[0001] Die Erfindung geht aus von einer Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Gasentladungslampe
nach der Gattung des unabhängigen Anspruchs. Aus der DE-A 31 08 548 ist eine Zündschaltung
für eine Hochdruck-Metalldampfentladungslampe bekannt, bei der ein LC-Reihenschwingkreis
auf die schaltbare Primärwicklung eines Transformators einwirkt. Die in der Sekundärwicklung
induzierte hohe Spannung zündet die Gasentladungslampe. Bei der vorbekannten Zündschaltung
bleibt die Sekundärwicklung des Transformators nach der Zündung der Gasentladungslampe
Bestandteil des Brennkreises. Durch die auftretenden zusätzlichen Verluste wird die
Zündschaltung ständig thermisch belastet. Die Anstiegsgeschwindigkeit der Zündspannung,
die insbesondere zum Zünden von betriebswarmen Hochdruck-Gasentladungslampen hohe
Werte aufweisen sollte, ist bei der vorbekannten Zündschaltung begrenzt durch die
im Brennkreis der Gasentladungslampe enthaltenen Bauteile.
[0002] Aus der DE-A 20 60 472 und der WO-A 82/01113 sind jeweils Schaltungen zum Betreiben
von Gasentladungslampen bekannt, die eine Zündschaltung aufweisen. Eine Abtrennung
der Zündschaltung von der Gasentladungslampe in Abhängigkeit von der in der Zündschaltung
erzeugten Spannung ist bei den vorbekannten Schaltungsanordnungen nicht vorgesehen.
Die in der WO-A 82/01113 gezeigte Verbindung einer Sekundärwicklung eines Zündtransformators
mittels einer Diode mit der Gasentladungslampe bewirkt eine Entkopplung nur bei bestimmten
Potentialverhältnissen. Demzufolge ist ein Gleichspannungsbetrieb der Gasentladungslampe
in der vorbekannten Schaltungsanordnung vorgesehen. Bei einer in der Sekundärwicklung
auftretenden elektrischen Schwingung werden lediglich negative Signalanteile von der
Gasentladungslampe ferngehalten.
[0003] Aus der EP-A 0 331 840 ist eine Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Hochleistungs-Gasentladungslampe
bekannt, die Bauteile enthält, welche sowohl während des Brennbetriebs als auch während
des Zündvorgangs vorgegebene Funktionen erfüllen. Nach dem Zünden der Gasentladungslampe
werden mittels Relais diejenigen Bauelemente, die lediglich während des Zündvorgangs
benötigt werden, von der Schaltungsanordnung abgetrennt.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
hat dem gegenüber den Vorteil, daß der Transformator nur während der Zündphase mit
der Gasentladungslampe aktiv verbunden ist, so daß die Verlustleistung der Schaltungsanordnung
sehr gering ist.
[0005] Besonders vorteilhaft ist auch, daß die Anstiegsgeschwindigkeit der Zündspannungsimpulse
sehr groß ist. Dadurch wird die im Transformator gespeicherte Zündenergie nahezu verlustfrei
zur Zündung der Gasentladungslampe nutzbar, so daß insbesondere auch eine warme Gasentladungslampe
sicher gezündet werden kann.
[0006] Ein weiterer Vorteil ist auch in der Entkopplung des Zündkreises mit dem Brennkreis
zu sehen, die durch den spannungsgesteuerten Schalter erreicht wird. Ein unerwünschtes
Übersprechen der Zündspannungsimpulse auf den Brennkreis wird dadurch vermieden. Besonders
vorteilhaft ist auch, daß zur Erhöhung der Zündspannung kein Resonanzschwingkreis
benötigt wird. Dadurch ist der Schaltungsaufbau kostengünstig herstellbar.
[0007] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Schaltungsanordnung möglich. Besonders
vorteilhaft ist, daß im Brennbetrieb der Zündungsteil abgeschaltet wird, da im Brennbetrieb
die hohe Zündspannung nicht benötigt wird.
[0008] Auch ist vorteilhaft, wenn als Halbleiterschalter eine Kippdiode verwendet wird,
die eine hohe Sperrspannung hat und erst bei Erreichen der hohen Zündspannung leitend
wird. Derartige Kippdioden haben im gesperrten Zustand einen geringen Reststrom und
sind beim Durchbruch in den leitenden Zustand sehr niederohmig.
[0009] Ein weiterer Vorteil ist, daß die Zündung mittels eines Lichtsensors überwacht wird.
Solange die Lampe nicht brennt, steuert der Lichtsensor die Steuerschaltung an, um
neue Zündimpulse zu generieren. Nach der Zündung der Gasentladungslampe unterdrückt
der Lichtsensor die Erzeugung weiterer Zündimpulse.
[0010] Da bei einem Defekt, beispielsweise infolge eines Kurzschlusses oder einer Unterbrechung
die Lampe nicht weiterbrennt, kann vorteilhaft das Signal des Lichtsensors zur Überwachung
des Lampenkreises, Regelung der Lampenleistung bzw. der Lichtstärke bzw.zur Abschaltung
der Hochspannung verwendet werden. Dies ist aus Sicherheitsgründen besonders bei einem
Lampenwechsel vorteilhaft.
[0011] Durch die Verwendung eines Spartransformators, dessen Primärwicklung von einem Kondensator
aufladbar ist, wird für die Erzeugung der Zündspannung ein besonders kostengünstiger
Aufbau der Schaltungsanordnung erreicht.
[0012] Ein weiterer Vorteil ist auch darin zu sehen, daß anstelle des Transformators die
Zündspule des Kraftfahrzeugmotors verwendet wird. Dadurch werden vorhandene Bauelemente
mehrfach genutzt, so daß der Aufbau der Schaltung sehr kostengünstig wird.
[0013] Günstig ist auch die Verwendung einer Gasentladungslampe in einem Kraftfahrzeugscheinwerfer.
Da die Zündung auch bei warmer Lampe gewährleistet ist, ist die Lampe auch zur Verwendung
als Lichthupe verwendbar.
[0014] Es hat sich auch als günstig gezeigt, wenn dem Vorschaltgerät zur Unterstützung des
Zündvorganges ein Kondensator vorgeschaltet ist, dessen Hochspannung mit einer Diode
vom Generator entkoppelt ist.
[0015] Eine besonders einfache Schaltungsanordnung ergibt sich, wenn anstelle des Transformators
ein zweiter Generator verwendet wird.
[0016] Weitere Vorteile und Verbesserungen der Erfindung sind der Beschreibung entnehmbar.
Zeichnung
[0017] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel, Figur
2 ein zweites Ausführungsbeispiel, Figur 3 ein drittes Ausführungsbeispiel und Figur
4 ein viertes Ausführungsbeispiel.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0018] In Figur 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem eine Gasentladungslampe
1 über die Reihenschaltung eines Vorschaltgerätes 4 und eines Kondensators 3, dem
Brennkreis 10 der Schaltungsanordnung, mit dem Spannungsausgang eines Wechselspannungsgenerators
2 verbunden ist. Der Wechselspannungsgenerator 2 ist mit seinem zweiten Ausgang mit
der zweiten Elektrode der Gasentladungslampe 1 verbunden, die als Masseleitung weitergeführt
wird. Parallel zu der Gasentladungslampe 1 ist eine Reihenschaltung angeordnet, die
einen spannungsgesteuerten Schalter 5, die Sekundärwicklung 12 eines Transformators
7 sowie einen gesteuerten Schalter 9 aufweist. Die Primärwicklung 11 des Transformators
7 ist mit ihrem einen Anschluß mit der geschalteten Seite der Sekundärwicklung verbunden
und mit ihrem zweiten Anschluß mit einem ersten Ausgang 13 einer Steuerschaltung 6
verbunden. Die Steuerschaltung 6 hat einen zweiten Ausgang 14, der auf den Steuereingang
des gesteuerten Schalters 9 geführt ist, der zweckmäßigerweise als Halbleiterschalter
ausgebildet ist. Die Steuerschaltung 6 wird von einem Lichtsensor 8 gesteuert, dessen
Anordnung so gewählt ist, daß er die Zündung der Gasentladungslampe 1 erkennen kann.
Dieser Schaltungsteil wird als Impulszündungsteil bezeichnet.
[0019] Die Spannungsversorgung des Lichtsensors 8, der Steuerschaltung 6 und des Generators
2 erfolgt über gemeinsame Leitungen, die durch die Anschlüsse 15 und 16 gebildet werden.
[0020] Im Folgenden wird die Wirkungsweise dieser Schaltung beschrieben.
[0021] Wie aus dem als Blockschaltbild dargestellten Stromlaufplan der Figur 1 ersichtlich
ist, weist die Schaltungsanordnung im wesentlichen zwei Stromkreise für den Betrieb
der Gasentladungslampe auf. Der erste Stromkreis wird durch den Generator 2, den Kondensator
3 und das Vorschaltgerät 4 in Verbindung mit der Gasentladungslampe 1 gebildet. In
diesem Stromkreis liefert der Generator 2 die zur Aufrechterhaltung des Brennbetriebes
der Gasentladungslampe 1 notwendige Brennspannung. Die notwendige Brennspannung beträgt
je nach Lampentyp z.B. 60 bis 120 Volt. Die Arbeitsfrequenz des Generators 2 liegt
vorteilhaft im Kilo-Hz-Bereich, weil dadurch die Bauteile sowie der Generator kleiner
und kostengünstiger herstellbar sind und zusätzlich die Lichtausbeute der Gasentladungslampe
in diesem Frequenzbereich besonders groß ist.
[0022] Da für die Zündung der Lampe jedoch mehrere Kilovolt (beispielsweise 5 bis 15 KV)
benötigt werden, ist der Lampe ein Zündkreis parallel geschaltet, der im wesentlichen
den spannungsgesteuerten Schalter 5, den Transformator 7 und den gesteuerten Schalter
9 aufweist.Zur Erzeugung der Zündspannung und Überwachung der Brennfunktion ist die
Steuerschaltung 6 vorgesehen, die über den Lichtsensor 8 aktivierbar ist. Die Steuerschaltung
6 enthält Schaltelemente, Taktgeber, die Spannungsversorgung für den Transformator
und Überwachungsglieder zur Funktionsüberwachung der Gasentladungslampe und Sicherheitsfunktionen.
[0023] Zur Zündung der Gasentladungslampe 1 wird der Schalter 9 zunächst geschlossen, so
daß sich die Primärwicklung 11 des Transformators 7 über den ersten Ausgang der Steuerschaltung
6 aufladen kann. Nach dem Laden wird der Schalter 9 geöffnet, so daß in die Sekundärwicklung
12 eine Spannung induziert wird. Bei geeignetem Übersetzungsverhältnis der zwei Wicklungen
ist die induzierte Spannung zur Zündung der Gasentladungslampe 1 ausreichend hoch.
Der spannungsgesteuerte Schalter 5 ist zunächst bei geringer induzierter Spannung
gesperrt. Steigt die induzierte Spannung über den Schwellwert des Schalters 2 an,
dann wird er praktisch schlagartig leitfähig, so daß an den Brennelektroden eine hohe
Spannungsamplitude zur Zündung der Gasentladungslampe zur Verfügung steht. In diesem
Ausführungsbeispiel wurde als spannungsgesteuerter Schalter 5 eine Kippdiode verwendet.
Kippdioden haben den Vorteil, daß sie unterhalb ihrer Schwellspannung, die an den
Zündspannungsbedarf der Lampe angepaßt wird und beispielsweise bei 20000 Volt liegt,
sehr hochohmig sind, so daß die durch Leckströme bedingten Verluste sehr gering sind.
Wird die Schwellspannung überschritten, wird die Kippdiode sehr niederohmig, so daß
sie die in dem Transformator 7 gespeicherte Energie auf die Gasentladungslampe 1 übertragen
kann. Hierbei wird die Gasentladungslampe 1 durch das Vorschaltgerät 4 vom Wechselspannungsgenerator
2 und Kondensator 3 entkoppelt.
[0024] Parallel zum Zündkreis ist zur Unterstützung des Zündvorganges im Brennkreis der
Kondensator 3 vorgesehen. Da der Kondensator 3 bei jedem noch nicht erfolgreichen
Zündversuch weiter aufgeladen wird, kann er seine Energie während des Zündvorganges
über das Vorschaltgerät ebenfalls auf die heiße Elektrode der Gasentladungslampe geben
und den erfolgreichen letzten Zündversuch unterstützen. Insbesondere bei einer warmen
Gasentladungslampe wird auch hierdurch das sichere Zünden unterstützt und die Ankopplung
des Brennkreises begünstigt.
[0025] Dem Generator 2 ist auch eine Diode 42 nachschaltbar, von der ein Kondensator 41
gegen eine Anschlußklemme 15,16, vorzugsweise gegen Masse schaltbar ist (vgl. Figur
4).
[0026] In dem Ausführungsbeispiel wurde die Zündschaltung so dimensioniert, daß ein einzelner
Zündimpuls etwa einige Mikrosekunden aufweist. Hat dieser Impuls zur Zündung der Lampe
nicht ausgereicht, dann werden weitere Zündimpulse generiert, wobei sich bei jedem
Zündimpuls die Spannung am Kondensator 3 wie auch an der Gasentladungslampe 1 kontinuierlich
erhöht. Die Ladespannung des Kondensators 3 wird durch die während des Zündvorgangs
vom spannungsgesteuerten Schalter 5 übertragene Zündenergie bestimmt. Die Ladespannung
des Kondensators 3 wird kontinuierlich erhöht, da bei einem fruchtlosen Zündversuch
der Kondensator nicht entladen wurde.
[0027] Nach der Zündung der Gasentladungslampe 1, die vom Lichtsensor 8 überwacht wird,
hält die Steuerschaltung 6 den Schalter 9 geöffnet, so daß ein erneutes Aufladen der
Primärwicklung 11 des Transformators 7 verhindert wird. Der spannungsgesteuerte Schalter
5 kehrt, wie auch nach jedem Zündimpuls, in seinen hochohmigen Zustand zurück und
koppelt damit den Zündkreis von der Gasentladungslampe 1 ab. Der Brennbetrieb wird
nun von dem Generator 2 aufrecht erhalten. Das Vorschaltgerät 4 bewirkt in Verbindung
mit dem Kondensator 3 eine Strombegrenzung, da die Gasentladungslampe 1 während des
Brennvorganges niederohmig ist. Eine Resonanzabstimmung zwischen dem Kondensator 3
und dem Vorschaltgerät 4, die in bekannten Zündschaltungen notwendig ist, ist hier
nicht erforderlich. Anstelle des Transformators 7 sind auch Zündspulen oder entsprechende
Übertrager eines Kraftfahrzeugmotors vorsehbar.
[0028] Als Lichtsensor 8 sind Fototransistoren oder Fotowiderstände verwendbar. Sie erkennen
die optische Strahlung der Gasentladungslampe 1 und geben ein entsprechendes elektrisches
Signal ab, das zum Steuern der Steuerschaltung 6 verwendbar ist. Die Steuerschaltung
6 weist weiterhin Schalteinrichtungen , beispielsweise Komparatoren zur Strommessung
auf, die bei einer fehlenden Gasentladungslampe 1 oder einem Kurzschluß der Leitungen
ein ungewolltes Zünden verhindern. Dieses ist aus Sicherheitsgründen erforderlich,
wenn diese Schaltungsanordnung zum Betrieb des Scheinwerfers eines Kraftfahrzeuges
verwendet wird.
[0029] Mit einem nicht dargestellten Regler kann die Steuerschaltung 6 den Brennstrom der
Gasentladungslampe lichtabhängig regeln.
[0030] Als spannungsgesteuerter Schalter ist auch ein Thyristor oder eine Vorfunkenstrecke
verwendbar. Vorfunkenstrecken haben jedoch den Nachteil, daß sie eine hohe Störstrahlung
senden, die unter Umständen unerwünscht ist, zudem unterliegen sie einem Verschleiß.
Dagegen hat die Verwendung einer Kippdiode den Vorteil, daß die Kippdiode bei Erreichen
der Kippspannung hinreichend schnell, d.h. innerhalb einiger Nanosekunden, in den
leitenden Zustand übergeht. Derartige Kippdioden sind bereits in der Patentanmeldung
EP 88/00456 vorgeschlagen.
[0031] Ein zweites Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung ist in Figur 2 dargestellt.
Gegenüber der in Figur 1 dargestellten Schaltungsanordnung ist hier die Ansteuerung
des Transformators 7 geändert. Der Primärwicklung 11 des Transformators 7 ist ein
zweiter Kondensator 20 vorgeschaltet, der über eine Diode 21 vom Ausgang 13 der Steuerschaltung
6 aufgeladen wird. Zwischen dem Kondensator 20 und der Diode 21 ist ein Schalter 9
gegen Masse geschaltet. Nach dem Auflader des Kondensators 20 wird dieser Schalter
9 über den Ausgang 14 der Steuerschaltung 6 geschlossen, wodurch in die Sekundärwicklung
12 des Transformators 7 die Zündspannung induziert wird. Nach Erreichen der Kippspannung
wird der spannungsgesteuerte Schalter 5 leitend und überträgt die im Transformator
7 gespeicherte Energie sehr schnell auf die Gasentladungslampe 1. Wie im ersten Ausführungsbeispiel
ist die Schaltungsanordnung so dimensioniert, daß der Kondensator 3 mehrere Ladeimpulse
erhalten kann, bis die Zündspannung für die Gasentladungslampe 1 erreicht ist. Nach
der Zündung übernimmt der Generator 2 die Energieversorgung für die Gasentladungslampe
1, während der Transformator 7 abgeschaltet bleibt.
[0032] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, gemäß der Figur 3 einen Hochspannungsgenerator
30, beispielsweise einen Zündübertrager zu verwenden, der über eine Diode 31 einen
zur Gasentladungslampe 1 über den spannungsgesteuerten Schalter 5 parallel schaltbaren
Kondensator 32 auflädt. Die im Kondensator 32 gespeicherte Energie schaltet bei Erreichen
der Kippspannung den steuerbaren Schalter 5 zur Zündung der Gasentladungslampe 1 durch.
Im übrigen arbeitet diese Schaltungsanordnung wie die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele.
[0033] Die vorgeschlagenen Ausführungsbeispiele sind auch an einem Gleichspannungsnetz betreibbar,
wenn die zur Verfügung stehende Gleichspannung, beispielsweise von der Batterie eines
Kraftfahrzeuges, zur Erzeugung einer gepulsten Hochspannung getaktet wird. Derartige
Zerhackerschaltungen sind bekannt und müssen nicht näher beschrieben werden.
[0034] Werden Gasentladungslampen 1 mit niedriger Brennspannung, beispielsweise für 12 Volt
verwendet, dann ist der Generator 2 durch eine Batterie ersetzbar. In diesem Fall
ist der Kondensator 3 durch einen gegen Masse geschalteten Kondensator zu ersetzen.
1. Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Gasentladungslampe (1) an einem Spannungsgenerator
(2) mit einer Induktivität (4) als Vorschaltgerät, mit einer Steuerschaltung (6) für
den Zündvorgang der Gasentladungslampe (1), dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung
(6) über einen spannungsgesteuerten Schalter (5) mit der Gasentladungslampe (1) verbindbar
ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Steuerschaltung
(6) zugeordneten Zündtransformator (7) mit einer Primär- und einer Sekundärwicklung
(11, 12) vorgesehen ist und daß die Sekundärwicklung (12) mittels des spannungsgesteuerten
Schalters (5) mit der Gasentladungslampe (1) verbindbar ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung
(6) einen Generator (30) enthält, der einen Kondensator (32) auflädt, und daß der
Kondensator (32) mittels des spannungsgesteuerten Schalters (5) mit der Gasentladungslampe
(1) verbindbar ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator
(7) als Spartransformator geschaltet ist und daß dessen Primärwicklung (11) über einen
zweiten Kondensator (20) angeschlossen ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator
(7) eine Zündspule ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der spannungsgesteuerte
Schalter (5) ein Halbleiterschalter, vorzugsweise eine Triggerdiode ist.
7. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Lichtsensor (8) vorgesehen ist, der das Licht der Gasentladungslampe (1) erfaßt
und der bei der Zündung der Gasentladungslampe (1) auf die Steuerschaltung (6) einwirkt,
um den Ladevorgang zu beenden.
8. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerschaltung (6) den Ladevorgang unterbricht, wenn die Gasentladungslampe
(1) fehlt oder einen Kurzschluß aufweist.
9. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
die Verwendung in einem Scheinwerfer eines Kraftfahrzeuges.
1. Circuit arrangement for operating a gas-discharge lamp (1) on a voltage generator
(2) having an inductor (4) as a ballast, with a control circuit (6) for the starting
process of the gas-discharge lamp (1), characterised in that the control circuit (6)
can be connected via a voltage-controlled switch (5) to the gas-discharge lamp (1).
2. Circuit arrangement according to Claim 1, characterised in that an ignition transformer
(7), which is assigned to the control circuit (6), is provided with a primary winding
(11) and a secondary winding (12) and in that the secondary winding (12) can be connected
by means of the voltage-controlled switch (5) to the gas-discharge lamp (1).
3. Circuit arrangement according to Claim 1, characterised in that the control circuit
(6) contains a generator (30) which charges a capacitor (32), and in that the capacitor
(32) can be connected by means of the voltage-controlled switch (5) to the gas-discharge
lamp (1).
4. Circuit arrangement according to Claim 2, characterised in that the transformer (7)
is connected as an economy transformer and in that its primary winding (11) is connected
via a second capacitor (20).
5. Circuit arrangement according to Claim 2, characterised in that the transformer (7)
is an ignition coil.
6. Circuit arrangement according to Claim 1, characterised in that the voltage-controlled
switch (5) is a semiconductor switch, preferably a trigger diode.
7. Circuit arrangement according to one of the preceding claims, characterised in that
a light sensor (8) is provided which records the light of the gas-discharge lamp (1)
and acts on the control circuit (6) to end the charging process when the gas-discharge
lamp (1) starts.
8. Circuit arrangement according to one of the preceding claims, characterised in that
the control circuit (6) interrupts the charging process when the gas-discharge lamp
(1) is missing or has a short-circuit.
9. Circuit arrangement according to one of the preceding claims, characterised by the
use in a motor vehicle headlight.
1. Circuit de fonctionnement d'une lampe à décharge de gaz (1) comprenant un générateur
de tension (2) avec une inductance (4) comme appareil intermédiaire, un circuit de
commande (6) pour la phase d'allumage de la lampe à décharge de gaz (1), caractérisé
en ce que le circuit de commande (6) peut être relié à la lampe à décharge de gaz
(1) par l'intermédiaire d'un commutateur (5) commandé en tension.
2. Circuit selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un transformateur d'allumage
(7) associé au circuit de commande (6) comporte un primaire (11) et un enroulement
secondaire (12), l'enroulement secondaire (12) pouvant être relié à la lampe à décharge
de gaz (1) par le commutateur (5) commandé en tension.
3. Circuit selon la revendication 1, caractérisé en ce que le circuit de commande (6)
comporte un générateur (30) chargeant un condensateur (32) qui peut être relié à la
lampe à décharge de gaz (1) par l'intermédiaire du commutateur (5) commandé en tension.
4. Circuit selon la revendication 2, caractérisé en ce que le transformateur (7) est
un transformateur de démarrage dont l'enroulement primaire (11) est relié par un second
condensateur (20).
5. Circuit selon la revendication 2, caractérisé en ce que le transformateur (7) est
une bobine d'allumage.
6. Circuit selon la revendication 1, caractérisé en ce que le commutateur (5) commandé
en tension est un semi-conducteur de commutation de préférence une diode de basculement.
7. Circuit selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un photocapteur
(8) qui détecte la lumière émise par la lampe à décharge (1) et qui lorsque la lampe
à décharge de gaz (1) est allumée, agit sur le circuit de commande (6) pour terminer
la phase de charge.
8. Circuit selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le circuit
de commande (6) interrompt la phase de charge lorsque la lampe à décharge de gaz (1)
n'est pas montée ou qu'il y a un court-circuit.
9. Circuit selon l'une des revendications précédentes, caractérisé dans son application
à un projecteur de véhicule automobile.