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EP 0 492 384 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.05.1995 Patentblatt 1995/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.12.1991 |
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Düse für eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Hochgeschwindigkeitsflammspritzen
Nozzle for device and method for high-speed flame spraying
Buse pour un dispositif et procédé de pulvérisation à grande vitesse de la flamme
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
22.12.1990 DE 4041623
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.07.1992 Patentblatt 1992/27 |
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Patentinhaber: OSU-MASCHINENBAU GmbH |
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44577 Castrop-Rauxel (DE) |
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Erfinder: |
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- Matthäus, Götz
W-4620 Castrop-Rauxel (DE)
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Vertreter: Patentanwälte
Meinke, Dabringhaus und Partner |
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Postfach 10 46 45 44046 Dortmund 44046 Dortmund (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CA-A- 1 141 650
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GB-A- 733 401
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung richtet sich auf eine Düse für eine Vorrichtung zum Hochgeschwindigkeitsflammspritzen
von metallischen, metallisch-carbidischen und/oder oxidkeramischen Werkstoffen, wobei
die Düse mit einer Spritzmedienzufuhr, einer Gasgemischzufuhr mit Brennkammer und
einem gekühlten Beschleunigungsbereich ausgerüstet ist, sowie auf ein entsprechendes
Verfahren.
[0002] Düsen zum Hochgeschwindigkeitsflammspritzen sind in unterschiedlichen Gestaltungen
bekannt, wobei den bekannten Düsen gemeinsam ist, daß diese wassergekühlte Beschleunigungs-
bzw. Stabilisierungsbereiche aufweisen. Als Beispiel für eine Vielzahl derartiger
Lösungen seien hier angegeben die DE-A-39 03 887 sowie die europäischen Patentanmeldungen
EP-A-0 049 915, EP-A-0 135 826, EP-A-0 249 790 und EP-A-0 361 709. Nachteilig an diesen
Lösungen ist, daß die vom Kühlwasser aufgenommene Energie dem Prozeß verloren geht.
Auch kann das Kühlwasser zu sonstigen Zwecken in der Regel nicht eingesetzt werden,
d.h. hier wird ein Fluid bewegt, das nur und ausschließlich zur Kühlung herangezogen
wird. Eine zusätzliche Preßluftquelle benötigende, insbesondere Kunststoffe aufschmelzende
Düse zeigt die GB-A-733 401.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, mit der die Temperatur der
Flamme einstellbar ist, wobei das temperaturregelnde Fluid unmittelbar beim Hochgeschwindigkeitsflammspritzen
eingesetzt werden kann.
[0004] Mit einer Düse der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung
dadurch gelöst, daß die Düse eine Brennerdüse aufweist, wobei der Beschleunigungsbereich
dem Brennerdüsenmund stromabwärts folgt, und daß wenigstens für einen Teil der Kühlung
des Beschleunigungsbereiches Gaskühlkanäle und/oder -ringräume für Umgebungsluft als
Kühlgas mit Injektionsöffnungen zum Ansaugen des Kühlgases in das Innere der Düse
vorgesehen sind.
[0005] Verfahrensmäßig wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zur Optimierung
der Temperatur und/oder Geschwindigkeit der Spritzflamme zur Kühlung wenigstens eines
Teiles des Beschleunigungsbereiches Umgebungsluft der Düse eingesetzt und dem Flammspritzbereich
zugeführt wird, wobei die Umgebungsluft über Injektionsöffnungen unmittelbar in das
Innere der Düse eingesogen wird.
[0006] Mit der erfindungsgemäßen Verfahrensweise bzw. der erfindungsgemäßen Düse läßt sich
mit einfachen Mitteln eine sehr vielfältige Einflußnahme auf das Flammspritzen ermöglichen.
So besteht bei kurzen Düsen die Möglichkeit, auf eine Wasserkühlung gänzlich zu verzichten.
Die Kühlluft wird von der Düse in das Innere gesaugt und steht daher mit ihrer gesamten
Energie unmittelbar dem Flammspritzen zur Verfügung, d.h. die einzusetzende Energie
kann reduziert werden. Umgekehrt kann bei Aufrechterhaltung der gleichen Energie durch
die Kühlung die Geschwindigkeit des Gasstromes durch die angesogene Kühlluft vergrößert
werden.
[0007] Eine andere Möglichkeit besteht mit der erfindungsgemäßen Düse bzw. mit der erfindungsgemäßen
Verfahrensweise darin, die Flamme heiß zu belassen durch das Hinzufügen der Umgebungsluft,
aber die Strömung zu verlangsamen, wenn sie nicht unmittelbar in das Innere eingesogen
oder nur teilweise angesogen wird.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sowohl der Düse als auch der erfindungsgemäßen
Verfahrensweise ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Die Düsen können dabei mit Kühlkanälen ausgerüstet sein, in denen zusätzliche Kühlrippen
vorgesehen sind. Die Gasführung kann auch so gewählt werden, daß sie von außen nach
innen querschnittlich mäanderförmig einen vergleichsweise langen Strömungsweg bis
in das Innere der Düse zur Verfügung hat, um eine große Menge an Wärme aufzunehmen.
[0010] Es können mehrere Einströmungsbereiche in das Innere des Strömungskanales der Düse
für Kühlluft vorgesehen sein, wobei es auch möglich ist, Kühlringkanäle vorzusehen,
die sich kaskadenartig zur Spitze hin erweitern, allerdings mit getrennten Gaszuführungen
versehen sind und die sich bis zur Spitze hin vergrößern, um die Gasvolumina ableiten
zu können.
[0011] Zweckmäßig kann es auch sein, wenn ein Teil der Kühlgase als Mantelgase am Ende der
Düse aufgegeben wird und nur ein Teil im Bereich der Zünd- bzw. Brennkammer in das
Innere der Düse eingesogen wird.
[0012] Je nach Betriebsart kann es sinnvoll sein, sich nicht nur auf das Ansaugverhalten
zu verlassen, sondern gezielt zusätzlich als Kühlluft Preßluft aufzugeben, wie dies
die Erfindung ebenfalls vorsieht.
[0013] Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Diese zeigt jeweils im Schnitt in den Fig. 1 - 7 einen Querschnitt durch unterschiedliche
Düsenformen nach der Erfindung.
[0014] In der nachfolgenden Beschreibung der Fig. 1 - 7 werden alle diejenigen Teile mit
den identischen Bezugsziffern versehen, die funktionsmäßig gleich sind, ggf. zur besseren
Identifizierung ergänzt durch Kleinbuchstaben.
[0015] Zunächst sei am Beispiel der Fig. 1 der grundsätzliche Aufbau einer Düse nach der
Erfindung beschrieben. Die allgemein mit 1 bezeichnete Düse weist einen Düsenkopf
2 auf, wobei in Strömungsrichtung stromabwärts, d.h. in Fig. 1 nach rechts, dem mit
3 bezeichneten Brennerdüsenmund ein Beschleunigungs- bzw. Bündelungsbereich 4 folgt.
Der Beschleunigungsbereich 4 endet am eigentlichen Düsenmund, der im Beispiel nach
Fig. 1 mit 5 bezeichnet ist.
[0016] Der Beschleunigungsbereich 4 ist von einem etwa zylindrischen Bauteil 6 umgeben,
das mit seiner in Fig. 1 kegelstumpfförmig ausgebildeten Innenbohrung teilweise den
Düsenkopf 2 umgibt und außen von zwei Überwurfhülsen 7 bzw. 8 derart umgeben ist,
daß sich, wie dargestellt, ein Strömungskanal bildet. Am äußeren hinteren, mit 10
bezeichneten Ende der Düse 1, sind am Umfang verteilt Ansaugbohrungen 11 vorgesehen.
[0017] Bei Betrieb der Düse 1 wird eine in Fig. 1 von links nach rechts angenommene Düsenströmung
erzeugt, die mit einer Vielzahl von kleinen Pfeilen 12 angedeutet ist. Damit wird
in dem Beschleunigungsbereich 4 ein Unterdruck erzeugt, derart, daß über die ringförmigen
Gaskühlkanäle 9 von außen Umgebungsluft durch die Injektionsöffnungen bzw. Ansaugöffnungen
11 angesogen wird, der Verlauf der Umgebungsluftströmung ist ebenfalls durch kleine
Pfeile wiedergegeben, im Bereich der Ansaugung ist einer der Pfeile mit 13 bezeichnet.
[0018] Dargestellt ist in Fig. 1 noch, daß die Außenwand des den Beschleunigungsbereich
umgebenden zylindrischen Teiles 6 zusätzlich mit Kühlrippen 14 ausgestattet sein kann,
an denen die angesogene Luft vorbeistreicht und damit die Kühlung erhöhen kann.
[0019] In Fig. 2 ist ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei dort das den
Beschleunigungsbereich 4a umgebende Bauteil zweischalig ausgebildet ist und dort die
Bezugszeichen 6a und 6b trägt. Das im wesentlichen zylindrische Element 6a trägt die
Ansaugöffnungen 11, während das ebenfalls im wesentlichen zylindrische Element 6b
weitere Ansaugöffnungen 11a trägt, derart, daß die Umgebung von Kühlluft zweistufig
angesaugt werden kann.
[0020] Eine etwas andere Gestaltung zeigt diesbezüglich die Fig. 3, bei der das Element
6c einen Ansaugringspalt 11c freiläßt, die außerhalb der Kühlkanäle 9c liegenden Ansaugöffnungen
für Umgebungsluft sind in Fig. 3 mit 11b bezeichnet.
[0021] In Fig. 4 ist eine andere Art der Konstruktion dargestellt, die insbesondere dazu
dient, beispielsweise Umgebungsluft als Hüllgas der mit 1c bezeichneten Düse zur Verfügung
zu stellen, wobei dort ringförmige Kühlkanäle 9d und 9e kaskadenartig hintereinander
angeordnet sind und sich jeweils im Durchmesser vergrößern. Der Düsenkörper 6d kann
als Einbauteil gestaltet sein, entsprechende, sich an Innenwände anlegende gende Ringdichtungen
sind eingezeichnet und mit 15 bezeichnet. Vor dem mit 5a bezeichneten Brenner-Düsenmund
können noch weitere Elemente etwa nach den Fig. 2 und 3 vorgesehen sein, was in Fig.
4 nicht näher dargestellt ist.
[0022] Die Düse 1c kann auch als Kaskadeninjektor eingesetzt werden, in der Weise, daß durch
die Ansaugöffnungen 17 oder 17' unterschiedliche Brenngase zumischbar sind oder aber
auch unterschiedliche Brenngase mit Kühlgas, wobei die vordere Ringöffnung 16 auch
ersetzbar ist durch eine Mehrzahl am Umfang verteilter Austrittsbohrungen 16'.
[0023] Die Fig. 5 zeigt bei Anlauf querschnittlich mäanderförmig gestaltete Kühlkanäle 9f,
wobei bei dieser Konstruktion vergleichsweise kleine Injektionsbohrungen 11f vorgesehen
sind und eine vordere ringförmige Austrittsöffnung 16a, mittels der das Kühlgas als
Mantelgas zuführbar ist.
[0024] Durch Pfeile 17 bzw. 17a in den Fig. 4 bzw. 5 ist dargestellt, daß hier Kühlgas nicht
zwingend nur von der Umgebung zuführbar ist, sondern z.B. auch zusätzlich Preßluft
aufgegeben werden kann.
[0025] Schließlich zeigen die Fig. 6 und 7 Gestaltungsmöglichkeiten der Düsen 1e und 1f,
bei denen im Bereich des Düsenkörpers 2 bzw. 2f die Umgebungsluftkühlung vorgesehen
ist, während Teile des Beschleunigungsbereiches 4e bzw. 4f beispielsweise eine Wasserkühlung
aufweisen, deren Kühlkanäle hier mit 17 bzw. 17a und 18 bezeichnet sind.
[0026] Natürlich ist das beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung noch in vielfacher
Hinsicht abzuändern, ohne den Grundgedanken zu verlassen. So sei insbesondere darauf
hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf die dargestellten vereinfacht wiedergegebenen
Düsenformen beschränkt ist. Die Art der Konstruktion ist dort nur angedeutet. Je nach
Einsatz kann auch ein Wechsel zwischen Gas- und Flüssigkeitskühlung vorgenommen werden.
1. Düse (1) für eine Vorrichtung zum Hochgeschwindigkeitsflammspritzen von metallischen,
metallisch-carbidischen und/oder oxidkeramischen Werkstoffen, wobei die Düse (1) mit
einer Spritzmedienzufuhr, einer Gasgemischzufuhr mit Brennkammer und einem gekühlten
Beschleunigungsbereich (4) ausgerüstet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Düse (1) eine Brennerdüse (2) aufweist, wobei der Beschleunigungsbereich (4)
dem Brennerdüsenmund (3) stromabwärts folgt, und daß wenigstens für einen Teil der
Kühlung des Beschleunigungsbereiches (4) Gaskühlkanäle (9) und/oder -ringräume für
Umgebungsluft als Kühlgas mit Injektionsöffnungen (11) zum Ansaugen des Kühlgases
in das Innere der Düse (1) vorgesehen sind.
2. Düse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Strömungsbereich (9) des Kühlgases Kühlrippen (14) vorgesehen sind.
3. Düse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zum Inneren der Düse (1a) weisenden Ansaug- bzw. Injektionsöffnungen (11,11a)
für Kühlgase in unterschiedlichen Düsenebenen vorgesehen sind.
4. Düse nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gaskühlkanäle querschnittlich (9f) etwa mäanderförmig ausgebildet sind.
5. Düse nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Düsenmundbereich (5) eine Ringöffnung (16) zum Austritt von als Mantel ausgebildetem
Kühlgas vorgesehen ist.
6. Düse nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teilbereich der gekühlten Beschleunigungsdüsenstrecke (4e,4f) mit einer Flüssigkeitskühlung
(17,18) ausgebildet ist.
7. Düse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Kühlung kaskadenartig sich zur Spitze hin erweiternde Ringkanäle (9d,9e) mit
getrennten Gaszuführungen vorgesehen sind.
8. Düse nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Düse als Kaskadeninjektor (Fig. 4) ausgebildet ist mit einer Mehrzahl von
Zuführungen für Brenngas, Kühlgas und/oder Brenngase unterschiedlicher Zusammensetzung,
wobei im Düsenmundbereich (5a) am Umfang verteilt Austrittsbohrungen (16') oder eine
Ringöffnung (16) vorgesehen sind.
9. Verfahren zum Hochgeschwindigkeitsflammspritzen unter Einsatz von gekühlten Beschleunigungsbereichen
von Spritzdüsen,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Optimierung der Temperatur und/oder Geschwindigkeit der Spritzflamme zur Kühlung
wenigstens eines Teiles des Beschleunigungsbereiches Umgebungsluft der Düse eingesetzt
und dem Flammspritzbereich zugeführt wird, wobei die Umgebungsluft über Injektionsöffnungen
unmittelbar in das Innere der Düse eingesogen wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9.
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Teil der Umgebungsluft über Ringöffnungen im Düsenmundbereich als
Mantelgas aufgegeben wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich Druckluft als Kühlluft eingesetzt wird.
1. A nozzle (1) for an apparatus for high-speed flame spraying of metal, metal-carbide
and/or oxide-ceramic materials, wherein the nozzle (1) is provided with a spray medium
feed, a gas mixture feed with combustion chamber and a cooled acceleration region
(4), characterised in that the nozzle (1) has a burner nozzle (2), wherein the acceleration
region (4) follows downstream of the burner nozzle mouth (3), and that at least for
a part of the cooling of the acceleration region (4) there are provided gas cooling
passages (9) and/or annular spaces for ambient air as the cooling gas with injection
openings (11) for the cooling gas to be sucked into the interior of the nozzle (1).
2. A nozzle according to claim 1 characterised in that cooling ribs (14) are provided
in the flow region (9) of the cooling gas.
3. A nozzle according to claim 1 or claim 2 characterised in that the suction-intake
or injection openings (11, 11a) for cooling gases, which face towards the interior
of the nozzle (1a), are disposed in different planes of the nozzle.
4. A nozzle according to one of the preceding claims characterised in that the gas cooling
passages are of an approximately meander-like configuration in cross-section (9f).
5. A nozzle according to one of the preceding claims characterised in that provided in
the nozzle mouth region (5) is an annular opening (16) for the discharge of cooling
gas in the form of a sheathing flow.
6. A nozzle according to one of the preceding claims characterised in that a portion
of the cooled accelerating nozzle section (4e, 4f) is provided with a fluid cooling
means (17, 18).
7. A nozzle according to claim 1 characterised in that annular passages (9d, 9e) which
increase in width in a cascade-like manner towards the tip and which have separate
gas feed means are provided for cooling purposes.
8. A nozzle according to one of the preceding claims characterised in that the nozzle
is in the form of a cascade injector (Figure 4) having a plurality of feed means for
combustion gas, cooling gas and/or combustion gases of different compositions, wherein
disposed in the nozzle mouth region (5a) are discharge bores (16') distributed at
the periphery or an annular opening (16).
9. A method of high-speed flame spraying using cooled acceleration regions of spray nozzles,
characterised in that to optimise the temperature and/or speed of the spray flame
ambient air of the nozzle is used for cooling at least a part of the acceleration
region and is fed to the flame spray region, wherein the ambient air is sucked directly
into the interior of the nozzle by way of injection openings.
10. A method according to claim 9 characterised in that at least a part of the ambient
air is supplied by way of annular openings in the nozzle mouth region in the form
of sheathing gas.
11. A method according to claim 9 characterised in that compressed air is additionally
used as cooling air.
1. Tuyère (1) pour un dispositif de projection de métaux fondus ou de pistolage à la
flamme à haute vitesse de matériaux métalliques, métallo-carbures et/ou de céramiques
oxydées, la tuyère étant équipée d'une amenée de l'agent de projection, d'une amenée
de mélange gazeux avec une chambre de combustion et une zone d'accélération refroidie
(4),
caractérisée en ce que
la tuyère (1) comporte une tuyère de brûleur (2), la zone d'accélération (4) étant
située en aval de l'embouchure de la tuyère de brûleur (3), et en ce qu'au moins pour
une partie du refroidissement de la zone d'accélération (4) sont prévus des canaux
de refroidissement de gaz (9) et/ou des chambres circulaires pour l'air environnant
en tant que gaz de refroidissement avec des ouvertures d'injection (11) pour l'aspiration
du gaz de refroidissement à l'intérieur de la tuyère (1).
2. Tuyère selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
des nervures de refroidissement (14) sont prévues dans la zone d'écoulement (9) du
gaz de refroidissement.
3. Tuyère selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
les ouvertures d'injection ou d'aspiration (11, 11a) dirigées vers l'intérieur de
la tuyère (la) pour les gaz de refroidissement sont disposées à des niveaux de tuyère
différents.
4. Tuyère selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les canaux de refroidissement des gaz ont une configuration sensiblement en méandres
transversalement (9f).
5. Tuyère selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
dans la zone du bec de tuyère (5) est prévue une ouverture circulaire (16) pour la
sortie du gaz de refroidissement, en forme d'enveloppe.
6. Tuyère selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'
une zone partielle du tronçon de la tuyère d'accélération (4e, 4f) est dotée d'un
refroidissement de liquide (17, 18).
7. Tuyère selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
pour le refroidissement sont prévus des canaux circulaires en cascade s'élargissant
en direction de la pointe avec des amenées de gaz séparées.
8. Tuyère selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la tuyère est conçue sous forme d'injecteur en cascade (Fig.4) avec une pluralité
d'amenée pour le gaz de combustion, le gaz de refroidissement et/ou les gaz de combustion
de différentes compositions, ce en quoi dans la zone de bec de tuyère (5a) sont prévus
des alésages de sortie répartis sur la périphérie (16') ou sur une ouverture circulaire
(16).
9. Dispositif pour la projection de métaux fondus ou le pistolage à la flamme haute vitesse
faisant appel à des zones d'accélération refroidies de tuyère de projection,
caractérisé en ce que
pour optimiser la température et/ou la vitesse de la flamme de pulvérisation pour
le refroidissement d'au moins une partie de la zone d'accélération on utilise l'air
environnant de la tuyère et on l'amène à la zone de projection de flamme, l'air ambiant
étant aspiré dans les ouvertures d'injection directement à l'intérieur de la tuyère.
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce qu'
au moins une partie de l'air ambiant est distribué par les ouvertures circulaires
dans la zone du bec de tuyère comme gaz d'enveloppe.
11. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce qu'
en tant qu'air de refroidissement on utilise de plus de l'air comprimé.