(19)
(11) EP 0 489 199 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
30.11.1994  Patentblatt  1994/48

(21) Anmeldenummer: 90123450.0

(22) Anmeldetag:  06.12.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5H01H 35/14

(54)

Crashsensor für ein Rückhaltesystem eines Fahrzeuges

Crash sensor for a vehicle

Senseur de collision pour véhicule


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT SE

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.06.1992  Patentblatt  1992/24

(73) Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
80333 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Wagner, Egbert, Ing.
    W-8408 Barbing (DE)
  • Dirmeyer, Josef, Dipl.-Ing. (FH)
    W-8465 Bodenwöhr (DE)
  • Gruber, Robert, Dipl.-Ing. (FH)
    W-8403 Bad Abbach (DE)
  • Plankl, Christian, Dipl.-Ing.
    W-8411 Wenzenbach/Fussenberg (DE)
  • Mader, Gerhard, Dr. Dipl.-Phys.
    W-8401 Thalmassing (DE)
  • Swart, Marten
    W-8407 Obertraubling (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-90/10944
US-A- 4 933 515
US-A- 4 414 518
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung geht von dem im Oberbegriff des Patentanspruches 1 definierten speziellen Gegenstand aus, der für sich durch die Schrift
    - US-A- 3,737,599
    bekannt ist.

    [0002] Die Erfindung betrifft also die Weiterbildung eines Crashsensors für ein Rückhaltesystem eines Fahrzeuges mit ganz speziellem Aufbau, wobei u.a. das von der seismischen Masse beeinflußte Magnetfeld eines Magneten einen durch Magnetfelder steuerbaren Kontakt steuert. Es kann sich also z.B. um einen Reedkontakt handeln. Solche Reedkontakte, für sich betrachtet, können in verschiedenster Weise aufgebaut sein, vgl. z.B. den seit vielen Jahren besonders für Koppelfeldrelais von Fernsprechsystemen in Riesenstückzahlen hergestellten Kontakt, der in einer mit Schutzgas gefüllten Schutzkapsel aus Stahl untergebracht und sogar trotz extrem hoher Anzahl der Kontaktbetätigungen langzeitstabil zuverlässig ist, vgl. z.B. die
    - SIEMENS-Druckschrift SCHUTZGASKONTAKT IN METALLGEHÄUSE, (1972), Druckschrift-Nr. N 109/3651 (1-Bb-7-10725).

    [0003] Ähnliche, wenn auch teilweise davon abweichend aufgebaute Crashsensoren für Rückhaltesysteme von Fahrzeugen sind in sehr großer Zahl bekannt. Z.B. ist ein ähnlicher, sehr kompakter Crashsensor für Fahrzeuge durch den
    - Tagungsband der Konferenz CONVERGENCE '90, Bericht 901120 von Craig White und Leonhard W. Behr über INFLATABLE RESTRAINT SENSING AND DIAGNOSTIC STRATEGY, besonders durch die dortigen Figuren 2 und 3,
    bekannt.

    [0004] Die Erfindung wurde zwar zunächst für das Airbagsystem eines KFZ entwickelt. Es zeigte sich aber, daß sie darüber hinaus auch auf andere, unter den genannten Oberbegriff fallende Anordnungen anwendbar ist. Die Erfindung ist nämlich z.B. auch für Überrollbügelsysteme und andere, Personen und/oder Sachen bei einem Crash schützende Systeme beliebiger Fahrzeuge, z.B. auch für LKWs und Flugzeuge geeignet.

    [0005] Ein Hauptproblem solcher Verfahren ist die nahezu kompromißlose Vereinigung der Forderungen nach langzeitstabiler Zuverlässigkeit des Crashsensors, nach möglichst großer Kompaktheit dieses Crashsensors und nach möglichst starker Minimierung des Aufwandes sowohl zu seiner Herstellung als auch zu seiner Anbringung am Fahrzeug.
    Die Aufgabe,
    • eine weiter verbesserte Kompaktheit trotz besonders langzeitstabiler Zuverlässigkeit zu erreichen, ohne den Aufwand für die Herstellung des Crashsensors und für die Anbringung im Fahrzeug wesentlich zu erschweren,
    • wobei auch die Dauer der Kontaktbetätigung bei einem Crash ausreichend lang sein soll, um dann zuverlässig das Rückhaltesystem auslösen zu können,

    wird erfindungsgemäß durch den im Patentanspruch 1 definierten Gegenstand gelöst.

    [0006] Die in den Unteransprüchen definierten Gegenstände gestatten, zusätzliche Vorteile zu erreichen. U.a. gestatten nämlich die zusätzlichen Maßnahmen gemäß Patentanspruch
    2,
    eine besonders kompakte, zuverlässig auf einen Crash reagierende Anordnung zu erreichen, indem der Kontakt an einer Stelle liegt, an welcher er sehr sensibel auf Änderungen der räumlichen Verteilung des Magnetfeldes des Magneten reagiert,
    3,
    die Zuverlässigkeit des Crashsensors besonders stark dadurch zu erhöhen, daß eine besonders lange Dauer der Kontaktbetätigung bei einem Crash erreicht werden kann, indem dann nämlich bei einem Crash nicht nur die Bewegung der seismischen Masse kurz vor Erreichen von ihrer zweiten Endlage verzögert wird, sondern auch das mehr oder weniger flatternde Zurückprallen der seismischen Masse von ihrer zweiten Endlage zurück zur Ruhelage gedämpft und verzögert wird,
    4,
    eine noch stärkere Verlängerung der Dauer der Kontaktbetätigung bei einem Crash zu erreichen, indem bei einem Crash die sich bewegende seismische Masse sowohl bei ihrer Bewegung zur zweiten Endlage hin kurz vor Erreichen ihrer zweiten Endlage, als auch bei ihrer anschließenden Bewegung zurück zur Ruhelage hin durch besonders starke Wirbelströme gebremst bzw. verzögert wird, wobei zusätzlich durch Wirbelströme das mehr oder weniger flatternde Zurückprallen der seismischen Masse von ihrer zweiten Endlage zurück zur Ruhelage ebenfalls besonders stark gedämpft wird,
    5,
    wenig Aufwand zur Erzeugung einer solchen Anpreßkraft zu benötigen, die zuverlässig eine vorher festlegbare Größe aufweist und diese langzeitstabil beibehält,
    6 und 7,
    mit wenig Aufwand einen langzeitstabil besonders zuverlässigen Kontakt zu bieten, wobei hierfür auch der oben genannte, an sich für Fernsprechsysteme serienmäßig hergestellte Schutzgaskontakt der Fa. SIEMENS verwendet werden kann,
    7,
    den Stift nicht nur als Führungskörper sondern auch zur Erhöhung des Magnetflusses durch den Kontakt ausnutzen zu können, solange sich bei einem Crash die seismische Masse vom Kontakt entfernt hat und sich z.B. in deren zweiter Endlage befindet,
    8,
    im Vergleich zu einer eckigen oder elliptischen seismischen Masse die Montage des Crashsensors zu erleichtern, indem trotz wenig Aufwand für die Herstellung der seismischen Masse bei der Montage des Crashsensors keine besondere Sorgfalt hinsichtlich richtiger Verdrehung der seismischen Masse gegenüber dem Führungskörper nötig ist,
    9,
    jederzeit nachträglich eine gewisse Prüfung des Kontaktes zu gestatten, ob nämlich zwischen den gedoppelten Anschlußstiften einerseits und der betreffenden Kontaktfläche andererseits eine fehlerhafte Unterbrechung der elektrischen Verbindung existiert, z.B. eine fehlerhafte Schweißstelle oder Lötstelle, - indem nämlich der elektrische Widerstand zwischen den beiden Anschlußstiften solche Unterbrechungen erkennen läßt,
    10,
    bei der Montage des Crashsensors eine besonders einfache Anbringung der seismischen Masse zu erreichen,
    11,
    bei der Montage des Crashsensors eine besonders einfache Anbringung des Magneten zu erreichen,
    12,
    dadurch, daß zuerst der Magnet im Sensorgehäuse angebracht wird, bevor dort die seismische Masse hineingesteckt wird, kann schon durch das Hineinstecken der seismischen Masse das einwandfreie Schließen und Öffnen des Kontakes überprüft, sowie anschließend die Größe der Anpreßkraft, also die Federspannung während der Ruhelage der seismischen Masse, überprüft und bei Bedarf korrigiert werden, z.B. indem der Gegendruckkörper, gegen welchen sich die Spiralfeder abstützt, entsprechend justiert wird,
    13,
    bei der Montage des Crashsensors eine besonders einfache Anbringung des Kontaktes, sowie eine besonders geschickte Vorbereitung der Montage der seismischen Masse und des Magneten zu erreichen,
    14,
    bei der Montage des Crashsensors eine besonders einfache Anbringung des Abstandskörpers, sowie eine besonders geschickte Vorbereitung der Montage der Spiralfeder der seismischen Masse sowie der Montage des Magneten zu erreichen, sowie
    15,
    bei der Montage des Crashsensors auf besonders einfache Weise eine Abdichtung aller inneren Crashsensorteile gegen Umwelteinflüsse zu erreichen.


    [0007] Die Erfindung und Weiterbildungen derselben werden anhand der in den drei Figuren gezeigten zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung weiter erläutert, welche der Übersichtlichkeit wegen jeweils möglichst einfach dargestellt wurden. Dabei zeigen die Figuren
    1 und 2
    jeweils einen Querschnitt durch ein erstes Beispiel eines erfindungsgemäßen Crashsensors, und zwar die Figur 1 im Zustand vor dem Crash, bei welchem sich die seismische Masse noch in ihrer Ruhelage befindet, und die Figur 2 in einem Zustand während des Crashes, bei welchem sich die seismische Masse in ihrer zweiten Endlage befindet, sowie
    3
    einen Querschnitt durch ein zweites Beispiel eines erfindungsgemäßen Crashsensors, hier nur im Zustand vor dem Crash, bei welchem sich die seismische Masse noch in ihrer Ruhelage befindet.


    [0008] Die drei Figuren zeigen also zwei erfindungsgemäße Beispiele eines Crashsensors für ein Rückhaltesystem eines Fahrzeuges, z.B. für ein Airbagsystem und/oder Überrollbügelsystem eines Fahrzeuges.

    [0009] Beide Beispiele, vgl. die Figuren 1 bis 3, enthalten jeweils einen durch das Magnetfeld des Magneten R steuerbaren Kontakt K, also z.B. einen Reedkontakt K. Der Magnet R kann im Prinzip ein Dauermagnet R oder auch ein Elektromagnet R sein.

    [0010] Beide Beispiele, vgl. die Figuren 1 bis 3, enthalten außerdem jeweils die weichmagnetische - z.B. also ferromagnetische oder ferrimagnetische - seismische Masse M, welche längs der Führungsachse A-A des die seismische Masse M führenden Führungskörpers S bzw. B zwischen zwei Endlagen bewegbar ist. Dies zeigt besonders deutlich ein Vergleich der beiden Figuren 1 und 2 : Sieht man von dem jeweils nicht gezeichneten räumlichen Verteilung der Magnetfelder des Magneten R ab, dann unterscheiden sich diese beiden Figuren 1 und 2 vor allem durch die jeweilige Lage der seismischen Masse M, sowie durch den Zustand des Kontaktes K, der in Figur 1 nichtleitend und in Figur 2 leitend ist. Hierbei zeigt die Figur 1 den Zustand des Crashsensors vor dem Crash, bei welchem sich die seismische Masse M in ihrer ersten Endlage, nämlich in ihrer Ruhelage befindet. Die Figur 2 zeigt hingegen einen Zustand des Crashsensors während des Crashes, und zwar jenen Zustand, bei welchem sich die seismische Masse M gerade in ihrer zweiten Endlage befindet.

    [0011] Das in der Figur 3 gezeigte zweite Crashsensorbeispiel zeigt nur den Zustand vor dem Crash, bei dem sich dessen seismische Masse M in ihrer Ruhelage und der Kontakt K in seinem nichtleitenden Zustand befindet. Der Kürze wegen wird hier nicht mehr in einer zusätzlichen vierten Figur der für einen Fachmann leicht vorstellbare Fall gezeigt, bei welchem sich der Zustand dieses Crashsensorbeispieles während des Crashes analog zu dem im Figur 2 gezeigten Zustand änderte, bei welchem sich also die seismische Masse M in ihre zweite Endlage bewegte und bei welchem der Kontakt K leitet.

    [0012] Die seismische Masse M wird normalerweise mit einer Anpreßkraft F in ihrer Ruhelage gehalten, vgl. die Figuren 1 und 3. Diese Anpreßkraft F wird bei den beiden gezeigten Beispielen jeweils durch eine Spiralfeder F gebildet, welche beim Crash zusammengedrückt wird, vgl. die Figur 2. Bei einer ausreichend starken, mehr oder weniger in Richtung der Führungsachse A-A wirkenden Beschleunigung bzw. Verzögerung gibt nämlich diese Anpreßkraft F bzw. die Spiralfeder F so nach bzw. wird so überwunden, daß sich dann die seismische Masse M zu deren zweiter Endlage hin bewegt.

    [0013] Bei der Erfindung sind jeweils der Kontakt K und die seismische Masse M so angeordnet, daß die seismische Masse M in ihrer einen - ersten oder zweiten - Endlage, - in den gezeigten Beispielen jeweils in ihrer Ruhelage, vgl. die Figuren 1 und 3 - , weitgehend einen magnetischen Kurzschluß darstellt, welcher das Magnetfeld des Magneten R weitgehend vom Kontakt K weg zur seismischen Masse M hin lenkt. Dann ist der Magnetfluß durch den Kontakt K relativ schwach. Dann ist also der Kontakt K, trotz Vorhandensein des Magnetfeldes, in seinem ersten Kontaktzustand - also z.B. seinen nichtleitenden - , solange die seismische Masse M in dieser Endlage verbleibt.

    [0014] Bei der Erfindung sind aber außerdem der Kontakt K und die seismische Masse M jeweils so angeordnet, daß die seismische Masse M in ihrer anderen Endlage, - in den gezeigten Beispielen jeweils in ihrer zweiten Endlage, vgl. die Figur 2 - praktisch keinen solchen magnetischen Kurzschluß mehr darstellt. Dann fließt der Magnetfluß des Magneten R mit vergleichsweise großer Stärke über den Kontakt K, wodurch dieser Kontakt K in seinem anderen Kontaktzustand - also z.B. seinen leitenden - ist, solange die seismische Masse M in dieser Endlage verbleibt.

    [0015] Bei den beiden gezeigten Beispielen, vgl. die Figuren 1 und 2, stellt also die seismische Masse M jeweils in ihrer vor dem Crash gegebenen Ruhelage einen magnetischen Kurzschluß dar, welcher den Magnetfluß durch den Kontakt K so verringert, daß in den beiden gezeigten Beispielen dieser Kontakt in seinen nichtleitenden Zustand übergeht. Dann ist der Stromverbrauch dieser Crashsensoren nach der Anbringung in einem Fahrzeug vorteilhafterweise besonders gering, - ganz besonders dann, wenn zusätzlich der Magnet R durch einen Dauermagnet R gebildet wird.

    [0016] Im Prinzip kann aber die gegenseitige Anordnung des Kontaktes K und der Ruhelage der seismischen Masse M bei der Erfindung auch so gewählt werden, daß die seismische Masse M erst an Stellen abseits ihrer Ruhelage - also z.B. in ihrer zweiten Endlage - für den Kontakt K einen magnetischen Kurzschluß darstellt, so daß dann der Kontakt K vor dem Crash ständig von einem relativ starken Magnetfluß durchflossen wird.

    [0017] Im Prinzip kann die Erfindung übrigens auch mit zwei verschiedenen Kontakten K ausgestattet sein, von denen der erste Kontakt K in der Ruhelage der seismischen Masse M, und der zweite Kontakt K in der zweiten Endlage der seismischen Masse M durch die seismische Masse M magnetisch überbrückt wird. Dann kann man durch Überwachen der Schaltzustände beider Kontakte K besonders deutlich den Crashverlauf messen, und zwar ohne die Kompaktheit des Crashsensors erheblich zu beeinträchtigen.

    [0018] Bei der Erfindung ist die seismische Masse M weichmagnetisch. Sie unterscheidet sich also körperlich von dem Magneten R. Bei der Erfindung durchdringt also von außen her zumindest ein Teil des Magnetfeldes des Magneten R die seismische Masse M, und zwar besonders stark, solange sich diese seismische Masse M in der Umgebung von verschiedenen Positionen längs der Führungsachse A-A befindet.

    [0019] Die Figuren zeigen, daß bei der Erfindung der Magnet R ringförmig ist oder zumindest den Abschnitt eines Ringes aufweist, wobei der ringförmige Magnet R - bzw. der Abschnitt dieses Magneten R - zumindest in der Umgebung einer der beiden Endlagen - z.B. in der Umgebung der Ruhelage - der seismischen Masse M den dort rohrförmigen Führungskörper bildet oder dort zumindest Teile des Führungskörpers, vgl. B bzw. S, rohrförmig umfaßt. Der Querschnitt des Magneten R kann jedoch auch andere Formen aufweisen. Das Magnetfeld innerhalb des rohrförmigen Magneten R, bzw. innerhalb des rohrförmigen Abschnittes desselben, ist bei der Erfindung jeweils mehr oder weniger parallel zur Führungsachse A-A orientiert, so daß dort beim Bewegen der seismischen Masse M in dieser seismischen Masse nur relativ schwache Wirbelströme auftreten. Dort wird sich also die seismische Masse M bei einem Crash relativ schwach gebremst bewegen können.

    [0020] Bei dem Crashsensor, welcher in der oben genannten
    - US 3,737,599
    beschrieben ist, ist hingegen der Magnet stabförmig, wobei sich dort die seismische Masse nur längs der Magnetstabachse von der Stirnfläche des Magnetstabes weg bewegen kann. Der dort gezeigte Crashsensor ist also relativ lang und damit platzaufwendig, statt so kompakt wie die Erfindung zu sein. Die Erfindung eignet sich also z.B. noch besser für Airbagsysteme, die besonders wenig Platz benötigen sollen, die also z.B. komplett - einschließlich Crashsensor - unter der Abdeckung der Lenkradnabe untergebracht sein sollen. Solche harten Forderungen an den Platzbedarf gibt es oft auch bei anderen Rückhaltesystemen von Fahrzeugen. Kompakte Anordnungen sind auch nicht so gefährdet für ungewolltes Verbiegen oder für seitliche Stöße von außen, wenn gelegentlich unerwünscht starke Kräfte von der Seite auf einen länglichen schlankeren Crashsensor wirken. Die Kompaktheit erhöht also auch die Zuverlässigkeit des Crashsensors. Trotz der gedrungenen Form des erfindungsgemäßen Crashsensors kann aber bei einem Crash die seismische Masse M, und zwar wegen der rohrförmigen Gestaltung des Magneten R, sich sogar im Inneren des Magneten R bewegen und dann insgesamt genügend lange Wege zurücklegen, um ausreichend zuverlässig den Kontakt K zu steuern.

    [0021] Die Erfindung gestattet also, die Aufgabe zu lösen,
    • eine weiter verbesserte Kompaktheit trotz besonders langzeitstabiler Zuverlässigkeit zu erreichen, ohne den Aufwand für die Herstellung des Crashsensors und für die Anbringung im Fahrzeug erheblich zu erschweren,
    • wobei auch die Dauer der Kontaktbetätigung bei einem Crash ausreichend lang sein soll, um dann zuverlässig das Rückhaltesystem auslösen zu können.


    [0022] Die Erfindung gestattet also, das oben genannte Hauptproblem solcher Crashsensoren auf besondere Weise zu lösen, nämlich nahezu kompromißlos die drei Forderungen zu vereinen nach langzeitstabiler Zuverlässigkeit des Crashsensors, nach möglichst großer Kompaktheit dieses Crashsensors sowie nach möglichst starker Minimierung des Aufwandes sowohl zu seiner Herstellung als auch zu seiner Anbringung am Fahrzeug.

    [0023] Man kann die Erfindung noch dadurch weiterbilden, daß die seismische Masse M in ihrer Ruhelage, vgl. die Figuren 1 und 3, mehr oder weniger nahe dem ersten Ende des rohrförmigen Magneten R bzw. des rohrförmigen Abschnittes des Magneten R liegt, und daß der Kontakt K nahe diesem ersten Ende dieses rohrförmigen Magneten R bzw. dieses rohrförmigen Abschnittes des Magneten R angebracht ist. Dadurch kann man eine besonders kompakte Anordnung erreichen, bei welcher der Kontakt K an einer Stelle liegt, an welcher er sehr sensibel auf Änderungen der räumlichen Verteilung des Magnetfeldes des Magneten reagiert.

    [0024] Außerdem kann man die Erfindung so gestalten, daß der Magnet R nur in der Umgebung der Ruhelage der seismischen Masse M zugleich den Führungskörper bildet oder nur in der Umgebung dieser Ruhelage, vgl. die Figuren 1 und 3, zumindest Teile des Führungskörpers, vgl. B bzw. S, so umfaßt, daß die seismische Masse M in ihrer Ruhelage vom Magneten M mitumfaßt wird. Dabei gestaltet man aber diese Variante der Erfindung so, daß der Magnet R in der Umgebung der zweiten Endlage der seismischen Masse M, vgl. die Figur 2, nicht mehr den Führungskörper, vgl. B bzw. S, bildet bzw. dort nicht mehr den Führungskörper B bzw. S umfaßt, sondern daß dort der Führungskörper aus dem Magneten R so herausragt, daß sich die seismische Masse M in ihrer zweiten Endlage deutlich aus dem Magneten R heraus bewegt hat. Wenn sich dann die seismische Masse M bei einem Crash außerhalb des rohrförmigen Innenraumes des Magneten R bewegt, treten in ihr besonders starke Wirbelströme auf - stärker als wenn der Magnet R die gesamte Strecke längs des Führungskörpers B bzw. S umhüllen würde, durch welche sich die seismische Masse M bei einem Crash bewegt. Mit dieser Variante der Erfindung kann man eine besonders lange Dauer der Kontaktbetätigung bei einem Crash erreichen. Dann wird nämlich bei einem Crash nicht nur die Bewegung der seismischen Masse M kurz vor Erreichen von ihrer zweiten Endlage durch die dann erhöhte Wirbelstrombildung verzögert, sondern zusätzlich das mehr oder weniger flatternde Zurückprallen der seismischen Masse M von ihrer zweiten Endlage zurück zur Ruhelage ebenso durch Wirbelstrombildung gedämpft und verzögert.

    [0025] Man kann übrigens bei dieser Variante der Erfindung sogar eine noch stärkere Verlängerung der Dauer der Kontaktbetätigung bei einem Crash erreichen, indem bei einem Crash die sich bewegende seismische Masse kurz vor Erreichen ihrer zweiten Endlage durch besonders starke Wirbelströme gebremst bzw. verzögert wird, - zusätzlich wird dann das mehr oder weniger flatternde Zurückprallen der seismischen Masse von ihrer zweiten Endlage zurück zur Ruhelage ebenfalls gedämpft und verzögert : Dazu kann man nämlich zusätzlich den nicht vom Magneten R umfaßten Teil des Führungskörpers S von einem weichmagnetischen - also z.B. ferromagnetischen oder ferrimagnetischen - Füllkörper, vgl. D in den Figuren 1 und 2, sowie X in der Figur 3, umgeben, wobei sich - zur Verringerung des magnetischen Widerstandes längs der Feldlinien, und damit zur weiteren Erhöhung jener Wirbelströme - der weichmagnetische Füllkörper D bzw. X mehr oder weniger an den Magneten R seitlich dicht anschmiegen kann. Wenn dieser Füllkörper D bzw. X aus weichmagnetischem statt aus hartmagnetischem Material besteht, ist der Feldlinienverlauf im Füllkörper D bzw. X , je nach der Position der seismischen Masse M, recht unterschiedlich; Sobald sich die Masse M bewegt, sind, wegen dieses Feldlinienverlaufes im weichmagnetischen Material, die Wirbelströme und damit die Bremswirkungen auf die seismische Masse M stärker als wenn der Füllkörper D bzw. X aus hartmagnetischem Material bestünde. Die Herstellung dieses Füllkörpers D bzw. X aus weichmagnetischen Material ist also deswegen auch besser als die Herstellung des Magneten R und des Füllkörpers D bzw. X als einen einzigen gemeinsamen hartmagnetischen Körper R/D bzw. R/X.

    [0026] Um wenig Aufwand zur Erzeugung einer solchen Anpreßkraft zu benötigen, die zuverlässig eine vorher festlegbare Größe aufweist und diese Größe langzeitstabil beibehält, kann man die Anpreßkraft F durch eine Spiralfeder F bilden, welche entlang der Führungsachse A-A auf die seismische Masse M wirkt. Vgl. die Figuren 1 bis 3.

    [0027] Man kann auch den Kontakt K in einer stabilen eigenen Schutzkapsel L unterbringen, vgl. die Figuren 1 bis 3. Das ermöglicht, den Kontakt K mit wenig Aufwand gegen Korrosionseinflüsse der Umwelt abzuschirmen und damit eine besonders große Zuverlässigkeit des Kontaktes K zu erreichen. Dieser Kontakt K behält dann nämlich seine Eigenschaften langzeitstabil bei, wobei hierfür auch der oben genannte, an sich für Fernsprechsysteme serienmäßig hergestellte Schutzgaskontakt der Fa. SIEMENS verwendet werden kann.

    [0028] Zusätzlich kann man den Stift S des Kontaktes K zur Erhöhung des magnetischen Flusses durch den Kontakt K mitausnutzen, und zwar auch dann noch, wenn sich bei einem Crash die seismische Masse M in deren zweiter Endlage befindet, vgl. die Figur 2. Dazu kann man den Stift S am Kontakt K bzw. an dessen Schutzkapsel L aus weichmagnetischem Material bilden und so entlang der Führungsachse A-A anbringen, vgl. die Figuren, daß dieser Stift S den Führungskörper S bildet und welcher entlang der Führungsachse A-A angeordnet ist; ferner kann dazu die seismische Masse M eine Öffnung bzw. Bohrung aufweisen, durch welche der Stift S so gesteckt ist, daß die seismische Masse M bei einem Crash entlang dieses Stiftes S gleiten kann. Wenn sich dann die seismische Masse M in ihrer zweiten Endlage befindet, vgl. die Figur 2, dann kann, wegen der entsprechenden Verringerung des magnetischen Widerstandes, ein besonders starker, vom Magneten R ausgehender Magnetfluß über den Kontakt K und über den Stift S sowie über die seismische Masse M und über den Füllkörper D (bzw. X gemäß der Figur 3) zurück zum Magneten R fließen. Dies gilt unabhängig davon, ob der Magnet R ein Dauermagnet R ist, der keine Stromversorgung braucht, oder ein Elektromagnet R ist, der nicht nur aufwendig mittels Draht gewickelt werden muß und zudem zu seinem Betrieb eine Stromversorgung braucht.

    [0029] Um die Montage des Crashsensors zu erleichtern, indem dann keine Sorgfalt hinsichtlich richtiger Verdrehung der seismischen Masse gegenüber dem Führungskörper mehr nötig ist, kann man auch die seismische Masse M und den Magneten R rotationssymmetrisch rund um die Führungsachse A-A gestalten. Vgl. die Figuren 1 bis 3.

    [0030] Zusätzlich kann man jeden elektrischen, nach außerhalb des Sensorgehäuses T/O/D bzw. T/N/D herausgeführten Anschluß, vgl. P in den Figuren 1 bis 3, sowie C in der Figur 3, jeweils doppelt anbringen, was aber in allen Figuren der Übersichtlichkeit wegen nicht gezeigt ist. Jeder Anschluß P bzw. C wird dann durch zwei getrennte Anschlußstifte P, C gebildet, welche jeweils mit derselben Kontaktfläche des Kontaktes K verbunden sind, und welche erst nahe der jeweils betreffenden Kontaktfläche leitend miteinander verbunden sind. Dann liegen also die beiden Anschlußstifte eines jeden elektrischen Anschlusses normalerweise jeweils stets auf untereinander identischem Potential. Diese Verdopplung der Anschlußstifte P bzw. C gestattet eine gewisse Prüfung des Kontaktes K. Man kann dann nämlich jeweils durch Messung des Widerstandes zwischen den betreffenden Anschlußstiftzwillingen P bzw. D zumindest erkennen, ob irgendwo zwischen den betreffenden beiden Anschlußstiften einerseits und der betreffenden Kontaktfläche andererseits eine fehlerhafte Unterbrechung der elektrischen Verbindung existiert, z.B. eine fehlerhafte Schweißstelle oder Lötstelle. Dann ist nämlich der elektrische Widerstand zwischen den beiden Anschlußstiften erhöht.

    [0031] An sich kann man die Montage des erfindungsgemäßen Crashsensors ganz verschieden durchführen. Im folgenden wird eine besonders vorteilhafte Montageweise und zugehörende mögliche Zusatzmaßnahme beschrieben :

    [0032] Um bei der Montage des Crashsensors eine besonders einfache Anbringung der seismischen Masse zu erreichen, kann man zur Montage des Crashsensors ein topfförmiges Sensorgehäuse, vgl. T/O/D in den Figuren 1 und 2 bzw. T/N/D in der Figur 3, folgende Schritte aufeinander folgen lassen : Zunächst wird auf den Stift S die in ihrem Zentrum eine Führungsbohrung bzw. Führungsöffnung aufweisende seismische Masse M aufgeschoben , ebenso die Spiralfeder F, und zwar mit der seismischen Masse M voraus. Danach wird ein den Gegendruck der Spiralfeder F aufnehmender Gegendruckkörper G am Stift S und/oder an Teilen des Sensorgehäuses T/O/D bzw. T/N/D befestigt, z.B. gemäß den Figuren 1 und 2 aufgeschraubt und mittels einer Kontermutter U befestigt, oder z.B. gemäß der Figur 3 durch Aufquetschen auf den Stift S befestigt.

    [0033] Bei dieser Montage des Crashsensors kann man zusätzlich auf besonders einfache Weise den Magneten R als die Stromversorgung sparenden Dauermagneten R anbringen, indem man über den die Bewegungsbahn A-A der seismischen Masse M umgebenden, u.a. auch die Spiralfeder F seitlich führenden Abstandskörper B einen Dauermagneten R, vgl. die Figur 3, bis zu einem Anschlag, also bis in eine Endlage schiebt, bei welcher die vordere Stirnfläche dieses Magneten R in etwa fluchtet mit der vorderen Stirnfläche der seismischen Masse M. Dabei ist bevorzugterweise der Dauermagnet R längs der Führungsachse A-A so kurz gemacht, daß die seismische Masse M in ihrer zweiten Endlage weit aus der hinteren Stirnfläche des Dauermagneten R herausragt. Danach wird der Dauermagnet R gegen Verrutschen gesichert, z.B. durch den Füllkörper D gemäß den Figuren 1 und 2 bzw. durch den Füllkörper X gemäß der Figur 3.

    [0034] Um zusätzlich bei der Montage des Crashsensors auf besonders einfache Weise den Kontakt K anbringen zu können, sowie um eine besonders geschickte Vorbereitung der Montage der seismischen Masse und des Magneten zu erreichen, kann man - vor dem Anbringen der seismischen Masse M im Sensorgehäuse, ggf. auch vor dem Anbringen des Dauermagneten R im Sensorgehäuse - den Kontakt K zusammen mit seiner Schutzkapsel L und dem daran befestigten Stift S zumindest auf der zur seismischen Masse M hin orientierten Seite dieses Kontaktes K mit einem topfartigen Teil des Sensorgehäuses, vgl. T/B in Figur 1 und 2, T/N/B in Figur 3, aus Kunststoff so umspritzen, daß der Stift S in der Achse A-A dieses topfartigen Teils T/B bzw. T/N/B liegt, wobei der Kontakt K im Topfboden T angeordnet ist und wobei auch der die Spiralfeder F seitlich führende Abstandskörper B mit dem Topfboden T verbunden werden kann bzw. wobei dieser Abstandskörper B zusammen mit dem Topfboben T gemeinsam als ein einziges gemeinsames Spritzteil hergestellt werden kann.

    [0035] Um während der Montage des Crashsensors aus seinen Bestandteilen auf geschickte Art das einwandfreie Schließen und Öffnen des Kontakes K schon durch das Hineinstecken der seismischen Masse M überprüfen zu können, kann man im Sensorgehäuse T/O/D bzw. T/N/D zuerst den Magneten R - möglichst auch noch den Füllkörper D bzw. X - anbringen, bevor man dann - unter weitgehender Simulierung der Bewegungen der seismischen Masse M während eines Crashes - die seismische Masse M mehr oder weniger tief in das Sensorgehäuse T/O/D bzw. T/N/D abwechselnd hineinsteckt und wieder herauszieht. Durch dieses Bewegen der seismischen Masse M längs ihrer Führungsachse A-A wird dann nämlich sofort erkennbar, in welchen Positionen der seismischen Masse M dieser Kontakt K jeweils schließt und öffnet. - Außerdem kann man anschließend die Größe der Anpreßkraft, also die Federspannung der Spiralfeder F, während der Ruhelage der seismischen Masse M überprüfen und bei Bedarf korrigieren, z.B. indem man dazu den Gegendruckkörper G, gegen welchen sich die Spiralfeder F abstützt, entsprechend justiert oder die Spiralfeder F auswechselt.

    [0036] Um bei der Montage des Crashsensors auf besonders einfache Weise den Abstandskörpers B anzubringen, sowie um auf besonders geschickte die Montage der Spiralfeder F der seismischen Masse M sowie die Montage des Magneten R vorzubereiten, kann man zusätzlich mit dem Schritt mit dem Umspritzen des Kontaktes K - oder danach, dann aber spätestens vor dem Anbringen des Gegendruckkörpers G - am Topfboden T den die Spiralfeder F seitlich führenden Abstandskörper B anbringen.

    [0037] Um schließlich bei der Montage des Crashsensors auf besonders einfache Weise noch eine Abdichtung aller inneren Crashsensorteile gegen Umwelteinflüsse zu erreichen, kann man nach dem Aufschieben der seismischen Masse M auf den Stift S - ggf. auch nach dem Anbringen des Füllkörpers X gemäß der Figur 3 - das Sensorgehäuse T/N/D mit einem Abschlußdeckel D aus Kunststoff an der Topfwandung N verschließen, z.B. durch den in der Figur 3 gezeigten Schnappverschluß. In ähnlicher Weise kann man, um noch eine Abdichtung aller inneren Crashsensorteile gegen Umwelteinflüsse auch bei dem in den Figuren 1 und 2 gezeigten Beispiel zu erreichen, nach dem Aufschieben der seismischen Masse M auf den Stift S - ggf. auch nach dem Anbringen des Füllkörpers D gemäß den Figuren 1 und 2 - das Sensorgehäuse T/O/D mit einem Abschlußdeckel D - hier bevorzugt aus weichmagnetischem Metall - verschließen, wobei dann hier der Abschlußdeckel gleichzeitig den Füllkörper D bildet.


    Ansprüche

    1. Crashsensor für ein Rückhaltesystem - z.B. für ein Airbag und/oder Überrollbügelsystem - eines Fahrzeuges,

    - mit einer weichmagnetischen - also z.B. ferromagnetischen oder ferrimagnetischen - seismischen Masse (M), welche (M) längs der Führungsachse (A-A) eines die seismische Masse (M) führenden Führungskörpers (S) zwischen zwei Endlagen, bewegbar ist,

    - mit einer Anpreßkraft (F), welche (F) die seismische Masse (M) normalerweise in deren ersten Endlage, nämlich deren Ruhelage, hält und welche (F) aber bei einer ausreichend starken, mehr oder weniger in Richtung der Führungsachse (A-A) wirkenden Beschleunigung bzw. Verzögerung so nachgibt bzw. so überwunden wird, daß sich dann die seismische Masse (M) zu deren zweiter Endlage hin bewegt,

    - mit einem sich von der seismischen Masse (M) unterscheidenden Magneten (R) - z.B. Dauermagneten (R) oder Elektromagneten (R) - , dessen (R) Magnetfeld die seismische Masse (M) zumindest in der Umgebung einer der verschiedenen Positionen der seismischen Masse (M) - z.B. in deren (M) Ruhelage - erfassen kann,

    - mit einem durch das Magnetfeld des Magneten (R) steuerbaren Kontakt (K) - z.B. einen Reedkontakt (K) - ,

    - mit einer solchen Anordnung des Kontaktes (K) und der seismischen Masse (M), daß die seismische Masse (M) in einer ihrer beiden Endlagen - z.B. in ihrer Ruhelage - weitgehend einen, das Magnetfeld des Magneten (R) vom Kontakt (K) weg zur seismischen Masse (M) hin lenkenden, magnetischen Kurzschluß darstellt, so daß dann der Kontakt (K), trotz Vorhandensein des Magnetfeldes, in seinem ersten Kontaktzustand - also z.B. seinen nichtleitenden - ist, solange die seismische Masse (M) in dieser Endlage ist, und

    - mit einer solchen Anordnung des Kontaktes (K) und der seismischen Masse (M), daß die seismische Masse (M) an Stellen abseits jener Endlage - also z.B. in ihrer zweiten Endlage - nicht mehr jenen das Magnetfeld des Magneten (R) vom Kontakt (K) weg lenkenden magnetischen Kurzschluß darstellt, so daß dann der Kontakt (K) unter der Wirkung des Magnetfeldes in seinem anderen Kontaktzustand - also z.B. seinen leitenden - ist,

    dadurch gekennzeichnet,

    - daß der Magnet (R) ringförmig ist oder zumindest den Abschnitt eines Ringes aufweist, wobei der ringförmige Magnet (R) bzw. dieser Abschnitt des Magneten (R) zumindest in der Umgebung der Ruhelage der seismischen Masse (M) den dort rohrförmigen Führungskörper bildet oder dort zumindest Teile des Führungskörpers (S) rohrförmig umfaßt, und

    - daß das Magnetfeld innerhalb des Magneten (R) mehr oder weniger parallel zur Führungsachse (A-A) orientiert ist.


     
    2. Crashsensor nach Patentanspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,

    - daß die seismische Masse (M) in ihrer Ruhelage mehr oder weniger nahe dem ersten Ende des rohrförmigen Magneten (R) bzw. des rohrförmigen Abschnittes des Magneten (R) liegt, und

    - daß der Kontakt (K) nahe diesem ersten Ende dieses rohrförmigen Magneten (R) bzw. dieses rohrförmigen Abschnittes des Magneten (R) angebracht ist.


     
    3. Crashsensor nach Patentanspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,

    - daß der Magnet (R) nur in der Umgebung der Ruhelage der seismischen Masse (M) zugleich den Führungskörper bildet oder nur in der Umgebung dieser Ruhelage zumindest Teile des Führungskörpers (B bzw. S) so umfaßt, daß die seismische Masse (M) in ihrer Ruhelage vom Magneten (R) mitumfaßt wird, und

    - daß aber der Magnet (R) in der Umgebung der zweiten Endlage der seismischen Masse (M) nicht mehr den Führungskörper bildet bzw. dort nicht mehr den Führungskörper (B bzw. S) umfaßt, sondern daß dort der Führungskörper (B bzw. S) aus dem Magneten (R) so herausragt, daß sich die seismische Masse (M) in ihrer zweiten Endlage deutlich aus dem Magneten (R) heraus bewegt hat.


     
    4. Crashsensor nach Patentanspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,

    - daß der nicht vom Magneten (R) umfaßte Teil des Führungskörpers (S) von einem weichmagnetischen - also z.B. ferromagnetischen oder ferrimagnetischen - Füllkörper umfaßt wird, und

    - der Füllkörper (D, X) sich mehr oder weniger an den Magneten seitlich anschmiegt.


     
    5. Crashsensor nach einem der Patentansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
       - daß die Anpreßkraft (F) durch eine Spiralfeder (F) gebildet wird, welche (F) entlang der Führungsachse (A-A) auf die seismische Masse (M) wirkt.
     
    6. Crashsensor nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
       - daß der Kontakt (K) in einer Schutzkapsel (L) untergebracht ist.
     
    7. Crashsensor nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, bevorzugt nach Patentanspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet,

    - daß am Kontakt (K) bzw. an dessen Schutzkapsel (L) ein weichmagnetischer Stift (S) angebracht ist, welcher (S) den Führungskörper (S) bildet und welcher (S) entlang der Führungsachse (A-A) angeordnet ist, und

    - daß die seismische Masse (M) eine Öffnung bzw. Bohrung aufweist, durch welche der Stift (S) so gesteckt ist, daß die seismische Masse (M) bei einem Crash entlang des Stiftes (S) gleiten kann.


     
    8. Crashsensor nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, bevorzugt nach den Patentansprüchen 1 bis 7, und bevorzugt mit einem Dauermagneten als Magneten,
    dadurch gekennzeichnet,
       - daß seine seismische Masse (M) und sein Magnet (R) rotationssymmetrisch rund um die Führungsachse (A-A) ist.
     
    9. Crashsensor nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
       - daß jeder elektrische, nach außerhalb des Sensorgehäuses (T/O/D bzw. T/N/D) herausgeführter Anschluß (P, C) jeweils durch zwei getrennt Anschlußstifte (P, C) gebildet wird, welche (P, C) jeweils mit derselben Kontaktfläche des Kontaktes (K), und zwar erst nahe der jeweils betreffenden Kontaktfläche, leitend verbunden sind.
     
    10. Verfahren zur Montage des nach den Patentansprüchen 1 bis 7 oder 1 bis 8 oder 1 bis 9 aufgebauten Crashsensors in einem topfförmigen Sensorgehäuse (T/O/D bzw. T/N/D),
    gekennzeichnet durch die Aufeinanderfolge folgender Schritte :

    e) auf den Stift (S) die seismische Masse (M) mit der Spiralfeder (F) aufgeschoben wird, und zwar mit der seismischen Masse (M) voraus,

    f) wonach ein den Gegendruck der Spiralfeder (F) aufnehmender Gegendruckkörper (G) am Stift (S) und/oder an Teilen des Sensorgehäuses (T/O/D bzw. T/N/D) befestigt wird.


     
    11. Verfahren nach Patentanspruch 10,
    gekennzeichnet durch die Aufeinanderfolge folgender Schritte :

    c) über eine die Bewegungsbahn (A-A) der seismischen Masse (M) umgebenden, u.a. auch die Spiralfeder (F) seitlich führenden Abstandskörper (B) wird ein Dauermagnet (R) in eine Endlage geschoben, bei welcher seine (R) vordere Stirnfläche in etwa fluchtet mit der vorderen Stirnfläche der seismischen Masse (M), wobei der Dauermagnet (R) längs der Führungsachse (A-A) so kurz ist, daß die seismische Masse (M) in ihrer (M) zweiten Endlage weit aus der hinteren Stirnfläche des Dauermagneten (R) herausragt,

    d) wonach der Dauermagnet (R) gegen Verrutschen gesichert wird.


     
    12. Verfahren nach Patentanspruch 10 und 11,
    dadurch gekennzeichnet,
       - daß der Schritt d) vor dem Schritt e) durchgeführt wird.
     
    13. Verfahren nach Patentanspruch 10, 11 oder 12,
    gekennzeichnet durch die Aufeinanderfolge folgender Schritte :
       a) vor dem Schritt e) - ggf. auch vor dem Schritt c) - wird der Kontakt (K) zusammen mit seiner Schutzkapsel (L), woran (K/L) der Stift (S) befestigt ist, zumindest auf seiner (K/L) zur seismischen Masse (M) hin orientierten Seite mit einem topfartigen Teil des Sensorgehäuses (T/O/D bzw. T/N/D) aus Kunststoff so umspritzt, daß der Stift (S) in der Achse (A-A) des topfartigen Teils (T/B, T/N/B) liegt, wobei der Schutzkontakt (K) im Topfboden (T) angeordnet ist und wobei auch der Abstandskörper (B) mit dem Topfboden (T) verbunden ist.
     
    14. Verfahren nach Patentanspruch 13,
    gekennzeichnet durch die Aufeinanderfolge folgender Schritte :
       b) entweder schon mit dem Schritt a), jedenfalls aber spätestens mit dem Schritt c) am Topfboden (T) der die Spiralfeder (F) seitlich führende Abstandskörper (B) angebracht wird.
     
    15. Verfahren nach einem der Patentansprüche 10 bis 14,
    gekennzeichnet durch die Aufeinanderfolge folgender Schritte :
       g) nach dem Schritt d) - und, falls der Schritt f) durchgeführt wird, erst nach dem Schritt f) - wird das Sensorgehäuse (T/O/D, T/N/D) mit einem Abschlußdeckel (D) verschlossen.
     


    Claims

    1. Crash sensor for a restraining system - for example for an airbag and/or roll bar system - of a vehicle,

    - comprising a soft-magnetic - that is to say, for example, ferromagnetic or ferrimagnetic - seismic mass (M), which (M) can be moved along the guide axis (A-A) of a guide body (S) guiding the seismic mass (M) between two end positions,

    - with a pressure-application force (F), which (F) normally holds the seismic mass (M) in its first end position, namely its rest position, and which (F), however, gives or is overcome with a sufficiently strong acceleration or deceleration acting more or less in the direction of the guide axis (A-A) in such a manner that the seismic mass (M) then moves towards its second end position,

    - with a magnet (R) differing from the seismic mass (M) - for example a permanent magnet (R) or an electromagnet (R) - the magnetic field of which (R) can sense the seismic mass (M) at least in the environment of one of the different positions of the seismic mass (M) - for example in its (M) rest position,

    - with a contact (K) - for example reed contact (K) - which can be controlled by the magnetic field of the magnet (R),

    - with such an arrangement of the contact (K) and the seismic mass (M) that the seismic mass (M) largely represents a magnetic short circuit which directs the magnetic field of the magnet (R) away from the contact (K) towards the seismic mass (M) in one of its two end positions - for example in its rest position - so that the contact (K) then is in its first contact state - that is to say, for example, its non-conducting state - in spite of the existence of the magnetic field, as long as the seismic mass (M) is in this end position, and

    - with such an arrangement of the contact (K) and of the seismic mass (M) that the seismic mass (M) no longer represents that magnetic short circuit directing the magnetic field of the magnet (R) away from the contact (K) at locations away from this end position - that is to say, for example, in its second end position - so that the contact (K) is then in its other contact state - that is to say, for example, in its conducting state - under the action of the magnetic field,

    characterized

    - in that the magnet (R) is annular or at least exhibits the section of a ring, the annular magnet (R) or this section of the magnet (R) forming, at least in the environment of the rest position of the seismic mass (M), the guide body which is tubular there or at least encloses parts of the guide body (S) in a tubular manner there, and

    - in that the magnetic field is oriented more or less parallel to the guide axis (A-A) inside the magnet (R).


     
    2. Crash sensor according to Claim 1, characterized

    - in that the seismic mass (M) is more or less close to the first end of the tubular magnet (R) or, respectively, the tubular section of the magnet (R), in its rest position, and

    - in that the contact (K) is attached close to this first end of this tubular magnet (R) or, respectively, to this tubular section of the magnet (R).


     
    3. Crash sensor according to Claim 1 or 2,
    characterized

    - in that the magnet (R) at the same time forms the guide body only in the environment of the rest position of the seismic mass (M) or encloses at least parts of the guide body (B or S) only in the environment of this rest position, in such a manner that the seismic mass (M) in its rest position is also enclosed by the magnet (R), and

    - in that, however, the magnet (R) no longer forms the guide body in the environment of the second end position of the seismic mass (M) or, respectively, no longer encloses the guide body (B or S) there but in that the guide body (B or S) there protrudes from the magnet (R) in such a manner that the seismic mass (M) has distinctly moved out of the magnet (R) in its second end position.


     
    4. Crash sensor according to Claim 3, characterized

    - in that the part of the guide body (S) which is not enclosed by the magnet (R) is enclosed by a soft-magnetic - that is to say for example ferromagnetic or ferrimagnetic - filling body, and

    - the filling body (D, X) more or less laterally conforms to the magnet.


     
    5. Crash sensor according to one of Claims 1 to 4,
    characterized
       - in that the pressure-application force (F) is formed by a spiral spring (F), which (F) acts on the seismic mass (M) along the guide axis (A-A).
     
    6. Crash sensor according to one of the preceding claims, characterized
       - in that the contact (K) is accommodated in a protective capsule (L).
     
    7. Crash sensor according to one of the preceding claims, preferably in accordance with Claim 6,
    characterized

    - in that a soft-magnetic pin (S), which (S) forms the guide body (S) and which (S) is arranged along the guide axis (A-A), is attached to the contact (K) or, respectively, to its protective capsule (L), and

    - in that the seismic mass (M) exhibits an opening or bore through which the pin (S) is pushed in such a manner that the seismic mass (M) can slide along the pin (S) during a crash.


     
    8. Crash sensor according to one of the preceding claims, preferably in accordance with Claims 1 to 7, and preferably comprising a permanent magnet as magnet,
    characterized
       - in that its seismic mass (M) and its magnet (R) are rotationally symmetrically round about the guide axis (A-A).
     
    9. Crash sensor according to one of the preceding claims, characterized
       - in that each electrical connection (P, C) brought outside of the sensor housing (T/O/D or T/N/D) is in each case formed by two separate connecting pins (P, C), which (P, C) are in each case conductively connected to the same contact surface of the contact (K), namely only close to the in each case relevant contact surface.
     
    10. Method for assembling the crash sensor constructed in accordance with Claims 1 to 7 or 1 to 8 or 1 to 9 in a pot-shaped sensor housing (T/O/D or T/N/D),
    characterized by the succession of the following steps:

    e) seismic mass (M), together with the spiral spring (F), is pushed onto the pin (S), seismic mass (M) first,

    f) whereafter a counterpressure body (G) absorbing the counterpressure of the spiral spring (F) is attached to the pin (S) and/or to parts of the sensor housing (T/O/D or T/N/D).


     
    11. Method according to Claim 10, characterized by the succession of the following steps:

    c) a permanent magnet (R) is pushed over a spacing body (B) surrounding the path of movement (A-A) of the seismic mass (M) and, inter alia, also laterally guiding the spiral spring (F), into an end position in which its (R) front end face is approximately flush with the front end face of the seismic mass (M), the permanent magnet (R) being so short along the guide axis (A-A) that the seismic mass (M) protrudes far from the rear end face of the permanent magnet (R) in its (M) second end position,

    d) whereafter the permanent magnet (R) is secured against slipping.


     
    12. Method according to Claim 10 and 11, characterized
       - in that step d) is carried out before step e).
     
    13. Method according to Claim 10, 11 or 12,
    characterized by the succession of the following steps:
       a) before step e) - possibly also before step c) - contact (K), together with its protective capsule (L) to which (K/L) of the pin (S) is attached, is moulded, at least on its (K/L) side oriented towards the seismic mass (M), with a pot-like part of the sensor housing (T/O/D or T/N/D) of plastic in such a manner that the pin (S) is located on the axis (A-A) of the pot-like part (T/B, T/N/B), the protective contact (K) being arranged in the pot bottom (T) and the spacing body (B) also being connected to the pot bottom (T).
     
    14. Method according to Claim 13, characterized by the succession of the following steps:
       b) the spacing body (B) laterally guiding the spiral spring (F) is attached to the pot bottom (T) either as early as by step a) but in any case by step c) at the latest.
     
    15. Method according to one of Claims 10 to 14, characterized by the succession of the following steps:
       g) the sensor housing (T/O/D, T/N/D) is closed with a closable lid (D) after step d) - and, if step f) is carried out, only after step f).
     


    Revendications

    1. Détecteur de collision pour un système de retenue - par exemple pour un système à airbag et/ou un système d'arceau en cas de capotage - d'un véhicule, comportant

    - une masse sismique (M) en matériau magnétique doux - donc par exemple ferromagnétique ou ferrimagnétique -, laquelle masse (M) est déplaçable le long de l'axe de guidage (A-A) d'un corps de guidage (S), qui guide la masse sismique (M), entre deux positions d'extrémité,

    - une force de pression (F), qui maintient la masse sismique (M) normalement dans sa première position d'extrémité, à savoir sa position de repos, mais qui (F) cède ou est vaincue lorsqu'une accélération ou une décélération suffisamment intense agit plus ou moins dans la direction de l'axe de guidage (A-A), de sorte que la masse sismique (M) se déplace alors en direction de sa seconde position d'extrémité,

    - un aimant (R), qui diffère de la masse sismique (M) - par exemple des aimants permanents (R) ou des électroaimants (R) -, dont le champ magnétique permet de détecter la masse sismique (M) au moins dans l'environnement de l'une des différentes positions de la masse sismique (M) - par exemple dans sa position de repos,

    - un contact (K), qui peut être commandé au moyen du champ magnétique de l'aimant (M) - par exemple un contact Reed (K),

    - une disposition telle du contact (C) de la masse sismique (M), que la masse sismique (M) représente dans une large mesure, dans l'une de ses deux positions d'extrémité - par exemple sa position de repos - un court-circuit magnétique, qui dévie le champ magnétique de l'aimant (R) en l'écartant du contact (K) en direction de la masse sismique (M), de sorte, qu'en dépit de la présence du champ magnétique, le contact (K) est dans son premier état de contact - par conséquent par exemple son état non conducteur -, tant que la masse sismique (M) est dans cette position finale, et

    - une disposition telle du contact (K) de la masse sismique (M), qu'aux emplacements situés à l'écart de cette position d'extrémité - c'est-à-dire par exemple dans sa seconde position d'extrémité -, la masse sismique ne représente plus le court-circuit magnétique qui fait dévier le champ magnétique de l'aimant (R) à partir du contact (K), en sorte que le contact (K) est alors soumis à l'action du champ magnétique, dans son autre état de contact - c'est-à-dire par exemple son état conducteur,

    caractérisé par le fait

    - que l'aimant (R) possède une forme annulaire ou au moins la section d'un anneau, l'aimant annulaire (R) ou cette section de l'aimant (R) formant, au moins dans le voisinage de la position de repos de la masse sismique (M), le corps de guidage tubulaire en cet endroit ou englobant en cet endroit, avec une forme tubulaire, au moins des parties du corps de guidage (S), et

    - que le champ magnétique de l'aimant (R) est orienté plus ou moins parallèlement à l'axe de guidage (A-A).


     
    2. Détecteur de collision suivant la revendication 1, caractérisé par le fait

    - que la masse sismique (M) est située, dans sa position de repos, plus ou moins à proximité de la première extrémité de l'aimant tubulaire (R) ou de la section tubulaire de l'aimant (R), et

    - que le contact (K) est disposé à proximité de cette première extrémité de cet aimant de forme tubulaire (R) ou de cette section de forme tubulaire de l'aimant (R).


     
    3. Détecteur de collision suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait

    - que l'aimant (R) forme simultanément le corps de guidage uniquement au voisinage de la position de repos de la masse sismique (M) ou entoure au moins des parties du corps de guidage (B ou S), uniquement dans l'environnement de cette position de repos, de sorte que la masse sismique (M) est entourée simultanément par des aimants (R) dans sa position de repos, et

    - que l'aimant (R) ne forme cependant plus le corps de guidage au voisinage de la seconde position d'extrémité de la masse sismique (M) ou n'entoure plus en cet endroit le corps de guidage (B ou S), qu'en cet endroit le corps de guidage (B ou S) fait saillie hors de l'aimant (R) de manière que la masse sismique (M) assume sa seconde position d'extrémité en étant nettement ressortie de l'aimant (R).


     
    4. Détecteur de collision suivant la revendication 3, caractérisé par le fait

    - que la partie du corps de guidage (S), non entourée par l'aimant (R), est entourée par un corps de remplissage en matériau magnétique doux - donc par exemple ferromagnétique ou ferrimagnétique -, et

    - que le corps de remplissage (D, X) s'adapte latéralement plus ou moins à l'aimant.


     
    5. Détecteur de collision suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait
       - que la force de pression (F) est créée par un ressort spiral (F), qui agit sur la masse sismique (M) le long de l'axe de guidage (A-A).
     
    6. Détecteur de collision suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
       - que le contact (K) est logé dans une capsule de protection (L).
     
    7. Détecteur de collision suivant l'une des revendications précédentes, de préférence suivant la revendication 6, caractérisé par le fait

    - que sur le contact (K) ou sur sa capsule de protection (L) est montée une tige en matériau magnétique doux (S), qui forme le corps de guidage (S) et qui est disposée le long de l'axe de guidage (A-A), et

    - que la masse sismique (M) possède une ouverture ou un perçage, à travers lequel la tige (S) est enfichée de sorte que la masse sismique (M) peut glisser le long de la tige (S) dans le cas d'une collision.


     
    8. Détecteur de collision suivant l'une des revendications précédentes, de préférence suivant les revendications 1 à 7, et comportant de préférence comme aimant un aimant permanent, caractérisé par le fait
       - que sa masse sismique (M) et son aimant (R) présentent une symétrie de révolution par rapport à l'axe de guidage (A-A).
     
    9. Détecteur de collision suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
       - que chaque borne électrique (P,C), qui ressort à l'extérieur du boîtier du capteur (T/O/D ou T/N/D), est formée respectivement par deux tiges séparées de raccordement (P, D), qui sont reliées d'une manière électriquement conductrice respectivement à la surface de contact du contact (K) et ce uniquement à proximité de la surface de contact respectivement considérée.
     
    10. Procédé pour le montage du détecteur de collision, agencé suivant l'une des revendications 1 à 7 ou 1 à 8 ou 1 à 9, dans un boîtier de détecteur en forme de pot (T/O/D ou T/N/D), caractérisé par la succession des étapes suivantes :

    e) on emmanche la tige sismique (M) avec le ressort spiral (F) sur la tige (S), et ce avec la masse sismique (M) en premier,

    f) ensuite, on fixe un corps de contre-pression (G), qui supporte la contre-pression du ressort spiral (F), sur la tige (S) et/ou sur des parties du boîtier (T/O/D ou T/N/D) du détecteur.


     
    11. Procédé suivant la revendication 10, caractérisé par la succession des étapes opératoires suivantes :

    c) un aimant permanent (R) est repoussé par l'intermédiaire d'un corps entretoise (B) qui entoure la trajectoire de déplacement (A-A) de la masse sismique (M) et notamment guide également latéralement le ressort spiral (F), dans une position d'extrémité, dans laquelle la face frontale avant de cet aimant (R) est approximativement alignée avec la face frontale avant de la masse sismique (M), l'aimant permanent (R) étant si court le long de l'axe de guidage (A-A) que la masse sismique (M) fait saillie, dans sa seconde position d'extrémité, largement à partir de la surface frontale arrière de l'aimant permanent (R),

    d) ce qui a pour effet que l'aimant permanent (R) est protégé contre tout glissement.


     
    12. Procédé suivant les revendications 10 et 11, caractérisé par le fait
       - que l'étape d) est exécutée avant l'étape e).
     
    13. Procédé suivant la revendication 10, 11 ou 12, caractérisé par les étapes opératoires suivantes :
       a) avant l'étape (4) - éventuellement également avant l'étape c) - le contact (K), ainsi qu'une capsule de protection (L), auxquels (K/N) est fixé à la tige (S), sont enrobés par injection d'une matière plastique au moins sur le côté de l'ensemble (K/N) tourné vers la masse sismique (M), par une partie en forme de pot du boîtier (T/O/D ou T/N/D) du détecteur, que la tige (S) s'étend sur l'axe (A/A) de la partie en forme de pot (T/O/D, T/N/D), le contact de protection (K) étant disposé dans le fond (L) du pot, tandis que le corps entretoise (B) est également relié au fond (T) du pot.
     
    14. Procédé suivant la revendication 13, caractérisé par les étapes opératoires suivantes :
       b) soit déjà lors du pas a), mais en tout cas au plus tard lors du pas c), des corps entretoises B), qui guident latéralement le ressort spiral (F), sont disposés sur le fond (T) du pot.
     
    15. Procédé suivant les revendications 10 à 14, caractérisé par la succession des étapes opératoires suivantes :
       g) après l'étape d) - et uniquement après l'étape f) dans le cas où cette étape f) est exécutée, - le boîtier (T/O/D, T/N/D) du détecteur est fermé par un couvercle de fermeture (D).
     




    Zeichnung