspuren auf den getrockneten Gegenständen verbleiben.
Da auch kleinste Tröpfchen durch die Luftstösse immer wieder noch weiter zerstört
und abgeblasen werden, lässt sich mit dem erfindungsgemässen Verfahren das genannte
Ziel visuell erreichen.
[0025] Der Behälter 1, der einen Innenbehälter 18 mit oben eingebogenen Randabschnitten
15 aufweist, enthält gemäss der zeichnerischen Darstellung der Figur 3 die zu trocknenden
Gegenstände 2 und die Düsenstücke 3, 7. Der Behälter 1 weist weiter bei den Seitenwänden
und beim Boden ein Wärmeschutzmantel, eine thermische Isolation 17 auf. Der Raum zwischen
der Wand des Behälters 1 und dem Innenbehälter ist als Strömungskanal 19 ausgebildet,
der zum Innenraum des Behälters 1 führt.
[0026] Bei dieser Ausführung wird wieder die Flüssigkeit an den Oberflächen der Gegenstände
2 durch die Pressluftstösse weggeschlagen, die Tropfen fliegen oder strömen auf den
Boden des Behälters 1, um hier durch einen (nicht gezeigten) Abflussstutzen wegzuströmen.
Es ist nun offensichtlich, dass im Falle von Wasser eine gewisse Wasseraufnahme der
im Behälter 1 vorhandenen Luft stattfindet. Im Boden der Wanne ist an einer Stelle
zwischen demselben und dem Zwischenboden 20 ein oder mehrere Gebläse 21 angeordnet.
Diese Gebläse 21 saugen die feuchte Luft aus dem Innenraum des Behälters 1 und fördern
dieselbe durch Trocknungseinrichtungen 22. Von diesen Trocknungseinrichtungen 22 strömt
die wiedergetrocknete Luft, siehe Pfeil 23, in den als Strömungskanal 19 wirkenden
Zwischenraum zwischen dem Innenbehälter 18 und der Aussenwand des Behälters 1, um
durch die Durchtritte 19 wieder in den eigentlichen Behandlungsraum einzuströmen.
Hier wird somit zusätzlich zu dem rein mechanischen Abschlagen der Wassertröpfchen
die sich in der Luft im Behälter 1 bildende Feuchtigkeit der Luft durch den beschriebenen,
Gebläse 21 und Trocknungseinrichtungen 22 enthaltende Kreislauf vernichtet, so dass
immer wieder erneut trockene Luft in den Behandlungsraum einströmt.
1. Vorrichtung zum Abblasen einer Flüssigkeit von einem mit derselben benetzten Gegenstand,
mit einem Behälter (1) zur Aufnahme der zu trocknenden Gegenstände (2), in welchem
Behälter zwei in einem gegenseitigen Abstand angeordnete Luftstrahlabgabeeinrichtungen
vorhanden sind, zwischen welchen die jeweils zu behandelnden Gegenstände einsetzbar
sind, und mit einem mit den Luftstrahlabgabeeinrichtungen derart antriebsverbundenen
Antrieb, dass dieselben im Betrieb parallel und gegensinnig zueinander bewegt werden,
wobei jede Luftstrahlabgabeeinrichtung eine Folge nebeneinander angeordneter, in axialer
Richtung miteinander ausgerichteter und mit einer Druckluftquelle in Verbindung stehender
Rohrstücke (7) enthält, wovon jedes eine Anzahl Druckluftaustrittsöffnungen (8) aufweist,
die derart angeordnet sind, dass die von den zwei Luftstrahlabgabeeinrichtungen abgegebenen
Druckluftstrahlen gegeneinander gerichtet sind, wobei eine Vielzahl hochfrequenz pulsierende,
schlagartig erfolgende Stösse von mindestens annähernd parallel zueinander verlaufenden
Druckluftstrahlen gegen die Gegenstände gerichtet werden, um die Flüssigkeit wegzutreiben
und zwischen den Luftstrahlabgabeeinrichtungen und den zu trocknenden Gegenständen
eine mindestens annähernd senkrecht zur Strömungsrichtung der Druckluftstrahlen gerichtete
Relativbewegung erzeugt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Rohrstück (7) über
ein gesondertes Steuerventil (11) mit der Druckluftquelle in Verbindung steht, wobei
alle Steuerventile mit einer Steuereinrichtung (13) verbunden sind, mittels der die
Oeffnungsdauer und Oeffnungsfrequenz jedes Steuerventils einzeln festlegbar ist.
1. Apparatus for blowing off a liquid from an article wetted by same, including a receptacle
(1) for receipt of the articles (2) to be dried, in which receptacle (1) two air flow
discharge devices located at a mutual distance are present, between which the respective
articles to be treated can be inserted, and including a drive drivingly connected
to the air flow discharge devices in such a manner that in operation they are moved
parallel and in opposite directions to each other, whereby each air flow discharge
device comprises a series of tubes (7) arranged aside of each other, aliged with each
other in axial direction and communicating with a source of pressurized air, of which
each includes a number of pressurized air outlet openings (8) which are arranged in
such a manner that the jets of pressurized air emitted by the two air flow discharge
devices are directed against each other, whereby a plurality of high frequent pulsating,
burst-like occurring blasts of jets of pressurized air extending at least approximately
parallel to each other are directed against the articles in order to drive the liquid
off, and a relative movement directed at least approximately perpendicularly to the
direction of flow of the jets of pressurized air is produced between the air jet emitting
devices and the articles to be dried.
2. Apparatus of claim 1, characterized in that every tube (7) communicates via a separate
control valve (11) with the source of pressurized air, whereby all control valves
are connected to a control device (13) by means of which the duration of the open
state and the frequency of the opening of every control valve can be set individually.
1. Dispositif pour enlever par soufflage un liquide d'un objet mouillé par celui-ci,
comportant un récipient (1) pour recevoir les objets à sécher et dans lequel il est
prévu deux systèmes de production de jets d'air espacés l'un de l'autre et entre lesquels
peuvent être disposés les objets respectifs à traiter, ainsi qu'un entraînement relié
de façon motrice aux systèmes de production de jets d'air de telle sorte que ceux-ci
soient déplacés en marche parallèlement et dans des sens mutuellement inverses, chaque
système de production de jet d'air comportant une succession d'éléments tubulaires
(7) disposés les uns à côté des autres, orientés mutuellement dans une direction axiale
et reliés à une source d'air comprimé, chaque élément tubulaire comportant un certain
nombre d'orifices (8) de sortie d'air comprimé qui sont disposés de telle sorte que
les jets d'air comprimé produits par les deux systèmes de production de jets d'air
soient dirigés l'un vers l'autre, et un grand nombre d'impulsions analogues à des
chocs et de fréquences élevées produites par des jets d'air comprimé, orientés au
moins approximativement parallèlement les uns aux autres, sont dirigées sur les objets
de façon à enlever le liquide et un mouvement relatif dirigé au moins approximativement
perpendiculairement à la direction d'écoulement des jets d'air comprimé est engendré
entre les systèmes de production de jets d'air et les objets à sécher.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque élément tubulaire
(7) est relié, par l'intermédiaire d'une soupape de commande particulière (11), avec
la source d'air comprimé et toutes les soupapes de commande sont reliées à un dispositif
de commande (13) à l'aide duquel la durée d'ouverture et la fréquence d'ouverture
de chaque soupape de commande peuvent être définies séparément.