| (19) |
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(11) |
EP 0 487 946 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.03.1995 Patentblatt 1995/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.11.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B24B 31/108 |
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| (54) |
Fliehkraftbearbeitungsmaschine
Centrifugal finishing apparatus
Machine centrifugeuse pour le finissage de pièces
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
30.11.1990 DE 4038253
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.06.1992 Patentblatt 1992/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Max Spaleck GmbH & Co. KG |
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D-46397 Bocholt (DE) |
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Erfinder: |
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- Ditscherlein, Friedhold
W-4290 Bocholt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Eitle, Werner, Dipl.-Ing. et al |
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Hoffmann Eitle,
Patent- und Rechtsanwälte,
Postfach 81 04 20 81904 München 81904 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 088 237 CH-A- 455 555 DE-A- 3 142 868
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EP-A- 0 205 161 CH-A- 659 969 DE-B- 2 516 721
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fliehkraftbearbeitungsmaschine für die mechanische Bearbeitung,
z.B. Schleifen, Polieren, Reinigen und Entgraten, von Werkstücken in einem Bearbeitungsbehälter,
der einen im Betrieb feststehenden, auf einer Trageinrichtung befestigten, im wesentlichen
zylindrischen Mantel und einen zu diesem koaxial gelagerten, bei der Bearbeitung rotierenden
Boden in Form eines Tellers od.dgl. hat, welcher mit seinem Umfangsrand unter Bildung
eines Spalts an den zylindrischen Mantel heranragt, sowie mit einem im wesentlichen
unter dem Bearbeitungsbehälter befindlichen Flüssigkeitsauffangbehälter für die durch
den Spalt hindurch aus den Bearbeitungsbehälter ablaufende Flüssigkeit.
[0002] Bei einer bekannten Fliehkraftbearbeitungsmaschine der eingangs genannten Gattung
(DE-A-31 42 868) ist die Lagerung des rotierenden Bodens des Bearbeitungsbehälters
in dem die durch den Spalt hindurchtretende Flüssigkeit aufnehmenden Naßraum unmittelbar
zentral unterhalb des Bearbeitungsbehälters untergebracht. Da diese ablaufende Flüssigkeit
während der Bearbeitung mit Abriebpartikelchen vermischt wird sowie chemische Zusätze
enthält, unterliegt die Lagerung des rotierenden Bodens trotz aufwendiger Dichtungen
einem raschen Verschleiß, so daß sie häufig erneuert werden muß. Darüber hinaus erfolgt
bei dieser bekannten Maschine die Entleerung des Behälters von den Werkstücken nach
ihrer Fertigbearbeitung und von den dabei verwendeten Schleifmitteln durch eine verschließbare
Öffnung in der Seitenwand des Behältermantels, durch welche hindurch die Werkstücke
bei fortgesetztem Rotieren des Behälterbodens unter dadurch auf sie einwirkender Fliehkraft
aus dem Bearbeitungsbehälter herausgeschleudert werden. Da hierbei die Werkstücke
mit relativ großer Fliehkraft an der Wand des vorgesehenen Auffangraumes zum Aufprallen
gelangen, ist insbesondere bei empfindlichen Werkstücken die Gefahr von deren Beschädigung
gegeben.
[0003] Um diesen Nachteil zu vermeiden, werden bei einer anderen bekannten Fliekraftmaschine
der eingangs genannten Gattung (DE-A-36 04 619) die Werkstücke nach ihrer Bearbeitung
durch Ausschütten aus dem Bearbeitungsbehälter entnommen, wozu der oben offene Behälter
mit seinem drehbaren Boden und seinem Antrieb um eine horizontale Achse so weit geschwenkt
werden muß, daß die Werkstücke mit den Bearbeitungsmitteln aus dem Behälter herausgleiten
können. Hierzu ist jedoch eine aufwendige Schwenkvorrichtung für den Behälter mit
seinem gesamten Antrieb erforderlich. Darüber hinaus hat diese bekannte Maschine wegen
der Behälterschwenkung zwangsläufig eine große Bauhöhe. Da das Fliekraftbearbeitungsverfahren
zumeist ein Naßverfahren ist, das die Zu- und Abfühung von Flüssigkeit (Wasser-Compound-Gemisch)
und Schleifmitteln (Chips) erfordert, müssen Zu- und Abflußleitungen vorhanden sein,
die ebenso, wie die erforderlichen Kabelverbindungen, für Antrieb und Steuerung unter
Beachtung des Schwenkwinkels mitbewegt werden müssen.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer Maschine der eingangs genannten
Gattung Maßnahmen zu treffen, mit denen der rasche Verschleiß der Lagerung des rotierenden
Bodens des Bearbeitungsbehälters weitgehend oder ganz ohne aufwendige Dichtungen vermieden
und die Entleerung der Maschine von den Werkstücken und Bearbeitungsmitteln möglichst
einfach und mit geringem konstruktiven Aufwand und unter Schonung der Werkstücke durchgeführt
werden kann. Dies wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 angegebene Ausbildung der Maschine erreicht. Bei dieser Ausbildung kann die Lagerung
für den drehbaren Boden des Bearbeitungsbehälters und den mit diesem mitrotierenden
Flüssigkeitsbehälter unterhalb des Flüssigkeitsbehälters und damit außerhalb des die
durch den Spalt hindurchtretende Flüssigkeit aufnehmenden Naßraums angeordnet werden,
so daß sie nicht mit verschleißenden Dichtungen zum Schutz der Lager ausgestattet
sein muß.
[0005] Der rotierende Flüssigkeitsbehälter kann am oberen Rand seiner Behälterseitenwand
einen mitrotierenden Flüssigkeitsüberlauf haben, über welchen hinweg die im Flüssigkeitsbehälter
befindliche und bei Rotation des Flüssigkeitsbehälters an dessen Seitenwand durch
Fliekraft hochsteigende Flüssigkeit in eine sich um diesen Behälter herumerstreckende,
feststehende Auffangwanne überläuft, an die sich eine Ablaufeinrichtung anschließt.
[0006] Zweckmäßig hat der rotierende Boden des Bearbeitungsbehälters nur eine einzige für
die Werkstückentleerung des Bearbeitungsbehälters bemessene Öffnung, die etwa koaxial
durch Bodendrehachse angeordnet und durch einen mitrotierenden Verschlußkörper verschließbar
ist. Auch der Flüssigkeitsauffangbehälter kann unterhalb des rotierenden Behälterbodens
eine einzige Öffnung für den Durchtritt der anzuführenden Werkstücke und Bearbeitungsmittel
haben, die ebenfalls etwa koaxial zu seiner Drehachse und zur Drehachse des darüber
befindlichen, rotierenden Bodens angeordnet ist, wobei der zum Verschließen der im
rotierenden Boden befindlichen Entleerungsöffnung dienende Verschlußkörper gleichzeitig
auch zum Verschließen der im Flüssigkeitsbehälter angeordneten Öffnung ausgebildet
sein kann. Dieser Verschlußkörper kann an einer Heb- und Senkstange sitzen, die sich
vom Verschlußkörper nach unten vom Bearbeitungsbehälter weg- oder nach oben durch
den Bearbeitungsbehälter hindurcherstreckt und pneumatisch oder mechanisch heb- und
senkbar ist.
[0007] Da bei koaxialer Anordnung der Entleerungsöffnungen im rotierenden Boden des Bearbeitungsbehälters
sowie im rotierenden Flüssigkeitsauffangbehälter die Lagerung des letzteren nicht
über eine koaxiale Drehachse erfolgen kann, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform
der Flüssigkeitsauffangbehälter über einen Lagerring auf dem Maschinengestell rotierend
gelagert, der sich unterhalb der Entleerungsöffnung dieses Flüssigkeitsauffangbehälters
um diese Öffnung herumerstreckt. Diese dezentrale Lagerung führt zu einer hohen Lagestabilität
des rotierenden Flüssigkeitsbehälters sowie des an diesen fest angeordneten, rotierenden
Behälterbodens, die besonders gut ist, wenn der Lagerring einen Außendurchmesser hat,
der dem Außendurchmesser des rotierenden Behälterbodens möglichst nahe kommt. Hierdurch
kann über den gesamten Bodenumfang hinweg eine gleichbleibende, kleinstmögliche Spaltweite
erhalten werden, ohne daß ein Pendeln oder Schlagen des Behälterbodens eintritt.
[0008] In der Zeichnung ist ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Maschine dargestellt, das im folgenden näher beschrieben wird.
- Fig. 1
- zeigt einen senkrechten Querschnitt durch die gesamte Fliehkraftmaschine,
- Fig. 2
- veranschaulicht ebenfalls in diesem Querschnitt, jedoch in größerem Maßstab eine Seitenhälfte
des Bearbeitungsbehälters und des Flüssigkeitsbehälters mit Lagerung,
- Fig. 3
- zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht dieser Maschine mit Antrieb für den
rotierenden Boden des Bearbeitungsbehälters.
[0009] Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ruht auf einem Maschinengestell
1 eine Außenwand 2, an deren oberem Rand der feststehende und im wesentlichen zylindrische
Mantel 3 des Bearbeitungsbehälters 4 gelagert oder abgestützt ist. An den unteren
Rand dieses Mantels 3 ragt unter Bildung eines Spaltes 5 der zum Mantel koaxial gelagerte
und in Rotationsbewegung versetzbare Boden 6 des Bearbeitungsbehälters heran, der
die Form eines Tellers hat.
[0010] Der Bearbeitungsbehälter 4 ist von einem Flüssigkeitsbehälter 7 umgeben, der in seinem
Bodenbereich mit dem rotierenden Boden 6 des Bearbeitungsbehälters fest verbunden
und mit diesem um dessen Drehachse X drehbar ist. Dieser Flüssigkeitsbehälter besitzt
an seiner Unterseite einen mit einem Kugellager 8 versehenen Lagerring 9, über den
der Flüssigkeitsbehälter 7 mit dem rotierenden Boden 6 drehbar am Maschinengestell
1 gelagert ist.
[0011] Zum Rotationsantrieb des Flüssigkeitsbehälters 7 mit dem rotierenden Boden 6 des
Bearbeitungsbehälters 4 ist ferner an der Unterseite des Flüssigkeitsbehälters ein
Antriebsring 10 vorgesehen, über den ein Antriebsriemen 11 läuft, der von der Riemenscheibe
eines Elektromotors 12 in Umlauf versetzt werden kann.
[0012] Sowohl der rotierende Boden 6 des Bearbeitungsbehälters 4 als auch der mit diesem
fest verbundene Flüssigkeitsbehälter 7 weisen je eine zentrale Öffnung 13 und 14 (Fig.
2/3) auf, die koaxial zur Drehachse X des Behälterbodens 6 untereinanderliegend angeordnet
sind. Diese beiden Öffnungen sind gemeinsam durch einen pilzkopfförmigen Verschlußkörper
15 verschließbar, der an einer Heb- und Senkstange 16 sitzt, die mechanisch oder pneumatisch
heb- und senkbar in einer Führung 17 gelagert ist.
[0013] Diese Heb- und Senkstange 16 erstreckt sich durch eine unter dem Boden des Flüssigkeitsbehälters
7 und dessen Lagerung 8, 9 angeordnete Führung 17, die am feststehenden Gestell befestigt
ist und eine unter dieser Führung angeordnete Auffangwanne 18 mit darüber befindlichem
Trichter 28 hindurch, welche Auffangwanne als Schwingrinne mit Siebboden 19 ausgebildet
ist. Diese Auffangwanne ist an Ständern 20 über Schwingkissen 21 gelagert und wird
durch einen Schwingantrieb 22 in Schwingung versetzt. Im Bereich des Hindurchtretens
der Heb- und Senkstange 16 ist diese Auffangwanne 18 durchbrochen, wobei die Heb-
und Senkstange gegenüber dem Inneren der Wanne 18 durch ein Mantelrohr 23 abgeschirmt
wird, das sich im Abstand um die Heb- und Senkstange herumerstreckt und am Boden der
Wanne 18 befestigt ist. An seinem oberen Ende ragt dieses Mantelrohr 23 in einen zylindrischen
Kragen 24 hinein, der an der Unterseite des Verschlußkörpers 15 befestigt ist und
axial zusammenfaltbar ausgebildet sein kann.
[0014] Zum Zuführen der Bearbeitungsflüssigkeit (Wasser-Compound-Gemisch) dient eine Zuleitung
25 mit Austrittsdüse 26. Die in den Behälter 4 eingebrachte Flüssigkeit verteilt sich
im Behälterinnenraum und strömt nach und nach durch den Spalt 5 in den Raum 27 zwischen
dem Bearbeitungsbehälter 4 und dem Flüssigkeitsbehälter ein, der die Flüssigkeit führt
und daher als Flüssigkeitsraum bezeichnet wird. Die Höhenregulierung des Flüssigkeitsspiegels
im Bearbeitungsbehälter 4 kann über die Menge der durch die Zuleitung 25 zugeführten
Flüssigkeit sowie durch Regelung der aus dem Flüssigkeitsbehälter durch Fliehkraft
austretenden Flüssigkeitsmenge.
[0015] Da bei entsprechender Drehzahl des Flüssigkeitsbehälters 7 die in ihm befindliche
Flüssigkeit an seiner Seitenwand hochsteigt, sind an der Außenseite des Mantels Einrichtungen
in Form von Ringen 31 für die Bremsung der ansteigenden Flüssigkeit vorgesehen. Trotzdem
über den oberen Seitenrand des Flüssigkeitsbehälters 7 hinwegströmende Flüssigkeit
kann in eine durch eine Winkelwand 32 gebildete feststehende, ringförmig sich um den
Flüssigkeitsbehälter herumerstreckende Auffangrinne 33 überlaufen und von dort über
ein feststehendes Abflußrohr 34 zur Weiterverwendung oder als Abwasser abgeführt werden.
Es ist auch möglich, einen einzigen, vom unteren bis zum oberen Rand der Seitenwand
des Flüssigkeitsbehälters schraubenlinienförmig an diesem oder am Mantel 3 sich an
diesem oder am Mantel 3 hochwindenden Ring oder Steg vorzusehen, der in einer Drehrichtung
des Flüssigkeitsbehälters das Hochsteigen der Flüssigkeit an dessen Seitenwand begünstigt
und in der anderen Drehrichtung behindert. Um den Flüssigkeitsablauf aus dem Flüssigkeitsbehälter
7 weiter begrenzen und steuern zu können, ist oberhalb der Ringe 31 ein sich um den
Mantel 3 des Bearbeitungsbehälters 4 herumerstreckender Steg 29 vorgesehen, der am
Mantel höhenverstellbar ist und sich mit seinem äußeren Rand über die den Wasserüberlauf
bildende Winkelwand 32 hinwegerstreckt. Dadurch wird zwischen diesem Steg 29 und dem
Wasserüberlauf ein Spalt 30 gebildet, der in seiner Weite einstellbar ist, wodurch
die Menge der über den Überlauf aus dem Flüssigkeitsbehälter 7 ablaufenden Flüssigkeit
eingestellt werden kann. Die Höhenverstellung des Steges 29 am Mantel 3 kann derart
sein, daß der Spalt 30 bis praktisch auf Null verringert werden kann, wenn keine oder
keine nennenswerte Flüssigkeitsmenge aus dem Flüssigkeitsbehälter ablaufen soll.
[0016] Je nach der erforderlichen Drehzahl des rotierenden Bodens 6 kann es zweckmäßig sein,
die Seitenwand des mitrotierenden Flüssigkeitsbehälters 7 nicht wie bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel senkrecht, sondern nach innen oder nach außen geneigt anzuordnen,
wodurch das Hochsteigen der Flüssigkeit an dieser Seitenwand behindert oder verstärkt
werden kann.
[0017] Während der Bearbeitung der Werkstücke im Bearbeitungsbehälter 4 rotiert der Behälterboden
6 mit dem Flüssigkeitsbehälter 7, wobei der pilzförmige Verschlußkörper 15 mittels
seiner Heb- und Senkstange 16 die Öffnungen 13 und 14 im rotierenden Boden 6 und im
rotierenden Flüssigkeitsbehälter 7 verschließt. Dabei liegt dieser Verschlußkörper
15 mit seiner konischen Seitenfläche dicht an den hierzu parallel ausgerichteten Stirnrändern
der Öffnungen 13, 14 in den beiden genannten rotierenden Maschinenteilen an. Nach
Bearbeitung der Werkstücke kann bei stillgesetztem oder nur langsam rotierendem Behälterboden
6 der Verschlußkörper über die Heb- und Senkstange 16 in den Zeichnungen nach unten
aus den vorgenannten Öffnungen stufenlos in seine in Fig. 1 und 3 gestrichelt dargestellte
Offenlage bewegt werden, wodurch die beiden Öffnungen 13 und 14 freigelegt werden.
Fig. 2 zeigt den Beginn der Öffnungsbewegung. Dabei strömt die im Bearbeitungsbehälter
4 und im Flüssigkeitsbehälter 7 befindliche Flüssigkeit zusammen mit den im Bearbeitungsbehälter
befindlichen Werkstücken und ggfs. Schleifmitteln durch diese Öffnungen hindurch über
den Verschlußkörper 15 in die als Schwingförderrinne ausgebildete Auffangwanne 18
ein, aus welcher die Flüssigkeit über den Siebboden 19 abfließt, während die entwässerten
Werkstücke und ggfs. Schleifmittel über die Schwingförderrinne zur weiteren Verwendung
oder zur Trennung abgeführt werden. Die Flüssigkeit wird über eine Abflußleitung 35
entweder dem Abwasser oder zu ihrer Weiterverwendung über entsprechende Umpumptanks
und Filtereinrichtungen abgeführt oder Recycling-Aufbereitungsanlagen zugeführt.
[0018] Durch den stufenlos in Offenstellung bewegbaren Verschlußkörper 15 kann die Fallhöhe
der Werkstücke bis in die Auffangwanne hinein gesteuert werden, wodurch Beschädigungen
der Werkstücke bei ihrem Abführen aus dem Bearbeitungsbehälter vermieden werden können.
[0019] Ein Nachspülen des Bearbeitungsbehälters 4 kann über die Flüssigkeitszuleitung 25
erfolgen.
[0020] Die erfindungsgemäße Bodenentleerung des Bearbeitungsbehälters hat den Vorteil, daß
im Verhältnis zum Behältervolumen eine relativ geringe Fallhöhe der Werkstücke und
Bearbeitungsmittel, wie Wasser-Compound-Gemisch und Schleifmittel, entsteht, wodurch
die Gefahr der Beschädigung der Werkstücke bei ihrem Austreten aus dem Bearbeitungsbehälter
auf ein Minimum reduziert ist. Da der Bearbeitungsbehälter zu seiner Entleerung nicht
geschwenkt werden muß, kann die Flüssigkeitsführung im Behälter derart sein, daß ein
raumtrockenes Arbeiten gewährleistet ist.
1. Fliehkraftbearbeitungsmaschine für die mechanische Bearbeitung, z.B. Schleifen, Polieren,
Reinigen und Entgraten, von Werkstücken, mit einem Bearbeitungsbehälter (4), der einen
im Betrieb feststehenden, auf einer Trageinrichtung befestigten, im wesentlichen zylindrischen
Mantel (3) und einen zu diesem koaxial gelagerten, bei der Bearbeitung rotierenden
Boden (6) in Form eines Tellers od.dgl. hat, welcher mit seinem Umfangsrand unter
Bildung eines Spalts (5) an den zylindrischen Mantel heranragt, sowie mit einem im
wesentlichen unter dem Bearbeitungsbehälter (4) befindlichen Flüssigkeitsauffangbehälter
(7) für die durch den Spalt hindurch aus den Bearbeitungsbehälter ablaufende Flüssigkeit,
dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsauffangbehälter (7) mit dem rotierenden Boden (6) des Bearbeitungsbehälters
(4) fest verbunden und mit diesem um die Bodendrehachse (X) drehbar ist, daß der rotierende
Boden (6) mindestens eine für die Entleerung des Bearbeitungsbehälters (4) von den
Werkstücken und Bearbeitungsmitteln bemessene Öffnung (13) hat, daß der Flüssigkeitsauffangbehälter
(7) unterhalb des rotierenden Bodens (6) ebenfalls mindestens eine Öffnung (14) für
seine Entleerung und den Durchtritt der aus dem Bearbeitungsbehälter abzuführenden
Werkstücke und Bearbeitungsmittel hat, welche Öffnungen jeweils durch einen mitrotierenden
Verschlußkörper (15) verschließbar sind, und daß sich unter den beiden Öffnungen (13,
14) eine Wanne (18) für das Auffangen der abzuführenden Werkstücke und Bearbeitungsmittel
befindet.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (7)
eine Behälterseitenwand hat, die sich parallel zur Behälterdrehachse (X) erstreckt.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (7)
eine Behälterseitenwand hat, die zu ihrem oberen Rand hin behältereinwärts oder behälterauswärts
geneigt oder gewölbt ist.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (7)
am oberen Rand seiner Behälterseitenwand einen mitrotierenden Flüssigkeitsüberlauf
(32) hat, über welchen hinweg die im Flüssigkeitsbehälter befindliche Flüssigkeit
in eine sich um diesen Behälter herumerstreckende feststehende Auffangwanne (33) überläuft,
an die sich eine Ablaufeinrichtung (34) anschließt.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein stegförmiger Ring (29) höhenverstellbar
an der Seitenwand des Bearbeitungsbehälters (4) angeordnet ist und zwischen sich und
dem Flüssigkeitsüberlauf (32) einen in seiner Weite einstellbaren Spalt (30) für das
Hindurchströmen der überlaufenden Flüssigkeit bildet.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Boden (6) mindestens
eine für die Werkstückentleerung des Bearbeitungsbehälters (4) bemessene Öffnung (13)
hat, die durch einen mitrotierenden Verschlußkörper (15) verschließbar ist.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Öffnung (13) für
die Werkstückentleerung im rotierenden Boden (6) vorgesehen ist, die etwa koaxial
zur Bodendrehachse (X) angeordnet ist.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsauffangbehälter
(7) unterhalb des rotierenden Behälterbodens mindestens eine Öffnung (14) für den
Durchtritt der aus dem Bearbeitungsbehälter abzuführenden Werkstücke und Bearbeitungsmittel
hat.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (14) durch einen
mitrotierenden Verschlußkörper (15) verschließbar ist.
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden des Flüssigkeitsbehälters
(7) eine einzige Entleerungsöffnung (14) vorgesehen ist, die etwa koaxial zu seiner
Drehachse und zur Drehachse (X) des darüber befindlichen rotierenden Bodens (6) des
Bearbeitungsbehälters (4) angeordnet ist.
11. Maschine nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Verschließen
der Entleerungsöffnung (13) im rotierenden Boden (6) des Bearbeitungsbehälters (4)
dienende Verschlußkörper (15) gleichzeitig der zum Verschließen der darunter im Flüssigkeitsbehälter
(7) angeordneten Öffnung (14) ausgebildet ist.
12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (15) Pilzkopf-
oder Schirmform hat und von unten in die Entleerungsöffnungen (13, 14) hineinschiebbar
ist.
13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (15) an
einer Heb- und Senkstange (16) sitzt, die sich vom Verschlußkörper nach unten vom
Bearbeitungsbehälter (4) weg- oder nach oben durch den Bearbeitungsbehälter hindurcherstreckt
und pneumatisch oder mechanisch heb- und senkbar ist.
14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Heb- und Senkstange
(16) des Verschlußkörpers (15) durch die Werkstückauffangwanne (18) hindurcherstreckt.
15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückauffangwanne (18)
gegenüber der sich durch ihn hindurcherstreckenden Heb- und Senkstange (16) des Verschlußkörpers
(15) durch ein Mantelrohr (23) abgeschirmt wird, das sich im Abstand um die Heb- und
Senkstange herumerstreckt und in der Auffangwanne (18) befestigt ist.
16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr (23) an seinem
oberen Ende in einen zylindrischen Kragen (24) lose hineinragt, der an der Unterseite
des Verschlußkörpers (15) angeordnet ist und mit diesem Verschlußkörper und dessen
Heb- und Senkstange (16) gegenüber dem Mantelrohr heb- und senkbar ist.
17. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Flüssigkeitsauffangbehälter
(7) an seiner Unterseite einen sich um seine Entleerungsöffnung oder -öffnungen (13)
herumerstreckenden Lagerring (9) hat, über den er mit dem rotierenden Behälterboden
(6) auf einem Maschinengestell (1) drehbar gelagert ist.
18. Maschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerring (9) einen Außendurchmesser
hat, der in der Nähe des Außendurchmessers des rotierenden Behälterbodens (6) liegt.
19. Maschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Flüssigkeitsauffangbehälter
(7) einen sich um seine Entleerungsöffnung oder -öffnungen (14) herumerstreckenden
Antriebsring (10) aufweist, der mit einem Antrieb (12) für die Rotation des Behälterbodens
verbunden ist.
20. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Bearbeitungsbehälter
(4) eine Flüssigkeitszuleitung (25) hineinragt.
21. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückauffangwanne (18)
eine Schwingförderrinne mit Siebboden (19) ist.
1. Centrifugal processing machine for the machining, e.g. grinding, polishing, cleaning
and deburring, of workpieces, with a processing tank (4) which has an essentially
cylindrical casing (3) stationary in operation and mounted on a supporting device
and, mounted coaxially therewith and rotating during processing, a bottom (6) in the
form of a plate or the like which with its peripheral edge extends as far as the cylindrical
casing, forming a gap (5), as well as with a liquid collecting tank (7) located essentially
under the processing tank (4) for the liquid which runs down through the gap from
the processing tank, characterised in that the liquid collecting tank (7) is rigidly
connected to the rotating bottom (6) of the processing tank (4) and rotatable therewith
about the axis of rotation (X) of the bottom, in that the rotating bottom (6) has
at least one opening (13) dimensioned for emptying of the workpieces and processing
means from the processing tank (4), in that the liquid collecting tank (7) beneath
the rotating bottom (6) likewise has at least one opening (14) for emptying it and
passage of the workpieces and processing means to be removed from the processing tank,
which openings are closable in each case by a closure body (15) which rotates as well,
and in that under the two openings (13, 14) is located a trough (18) for collecting
the workpieces and processing means to be removed.
2. Machine according to claim 1, characterised in that the liquid tank (7) has a tank
side wall which extends parallel to the axis of rotation (X) of the tank.
3. Machine according to claim 1, characterised in that the liquid tank (7) has a tank
side wall which towards its upper edge is inclined or curved towards the interior
or exterior of the tank.
4. Machine according to claim 1, characterised in that the liquid tank (7) has, at the
upper edge of its tank side wall, a liquid overflow (32) which rotates with it and
over which the liquid which is located in the liquid tank overflows into a stationary
collecting trough (33) extending around this tank and adjoined by a run-off device
(34).
5. Machine according to claim 4, characterised in that a web-like ring (29) is arranged
with adjustable height on the side wall of the processing tank (4) and forms between
itself and the liquid overflow (32) a gap (30) of adjustable width for throughflow
of the overflowing liquid.
6. Machine according to claim 1, characterised in that the rotating bottom (6) has at
least one opening (13) which is dimensioned for emptying the workpieces from the processing
tank (4) and which is closable by a closure body (15) which rotates as well.
7. Machine according to claim 6, characterised in that only one opening (13) is provided
for emptying the workpieces in the rotating bottom (6), which is arranged more or
less coaxially with the axis of rotation (X) of the bottom.
8. Machine according to claim 7, characterised in that the liquid collecting tank (7)
has underneath the rotating tank bottom at least one opening (14) for passage of the
workpieces and processing means to be removed from the processing tank.
9. Machine according to claim 8, characterised in that the opening (14) is closable by
a closure body (15) which rotates as well.
10. Machine according to claim 9, characterised in that in the bottom of the liquid tank
(7) is provided only one drainage opening (14) which is arranged more or less coaxially
with its axis of rotation and with the axis of rotation (X) of the rotating bottom
(6) of the processing tank (4) located thereabove.
11. Machine according to claims 9 and 10, characterised in that the closure body (15)
which serves to close the drainage opening (13) in the rotating bottom (6) of the
processing tank (4) is simultaneously designed to close the opening (14) arranged
thereunder in the liquid tank (7).
12. Machine according to claim 11, characterised in that the closure body (15) is mushroom-shaped
or umbrella-shaped and can be inserted in the drainage openings (13, 14) from below.
13. Machine according to claim 12, characterised in that the closure body (15) is mounted
on a lifting and lowering rod (16) which extends from the closure body downwardly
away from the processing tank (4) or upwardly through the processing tank and can
be lifted and lowered pneumatically or mechanically.
14. Machine according to claim 13, characterised in that the lifting and lowering rod
(16) of the closure body (15) extends through the workpiece collecting trough (18).
15. Machine according to claim 14, characterised in that the workpiece collecting trough
(18) is shielded from the lifting and lowering rod (16) of the closure body (15) extending
through it, by a casing tube (23) which extends at a distance around the lifting and
lowering rod and is mounted in the collecting trough (18).
16. Machine according to claim 15, characterised in that the casing tube (23) at its upper
end extends loosely into a cylindrical collar (24) which is arranged on the lower
side of the closure body (15) and can be lifted and lowered with this closure body
and the lifting and lowering rod (16) thereof relative to the casing tube.
17. Machine according to claim 1, characterised in that the rotating liquid collecting
tank (7) has on its lower side a bearing ring (9) which extends around its drainage
opening or openings (13) and by which it is mounted rotatably with the rotating tank
bottom (6) on a machine frame (1).
18. Machine according to claim 17, characterised in that the bearing ring (9) has an outside
diameter which is in the vicinity of the outside diameter of the rotating tank bottom
(6).
19. Machine according to claim 17, characterised in that the rotating liquid collecting
tank (7) comprises a drive ring (10) which extends around its drainage opening or
openings (14) and which is connected to a drive (12) for rotation of the tank bottom.
20. Machine according to claim 1, characterised in that a liquid inlet pipe (25) extends
into the processing tank (4).
21. Machine according to claim 1, characterised in that the workpiece collecting trough
(18) is a vibratory conveying channel with screen bottom (19).
1. Machine centrifugeuse d'usinage pour usinage mécanique, par exemple meulage, polissage,
nettoyage et ébavurage de pièces façonnées, avec un récipient d'usinage (4), fixe
en fonctionnement et une enveloppe (3) sensiblement cylindrique, fixée sur un dispositif-support,
et un fond (6) monté à rotation coaxialement, tournant lors de l'usinage et se présentant
sous la forme d'un plateau ou analogue, fond arrivant avec son bord supérieur sur
l'enveloppe cylindrique, en constituant un interstice (5), ainsi qu'avec un récipient
de captage de liquide (7) se trouvant sensiblement au-dessous du récipient d'usinage
(4) pour le liquide s'écoulant hors du récipient d'usinage en passant par l'interstice,
caractérisée en ce que le récipient de captage de liquide (7) avec le fond (6) rotatif
du récipient d'usinage (4) lui étant assujetti en rotation et avec ce dernier, est
susceptible de tourner autour de l'axe de rotation de fond (X) en ce que le rond (6)
rotatif comporte au moins une ouverture (13) dimensionnée pour la vidange du récipient
d'usinage (4) pour le débarrasser des pièces façonnées et des produits d'usinage,
en ce que le récipient de captage de liquide (7) comporte au-dessous du fond (6) rotatif
également au moins une ouverture (14), destinée à sa vidange et permettant le passage
des pièces façonnées et des produits d'usinage à évacuer du récipient d'usinage, ces
ouvertures étant chacune susceptibles d'être obturées au moyen d'un obturateur (15)
tournant conjointement, et en ce que sous les deux ouvertures (13, 14) se trouve une
cuve (18) destinée à capter les pièces à façonner et les produits d'usinage à évacuer.
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le récipient de liquide (7)
comporte une paroi latérale de récipient s'étendant parallèlement à l'axe de rotation
(X) du récipient.
3. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le récipient de liquide (7)
comporte une paroi latérale de récipient inclinée ou incurvée en direction de son
bord supérieur, vers l'intérieur du récipient ou bien vers l'extérieur du récipient.
4. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le récipient de liquide (10)
comporte en bordure supérieure de sa paroi latérale de récipient, un déversoir de
liquide (32) tournant conjointement, déversoir par dessus lequel le liquide se trouvant
dans le récipient de liquide se déverse dans une cuve de captage (33) fixe, faisant
le tour de ce récipient et à laquelle se raccorde un dispositif d'évacuation (34).
5. Machine selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'un anneau (24) en forme de
nervure est disposé réglable en hauteur sur la paroi latérale du récipient de captage
(4) et constituant entre celui-ci et le déversoir de liquide (32) un interstice (30)
dont la largeur est réglable et permettant le passage de l'écoulement du liquide se
déversant.
6. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le fond (6) rotatif comporte
au moins une ouverture (13) dimensionnée pour la vidange des pièces du récipient d'usinage
(4) et pouvant être obturé au moyen d'un opercule (15) tournant conjointement.
7. Machine selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'une ouverture (13) unique
est prévue dans le fond (6) rotatif pour la vidange des pièces façonnées et est disposée
à peu près coaxialement par rapport à l'axe de rotation (X) du fond.
8. Machine selon la revendication 7, caractérisée en ce que le récipient de captage de
liquide (7) comporte au-dessous du fond de récipient rotatif au moins une ouverture
(14) destinée au passage des pièces façonnées et des produits d'usinage à évacuer
du récipient d'usinage.
9. Machine selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'ouverture (14) peut être
obturée au moyen d'un opercule (15) tournant conjointement.
10. Machine selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'est prévue, dans le fond du
récipient de liquide (7), une ouverture de vidange (14) unique disposée à peu près
coaxialement par rapport à son axe de rotation et par rapport à l'axe de rotation
(X) du fond (6) rotatif, se trouvant dessus, du récipient d'usinage (4).
11. Machine selon les revendications 9 et 10, caractérisée en ce que l'obturateur (15),
servant à fermer l'ouverture de vidange (13) ménagée dans le fond (6) rotatif du récipient
d'usinage (7), est réalisé simultanément pour assurer l'obturation de l'ouverture
(14) disposée au-dessous dans le récipient de liquide (7).
12. Machine selon la revendication 11, caractérisée en ce que l'obturateur (15) a la forme
d'un champignon ou d'un parapluie et peut être enfoncé par le dessous dans les ouvertures
de vidange (13, 14).
13. Machine selon la revendication 12, caractérisée en ce que l'obturateur (15) repose
sur une tige de levée et abaissement (16) s'étendant depuis l'obturateur vers le bas,
à partir du récipient d'usinage (4) en pouvant s'en écarter ou vers le haut en passant
à travers le récipient d'usinage, et pouvant être levé et abaissé pneumatiquement
ou mécaniquement.
14. Machine selon la revendication 13, caractérisée en ce que la tige de levée et d'abaissement
(16) de l'obturateur (15) s'étend à travers la cuve de captage de pièces façonnées
(18).
15. Machine selon la revendication 14, caractérisée en ce que la cuve de captage de pièces
façonnées (18) est isolée vis-à-vis de la tige de levée et d'abaissement (16), passant
à travers lui, de l'opercule (15), au moyen d'un tube enveloppe (23) passant autour
et à distance de la tige de levée et d'abaissement et fixée dans la cuve de captage
(18).
16. Machine selon la revendication 15, caractérisée en ce que le tube enveloppe (23) pénètre
avec du jeu à son extrémité supérieure dans une collerette (24) cylindrique, disposée
en face inférieure de l'obturateur (15) et pouvant être levée et abaissée avec cet
obturateur et cette tige de levée et d'abaissement (16), vis-à-vis du tube enveloppe.
17. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le récipient de captage de
liquide (7) rotatif comporte en face inférieure une bague de palier (7) faisant le
tour de son ou des ses ouverture(s) de vidange (13), bague par l'intermédiaire de
laquelle le récipient est monté à rotation sur un bâti-machine (1), avec le fond de
récipient (6) rotatif.
18. Machine selon la revendication 17, caractérisée en ce que la bague de palier (9) a
un diamètre extérieur proche du diamètre extérieur du fond de récipient (6) rotatif.
19. Machine selon la revendication 17, caractérisée en ce que le récipient de captage
de liquide (7) rotatif comporte une bague d'entraînement (10) passant autour de son
ou de ses ouverture(s) de vidange (14) et reliée à un entraînement (12) destiné à
la rotation du fond de récipient.
20. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une conduite d'amenée de liquide
(25) pénètre dans le récipient d'usinage (4).
21. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que cuve de captage de pièces
façonnées (18) est une goulotte de transfert vibrant présentant des fonds perforés
(19).